Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

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Azrael77
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Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Azrael77 » 24. Mai 2011 18:50

Hallo zusammen,

bezüglich der räumlichen Orientierung habe ich extreme Probleme. So stark, dass man es nicht mehr als blosses nicht so talentiert abtun kann. Ich finde nur Wege auf Anhieb, die ich schon mehrfach innerhalb der maximal letzten 2-3 Wochen gegangen bin. Ich muss auch in größeren Arztpraxen beim ersten oder zweiten bis dritten besuch den Ausgang suchen, wenn ich aus dem behandlungszimmer komme. Mit Plan Karte geht es aber gut.

Abgesehen davon habe ich eine schlechte visuelle Wahrnehmung (Frotscher-Test, wenn das jemand was sagt, sehr schlecht abgeschnitten) und ein schlechtes räumliches Vorstellungsvermögen.

Zudem ist Autofahren sehr schwierig für mich. Ich habe in über 50 Fahrstunden mit zwei Prüfungen (wehee, es lacht eeiner, das ist nicht witzig  :breitgrinse1: ) zwar den Führerschein geschaftt, hatte aber nie ein eigenes auto, bin serh wenig gefahren und lasse es seit fünf Jahren ganz sein.

Ich hatte Sauerstoffprobleme bei der Geburt ("Zangengeburt") und mein Ergotherapeut meint ich hätte eine mcp (mininmale cerebrale parese) und neben einer Störung der Koordination und der Propriozeption würde auch diess Saachen davon kommen.

Ich habe ber aus verschiedenen Gründen den verdacht, dass ich auch noch ein Hypo-ADS haben könnte und dass das auch davon kommen könnte. Langer rede kuze Unsinn: Kennt jemand, der sicher ist, dass er ADS hat (vor allem Hypo) auch solche Probleme?
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MrsKleeblatt
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon MrsKleeblatt » 24. Mai 2011 21:55

Definitiv.
Ich fand früher (ohne Medikamente) auch nach 20 Besuchen in egal welchen Einrichtungen den Ausgang noch nicht.
Und Fahrstunden habe ich nicht über 50, sondern über 100 gebraucht. Durch die praktische Prüfung bin ich auch einmal gefallen.

Ich konnte mir Wege nie merken. Und wie irgendwelche Sachen - oder gar irgendwelche auffälligen Sachen, wie z.B. Gebäude auf Wegen aussahen - konnte ich mir auch nicht merken, weil ich davon gar nicht erst irgendwas registriert habe.

"mcp" - nein - ich sage jetzt erstmal nichts dazu, was ich von diesem Wort denke.
:willi: 6 (08)
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Azrael77 » 25. Mai 2011 22:46

Danke für die Antwort! In meiner momentanen Selbst-Diagnose-Phase hilft es mir sehr, wenn ich Leute finde, die ähnliche Symtome haben und wissen, woher das bei ihnen kommt. Schade, dass du nicht schreibst, was du von mcp hältst, würde mich interessieren. Gerne auch per pn.

viele grüße

azrael
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Frosch » 31. Mai 2011 08:37

Ich habe ADHS und auch arge Orientierungsprobleme, allerdings habe ich sehr wenige Fahrstunden gehabt, wobei ich glaube, das die sicherlich nichts mir der Orientierung zu tun haben.

Man kann doch trotz der Orientierungsschwierigkeiten dennoch Autofahren - das müsste dann eher andere Gründen haben.

Von dem Frotscher Test, habe ich noch nichts gehört, werde aber bei Gelegenheit mal nachschauen, was das ist.
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Donovan » 31. Mai 2011 12:28

Hier auch Orientierungsprobleme und ADHS.

Fahrprüfung sehr schnell bestanden - keine Probleme beim fahren.

Ich verliere mich in Krankenhäusern oder neue Städte/Dörfer.

Grundsätzlich habe ich kein Richtungsgefühl und navigiere nur mittels Bilder von markanten Dingen auf der Route die ich dann speichere.
Gruss, Donovan.

Ironie & rhetorische Fragen verstehe ich oft buchstäblich. Bitte um Verständnis, Verzeihung und falls möglich Vermeidung.

"Falls Du verpasst hast es zu Vermeiden: Mag es, Beende es oder Verändere es - Motzen ist nicht sinnvoll."
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Frosch » 31. Mai 2011 12:39

Zitat: Donovan
Ich verliere mich in Krankenhäusern oder neue Städte/Dörfer.

Grundsätzlich habe ich kein Richtungsgefühl und navigiere nur mittels Bilder von markanten Dingen auf der Route die ich dann speichere.


Na, da schließe ich mich doch mal an.
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Donovan » 1. Juni 2011 01:21

Meine Frau hat schön gestaunt als sie merkte, dass ich mich in München nach einigen Jahren sehr gut mit der U-Bahn auskannte, aber überirdisch konnte ich den Weg nicht finden, obwohl die Namen der U-Bahn Stationen mir bekannt waren, konnte ich nicht auf der Karte sofort anzeigen wo was war.
Gruss, Donovan.

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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Frosch » 1. Juni 2011 15:28

:breitgrinse1: Überirdisch und Unterirdisch ist ja auch was völlig anderes.  :zwink:

Genau so wie die Stadt MIT Schnee und OHNE Schnee - selbst da verliere ich die Orientierung.
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Blumen » 1. Juni 2011 16:58

Und der Unterschied zwischen Tag und Nacht ist auch nicht unerheblich  :breitgrinse1:

Ich weiß aber nicht, ob das speziell was mit ADS zu tun hat. Eine ehemalige Kollegin von mir und eine Freundin haben auch Null Orientierungssinn.
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Frosch » 1. Juni 2011 17:02

Stimmt  :breitgrinse1:

Ich denke schon - passt doch auch zum "schwarz-weiß" denken
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Blumen » 1. Juni 2011 17:22

[quote="Frosch"]
Ich denke schon - passt doch auch zum "schwarz-weiß" denken
[/quote]

Das verstehe ich nicht. Was passt zum Schwarz-Weiß denken?
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Frosch » 2. Juni 2011 18:11

@ Blumen,

schwarz - weiß denken (man nennt es auch dichotomes denken)

Ein Beispiel dafür:
Beim Dichotomen Denken nimmt eine Person nur "Schwarz-und-Weiss" wahr, sie denkt nur in Extremkategorien, nach dem Beispiel, "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich!" oder "Wenn ich einen Fehler mache, habe ich vollständig versagt!"


Ebenso, ist es doch bei der Orientierung.

Zitat: Donovan
Meine Frau hat schön gestaunt als sie merkte, dass ich mich in Münchennach einigen Jahren sehr gut mit der U-Bahn auskannte, aber überirdisch konnte ich den Weg nicht finden, obwohl die Namen der U-Bahn Stationen mir bekannt waren, konnte ich nicht auf der Karte sofort anzeigen wo was war.



Ebenso:

Zitat: Frosch
Genau so wie die Stadt MIT Schnee und OHNE Schnee - selbst da verliere ich die Orientierung.


Das sind auch genau die 2 Ebenen - nur das Du die nicht "irgendwie" auf ein Mittelmass an Orientierung bekommst.

Verstehst Du jetzt?
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Azrael77 » 3. Juni 2011 18:02

Hi,

ja, Orientierung und autofahren sind natürlich zwei paar Schuhe (Redewendung, für die ads-aspies hier ;-) ), es kann sein, dass das eine gut und das andere schlecht ist. Bei mir ist es nur so, dass beides schei..benkleister ist und ich denke, dass das bei mir eine generelles problem mit der visuellen Wahrnehmung sein könnte, wobei das autofahren auch einfach an der reizgeschwindigkeit liegen könnte. Schnell denken kann ich sehr gut (HB), schnell wahrnehmen und reagieren eher nicht. Ich muss leute auch relativ oft und lange sehen, bis ich mir ihre Gesichter gut merken kann. Nicht so schlimm wie gesichtsblindheit (pro..dingens) aber schwächer als bei anderen. Zum beispiel habe ich in Filmen früher häufig leute verwechselt, die sich vom Typ her ähnlich sind (gleiche größe, statur, Haarfarbe/länge), das ist erfreulicherweise besser geworden.

frotscher-test ist ein psychologischer test für die visuelle Wahrnehmung. Es werden geometrische Formne (kreis, elipse, dreiecke mit verschiedenen proportionen, rauten, trapez etc.) unten auf der seite gezeigt, 5 oder sechs.

zwei bis drei davon sind dann auch oben auf der seite, aber kombiniert, aneiendergelegt, übereinandergelegt, um die eigene achse gedreht und im hintergrudn sind "unruhige" Linien. Dann muss man erkennen, welche der unten angezeigten geometrischen Formen wo in dem Bild enthalten sind.

Da gibst dannn zig Aufgaben von, es fängt sehr einfach an und wird immer schwieriger. Mein Ergo hatte nur den für Kinder, aber da war ich schon schlecht genug, dass es auffällig war. Ich habe die meisten hinbekommen, aber ein paar der schwierigeren nicht und habe auch für die schwierigeren zu lange gebraucht. Der ergo sagte, weil es ein test für kinder ist, müsste ein gesunder Erwachsener da einfach so durchfliegen, auch durch die schwierigeren.

Schachspielen ist bei mir auch ne katastrophe, was man bei HB ja nicht erwarten würde. Ich kann maximal zwei Züge vorausdenken und damit ist man natürlich sehr schnell am ende, selbst wenn der andere nur mittelmässig spielt.
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Polaris » 3. Juni 2011 18:43

Diese Schwierigkeiten bei der Orientierung und beim Autofahren habe ich auch.

Bei liegt es auch daran, dass ich mich nur auf eine Sache richtig konzentrieren kann.

Also Autofahren oder mich auf einen neuen Weg konzentrieren.
Mich von dem Arzt verabschieden oder die richtige Tür finden.
Reden und gleichzeitig etwas anderes machen geht gar nicht.
Und wenn ich über etwas Bestimmtes nachdenke, habe ich nur noch dies im Kopf und sonst gar nichts.

Insgesamt bin ich schnell sehr stark von bestimmten Sinneseindrücken eingenommen und vieles, auf das ich achten müßte, um eine Situation richtig einzuschätzen und zu reagieren,bekomme ich dann nicht mit. Wenn ich schnell reagieren muß, wird dies besonders auffällig.

Mit dem Bestehen des Führerscheintests hatte ich keine Probleme und Schach spielen ging zumindest früher ganz gut.
Deswegen vermute ich keine generelle Unfähigkeit in diesen Bereichen.

Aber mit der räumlichen Vorstellung, dem Einschätzen von Entfernungen und Geschwindigkeiten ist es nicht so super. Deswegen stehe ich oft ewig an der Straße, bevor ich mich endlich rübertraue  :icon_rolleyes:
Einen Frotscher-Test habe ich aber noch nie gemacht.
Frosch
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Frosch » 4. Juni 2011 12:40

Hallo Azrael,

Zitat: Azrael
gesichtsblindheit (pro..dingens)


Prosopagnosie (Gesichtsblindheit)  heißt es  :zwink:
Ich verdrehe das Wort auch immer - ist auch nicht so einfach.

Zitat: Azrael
Bei mir ist es nur so, dass beides schei..benkleister ist und ich denke, dass das bei mir eine generelles problem mit der visuellen Wahrnehmung sein könnte, wobei das autofahren auch einfach an der reizgeschwindigkeit liegen könnte. Schnell denken kann ich sehr gut (HB), schnell wahrnehmen und reagieren eher nicht. Ich muss leute auch relativ oft und lange sehen, bis ich mir ihre Gesichter gut merken kann


HB`ler haben dcch auch ein Problem mit dem lernen, bei Unter - und Überforderung. Am besten klappt es, wenn das Pensum genau richtig ist.

Weißt Du, was ich meine? (Vielleicht, auch vergleichbar mit Hyperfokus...?)

Ebenso ist es bei der visuellen Wahrnehmung, fährst Du gerne Auto - also fordert es ganz Dein Interesse?
Dann wirst Du auch sicher gut Autofahren können.

Bei mir ist es so, das ich mir die Gesichter der Menschen die eine interessante oder herausragende Erscheinung haben, gut merken kann.

Ebenso, wie ich mir auch bestimmte herausragende Gebäude oder Stellen die mir zur Orientierung dienen, besser behalten kann.

Zitat: Azrael
Zum beispiel habe ich in Filmen früher häufig leute verwechselt, die sich vom Typ her ähnlich sind (gleiche größe, statur, Haarfarbe/länge), das ist erfreulicherweise besser geworden.


Oder richtest Du Deine Aufmerksamkeit jetzt mehr auf diese Menschen?

ZItat: Azrael
frotscher-test ist ein psychologischer test für die visuelle Wahrnehmung. Es werden geometrische Formne (kreis, elipse, dreiecke mit verschiedenen proportionen, rauten, trapez etc.) unten auf der seite gezeigt, 5 oder sechs.


Hab versucht den Test über Googel zu finden - aber keinen gefunden. Kann man den im I-Net machen, ich meine gibt es da so einen (nichtsaussagenden) "Schnelltest" ?

Zitat: Azrael
Schachspielen ist bei mir auch ne katastrophe, was man bei HB ja nicht erwarten würde. Ich kann maximal zwei Züge vorausdenken und damit ist man natürlich sehr schnell am ende, selbst wenn der andere nur mittelmässig spielt.


Das würde mich jetzt interessieren wie das bei mir wäre - denn ich denke, das könnte ich sicherlich gut.
(Es handelt sich dabei ja auch um ein Strategiespiel)

" Wenn ich denn Schach spielen könnte ! " Ich habe das noch nie gespielt.


@ Polaris

Zitat: Polaris
Bei liegt es auch daran, dass ich mich nur auf eine Sache richtig konzentrieren kann.


Das ist bei mir auch so, ich kann nicht 2 Dinge auf einmal machen.

Zitat: Polaris
Insgesamt bin ich schnell sehr stark von bestimmten Sinneseindrücken eingenommen und vieles, auf das ich achten müßte, um eine Situation richtig einzuschätzen und zu reagieren,bekomme ich dann nicht mit. Wenn ich schnell reagieren muß, wird dies besonders auffällig.


Das Problem habe ich eigentlich nicht - wenn ich mich konkret nur auf die eine Situation konzentriere dann bekomme ich auch viele unwesentliche Details mit - sicher vielleicht, andere Details als andere, aber ich erkenne.

Es sei denn, ich beobachte eine große Situation in der sich nichts wirklich interessantes tut, dann habe ich kein Fixum.
Denn das muss ich dann schon haben.

Wobei zum Beispiel Schilder in der Fußgängerzone ein Problem sind.  :icon_rolleyes:
Volle Fußgängerzone und dann ein Schild finden? Viel zu anstrengend, zumal, wenn es noch Ausweichmöglichkeiten gibt, ohne Schild etwas heraus zu bekommen.

ZItat: Polaris
Aber mit der räumlichen Vorstellung, dem Einschätzen von Entfernungen und Geschwindigkeiten ist es nicht so super. Deswegen stehe ich oft ewig an der Straße, bevor ich mich endlich rübertraue  icon_rolleyes
Einen Frotscher-Test habe ich aber noch nie gemacht.


Auch in dem Bereich, fällt mir auf, das es in manchen Bereichen wirklich gut klappt, und in manchen gar nicht.

Ich denke, es liegt wirklich an Hyperfokus und der Aufmerksamkeit.

Wobei vieles der genannten Dinge nichts mit Orientierung in dem Sinne von "wie finde ich einen Weg" zu tun haben.

Ich für meinen Teil bin sehr Orientierungslos, selbst wenn ich mir noch so große Mühe gebe. Und in dem Fall kann ich auch nicht sagen, das es einen Bereich gäbe, in dem die Orientierung besser oder schlechter ist.

Aber was ich mit bestimmtheit was, das es auch da zwei Bereiche geben muss - denn Orientieren bei Schnee und ohne Schnee ist anders - bei Tag und bei Nacht, im hellem und dunklem. etc.
Vielleicht kann man auch grob sagen, bei Gegensätzlichen Gegebenheiten.

Ich wollte doch immer schon mal nach schauen, ob die Orientierung von einer bestimmten Hirnregion gesteuert wird.  :denknach:

LG
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Azrael77 » 5. Juni 2011 06:25

[quote="Frosch"]

HB`ler haben dcch auch ein Problem mit dem lernen, bei Unter - und Überforderung. Am besten klappt es, wenn das Pensum genau richtig ist.

Weißt Du, was ich meine? (Vielleicht, auch vergleichbar mit Hyperfokus...?)

Ebenso ist es bei der visuellen Wahrnehmung, fährst Du gerne Auto - also fordert es ganz Dein Interesse?
Dann wirst Du auch sicher gut Autofahren können.

Bei mir ist es so, das ich mir die Gesichter der Menschen die eine interessante oder herausragende Erscheinung haben, gut merken kann.

Ebenso, wie ich mir auch bestimmte herausragende Gebäude oder Stellen die mir zur Orientierung dienen, besser behalten kann.

Zitat: Azrael
Zum beispiel habe ich in Filmen früher häufig leute verwechselt, die sich vom Typ her ähnlich sind (gleiche größe, statur, Haarfarbe/länge), das ist erfreulicherweise besser geworden.


Oder richtest Du Deine Aufmerksamkeit jetzt mehr auf diese Menschen?

ZItat: Azrael
frotscher-test ist ein psychologischer test für die visuelle Wahrnehmung. Es werden geometrische Formne (kreis, elipse, dreiecke mit verschiedenen proportionen, rauten, trapez etc.) unten auf der seite gezeigt, 5 oder sechs.


Hab versucht den Test über Googel zu finden - aber keinen gefunden. Kann man den im I-Net machen, ich meine gibt es da so einen (nichtsaussagenden) "Schnelltest" ?

Zitat: Azrael
Schachspielen ist bei mir auch ne katastrophe, was man bei HB ja nicht erwarten würde. Ich kann maximal zwei Züge vorausdenken und damit ist man natürlich sehr schnell am ende, selbst wenn der andere nur mittelmässig spielt.


Das würde mich jetzt interessieren wie das bei mir wäre - denn ich denke, das könnte ich sicherlich gut.
(Es handelt sich dabei ja auch um ein Strategiespiel)

" Wenn ich denn Schach spielen könnte ! " Ich habe das noch nie gespielt.
[/quote]

Mit dem lernen hängt weniger von Über- oder Unterforderung ab, als davon, ob es mich interessiert, wobei mich unterforderndes natürlich dann auch nicht interessiert.

Den Frotschertest habe ich beim Ergotherapeuten gemacht, keine Ahnung, ob es den im Netz gibt.

Das mit dem Schach kannst du einfach mal versuchen ;-)

@ Polaris: das mit dem eiwg auf der strasse stehen, bevor ich mich rübertraue, habe ich auch.
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Frosch » 5. Juni 2011 18:35

Zitat: Azrael
Mit dem lernen hängt weniger von Über- oder Unterforderung ab, als davon, ob es mich interessiert, wobei mich unterforderndes natürlich dann auch nicht interessiert.


Das sowieso.

Den Frotschertest habe ich beim Ergotherapeuten gemacht, keine Ahnung, ob es den im Netz gibt.


Achso, Ich habe ihn auf jeden Fall nicht gefunden.

Das mit dem Schach kannst du einfach mal versuchen ;-)


Dazu müsste ich erst mal jemanden finden, der es mir beibringt.

LG
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Azrael77 » 7. Juni 2011 23:47

Die Grundregeln von Schach sind doch sehr einfach, die knnats du einfach googlen und dann kannst ddu gegen einen compuer spielen, wenn du tatsächlich niemand sonst finden solltest.

Frotscher im Internet habe aich auch nicht gefunden.

vg azrael
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Re: Orientierungsprobleme/visuelle Wahrnehmung

Beitragvon Frosch » 8. Juni 2011 14:59

Auf die Idee, bin ich noch gar nicht gekommen... :fr: Danke, für den Tip!

Mmmhhh schade das es so einen Frotsche nicht im I-Net gibt, hätte gerne mal geschaut, wie der so aussieht.

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