AD(H)S?

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Ungeduldiger Styler
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Re: AD(H)S?

Beitrag von Ungeduldiger Styler » 28. Juni 2018 21:13

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Hey,

Ich kann das gut nach vollziehen denn bin auch seit Wochen am lesen immer wieder online Tests am machen frage Familie manche Freunde usw. hab meine grundschulzeugnisse Gelesen wo auch alles dafür spricht verträumt, konzentriert sich nicht lenkt andere ab singt einfach im Unterricht wendetsich anderen Mitschülern zu verstözt öfters gegen regeln kommt einfach nicht mit mit dem Lernstoff. Und ganz oft zu lesen Chaos um ihn herum müsse sich besseren immer und immer wieder zu lesen.
Aber habe den ersten Schritt gemacht und du kann’s evtl zu deinem Hausarzt gehen der dich dann evtl zu einem Neurologen schickt der kann den Test auch durch führen. Das wäre noch ne Idee.
Habe bei YouTube auch mir einiges angeschaut und erkenne mich da auch immer mehr drinnen. Wenn es das ist ist es eben so.
Also Kopf hoch und nur nicht den Mut verlieren. Schwerer gesagt wie getan denn wir können großes Interesse haben aber genauso ungeduldig sind wir um ans Ziel zu gelangen.

Mit freundlichen Grüßen
C.Klein
Marc1
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Re: AD(H)S?

Beitrag von Marc1 » 29. Juni 2018 20:40

@Ungeduldiger Styler
danke fürs Mutmachen ;)
Du hattest vor kurzem deinen ersten Termin beim Psychologen deswegen?
Ungeduldiger Styler
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Re: AD(H)S?

Beitrag von Ungeduldiger Styler » 29. Juni 2018 21:33

Hallo,

Ja erster Termin beim Psychologen. War aber schon insgesamt zweimal wo ich erste mal war wegen meine sexuellen Identität (ganz schweres Thema für mich als junger Erwachsener bis heute noch schwer) und danach war ich 2012 im kh für ein Gespräch wegen eben den Verdacht auf ad(h)s / ads und danach 2013 war ich dann stationär im kh weil nix mehr ging.
Und nun 2018 war ich bei einer Psychologin nachdem 5 Anlauf weil erster Anlauf der Psychologe am Tele mir sagte : ja wenn sie immer unterschiedlich arbeiten dann funktioniert das nicht (also unter Gedanke soll ich jetzt mein Job kündigen damit ich Therapie machen kann). Danach 2013 nach der stationären Therapie glaube nochma versucht einen Platz zu bekommen keinen gefunden Bzw keine da ich bemerkte (das ich als Homosexueller Typ keinen Typen vertraue) danach hatte ich es zwichendurch nochmals versucht und wieder zu lange Wartezeiten.letztes Jahr dann der Vorerst letzte Versuch den ich unternahm für bei einer Psychologin bei zu kommen und das ging auch daneben.naja jedenfalls hab ich dann dieses Jahr einen Termin gemacht mit dem Gedanken egal wann der Termin ist mache mehrere und dann kannst du dich durch quälen bis dahin aber wenigstens stehen dann mehrere Termine wo ich hin gehe. Ja und dann hatte ich einen Termin und hab eben meine ganzen Sachen mitgehört und dann alles erklärt meine Befürchtungen meine Ängste meine Sorgen meine Probleme meinen Verdacht usw alles was ich wusste. Sie erkannte auch das ich viel darüber wusste da ich mich (extremes Interesse) darüber informierte. Jetzt hat sie mir Tests mit gegeben die ich ausfüllte und zurück schickte. Nächste Woche dann nochmal eine Termin um über meine Antworten in den Fragen zu reden und was dabei raus kommt danach denke ich muss ich noch Tests durch führen lassen also Blut Untersuchung und eeg usw. also dauert alles etwas. Aber ein Anfang ist gemacht und meine Hoffnung und Wille den richtigen Weg zu gehen ebenfalls.

Nur Mut und eben viel Hoffnungen können helfen.

Mit freundlichen Grüßen
C.Klein
zoraya
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Re: AD(H)S?

Beitrag von zoraya » 16. Juli 2018 21:58

Ich fand die Tipps oben voll gut, die im zweiten Post. Nützt denn Sport auch bei ADS?

Hier noch ein Tipp von mir:
Ungeduldiger Styler hat geschrieben:
Dann meine Vergesslichkeit zwecks Dingen wie Schlüssel und der gleichen möchte ich verbessern in dem ich alles kontrolliere und das wird schwer denn vergesse einfach zu schnell kurzzeitgedächtniss ins lanngzeitgedäschtniss zu kriegen ist schwer bei mir.
Ich hab ein Bauchtäschli, da ist das Portmonne und die anderen Dinge drin, die ich immer mitnehmen möchte. Der Schlüsselbund kommt nach abschliessen der Wohnungstür ans Täschli mit Karabiner. Zu Hause steck ich ihn ins Schlüsselloch und lass ihn dort.
Das Täschli hat mir extrem geholfen. Zu Hause habe ich den Ort des Schlüssels im Schlüsselloch definiert. Natürlich könnte man auch einen Schlüsselhaken machen. Oder ihn auch zu Hause ins Täschli legen.
Minimalismus denke ich, ist für ADHS ganz gut. Am Besten wäre es, wenn jedes Ding seinen festen Platz hat. (Das denke ich zumindest.)

Achja und das Täschli kommt immer ins Regal vor der Tür. Dort sind alle Sachen, die wir zum mitnehmen nach draussen brauchen.

Lg Zoraya
Ungeduldiger Styler
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Re: AD(H)S?

Beitrag von Ungeduldiger Styler » 17. Juli 2018 12:55

Hey Danke,

Ja das denke ich ebenfalls so, also das wir eben nicht zuviele Dinge haben sollten. Was bei mir oft dann zu Chaos führt weil ich weiß das wenn ich es raushole aus den Schränken ich es nicht zurück tue und nach einer Woche liegen die Sachen dann rum bis ich sie zurück tun will wo dann aber meist was anderes schon drin liegt. Überhaupt ein System aufzubauen fällt mir überaus schwer. Habe mir zurzeit zwar paar Dinge feste stell Plätze zugeordnet(aber kennt ihr das wenn man gegen etwas in sich ankämpft das kostet Kraft und Energie obwohl man weiß das es das richtige ist) aber eben kostet es wirklich Überwindung das alles aufzubauen.

Zurzeit hab ich meinen dritten Termin hinter mir und habe jetzt alle frage Bögen ausgefüllt und weg geschickt und auch darüber geredet alles wahrheitsgemäß. Also Depression habe ich nur insofern wie eine debrissive Verstimmung(wie auch schon in meiner Vergangenheit schon oft so gwwese das ich hyperfokussiere etwas wie zb sexuelle Identität (keine wirkliche theoretische Antwort möglich) dann übergang zu Tod (habe in der Pflege gearbeitet und dann auch mit dem Thema zutun gehabt) es fing harmlos an und es drehte sich dann ein Kreis omg wir gehen alle irgendwann einmal omg danach folgte ich allen Ansichten im inet und verlor beinahe meinen Verstand bei all den gelesen Dingen wie Politik 3weltkrieg antichristen Prophezeiungen usw. ich konnte nicht mehr aufhören darüber zu lesen recherchieren reden usw, bis ich dann sogar kein Auto mehr mit fahren nicht mehr shoppen wollte(denn es könnte im Kaufhaus ja ein anschlag passieren) (oder Autounfall) (oder wenn Gewitter ist es könnte ja ein Blitz direkt einschlagen) jedenfalls ging dann so alles ungefähr Dezember/Januar 2009 bis April mai 2009 und ab dann hatte ich aufgegeben weil ich es eh nicht abwenden könnte und ich wenn ich es abwenden könnte könnte ich nichts mehr machen was in irgendeiner Art und weise Spaß macht und dagegen entschied ich mich und die Verstimmung war weg.

Jedenfalls habe ich von der Psychologin nun antworten das mein Verdacht richtig sein kann und das ist doch ein Anfang. Wie es weiter geht ka.
Jedenfalls mache ich dann eine Verhaltenstherapie und muss noch zu einem Neurologen zwecks der eeg Untersuchung wo man diese auch immer durch führen kann. ;-)

So Mit freundlichen Grüßen
C.Klein


Ps: wer kommt von euch auch aus einem Dorf
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Re: AD(H)S?

Beitrag von EinMax » 19. Juli 2018 16:15

Marc1 hat geschrieben:Auf der einen Seite bin ich mir noch so unsicher weil es halt nicht diagnostiziert ist, auf der anderen erkenne ich mich in den Symtomen, die Betroffene schildern, mehr und mehr wieder und es würde so vieles erklären
Ich hatte denselben Zweifel vor meiner Diagnose, zumal mir alle meine Freunde gesagt haben, ich hätte das auf keinen Fall. Am Ende war ich selber so überrascht, als der Arzt so schnell und so definitiv ADHS diagnostiziert hat, dass ich kurz überlegte, eine zweite Meinung einzuholen. (Dann fiel mir ein, wie lange es gedauert hat, bis ich diese erste hatte.) Letztlich wäre aber die einzige Diagnose, mit der ich ein Problem gehabt hätte, gewesen, dass ich völlig normal bin und halt nur einfach faul.

Das Ding ist aber: Wenn die Tipps helfen, die Du hier im Thread liest oder auf How To ADHD hörst (die Empfehlung kann ich nur bestätigen), dann hast Du auf jeden Fall eine Handhabe, um dein Leben in den Griff zu bekommen - Diagnose oder nicht.
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Re: AD(H)S?

Beitrag von Marc1 » 19. August 2018 15:34

Habe morgen den Termin, bei dem ich die Diagnose (oder eben nicht) erfahre. Bin schon ganz aufgeregt, aber bis morgen nachmittag muss ich noch warten. Hoffe wirklich dass sich damit endlich was ändert.
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Re: AD(H)S?

Beitrag von Marc1 » 20. August 2018 18:01

So, bin jetzt diagnostiziert und habe Medikinet Adult. Ist schon eine Erleichterung, endlich zu wissen, was das Problem ist. Bin gespannt, wie sich das so auswirkt.
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Re: AD(H)S?

Beitrag von Stefan SRO » 21. August 2018 06:39

@ Marc1, schreib mal, wie sich die Medikinet bei Dir auswirkt.
Ich habe unter http://www.adhs-anderswelt.de/viewtopic ... 93#p647993 den Verlauf von mir drinnen.
Bin emotional ziemlich angestürzt und bekomme demnächst Straterra.

VG
Stefan
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Re: AD(H)S?

Beitrag von Marc1 » 21. August 2018 17:05

Habe jetzt heute morgen 10 mg Medikinet adult genommen und um 15:30 nochmal. Hab bis jetzt allerdings noch nicht so wirklich was gemerkt, ging euch das auch so?
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Re: AD(H)S?

Beitrag von Falschparker » 21. August 2018 17:43

Du bist ja noch in der Einstellungsphase und weißt deine endgültige Dosis noch nicht. Hat dein Arzt dir einen Plan gemacht, wann du steigern darfst?

Meist soll man mindestens 5 Tage bei einer Dosis bleiben, erstens um die Wirkung genau und unabhängig von der Tagesform zu beurteilen und zweitens damit sich der Körper allmählich gewöhnt.

Dass du bei der 10-mg-Kapsel noch nichts merkst, ist nicht ungewöhnlich.

Das mit dem Frühstücken (und für die zweite Dosis Mittag essen) hat dein Arzt dir gesagt? Medikinet Adult funktioniert nämlich nur mit Essen.
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Re: AD(H)S?

Beitrag von Marc1 » 21. August 2018 17:49

Ja, ich habe einen Plan, am 8. Tag soll ich um 5 mg steigern. Das mit dem essen weiß ich und habe ich auch beachtet. Ich weiß, ich bin zu ungeduldig, aber das Warten fällt schwer. :)
Falschparker
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Re: AD(H)S?

Beitrag von Falschparker » 21. August 2018 17:53

Ungeduld gehört zur ADHS. Du hast 25 Jahre gewartet, die Wochen bis du deine Dosis hast vergehen auch. :knuddel:
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Re: AD(H)S?

Beitrag von Marc1 » 21. August 2018 21:20

Ich weiß, ich weiß ;) Ich müsste mich halt mal ans lernen machen.

Außer dem denke ich darüber nach, ob es sinnvoll wäre, mal der Studienberatung meiner Hochschule zu schreiben. Vielleicht würde/sollte ich einen Nachteilsausgleich in Anspruch nehmen, falls sowas möglich wäre. Außerdem ist es bisher ja nicht so gut gelaufen und ich bin schon deutlich über der Zeit. Ich zögere aber, weil ich Angst vor einer negativen Rückmeldung habe.
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