Selbstvorstellung und Nachfrage wg. Kommorbidität

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wolneas
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Selbstvorstellung und Nachfrage wg. Kommorbidität

Beitrag von wolneas » 5. Juli 2016 12:23

Hallo miteinander,

da ich keine Vorstellungsthread gefunden habe, erlaube ich mir einen kurzen Einblick zu meiner Person zu geben.

Ich bin 29, in den Endzügen meines Master-Studiums und seit ca. 8 Monaten auf medikinet adult 30mg (1-1-0) eingestellt. Dankbarerweise habe ich durch Reflektionsprozesse im vergangenen Jahr festgestellt, dass meine Sprunghaftigkeit, Ablenkbarkeit und lediglich exogen-Zeitdruck-bedingte Leistungsfähigkeit über eine gesundes Maß hinaus in meinem Falle vertreten ist. Seit der medikamentösen Einstellung in einiges besser, bei weitem nicht perfekt, aber dennoch auf dem richtigen Weg.

Glücklicherweise habe ich die medikinet Einstellung ohne irgendwelche Nebenwirkungen überstanden, abgesehen von einem unüblichen hohen Energiebedarf, welcher jedoch -lt. meiner Therapeutin- aus meiner nun kontinuierlichen hohen Leistungsfähigkeit dank der gestiegenen Konzentration resultiert.

Nun habe ich jedoch seit einiger Zeit immer mal wieder "Herzkrämpfe" bzw. "Herzstechen", welches circa 2-5 sec. anhält, sich dann ausschleicht und eigentlich keine weiteren Beschwerden hervorruft. Lediglich die Dame an meiner Seite hat mir bei einer meiner letzten Attacken einen deutlichen Gesichts-Farbe-Verlust attestiert. Zudem habe ich vermehrt einen hohen Puls festgestellt, beim Joggen bis zu 180 und lt. meinem Fitness-Tracking-Armband liege ich im Durchschnitt -im Laufe der letzten Woche- zwischen 57 Ruhe-Puls und 115 Hoch-Puls.

Trotz Recherche habe ich keine qualitativen Ergebnisse im Internet gefunden, vielleicht aber auch weil ich meine Symptome falsch benenne.

Gibt es zu meinem Symtombild bekannte Indikationen bzw. bekannte Kommorbiditätsindikationen zu medikinet adult?

Viele Grüße und lieben Dank im Voraus für Eure Antworten und Gedanken.
ADHDgoesto11
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Re: Selbstvorstellung und Nachfrage wg. Kommorbidität

Beitrag von ADHDgoesto11 » 5. Juli 2016 12:27

Du könntest mal beim Internisten vorstellig werden und ein Langzeit-EKG machen lassen, das dann hoffentlich auch mindestens eine dieser Episoden aufzeichnet. Der Arzt kann damit feststellen, was das Herz elektrisch zu diesen Zeitpunkt so macht.

Tochter *2007 ... ADHS
Sohn *2005 ADHS+Autismus
lenilein
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Re: Selbstvorstellung und Nachfrage wg. Kommorbidität

Beitrag von lenilein » 9. Juli 2016 08:05

Probleme mit dem Herzen sind meines Wissens nach eine Nebenwirkung der Medikamente.
Eule
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Re: Selbstvorstellung und Nachfrage wg. Kommorbidität

Beitrag von Eule » 9. Juli 2016 23:08

Man kann (besonders bei der Einstellung/Dosisfindung) schon mal Herzrasen oder ähnliche Dinge haben. Manchmal gibt sich das nach ein paar Tagen mit dieser Dosis, manchmal (besonders wenn man das unangenehm findet) sollte man in diesem Fall lieber zur nächstniedrigeren Dosis zurückkehren.

Treten aber irgendwelche Beschwerden auf, wenn seit längerer Zeit die Dosis unverändert steht, und auch bisher beschwerdelos vertragen wurde, sollte man die Ursache wohl eher in anderen bereichen als bei den Medis suchen.

Und zwar am besten mithilfe des eigenen Hausarztes, der dann wenn er die Schilderung "bedenklich" findet sicher einen Kardiologen hinzuzieht, wenn er es für weniger bedenklich hält, wird der wohl erst mal seine eigenen Möglichkeiten ausreizen. Unklare Herzbeschwerden sollte man weder googeln noch tagelang Foren dafür befragen, sondern zügig mindestens den Hausarzt einschalten.
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