Alternative zu Medikamenten???

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fischbroetchen
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Re: Alternative zu Medikamenten???

Beitrag von fischbroetchen » 17. Juni 2009 12:01

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Hallo,
habe im Buch "ADHS im Erwachsenenalter" von Krause & Krause nachgeschaut.
Unter anderem stand dort:

Zitat:  ... die Besserung der ADHS-Symptome unter gleichzeitiger Zinksubstitution war
signifikant ausgeprägter als die unter MPH allein.

Hat das schon mal jemand ausprobiert? Mit welchem Erfolg?

LG fischbroetchen
mama123
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es gibt die Alternative zu Medikamenten

Beitrag von mama123 » 26. Oktober 2010 08:25

Hallo, ich war schon lange nicht mehr hier und mich verwundert immer wieder die Medikamentenliebe und das völlige Vertrauen zu den Psychopharmaka  hier unter den usern.

Ich habe für meine hypoaktiven töchter eine echte alternative gefunden die auch funktioniert. nicht mit einem "normalen" Hömöopathen sondern mit einem Hömöopathen der nach dem prinzip von dr heiner frey aus basel arbeitet- in form von konstitutionellen dosen im LM oder Q bereich. diese globulis + tropfen nehmen die töchter täglich + laut der beobachtungsbögen der vergangenen jahre hat sich richtig was getan- GIB NICHT AUF. Diese Kinderärzte+ Hömöopathen köpnne in 90% der Fälle Ritalin absetzen, teilweise werden die Nebenwirkungen stark reduziert. (ist teuer zusatzversicherung von der signal iduna versuchen)

Natürlich müssen andere Bereiche auch stimmen:
Nahrungsergänzung in Form von Esprico (hilft wirklich nur langfristig), teilweise hat Gingium eine hervorragende Wirkung auf die Durchblutung des Hirns,
feste Regeln, feste Abläufe, warmes gekochtes Frühstück aus der traditionellen chinesischen (Medizin) Küche (ist eklig aber wirkt Wunder ohne Mist), wenig Zucker, wenigstens 2x Fisch/Woche.

Was dann immer noch erstaunlich war: ich habe beide beim Atlastherapeuten vorgestellt und sie hatten eine fast permanente Blockade der kopfgelenke festgestellt (und wie soll was fließen was ständig blockiert ist) ein fähiger orthopäde schubste mich in die richtung. nach dem check+ behandlung + aktive einlagen haben sie keine kaum noch kopfschmerzen+  übelkeit (aus überanstrengung vorher aufgetaucht). Der kinderostheopath behandelt weiter.

Zudem kann der osteopath viele dinge anschubsen dadruch das der körper nicht ständig blockiert ist.
also gib nicht auf, ich glaube mittlerweile fest daran, weil ich sehe, dass es funktioniert. Der medikamentöse Weg ist einfacher, aber bisher hatten 3 weitere Kinder aus dem Bekanntenkreis damit Erfolg. Wenn ich in der 8.ten Klasse meiner Tochter so rumschaue bin ich heilfroh darüber, dort werden 5 Schüler behandelt und wirken teilweise wie blasse ferngesteuerte Marionetten.

:ja:
nixe
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Re: Alternative zu Medikamenten???

Beitrag von nixe » 26. Oktober 2010 16:03

Mich dagegen wundert immer wieder das blinde Vertrauen einiger User zu Wunderheilern und unerforschten Heilmittelchen.

MPH wird seit Jahrzehnten unter kontrollierten Bedingungen bei ADS eingesetzt, bisher sind keine Langzeitschäden bekannt geworden. Trotzdem wird dieses Horror"argument" immer wieder und wieder und wieder gezückt. Von wem ? Von allen möglichen Alternativheilern, die sonst wohl Schwierigkeiten hätten, einen Markt für ihre Dienstleistungen und Produkte ausfindig zu machen.

Mich wundert auch, dass Medikamente in diesem Umfeld grundsätzlich als negativ besetzt wahrgenommen werden, während alle Tröpfchen, Pillchen und "Nahrungsergänzungsmittel", die der Wunderheiler verschreibt, immer vollkommen harmlos sein sollen. Wirksam sollen sie sein, Nebenwirkungen und Langzeitschäden hier sollen aber ausgeschlossen sein. Merkwürdig. Um nicht zu sagen: wirklich ein Wunder.

Die blassen und ferngesteuerten Marionetten, die Du beschreibst, sind mir persönlich noch nie begegnet. Es mag daran liegen, daß ich Medikamente nicht als "Dröhnung" sehe oder ihnen sonstwie emotional voreingenommen gegenüber stehe.

Was ist denn eigentlich in den genannten Präparaten so drin und wie sieht´s da mit Studien zu Dosierung, Wirksamkeit, Nebenwirkungen und Langzeitschäden aus ?
Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar. (Ingeborg Bachmann)
mauerblümchen79
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Re: Alternative zu Medikamenten???

Beitrag von mauerblümchen79 » 12. November 2018 18:19

Hallo,

was sagt ihr zu Omega Fettsäuren? Habe jetzt schon mehrmals gehört, dass das helfen kann...

Liebe Grüße
Christiane
ADHDgoesto11
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Re: Alternative zu Medikamenten???

Beitrag von ADHDgoesto11 » 13. November 2018 09:56

mauerblümchen79 hat geschrieben:
12. November 2018 18:19
was sagt ihr zu Omega Fettsäuren? Habe jetzt schon mehrmals gehört, dass das helfen kann...
Ausprobiert, keine erkennbare Wirkung, Geld umsonst ausgegeben.

Tochter *2007 ... ADHS
Sohn *2005 ADHS+Autismus
Stefan SRO
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Re: Alternative zu Medikamenten???

Beitrag von Stefan SRO » 13. November 2018 11:40

Meines Wissens kann eine "gesunde" Ernährung nur unterstützen.

https://www.adxs.org/

https://www.adhspedia.de/wiki/Medikamente

Wer ohne Medikamente trotzdem ohne Leiden klar kommen will, muss m.E. in den Dschungel oder einen einsamen Bauernhof ziehen und dort ohne Fernseher, Werbung, Büroarbeit, Handy, Interaktion mit vielen Menschen, ... leben.

Alles was UNS in der heutigen Zeit zum Nachteil gereicht ist dort wertvoll.
Da dürfte m.E. ein sonst "gesunder" AD(H)S-ler hervorragend zurecht kommen, da die Selbststeuerung von elementaren Bedürfnissen geleitet wird.

VG
Stefan
"Mein Hirn kann nicht still sitzen..."
-
Was heute noch logisch und klar erscheint, ist morgen schon undurchsichtig rätselhaft.
-
-Mal Einstein und mal taube Nuß.-
-Was man nicht all´s ertragen muß.-
mauerblümchen79
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Re: Alternative zu Medikamenten???

Beitrag von mauerblümchen79 » 13. November 2018 13:49

Danke für eure Antworten! werde mir die Links mal angucken.... wir diskutieren gerade in einem anderen Beitrag genau über dieses Thema und da ich nicht weiter das Forum zutexten möchte, würde ich gerne nur auf einer Seite schreiben... hier der Link: http://www.adhs-anderswelt.de/viewtopic ... 74#p651874

Liebe Grüße
Christiane
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Re: Alternative zu Medikamenten???

Beitrag von flori1994 » 13. November 2018 15:37

Stefan SRO hat geschrieben:
13. November 2018 11:40
Wer ohne Medikamente trotzdem ohne Leiden klar kommen will, muss m.E. in den Dschungel oder einen einsamen Bauernhof ziehen und dort ohne Fernseher, Werbung, Büroarbeit, Handy, Interaktion mit vielen Menschen, ... leben.
Oder zb Förster bzw. Jäger im Wald. Die Nummer mit der erhöhten Aufnahmefähigkeit ist da ja sehr nützlich.
Stefan SRO hat geschrieben:
13. November 2018 11:40
Alles was in der heutigen Zeit zum Nachteil gereicht ist dort wertvoll.
Da dürfte m.E. ein sonst "gesunder" AD(H)S-ler hervorragend zurecht kommen, da die Selbststeuerung von elementaren Bedürfnissen geleitet wird.
Jep. Das stimmt. Ich glaube mitterweile ADHS kommt ursprünglich aus der Steinzeit und war da eher vorteilhaft. Heutzutage passt aber ja das Umfeld überhaupt nicht mehr dazu.
Furcht ist der Gegner, der einzige Gegner.

Sunzi (um 500 v. Chr.), »Die Kunst des Krieges«

ADS Diagnose irgendwann 2000 bis 2002
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Re: Alternative zu Medikamenten???

Beitrag von Falschparker » 13. November 2018 19:54

Oder zb Förster bzw. Jäger im Wald.Oder zb Förster bzw. Jäger im Wald.
Die dürfen auch keine Aussetzer zwischendurch haben, wenn sie mit Motorsägen und anderen Geräten hantieren. Und auch diese Leute verbringen inzwischen sicher einen guten Teil ihrer Zeit im Büro, wo sie alles Mögliche dokumentieren müssen. :verlegen:
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Re: Alternative zu Medikamenten???

Beitrag von Stefan SRO » 14. November 2018 08:18

gut. Enden wir hier und machen unter Link: http://www.adhs-anderswelt.de/viewtopic ... 74#p651874

VG
Stefan
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Re: Alternative zu Medikamenten???

Beitrag von Raupi » 14. November 2018 15:14

Hallo Stefan, der Link ist kaputt, kannst du den nochmal posten bitte? Danke!
LG, Raupi
Stefan SRO
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Re: Alternative zu Medikamenten???

Beitrag von Stefan SRO » 15. November 2018 08:33

"Mein Hirn kann nicht still sitzen..."
-
Was heute noch logisch und klar erscheint, ist morgen schon undurchsichtig rätselhaft.
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