Fetales Alkoholsyndrom

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7YearsAnd50Days
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Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von 7YearsAnd50Days » 17. September 2007 17:19

Fetales Alkoholsyndrom - ausgelöst durch Alkoholkonsum während der Schwangerzeit.

Symptome:

Alkoholkonsum der Schwangeren kann im Prinzip alle Organe und Organsysteme des ungeborenen Kindes schädigen, wenngleich bei typischer Ausprägung des FAS einige Körperteile besonders betroffen sind. Die Diagnose des klassischen Syndroms stützt sich bei schwer betroffenen Kindern besonders auf äußere Merkmale. Dazu zählen: Minderwuchs, Untergewicht, Kleinköpfigkeit (Mikrozephalie), mangelhafte Muskelentwicklung, typische Gesichtsveränderungen, kognitive Entwicklungsverzögerung und Verhaltensstörung(en). Die Schweregrade alkoholbedingter Schädigungen beim Kind haben ebenso wie die individuelle qualitative und quantitative Ausprägung des mütterlichen Alkoholkonsums eine große Bandbreite, die im Einzelfall betrachtet und eingeschätzt werden muss. Dass sich nicht nur mütterliche Alkoholabhängigkeit negativ auf das Kind auswirkt, sondern auch das bislang weitgehend gesellschaftlich tolerierte und teils sogar geforderte soziale Gelegenheitstrinken toxisch wirken kann, wird bislang nur wenig beachtet. Trotz der medizinisch hohen Bedeutung in Bezug auf bleibende Schädigungen beim Kind ist die Verharmlosung von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft nach wie vor auch bei Gynäkologen verbreitet und Kinderärzte tun sich vor allem mit der Diagnose fetaler Alkoholeffekte mitunter sehr schwer.

Nicht alle betroffenen Kinder zeigen alle Merkmale und die Merkmale sind nicht immer in gleich starker Ausprägung vorhanden. Beim FAS zeigen sich meistens mehr und ausgeprägtere Symptome als beim FAE, wobei die individuellen Beeinträchtigungen durchaus ähnlich schwer wiegen können: Veränderungen im körperlichen Bereich können beim Kind derart unscheinbar sein, dass ein Laie keinen Unterschied zum gesunden Kind bemerkt, aber auch so ausgeprägt, dass es sofort auffällt und mitunter eine sozial stigmatisierende Wirkung haben kann („Säuferkind“). Die körperlichen Schäden können mit Störungen in der Hirnleistung (von Lernschwierigkeiten bis hin zur geistigen Behinderung) und Störung der seelischen, gefühlsbezogenen und sozialen Entwicklung einhergehen. Es kann jedoch nicht pauschal von einer Relation zwischen körperlichen Merkmalen und kognitiven Beeinträchtigungen ausgegangen werden.

Häufige Symptome der FASD sind:

    * Körperlicher Bereich
          o Wachstumsstörungen, Minderwuchs, Untergewicht
          o vergleichsweise kleiner Kopfumfang (Mikrozephalie), Minderentwicklung des Gehirns (Mikroenzephalie)
          o im Profil flach wirkendes Mittelgesicht mit flacher Oberkieferregion, fliehendem Kinn und einer kurzen, flachen Nase (Stupsnase) mit anfangs nach vorne zeigenden Nasenlöchern (Steckdosennase)
          o schmales (Ober-) Lippenrot und wenig modulierte, flache oder fehlende Mittelrinne (Philtrum) zwischen Nase und Oberlippe
          o kleine Zähne, vergrößerter Zahnabstand
          o besonders geformte und tief ansetzende Ohren
          o vergleichsweise kleine Augen mit schmalen, teils herabhängenden Augenlidern (Ptosis)
          o sichelförmiger Hautfalte an den inneren Randwinkeln der Augen (Epikanthus medialis)
          o nach unten außen hin geschrägte (lateral-kranial abfallende) Lidachsen
          o Hämangiom (Blutschwämmchen)
          o Steißbeingrübchen
          o Muskelschwäche (Muskelhypotonie), Unterentwicklung der Muskulatur
          o Bindegewebsschwäche, mangelndes Unterhautfettgewebe
          o besondere Handfurchen, flaches Handlinienrelief

    * Organischer Bereich, körperliche Fehlbildungen
          o Sprachstörungen
          o Hörstörungen
          o Schlafstörungen
          o Eß- und Schluckstörungen, oft fehlendes oder übermäßiges Hungergefühl
          o Augenfehlbildungen, gehäuft Spaltbildungen, Myopie, Hyperopie, Astigmatismus, Strabismus
          o Herzfehler, oft Scheidewanddefekte
          o Gaumenspalte
          o Alkoholkardiomyopathie (alkoholbedingte Herzmuskelschädigung)
          o Fehlbildungen im Urogenitalbereich: Nierenfehlbildungen, Entwicklungsstörung der Harnröhre (Hypospadie), Hodenhochstand (Kryptorchismus), Vergrößerung der Klitoris (Klitorishypertrophie)
          o Leistenbruch
          o Verrenkung der Hüfte (Hüftluxation)
          o Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose)
          o Anomalien der Rippen und Wirbel (z.B. Blockwirbel)
          o Trichterbrust, Kielbrust
          o Unterentwicklung der Finger-Endglieder
          o Verkürzung und Beugung des Kleinfingers, teils bleibende Verkrümmung
          o Verwachsung von Elle und Speiche

    * Neurologisch-kognitiver Bereich
          o allgemeine Entwicklungsretardierung bis zur Unselbstständigkeit
          o Konzentrationsschwäche, Lernschwäche, kognitive Behinderung
          o Schwierigkeit im Verstehen von abstrakten Dingen und logischen Zusammenhängen
          o Probleme mit der Erfassung von Begriffen wie z. B. bald, vorher, nachher, demnächst, übermorgen usw.
          o Probleme im mathematischen Bereich, z.B. Schätzen von Zahlen, Verständnis der Uhrzeit und Umgang mit Geldwerten
          o Krampfanfälle / Epilepsie
          o emotionale Instabilität, Schwankungen von Ausgeglichenheit, Stimmungen und Gefühlsäußerungen
          o häufig lang anhaltende Tempramentsausbrüche
          o Hyperaktivität
          o Hyperexzitabilität (Übererregbarkeit des zentralen Nervensystems)
          o Über- oder Untersensibilität bezogen auf oft selbst leichte Schmerz-, Temperatur-, Berührungsreize usw.
          o Unter- oder Überreaktionen auf taktile Reize
          o Vertrauensseligkeit (z.B. mit fremden Personen mitgehen)
          o erhöhte Risikobereitschaft, Waghalsigkeit, dadurch erhöhte Unfallneigung
          o Aggressivität und Destruktivität (teils absichtlich)
          o überdurchschnittlich lange Reaktionszeiten
          o Unaufmerksamkeit, leichte Ablenkbarkeit bis hin zur Reizüberflutung durch diverse Umgebungsreize (Lichter, Farben, Geräusche, Bewegungen, Menschen usw.)

    * Verhaltensauffälligkeiten
          o motorische Koordinationsschwierigkeiten durch Entwicklungsverzögerungen der Fein- und Grobmotorik und mangelhafte Auge-Hand-Koordination („Tollpatschigkeit“)
          o Problembewältigungsschwierigkeiten (immer wieder gleiche Herangehensweisen ohne Variablen)
          o selbststimulierendes, teils selbstverletzendes Verhalten
          o Ungeduld und Spontaneität einerseits, Entscheidungsschwierigkeiten andererseits
          o dissoziales und oppositionelles Verhalten
          o Nichterkennen von Konsequenzen
          o Schwierigkeiten, sich in soziale Bezüge angemessen einzugliedern und sich darin wohl zu fühlen
          o Ignoranz gegenüber verbalen Anweisungen, unkooperatives und oppositionelles Verhalten bei verbal ausgesprochenen Grenzsetzungen (Nichtakzeptanz von „Nein“)
          o Unempfänglichkeit oder Unverständnis gegenüber nonverbalen Signalen durch Gestik, Mimik und Körpersprache anderer Menschen
          o sinngemäßes Verständnis von Anweisungen aber Unvermögen zur angemessenen Ausführung
          o oft ängstlich-besorgte und chronisch frustrierte Einstellung
          o niedrige Frustrationstoleranz
          o schnelle Ermüdbarkeit



Quelle: einfach schnell aus Wikipedia kopiert^^
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von No User » 17. September 2007 18:02

Wen das nicht abschreckt...

Was lernen wir daraus?

Für Frauen: Nach Alkoholgenuss Sex nur mit sicherer Verhütung! (Ähnlich wie auf den Beipackzetteln MPH-haltiger Medikamente bei Einnahme solcher). Alkohol höchstens dann, wenn ganz sicher nicht schwanger!

Für Männer: Sex mit alkoholisierten Frauen nur mit Kondom!

Jetzt könnte man auf die blöde Idee kommen, Müttern derart behinderter Kinder ein "Selbst schuld!" zuzurufen. Aber Vorsicht! Ähnliche Krankheitsbilder können auch ohne Alk entstehen. Und was ist mit denen, die noch gar nichts von ihrer Schwangerschaft wissen? Was mit alkoholkranken Frauen, die ohne Hilfe auch schwanger nicht von der Flasche lassen können? Vor allem: Was kann das Kind dafür?

Wie sieht es mit der Verantwortung der Gesellschaft aus, die weiterhin die Psychodroge Alkohol als legales Genussmittel nicht nur akzeptiert, sondern dieses geradezu aufdrängt?

LG
Steffen

PS: An dieser Stelle einen großen Dank an meine Mutter, dass sie schwanger mit mir auf Alk komplett verzichtet hat, obwohl sie sonst schon ein Genussmensch ist. Und an meine Frau, dass sie so gut wie nie was trinkt, wo auch nur Spuren von Alkohol zu erkennen sind, schon garnicht während der drei Schwangerschaften.
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elisa
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von elisa » 17. September 2007 18:14

oh mein gott...

in meinem hirn rotiert gerade eine schraube.

alkohol - droge.
Bild 
Vor 10 Minuten war ich Opfer, jeder Arsch unantastbar, ...
- doch nach dem achten Wodka hab ich endlich Charakter !!!
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taurus66
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von taurus66 » 17. September 2007 18:34

[quote="steffchen"]
Für Frauen: Nach Alkoholgenuss Sex nur mit sicherer Verhütung!
Für Männer: Sex mit alkoholisierten Frauen nur mit Kondom!
[/quote]

Sorry, hab ich da was nicht mitgekriegt? Gilt das auch schon vor der Empfängnis?
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von No User » 17. September 2007 21:07

@taurus66
[quote="taurus66"]
Sorry, hab ich da was nicht mitgekriegt? Gilt das auch schon vor der Empfängnis?[/quote]
Tja, nix genaues weiß man nicht. Normalerweise sollte der Rausch verflogen sein, bis die befruchtete Eizelle sich in der Gebärmutter einnistet. Ob der Alk auch im Eileiter Spuren hinterlässt, keine Ahnung. Von einigen anderen Chemikalien, bei denen das genauer untersucht wurde (Medikamente) kennt man Wirkungen auf die Entwicklung der Eizellen, schon lange vor der Empfängnis.

Ich finde eher die Wahrscheinlichkeit bedeutender, dass die Dame mit der Zuneigung zum Alkohol bis zur Feststellung der ausgebliebenen Regel sich wohl noch öfter besaufen dürfte, was dann schon eine sehr empfindliche Entwicklungsphase des ungeborenen Kindes treffen würde. Aber so tierisch ernst hatte ich das vorhin noch garnicht gemeint.

@elisa:
[quote="elisa"]
oh mein gott...

in meinem hirn rotiert gerade eine schraube.

alkohol - droge.[/quote]
Was möchtest du damit sagen?

Dass Alkohol ein Rauschmittel ist, ist unumstritten. Damit ist Alkohol eine Droge im Sinn der Definition der WHO. Siehe auch Wikipedia zu Droge (Rauschmittel) und Alkohol

Mich regt vor allem die Scheinheiligkeit auf, mit der einerseits der Gebrauch mancher in vielerlei Hinsicht harmloseren Droge kriminalisiert wird, mit der auch der medizinische Einschatz von Psychopharmaka oft verteufelt wird, andererseits die objektiv gefährlichste (da die meisten Opfer produzierende) Droge geradezu zwingend zum gesellschaftlichen Leben dazugehört.

LG
Steffen
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taurus66
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von taurus66 » 17. September 2007 22:21

[quote="steffchen"]
Mich regt vor allem die Scheinheiligkeit auf, mit der einerseits der Gebrauch mancher in vielerlei Hinsicht harmloseren Droge kriminalisiert wird,...
[/quote]
d'accord. ich bin bekennender Kiffer!
[quote="steffchen"]
andererseits die objektiv gefährlichste (da die meisten Opfer produzierende) Droge geradezu zwingend zum gesellschaftlichen Leben dazugehört.
[/quote]
  • ich entziehe mich jährlich in der Fastenzeit (von Aschermittwoch bis Ostern) dieser Droge (allen Drogen) und ich sage dir: man kannn an diesem gesellschaftlichen Leben auch ohne Alkohol teilnehmen
  • die häufigste Todesursache in Deutschland ist Fett, sprich Nahrung. Abgesehen davon wären uns die geistigen Höhenflüge eines Goethe oder E.A. Poe versagt geblieben, wäre Alkohol verboten
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moon
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von moon » 20. September 2007 23:33

die häufigste Todesursache in Deutschland ist Fett, sprich Nahrung. Abgesehen davon wären uns die geistigen Höhenflüge eines Goethe oder E.A. Poe versagt geblieben, wäre Alkohol verboten


äähmm sorry aber, so gut diese geistigen höhenflüge auch waren, sollte man bedenken, dass zumindest poe alkoholiker war und ich glaube nicht, dass das eine chronische krankheit wett macht. bloß weil jemand geistige höhenflüge hat, sollte man trotzdem das drumherum bedenken.

vielleicht fühle ich mich in dem punkt ein wenig angepieselt, aber solche äusserungen finde ich nicht sonderlich produktiv. tut mir leid.

moon
was kann ich dafür, wenn ich mich nicht mehr daran erinnern kann was ich vergessen habe
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taurus66
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von taurus66 » 21. September 2007 08:21

[quote="moon"]

äähmm sorry aber, so gut diese geistigen höhenflüge auch waren, sollte man bedenken, dass zumindest poe alkoholiker war und ich glaube nicht, dass das eine chronische krankheit wett macht. bloß weil jemand geistige höhenflüge hat, sollte man trotzdem das drumherum bedenken.

vielleicht fühle ich mich in dem punkt ein wenig angepieselt, aber solche äusserungen finde ich nicht sonderlich produktiv. tut mir leid.

[/quote]

Hi Moon,

ich weiß nicht mit wecher Aussage ich dich verärgert habe, deshalb zu beiden etwas:

Ich kenne mehr als genug übergewichtige Menschen, allen voran meine Mutter und meine Schwester. Ich diskreminiere bestimmt niemanden aufgrund seines Gewichts. Dass unsere Überflussgesellschaft (ich willes mal so formulieren) die häufigste Todesursache darstellt ist nicht meine Meinung, sondern ein statistisches Faktum.

Meine Mutter ist selbst Alkoholkrank (seit knapp 10 jahren "trocken") und selbst die hält ein Alkoholverbot für Blödsinn, nur weil sie damit nicht kontrolliert umgehen kann. Prohibitionen haben in der Geschichte bisher nur dem organisierten Verbrechen gedient. Ich sehe keine Anzeichen, dass die heutige Gesellschaft so viel vernünftiger handeln würde als zu früheren Zeiten.

Nochwas: E.A. Poe war nicht nur Alkoholiker, sondern Multitoxikomane.  :winken:

lg
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von lea26 » 27. Oktober 2007 10:45

Wie sieht das denn aus, wenn der Vater in meiner Entstehungszeit ein starker Alkoholiker war  :baw:?
Ich finde die Auflistung der Diagnostik ganz gut gelungen, aber muß ich mir dann auch ernsthaft Gedanken darüber machen, dass ich durch die Spermatozoen geschädigt bin?  Ich habe mich mal im Internet schlau gemacht, wie mich dieser Mann rein theoretisch geschädigt haben könnte und eine nette pseudohafte Theorie entwickelt, von der ich aber in gewisser Weise überzeugt bin, grins..

Eine Webseite, die sich mit modernen neurobiologischen Erkenntnissen bezüglich Suchterkrankungen beschäftigt; geht folgender Frage nach; der Genuss von übermäßigen Alkohol begünstigt eine dopaminerg vermittelten Aktivierung des mesolimbischen Belohnungs- und Verstärkungssystems, dessen zentrale Funktion die Bewertung von Verhalten und die Motivationsbildung ist.

Also, wenn der Mann mal wieder viel Alkohol getrunken hat; ist er überwiegend emphatisch und sein Verhalten mir gegenüber war sehr aufmerksam und einfühlsam..

Wenn nicht, dann.. ( pbts!)

Ähm, kann dieses Belohnungsverhalten, dass sich durch den übermäßigen Einfluss von Alkohol bei Ihm entwickelt hat; bei der Zeugung durch die Spermatozoen, die die DNA des männlichen Erbgutes enthalten; weitergegeben werden und sich somit auf mich übertragen haben, sodass meine Sozialisation quasi schon genetisch vorgegeben war ? 
jaMoin
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von jaMoin » 30. Oktober 2007 16:18

nach den symptomen kann ich genau so FAS haben......seh auch noch so aus, schade.
nur verblödet bin ich nicht ganz, hab ich ja schwein gehabt...
.....oder ich bin hypochonder (nicht ganz abwegig)
keine ahnung, ob meine mutter gesoffen hat, würd ich der aber zutrauen :aufsmaul_2:
blubb
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von 7YearsAnd50Days » 30. Oktober 2007 17:40

glaub eh dass ein guter teil der adler ihren "schaden" nicht vom genetischen otto-normal-adhs ham. Aber wem die adhs behandlung hilft,dem kann das find ich egal sein.
Putte
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von Putte » 30. Oktober 2007 19:21

[quote="7YearsAnd50Days"]
glaub eh dass ein guter teil der adler ihren "schaden" nicht vom genetischen otto-normal-adhs ham. Aber wem die adhs behandlung hilft,dem kann das find ich egal sein.

[/quote]

Also ich find das einen Hammer was du uns da unterstellst,
Bei uns ist ADHS seid generationen in der Familie und wir haben nicht einen Alkoholabhängigen oder sonst in irgendeiner form Suchtkranken dabei.
Ich würde dich bitten hier keine Wilden Unterstellungen zu verstreuen.
Könnte mir auch vorstellen, das der ein oder andere sich gar beleidigt fühlt.

Heike
Zuletzt geändert von Putte am 30. Oktober 2007 19:23, insgesamt 1-mal geändert.
Manchmal möchte ich Gott fragen, warum er Hunger, Krieg und Armut zuläßt, obwohl er etwas dagegen tun könnte....
Doch dann fürchte ich er könnte mich das selbe fragen....
Putte
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von Putte » 30. Oktober 2007 19:39

Im übrigen hab ich grad mal deinen anfangstreat Überflogen.
Ich kann da nur sagen die Quelle stimmt aber es gibt für viele dieser Fehlbildungen auch andere Ursachen.
Eigene Erfahrung

Spaltbildung:unser großer Sohn hat eine Lippen -Kiefer -Gaumen -Segelspalte, nicht weil ich trank sondern weil die Fehlbildung wenn sie nicht genetisch sind  6 Versschiedene Ursachen haben können

Da wären
Hormongaben während der Schwangerschaft
Nikotin konsum
Stress
Alkohol (ja auch das)
Psychische Belastung.
Vitamin B12 ; Folsäuremangel

Ich finde du solltest auch die anderen Möglichkeiten in betracht ziehen.
Hör bitte auf zu provozieren.
Damit könntest du dem einen oder anderen zu nahe treten.
Heike
Zuletzt geändert von Putte am 25. Juni 2008 07:31, insgesamt 1-mal geändert.
Manchmal möchte ich Gott fragen, warum er Hunger, Krieg und Armut zuläßt, obwohl er etwas dagegen tun könnte....
Doch dann fürchte ich er könnte mich das selbe fragen....
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von 7YearsAnd50Days » 30. Oktober 2007 20:16

OMFG!! ich wollt niemandem seine diagnose absprechen  :icon_eek: und bei den "ADHS-Familien" is der fall doch sowieso klar. Das war nur meine Meinung weil hier ja jmd zweifel hatte. und mein satz
Aber wem die adhs behandlung hilft,dem kann das find ich egal sein.

sollte eher aufbauend sein,damit sie nich hypochondert.
Das  ihr immer gleich alles als angriff nehmen müsst -.-
Zuletzt geändert von 7YearsAnd50Days am 25. Juni 2008 07:31, insgesamt 1-mal geändert.
Dopaminchen

Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von Dopaminchen » 30. Oktober 2007 20:22

Hallo 7Years And50Days, hallo lea26,

ich kann Euch eines versichern, nämlich, daß Ihr noch nie ein Kind mit Fetalem
Alkoholsyndrom gesehen habt, sonst würdet Ihr nicht so ein hahnebüchendes Zeugs schreiben.

Dopaminchen
Zuletzt geändert von Dopaminchen am 30. Oktober 2007 20:23, insgesamt 1-mal geändert.
lea26
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von lea26 » 31. Oktober 2007 12:19

grins, das war doch kein scheiss, sondern nur vermutungen. mein vater war und ist ein alkoholiker und ich frage mich, ob sich sein geschädigtes erbmaterial auf mich übertragen hat. ich mag ihn ja, aber er ist so derbe wechselhaft in seinen groben charakterlichen zügen und ich  bin es auch. warum muß man denn hier alles begründen und darlegen? wir sind doch hier micht in der schule und bekommen noten!!!!!!!!!! @dopaminchen, warum nimmst du das alles so unlocker auf? isch werde sonst escht noch unkonkret, fauch ( lach... :icon_mrgreen: :icon_mrgreen: :icon_mrgreen: :icon_mrgreen: :icon_mrgreen:).
Dopaminchen

Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von Dopaminchen » 1. November 2007 14:46

[quote="lea26"]
@dopaminchen, warum nimmst du das alles so unlocker auf? isch werde sonst escht noch unkonkret, fauch ( lach... :icon_mrgreen: :icon_mrgreen: :icon_mrgreen: :icon_mrgreen: :icon_mrgreen:).
[/quote]

Na, dann mal los.....
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von starchild » 25. Juni 2008 00:53

hm,
also die kids ( habe in einer schule für geistig und körperbehinderte)als logopädin gearbeitet, wobei ich auch ein mädchen therapiert habe, welches die diagnostik fetales alkoholsyndrom hatte und auch anderen in verschiedenen klassen gesehen...die konnten weder schreiben und waren stark in der entwicklung verzögert..das in richtung ads  zu biegen...da dreht sich mir gerade der magen um

das was in wikipedia beschrieben wird... sorry, ist eine KANN liste.. wenn man alles an diesen symtptomen hätte... hm, mag ich gar nciht drüber nachdenken

und wer hatte den einfall, das einmal ungeschützer sex mit jemanden der getrunken hat, so ein syndrom auslösen könnte ??
Liebe Grüße starchild

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Vernünftig - wer ist das schon?
Ich bin ich und Du bist Du,
das ist alles was ich weiß."

(Tabaluga und die Reise zur Vernunft)
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von Pflegemama » 7. November 2011 06:53

Hallo.
Ich bin neu hier und mir ist als Pflegemutter von Fas ( Fetales Alkoholsyndrom) gleich dieser Thread ins Auge gefallen. Ich habe nun nicht vor Fas hier näher zu beschreiben, das kann man selbst sehr gut auf der Seite von Fasworld nachlesen, aber ich möchte an dieser Stelle wenigstens erwähnen, dass nicht der Sex mit jemanden der getrunken hat dieses Syndrom auslöst. Der Alkohol, den die Mutter während der Schwangerschaft zu sich nimmt schädigt das Baby.
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Angie
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Re: Fetales Alkoholsyndrom

Beitrag von Angie » 7. November 2011 13:07

Mein Sohn hatte mal einen Freund der FAS hat.
Die Mutter trank währen der Schwangerschaft und das Kind wurde in der 23. Schwangerschaftswoche geboren.
Die Mutter ist dann 13 Jahre später an totalen Organversagen wegen Alkoholmissbrauch gestorben.
Der Junge ist 3 Jahre älter als mein Sohn, war aber ein Stückchen kleiner wie mein Sohn.
Und er hatte so eine komische Kopfform.
Ich habe nix Schlimmes, ich habe....eij gugg mal nen Eichhörnchen.
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