Beim Lernen bleibt nichts hängen

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Chaos-Weib
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Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von Chaos-Weib » 30. Oktober 2010 19:21

Hallo zusammen,

ich habe ein rießen Problem (und weiß mal wieder nicht recht, wie ich es ausformulieren soll):
Ich bin ja Schülerin an einer Fernschule und mache dort mein Abitur. Beim Lernen bleibt aber nichts hängen und ich vergesse alles wahnsinnig schnell wieder. Ich arbeite mit Karteikarten und mache mir Zusammenfassungen aus den Lernheften und streiche mir wichtige Sachen an (wobei ich wichtiges von unwichtigen nicht wirklich unterscheiden kann). Im Prinzip sehen meine Lernhefte aus, als wenn die Sau drin gehaust hätte (Marker, Notitzen, externe Informationen,...). Meine Karten kommen oft nicht weiter im Karteikasten und wenn sie mal ein Fach weiter kommen, dann landen sie bei der nächsten Abfrage wieder in Fach 1  :baw:
In einigen Fächern mache ich mir auch vermerke in die Hefte, dass ich wieder zuückspringe zu einer früheren Lektion und dort nochmal Texte/Übungen wiederhole. Alles für die Katz  :baw:

Ich weiß auch sonst nicht mehr was ich noch machen soll. Ich habe schon früher in der Schule Lerntipps gesammelt ohne Ende und diese natürlich auch ausprobiert so wie es sich gehört, aber es hat alles nicht gefruchtet  bei mir. Egal was ich versucht habe, es war alles um sonst. Es bleibt nichts hängen und kapieren tu ich auch nicht viel... :baw:

Bin ich mit dem Problem ganz alleine?

Viele Grüße
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foudamour
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von foudamour » 30. Oktober 2010 20:01

youtube
da gibt es videos ohne ende zu vielen themen

br-alpha
sevenload

da findest du auch viel..

ich schaue mir vieles auf video im net an..für die letzte bio-klausur habe ich 3 folgen telekolleg von youtube im mp3 gewandelt und mir das im auto bzw. auf dem mp3-player auf der arbeit angehört..immer und immer wieder
ein bissl blieb hängen *g

oberprima.de  (glaub ich) bietet mathevideos en masse..gut erklärt

ohne internet würde ich das abi nicht schaffen, ehrlich..da müsste ich lesen und lernen..was mein hirn nicht mitmacht *hüstel
Polaris
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von Polaris » 30. Oktober 2010 20:17

So, wie du es beschreibst, habe ich auch immer mal wieder versucht zu lernen. Und zwar, weil ich es mir so bei anderen abgeschaut
habe.

Aber das geht bei mir gar nicht.

Wenn ich einen Text lese und dabei anfange,zu unterstreichen (am besten noch bunt  :icon_rolleyes:) oder Bemerkungen an den Rand
schreibe, lenkt mich das vom Lesen ab. Irgendwie bin ich nur mit illustrieren beschäftigt, aber ich kann mir dabei nichts merken.
Richtig schlimm wird es dann beim wiederholten Lesen, dann sehe ich nur noch bunte Balken und Gekritzel.

Ich lerne am besten, wenn ich die Texte erstmal einfach nur lese und mir höchstens einen Oberbegriff zur Textgliederung neben die
Absätze schreibe.
Was ich nicht sofort verstehe, schaue ich beim 2. Lesen genauer an.
Dann kann ich mir auch Stichpunkte auf ein seperates Papier oder eben Karteikarten schreiben. Ich achte wirklich darauf, dass meine
Texte "clean" bleiben.

Wieviel ich mir beim ersten Lesen merken kann, ist allerdings sehr unterschiedlich. An manchen Tagen bin ich total drin und an anderen lese
ich jeden Absatz mindestens 3 x. Dann muß ich schauen, ob mir eine andere Aufgabe gerade leichter fällt.


Das ist das, was mir gerade so einfällt, da gibt es bestimmt noch mehr.

In welchen Fächern hast du denn die größten Schwierigkeiten?

Klasse, dass du das Abi machst  :smt023:
Zuletzt geändert von Polaris am 30. Oktober 2010 20:18, insgesamt 1-mal geändert.
Eugenie

Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von Eugenie » 30. Oktober 2010 21:35

Also, ich schreibe meist eine kurze Zusammenfassung der Kapitel, sozusagen einen Leitsatz. Der fasst alles oberflächlich zusammen, was in dem Kapitel beschrieben wurde.
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BlackLady
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von BlackLady » 30. Oktober 2010 21:40

Hmm mir viel das Lernen immer leicht. Deswegen weiß ich nicht, ob ich dir wirklich Tips geben kann.

Aber wenn mir wirklich mal etwas schwerer gefallen ist, dann hat es mir geholfen das was wichtig war nochmal in eigenen Worten auf einen seperaten Zettel zu schreiben. Und allein das ich das selbst aufgeschrieben hab, hat mir geholfen.

Vielleicht helfen dir aber auch Konzentrationsübungen wie beispielsweise Braingym, wobei ich sicher keine Werbung dafür machen will. Denn die behaupten, das diese Übungen die Medis bei ADHSler überflüssig machen. Also das glaub ich definitiv nicht. Aber diese Übungen sollen die Hirnhelften dazu bringen besser zusammenzuarbeiten. Das sind recht einfache Übungen die immer mit Bewegung in Zusammenhang ausgeführt werden.

Ansonsten fällt mir nur noch ein, das du vielleicht mal deine Lernumgebung überprüfen solltest, ob du in einer Umgebung arbeitest wo du auch wirklich arbeiten kann, oder ob dich dort viel ablenkt.
Entsprechend häufig Pausen wenn du nicht weiterkommst, dich dann auch etwas bewegst und vllt sogar an die frische Luft kommst.
Ich habe ein Motivationsproblem - solange bis ich ein Zeitproblem hab....


Wer mich für KOMPLIZIERT hält,
hat nur keine Lust
sich mit meiner EINZIGARTIGKEIT
auseinander zu setzen
poke
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von poke » 30. Oktober 2010 21:51

ich habe das problem auch. genauer gesagt handelt es sich um mein "Ur-Problem", weswegen ich durch unzählige prüfungen durchgefallen bin und was mich auch im alltag sehr behindert hat. ich verstehe den meisten lernstoff relativ schnell und hab mir das früher dann zusammengefasst aufgeschrieben. aber nach ein paar tagen ist das wissen komplett (wirklich komplett!) aus meinem gehirn verschwunden.

zum schnellen "wiederauffrischen" haben mir mind maps ganz gut geholfen. aber das einzige, was bei mir wirklich gut und halbwegs dauerhaft bei kompliziertem und umfangreichen stoff funktioniert (damit - und nur deswegen! - hab ich sogar das juraexamen geschafft), ist "aktives" wiederholen. also nicht nur abstrakt etwas im kopf ohne bezug zu einer konkreten frage zu wiederholen, sondern eben versuchen, eine konkrete frage - idealerweise prüfungstypisch - zu beantworten.

ich habe dazu ein karteikartenprogramm für den computer benutzt. da hab ich schon während des lernens verschiedenste fragen gestellt (bei Jura in etwa: "Definition von 'Zugang'?", "Prüfungsschema Stellvertretung?", aber auch Fragen wie "Warum ist xyz so problematisch? Woran ist immer bei ... zu denken?" oder "Worin liegt das Problem in Fällen, in denen ... ?"). Dann habe ich damit wiederholt und musste zur Beantwortung die Antworten in ein Fenster eintippen, wobei ich den Anspruch hatte, das exakt so einzutippen, wie ich es in der Klausur machen würde. Also inkl. vernünftiger Formulierung, Gliederungspunkten etc. Und dann mit der Musterantwort vergleichen. In den Klausuren hatte ich dann das für mich völlig neue Erlebnis, dass ich "auf Knopfdruck" ganze Aufsätze runterschreiben konnte, ohne umständlich in den hintersten Ecken meines doch recht erbärmlichen Gedächtnisses rumkramen zu müssen.

Das ganze ist zwar recht aufwändig, aber - jedenfalls bei mir - die mit abstand effektivste lern- bzw. merkmethode überhaupt.
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Hanghuhn
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von Hanghuhn » 30. Oktober 2010 22:35

Hallo, Chaos-Weib,

es gibt eine Jugend-Zeitschrift, die "Floh!" heißt. In der August-Ausgabe (?) war ein Überblick über Lern-Tipps. Nicht jeder Tipp ist für alle Leute gut. Aber es zieht sich immer durch, dass man so viel Sinne wie möglich ansprechen sollte. Also man sollte den Text auch mal selbst aufsagen, aufsagen lassen (zuhören), aufschreiben.

Was mir geholfen hat, war, eine Zusammenfassung zu machen. Letztendlich passen die Stichpunkte zu den Fakten, die man wirklich wissen sollte, auf einen Zettel. Indem man das Wesentliche zusammenfasst, lernt man nicht nur Text, sondern muss sich auch mit dem Inhalt auseinander setzen. Was man nicht auch selbst kapiert hat, lernt man motivationsloser und damit schlechter. Es "geht einem nicht ein". Das bunte Angemale hat mir persönlich auch nichts gebracht.

Die meisten AD(H)Sler haben ein ziemlich schlechtes Kurzzeitgedächtnis, das ist beim Lernen nicht gerade hilfreich, allerdings ist das Langzeitgedächtnis dafür umso besser ausgestattet. Das solltest Du Dir zunutze machen. Einem AD(H)Sler erzählen, er sollte auf etwas eher langfristig zuarbeiten, ist vllt. müßig, aber vllt. kriegst Du es ja doch hin, nicht erst auf den letzten Drücker anzufangen. Unterm Strich hat AD(H)S nicht nur Nachteile. Du bist diejenige, die noch nach einem halben Jahr Fakten aus dem Ärmel zaubert, die andere schon längst vergessen haben. Das beeindruckt! Und man kann gut darauf aufbauen.
LG Hanghuhn
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von Frosch » 31. Oktober 2010 12:35

youtube
da gibt es videos ohne ende zu vielen themen

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da findest du auch viel..

ich schaue mir vieles auf video im net an..für die letzte bio-klausur habe ich 3 folgen telekolleg von youtube im mp3 gewandelt und mir das im auto bzw. auf dem mp3-player auf der arbeit angehört..immer und immer wieder
ein bissl blieb hängen *g


Ich kann am meisten behalten, wenn ich den Lernstoff, durch ein Video oder halt durch gesprochenes erklärt bekomme. Von Vorteil ist es natürlich, wenn es sich dabei um kurze Videos oder auch "MP3" handelt.
Vorteilhaft ist es auch, von jemandem den Lernstoff erklärt - hat auch den Vorteil, das man Rückfragen kann, wenn man etwas nicht versteht.

Also, ich schreibe meist eine kurze Zusammenfassung der Kapitel, sozusagen einen Leitsatz. Der fasst alles oberflächlich zusammen, was in dem Kapitel beschrieben wurde.


Mehr wie ein Leitsatz wird es schon - ich versuche eher das wichtigste aus dem Kapitel heraus zu finden und in möglichst Stichpunkthaltigen Worten aufzuschreiben - so das ich es verstehe.
Denn meist sind es doch viel zu komplizierte Umschreibungen.

Vielleicht helfen dir aber auch Konzentrationsübungen wie beispielsweise Braingym, wobei ich sicher keine Werbung dafür machen will.


Mmhh kenne ich nicht, wäre ja mal einen Versuch Wert, vielleicht, bringt es was als zusätzliche Unterstützung

zum schnellen "wiederauffrischen" haben mir mind maps ganz gut geholfen. aber das einzige, was bei mir wirklich gut und halbwegs dauerhaft bei kompliziertem und umfangreichen stoff funktioniert (damit - und nur deswegen! - hab ich sogar das juraexamen geschafft), ist "aktives" wiederholen. also nicht nur abstrakt etwas im kopf ohne bezug zu einer konkreten frage zu wiederholen, sondern eben versuchen, eine konkrete frage - idealerweise prüfungstypisch - zu beantworten.


ch habe dazu ein karteikartenprogramm für den computer benutzt. da hab ich schon während des lernens verschiedenste fragen gestellt (bei Jura in etwa: "Definition von 'Zugang'?", "Prüfungsschema Stellvertretung?", aber auch Fragen wie "Warum ist xyz so problematisch? Woran ist immer bei ... zu denken?" oder "Worin liegt das Problem in Fällen, in denen ... ?"). Dann habe ich damit wiederholt und musste zur Beantwortung die Antworten in ein Fenster eintippen, wobei ich den Anspruch hatte, das exakt so einzutippen, wie ich es in der Klausur machen würde. Also inkl. vernünftiger Formulierung, Gliederungspunkten etc. Und dann mit der Musterantwort vergleichen. In den Klausuren hatte ich dann das für mich völlig neue Erlebnis, dass ich "auf Knopfdruck" ganze Aufsätze runterschreiben konnte, ohne umständlich in den hintersten Ecken meines doch recht erbärmlichen Gedächtnisses rumkramen zu müssen.


Mind Map und Karteikarten sind auch gut.

Die meisten AD(H)Sler haben ein ziemlich schlechtes Kurzzeitgedächtnis, das ist beim Lernen nicht gerade hilfreich, allerdings ist das Langzeitgedächtnis dafür umso besser ausgestattet. Das solltest Du Dir zunutze machen. Einem AD(H)Sler erzählen, er sollte auf etwas eher langfristig zuarbeiten, ist vllt. müßig, aber vllt. kriegst Du es ja doch hin, nicht erst auf den letzten Drücker anzufangen. Unterm Strich hat AD(H)S nicht nur Nachteile. Du bist diejenige, die noch nach einem halben Jahr Fakten aus dem Ärmel zaubert, die andere schon längst vergessen haben. Das beeindruckt! Und man kann gut darauf aufbauen.


:icon_rolleyes: Wie war.  Gut ist wirklich wenn man viele Wiederholungen im Lernprozess hat.

Also man sollte den Text auch mal selbst aufsagen, aufsagen lassen (zuhören), aufschreiben.


Das ist auch gut - ich würde es aber noch um einen Punkt ergänzen, aufsagen lassen (also zuhören), vorlesen, oder erklären lassen, aufschreiben.
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von foudamour » 31. Oktober 2010 12:41

ach ja, die karteikarten nutze ich auch..die passen klasse in hosentasche und stiefelschaft *fg

ich weiß nicht, wie es denen geht, die markieren..ich kann es nicht effektiv.
das wichtigste im text soll markiert werden, an den rand stichworte dazu - soweit die theorie.
die praxis sieht bei mir zumindes so aus, dass ich 3/4 vom text farbig habe, weil ich so vieles wichtig finde..ich kann nicht gut selektieren..
ob das ads-typisch ist? ich brauche so viel information wie möglich..deswegen habe ich immer viele karteikarten..
also doch videos *g

bei vokabeln hilft es aber doch sehr, die vokabeln ein paar mal aufzuschreiben- sofern man noch eine fremdsprache lernen muss

neben videos, fällt mir grad ein, gibt es viele animationen im net, zumindest für bio und chemie..
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Chaos-Weib
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von Chaos-Weib » 31. Oktober 2010 14:25

Hallo alle zusammen,

ich habe mich sehr über eure Antworten gefreut. Vielen Dank an alle
  :co:

Das mit den Videos ist ganz gut. Ich suche auch immer wieder nach Videos im Internet, weil da tatsächlich etwas mehr hängen bleibt (aber leider auch nicht sehr viel).

Ich lerne also ein ganz kleines bisschen leichter, wenn ich etwas sehe und höre. Ich habe auch schon versucht meine Lernhefte zu vertonen, leider ist meine Stimme dermaßen schrecklich, dass ich das beim besten Willen nicht anhören kann. Und verlesen tu ich mich auch ständig...
Das mit dem Austausch mit anderen Leuten ist so ne Sache... Ich würde furchtbar gerne mit meinen Mitschüler/innen telefonieren und sozusagen die Lernhefte am Telefon (ICQ/Skype) gemeinsam durchnehmen und dann würde auch ein ganz kleines bisschen mehr hängen bleiben. Das Problem ist nur, dass meine Mitschüler alle Angst haben sich zu blamieren oder so. Also sie schämen sich davor mit mir zu telefonieren und möchten lieber chatten. Dabei bin ich doch gaaaaaaaaaaaanz lieb und hab noch nie jemand den Kopf runter gerissen. Ich bin eher froh, wenn MIR keiner den Kopf runter reißt.
Na ja, auf jeden Fall fühle ich mich da ziemlich alleine. :heul:

@ Polaris:
Du wolltest wissen in welchen Fächern ich die größten Schwierigkeiten habe. Das ist schwer zu sagen, weil ich in ALLEN Fächern eine absolute Niete bin. Aber vielleicht würde ich Mathe als schlimmstes Fach bezeichnen dicht gefolgt von Deutsch, Geschichte, Politik, Wirtschaft und dann Französisch und Englisch und Biologie würde ich mal sagen, dass das nicht sooo ein furchtbar großes Problem darstellt. ABER es ist verdammt viel zu lernen und eigentlich kann ich auswendig lernen besser als kapieren und übertragen aber ich brauche auch zum Auswendig lernen 1000 mal so lange wie jemand anders.

@ BlackLady:
Konzentrationsübungen sowie Gedächtnistraining bringt bei mir leider auch gar nichts. Ich habe das Jahrelang gemacht bevor ich den Abiturlehrgang angefangen habe.
Mit der Lernumgebung ist das so ne Sache. Ich räume regelmäßig meinen Schreibtisch auf, weil im Chaos kann ich nicht arbeiten (nur leider entsteht das Chaos wieder ganz schnell, aber ich hab es im Griff). Mein Schreibtisch ist hell und auch recht schön. Das Problem ist nur der Lärm. Baustelle hinterm Haus, Baustelle vor dem Haus, Baustelle rechts vom Haus. Außerdem sind die Wände recht dünn und ich bekomme ALLES mit von den Nachbarn. Man hört jedes Wort. An einen Wechsel der Lernumgebung ist leider nicht zu denken. Bei meinen Bekannten und Verwandten ist es auch nicht anders und in der Bibliothek hat man auch keine Ruhe, weil man da von jedem angequatscht wird (was ich ziemlich unhöflich finde, wir sind doch nicht in der Disco und ich kann dann schon mal pampig werden).

@ poke:
Deine Lernmethode mit dem Klausurenschreiben habe ich auch mal eine Zeit lang verwendet (zumindest ziemlich ähnlich) habe es aber seit ein paar Wochen wieder aufgegeben. Irgendwie krieg ich das nicht auf die Reihe  :baw: Meinst du, ich soll es nochmal probieren? Meine Fernlehrer sind auf jeden Fall dafür.


@ foudamour:
".ich kann nicht gut selektieren..ob das ads-typisch ist?"
Nein ich glaube nicht, dass das ADS-typisch ist. Wichtiges vom unwichtigen unterscheiden können sehr wenige Leute. Jedenfalls ist das meine Erfahrung auch wenn ich mich mit meinen Mitschülern austausche.

Viele Grüße
dino
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von dino » 31. Oktober 2010 20:29

Wieviel schreibst du denn auf eine Karteikarte? Ich schreibe eine Frage mit einer kurzen Antwort drauf.

Und für Klausuren lerne ich, wenn ich es schaffe eine MindMap zu erstellen so, dass ich diese MindMap immer wieder aus dem Kopf versuche abzuschreiben - und beginne so, dass ich zuerst die erste Stufe, heißt, die Hauptpunkte lerne und aufschreibe. Sitzen die, kommen die Erläuterungen zu einzelnen Punkten dazu.
[center]
"Lass uns endlich diese überflüssige Diskussion über den Sinn des Lebens beenden!",
sagte die Katze zur Maus und fraß sie auf.
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Polaris
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von Polaris » 31. Oktober 2010 20:51

Bist du denn wirklich so schlecht in den meisten Fächern? Bekommst du unzureichende Auswertungen?
In welchem Semester bist du denn?

An schlechten Tagen kannst du dich vielleicht auf die Fächer konzentrieren, die dir leichter fallen.
Umgekehrt, wenn du merkst, dass du dich gut konzentrieren kannst, die schwierigen Fächer in Angriff nehmen.

Gegen den Lärm helfen manchen Leuten Ohrstöpsel. Ich kann damit allerdings nicht gut  lernen (werde dann müde :icon_redface:),
aber um meinen Fokus von  Lärm abzulenken, hilft mir Musik, möglichst ruhig, ohne Gesang.

Wenn du festgestellt hast, dass du besser auswendig lernen kannst, kannst du ja mal versuchen, ob du damit weiterkommst. Also
erstmal bessere Strategien zum Auswendiglernen entwickelst.
Auf das Verstehen konzentrierst du dich dann in Phasen mit geringerem Zeitdruck.
Mir ist das allerdings fremd, da ist es umgekehrt, aber oft nicht weniger Zeitraubend  :icon_rolleyes:
Frosch
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von Frosch » 1. November 2010 11:32

@ Chaos Weib,

Ich lerne also ein ganz kleines bisschen leichter, wenn ich etwas sehe und höre. Ich habe auch schon versucht meine Lernhefte zu vertonen, leider ist meine Stimme dermaßen schrecklich, dass ich das beim besten Willen nicht anhören kann. Und verlesen tu ich mich auch ständig...
Das mit dem Austausch mit anderen Leuten ist so ne Sache... Ich würde furchtbar gerne mit meinen Mitschüler/innen telefonieren und sozusagen die Lernhefte am Telefon (ICQ/Skype) gemeinsam durchnehmen und dann würde auch ein ganz kleines bisschen mehr hängen bleiben. Das Problem ist nur, dass meine Mitschüler alle Angst haben sich zu blamieren oder so. Also sie schämen sich davor mit mir zu telefonieren und möchten lieber chatten. Dabei bin ich doch gaaaaaaaaaaaanz lieb und hab noch nie jemand den Kopf runter gerissen. Ich bin eher froh, wenn MIR keiner den Kopf runter reißt.
Na ja, auf jeden Fall fühle ich mich da ziemlich alleine. :heul:


Vielleicht, solltest Du es einfach mal mit dem Telefonieren und dem durchnehmen der Lernhefte über ICQ/Skype versuchen?
Vielleicht, birngt es ja etwas.
Am besten verstehe ich noch, wenn jemand neben mir sitzt und mir in Ruhe erklärt, das ganze aber eingeschränkt auf einen kurzen Zeitraum. Also Etappenweise - lernen in einem kurzem Zeitraum - aufschreiben - Pause, wieder lernen u.s.w..  Aber das ist nun mal leider nicht immer möglich. Aber wie ich finde, ist es  am effektivsten. 
Von daher sehe ich es als gute "Ausweichmöglichkeit". Einen Versuch ist es auf jeden Fall Wert, finde ich.

Du wolltest wissen in welchen Fächern ich die größten Schwierigkeiten habe. Das ist schwer zu sagen, weil ich in ALLEN Fächern eine absolute Niete bin. Aber vielleicht würde ich Mathe als schlimmstes Fach bezeichnen dicht gefolgt von Deutsch, Geschichte, Politik, Wirtschaft und dann Französisch und Englisch und Biologie würde ich mal sagen, dass das nicht sooo ein furchtbar großes Problem darstellt. ABER es ist verdammt viel zu lernen und eigentlich kann ich auswendig lernen besser als kapieren und übertragen aber ich brauche auch zum Auswendig lernen 1000 mal so lange wie jemand anders.


Mmhh. Ich denke, das kapieren und übertragen einfacher ist. Denn was Du verstehst, das kannst Du auch. Auswendig gelerntes haftet auch nur für einen begrenzten Zeitraum.

Konzentrationsübungen sowie Gedächtnistraining bringt bei mir leider auch gar nichts. Ich habe das Jahrelang gemacht bevor ich den Abiturlehrgang angefangen habe.
Mit der Lernumgebung ist das so ne Sache. Ich räume regelmäßig meinen Schreibtisch auf, weil im Chaos kann ich nicht arbeiten (nur leider entsteht das Chaos wieder ganz schnell, aber ich hab es im Griff). Mein Schreibtisch ist hell und auch recht schön. Das Problem ist nur der Lärm. Baustelle hinterm Haus, Baustelle vor dem Haus, Baustelle rechts vom Haus. Außerdem sind die Wände recht dünn und ich bekomme ALLES mit von den Nachbarn. Man hört jedes Wort. An einen Wechsel der Lernumgebung ist leider nicht zu denken. Bei meinen Bekannten und Verwandten ist es auch nicht anders und in der Bibliothek hat man auch keine Ruhe, weil man da von jedem angequatscht wird (was ich ziemlich unhöflich finde, wir sind doch nicht in der Disco und ich kann dann schon mal pampig werden).


Ähnlich ist es bei mir, manchmal nicht einfach, aber es gibt ja auch mal ruhigere Zeiten, von daher.

Deine Lernmethode mit dem Klausurenschreiben habe ich auch mal eine Zeit lang verwendet (zumindest ziemlich ähnlich) habe es aber seit ein paar Wochen wieder aufgegeben. Irgendwie krieg ich das nicht auf die Reihe  :baw: Meinst du, ich soll es nochmal probieren? Meine Fernlehrer sind auf jeden Fall dafür.


Einen Versuch, wäre es doch Wert, wenn Deine Fernlehrer auch dafür sind.

@ Polaris,

Wenn du festgestellt hast, dass du besser auswendig lernen kannst, kannst du ja mal versuchen, ob du damit weiterkommst. Also
erstmal bessere Strategien zum Auswendiglernen entwickelst.
Auf das Verstehen konzentrierst du dich dann in Phasen mit geringerem Zeitdruck.
Mir ist das allerdings fremd, da ist es umgekehrt, aber oft nicht weniger Zeitraubend  icon_rolleyes


Mir ist es auch lieber, zu verstehen, das reine Auswendiglernen ist nicht so effektiv, vor allen Dingen hält das Wissen nur eine begrenzte Zeit.
Was ich allerdings verstehe, das bleibt auch lange haften.

LG
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Chaos-Weib
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von Chaos-Weib » 1. November 2010 16:25

Hallo zusammen,

danke für eure Antworten. Das baut ein wenig auf und ich fühle mich nicht ganz so alleine :-)

@ dino:
"Wieviel schreibst du denn auf eine Karteikarte? Ich schreibe eine Frage mit einer kurzen Antwort drauf."
Genau so mache ich es auch. Das wichtigste in Kürze. Oft halte ich mich dabei an die Wiederholungsaufgaben, die im Heft angegeben sind.
Mind Maps geht bei mir leider gar nicht. Da bin ich irgendwie nicht der Typ dafür. Manche Lehrer haben mir auch schon von Mind Maps abgeraten. Nicht weil sie Mind Maps nicht gut finden, sondern weil sie mich inzwischen kennen und meinen, das ist wirklich nichts für mich. Für andere Lerner ist das wiederum eine gute Methode.

@ Polaris:
"Bist du denn wirklich so schlecht in den meisten Fächern? Bekommst du unzureichende Auswertungen?
In welchem Semester bist du denn?"
Ich bin nicht nur schlecht, ich bin sogar sehr schlecht  :baw:
Manchmal seh ich vor lauter Rotstift meine eigene Schrift nicht mehr. Aber oft kommt es auch vor, dass ich Aufgaben unvollständig einreiche, weil ich EWIG (Wochen) dran sitze und einfach nicht weiter komme  :heul:
Das mit dem Abitur ist so: Ich habe im Januar 2009 damit angefangen und müsste lt. Lehrplan 2012 in die Prüfung gehen. Das schaffe ich aber nicht. Zum Glück kann man diese Zeit kostenlos verlängern und ich habe sogar bis 2014 Zeit. Aber schon da habe ich Angst, dass ich es nicht schaffe und jünger werde ich leider auch nicht mehr. "Normalerweise" macht man ja sein Abitur mit 19 Jahren aber da habe ich leider nie die Chance dazu gehabt, da ich viel zu schlecht war in der Schule obwohl ich TAG und NACHT gelernt hab wie eine gestörte.
Ohrstöpsel helfen bei mir auch nicht wirklich. Ich höre trotzdem alles und irgendwie kann ich mich dann noch weniger konzentrieren. Ich habe irgendwie das Gefühl, als wenn ich mit Ohrstöpsel meinen Lernzugang verstopfe, da geht gar nichts mehr. Komisch eigentlich, aber so ist es halt.
Mit dem Auswendig lernen hast du recht, das Problem ist nur, dass das im Abitur gerade mal 10% ausmacht. Also mit reinem Aufsagen und Aufzählen und so kommt man da nicht weit.

@ Frosch:
"Vielleicht, solltest Du es einfach mal mit dem Telefonieren und dem durchnehmen der Lernhefte über ICQ/Skype versuchen? "
Würde ich ja gerne, aber ich finde dafür keinen Partner. Immer wieder frage ich in dem Forum der Fernschule nach, aber es meldet sich entweder niemand auf meine Aufrufe oder es meldet sich jemand und bekommt dann Torschusspanik und lässt mich sitzen und meldet sich nie wieder.
Das mit dem Erklären-Aufschreiben-Pause-Lernen usw. finde ich sehr gut. Da braucht man allerdings wieder einen Partner dafür.
"Einen Versuch, wäre es doch Wert, wenn Deine Fernlehrer auch dafür sind."
Richtig! Ich werde es auch wieder machen, nach so viel Zuspruch  :zwink:


Und jetzt kämpfe ich weiter.
Viele Grüße
Frosch
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von Frosch » 2. November 2010 13:02

@ Chaosweib,

Oft halte ich mich dabei an die Wiederholungsaufgaben, die im Heft angegeben sind.


Das mache ich auch, denn wenn man wiederholen muss - muss es ja zu irgendetwas gut sein - in Folge sicherlich relevant.

Manchmal seh ich vor lauter Rotstift meine eigene Schrift nicht mehr. Aber oft kommt es auch vor, dass ich Aufgaben unvollständig einreiche, weil ich EWIG (Wochen) dran sitze und einfach nicht weiter komme  :heul:


Weil es einfach zu viel unübersichtliche Informationen sind - da fällt das einordnen schwer.  :baw:

Das mit dem Abitur ist so: Ich habe im Januar 2009 damit angefangen und müsste lt. Lehrplan 2012 in die Prüfung gehen. Das schaffe ich aber nicht. Zum Glück kann man diese Zeit kostenlos verlängern und ich habe sogar bis 2014 Zeit. Aber schon da habe ich Angst, dass ich es nicht schaffe und jünger werde ich leider auch nicht mehr. "Normalerweise" macht man ja sein Abitur mit 19 Jahren aber da habe ich leider nie die Chance dazu gehabt, da ich viel zu schlecht war in der Schule obwohl ich TAG und NACHT gelernt hab wie eine gestörte.


Immerhin, kannst Du jetzt kostenlos verlängern lassen, so das Du noch eine reelle Chance hast, es doch noch zu schaffen, wenn auch später.

Ohrstöpsel helfen bei mir auch nicht wirklich. Ich höre trotzdem alles und irgendwie kann ich mich dann noch weniger konzentrieren. Ich habe irgendwie das Gefühl, als wenn ich mit Ohrstöpsel meinen Lernzugang verstopfe, da geht gar nichts mehr. Komisch eigentlich, aber so ist es halt.


Manchmal kommt es mir auch so vor  :fr: Obwohl es mit Ohrstöpseln ruhiger ist, aber wahrscheinlich bekommt man die Außengeräusche dann unbewusst noch deutlicher mit, eben weil es mit den Ohrstöpseln leiser ist.
Quasi "Umgekehrter Fall".

Richtig! Ich werde es auch wieder machen, nach so viel Zuspruch


Und jetzt kämpfe ich weiter.


Das ist schön, dann wünsche ich Dir viel Erfolg.  :ja:
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von Chaos-Weib » 3. November 2010 16:11

Hallo Frosch,

ja da hast du recht. Danke schön.

Viele Grüße
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von Hexe76 » 3. November 2010 19:43

Mir hilft Musik - notfalls über I-Pod. Hauptsache ich krieg nix vom Außenlärm mit. Mich treiben die kleinsten Geräusche in den Wahnsinn.
Kleine Lerneinheiten. Halbe Stunde, max. ne Stunde - dann Auszeit, Pause machen.
Raus gehen, im Laufen lernen ist bei mir auch hilfreich.
Belohnungssystem a la "...wenn ich jetzt dieses Kapitel brav durcharbeite, gönne ich mir...Kaffe, DVD, Stück Kuchen...wasauchimmer...."
Nicht auf Teufel komm raus lernen. Wenn es ums verrecken nicht geht, abbrechen, erstmal was anderes machen und nach ner Stunde nächsten Versuch starten.
Weil: unbedingt dran bleiben frustriert unheimlich und dann geht jedes bisschen Motivation flöten....
:hexe76:
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von Chaos-Weib » 5. November 2010 11:05

Hallo Hexe76,

Danke für deine Antwort. Ja Pausen mache ich schon. Nach ca. 45 Minuten geht bei mir meistens gar nichts mehr. Laufen tu ich auch wahnsinnig gerne. Leider kann ich nicht behaupten, dass es nach der Pause besser geht beim Lernen.  Ich kann in Pausen auch nicht wirklich abschalten oder so, im Gegenteil. Ich bekomme ein wahnsinnig schlechtes Gewissen, obwohl ich ganz genau weiß, dass Pausen völlig in Ordnung und sogar notwendig sind.

Viele Grüße
Frosch
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von Frosch » 6. November 2010 11:00

@ Choas Weib,

geht mir auch so. Irgendwie bekomme ich die Balance zwischen lernen und Pause nicht hin.  :icon_rolleyes:
Ich sehe den ganzen "Berg" Lernstoff den ich mit der Zeit lernen muss, und das habe ich auch im Kopf, wenn ich Pause mache.

Folglich kann ich in der Pause nicht abschalten, weil ich denke, das ich nach der Pause nicht fertig werde, zu wenig Zeit habe.

Habe mir schon überlegt das ich mir ein bestimmtes Lern Pensum am Tag zurecht lege.
So das ich nicht den ganzen Lernumfang sehe,  der zu bewältigen ist, sondern nur das, was auch gerade gelernt werden muss!

Vorteilhaft wäre, wenn das Lern Pensum nicht zu hoch ist, so das ich  es auch an Tagen, an denen ich nicht so viel Konzentration habe, bewältigen  kann.
Aber mir dazu dann noch die Option offen lasse, das ich noch ein Thema zusätzlich beginnen kann. Wenn ich einen "guten Tag" habe, an dem es mit der Konzentration gut funktioniert. 

So das ich eine optimale "Tagesauslastung" habe, die genügend Pausen beinhaltet und mir auch persönliche freie Zeit eingesteht.

Eine Terminierung für den Lernstoff wäre auch nicht schlecht, so das ich sehen kann - das ich ein bestimmtes Thema nicht sofort lernen muss, sondern bis zu einem bestimmten Zeitpunkt.

So das ich einen Anhaltspunkt habe, was ich bis wann auf jeden Fall lernen muss.

Weiß nur noch nicht, wie ich das machen soll - weil es mir manchmal schwer fällt, wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden, besonders, wenn Themen dabei sind die mich brennend interessieren und dann wiederum welche mit denen ich Schwierigkeiten habe.

Vielleicht wäre das auch eine Möglichkeit für Dich?
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Hanghuhn
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Re: Beim Lernen bleibt nichts hängen

Beitrag von Hanghuhn » 6. November 2010 11:18

Hallo, Chaos Weib,

vielleicht hatte ich mich falsch ausgedrückt: Ich meinte, dass man das gute Langzeitgedächtnis nutzen sollte, in dem man so früh wie möglich damit anfängt (in Tagen oder sogar Wochen, nicht in Stunden), den ganzen Stoff (mit Unterbrechungen) einmal durchackert, einen Tag oder sogar mehrere Tage, nicht nur Stunden, Pause macht und den Stoff dann "nur noch" wiederholt, um auf dem Laufenden zu bleiben.  :winken:
LG Hanghuhn
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