SPIEGEL-Artikel zur Gefahr alternativer Heilmethoden

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elguapo
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SPIEGEL-Artikel zur Gefahr alternativer Heilmethoden

Beitragvon elguapo » 23. Dezember 2010 19:33

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medi ... 25,00.html

der gibt einem etwas zu denken ...

und das hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Cú_Faoil/Häkelkurs
:chrisi:

Fröhliche Weihnachten
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Penelopixe
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Re: SPIEGEL-Artikel zur Gefahr alternativer Heilmethoden

Beitragvon Penelopixe » 28. Dezember 2010 20:08

Ich habe den Beitrag so verstanden, dass die Gefahr eigentlich darin besteht, wenn man auf wirklich wirksame Medikamente verzichtet und statt dessen Alternatives nimmt, etwa bei schweren Krebserkrankungen Homöopathie statt Zytostatika. Das ist so, als würde man bei einem Knochenbruch Salbe schmieren, statt zu operieren. Logo ist bei falscher Anwendung auch die Alternativmedizin riskant. Das gilt aber auch für die Schulmedizin, denke ich.
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Sandiris
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Re: SPIEGEL-Artikel zur Gefahr alternativer Heilmethoden

Beitragvon Sandiris » 28. Dezember 2010 20:14

Sowohl als auch. Unterlassen von anderer Hilfe, aber auch Anwenden alternativer Methoden (da war die Rede von einer Silbervergiftung eines Kindes mit Todesfolge- gegen Verstopfung ... ).
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IsoldeJohanna
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Re: SPIEGEL-Artikel zur Gefahr alternativer Heilmethoden

Beitragvon IsoldeJohanna » 28. Dezember 2010 20:18

Da stimme ich dir zu, aber es ist auch immer wieder die Frage, wer eine Medizin anwendet und in welchem Kontext.

Klar kann es mehr schaden als nützen, wenn ich etwas Homöopathisches anwende anstatt einer besseren oder zumindest in der Wirkung besser belegten Schulmedizin vom Arzt.
Wie in dem Artikel aber auch zu lesen ist, hatte ein Kind eine Silbervergiftung von den Bachblütensilbertropfen. Daher meine ich, hier liegt ein Nutzerproblem vor oder auch ein Qualitätsproblem der Tropfen.

Auch ist meiner Meinung nach bei Homöopathie aufzupassen, auch wenn es "nur Zuckerkügelchen" sind, es gibt teilweise Tierärzte, die das Zeug nutzen und es wirkt bei den Tieren (und das nicht nur, weil die Besitzer beruhigter sind, denn bei Zootieren ist der Besitzer ziemlich egal).

Grüße
IsoldeJohanna
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Auch wenn ich nicht meine Streifen zählen kann, weil ich durch die Schuppen abgelenkt werde...
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Re: SPIEGEL-Artikel zur Gefahr alternativer Heilmethoden

Beitragvon gel.ice » 28. Dezember 2010 22:04

die meisten tierärzte (bzw. alledie ich kenne und das sind inzwischen viele, da ich eine krebskranke katze habe...) verwenden homöopathische arzneimittel in der praxis. und sie wirken sehr gut, wenn der arzt das richtige "kügelchen" oder "tröpfchen" gefunden hat. natürlich kann man mit homöopathie den krebs nicht heilen, aber die begleiterkrankungen!

bei uns menschen wirkt homöopathie nur nicht mehr so gut, weil wir durch schlechte bzw. "künstliche" ernährung, zuviele chemische medikamente und schlechte lebensgewohnheiten (rauchen, alkohol, genussmittel, zu wenig bewegung usw...) "verdorben" sind. bei kindern funktioniert homöopathie meistens noch viel besser als bei erwachsenen - und kinder profitieren auch noch nicht so vom placebo-effekt...
deswegen bin ich schon der meinung dass man auch bei den natürlichen heilmitteln vorsichtig sein muss und nicht wahllos irgendwelche mittelchen in rauhen mengen reinschütten sollte!

es gibt aber auch einfach krankheiten oder störungsbilder die sich nicht oder nicht wesentlich mit homöopathie beeinflussen lassen - dazu gehört so denke ich unter anderem AD(H)S und krebs.

lg
nur wer erwachsen wird und ein kind bleibt, ist ein mensch.
(erich kästner)
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Re: SPIEGEL-Artikel zur Gefahr alternativer Heilmethoden

Beitragvon laclairelune » 29. Dezember 2010 06:49

ich denke, es liegt an denen, die diese "heilbehandlung" verordnen. ein guter homöopath wird seine grenzen kennen und an die schulmedizin weiterleiten, wenn diese erreicht sind.
es ist nicht umsonst so, das in deutschland auch für alternative mediziner eine einheitliche ausbildung verlangt wird.

es gibt den spruch: recht hat, was hilft.

aber es gibt leute, die so manches ignorieren. z.b. wird kolloidales silber schon lang als gefährlich und unnütz eingestuft. es gilt auch als erwiesen, dass vitamine kein allheilmittel sind und u.u. sogar als gefährlich anzusehen sind (vitamine können überdosiert werden).

also lieber nichts verteufeln, sondern lieber bei mehreren seiten nachfragen und mit gesundem menschenverstand eine entscheidung treffen.
:bienchen3: 0        :putzen: 0

die welt wär' nur halb so nett, wenn keiner einen vogel hätt'.

:caticat:
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Re: SPIEGEL-Artikel zur Gefahr alternativer Heilmethoden

Beitragvon Soul » 29. Dezember 2010 11:28

Hier auch ein Artikel von Zeit.de:
http://www.zeit.de/2010/50/Homoeopathie-Contra
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Re: SPIEGEL-Artikel zur Gefahr alternativer Heilmethoden

Beitragvon Professor » 29. Dezember 2010 12:36

....bei dem Thema muß ich promt an den Gag hier denken  :breitgrinse1: 

http://www.youtube.com/watch?v=-9OVwwQYTKA

:breitgrinse1:  :zwink: nit bös sein, bin nicht gegen alternative Medizin

MfG Professor  :zwink:
...ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert  :ichboss:
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Re: SPIEGEL-Artikel zur Gefahr alternativer Heilmethoden

Beitragvon Sandiris » 29. Dezember 2010 22:40

:breitgrinse1:

Ich bin auch nicht gegen Alternativmedizin. Und ich glaube an die Selbstheilungskräfte, die, so finde ich, immer noch unterschätzt werden. bestes Beispiel ist wohl der Placeboeffekt.
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Re: SPIEGEL-Artikel zur Gefahr alternativer Heilmethoden

Beitragvon Soul » 30. Dezember 2010 10:34

[quote="Sandiris"]
:breitgrinse1:

Ich bin auch nicht gegen Alternativmedizin. Und ich glaube an die Selbstheilungskräfte, die, so finde ich, immer noch unterschätzt werden. bestes Beispiel ist wohl der Placeboeffekt.

[/quote]

Hm....

Das Ideal wäre eine warme, soziale und einfühlsame Schulmedizin.

Ach ja....

Utopia....

sorry.....

:icon_redface:

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