Barrack Obama

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Wer würde eigentlich Barrack Obama wählen?

Die Umfrage läuft bis 16. Juli 2055 21:34.

democraten
7
100%
republicaner
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt: 7
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cippo
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Barrack Obama

Beitragvon cippo » 9. September 2012 00:17

Ich weiß, ist irgendwo blöd ...

Aber ich bin halt neugierig ;-)

Btw. ich darf und werde Obama wählen! Ich habe halt 2 Staatsbürgerschaften ...*ggg* Dass ich dazu kam wie die Jungfrau zum Kind
, spielt diesbezüglich ja keine Rolle ;-)

Gleich vorweg: Obama hat viel "Kredit" bei mir verspielt! Aber Romney und vor allem sein Vize ... ???


ciao
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Re: Barrack Obama

Beitragvon No User » 9. September 2012 01:55

Komische Umfrage da oben: "Wer würde eigentlich Barack Obama wählen: Die Demokraten oder die Republikaner?"

Natürlich die Republikaner, weil die ihn ja sooooo lieben.

So gesehen dürfen wir froh sein, hier immerhin etwas mehr Auswahl zu haben.

Wobei das Spektrum nicht vergleichbar ist. Auch Obama würde in Deutschland als weit rechts von der Mitte auffallen, der wäre noch der CSU zu konservativ. Die republikanischen Ultras dagegen, die außer einen Feindbild überhaupt keine Vorstellung im Kopf haben, was Sozialismus ist, bezeichnen ihn als Sozialisten. Wegen dem Bisschen Krankenversicherung als Minimum moderner Zivilisation.

Amerikanischen Freunden möchte ich Obamas Wahlsieg als kleineres Übel gönnen, ohne die dürfte sich unser großer Konkurrent USA auch gerne weiter selbst abschießen wie unter Bush. Wäre zwar hart und gefährlich, aber vllt. besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Nein, jetzt nicht als Untergang Amerikas zu verstehen, nur der längst nicht mehr zu verhindernde Abschied von der Führungsrolle. Nicht, weil andere Supermächte vertrauenerweckender wären, sondern weil die wirtschaftlichen Verhältnisse so sind, wie sie nun mal sind. Siehe Außenhandelsbilanz.

Bist enttäuscht von Obama? Zu viel erwartet? Hätte er mit weniger Versprechen gewinnen können? Waren die Versprechen haltbar? Bei den Machtverhältnissen (z.B. im Kongress)? Bei dem Erbe seines Vorgängers? Bei dieser Medienlandschaft?

LG
Steffchen
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Re: Barrack Obama

Beitragvon Hanghuhn » 9. September 2012 02:04

Herzlichen Glückwunsch für diese Entscheidung!

Warum kann nicht die ganze Welt den amerikanischen Präsidenten wählen? Meinetwegen könnten die "echten" Amerikaner das doppelte Stimmrecht erhalten, so dass ihre Stimme gegenüber der Restwelt doppelt zählt. Schließlich hat die Wahl des amerikanischen Präsidenten Einfluss auf die ganze Welt. Noch schlimmer ist, dass durch das amerikanische Wahlsystem wohl die Bewohner nur einiger Bundesstaaten über die Wahl tatsächlich entscheiden. In den anderen Bundesstaaten steht der Gewinner sowieso so gut wie fest.

Im Gegenzug müsste Europa einen Einfluss auf die Wahl des deutschen Bundeskanzlers haben. Schließlich regt sich jetzt halb Europa über Fr. Merkel auf und hat sie nicht gewählt.
LG Hanghuhn
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cippo
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Re: Barrack Obama

Beitragvon cippo » 9. September 2012 07:33

[quote="steffchen"]

Wobei das Spektrum nicht vergleichbar ist. Auch Obama würde in Deutschland als weit rechts von der Mitte auffallen, der wäre noch der CSU zu konservativ. [/quote]

Das ist leider war :-( Damit schreibst Du aber auch imho, wer das kleinere Übel ist ;-)

Wäre zwar hart und gefährlich, aber vllt. besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.


Ich sehe das nicht einmal als gefährlich an. Die Kriegsführung der USA empfinde ich sowieso als eine Art letztes Aufbäumen vor dem Untergang. Zumindest verliefen in der bisherigen Geschichte der Menschheit, vergleichbare Fälle immer so ...

Logical conclussion: Die Menschheit lernt nichts hinzu ;-)

Nein, jetzt nicht als Untergang Amerikas zu verstehen, nur der längst nicht mehr zu verhindernde Abschied von der Führungsrolle. Nicht, weil andere Supermächte vertrauenerweckender wären, sondern weil die wirtschaftlichen Verhältnisse so sind, wie sie nun mal sind. Siehe Außenhandelsbilanz.


Genau das wird imho auch passieren! Den "bösen Russen" gibt es halt nicht mehr ...

Bist enttäuscht von Obama? Zu viel erwartet?


Ja! Wahrscheinlich habe ich auch zu viel erwartet. Leider haben sich auch die Mehrheiten im Kongress zu Ungunsten Obama's entwickelt.

Immerhin hat er versucht eine Krankenversicherung einzuführen. Der Status Quo ist ein Schritt in die richtige Richtung; nicht mehr aber auch nicht weniger. Gesundheit stufe ich durchaus als Menschenrecht ein! OT: Trotzdem lasse ich mich nicht zwangstherapieren ;-) Imho weisst Du, was ich meine ...


ciao
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Re: Barrack Obama

Beitragvon fachaela » 9. September 2012 12:52

[quote="cippo"]


Ich sehe das nicht einmal als gefährlich an. Die Kriegsführung der USA empfinde ich sowieso als eine Art letztes Aufbäumen vor dem Untergang. Zumindest verliefen in der bisherigen Geschichte der Menschheit, vergleichbare Fälle immer so ...

Logical conclussion: Die Menschheit lernt nichts hinzu ;-)


[/quote]

das sprichst du mir aus der seele. ich hab eine deutsche freundin in new york city, mit der ich im august über die politik in den usa gesprochen hab und die froh ist, dass sei da nur zahngast ist.
auch bei dem theater um die krankenversicherung. ihr mann hat, nach lebenslanger treue, der röm.-kath. kirche dort den rücken gekehrt. die machen nämlich auch stimmung gegen die allgemeine krankenversicherung: da soll nämlich dann der arbeitgeber auch anteilig bezahlen und zum leistungsumfang gehört dort in den krankenkassen die finanzierung von verhütungsmitteln oder abbrüchen und des wegen macht die kirche stimmung dagegen für ihre mitarbeiter eine allgemeine krankenkasse mitzufinanzieren.
krank, oder?
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Re: Barrack Obama

Beitragvon Hanghuhn » 9. September 2012 13:50

[quote="fachaela"]
krank, oder?  [/quote]

Nee, normal in einem Land, in dem Ärzte umgebracht werden, weil sie Schwangerschaftsabbrüche vornehmen.

Normal in einem Land, in dem (zumindest in einigen Staaten) immer noch die Todesstrafe praktiziert wird und von weiten Teilen der Bevölkerung begrüßt wird.

Normal in einem Land, in dessen Süden immer noch ein Denlmal zu Ehren von Nathan Bedford Forrest (1821–1877), einem Kriegsverbrecher im Bürgerkreig der USA und führendem Mitglied des Ku-Klux-Klans, errichtet werden soll, die bereits bestehenden werden natürlich nicht abgerissen.

Normal in einem Land, in dem statistisch gesehen fast jeder Bürger eine Waffe hat.
LG Hanghuhn
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Re: Barrack Obama

Beitragvon fachaela » 20. September 2012 08:46

grad was die todesstrafe und die waffengesetzte betrifft ist der staat new york wohl recht interessant.

meine freundin meinte, dass diese strafe dort seit vielen jahren nicht mehr angewandt wird, sie aber den eindruck hat, dass sie auch deshalb nicht abgeschafft wird, weil man sich doch nicht aus dem alten europa etwas sagen lässt. sie ist fest davon überzeugt, dass in dem augenblick, in dem jemand auf die idee kommt die todesstrafe abschaffen zu wollen, sie sofort eher wieder zur anwendung kommen wird und die waffengesetzte in new york sind definitiv strenger, als in fast allen andren staaten, fast schon strenger als in deutschland.
da hat offiziell niemand eine registrierte waffe im haus. das ist verboten.

wenn ich die usa betrachte find ich das deutsche gejammer über zuviel föderalismus sowieso seltsam: das sind über 50 staaten mit sehr unterschiedlichen gesetzten und die einzigen wirklich gemeinsamen nenner sind: die armee, der präsident, die aussenpolitik und ein ungefährer konsenz in der schulpolitik.
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Re: Barrack Obama

Beitragvon Kristina Fey » 22. Oktober 2012 15:53

Ich bin seit meinem 16. Lebensjahr großer Fan der USA (habe auch einen USA Blog) und verfolge mit großem Interesse den aktuellen Wahlkampf. Vor 4 Jahren war ich von Obama hellauf begeistert. Ich habe gedacht, wow - der Junge kann was ändern. Aber mittlerweile hat sich Ernüchterung bei mir breit gemacht. Obama hatte viel vor, ihm wurde unter anderem vom Senat viele Steine in den Weg geworfen, sodass er bisher nicht soviel umsetzen konnte, wie angekündigt. Aber alleine die Einführung eines einheitlichen Gesundheitssystems ist doch schonmal ein großer Vorteil! Auch wenn es Geld kostet, so zahlt es sich doch am Ende hunderprozentig aus. Ich war anfangs sogar verblüfft, dass ein Land wie die USA keine gesetzliche Krankenversicherung hat! Die Amerikaner sind seit jeher ziemlich misstrauisch was Veränderungen angeht. Es wird sicherlich noch einige Zeit vergehen, bis sie die daraus resutlierenden Vorteile erkennen.
Zudem kommt die Rettung von GM und der damit verbundenen Arbeitsplätze dazu ... Die USA haben Obama einiges zu verdanken und dieser Rommney macht auf mich keinen sonderlich "brauchbaren" Eindruck. Der erzählt zwar viel, aber das klingt mir alles viel zu abgehoben.
Zuletzt geändert von Kristina Fey am 22. Oktober 2012 18:37, insgesamt 1-mal geändert.

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