kryptoyrrol, schonmal was von gehört?

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kryptoyrrol, schonmal was von gehört?

Beitragvon Pittiplatsch » 15. Juni 2016 19:59

Hab da einen interessanten Link gefunden, da arbeiten sogar manche Ärzte erfolgreich mit, nur leider kann ich den Link irgendwie nicht reinkopieren.

Vielleicht klappt es so ...
https://de.search.yahoo.com/search?p=kr ... nc=01&vm=r
Eule
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Re: kryptoyrrol, schonmal was von gehört?

Beitragvon Eule » 15. Juni 2016 21:49

Meinst du Kryptopyrrolurie

Dann schau mal hier:

http://www.arznei-telegramm.de/html/son ... 87_01.html

Interessanterweise sind die damit erfolgreich arbeitenden Ärzte überwiegend welche die nur privat abrechnen und dementsprechend ziemlich erfolgreich Geld verdienen. Inwieweit das auch für die Patienten erfolgreich ist, oder ob Wissen über Ernährung und sonstige allgemeinen Gesundheitsthemen und entsprechendes Handeln nicht zum gleichen Ergebnis führen würden wie der Zirkus der da teilweise veranstaltet wird, sei mal dahin gestellt.

Eine gesunde ausgewogene Ernährung ist wichtig, keine Frage. Und wenn du Zinkmangel oder Vitamin B6 Mangel als Ursache von ADHS-Symptomen vermutest, sollte der richtige Weg wohl sein, zum einen vom Hausarzt per Blutbild feststellen zu lassen ob dem so ist, und zum anderen sich kundig zu machen wie man für eine ausreichende Versorgung mit diesen Substanzen bei der ganz normalen ernährung sorgt.
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Re: kryptoyrrol, schonmal was von gehört?

Beitragvon Pittiplatsch » 16. Juni 2016 10:20

Ne, kryptopyrrol, der Stoff der über den Urin ausgeschieden wird. Auf dem Link steht es jedenfalls so, und die haben einen Brief , hatten das eben untersuchen lassen bei meiner Tochter .
Über Ernährung ist es sinnlos bei meiner Tochter zu sprechen. Sie isst nur Thunfischpizza, Nuggets (aber auch nicht alle), Spaghetti ohne alles und Milchreis , aber nur wenn er nicht klumpt und auch wirklich nichts darin zu spüren ist.
Sonst nichts , das ging ab ca, dem 2. Lebensjahr los. Vorher aus sie allerdings alles.
Habe ihr sogar Fotos gezeigt wie sie im hohstuhl alles gegessen hat, Bananen,Spinat ,Erdbeeren .
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Re: kryptoyrrol, schonmal was von gehört?

Beitragvon Eule » 16. Juni 2016 10:41

Dein Link hat mir eine ganze Seite von Suchergebnissen zu dem Begriff geliefert. Ich kann nicht wissen welches der Ergebnisse du angeklickt hast.

Wenn du schon mit diesem mehr als dubiosen Begriff herumexperimentierst: Kryptopyrrol ist der Stoff der ausgeschieden wird. Und die angeblich/mutmaßlich/vielleicht wirklich zugehörige Erkrankung/Stoffwechselstörung/wasauchimmer wird entsprechend als Kryptopyrrolurie oder manchmal abgekürzt KPU bezeichnet.

Überlege dir gut, ob du womöglich nach Erklärungen suchst die dir besser "gefallen" als ADHS, weil du dich mit dieser Diagnose nicht abfinden magst, Angst vorm bösen Ritalin hast, oder vor dem "Stempel" den ein ADHS-Kind möglicherweise aufgedrückt bekommt, weil das Thema ADHS in den Medien leider häufig alles andere als seriös, differenziert und sachlich korrekt aufgearbeitet wird.

Und was das sprechen über Ernährung angeht: Ich war als Kind auch ein "mäkeliger Esser", mochte beispielsweise die Konsistenz von manchen "gesunden" Sachen überhaupt nicht, Fleisch musste mager und ohne Sehnen sein oder fand den Geruch von Milchreis brechreizerregend. Es gab eine gewisse Toleranz dafür, wenn ich beispielsweise das Suppenfleisch mit glibberigem Fettrand dran aus der Suppe fischte weil ich das nicht runter bekam und das Gefühl von diesem Zeug im Mund eklig fand - aber wenn ich den kompletten Teller Suppe stehen ließ, war auch sichergestellt dass ich nicht als Alternativprogramm "Schokopudding satt" oder irgendwelchen ungesunden Süßkram bekam. Dann hab ich halt bei der nächsten mahlzeit ein Brot mehr als sonst üblich gegessen und irgendwie hat es sich insgesamt ausgeglichen. Verweigern ohne wenigstens probiert zu haben war jedoch nicht akzeptabel.

Was mir bei deiner Liste grad so in den Sinn kommt: Apfelkompott, vielleicht zusammen mit Pfannkuchen oder Kartoffelpuffer.
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Re: kryptoyrrol, schonmal was von gehört?

Beitragvon ripley » 16. Juni 2016 15:57

Eule hat geschrieben:Überlege dir gut, ob du womöglich nach Erklärungen suchst die dir besser "gefallen" als ADHS, weil du dich mit dieser Diagnose nicht abfinden magst, Angst vorm bösen Ritalin hast, oder vor dem "Stempel" den ein ADHS-Kind möglicherweise aufgedrückt bekommt, weil das Thema ADHS in den Medien leider häufig alles andere als seriös, differenziert und sachlich korrekt aufgearbeitet wird.


Das halte ich für einen sehr guten und wichtigen Hinweis!
Insbesondere weil ich weiß, dass wir ALLE (ich natürlich auch) dazu neigen, uns Dinge so zu erklären, dass sie möglichst glatt und reibungsfrei in unser Selbst- und Weltbild passen.
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Re: kryptoyrrol, schonmal was von gehört?

Beitragvon Hanghuhn » 16. Juni 2016 20:11

Eule hat geschrieben:..., Fleisch musste mager und ohne Sehnen sein ... . ... Suppenfleisch mit glibberigem Fettrand dran aus der Suppe fischte ...

Fleisch muss auch heute noch mager und ohne Sehnen sein.
Suppenfleisch mit glibberigem Fettrand dran - ich kann das Gefühl, das mir der Gedanke daran in mir hervorruft gar nicht beschreiben. Warum hat man Kindern so etwas angetan?

Bei manchen Sachen bin ich sogar recht experimentierfreudig geworden.
LG Hanghuhn
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Re: kryptoyrrol, schonmal was von gehört?

Beitragvon Pittiplatsch » 17. Juni 2016 06:57

Huhu Eule ,
Die Seite mit den Suchergebnissen ist ja so aufgelistet, dass der gesuchte Stoff eigentlich leicht zu erlesen ist.
Experimentieren würde ich nicht sagen, denn ich habe ja einen Zettel wo das in dieser Form draufsteht vom Labor. Aus einer Klinik. De ne nicht, dass die Experimente durchführen , das wäre ein Vorurteil .
Naja egal ,dachte nur jemand kennt das.
Stempel, keine Ahnung, 100 Pro wurde es nicht festgestellt , also sollte und hätte ich kein Recht jemanden einfach einen Stempel aufzudrücken .
Wenn dem jedoch 100Pro so sei, dann versuche ich trotzdem alles um Medikamente zu umgehen.
Es ist mein Kind. Ich habe keine Äußerungen von irgendwelchen bösen Medikamenten gegeben und schon garnicht über Ritalin. Das kenne ich garnicht . Das beste ist , dass mir das mit diesem Ritalin das 2. mal passiert obwohl ich das in meinen Beiträgen nirgendwo erwähne. Ich würde es mich auch nie wagen über etwas oder jemand zu urteilen. Aber dieses tust du, weil ich mich damit auseinandersetzte. Und ich denke es ist nicht verkehrt zuerst andere Dinge zu probieren, denn das einzige was ich weiß ist von einer bekannten, deren Kind eine geschädigte Leber davon bekommen hat. Oder die bekannte lügt eben.
Liebe Grüße
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Re: kryptoyrrol, schonmal was von gehört?

Beitragvon Pittiplatsch » 17. Juni 2016 07:51

Das mit den 100 Pro meine ich übrigens, dass es eine kurze Beobachtung war, von 5 verschiedenen Leuten weil immer einer krank war und der Kinderarzt uns sagte, es gibt sehr viele falsche Diagnosen. Und übrigens hält er egal was man den Kinder verabreicht oder gibt alles für Drogen , so hat er mir das klipp und klar gesagt. Er als Arzt meint wohl genau das was worüber du geredet hast, Vorurteile , sowas sagte er mir ins Gesicht vor meinem Kind. Er sagte, dass genau diese Personen später immer irgendwas nehmen müssen. Und...soll ich mich deswegen erhängen?
Es ist seine Meinung nicht meine.
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Re: kryptoyrrol, schonmal was von gehört?

Beitragvon ripley » 17. Juni 2016 09:29

Pittiplatsch hat geschrieben:Wenn dem jedoch 100Pro so sei, dann versuche ich trotzdem alles um Medikamente zu umgehen.


Pittiplatsch hat geschrieben: Ich habe keine Äußerungen von irgendwelchen bösen Medikamenten gegeben und schon garnicht über Ritalin. Das kenne ich garnicht . Das beste ist, dass mir das mit diesem Ritalin das 2. mal passiert obwohl ich das in meinen Beiträgen nirgendwo erwähne. Ich würde es mich auch nie wagen über etwas oder jemand zu urteilen. (...) das einzige was ich weiß ist von einer bekannten, deren Kind eine geschädigte Leber davon bekommen hat.


Ach so. Na dann ...


Ja, es IST dein Kind. Und du musst wissen, was du tust und welche Informationen du wie verarbeitest. Punkt.
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Re: kryptoyrrol, schonmal was von gehört?

Beitragvon Eule » 17. Juni 2016 10:48

Prima. Ein Arzt der das was als leitliniengerechte Behandlung von ADHS gilt als gefährlich und bedenklich betrachtet macht eine Diagnostik, die nach deinem Eindruck mit ungünstigen rahmenbedingungen sprich ständigem Wechsel des Testers/Ansprechpartners erfolgte, stellt dabei ADHS-Symptome fest, sagt "Es kann, kann aber auch nicht...." schickt euch in den nächsten Diagnostikzirkus bei dem dann eine in der Schulmedizin nicht anerkannte Diagnose, nämlich das Vorhandensein dieses ominösen Kryptopyrrol gestellt wird, und nun wird irgendwie herumgebastelt während dein Kind leidet.

Wenn du mit massiven erkältungssymptomen zum Arzt gingest, und der nach einigem hin und her untersuchen erklären würde "Kann eine Grippe sein, kann aber auch nicht, und dann nach einem weiteren Test behaupten würde "Sie haben Hallogripp im Blut, dagegen kann man mit Vitamin C was machen, da gibts ein Präparat das Sie selber bezahlen müssen, und außerdem müssen Sie täglich 3mal im Uhrzeigersinn um die Dorfkirche laufen", würdest du doch vermutlich auch ALLE Infos über dieses komische Hallogripp im Netz suchen die du finden kannst, und nicht nur die, die das bestätigen was der Arzt dir gesagt hat.

Also warum glaubst du diesem Arzt dass die Medis für ADHS entweder nix bringen oder aber bis ans Lebensende eingenommen werden müssen? Warum glaubst du dass die geschädigte Leber bei dem Kind deiner Bekannten wirklich ausschließlich vom Ritalin kommt? Wieviele Kinder anderer Bekannter nehmen Ritalin ohne eine geschädigte Leber davon bekommen zu haben?

Ich nehme jetzt seit über 3 Jahren Medikamente mit dem Wirkstoff Methylphenidat, der eben auch im Ritalin drin ist. Und bei keiner der etwa alle halbe Jahre gemachten Blutuntersuchungen wurden irgendwelche verdächtigen Leberwerte festgestellt.

Sicher braucht es Zeit, um für sich selbst zu überlegen ob Medikamente in Frage kommen. Aber dazu gehört ganz klar auch umfassende und neutrale Information. Ein Arzt der nicht ratzfatz Medis verschreibt, sondern erst mal nach anderen Lösungen oder Erklärungen schaut ist gut. Wobei auf die Liste der ersten Verdächtigen aus meiner Sicht sehr viel eher Dinge wie Eisenmangel, und die Schilddrüsenwerte als diese dubiose schulmedizinisch nicht anerkannte Kryptopyrrol-Geschichte gehören. Einer der sagt "die muss man dann immer nehmen" hat zwar möglicherweise recht, aber er sollte dann auch dazu sagen, dass nach einer Diabetesdiagnose das Insulin ja auch für immer genommen werden muss. Also wieso sollte das bei einer Störung im Hirnstoffwechsel, die eben ADHS-Symptome verursacht anders zu betrachten sein als beim Diabetes? "Nur" weil es sich um Medikamente handelt die einen "schlechten Ruf" wegen ihrer Zugehörigkeit zu den Psychopharmaka, und noch schlimmer zu den Betäubungsmitteln haben?

Tu was du für richtig hältst, aber achte darauf dich nicht einseitig zu informieren.
Falschparker
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Re: kryptoyrrol, schonmal was von gehört?

Beitragvon Falschparker » 17. Juni 2016 12:29

Pittiplatsch hat geschrieben:Wenn dem jedoch 100Pro so sei, dann versuche ich trotzdem alles um Medikamente zu umgehen.
Es ist mein Kind. Ich habe keine Äußerungen von irgendwelchen bösen Medikamenten gegeben und schon garnicht über Ritalin. Das kenne ich garnicht . Das beste ist , dass mir das mit diesem Ritalin das 2. mal passiert obwohl ich das in meinen Beiträgen nirgendwo erwähne. Ich würde es mich auch nie wagen über etwas oder jemand zu urteilen. Aber dieses tust du, weil ich mich damit auseinandersetzte. Und ich denke es ist nicht verkehrt zuerst andere Dinge zu probieren, denn das einzige was ich weiß ist von einer bekannten, deren Kind eine geschädigte Leber davon bekommen hat. Oder die bekannte lügt eben.


Hallo Pittiplatsch,

das ist ganz einfach zu erklären. Nicht du hast von bösen Medikamenten gesprochen, aber das tun diejenigen die mit Kryptodingsbums und vielen anderen Alternativmethoden ihr Geld verdienen. Die profitieren von der Angst vieler Eltern vor Medikamenten.

Und wir urteilen nicht über dich, sondern über diese Anbieter. Dich warnen wir davor.

Selbstverständlich ist es dein (euer?) Kind, und die Entscheidung über Medikamente und Therapien trefft ihr. Da musst du auf der einen Seite das Leiden ansehen, das die Störung verursacht, und auf der anderen Seite die Nachteile verschiedener Therapien und Medikamente. Es ist immer eine Abwägung.

Nicht evidenzbasierte Esoterikmethoden bringen jedenfalls ausschließlich Nachteile. Man wendet Geld und Mühe auf und verliert vor allem wertvolle Zeit, bevor etwas gemacht wird was wirklich etwas bringt. Worunter dein Kind zusätzlich leidet.

Viele Grüße
Falschparker
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Re: kryptoyrrol, schonmal was von gehört?

Beitragvon Pittiplatsch » 20. Juni 2016 09:40

Hallo Falschparker ,
Danke für deine Erklärung.
Vielleicht hast du Recht.
Auf einer Art muss ich sage, dass sie in der letzen Zeit wahnsinnig geschwächt und oft krank ist ,
Dass man da zum Teil wirklich merkt, dass ja auch was mit der Ernährung nicht stimmt.
Wenn ich wüsste, dass man durch die medizinischen Präparate plötzlich zusätzlich anfängt sich zumindest im geringen gesund zu ernähren ,und ich somit 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen würde, würde ich nicht zögern.
Ich bin diejenige die sogar für alles offen ist, und es zum Schluss natürlich machen würde, damit meine Tochter weiterhin ein glückliches kinderlieben hat viel lachen kann und ihre Ideen , diese Persönlichkeit wirklich umsetzten kann.
Mein Mann wiederum, wie Väter eben sind, meine Töchter, die sind kerngesund , die sind die Besten. Ist ja ganz süß, aber er ist sehr dagegen und will nicht an sowas glauben. Meine große obwohl sie wahnsinnig impulsiv ist will auf nicht daran glauben , aber der Rest klappt eben.
Jedenfalls werfen Sie mir das vor wenn ich darüber nachdenke und an gewisse Verhaltensweisen denke, sie tun so als wäre ich doof, weil sie es einfach nicht wahr haben wollen.
Falls alle Stricke reißen, habe ich mir jetzt endlich mal Psychologen rausgesucht Wobig mit Endung Tochter hingehen werde und evt. Vorher allein mit ihr sprechen werde, wie meine Tochter ist, damit sie ihr das so erklärt, dass sie trotzdem den Glauben und all das was sie geschafft hat nicht in sich verliert. Aber da wo ich war, war so schrecklich, 4 Verschiedenen Therapeuten, der eine Urlaub, der nächste krank, zur Besprechung dann der Chef den nie jemand zuvor von uns sag, und er meine Tochter nie gesehen hat, weil sie zum Abschlussgespräch nicht mehr mitkam.
VERSTÄNDLICHERWEISE
Da hab ich schonmal die richtigen einzelnen Personen in der Tasche , wo ich dann falls alles andere nicht geht, sofort reagieren kann und keine Zeit mehr verliere.
Danke nochmal für die Aufklärung
Lg
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Re: kryptoyrrol, schonmal was von gehört?

Beitragvon Pittiplatsch » 20. Juni 2016 09:42

Sorry,
Hab mit dem Handy geschrieben .
Autokorrektur :roll:
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@Eule

Beitragvon Pittiplatsch » 20. Juni 2016 13:33

So sieht es aus.
Deswegen bin ich ja hier.
Wenn ich lese, dass es Erwachsene für sich selber nehmen, und lese, dass nicht unbedingt alles immer geschädigt wird, bin ich froh.
Denn klar, als Eltern ist es sehr sehr schwer zu wissen oder zu entscheiden.
Wie ich Falschparker schn schrieb. Nun habe ich jemanden rausgesucht der eine Bezugsperson wäre und wo ich dann auch hingehe. Und ,dass es ein leid sind können viele nicht verstehen. Aber auch ich kann es, weil es bei mir als Kind auch war, so viele Ideen und Kreativität und eigentlich motiviert, aber wenn ich es machen wollte, dann ist es so, als ob jemand Luft in mein Kopf aufgeblasen hat und ich bekam Angst weil ich wusste es entstehen Flüchtigkeitsfehler obwohl ich es so gut verstand. Auf keinen Fall möchte ich , dass es soweit kommt, denn ich bin froh , dass sie diese Angst, durch viel Hilfe und Unterstützung nochnicht kennengelernt hat.
Ich halte euch auf den laufenden. Nach 3 Monaten soll es anschlagen. Mal schauen , wenn nicht , hoffe ich schnell einen Termin zu bekommen und endlich die richtige Behandlung.
Sie hat keine Einsxhränkung was das soziale angeht, auch keine lrs oder so, aber sie ist manchmal sehr traurig, einfach so, unruhig und eben in einer anderen Welt. Sie kann sehr gut mit Kindern umgehen. Lediglich manche Erwachsene oder Lehrer halten sie für sooo kompliziert weil sie nicht richtig isst, oder etwas anders denkt. Es wäre schön wenn sie sich selbstständiger entfalten könnte und vielleicht auch selbständig lernen könnte.
Lg
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@ripley

Beitragvon Pittiplatsch » 20. Juni 2016 13:44

Der letze Satz : "oder sie lügt" fehlte.
Und wie ich sehe, hat es Falschparker wiederum anders verstanden als du.
Aber ich nehme es keinem Übel.
Ist vielleicht nicht ganz einfach.
Faktisch ist jedenfalls , dass ich froh bin, von erfahrenen Menschen das Gegenteil zu hören.(lesen)
Und wenn ich das tu, und eine so eigentlich kleine, gewitze freundliche Persönlichkeit leidet, bin ich mir nur bewusst, dass es nicht so ist wie es von keine Ahnung Eltern hingestellt wird, sondern, dass man es fast schon unterlassene Hilfeleistung nennen könnte.
Lg
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Re: kryptoyrrol, schonmal was von gehört?

Beitragvon Kaina » 20. Juni 2016 22:56

OK. Ich könnte dir nun eine ellenlange Abhandlung schreiben, da ich mich damit mal intensiv mit Kryptopyrrol/-urie/KPU auseinander gesetzt habe. Das war übrigens vor meiner ADS-Diagnose.

1. Ich kenne einen der Buch-/Broschürenautoren.
(Und erstes nein: er ist kein bösartiger Betrüger, sondern glaubt(e?) selbst felsenfest daran und "behandelte" seine eigene ADS, wie ich heute weiß,
"höchst erfolgreich" mit den netten Mittelchen;
zweites nein: ich konnte bei ihm keinerlei Unterschied zu ohne/mit Behandlung feststellen, außer einer extremen Begeisterung für die Thematik)


Und 2. sind bei mir gewisse Mangelerscheinungen bekannt, da ich eine Fruktoseintolleranz habe
(wodurch man auch etwas Probleme hat, bestimmte Vitamine und Mineralien ausreichend aufzunehmen, egal wie gut man sich ernährt),
daher war ich einfach neugierig.

Zusammenfassung vorweg:
da beschweren sich gewisse Leute über den Erfindungsreichtum der Pharmazie, weil die ja Krankheiten geschickt erfindet, um Produkte an den Mann/die Frau zu bringen.
Und gewisse Leute, oft genug dieselben, haben dann ein höchst wunderbares Konzept, wie man Krankheiten/Symptome einer völlig anderen Ursache zuordnen kann und bieten dann wunderbare Mittelchen und Mixturen, die nur "unwesentlich" teurer, aber dafür höchst "biologisch" und "wertvoll" für die gesamte Familie sind.
Und manchmal funktionieren diese Konzepte sogar - dank Placeboeffekt - zumindest eine Weile.

Der eigentliche Witz an der Sache: "normale" Nahrungsergänzung funktioniert bei KPU angeblich nicht, es soll möglichst eine orthomolekulare Mixtur sein, nur die gewährleistet.... blablabla, und ist unverschämt teuer.
Da man auch mit Nahrungsergänzungsmitteln wunderbare Gewinne machen kann, hätte sich die vergessene/verschollene/geleugnete Studie mit Sicherheit durchgesetzt, wenn etwas dran wäre.

Ausprobieren kannst du es aber ruhig - solange du dich an die Dosierungen hälst, ist die Behandlung harmlos
(nur bitte wirklich nicht eigenmächtig die Dosierung ändern. B6, und Zink sind in der Überdosierung nicht ohne. Sollte u. U. auch B12 gegeben werden - dann aber bitte auch Folsäure!)
"Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative und eine komische." (K.Valentin) 
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