Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

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CarlC
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Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

Beitrag von CarlC » 7. August 2018 21:18

Hallo,

seit ein paar Wochen trinke ich Malotira (Sideritis syriaca).
Ich habe das Gefühl, dass es mir damit besser geht. Ich schaffe mehr über den Tag und kann mich auf die Sachen, die ich gerade tue, besser konzentrieren. Außerdem muss ich beim Fahrradfahren nicht mehr so sehr meinen Hibbbel weg strammpeln, sondern achte eher auf meine morschen Knie.
Bei Wikipedia habe ich folgendes gefunden: "....gibt es Hinweise auf zentralnervöse Effekte, wie zum Beispiel die Hemmung der Wiederaufnahme von Monoaminen."
Mein Doc meint, wenn das stimmt, wäre das gut für mein Krankheitsbild (ADS).

Die von mir favorisierte Variante der Zubereitung:
1L Wasser langsam zum Kochen bringen.
3 Gramm Tee = 4-5 Stängel hinzugeben und 10 Minuten sacht weiter köcheln lassen.
Den Tee warm oder gerne auch kalt trinken.
Die feuchten Stängel ein zweites mal 10 Min. mit einem halben Liter frischem Wasser ausköcheln.

Die 1,5 L reichen bei mir zZ einen Tag.

Über positive Erfahrungen würde ich mich freuen.

Carl C
Falschparker
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Re: Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

Beitrag von Falschparker » 7. August 2018 22:11

Hallo Carl,

stell dich doch erst einmal vor und schreib etwas von dir und wie du zu deiner Diagnose und Behandlung kommst, dann können wir deine Erfahrung auch besser einordnen.
Liwet
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Re: Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

Beitrag von Liwet » 2. Oktober 2018 18:44

Ihr Lieben,

bei mir wirkt der griechische Bergtee so,
dass ich mich wacher fühle, aber sonst hat er auf meine Konzentration
eher geringen Einfluss...Je nach Tagesform, also wie es mir geht
an diesem Tag, macht mich eine Tasse Tee so wach, dass es für 2 Tage anhält.

Dieses Wach-Gefühl bezieht sich aber auf meinen Kopf.
Ich bin dann nicht unbedingt insgesamt schwungvoller.

Ich denke, das kann nur jeder selbst heraus finden,
wie der Tee für ihn/sie wirkt.

Probiert also ruhig mal drauf los.

Seid nett zu euch selbst
Liebe Grüße
Liwet
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Re: Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

Beitrag von Bastelfreak » 23. Mai 2019 10:49

Hallo,
ich habe mir vor ein paar Wochen auch den Tee geholt. Für mich als ADSler ohne H ist die Wirkung eher ungeeignet. Der Tee macht mich ziemlich entspannt, aber das ist genau die Wirkung, die ich nicht brauche. :P Ich fühle mich dadurch noch verpeilter und tiefenentspannt, als ich es eh schon oft bin. Ich hatte mir vielmehr ein waches Gefühl im Kopf erhofft. Niedriger dosiert ist es nicht so schlimm, aber dann merke ich auch keine Wirkung. Ich denke, der Tee ist wahrscheinlich für ADHS-Leute besser geeignet.
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Raupi
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Re: Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

Beitrag von Raupi » 23. Mai 2019 12:53

Ich habe ihn auch gekauft und merke gar keine Wirkung irgendwelcher Art... *shrug*
LG, Raupi

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Re: Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

Beitrag von Overthesky » 23. Mai 2019 14:37

Die Wirkung von "Griechischem Bergtee" bei ADHS und sonst wo auch lässt sich zusammen fassen in einem Wort: Placebo-Effekt !
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Re: Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

Beitrag von Overthesky » 23. Mai 2019 15:04

dennoch irgendwie schade, dass im Zusammenhang mit Griechenland und ADHS immer zuerst an diesen griechischen Bergtee gedacht wird... dabei gibt es ganz andere Dinge, die im Zusammenhang mit Griechenland und ADHS relevant sind 8-)
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Re: Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

Beitrag von ULBRE » 23. Mai 2019 22:14

Du meinst nicht rein zufälligerweise bestimmte ehemalige Finanzminister ?
„Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was bedeutet dann ein leerer Schreibtisch ?“ Albert Einstein
Ich hab einen eher wissensorientierten Schreibstil. Als eine Stimme im Chor find ich das ganz ok. Mehr soll das auch nicht sein.
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Re: Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

Beitrag von Overthesky » 25. Mai 2019 20:01

Haha, doch, u.. a. mein ich diesen ehemaligen griechischen Finanzminister mit Namen Varoufakis, der immer ziemlich angeeckt ist und weiter aneckt... das mit fast der Hälfte der Bevölkerung in Griechenland mit entweder ADHS-Persönlichkeit oder mitunter auch manifestem ADHS, das kommt ursprünglich nicht von mir, sondern von einer deutschlandweit bekannten ADHS-Koryphäe , gemäß meiner persönlichen Erfahrungen mit Griechen in Deutschland oder Personen, deren Migrationshintergrund griechisch ist in Deutschland, das hat sich auch voll bestätigt über die Jahre... griechische Archive (die berühmt berüchtigten Fernsehberichte dazu auf dem Höhepunkt der Schuldenkrise), wenn lauter desorganiserte ADHSler in der Verwaltung arbeiten, dann muss man sich nicht wundern, wenn diese Verwaltung nicht funktioniert...
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Re: Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

Beitrag von Anders » 26. Mai 2019 00:19

Overthesky hat geschrieben:
25. Mai 2019 20:01
wenn lauter desorganiserte ADHSler in der Verwaltung arbeiten, dann muss man sich nicht wundern, wenn diese Verwaltung nicht funktioniert...
Hmmm, also entweder trinken die ihren Bergtee selbst nicht,- oder er hilft einfach nicht bei Adxs..
Ich vermute, beides.. :D
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Re: Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

Beitrag von AlphaCentauri » 26. Mai 2019 14:51

Vielleicht sollten sie besser das hier trinken, ... dann funzt das wie am Schnürchen!

https://www.youtube.com/watch?v=QBkPARPm-Mc

:weihnachtstanz:
Wenn du deine Hämorrhoiden loswerden willst,
dann hänge deinen nackten Hintern bei Vollmond in eine Ackerfurche. :?
(nach einer mythologischen Überlieferung)
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Re: Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

Beitrag von AlphaCentauri » 26. Mai 2019 15:06

sideritis vinii
Wenn du deine Hämorrhoiden loswerden willst,
dann hänge deinen nackten Hintern bei Vollmond in eine Ackerfurche. :?
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Re: Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

Beitrag von Elwirra » 26. Mai 2019 15:38

Und Sirtaki ist dann die Tanztherapie dazu und schult brav beide Hirnhälften durch LR LR LR :lol:
:weihnachtstanz: :weihnachtstanz: :1744ob9: :weihnachtstanz: :weihnachtstanz:
„An alle die behaupten, sie wüssten wie der Hase läuft:.......... "Er hoppelt!“ ;)
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Re: Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

Beitrag von Overthesky » 26. Mai 2019 16:29

Noch mal zur Konkretisierung, dass fast die Hälfte der Bevölkerung in Griechenland zumindest im erweiterten Sinne dem ADHS-Spektrum zuzurechnen ist, das ist absolut ernst gemeint, das, was in Deutschland 10%sind, das sind in Griechenland ca. 40% bis 50% in Wahrheit... noch mehr sind es übrigens in Kreta, auf Kreta sind das eher 70% bis 80%, die genetisch relativ isolierte Bevölkerung auf der Insel, die unter den griechischen Inseln am weitesten draußen im Mittelmeer liegt, lässt das auch plausibel erscheinen.. Schäfer auf Kreta, einfach mal auf Kreta Urlaub machen und mit Schäfern dort sozial in Interaktion treten... auch das mit Kreta kommt ursprünglich nicht von mir, sondern von einer Deutschland weit bekannten Fachperson zu ADHS
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Re: Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

Beitrag von AlphaCentauri » 26. Mai 2019 17:15

Ich meine das auch absolut ernst mit dem griechischen Wein. In vino veritas. ;)
Wenn du deine Hämorrhoiden loswerden willst,
dann hänge deinen nackten Hintern bei Vollmond in eine Ackerfurche. :?
(nach einer mythologischen Überlieferung)
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Re: Griechischer Bergtee - Sideritis syriaca

Beitrag von Overthesky » 26. Mai 2019 20:57

ich habe beim Verfassen von meinen Beiträgen zu ADHS und Griechenland zuvor keinen griechischen Wein und auch sonst keinen Alkohol oder sonstige Drogen konsumiert, es ist eben so, dass ADHS evolutionär bedingt nicht überall auf der Welt gleich häufig zu finden ist:

eine bestimmte deutschlandweit bekannte Fachperson zu ADHS nannte mir mal die Griechenland, die Aborigines , die Sinti und Roma und die Apachen , aber in einer separaten Situation auch Japan als Beispiele für ethnische oder geographische Hotspots von ADHS:

ADHS als gesellschaftliche Chance statt als Problem
http://news.doccheck.com/de/blog/post/1 ... rtgerecht/
dieser Abschnitt in Martin Winklers Beitrag, den ich in der Zeile darüber verlinkt habe, "Hier ist der Größenwahn der Psychotherapeuten und Psychiater gesellschaftlich schädigend, weil uns gerade die Heranwachsenden auf der Strecke bleiben, die mit Kreativität und Einsatzbereitschaft in unserer Gesellschaft so dringend benötigt würden." , der kam mir heute in den Sinn , als ich heute einen Spiegel-Report zum Niedergang der Wirtschaftsmacht Japan gelesen habe http://www.spiegel.de/plus/japan-der-ni ... 0161577237 , beim dortigen Abschnitt über die soziophoben Hikikomori in Japan : "...ideenreiche, sensible Jugendliche..." , auch in Japan gibt es eine angepasste Mehrheitsgesellschaft und mehr oder weniger auffällige Minderheiten ,so etwa die soziophoben Hikikomori oder auch psychisch labile Schottenrock-Lolitas in Tokio , in Wahrheit ist beides verkapptes ADHS und auch Japan ist solch ein geographischer und ethnischer Hotspot von ADHS mit ca 20% ADHS in der Bevölkerung und der Abstieg von Japan sollte eine Warnung sein für die Noch-Wirtschaftsmacht Deutschland . Und auch in der Europa-Politik ist ADHS von Relevanz , das Land mit der wahrscheinlich höchsten Dichte bzw Prävalenz von ADHS in Europa ist Griechenland mit in Wahrheit bis zu 40% an ADHS dort in der Bevölkerung , bei Personen wie Varoufakis und bei Berichten über Archive in Griechenland und die dortige Ordnung oder Buchführung erkennt der selbst mit ADHS Betroffene mit über 20-jähriger Erfahrung mit dem Thema ADHS und , das maße ich mir an, einem entsprechend geschulten Blick bzw geschulter Wahrnehmung für ADHS , gewisse Aha-Effekte , die man als Nicht-Betroffener nicht in dem Ausmaß haben kann. Das bei so was natürlich ganz schnell das Totschlag-Argument des Rassismus kommt , das lässt sich natürlich nicht vermeiden. Zur hohen Prävalenz von ADHS in Griechenland (dass das in den ganz wenigen methodisch nicht ernst zu nehmenden Studien zur Prävalenz von ADHS in Griechenland nicht widergegeben wird, tut hier nichts zur Sache ) und übrigens auch den Sinti und Roma , auch überregional bekannte selbst betroffene Fachleute zu ADHS sehen das exakt genauso , werden aber den Teufel tun, sich dazu öffentlich zu äußern, da man angesichts von Rassismus-Vorwürfen und Nazi-Assoziationen dann ganz schnell einpacken könnte.

Abschließend sollte noch gesagt sein, dass das Reizthema ADHS sämtliche gesellschaftlichen und politischen Bereiche tangiert (das reicht von Familienpolitik über Justiz und Strafvollzug über Drogenpolitik bis zur EU-Politik , nebenbei ist es ein Irrtum, anzunehmen, ADHS sei in sämtlichen Ländern, Ethnien und Kulturen etwa gleich häufig vorhanden, auch in Europa gibt es gewisse geographische und ethnische Hotspots von ADHS und manchmal ist die Frage, was zuerst da war, die Kultur oder die Gene, nicht so ganz geklärt.. wahrscheinlich beeinflussen sich Kultur und Gene evolutionär betrachtet oft wechselseitig) , daher liegt es im gesamtgesellschaftlichen Interesse, sich diesem Thema anzunehmen. https://www.theguardian.com/society/201 ... port-finds (und Nein, ADHS haben nicht nur 2,5% der Erwachsenen, sondern bei in Wahrheit ausgeglichenem Geschlechterverhältnis 8% bis 10% in Deutschland und mancherorts sogar ein Mehrfaches davon)

zu Evolution und ADHS wieder hier:

Das Thema Evolution und ADHS fassen folgende Sätze des deutschlandweit führenden Genetikers (und auch einer der weltweit führenden Genetiker) zu ADHS Prof. Klaus-Peter Lesch von der Psychiatrie der Uniklinik Würzburg zusammen:”…Früher vermuteten die Forscher, einige wenige Gene würden ADHS auslösen; doch das trifft, wenn überhaupt, nur auf ganz wenige Familien zu. Für die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung gilt: Vermutlich sind es 500 bis 1000 Gene, die einen – jeweils minimalen – Einfluss auf das Temperament und die Konzentrationsfähigkeit des Menschen haben. Diese sind mithin auch keine Krankheitsgene, vielmehr gehören sie zur natürlichen Ausstattung des Menschen. “ADHS ist ein Extrem einer Persönlichkeitsvariante, das zunächst einmal gar keinen Krankheitswert besitzt”, bestätigt auch Klaus-Peter Lesch. Diese milden Ausprägungsformen von ADHS seien in einem Fünftel der Bevölkerung vorhanden und hätten sich im Laufe der Evolution des Homo sapiens immer wieder als vorteilhaft durchgesetzt. Lesch: “Der hohe Energiepegel, der Enthusiasmus, sich mit einer Sache auseinanderzusetzen, die große Kreativität, die Fähigkeit zum Querdenken und der Gerechtigkeitssinn – all das sind Ressourcen, die für unsere Gesellschaft wichtig sind.” zu finden in dem Artikel des ADHS-Gegners Jörg Blech im Spiegel: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-99311928.html
Man muss ansonsten nur durch die Straßen einer durchschnittlichen deutschen Stadt laufen und es werden einem jeden Tag Personen mit ADHS über den Weg laufen, um zu erkennen, dass bei Person X ADHS vorliegt, da braucht es aber oftmals schon ein gewisses Gespür, was man vollumfänglich nur als selbst mit ADHS Betroffener hat. Man kann sehr wohl “spüren” , wenn das Gegenüber auch ADHS hat, Stichwort Wesensverwandtschaft , und mit ADHS Betroffene erkennen sich untereinander so wie in China ein Deutscher einen anderen Deutschen erkennt, am Habitus und an der Persönlichkeit . Jemand, der kein ADHS hat, der muss all das rein kognitiv kompensieren , allein schon aus diesem Grund besteht der harte Kern an ADHS-Therapeuten in Deutschland und weltweit überwiegend aus selbst mit ADHS betroffenen Ärzten , Psychotherapeuten etc. und man ist, so unfair das auch sein mag, als Nicht-Betroffener schon deswegen ein ADHS-Therapeut 2. Klasse.

Der evolutive Vorteil von ADHS-Genen ist im Ausmaß abhängig von den Umweltbedingungen. So gibt es Länder, Ethnien und Kulturen, die ADHS-Gene und ADHS evolutiv begünstigen (während andere es entsprechend benachteiligen). So erklären sich auch die in Wahrheit weltweit deutlich unterschiedlichen Prävalenzen von ADHS, die macherorts wahrscheinlich ein Mehrfaches der bis zu 10% in Deutschland erreichen. Zusätzlich zum Faktor evolutive Selektion kommt dann bei den ADHS-Prävalenzen noch der Faktor geographische Isolation hinzu, so auch betrffend wahrscheinlich die Inseln bzw. Inselgruppen Island, Kreta und Japan .
Dass die Umweltbedingungen des 21. Jahrhunderts ADHS verstärkt von der Latenz in den sichtbaren Bereich rücken, versteht sich ebenfalls.
So viel zur Evolutionären Anthropologie der ADHS.
Was die Akzeptanz von ADHS erschwert, ist der sperrige Begriff aus 4 Großbuchstaben. Der Begriff “Autismus” (hier noch erwähnenswert: bis zu ca. 50% der Patienten mit Asperger sollen ebenfalls ADHS haben) z.B. ist viel weniger sperrig und flüssiger.
Es wird mitunter von ADHS-Gegnern diverser Couleur argumentiert, dass sich hinter ADHS diverse andere Psychische Störungen verbergen können und es ADHS somit quasi gar nicht gäbe. Die Wahrheit ist viel eher: Hinter FAST allen anderen Diagnosen in der Psychiatrie KANN sich ADHS als kausale oder komorbide Störung verbergen. So auch z.B. die Prognose von Russel Barkley , dem weltweit renommiertesten Wissenschaftler zu ADHS , dass sich das ADHS-Spektrum irgendwann einmal als das zentrale Thema in der Psychiatrie insgesamt herausstellen wird.
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