Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

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MrsKleeblatt
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von MrsKleeblatt » 25. September 2011 10:27

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Hmmm... ich glaube, ich habe das auch öfters mal...

Und zwar sowohl beim Einschlafen-Versuchen (nähmlich immer dann, wenn ich nicht einschlafen kann...), als auch beim Aufwachen.

allerdings höre ich dabei keine schrecklichen Geräusche. Und richtige Panik hat das bei mir noch nie ausgelöst.
Beim Aufwachen fühlt es sich für mich an, wie so eine gesteigerte Form von dem, was wohl jeder jeden Morgen hat (hoffe ich doch mal): Man wird wach, aber man kann sich noch nicht richtig bewegen, weil man so müde ist... Aber man weiss, es wird besser, je wacher man wird.
In dem Zustand, den ich jetzt mal als "Schlafparalyse" orte, kann ich mich erstmal gar nicht bewegen. Klar, ich versuche dann krampfhaft irgendein Körperteil anzusteuern (besonders natürlich, wenn der Wecker klingelt - und ich weiss, dass ich nicht wieder einschlafen darf, weil ich dann verschlafe...). Das Ansteuern-Versuchen ist dann schon recht anstrengend. Aber ich bin auch verdammt müde halt noch - und das merke ich dann auch. Normalerweise werde ich morgens wacher, in dem ich mich bewege, aufstehe usw. - aber das geht dann natürlich erstmal nicht. Bis es mir gelingt, irgendwas zu bewegen. Wenn ich - erstmal - bewegungsunfähig wach werde, bin ich jetzt glaube ich nicht müder, als wenn ich das nicht habe (??), aber ich habe - ja - mein Körper schläft halt noch, aber meine Wahrnehmung ist schon wach. Aber ich habe nicht das Gefühl, mein Körper würde jetzt plötzlich anfangen für immer zu schlafen.
Ach ja, und natürlich, wenn mein Körper dann beginnt wach zu werden, das merke ich an so einem Kribbeln...

Beim Einschlafen habe ich was ähnliches (nach dem Wikipedia-Artikel nehme ich mal an, dass es das selbe ist), v.a. dann, wenn ich nicht einschlafen kann. Dann kann ich meinen Körper dann - ... meistens eher schon noch bewegen, aber nicht so richtig und manchmal auch nicht... ich bin total müde, fühle mich schwer, dann fühlt es sich irgendwann so ein bisschen an, wie als würde ich mich drehen oder schweben - und ich merke aber immer gleichzeitig, dass ich noch im Bett liege. Meine Lage wird da irgendwann ziemlich schnell unangenehm und wenn ich mich dann drehe, bin ich wieder voll wach (wenn ich das nicht kann - dann finde ich das ziemlich angenehm, weil sich das dann mehr so anfühlt, als würde ich bald einschlafen, aber viel wahrscheinlicher ist leider, dass ich mich bald wieder bewegen kann). Dazu passt auch, dass ich manchmal sogar merke, wie sich meine Augenlider ganz schnell bewegen. Manchmal gelingt es mir, aus diesem Zustand heraus einzuschlafen. Aber meistens habe ich dann vor irgendwas Angst (z.B. davor nicht rechtzeitig einzuschlafen und dafür dann am nächsten Tag alle Wecker zu überhören - was mir schon oft passiert ist) und die hindert mich zuverlässig an allen Einschlaftendenzen.

Aber ich muss sagen, als so richtig beängstigend habe ich den Zustand noch nie erlebt. Es war schon immer so ein Gefühl von: Mein Körper schläft schon/noch, aber meine Wahrnehmung (leider) nicht.
:willi: 6 (08)
MoFrankfurt
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von MoFrankfurt » 15. Dezember 2011 20:28

Also ich hab das auch schon länger. Genauer seit der Pubertät. Ich dachte beim ersten mal das ich sterbe. Mitlerweile bin ich sogar zu einer lösung gekommen wie ich aus dieser phase entrinnen kann. Weiss auch nicht wie ich auf diese idee kam.
Das wird sich vielleicht witzig anhören aber probiert es einfach aus.

Ich kann während der Schlaflähmung nichts bewegen. Ich kann so lange kämpfen wie ich will
aber dennoch tut sich nichts.

Doch dann bemerkte ich, dass ich das Ende meiner Zunge bewegen kann
Und gegen den Gaumen drücke. Durch das geräuch werde ich wach.

Versucht es mal!!!!
ADHDgoesto11
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von ADHDgoesto11 » 16. Dezember 2011 12:39

[quote="MoFrankfurt"]Ich kann während der Schlaflähmung nichts bewegen. Ich kann so lange kämpfen wie ich will
aber dennoch tut sich nichts. [/quote]

Tja, das ist wie bei ADHS auch. Wenn die Datenübertragung zwischen den Nervenzellen chemisch nicht funktioniert, dann hilft aller Wille der Welt nicht.  :breitgrinse1:

Tochter *2007 ... ADHS
Sohn *2005 ADHS+Autismus
Singoela

Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Singoela » 11. Februar 2012 10:43

Las hier soeben. Das kenne ich auch.

Für mich ist es so: Ich liege und will irgendwann aufstehen. Mein Kopf sagt mir, ich bin schon in der Küche oder sonstwo, arbeite in meinem Haushalt.
Das ist ganz angenehm. Dann merke ich irgendwann, dass ich noch liege, bekomme aber nicht meinen Körper vom Sofa oder Bett.

Dann stehe ich auf, arbeite in der Küche und alles ist in Ordnung? Weit gefehlt. Liege immer noch, kann aber nichts bewegen.
Irgendwann beginnen die Körperteile, wie Arme und Beine sich zu bewegen, ohne dass ich ihnen den Befehl dazu gegeben habe.

Kann dann auch meine Augen öffnen, aber bekomme meinen Körper nicht unter Kontrolle.
Bis ich nach langer Zeit wieder normal ticke und mich aufrichten kann und tatsächlich meine Arbeit verrichten kann.

Das ist zwar schon lange her, doch es war immer sehr unangenehm. Mir fiel auf, wenn ich es hatte, dann war ich unter Dauerstrom. War also überarbeitet.

Was auch wirklich schlimm ist, wenn Arme oder Beine eingeschlafen sind, so dass man sie wirklich überhaupt nicht mehr spürt. Habe schon erlebt, dass ich dachte, eine Leiche liegt neben mir, bis ich bemerkte, dass es mein eingeschlafener Arm war. Wenn ich dann aufwache, ist der Arm wirklich wie tot. Es dauert unendlich lange, bis das Gefühl im Arm wieder kommt.

Nur mal so eingeschmissen

Gruß
Singoela
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CPI
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von CPI » 26. Februar 2012 13:17

@ singoela
Jep das kenne ich auch. Kann dann den Arm mit dem anderen hochheben und schütteln ohne das ich ihn bemerke.

Schlaflähmung oder wie ich es kenne als Wachschlaf habe ich auch öfters. Bei mir lief es nur anders. Irgendwann bin ich darauf gekommen das ich meine Beine in einen schlafähnlichen Zustand versetzen kann. Praktisch als Beifahrer auf langen Autotouren oder im Flieger. Habe das dann öfter auch probiert wenn der Kopf keine Ruhe geben wollte und ich schlafen wollte. Hab es auf die Arme ausdehnen können. Hab mich dann mal weiter informiert und mir war klar das ich auch lernen musste mich wieder zurückzuholen durch Bewegung eines Körperteils, bei mir sind das die Zehen.
Ansonsten höre ich meist meine Türklingel die seit 2 Jahren keiner mehr benutzt hat oder es läuft einer durchs Zimmer. Alles halb so wild weiß ja des kommt. Lustig ist wenn ich Bücher lese oder schreibe in dieser Phase. Leider kann ich mich nur in der ersten Sekunde nach dem Aufwachen daran erinnern. Dann ist alles weg.
Das soll jetzt keine Anleitung sein, das es bei mir klappt heißt nicht das es evtl. gefährlich sein kann.
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Angie
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Angie » 18. April 2012 16:02

Sooooooooo, da habe ich jetzt über die Suchfunktion nach diesen Thread gesucht, mir ist heute früh was ganz was Komisches passiert.
Ich mache meinen Sohn zur Schule wach, nachdem er aus dem Haus war, bin ich nochmals ins Bett, da ich so gerädert und müde war.
Kaum drin, bekomme ich einen Albtraum. Wie der sich noch mal ablief, weiss ich nicht mehr, aber der muss mich total verängstigt haben und der war so real, als wäre ich mittendrin dabei.
An das was ich mich noch so erinnern kann, ich träumte, ich liege in meinen Bett und irgendjemand wollte was von mir. Muss was Unangenehmes gewesen sein, ich empfand es als ängstlich. Aufjedenfall hatte ich das Gefühl, als würde es sich wirklich abspielen, zwischendurch kam durch meinen Kopf, dass kann nicht wahr sein, werd wach! Ich wurde nicht wach, der reell gefühlte Traum ging weiter. Ich sah in meinen Traum zu meinen Fenster und sah, es war dunkel draussen, konnte ich mich noch erinnern, als ich wieder zurück ins Bett ging, war es aber hell. Und so kamen öfters die Gedanken: Das kann nicht wahr sein, werd wach!
Irgendwann ging mein Mann auf den Balkon und machte sein Feuerzeug an, dass leise Klicken vom Feuerzeug holte mich endlich aus diesen Albtraum heraus. Mein Fenster stand auf Kippe und ist Richtung Balkon.
Danach hatte ich echt Angst, wieder einzuschlafen. Bin aber wieder eingeschlafen, zum Glück holte mich der Albtraum nicht mehr ein.
Als ich wach wurde, war mein Kopf wie gerädert, wie schwindelig, wie ein Kater nach einer Sauftour.
Dann habe ich mir erstmal eine Kopfschmerztablette eingenommen.
Nach einer halben Stunde, war dieses "matschige" Gefühl im Kopf vorbei.
Ich habe nix Schlimmes, ich habe....eij gugg mal nen Eichhörnchen.
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Miya » 23. August 2012 21:50

Ich wach des öfteren nachts auf und bin"geistig" wach, also bekomm mit was los ist, aber kann mich absolut nich bewegen... und dann brauch ich lang bis mein gehirn wieder schläft und sich alles löst und ich dann wieder normal aufwachen kann. ist manchmal ziemlich nervig weil in der Phase mein Gehirn einfach rattert... und ich kann mich davon nicht ablenken weil ich bewegungsunfähig bin..
Dazu kommen meine Einschlafprobleme und das alle paar stunden aufgewache und heftige Delirium bzw Fieberträume wenn ich Migräne, Grippe oder ähnliche schwächende Krankheiten hab...
rager

Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von rager » 24. August 2012 00:12

hört sich nicht gerade nach einem erholsamen Schlaf an. :/  :streich:

Was gegen Migräne, Grippe und andere Krankheiten hilft, ist klar: regelmäßiger, ausgedehtner Ausdauersport!  :6094: Sry, musste 'raus  :811: Wenn ich, aus welchen Gründen auch immer, 'mal ~5 Tage nicht jogge(n kann), fühl ich mich deutlich kränklicher, schwächer und anfälliger... Ansonten halt öfter Salat essen  :ja1: Miya weiß schon was ich meine ^^

Schlafparalyse: Einmal erlebt. Natürlich erstmal sehr spooky... Dachte natürlich sofort, die Lähmung wär von Dauer, da mein Körpre nun völlig kaputt ist durch Burnout... Dann dachte ich aber "ne, das kanns doch nich sein. Schläfse halt wieder ein und wachs paar minuten später wieder auf." Hat funktioniert...

Mehr fällt mir zum Thema nicht ein ^^
Zuletzt geändert von rager am 24. August 2012 00:15, insgesamt 1-mal geändert.
stef1235
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von stef1235 » 11. Januar 2013 18:23

Acuh wenn der Thread schon etwas älter ist will ich mal meinen "Senf" dazu abgeben. Vielelicht sieht der ein oder andere auch Parallelen dazu.

Prinzipoiell sehe ich es bei mri als gesichert an, das "ein Nickerchen zwischendurch am Tage" und eine richtige, nachfolgende Schlafphase meistens zu 100% zur Schlaflähmung führt. Bei mir begann es irgendwie (wissentlich) mit 23/24 Jahren, als ich unter hohem Streß (und gleichzeitigem Koffeinkonsum) stand. Mit dem Jahren hat die Intensität der Bedrohlichkeit und Geräuscgkulissen nachgelassen. Zu Beginn seh ich noch schwarze Schatten vor dem Bett, hörte die Türe schellen, fühlte am ganzen Körper eine Art wellenartiges Kribbeln (was sich nach einer Zeit auf den Nacken verschoben hatte und momentan komplett fehlt), konnte sogar das Bett im Traumköper verlassen etc. Wobei der ein oder andere vermutlich beim Wort "Traumkörper" an solche Esoterik-Dinge wie "OOBE" usw denken würde, aber das wars definitiv nicht. Im "außerkörperlichen Zustand" hatte (und habe ich) teilweise versucht, den Lichtschalter zu erreichen, was auch gelang, aber das Licht ging nicht an, oder ich saß auf der Bettkante, begann zu schweben etc. Alles in allem -sehr krasse- Erfahrungen und teilweise auch klasse Gefühlszustände.

Negative Träume gingen dem nie voran, jedoch kann ich nach dem Eintritt der Schlaflähmung die Uhr stellen, wenn ich weiß, das sie auftritt. Ich weiß, das man sich beim Einschlafen nicht müde fühlt, dann "zwingt" einzuschlafen, was dann auch gelingt, aber irgendwie ist dann irgendwas stärker und meistens eine halbe Stunde nachdem einschlafen gehts dann los. Das sind meistens so Uhrzeiten zwischen 2:30 und 3 Uhr. Die Lähmung kann natürlich auch später auftreten, wenn man umso später ins Bett geht, nur ist das bei mir so die Regeluhrzeit, wenn ich wiß, das ich um spätestens 6:30 wieder raus muss zum Schaffen und am Abend zuvor noch ein kleines Nickerchen eingelegt hatte.

Zumiest muß ich dann 5 Minuten wach bleiben, um nicht wieder in den Zustand zurückzufallen, was teils sehr schwer ist, denn man muß "richtig" wach werden. Prinzipiell im Idealfall aufstehen, sich kurz regenerieren und dann wieder ins Bett. Einmal "resetten", wenn man es denn so will. Ich merke nach dem aufwachen z.B., das wenn ich meine Augen hart nach linsk oder rechts bewegen ,das ich dann so ein Zucken im Körper spüre. Das Zucken kenne ich auch, wen nich zu lange wach war und mich mit Koffein versucht habe, "auf die Reihe zu bringen", wobei ich mit Koffein eigentlich eher schläfrig werde. Aber man versucht ja trotzdem irgendwie gegenzusteuern.

Der Witz sind meistens die Träume danach, weil die sehr realistisch erscheinen. Man kann sich im Zustand der Schlaflähmung, so ist es bei mir zumidnest, versuchen, Dinge in die Situatiuon hineinzuwünschen. Früher ging das, das ich gesagt habe, ich möchte XY im Zustand der Schlaflähmung sehen, was dann teilweise auch passierte, mittlerweile aber verlagern sich die Wünsche in die nachfolgenden Träume. Ist die Angst überpräsent, so treten natürlich angstbezogene Szenerien in den Vordergrund der Schlaflähmung. Das einzigste, was ich dazu sagen kann, ist, keine Angst zu verspüren und sich dann "kämpferisch" hinzustellen, d.h. richtig mit "Hau ab, scheiß Angstobjekt, ich polier die die Fresse etc". So bescheuert es klingt, aber es wirkt. Was soll man auch anders tun, wenn der Körper nicht kann.

Wenns Probleme mit diversen Personen in der Realität gibt, die meist schon seit längerer Zeit anhalten, so treffe ich diese am immergleichen Ort im nachfolgenden Traum an. Das ist ein Haus, das ich aus dem Kopf am Rechner nachmodellieren könnte, aber noch nie in der Realität gesehen habe (früher gabs mehrere, derzeit ist es nur noch eins). Die Personen, mit denen ich in der Realität Probleme habe, versuchen dort einen immer in Schwierigkeiten zu bringen, bloßzustellen oder in Frage zu stellen. Also treten dort faktisch ungelöste Konflikte aus der Realität konzentriert in einem Raum auf.

Früher gabs auch mehrere Szenerieren wie z.,B. einem Spielplatz an einem Fluß, dahinter eine Art Universät, in denen ich mich komplett austoben konnte, dh. meterhoch springen, fliegen etc. Das aber -so realisitsch- gefühlt, das es sich nicht unterscheiden ließ, ob es geträumt oder Realität war. Wie gesagt, diese Träume könnten sich, von der Optik und vom Gefühl her, tatsächlich in der Realität abspielen. Sowas erlebe ich in normalen Träumen nicht. Bemerkenswert ist zudem, das ich weniger Wortfindungs und Konzentrationsprobleme am Tage danach habe, d.h. mein geistiger Allgemeinzustand bessert sich durch eine Schlaflähmungsphase erheblich und ich habe den Eindruck, das je öters man hintereinander in solche Phasen kommt, das es sich dann geistig im allgemeinen bessert, sowohl am Tage, als auch die Szenerien in den Schlaflähmungsphasen.


Eigeetlich bin ich nicht ADS-ADHS-diagnostiziert (weil ich nie habe danach schauen lassen), aber etliches könnte, aufgrund eines gehäuften familiären Auftretens, bei mir ebenfalls der Fall sein, vermutlich sogar in Kombination mit Asperger, was mir das Leben teilweise sehr erschwert bzw unmöglich macht. Aber selbst das Wissen darum würde es nicht besser machen, d.h., ich arrangiere mich lieber damit und versuche es, so gut es geht, mit ins Leben einzubinden, anstatt mich mit unbekannten Folgen mit irgendwas vollzupumpen. Das ist ein sehr langwieriger Prozess, den ich wohl nun schon seit beinen ganzen 36 Jahren mit mir herumschleppe und der mich vieles gekostet hat, neben Depris auch Ansgststörungen usw, aber auch Vorzüge bietet. Ich bin extrem kreativ und kann mich sehr gut auf eine interessante Aufgabe hyperfokussieren und kann dadurch sehr viel in etlichen Bereichen, wobei ich eben den Nachteil habe, das ich bei, für mich uninteressanten Themen, -beim besten Willen- kaum bis gar keine Konzentration aufbringen kann, was natürlich fatal sein kann. Je mehr Zwang von außen eine Aufgabe generiert, desto eher mache ich "dicht".


Nunja, soviel zu "meinem Senf".

Viele Grüsse
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Angie
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Angie » 11. Januar 2013 18:43

Stef,  so wie du das beschreibst, kommt mir das alles bekannt vor.
Träume steuern nennt sich übrigens Klarträume.
Wie du aus meinen vorherigen Beitrag lesen kannst, habe ich mich gezwungen wach zu werden, weil der Zustand nicht wahr sein konnte, den ich im Traum erlebte.
Schon daher, weil ich im Traum im Dunkeln war, also Nacht, aber ich war ja morgens Früh aufgestanden, es war ja hell.
Darum versuchte ich den Traum zu beinflussen: Kann nicht wahr sein, werd wach!

Und auch das mit aus dem Körper beamen, kenne ich auch. Als würde ich sehen, wie ich da im Bett liege, aber mein Geist wandert herum oder schwebt.
Ich habe nix Schlimmes, ich habe....eij gugg mal nen Eichhörnchen.
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von stef1235 » 12. Januar 2013 00:02

Hallo Angie,

richtig. Ich kenne das mit dem "im Traum realisieren ,das man schläft" aus der Anfangszeit meiner Schlaflähmungen, beziehungsweise habe ich auch Erfahrungen mit quasi "unterverschachtelten Träumen" gemacht. Man wacht auf und ist in einem anderem Traum gelandet..Fiese Angelegenheit.

Ich muß aber ganz ehrlich gestehen, so hart die Schlaflähmungen ansich sind - für mich haben sie ihre Bedrohlichkeit längst verloren. Es ist zwar seltsam, das man z.B. im Halbschlaf dann z.B. alles auf den Kopf stehen sieht, oder die Etikette des Bettbezugs als weißes Monstrum definiert, aber Angst habe ich davor schon lange nicht mehr. Im Gegenteil, denn ich weiß, das ich dann den nachfolgenden Traum umso realistischer, beeinflußbarer und quasi "befriedigender" erlebe. Zu den Hoch-Zeiten meiner Angststörungen hatte ich in so einem Traum sogar von einem Psychologen geträumt, der mir meine derzeit allseits in der Realität präsenten Baldriantabletten schnappte, in einen Mülleimer warf und meinte, ich bräuchte diese nicht mehr. Und siehe da -mir ging es ein paar Tage lang sogar wesentlich besser als vorher. Will sagen, das man mal wieder sieht, das auch das Hirn für seine eigens geschaffenen Probleme Lösungen parat hat, man aber nur nicht weiß, wie man diesen im Bedarfsfall beikommen soll. Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber solche Träume erlebe ich in der Regel eigentlich nicht. Ganz zu schweigen davon ,das ich mich im -allerseltensten- Fall daran erinnere, was ich nachts (bei einem normalen Schlafzyklus) geträumt habe. Ich glaube, meine normalen Träume sind so inhaltslos und trocken, das noch ein erdachtes ablecken einer Seite aus einem 500 Jahre alten Buch einen Wasserschwall gleich kommen würde.

Je mehr man gegen die Schlaflähmung ankämpft und je ängstlicher man ist, desto schlimmer ist sie. Aber ich würde sie eher akzeptieren, anstatt zu bekämpfen, wenn man z.B. die Vorteile daraus zieht, sich in einem "Traumkörper" durch die Gegend bewegen, fliegen zu können etcpp. Wie gesagt, die Qualität der Wahrnehmung in solchen Träumen ist eine ganz andere, denn man fühlt -tatsächlich- z.B. eine Schwerelosigkeit, der das man wie ein Flummi springen kann und man merkt, das man springt und Schwerelosigkeitsgefühle bekommt. Und wer will den nicht mal gefühlt, ohne Flugzeug, fliegen können? Ich wäre reichlich dumm, mir gegen sowas irgendwas einzuwerfen, ehrlich. Das sind Dinge, die wohl 80/90% der Menschen niemals erleben werden udn man muß ja nicht immer alles "krankheitswertig" betrachten. Ich habe die Schlaflähmungen nun seit gut 14 Jahren und ich lebe auch noch.

Gruß
Zuletzt geändert von stef1235 am 12. Januar 2013 00:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Karina37 » 12. Januar 2013 08:44

Hallo,

ich hätte nicht gedacht, dass es anderen auch so geht. Ich habe das nicht sehr oft aber manchmal. Es ist, dass ich eigentlich schon wach bin aber nicht fähig mich zu bewegen, geschweige denn aufzustehen. Dann träume ich z.B. dass jemand  zur Tür hereinkommt und ich daliege und mich nicht bewegen kann. Das ist aber alles so real..............
Mir macht das immer sehr viel Angst, weil ich nicht weiß was los ist mit mir und dass ich bewegungsunfähig bleiben könnte. Langsam kommt es dann aber, dass ich richtig wach werde und mich wieder bewegen kann.
Scheussliches Gefühl ist das.....................
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Angie » 12. Januar 2013 15:50

Ach wegen den Klarträumen, meine Mutter hat mich damals als Kind immer belächelt, wenn ich sagte:"Ich gehe ins Bett, mir ist gerade ein guter Traum eingefallen."
:breitgrinse1:
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von ilse32 » 23. Januar 2013 17:24

Hallo,
ich habe nach dem Thema Schlaflähmung gesucht und war sehr überrascht, mich in einem ADHS-Forum zu finden. Aber viele der Symptome, die beschrieben werden, treffen auch auf mich zu.

Folgende Erfahrung möchte ich berichten, die vielleicht für andere hilfreich sein könnte. Meine erste Schlaflähmung erlebte ich auf einem Sofa liegend, während mein Mann direkt neben mir am Schreibtisch arbeitete. Nach dem "Halberwachen" prüfte ich verzweifelt, ob ich mich irgendwie bemerkbar machen konnte, denn ich dachte, er könnte mich retten (wecken). Ich konnte perfekt jedes Geräusch hören (Papier knisterte, Räuspern etc.), aber nicht einmal die Augen öffnen. Aber eines konnte ich doch steuern: die Heftigkeit und Frequenz meines Atems. Allerdings hat mein Mann nicht reagiert, er hat das zwar mitbekommen, nahm aber an, dass ich heftig träumte. (Im übrigen stelle ich mir das "Locked-In" Syndrom so ähnlich vor, nur eben viel länger andauernd).

Ich habe mit meinem Mann vereinbart, dass er darauf achten soll, ob ich mal wieder so heftig atme und dass er mich dann auf jeden Fall wecken soll. Und wenn das nicht geht, soll er mich befragen. Zweimal heftig atmen bedeutet dann ja, dreimal bedeutet nein. Hören, denken und zählen kann ich ja. Und wenn das nicht klappt, soll er mich bitten, ihm zu zeigen, ob ich irgendeine Bewegung machen kann.
Vielleicht könnt Ihr diesen "Trick" auch anwenden.
Brigitte
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von steffiNDH » 6. Februar 2013 12:22

Hallo :) ,

seit einigen Wochen plage ich mich mittlerweile mit "Schlaflähmungen" herum und empfinde diesen Zustand immer noch als beängstigend und unangenehm obwohl es mir meistens nach reichlicher Anstrengung gelingt mich da selber wieder herauszuholen...

...seit einiger Zeit beschäftige ich mich nun etwas eindringlicher mit diesem Thema und bin auch deswegen beim Arzt gewesen denn zusätzlich zur "Schlafparalyse" habe ich auch noch (fast täglich) plötzlich auftretende Müdigkeitsanfälle ....

Ich hab dann ein bissel im Internet recherchiert und bin am Ende zu dem Schluss gekommen, dass es sich bei mir (auf Grund der sehr deutlichen Symtome zu denen nicht nur Schlaflähmung und Tagesmüdigkeit gehören sondern auch die sogenannten "hypnagogen Halluzinationen" die viele von euch hier schildern) eventuell um eine Narkolepsieerkrankung handelt....

Ich habe kein ADHS aber das etwas nicht stimmt ist klar ... ich habe in den nächsten Tagen einen Termin im Schlaflabor wo dann genaueres festgestellt wird...

Schlaflähmung (zumindest wenn sie häufiger auftritt) ist ein Zeichen dafür, dass die "Schlaf-Wach-Regulation" im Gehirn gestört ist (durch was auch immer) ..... ich habe hier mal einen link dazu herausgesucht..

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 52827.html


Lg
Steffi
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von letal » 21. August 2013 03:29

Ich weiß das Thema ist schon sehr alt aber ich bin neu hier und gewisse sachen bin ich für mich noch am erarbeiten.

Ich hab genau 2 Alpträume, immer die selben.
1) Bei dem einen werde ich festgehalten im Bett ich kann mich nicht bewegen, ich muß mich mit gewalt los reißen.
was nicht so einfach ist und länger dauern kann.
auch wenn ich wieder einschlaf kann es jederzeit mit dem Traum weiter gehen.
1 Tag bevor ich das erste mal diesen Traum hatte, war mein Bruder in meinem Traum aufgetaucht und wollte mich mitnehmen.
Ich wurde mit Gewallt zurückgezogen, diesen Traum hatte ich aber nur einmal.
Kurz vorher war mein Bruder gestorben.

2) Ich Fall ist aber keine große Höhe, ich habe das Fallgefühl und lande im Bett und wach auf

Ich hab mir das abgewöhnt das ich mitbekomme was ich Träume, merke es nur noch an einer schlechten Nacht.

Manchmal hab ich mittlerweile schöne Träume von meiner verstorbenen Familie, der Alptraum beginnt dann mit dem aufwachen.
Weil sie mir fehlen.

Zu Traum 1 hat mir mal ei Zigeuner gesagt das es ein Geist ist der Schabernack treibt, ich sollte mein Haus reinigen lassen dann wäre er weg.
Ich habs aber nie machen lassen. Hört sich änlich an wie das mit der Schlaflähmung, nur an Geräusche kann ich mich rein gar nicht erinnern.

Zu Traum 2 konnte ich bereits gar nichts erfahren
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Angie » 21. August 2013 15:19

Traum 2: Der Traum vom Fallen ist bei vielen Menschen ein sehr häufig auftretender Traum und hat verschiedene Bedeutungen. Wenn Sie ebenfalls öfter vom Fallen träumen, sollten Sie dies im Allgemeinen als Mahnung zur Achtsamkeit in einer bestimmten Situation verstehen. Ein Traum vom Fallen mahnt Sie nämlich, realistisch und zielstrebig zu bleiben. Zusätzlich steht das Fallen im Traum oft für Gefahren in Ihrem zukünftigen Lebensweg oder etwa für Verlust von Selbstvertrauen, schlimme Veränderungen können ebenfalls die Ursache sein.

Nun kommt es noch darauf an, wo du hinfällst, bei dir ist es ja das weiche Bett: Ein ebenfalls bekanntes Phänomen ist das Fallen kurz vor dem Einschlafen, wobei man zuckt und sogar aufwacht. Dies passiert, weil unsere Muskeln beim Einschlafen erschlaffen und Arme und Beine dann manchmal willkürlich zu zucken anfangen. Gleichzeitig hat man dann oft das Gefühl, zu stolpern oder zu fallen und wir zucken und wachen auf, weil wir den Sturz versuchen zu verhindern. Diese Täuschung im Halbschlaf tritt auch deshalb auf, weil das Gleichgewichtsorgan in unserem Innerohr bei der schlafenden Körperposition anders reagiert und gehört zu einer normalen Reaktion.

Traum 1: Die Bewegungslosigkeit während des Schlafs wird Schlafstarre, Schlaflähmung oder Schlafparalyse genannt und führt zu einer fast vollständigen Bewegungsunfähigkeit des Körpers während der Traumphasen. Dieser ganz natürliche Vorgang verhindert, dass der Träumende die im Traum erlebten Bewegungen in der Realität ausführt. Ausgenommen von dieser Starre ist die Augen- und Atemmuskulatur. Genau deshalb wir die Schlafphase, in der Träume auftreten, REM-Phase (Rapid Eye Movement) genannt. Die Schlaflähmung hört in der Regel direkt nach dem Aufwachen von selbst auf und kann zusätzlich durch körperliche Berührung unterbrochen werden. 

Hindert dich nur daran, dass du im Traum dich nicht hin und her bewegst.

Sonst noch als Deutung:
Empfindest das Fesseln als unangenehm, schränkt Dich etwas zu sehr ein, vielleicht der Beruf oder der Partner und du versuchst, dich zu lösen.
Es kann auch sein, dass du von einer Sache angetan also "gefesselt" bist, dann wird das Fesseln als angenehm empfunden.

P.S. suche mal im Internet über Traumdeutung. Ich habe einige Bücher davon.
Zuletzt geändert von Angie am 21. August 2013 15:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von letal » 21. August 2013 16:56

Das hilft mir auf jeden Fall weiter, da die Träume erst aufgetaucht sind nachdem ich einige Familienmitglieder und enge Freunde verloren habe.
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Re: Schlaflähmung- wer kennt das, wer hat das?

Beitrag von Angie » 22. August 2013 11:03

Ich habe heute von dicken gelben Käfern geträumt. Und ich war in meiner alten Wohnung.  Und alte Freunde waren da. Zuerst habe ich die dicken, gelben Käfer weggebracht, aber sie kamen wieder hinterher. Dann habe ich sie zertrampelt.
Und nun, das sagt die Traumdeutung : ( http://www.deutung.com/ )Käfer im Traum bringen Freunde, die Ihnen bald lästig werden, es folgt Streit mit Freunden oder Schwierigkeiten mit den Angelegenheiten aufgrund von Bosheit.
Sehen Sie Käfer, sollten Sie bescheiden sein, wenn Sie bei Mitmenschen beliebt sein möchten.
Kriechen Käfer auf Ihnen herum, sind Armut und Unpässlichkeiten angezeigt.
Einen zu finden ist ein gutes Omen, Sie werden eine Angelegenheit schnell richtig stellen.
Wenn Sie einen Käfer töten, müssen Sie einen Misserfolg verkraften.

Naja, da es die Vergangeheit war, wo ich es geträumt habe, scheine ich diese damaligen Freunde schon verkraftet zu haben.  :6094:
Ich habe nix Schlimmes, ich habe....eij gugg mal nen Eichhörnchen.
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