Jeder ist seines Glückes Schmied??

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michael
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Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von michael » 30. August 2008 18:25

Aus einer anderen Diskussion abgeteilt und zu einem eigenen Thread gemacht
"Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied". So seh ich das. Für manche leichter, für andere schwerer, aber für jeden möglich.


Will das Thema jetzt nicht weiter ins OT bringen, aber eine kurze Anmerkung.
Das kann man nur ganz massiv eingeschränkt sagen. Ich würde sogar fast behaupten, dass man es so nicht sagen kann, dass jeder seine Glückes Schmied ist. Und das nicht nur in Bezug auf Suchtproblematiken.
Wäre vielleicht für einen extra Thread  :icon_wink:
Zuletzt geändert von michael am 30. August 2008 19:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Fast but not furious
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Jeder ist seines Glückes Schmied

Beitrag von Fast but not furious » 30. August 2008 19:25

Ein eigener Thread ist eine gute Idee, weiß nur nicht in welche Rubrik er gehört:

In wie weit bietet unsere Gesellschaft den Menschen, die in ihr leben, die Rahmenbedingungen ein ausgeglichenes und erfülltes Leben zu führen.
Ist wirklich jeder Mensch seines eigenen Glückes Schmied oder wird uns regelmäßig der Schmiedehammer aus der Hand gerissen?

Beispiel:

Die Arbeitsplätze, die zur Verfügung stehen, sind in der Regel Bürojobs mit wenig Möglichkeiten sich zu bewegen.
Dazu kommt, dass Überstunden, oft unbezahlt (auch "freiwillige Mehrarbeit" genannt), die Regel sind, wodurch noch webiger Zeit bleibt, sich körperlich zu betätigen.
Der Koch aus Hessen hat dazu noch gesagt, dass wir sowieso alle zu wenig arbeiten und eine 40 Stunden Woche das mindeste wäre.

Arbeit mit viel Bewegung ist in der Regel schlecht bezahlt, oft Zeitarbeit oder 1€-Jobs.

Bei AD(H)S ist es jedoch sehr förderlich viel Sport zu treiben und sich viel zu bewegen, da das ähnlich wirkt wie Medikamente oder Drogen.

Menschen mit AD(H)S sind also dazu gezwungen, wenn sie nicht zu den Verlierern in der Gesellschaft gehören wollen, Medikamente zu nehmen, um den Anforderungen in der Arbeitswelt gerecht zu werden.

Da AD(H)S in der Gesellschaft aber leider immer noch sehr skeptisch gesehen wird, insbesondere die Einnahme von Medikamenten, finden viele Betroffene erst gar nicht den Weg zur Diagnose.

Das wäre für mich grob umrissen die Grundproblematik an der ein Rattenschwanz an weiteren Problemen und Teufelskreisen hängt.

Hätte noch mehr dazu zu sagen, aber ich muss jetzt weg.

LG
Der Gelassene nützt seine Chancen besser als der Getriebene.
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Das fertige Haus macht sich um das beseitigte Gerüst keine Sorgen.
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Bitter rächen sich die Gelegenheiten, die wir verschmähen.
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Grashalm
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von Grashalm » 31. August 2008 03:50

Der erste Schritt, den du unternimmst, mein Sohn, ist der, von dem der Rest deiner Tage abhängt.
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michael
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von michael » 1. September 2008 18:33

Das Beispiel mit dem ADS ist nicht schlecht.
Wobei ich finde, dass ADS eher unbedeutend ist, im Vergleich zu manch anderen Gegebenheiten, die dazu führen, dass keine Chancengleichheit herrscht.
Man siehe nur mal Pisa.
Immigrantenfamilien haben durchweg schlechtere Karten, einen hohen Schulabschluss und damit einer höhere Ausbildung zu genießen.
Oder man nimmt Geldprobleme, in die Kinder schon hineingeboren werden. Dieser erhalten, egal ob deutsch oder sonst welcher Nationnalität, auch zu erschreckend hohen Zahlen eine schlechteren Abschluss.
Familien in denen genug Geld da ist, können ihre Kinder viel einfacher auf bessere Schulen schicken, sie individuell fördern etc.
Zumal Kinder aus Arbeiterfamilien auch weniger Unterstützung der Eltern beim lernen erhalten, als jene aus Akademikerfamilien. Ganz einfach, weil die Bildung der Eltern im allgemeinen schlechter ist und sie seltener den Stoff beherrschen, denn die Kinder lernen müssen.
Von Geld für eine Nachhilfe mal ganz zu schweigen. Unterpriviligierte Familien können sich weniger und meist schlechtere Nachhilfe leisten als die priviligierten.

Was auch sehr interessant ist, ist die Art, wie Kinder in den verschiedenen Schulformen auf das Berufsleben vorbereitet werden.
Auf der Hauptschule wird man auf etwas handfestes, einen guten Handwerksberuf o.ä. vorbeiretet. Und die Lehrer sprechen hier auch wirklich nur von solchen Berufen.
In Realschulen kommt schonmal auch das Studium bzw. das Abitur zur Rede. Aber in erster Linie wird den Kindern auch wieder "eingeredet", dass sie etwas handfestes lernen sollen.
Und auf dem Gymnasium wird dann nicht mehr von Handwerksberufen o.ä. gesprochen, sondern von Studium und hoch angesehen Berufen.
Allein schon diese Art der "Gehirnwäsche" (Man möge mir den Ausdruck verzeihen), sorgt dafür dass man im Endeffekt nicht mehr seines Glückes Schmied ist, sondern das macht, was einem vorgegaukelt wird.

Im übrigen sind viele Jugendliche auch darauf angewiesen, einen "einfachen" Beruf zu lernen oder auch erst gar nichts lernen, auch wenn sie das Zeug für viel mehr hätten. Oft müssen sie schnellstmöglich in die Arbeitswelt um sich und oder sogar die Familie zu ernähren. Da bleibt dann keine Möglichkeit, erst noch lange Schule oder Studium hinter sich zu bringen.

Und das was ich hier grad grob angeschnitten habe, ist vielleicht ein Stück vom "Ungleichheitskuchen"  :icon_wink:.

lg Michael
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von Sylver » 1. September 2008 20:42

Ich muss da mál eine kleine Anmerkung zum Thema Schule machen.

Also ich finde es schlimm, dass in der 4. Klasse entschieden wird auf welche Schule ein Kind gehen soll.

Bei mir hieß es : entweder gute Realschülerin oder mittelmäßige / schlechte Gymnasiastin

MEINE ELTERN schickten mich auf die Realschule.

Dort hatte ich zu den Problemen mit meinen Eltern dazu,
so schlechte Bedingungen, dass ich zum Schulschwänzer wurde...

Habe die 10. zwei Mal gemacht und mittelmäßig / schlecht die mittlere Reife abgeschlossen.
Obwohl ich vorher immer zu den Besten in der Klasse gehörte....

Und ich frage mich -> wie soll ich den Spruch denn hier anwenden?

Ich konnte das nicht entscheiden...

Wer weiß ? Wäre ich auf dem Gymnasium gelandet - hätte ich da bessere Voraussetzungen für einen guten Abschluss gehabt? Ohne Mobbing usw.?

-> es gibt im Leben IMMER Dinge, die Andere für einen selbst entscheiden müssen.
    Und das nicht nur wenn man ein Kind ist.

In solchen Situationen trifft dieser (bescheuerte) Spruch überhaupt nicht zu.
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von daSchäf » 1. September 2008 21:02

Natürlich Leute, ich geb euch vollkommen Recht.

Es ist nicht einfach zur Unterschicht zu gehören, in einem "Dritte-Welt-Land" zu leben, anders als die Norm zu sein oder derartiges.

Aber die meisten Steine legt man sich selbst in den Weg, indem man die "Vorgaukeleien" allzu ernst nimmt oder sein Weltbild auf krasse Art eingrenzt.

Glücklich mit dem zu sein was man hat und kann, ist schon mal ein guter Ausgangspunkt dafür, besser zu werden, über sich selbst hinauszuwachsen. Die Grenzen, die einem vll auferlegt werden mögen, zu durchbrechen. Aus der Rotation des ewigen Wiederholens, in die man gezwungen wird, auszubrechen und sich selbst zu verwirklichen.

Und das kann man nur durch Selbsterkenntnis, Visualisierung der kleinen Schritte um vorwärts zu kommen - und meistens durch einen Anstoß.

Ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen.
- Matthäus 7:18

@ Sylver
Aber du kannst dein Abitur nachholen und überhaupt, du kannst alles tun was dir richtig erscheint. Schritt für Schritt.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von ich » 1. September 2008 21:29

was mich immer wieder fasziniert ist die tatsache, dass man bei sachen, die man "unbedingt" machen möchte ... 1000 gute gründe dagegen findet, um es nicht machen zu müssen ...
:willi: 19
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von daSchäf » 1. September 2008 21:50

Weil es einfacher ist, ich. Es ist einfacher sich selbst in den Schatten zu stellen als einer Herausforderung zu trotzen.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von ich » 1. September 2008 21:54

naja, ich denke, dass es manchmal auch einfacher ist, die schuld bei umständen oder anderen zu suchen ... wo man sich eigentlich fragen sollte, warum bilde ich mir ein, dass ich das machen will, wenn ich zwar 1000 gute gründe dagegen aber nur wenige dafür habe ...

und ich meine jetzt keinen krankheitsbedingten ausfall o.ä. ... damit das bitte klar ist ...
:willi: 19
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von daSchäf » 1. September 2008 22:02

Ja, auch die Schuldzuweisung ist ein einfacher Weg.

Und was die Gründe angeht... Gute Gründe zu haben, kann 1.000 schlechte, die dagegen sprechen, ausgleichen bzw. übertrumpfen. Eine Sache von Prioritäten. Primär möchte ich... Und sekundär hindert mich...
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von ich » 1. September 2008 22:07

klar gibt es gründe, die einen wirklich hindern können ... aber meist sind die gründe doch vorgeschoben, damit man es dann doch nicht machen muss ... oder irre ich mich?
:willi: 19
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von Sylver » 1. September 2008 22:15

Boahhhhhh bei solchen Themen geht mir die Hutschnur hoch..... :wüterich: :zorni:

Ich möchte mir ein Auto kaufen - kann ich aber nicht weil ich kein Geld hab.
(und mir niemand etwas leihen wird)

Sowas ist für euch eine Ausrede?

Schiebe ich hier Gründe vor?

NEIN 

Die gegebenen Umstände hindern mich daran ein Auto zu finanzieren...

Das ist keine blöde Ausrede sondern FAKT...

Ich könnte immer wenn ich solche Sprüche höre  :tenniskloppe: :beiss:

Wenn ich etwas gerne möchte - und nicht kann - ist es ja schon schlimm genug...

-> aber dann noch solche bescheuerten Sprüche.... grrrrhhhhh.....

REIZTHEMA !!!!!!!!!!! :aufsmaul_2:
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von michael » 1. September 2008 22:17

Mal kurz OT werden muss  :icon_wink:

REIZTHEMA !!!!!!!!!!! :aufsmaul_2:


Naja besser als REIZDARM  :icon_mrgreen: 
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von ich » 1. September 2008 22:20

sorry, aber dann lies bitte noch einmal genau ... ich schrieb, dass es durchaus gründe gibt, die einen wirklich hindern können ...

himmel ... man kann aber wirklich alles falsch verstehen, wenn man sich nur mühe gibt ...  :eusa_doh:
:willi: 19
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von Grashalm » 1. September 2008 22:40

Der spruch ist der größte blödsinn wo gibt! Einmal umgeschaut und sofort wird klar das daß so wohl in keinster weise hinkommen kann... :00000285:

Welche Vorraussetzungen müssten denn gegeben sein um wirklich seines glückes schmied zu sein!?
Zuletzt geändert von Grashalm am 1. September 2008 22:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von daSchäf » 1. September 2008 22:45

Der Spruch sagt einfach nur aus, dass wenn einem das Glück im Leben nicht in die Wiege gelegt wird, man es sich eben erarbeiten muss. Und das kann jeder. Jeder hat ein Recht darauf und solange man auch nur über etwas Zurechnungsfähigkeit verfügt, sollte es auch möglich sein.

Wenn dir im Leben nichts geschenkt wird, nimmst du es dir entweder ohne Rücksicht auf Verluste oder du arbeitest für deine Ziele.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von ich » 1. September 2008 22:47

evtl. sollte man vielleicht auch noch einmal über seine persönliche idee von glück überdenken?
:willi: 19
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von daSchäf » 1. September 2008 22:54

Ganz genau ich! :smt023:

Man sollte auch im Rahmen seiner Möglichkeiten glücklich sein, nicht auf Millionen spekulieren oder besser als andere sein wollen.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.
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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von Fast but not furious » 1. September 2008 23:20

Das ist soweit alles richtig.

Nicht alle haben die gleiche Grundvoraussetzung, aber jeder kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, sein Ziel erreichen.

Da ich Methaphern sehr mag:

Nehmen wir das Qualifying im Motorsport.
Ein Kind aus einer ungebildeten, hoch verschuldeten Imigranten-Arbeiter-Familie startet ganz hinten. Ein Kind aus einer reichen Familie, in der der Vater Anwalt und die Mutter Profesorin an der Uni ist, startet an der Pole-Position. Trotzdem ist es, auch wenn nicht sehr wahrscheinlich, möglich, dass der Erstgenannte das Rennen gewinnt.
Wenn er aber ein nicht diagnostiziertes AD(H)S hat mit allen komorbiden Störungen, die man sich vorstellen kann, also nen VW Polo Baujahr 1984 fährt, muss da schon ein Wunder geschehen.

Würde der Zweitgenannte den Polo fahren, könnte sein Team durch fahrerisches Können (Vitamin-B) zumindest dafür sorgen, dass er im Mittelfeld durchs Ziel geht.

Die Chance auf eine neues Auto (AD(H)S-Diagnose) ist beim Zweitgenanten auch größer.

Wenn Erstgenannter in der Formel 1 keinen Erfolg hat, muss er halt erst mal Stockcar Rennen fahren, und vielleicht bietet sich ja später die Gelegenheit bei anderen Rennen mitzufahren, auch wenn es nicht grade die Formel 1 ist… so mach ich es jedenfalls im Moment.

Zum Schluss noch eine, von Forest Gump geklaute, Methapher:
Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man kriegt.

Ich fahre übrigens jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit (eine Strecke ca 6,5 Kilometer) und höre mir genüsslich an, wie die Kollegen über die Benzinpreise meckern… und Sport treibe ich dadurch auch schon mal.

Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, ist nur dann Wahr, wenn er bedeutet, dass man sich die Definition von Glück selbst schmiedet.
Der Gelassene nützt seine Chancen besser als der Getriebene.
Thornton Wilder

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Re: Jeder ist seines Glückes Schmied??

Beitrag von ich » 1. September 2008 23:29

und wenn man als adsler vielleicht nicht unbedingt sein glück vom geld abhängig machen könnte?

ich meine, das eigene ich zu achten, vielleicht freunde zu haben, die einen verstehen, seine kinder aufwachsen sehen ... es gibt viele möglichkeiten, die einem glück bescheren können ...

auch wenn ich persönlich zufriedenheit immer noch dem glück bevorzuge ...  :icon_wink:
:willi: 19
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