Antrag nach § 35a VIII Sozialgesetzbuch

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Putte
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Antrag nach § 35a VIII Sozialgesetzbuch

Beitragvon Putte » 15. November 2007 17:05


Antrag: Hilfe zur Erziehung gemäß §35a KJHG/ SGB VIII 

   

( Beispiel - Antrag für Kinder mit seelischen Behinderungen oder davon bedroht, ADHS ist eine seelische Behinderung!)

Antrag für: Max Müller ...
                   
                   Musterstraße990

                  32514 Musterdorf

                  geb.am 12.3.1996 in Musterdorf

Erziehungsberechtigt: Vater und Mutter .... .......

                                    Musterstraße 990

                                    32514 Musterdorf

                                    000000/409068

Geschwisterfolge: Max ist das 2. von 4 Kinder


Max ist am 12.3.96 geboren

Er hatte Herzgeräusche und eine Lippen- Kiefer. Gaumensegelspalte.
Deshalb ist er gleich nach seiner Geburt in die Kinderklinik verlegt worden.
Die erste OP war am 22.4.96.

Zu diesem Zeitpunkt war Max schon ein auffälliges Kind

Jeder unserer Bekannten wusste das er jeden Abend von 19:00 -20:00Uhr schrie als wenn es um sein Leben gehen würde..
Es war so schlimm, dass wir aus lauter Verzweiflung Ärzte aufgesucht haben und sogar zur Kinderklinik gefahren sind.

Bei uns folgen dann so Sachen wie Frühförderstelle, Kindergarten, Erzählungen über Frustrationstoleranz, Soziale Kompetenz und soziale Kontakte, Familien Beratungsstätten

Wer hat die wann die Diagnose gestellt und was für Therapien wurden gemacht ... Auflistung

Dann noch mal eine Zusammenfassung:


Max hat im laufe der Jahre verschiedene Therapien gehabt:

Ergotherapie, Logopädie, Verhaltenstherapie,  Attentionertraining
                                                                                             
Wir suchten Hilfe bei:

Familienberatungstätte
Frühfördestellen
Ärzten
2 Kuren
Psychologen
Schulpsychologe
Homöopathen
                                   

Wir bezahlten Persönlichkeitstrainings und Soziale Kompetenztrainings und auch Elterntraining.

Wir versuchten Max in Vereine zu integrieren:

Fußball
Judo
DLRG
Tischtennis
... er wurde in keiner Gruppe akzeptiert.

Wir haben Sorge um Max aber auch um den Rest der Familie.
Deshalb bitten wir Sie diesen Antrag innerhalb von drei bis maximal 4 Wochen
zu bearbeiten, und uns einen Widerspruchsfähigen Bescheid zuzusenden.

Mit freundlichem Gruß

Kind   Mutter   Vater

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Danach wurde überlegt wie kann es weiter gehen und wir haben uns mit dem Jugendamt gemeinsam die Hebo angeschaut.
Das war die absolut richtige Entscheidung.
Wer noch Fragen hat, gern.

Hoffe euch damit geholfen zu haben.

Liebe Grüße

Heike
Zuletzt geändert von Putte am 9. April 2012 14:02, insgesamt 1-mal geändert.
Manchmal möchte ich Gott fragen, warum er Hunger, Krieg und Armut zuläßt, obwohl er etwas dagegen tun könnte....
Doch dann fürchte ich er könnte mich das selbe fragen....

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