Wer wird der nächste Präsident der USA?

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Wer wird der neue Präsident der USA?

Barack Obama
35
100%
John McCaine
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt: 35
Ninetta
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon Ninetta » 5. November 2008 12:09

:froi1: :froi1: :froi1: :froi1: :froi1: :froi1: :froi1: :froi1: :froi1: :froi1: :froi1: :froi1: :froi1: :froi1: :froi1:
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daSchäf
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon daSchäf » 5. November 2008 22:29

*denkt sich seinen Teil*
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.
- Schopenhauer
Nicole/Rene
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon Nicole/Rene » 6. November 2008 01:28

der chef versteht die welt nicht mehr...

bin am überlegen ob ich drauf eingehe.. oder es einfach dabei belasse....
8x :willi:
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daSchäf
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon daSchäf » 6. November 2008 01:39

Nein, lass gut sein. Ich hätte mich gleich raushalten sollen, will ja keine Diskussion vom Zaun brechen, die nur wieder auf meiner Sichtweise beruht. Obama ist Prez, und das ist erstmal gut so. Belassen wirs dabei.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon Bleu-de-Q » 6. November 2008 02:06

[quote="Dopaminchen"]
Mein erster Gedanke war:
"Hoffentlich wir er nicht umgebracht". [/quote]

[quote="Eva"]
"Paß auf, spätestens in einem Jahr fällt er einem Attentat zum Opfer".


Die Aussage ist natürlich ein Hammer, aber irgendwie kommen solche Gedanken wenn man an Kennedy denkt.
[/quote]

Joar... Obama ist jung, attraktiv, sympathisch und hat viel vor.
Man setzt große Hoffnungen in ihn wie damals in Kennedy. Mir kam auch schon der Gedanke daran, daß Obama etwas zustoßen könnte.
Zumal es ein Leichtes wäre, im Falle eines Attentats rassistische Motive vorzuschieben...
Guten Tag! Mein Name ist Fingerspitze und ich bin auf der Suche nach dem passenden Gefühl...
Nicole/Rene
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon Nicole/Rene » 6. November 2008 07:38

Cheffe, duskussionen sind doch was tolles...

also wieso nicht.

Nur so kann man (ich) die sichtweise teils ändern oder anders gesagt den horizont erweitern
8x :willi:
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daSchäf
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon daSchäf » 14. November 2008 13:50

Sorry, der Boden ist mir zu heiß.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.
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wulihubi
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon wulihubi » 14. November 2008 16:30

Schon mal überlegt, dass wir im Grunde nur Politik-Theater vorgeführt bekommen?
Weiss jemand, was im Backstage abgeht?
Wer alles hier glaubt den Medien ein Wort?
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon chaosgoat » 21. November 2008 11:21

Ich kann mich der "Obamania" beiderseits des Atlantiks gar nicht anschließen. War einmal so naiv, mit nem politischen Wechsel ernsthafte Hoffnungen auf Veränderung zu verbinden (1998 bei Rot-Grün) und wurde bitter enttäuscht.

Habe gerade gesehen, dass es mittlerweile ein Buch gibt, welches der Frage nach Obamas Background nachgeht. Klingt sehr interessant:

http://info.kopp-verlag.de/news/obama-b ... eller.html

Hallo, Wulihubi, den Massenmedien glaub ich auch kein Wort. Wohne im Rhein-Main-Gebiet (RLP-Seite), bekomme abewr dadurch die ganze Ypsilanti-Hessen-Geschichte aus der Lokalen (konservativen) Tageszeitung hautnah mit. Zuerst die ultrakrasse Medienkampagne gegen Ypsilanti, dann brechen ihr die vier Abweichler das Genick. Und in keiner Zeitung wird das angesprochen, wovon eigentlich jeder in meinem Bekanntenkreis ausgeht: Dass dem Gewissen der vier AbweichlerInnen durch finanzielle Zuwendungen der Fraport AG auf die Sprünge geholfen wurde. Binnen Wochenfrist dann auch die Zeitungsmeldung: Flughafen-Ausbau geht weiter.

Oder diese Woche: da wurde gemeldet, dass der Herr Rürup ("Wirtschaftsweiser", Politikberater, "Rentenpapst", Erfinder der privaten "Rürup-Rente") zum Finanzdienstleister AWD wechselt. Muß man sich mal auf der zunge vergehen lassen: Da schwatzt der typ als "unabhängiger Berater" den Regierenden so ein Konzept auf, dass der Finanzbranche Milliarden-Umsätze bringt und wechselt dann in eben diese Branche. Das stinkt ja wohl zum Himmel, aber für die Massenmedien ist das gar kein Thema. Gab nur ne Kurzmeldung, als sei so ein "Arbeitsplatzwechsel" das Normalste der Welt...
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Hanghuhn
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon Hanghuhn » 8. November 2012 19:41

Jetzt sind wieder vier Jahre vorbei, und es wird wieder Obama. Auch wenn der Mann etwas entzaubert ist, bin ich froh, dass er wiedergewählt wurde. Hoffen wir mal, dass seine 2. Amtszeit nicht von irgend welchen Nebenschauplätzen überschattet wird, wie es bei Clinton der Fall war.

Vor inzwischen fast fünf Jahren war ich im Vorwahlkampf mehr auf der Seite von Mrs. Clinton. In der Zwischenzeit wissen wir, dass sie eine beliebte Außenministerin geworden ist. Wenn sie nicht doch noch einen Rückzieher macht, wird sie wieder Außenministerin.

Kurz nach Obamas Wahl vor vier Jahren war die Euphorie in Europa sehr groß - nach acht Jahren George W. kein Wunder. In Deutschland hieß es an einigen Stellen, dass Deutschland nach dem 2. Weltkrieg ein Wahlsystem geschaffen hat, dass aus gutem Grund solche Extreme wie z. B. Hitler verhindern sollte. Als Kehrseite hieß es, wäre bei uns so ein Mann wie Obama nicht möglich. Was ich damals als Kommentar vermisste, ist die Tatsache, dass wir auch von einem Mann wie Bush jun. verschont geblieben sind - zumindest in der Innenpolitik.

Ich wünsche ihm alles Gute und hoffe, dass er jetzt unverkrampfter, weil nicht wiederwählbar, seine Visionen in die Tat umsetzen kann. Hoffentlich reichen da vier Jahre. Mir wäre es ein ganz besonderes Anliegen, wenn in den USA endlich die Todesstrafe abgeschafft werden würde, ohne Hintertürchen für irgend welche cowboyartigen Senatoren aus Texas.
LG Hanghuhn
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon boralmar » 9. November 2012 10:14

Naja. Neben den Präsidentschaftswahlen gab es noch 174 Volksabstimmungen. Interessiert mich jetzt zum Beispiel mehr, als welche Marionette gerade wieder installiert wurde. Aber reale Politik ist nicht jedermanns Sache.

Die tatsächliche Einflussgrösse des Präsidenten schätze ich als marginal ein.
Zuletzt geändert von boralmar am 9. November 2012 10:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon No User » 9. November 2012 11:46

Ein solcher Volksentscheid neben den Präsidentschaftswahlen war der über die Todesstrafe in Kalifornien. Dort wird man nun dem mehrheitlichen Wunsch des gemeinen Volkes zufolge auch weiterhin Todesstrafen vollstrecken (726 Kandidaten warten momentan dort darauf), statt entsprechende Urteile in lebenslange Haft ohne Entlassungsoption umzuwandeln. Also werden weiterhin schwere Straftaten und schlechtbezahlte Verteidigung abhängig von Rasse und Geldbeutel tödlich gerächt, wird dem Staat ein Recht auf vertretungsweise Vergeltung sowie ein Recht, planvoll und ohne Not zu töten eingeräumt, was dann immer wieder Bürger der Einfachheit halber auch in die eigenen Hände nehmen, wo zu viel Staat ja auch sehr unbeliebt ist.

Typisch, wie der religionstriefende amerikanische Christenstaat das alttestamentarische "Auge um Auge" als Gebot interpretiert, das 3. Gebot ("Du sollst nicht töten.") jedoch nicht so eng sieht und der Einfachheit halber auch ignoriert, was Jesus dazu gesagt haben soll. Heiligt der Zweck die Mittel?

Erfüllt die Todesstrafe welchen Zweck? Abschreckung? Nicht dass die Schwerkriminalität dort irgendwie höher wäre als bei unserer "laschen" Justiz.

Dafür enden auch Justizirrtümer, manipulierte Ermittlungsverfahren und gekaufte Urteile gern unumkehrbar.

Aber was soll's, dafür müssen Pornoproduzenten aus und um LA jetzt nach Nevada und Florida umziehen, weil sie in LA nur noch mit Kondom filmen dürften. Es lebe das leuchtende Vorbild an Demokratie!

Ja, das geringere Übel (Friedrich Merz verortete Obama neulich auf deutsche Verhältnisse angewandt im Wirtschaftsflügel der FDP - da stimme ich ausnahmsweise mal Merz zu) wurde im Amt bestätigt, nur seine Mannschaft (wie Außenministerin Clinton und Finanzminister Geithner) ergreift die Flucht. Ohne Druck, noch eine Wiederwahl erreichen zu müssen, kann er jetzt unverkrampfter Wahlversprechen brechen.

Ach, bin ich heute wieder optimistisch. Wozu auch Pessimist sein, wenn man auch als Optimist verzweifeln kann?

LG
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Angie
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon Angie » 9. November 2012 14:05

Typisch, wie der religionstriefende amerikanische Christenstaat das alttestamentarische "Auge um Auge" als Gebot interpretiert, das 3. Gebot ("Du sollst nicht töten.") jedoch nicht so eng sieht und der Einfachheit halber auch ignoriert, was Jesus dazu gesagt haben soll. Heiligt der Zweck die Mittel?


:ja1: :ja1: :ja1:
Da gebe ich dir so recht, da bin ich voll deiner Meinung. :smt023:

Aber wie Romney, gegen Abtreibung sein, auch wenn jetzt die Schwangerschaft durch Gewalt/Vergewaltigung hergeführt wurde oder das Leben von Mutter und/oder Kind gesundheitlich bedroht ist.
Sein Kommentar dazu:"Dann ist es dann von Gott gewollt!"
Boah könnte ich zurückrufen:"Gott erschuf uns Menschen als Ebenbild, die Menschen helfen Menschen, in Gottes wohlgefallen."
Also hilft der Abtreibungsarzt als Mensch der Mutter, dass sie am Leben bleibt oder etc.

Vebohrtes blöde Denke, in meinen Sinn.  :108:

Todesstrafe scheint in meiner Ansicht schon zum anderen Zweck zu dienen, dann sind die Gefängnisse nicht mehr so überfüllt, wenn da nicht mehr soviele lebenslänglich sitzen.

P.S. Wieso funktioniert diese Umfrage noch? Kann man die nachträglich noch beeinflussen? Oder gilt es dann für die nächsten 4 Jahre?  :breitgrinse1:
Zuletzt geändert von Angie am 9. November 2012 14:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon No User » 9. November 2012 14:39

Ich weiß nicht, ob die Zahlen noch aktuell sind, aber soviel ich weiß, hält kein anderes Land der Welt einen so großen Anteil seiner Bevölkerung in Haft wie die vereinigten Staaten. Daher die Überfüllung. Und aus miserablen Haftbedingungen und anschließender Chancenarmut resultierend erbärmlich hohe Rückfallquoten. Aber macht ja nichts, die Betroffenen, die teilweise auch für unglaublich wenig hinter Gitter kamen, dürfen sowieso nie wieder wählen. Mit Vorstrafen wird man nicht zur Wahl registriert. Es lebe das leuchtende Vorbild an Freiheit!

Das mit der Abtreibung war nicht Romney, sondern sein Parteifreund  Richard Mourdock.. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. Oder mit der Steigerung von Feindschaft: Feind->Todfeind->Parteifreund.

Nun kroch Romney aber den ultrarechten seiner Partei in den Allerwertesten, um Kandidat zu werden, anschließend ruderte er wieder Richtung Mitte, um nicht für eine große Bevölkerungsmehrheit unwählbar zu sein. Letztendlich bleibt unklar, wofür er abgesehen von Machtgeilheit und Arroganz der Reichen eigentlich steht. Für oder gegen die Homo-Ehe? Für die Schaffung von Arbeitsplätzen wie und mit welchen Mitteln? ... Wie dem auch sei, in ihm sah ich das größere Übel, ein Kelch, der an den Staaten nochmal knapp vorbei ging.

Das diesmal unfaire Voting hier (außer Obama kein aktuell zur Wahl stehender Kandidat) erinnerte mich an den Wahlomat: http://www.youtube.com/watch?v=s5Tlurkuhsk

Obwohl: Viel hat man in Florida inzwischen nicht dazugelernt.

LG
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon Angie » 9. November 2012 14:53

Das komische Romney als der noch Gouvernuer in Massachusetts war,  (2003 -2007) hat der dort die Versicherungspflicht für Krankenversicherung eingeführt und nun paukt er dagegen, weil Obama es im ganzen Land einführen will?
Ist das nicht ein bisschen widersprüchlich?
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon Shadow » 9. November 2012 16:12

Leute,

man soll die USA nicht mit uns vergleichen.
Das sind völlig andere Welten, in den Augen der Amis ist sogar die CSU dem kommunistischen Lager zuzuordnen.

Eine Krankenversicherung für alle,ein Diktat des Staates, dagegen geht der einfache Mann demonstrieren.  :icon_eek:
In Amerika existieren extremste Kontraste auf engstem Raum nebeneinander  -  arm - reich , gebildet - bildungsfern und radikale Religiöse - Atheisten.
Ich bezeiche Deutsche in der nördlichen Hälfte oft als prüde, bei den Amis fehlen mir einfach die Worte.

Die Mittelschicht ist total abgerutscht und die Reichen wurden noch reicher.
Eine schwere Krankheit macht aus einem wohlhabenden Mann einen Bettler, die Kosten im Gesundheitswesen sind explodiert.
Studenten sind extrem überschuldet, auch wenn sie in normaler Zeit studieren.

Trotzdem können sich viele Amis nicht vorstellen dass sie wo anders leben. Das hängt gar nicht damit zusammen, dass die meisten Deutschland gar nicht auf der Landkarte finden.  :up_to_something:

Wenn sich ein Präsidentschaftskanditat da schon unwissend zeigt, wie soll das das gemeine Volk wissen.

Obama hat wenigstens was im Hirn, einer der wenigen US-Präsidenten, andere waren nur Politiker oder Schauspieler.
Ob er genug Handlungsspielraum hat ist jedoch wirklich fraglich.

Die US Geheimdienste spionieren fröhlich bei ihren Bündnispartnern und geben die Ergebnisse bereitwillig an ihre Firmen weiter.
Gut, die Franzosen sind nicht besser.
Nur die deutschen Dienste sind blöd  :baw: Angela, mach was !

Apple erhält ein Trivialpatent auf runde Ecken. :kk:

Wenn der Hunzi im Backofen gegrillt wird, dann muss der Hersteller Schadenersatz in Millionenhöhe leisten, bei uns würde das Herrchen von Tierschützern gelyncht.
Geld würde er keines sehen.

Viele regen sich zu Recht über unser Sozialsystem auf, in Amerika gibts gar nichts Vergleichbares. Suppenküchen , Lebensmittelgutscheine und eine im Leben auf max 5 Jahre befristete minimal Unterstützung, das war`s.

Wer wollte hier auswandern  ?  :breitgrinse1:
Zuletzt geändert von Shadow am 9. November 2012 16:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon Angie » 9. November 2012 16:24

Shadow, dass viele amerikanische Bürger gegen Krankenversicherungen oder sonstige soziale Hilfe von Staat sind, weiss ich auch.
Mir gings nur um den Widerspruch, erst führt Romney das ein als er noch Gouvernueer war und dann spricht er dagegen, als Obama das vorschlägt.
Komische Wahlführung, das meinte ich damit.

Und wenn ich auswandern würde, bestimmt nicht nach Amerika.  :breitgrinse1:
Kanada vielleicht?
Skandinavische Länder?
Da ich zur Zeit kein Bedürfnis nach Auswanderung habe, mache ich mir jetzt darüber keinen Kopf; ansonsten hätte ich mir bestimmt mehr Informationen herangeholt.  :breitgrinse1:
Zuletzt geändert von Angie am 9. November 2012 16:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon No User » 9. November 2012 17:02

Vergleichen nicht - staunen schon.

z.B. darüber, wie 400 amerikanische Bildungsbürger an der Universität von Mississippi gegen die Wiederwahl eines schwarzen Präsidenten protestieren, 50 Jahre nachdem genau dort 3500 Soldaten und Polizisten einen (den ersten) schwarzen Studenten beschützen mussten: http://derstandard.at/1350260685744/Pro ... eskalieren

Oder über die Toleranz, mit der 48% der Wähler sich überwinden konnten, einen Mormonen zu wählen. Ich durfte die in Salt Lake City kennenlernen und durchaus - naja - "speziell" finden. Aber vllt. aus Sicht vieler Amerikaner: "Hauptsache kein Atheist". Hauptsache - aus meiner Sicht - diese Toleranz und das republikanische Personalproblem reichen nicht aus, 2016 Tom Cruise, die Top-Gun der Church of Scientology zum Präsidenten zu wählen. Wäre nicht der erste Schauspieler, aber mit seiner Hetze bzgl. ADHS schwer verdaulich.

Oder über die Dreistigkeit, wie Befürworter unbedingter strafrechtlicher Verfolgung der Abtreibung sich "Abtreibungsgegner" nennen und damit Andersdenkende zu "Abtreibungsfreunden" machen. Dabei ist längst erwiesen, dass das Strafrecht Abtreibungen nicht verhindert, sondern in kriminelle Milieus verschiebt. Maßnahmen, die effektiv Abtreibungen verringern wie Aufklärung, Verhütung, Beratung und echte Unterstützung für die Frauen, die sich im Konflikt für das Kind entscheiden, genießen dagegen relativ wenig Unterstützung der selbsternannten "Abtreibungsgegner".

Oder eben auch die programmatische Wendigkeit eines Präsidentschaftskandidaten. Doch was sind schon Inhalte im amerikanischen Wahlkrampf. Denn wie Bodo Wartke schon bei Georg W. erkannte:Denn Sitte und Moral sind den Amis bitte nicht egal.
Nee, da sind die jedes Mal radikal und sehr genau.
Ihr Präsident darf mit Vergnügen
ruhig ein paar Kriege führn und lügen,
er darf die ganze Welt betrügen,
aber niemals seine Ehefrau.


Oder... egal, es bleibt ein erSTAUNliches Land.

LG
Steffchen
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon Shadow » 9. November 2012 17:54

*hust*

Wie war das noch mit Bill und Monica?  :811:

Ja stimmt,  das gar war kein Sex, nur ein Blow Praktikum  :ichboss:

Die hatte ja keinen Job im Weißen Haus  :schäm:

Das sind so Sachen, die mich nicht kratzen, was ein Politiker privat macht.

Aber mal ehrlich, bei uns werden sie auch gleich mal hysterisch, wenn bei einer Persönlichkeit  eine Affäre auffliegt.
Da gibts dann auch Rücktritte in Serie, bei einer Parteispendenaffäre hingegen gibts einen Schulterklopfer.  :icon_eek:
Ups, vergessen die Millionen , so was aber auch.

Wenn einer die berühmten 20cm ins falsche Loch steckt, dann geht eben auch in Deutschland die Welt unter.
Aber nicht weil es bei manchem leider nur 10cm sind, sondern weil das ein Skandal ist, an dem alle mitpartizipieren müssen.
Ich finde auch ein Promi hat eine Recht auf Privatsphäre, sogar ein Herr Kachelmann, der eben mehrere Damen gleichzeitig glücklich machen wollte.  :ja1:

In dieser Angelegenheit muss man also gar nicht über den gr. Teich blicken.  :ichboss:
Zuletzt geändert von Shadow am 9. November 2012 17:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wer wird der nächste Präsident der USA?

Beitragvon No User » 10. November 2012 12:29

Wie passend, dass jetzt CIA-Chef Petraeus (zumindest angeblich) wegen seiner außerehelichen Beziehung zurücktritt. Nicht, dass dieser Dienst ganz andere Skandale hätte...

Aber welcher Geheimdienst braucht schon einen Chef, der nicht mal sein Privat- und Sexualleben geheim halten kann?

http://www.n-tv.de/politik/CIA-Chef-Pet ... 17311.html

LG
Steffchen

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