Orthomolekulare Medizin / Mikronährstoffanaöyse des Blutes Wer hat Erfahrung dam

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nixe
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Re: Orthomolekulare Medizin / Mikronährstoffanaöyse des Blutes Wer hat Erfahrung dam

Beitragvon nixe » 12. Dezember 2012 11:35

Ach, Aida,


es ist einfach so, dass man nicht in Anspruch nehmen kann, die totale Kontrolle über einen Diskussionsverlauf auszuüben, nur, weil man die erste Frage formuliert hat.

Ich persönlich finde es dabei befremdlich, welche Motive und Reaktionen Du anderen unterstellst. Ich bin mir nicht sicher, ob es Dich jetzt erleichtert oder enttäuscht, aber Zorn hat das Ganze hier bei mir nun wirklich nicht ausgelöst. Auch bist Du weit davon entfernt, mir wie eine "böse Meinungsmacherin" vorzukommen.

Du kannst offensichtlich sehr gut austeilen, wieso siehst Du Dich trotzdem in der "Opferrolle" ? Du schreibst immerhin selbst, die Entwicklung der Diskussion entspräche eigentich nur Deiner Erwartungshaltung. Könnte die nicht vielleicht auch einen Anteil daran haben ?


Auch mir bist Du, wie jedes andere Forenmitglied, willkommen hier. Ich hege weder die Vorstellung noch den Wunsch, mit allen stets prächtig zu harmonieren. Auch, wenn Du es vielleicht nicht glauben magst, aber ich habe und hatte nicht die Absicht, Dich als Person zu treffen und finde es schade, dass bei Dir so angekommen ist. Für mich nehme ich allerdings in Anspruch, mich in dem Punkt auch nicht uminterpretieren zu lassen.
Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar. (Ingeborg Bachmann)
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Orthomolekulare Medizin / Mikronährstoffanaöyse des Blutes Wer hat Erfahrung dam

Beitragvon No User » 12. Dezember 2012 12:11

@Kaina: Was aida betrifft, würde ich es auch so verstehen wie du. Ich meine aber die Gesuchten mit Orthomolekularmedizin-Erfahrung.

Aber ich kann mich auch irren. Es gibt ja auch Leute, bei denen Geld keine Rolle spielt. (Dann müssten sie aber für einen Versuch noch immer glauben, dass es nicht schaden kann oder wenigstens, dass es mehr nützen als schaden wird.)

Deinen Vorschlag werde ich jetzt trotz gewisser Erwartungen nicht zerreden. Ich sag einfach rotzfrech und stinkfaul: Mach mal!

@aida: Nachdem wir uns sowieso von deiner Fragestellung entfernt haben, noch ein Gedanke von mir:

Vielleicht hofftest du, mit der Beschränkung auf persönliche Erfahrungen ein neutraleres Bild zu erhalten. Eine solche Hoffnung würde ich für trügerisch halten. So manche Nicht-Erfahrung beruht ja nicht einfach nur auf einer Meinung, sondern auf einer bewussten und begründeten Entscheidung. Das auszublenden, brächte auch eine Schieflage.

Dann wären da noch die durchaus vorhandenen, systematisch gesammelten Erfahrungen, auf deutsch: "Studien", deren es etwa zu Nahrungsergänzungsmitteln einige gibt wie auch entlarvende Abwesenheit solcher belegter Erfahrung bei bestimmten "alternativen" Heilsversprechen.

Folgen von Mangel an einzelnen Nahrungsbestandteilen werden durchaus rund um die klassische "Schulmedizin" intensiv beforscht. Außerdem natürlich von der Ernährungswissenschaft (die aber stellenweise mehr Mode als Wissenschaft ist). Das Thema ist nur stellenweise öffentlichkeitsscheu, etwa wie viele geriatrische Todesfälle nichts anderes sind als verschleiertes Verhungern, teilweise auch trotz parenteraler Ernährung.

Es macht auch Sinn, dem eigenen Körper sowie einer allgemein gesunden und ausgewogenen Ernährung mehr zu vertrauen als der Zufuhr einzelner, künstlich konzentrierter Nahrungsbausteine. Zur ausgewogenen Ernährung gibt es nämlich jahrhundertealte Erfahrungen und auch offensichtliche Zusammenhänge mit regionalen Besonderheiten, während die Erforschung einzelner Verbindungen mit ihrer Bedeutung und ihren Wechselwirkungen in den Kinderschuhen steckt. Hier gibt es immer wieder überraschende, neue Erkenntnisse, bislang zu wenig beachtete Sekundärstoffe und die Erkenntnis, dass ausgewogene Ernährung mehr ist als die Summe ihrer Bestandteile.

LG
Steffchen 
aida

Re: Orthomolekulare Medizin / Mikronährstoffanaöyse des Blutes Wer hat Erfahrung dam

Beitragvon aida » 12. Dezember 2012 13:26

Also:
Vielen Dank Farah für das Willkommen !
und die Idee von Kaina finde ich sehr gut. Wenn man neu ist, hat man nicht so viel Ahnung.
Ansonsten gebe ich hierzu keine Kommentare mehr... außer: :w:
Zuletzt geändert von aida am 12. Dezember 2012 13:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Orthomolekulare Medizin / Mikronährstoffanaöyse des Blutes Wer hat Erfahrung dam

Beitragvon Kaina » 12. Dezember 2012 14:00

[quote="steffchen"]
@Kaina: ..()..

Deinen Vorschlag werde ich jetzt trotz gewisser Erwartungen nicht zerreden. Ich sag einfach rotzfrech und stinkfaul: Mach mal! ..()..
[/quote]

Gut. Da nehme ich Anlauf.
Im Augenblick zwar keine Zeit dafür, aber nächste Woche starte ich dann mal mit der Zusammensucherei.
(Hilfe via PM mit - internen - urls? bin ich nicht abgeneigt :rot: :floet: )
"Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative und eine komische." (K.Valentin) 
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Re: Orthomolekulare Medizin / Mikronährstoffanaöyse des Blutes Wer hat Erfahrung dam

Beitragvon Martin Winkler » 14. Dezember 2012 10:12

Nur noch eine kleine Klarstellung :

Natürlich kann es ADHSler geben, die beispielsweise einen Eisenmangel im Sinne einer Eisenmangelanämie haben. Oder ein Magnesium, Selen- oder Zinkmangel. Das gibt es.

Das ist nur nicht Orthomolekularmedizin.
Dieser Ortho.... - Kram ist eine "Erfahrungsmedizin", d.h. die Anbieter postulieren, dass es gerade nicht objektivierbare Zusammenhänge zwischen Himmel und Erde gibt, die sich den Erkenntnissen der Schulmedizin widersetzen. Aber pseudoobjektiv durch ihre Methoden nachweisbar sind.

Da setzt mein Hirn leider aus.

Wovon sie gut leben ist aber der Zweifel der Eltern, dass da ja noch "was sein könnte". Wobei sie diesen Zweifel selber schüren. Siehe ja auch hier in der Diskussion.

Plötzlich wird man zum Buh-Mann, wennn man sich an schulmedizinisches Wissen bzw Erfahrung aus Jahren ADHS-Selbsthilfe hält.

Dass es keine Erfahrungsberichte zur Orthomolekularmedizin in den Foren gibt, heisst ja nicht, dass es totgeschwiegen wird. Es gibt nur schlicht keine dauerhaft positiven Erfahrungen. Wohl aber zig Eltern, die es mal versucht haben.

Denen ist es aber zu doof, da immer wieder neu einzusteigen.
http://adhsspektrum.wordpress.com
ADHS-Spektrum Dr. Martin Winkler bloggt ...

Ab 1.8.2013 Saale Klinik 1 Psychosomatik in Bad Kösen mit ADHS-Bereich
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Re: Orthomolekulare Medizin / Mikronährstoffanaöyse des Blutes Wer hat Erfahrung dam

Beitragvon Nofeta » 22. Dezember 2012 13:37

Hallo Aida,

ohne die anderen Beiträge gelesen zu haben, ich geb einfach meinen Senf dazu  :zwink:
Bei meinem Ältesten wurde eine Analyse der Blutwerte gemacht bei einem Allgemeinmediziner,
der u.a. mit Naturheilverfahren arbeitet. Da Sohnemann sich wirklich einseitig ernährt  :icon_eek:
und erhebliche Probleme mit der Konzentration hat (te), haben wir zu dieser Zeit Bluttest & ADStest
gemacht.
Heraus kam:
Sämtliche Nährstoffe haben im Blut gefehlt bzw. waren zu gering vorhanden und ADStest war positiv.
Seit über 1 Jahr sind wir nun an der Verabreichung der fehlenden Nährstoffe (leider hat sich am Essen
noch nichts geändert  :icon_rolleyes:)
und es hat sich tatsächlich etwas gebessert mit seiner gesamten "Tütteligkeit" -
er hat inzwischen zwar die KLasse gewechselt und damit geht es ihm auch besser, aber seine
Ausdauer, Vergesslichkeit usw. allgemein fällt auch anderen auf hat sich geändert.
Wir haben u.a. positive Erfahrungen mit einem Pulver (alles pflanzlich) als Nahrungsergänzung,
das es in der Apotheke gibt, es heißt ALEN.

LG Nofeta  :winken:
getestet seit 11/13, drei Kinder mit AD(H)S, Mann & Hund

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