Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von 22 » 22. Oktober 2008 18:34

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hallo!
[quote="flöhchen"]
vielleicht gibt es ja auch Menschen die einen ähnlichen Sinn haben. Jedenfalls kann ich mir das gut vorstellen.
[/quote]

ja gut möglich, wäre ja fast so wie intuition oder wie manche mütter die spüren wenn ihren kindern etwas zustößt. und vl gibt es menschen bei denen es  viel ausgeprägter ist.

zur schlafparalye:

vor 2 tagen habe ich versucht mich zu entspannen, was teilweise geklappt hat doch dann spürte ich meinen ganzen körper vibrieren und da habe ich dieses rauschen auch zum ersten mal wahrgenommen, ziemlich laut.
nach kurzer zeit wollte ich dann abbrechen , aber nicht wie üblich dass ich versucht hab meinen arm oder meinen kopf zu bewegen,diesmal setzte ich mich auf. zumindest dachte ich das, denn 3 sekunden später wachte ich wirklich auf und lag aber noch im bett.

haltet mich für verrückt aber ich glaube, an diesen außerkörperlichenerfahrungen könnte was wahres dran sein.... so wie ich das jetzt selbst miterlebt habe, hat es sich ziemlich krass angefühlt.
und ich weiß dass man in diesem zustand völlig klar im kopf ist, also dass ich das nicht geträumt habe.

[glow=red,2,300]lg,22[/glow]
:claudia:
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Sandiris
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Sandiris » 24. Oktober 2008 08:29

[quote="Yrla"]
Hallo Leute,..

intressantes Thema..
Bei mir ist es ein weinig anders..
Also, ich träume und dann falle ich in die unendliche Tiefe und damit kommt ein Rauschen und Pfeifen im Ohr..
Gebe ich dem einfach nach wird es schlimmer, spanne ich aber die Muskeln und wach auf gehts weg. Dann bin ich wach und völlig müde und desorientiert. Wenn ich mich wieder entspanne gehts weiter.. aber nicht mehr so schlimm. Das geht dann so zwei bis dreimal, bis ich wieder eingeschlafen bin...
Eine sehr unangenheme Geschichte, mit der ich sehr schwer zurecht komme.
Ich selbst habe etreme Panikattacken und Angsstörungen, aber diese Form ist die aller schlimmste-...  :glas:

Kennt das auch jemand in der Form?

Lg
Yrla

Für mich klingt auch das wie die Schlaflähmung.
[/quote]
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von myra » 16. Mai 2009 04:03

Hallo

Ich bin noch neu hier aber möchte gern mal meinen unqualifizierten Senf dazugeben- ich hoffe, das kommt jetzt nicht aufmüpfig rüber.
hab den thread eben überflogen und mich gefragt, ob die Schlafparalyse hier mit einer Krankheit verwechselt wird?! Wenn man einschläft, kann es passieren, dass der Körper schläft, man geistig aber noch bewusst ist. Man spürt dann so ein Kribbeln und kurz darauf, kann man sich nicht mehr bewegen. Wer gegen die Paralyse ankämpfen möchte, wird es natürlich als unangenehm empfinden. Man befindet sich in der Phase an der Schwelle zum Träumen und kann seinen Sinnen nicht mehr trauen. Denn mit dieser Phase verbunden sind auch oft hypnagoge Zustände, die ganz natürlich sind. Die Sinne bekommen keinen Input mehr von außen und beginnen immer mehr ein Eigenleben zu führen. Man sieht Bilder, hört Stimmen, hat Empfindungen- und wenn man das nicht kennt, ist es sicher erschreckend. Denn beispielsweise die Geräusche, können richtig laut und realistisch sein (so habe ich es selbst auch empfunden).

Ich empfehle, dass man unbedingt aufhört, sich krampfhaft gegen die Lähmung zu wehren und ein Aufwachen erzwingen zu wollen. Stellt euch doch stattdessen vor, ihr würdet durch euer Bett hindurch in einen schönen Traum kullern. Ihr wacht eh von allein wieder auf, da eine REM-Phase nicht länger als 45min~1h andauern kann.

Ob es da tatsächlich eine Krankheit gibt, weiß ich nicht, mag ich nicht beurteilen. Aber wenn ich, das hier beschriebene Phänomen (ohne sonstige Begleiterscheinungen, von denen ich vllt nichts weiß?), regelmäßig erleben würde, würde ich Luftsprünge anstellen. Bewusst einschlafen können eignet sich nämlich hervorragend um das Klarträumen zu erlernen (wer das nicht kennt, gibt ein klasse wikibook dazu: http://de.wikibooks.org/wiki/Klartraum).

@flöhchen

Zitat:
"nach kurzer zeit wollte ich dann abbrechen , aber nicht wie üblich dass ich versucht hab meinen arm oder meinen kopf zu bewegen,diesmal setzte ich mich auf. zumindest dachte ich das, denn 3 sekunden später wachte ich wirklich auf und lag aber noch im bett."

Ich glaube nicht an außerkörperliche Erfahrungen, das vorweg. Ich glaube, dass das was du da erlebt hast, schon Anfänge eines Klartraums waren. Es werden Techniken beschrieben, die genau so funktioneren, dass man sich vorstellen soll, man stünde mit einem feinstöfflicheren Körper aus dem Bett auf und löst sich aus seinem physischen welchen (man tut es natürlich nicht wirklich- es ist ein Traum! Wie gesagt- traut in dieser Phase euren Sinnen besser nicht. Denkt nur an die falschen Erwachen nach Albträumen etc., wie die einem so oft vorgegaukelt haben, man sei wach...)
Wichtig ist, dass es funktioniert und man sich an diesem Gelähmtsein nicht aufhängt und irre macht.
:rabe:
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Sandiris » 16. Mai 2009 22:56

[quote="myra"]
....
hab den thread eben überflogen und mich gefragt, ob die Schlafparalyse hier mit einer Krankheit verwechselt wird?! Wenn man einschläft, kann es passieren, dass der Körper schläft, man geistig aber noch bewusst ist. Man spürt dann so ein Kribbeln und kurz darauf, kann man sich nicht mehr bewegen. Wer gegen die Paralyse ankämpfen möchte, wird es natürlich als unangenehm empfinden. Man befindet sich in der Phase an der Schwelle zum Träumen und kann seinen Sinnen nicht mehr trauen. Denn mit dieser Phase verbunden sind auch oft hypnagoge Zustände, die ganz natürlich sind. Die Sinne bekommen keinen Input mehr von außen und beginnen immer mehr ein Eigenleben zu führen. Man sieht Bilder, hört Stimmen, hat Empfindungen- und wenn man das nicht kennt, ist es sicher erschreckend. Denn beispielsweise die Geräusche, können richtig laut und realistisch sein (so habe ich es selbst auch empfunden).

Ich empfehle, dass man unbedingt aufhört, sich krampfhaft gegen die Lähmung zu wehren und ein Aufwachen erzwingen zu wollen. Stellt euch doch stattdessen vor, ihr würdet durch euer Bett hindurch in einen schönen Traum kullern. Ihr wacht eh von allein wieder auf, da eine REM-Phase nicht länger als 45min~1h andauern kann.

Ob es da tatsächlich eine Krankheit gibt, weiß ich nicht, mag ich nicht beurteilen. Aber wenn ich, das hier beschriebene Phänomen (ohne sonstige Begleiterscheinungen, von denen ich vllt nichts weiß?), regelmäßig erleben würde, würde ich Luftsprünge anstellen. Bewusst einschlafen können eignet sich nämlich hervorragend um das Klarträumen zu erlernen (wer das nicht kennt, gibt ein klasse wikibook dazu: http://de.wikibooks.org/wiki/Klartraum).

...

[/quote]

:breitgrinse1: Man merkt, dass du den Thread nur überflogen hast.  :zwink:

Ich meine nichts anderes als du, es ist keine Krankheit, es ist einfach so, dass der Übergang vom Bewusstsein in den Schlaf zwischen Körper und Geist nicht ganz parallel verläuft.
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von myra » 17. Mai 2009 04:25

Ich habs mehrmals überflogen ...  :108:... aber ich hätte es wohl einmal und dafür richtig lesen sollen?

Naja, so erreicht es jetzt vielleicht auch noch den letzten (der Ausführlichkeit halber und so)  :icon_mrgreen:
:rabe:
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Sandiris » 17. Mai 2009 10:15

Ich hab´s wirklich nicht böse gemeint- ist ja auch wirklich viel Text.  :wu:

Wie oft passiert es bei dir, dass du eine Schlaflähmung hast?

Ich habe es nur noch ganz selten, es gab jedoch Zeiten, in denen es mehrmals in der Woche aufgetreten ist. Und wie hast du erfahren, was das ist?
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Cryin Angel » 17. Mai 2009 13:52

Ich habe diesen Thread nicht überflogen, sondern sehr intensiv gelesen.
Genau das hatte ich extrem in meiner Kindheit. Bisher konnte ich es niemandem erklären. Mir selbst auch nicht.

Damit:
[quote="myra"]
Ich empfehle, dass man unbedingt aufhört, sich krampfhaft gegen die Lähmung zu wehren und ein Aufwachen erzwingen zu wollen. Stellt euch doch stattdessen vor, ihr würdet durch euer Bett hindurch in einen schönen Traum kullern. Ihr wacht eh von allein wieder auf, da eine REM-Phase nicht länger als 45min~1h andauern kann.
[/quote]
kann ich überhaupt nichts anfangen, denn bei mir hätte ich diesen Zustand nie als angenehm empfinden können.
Wenn ich daran denke, ist es, als wäre es gestern gewesen, liegt aber bestimmt schon 30 Jahre zurück.

Mein Kopf war in Rückenlage überstreckt, so dass quasi ein Tunnel unter meinem Rücken entstand und mein Kopf auf der Schädeldecke auflag. Keine Ahnung, ob sich das jetzt jemand bildlich vorstellen kann, aber ich hatte damals extreme Panik, konnte auch nicht schreien, obwohl ich es verzweifelt versuchte. Ich konnte mich nicht aus dieser Lage befreien, obwohl es ja nur nötig gewesen wäre, den Kopf wieder in Normalposition zu schieben.
Wenn ich es meinen Eltern erzählte, hörten sie nicht mal richtig hin, denn sie sagten von vornherein: das war ein böser Traum.

Ich hatte als Kind richtig Angst vor dem Einschlafen, obwohl es nicht mal sehr häufig vorkam. Aber wenn, dann endete es stets in dieser beschriebenen Position. Mir kamen es dann vor wie einige Minuten, bis ich es schaffte, mich ein klein wenig zu bewegen und dann ging diese Starre tatsächlich weg.

Ein einziges Mal wiederholte es sich nach Jahren im frühen Erwachsenenalter. Seither nicht mehr.

Ich finde es sehr interessant, heute zum ersten Mal zu lesen, dass es auch anderen passiert.

LG
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von myra » 17. Mai 2009 14:58

Niemand empfindet diesen Zustand angenehm... D: Darum geht es ja.

Anfangs habe ich mich auch gewehrt und gestrampelt. Oft hab ich irgendwelche Gestalten vor meinem Bett stehen gesehen oder hatte das Gefühl, jemand würde mich an den Füßen aus dem Bett rausziehen, oder mir die Decke wegnehmen. *Gänsehaut*
Aber wie gesagt, du kannst deinen Sinnen in diesem Zustand nicht trauen. Wenn man die Schlafparalyse als solche kennt und erkennt, weiß man das mit der Zeit und dann ist das Lockerlassen leider der einzige Weg, den Zustand schnell zu beenden (eigentlich schenkt man ihm nur keine Aufmerksamkeit mehr, aber Wurst...)- denn wenn man sich wehrt, zieht man ihn sogar noch in die Länge, du verschlimmerst also damit dein Elend.
Für die andere Variante, aus dem Bett aufzustehen mit seinem Traumkörper gehört auch mindestens die Voraussetzung, dass man nicht total panisch rumzappelt.

Das Loslassen ist btw auch oft meine Methode einen Alptraum zu beenden. In den Fallträumen zum Beispiel, beim ekligen Gefühl, wenn man fällt, lasse ich einfach alles los und dage mir dass ich nun halt falle und ergebe mich. Manchmal wird das Fallen dann zum Fliegen oder ich falle einfach durch den Boden hindurch, jedenfalls ist es nie länger der Horror wie vorher.
:rabe:
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Cryin Angel » 17. Mai 2009 15:54

In diesem "verrenkten Zustand", in dem ich mich befand, hätte ich nie einfach loslassen können. Er löste eine Panik aus, nie wieder aus dieser Position herauskommen zu können.
Und ich denke, genau diese Panik ermöglichte es, die Kraft irgendeiner Bewegung aufbringen zu können, die dann die sofortige Auflösung der Starre bewirkte.

Ich hab mir den Link zu Wikipedia über die Schlaflähmung nun durchgelesen und so wissenschaftlich betrachtet nimmt es dem Ganzen eigentlich den Schrecken.
Und für mich persönlich sowieso - ich hab's ja seit vielen Jahren nicht mehr erlebt.
Es freut mich aber irgendwie (wenn sich das in dem Zusammenhang auch wohl blöd anhört), durch diesen Thread meine damalige Situation für mich als "geklärt" betrachten zu können.

Ein Dankeschön an den Threaderöffner  :winken: und an dich, myra, die du ihn wieder ausgegraben hast  :zwink:
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Sandiris » 17. Mai 2009 17:51

[quote="Cryin Angel"]
,,,,,,, wissenschaftlich betrachtet nimmt es dem Ganzen eigentlich den Schrecken.
.....
[/quote]

Mir ist es ganz genau so gegangen. Jahrelang dachte ich, ich hätte eine besonders grauenhafte Form von Alpträumen- bis dann die Erklärung kam.

Entspannen kann ich mich in dem Zustand gar nicht. Ich bin mir jedoch dann darüber bewusst, was es ist und kann es aushalten. Am schlimmsten habe ich dieses extreme Rauschen, diesen Lärm im Kopf empfunden. Und eben auch dieses Gefühl, dass sich etwas großes, dunkles über mich beugt ...  :baw:
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von rieka » 20. Mai 2009 15:30

Hallo zusammen,

habe mich hier gerade etwas durchgelesen und wollte nur sagen, dass ich sowas auch habe. Allerdings nur, wenn ich tagsüber schlafe, oder morgens lange, so am Wochenende.

Dann denke ich, ich sei wach, versuche die Augen aufzumachen, kramphaft mich aufzusetzen und denke auch ich schaffe es, aber ich schaffe es nicht. Das ist ganz furchtbar, ich habe es aber nur selten. Ich wusste nicht, dass das Schlaflähmung heißt.  :eusa_doh:

lg rieka  :winken:
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Krätzchen » 18. Dezember 2010 23:22

Ich hoffe, es stört niemanden, dass ich dauernd alte Threads reanimiere, aber wenn ich mich so darin wiedererkenne, muss ich einfach schreiben.  :icon_redface:

Schlaflähmungen kenne ich auch und ich könnte gern darauf verzichten. Ich HASSE diesen Zustand - es kommt nicht sehr oft vor, vielleicht alle paar Monate mal, aber es ist einer der schlimmsten Zustände, die ich kenne für mich.

Es läuft meist so ab, dass ich denke, ich sei wach, mich aber nicht bewegen kann, ich fühle mich wie an ein Brett genagelt und kämpfe total. Allein schon das Gefühl, die Augen mit aller Macht aufhalten zu wollen, zu wissen, dass es vorbei wäre sobald man sich hinsetzt und richtig wach wird und es partout nicht zu können..uaahr. Ich liege dann oft gezwungenermaßen da, versuche, richtig wach zu werden und schlafe immer wieder ein, obwohl ich mich dagegen wehre - wobei sich das dann mehrfach wiederholt und ich immer verzweifelter werde.

Was für mich sehr schlimm ist, ist dass ich meine Umgebung dann ja irgendwie trotzdem sehe, ich schaue quasi mein Zimmer an und es vermischt sich mit dem, was ich anscheinend gerade noch träume. Wenn man zu Albträumen tendiert, ist das echt mies - ich hab jahrelang davon geträumt, dass Aliens in meinem Zimmer wären (weil ich genau davor Angst hatte) und durch dieses Gefühl eigentlich wach zu sein, nix tun zu können...weia, ich will gar nicht dran zurückdenken.  Positiv sehe ich daran, dass ich sozusagen am eigenen Leib sehen konnte, wie vermeintliche Alien-entführungen zustande kommen könnten. Würde ich nicht wissen, dass es sich um Schlaflähmungen handelt, wäre ich vermutlich ein psychisches Wrack das mit einem Schild à la "Sie sind unter uns" die Fußgängerzone verunsichert.  :breitgrinse1:
Es gibt aber auch andere Thematiken, die auftauchen können, aber immer hat es etwas äußerst bedrohliches für mich.

Jedenfalls faszinierend, dass man hier immer wieder auf bekannte "Zipperlein" stößt... :ja:

Liebe Grüße,
Krätzchen
Oben ist unten und hässlich ist schön.
Ledermausmotto aus: Walter Moers: Der Schrecksenmeister
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von myra » 26. Dezember 2010 10:46

[quote="Krätzchen"]
Was für mich sehr schlimm ist, ist dass ich meine Umgebung dann ja irgendwie trotzdem sehe, ich schaue quasi mein Zimmer an und es vermischt sich mit dem, was ich anscheinend gerade noch träume. Wenn man zu Albträumen tendiert, ist das echt mies
[/quote]

hallo krätzchen,

versuche doch das nächste mal wenn du aufwachen willst, lange fest auf einen punkt zu starren ohne den blick wandern zu lassen. es ist eine ziemlich sichere methode um aufzuwachen weil die augenbewegungen in der REM-phase unterbrochen werden. wenn du weiterträumen willst könntest du dir hingegen vorstellen, dass du in dein bett hinein/hindurch gleitest. dadurch konzentrierst du dich nicht mehr so auf das gelähmtsein und rutschst möglicherweise in den nächsten traum hinein.

viel erfolg  :winken:
Zuletzt geändert von myra am 26. Dezember 2010 10:47, insgesamt 1-mal geändert.
:rabe:
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Majana » 26. Dezember 2010 19:45

Hallo,

das klingt ja spannend! Ich habe mal im Wikibook gestöbert, was empfohlen wurde und finde das sehr interessant. Schlaflähmung selber kenne ich gar nicht, nur, dass ich beim Einschlafen oft das Gefühl habe zu fallen. Gehört das auch dazu? Außerdem träume ich sehr viel und erinnere auch vieles davon. Meine Träume sind meist sehr realistisch, bis zu einem Punkt, an dem mir etwas komisch vor kommt. Gestern nacht habe ich zum Beispiel geträumt, ich liege im Bett und Einbrecher sind in der Wohnung. Ich bin aufgestanden und habe in jedem Raum nachgesehen. Plötzlich hatte unsere WHG einen Raum mehr, das kam mir komisch vor und ich habe gedacht, dass ich wohl träume. Plötzlich war ich dann wach. Ich kann im Traum aber auch die Entscheidung treffen, dass ich weiter träume und schlafe, obwohl etwas unrealistisch ist... sehr schräg das ganze. Richtige Alpträume sind es eigentlich eher nicht, ich fühle mich nur immer sehr ausgepowert weil alles so realistisch ist. Kennt das noch jemand? Rieka, das hört sich ganz furchtbar an, was du da erlebst...

LG Majana
„Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!“

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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Sandiris » 1. Januar 2011 18:20

Hallo Majna,

ich würde so spontan sagen, dass e3s nichtzur Schlaflähmung, aber vielleicht zum sog. "Klarträumen" gehört, wenn du deine Träume steuern kannst. Hier mal ein Link dzu: http://de.wikipedia.org/wiki/Klartraum

Das Träumen vom Fallen habe ich schon oft gehört, es aber nie selbst geträumt (bzw. ich erinnere mich nicht daran). Darüber weiß ich leidr nichts.
Ich träume sehr oft, dass ich mich verlaufen habe oder dass ich jemanden suche. Richtig ätzend!!
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Diamon » 2. Januar 2011 00:12

Das Träumen vom Fallen habe ich  auch sehr oft, manchmal auch Wochen lang garnicht, dann wieder jede Nacht, ich glaube das kommt daher, je nachdem was ich gerade Nachts zu verarbeiten habe. Das Gefühl vom Fallen empfinde ich als was ganz schrecklich deshalb wache ich vor Schreck immer dabei auf, ich meine bevor ich zu ende gefallen bin.
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Yrla » 24. September 2011 23:07

Das Gefühl vom Fallen empfinde ich als was ganz schrecklich
Ja, und je mehr ich dem dann nachgeben will und entspanne, wird das Gefühl schlimmer und mein Körper kribbelt richtig.. schrecklich...
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Angie » 24. September 2011 23:47

Als Kind hatte ich das wohl öfters.
Ganz viel diese Fall-Träume.
Vom Hochhaus herunter fallen, mir war so als würde ich das Gefühl richtig erleben und kurz vor dem Aufschlag wurde ich dann immer wach.
Ich habe nix Schlimmes, ich habe....eij gugg mal nen Eichhörnchen.
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von ADHDgoesto11 » 25. September 2011 09:39

[quote="Sandiris"]Hat das noch jemand?[/quote]

Hin und wieder ... aber das ist ganz normal, wenn man in bestimmten Schlafphasen aufwacht. Dann braucht der Körper noch eine Minute oder zwei, um die Substanzen, mit denen die willkürlichen Bewegungen unterdrückt werden, wieder abzubauen.

Andersrum wäre es wahrscheinlich schlimmer - nämlich wenn man morgens mit gebrochenen Fingern aufwacht, weil man nachts unbewusst mit Volldampf gegen die Wand geboxt hat.  :breitgrinse1:

Das Problem ist wahrscheinlich nicht die Schlaflähmung an sich, sondern daß man überhaupt nachts wach wird.

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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Mama32 » 25. September 2011 09:56

ja ich habe das auch des öfteren ich fühle mich unendlich schwer, will mich bewegen und kann es nicht, versuche zu schreien und es kommt nichts manchmal bilde ich mir ein zu schreien und kann nicht verstehen dass mein mann mir nicht hilft aber es kam wohl kein piep raus.

auch atmen fällt so schwer ich habe rückwirkend immer angst wenn ich mich dann nicht anstrengen würde zu atmen ob ich dann sterben würde? oder ob das luftanhalten dann genausowenig klappen würde wie das schreien?
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von MrsKleeblatt » 25. September 2011 10:27

Hmmm... ich glaube, ich habe das auch öfters mal...

Und zwar sowohl beim Einschlafen-Versuchen (nähmlich immer dann, wenn ich nicht einschlafen kann...), als auch beim Aufwachen.

allerdings höre ich dabei keine schrecklichen Geräusche. Und richtige Panik hat das bei mir noch nie ausgelöst.
Beim Aufwachen fühlt es sich für mich an, wie so eine gesteigerte Form von dem, was wohl jeder jeden Morgen hat (hoffe ich doch mal): Man wird wach, aber man kann sich noch nicht richtig bewegen, weil man so müde ist... Aber man weiss, es wird besser, je wacher man wird.
In dem Zustand, den ich jetzt mal als "Schlafparalyse" orte, kann ich mich erstmal gar nicht bewegen. Klar, ich versuche dann krampfhaft irgendein Körperteil anzusteuern (besonders natürlich, wenn der Wecker klingelt - und ich weiss, dass ich nicht wieder einschlafen darf, weil ich dann verschlafe...). Das Ansteuern-Versuchen ist dann schon recht anstrengend. Aber ich bin auch verdammt müde halt noch - und das merke ich dann auch. Normalerweise werde ich morgens wacher, in dem ich mich bewege, aufstehe usw. - aber das geht dann natürlich erstmal nicht. Bis es mir gelingt, irgendwas zu bewegen. Wenn ich - erstmal - bewegungsunfähig wach werde, bin ich jetzt glaube ich nicht müder, als wenn ich das nicht habe (??), aber ich habe - ja - mein Körper schläft halt noch, aber meine Wahrnehmung ist schon wach. Aber ich habe nicht das Gefühl, mein Körper würde jetzt plötzlich anfangen für immer zu schlafen.
Ach ja, und natürlich, wenn mein Körper dann beginnt wach zu werden, das merke ich an so einem Kribbeln...

Beim Einschlafen habe ich was ähnliches (nach dem Wikipedia-Artikel nehme ich mal an, dass es das selbe ist), v.a. dann, wenn ich nicht einschlafen kann. Dann kann ich meinen Körper dann - ... meistens eher schon noch bewegen, aber nicht so richtig und manchmal auch nicht... ich bin total müde, fühle mich schwer, dann fühlt es sich irgendwann so ein bisschen an, wie als würde ich mich drehen oder schweben - und ich merke aber immer gleichzeitig, dass ich noch im Bett liege. Meine Lage wird da irgendwann ziemlich schnell unangenehm und wenn ich mich dann drehe, bin ich wieder voll wach (wenn ich das nicht kann - dann finde ich das ziemlich angenehm, weil sich das dann mehr so anfühlt, als würde ich bald einschlafen, aber viel wahrscheinlicher ist leider, dass ich mich bald wieder bewegen kann). Dazu passt auch, dass ich manchmal sogar merke, wie sich meine Augenlider ganz schnell bewegen. Manchmal gelingt es mir, aus diesem Zustand heraus einzuschlafen. Aber meistens habe ich dann vor irgendwas Angst (z.B. davor nicht rechtzeitig einzuschlafen und dafür dann am nächsten Tag alle Wecker zu überhören - was mir schon oft passiert ist) und die hindert mich zuverlässig an allen Einschlaftendenzen.

Aber ich muss sagen, als so richtig beängstigend habe ich den Zustand noch nie erlebt. Es war schon immer so ein Gefühl von: Mein Körper schläft schon/noch, aber meine Wahrnehmung (leider) nicht.
:willi: 6 (08)
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