Symptome nur in bestimmten Bereichen des Lebens?

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Werniman
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Symptome nur in bestimmten Bereichen des Lebens?

Beitragvon Werniman » 9. Januar 2018 02:13

Hallo!
Zu mir: ich bin 42, verheiratet. Ich war schon in meiner Kindheit immer eher der Typ "Träumer,der die Einsamkeit genießt". Sprich: wenig gesellig, stimmungslabil, manchmal impulsiv. Allerdings war ich damals eher so der Typ,der wissensmäßig so ziemlich alles aufgesaugt hat,was er an Informationen kriegen konnte, egal zu welchem Thema. Ich war damals schon wie weggetreten, wenn ich auf irgendwas konzentriert hat. Ich war quasi das,was man in Schulzeiten so gerne als Klassenstreber bezeichnet hat.

Speziell in den letzten 2-2,5 Jahren merke ich aber,daß sich diese Sachen doch geändert haben: Ich bin noch immer wenig gesellig und meine Stimmung schwankt durchaus schonmal innerhalb von 1-2h von "Himmelhoch jauzend" zu "zu Tode betrübt". Im Privatleben macht mir das nicht so viel aus,da habe ich das halbwegs unter Kontrolle.

Allerdings merke ich,daß ich rapide schusseliger und vergesslicher werde, nervlich immer mehr zur tickenden Zeitbombe werde, was sich interessanterweise in erster Linie im Arbeitsbereich bemerkbar macht. Ich arbeite in einem Callcenter im Supportbereich, also etwas,wo man sich mit vielen, ständig wechselnden Infos herumschlagen muss. Insbesondere die Vergesslichkeit merke ich daran,daß ich zunehmend selbst bei einfachen Arbeitsschritten erst nachschlagen muss, wie denn nun die weitere Vorgehensweise ist oder daß ich bei Anrufe zwingend abzufragende Infos vom Anrufer nicht einhole,obwohl ich weiß,daß sie gebraucht werden. Sprich: zwischen "ich müsste tun" und "ich tue" fehlt irgendwie manchmal die passende "Verdrahtung im Kopf" zwischen beiden Sachen. Selbst Arbeitsanweisungen,die mir gerade erst gegeben wurden, habe ich oft schon nach Minuten vergessen oder befolge sie unwillkürlich einfach nicht. Das führt fast täglich zu Problemen mit Kollegen und/oder Vorgesetzten,weil ich wieder irgendwas vergessen oder falsch gemacht habe,ohne daß mir das selbst wirklich bewusst ist. Die Folge ist,daß ich innerlich ziemlich an mich halten muss, um nicht auszuflippen. Momentan kompensiere ich das ein wenig dadurch,daß ich mir fast alles aufschreiben muss, insbesondere bei Arbeitsanweisungen ist das immer häufiger nötig. Einerseits als Erinnerungshilfe für mich, andererseits als Nachschlagewerk, welcher Kollege/Vorgesetzte mir wann welche Arbeitsanweisung gegeben hat.

Gottseidank gibts Stressbälle,sonst wäre ich schon längst irgendwem an die Gurgel gesprungen. Mir gehts allerdings nicht alleine so, psychsomatische Erkrankungen stellen einen hohen Anteil an allen Krankschreibungen in der Firma dar, die Personalfluktuation ist ebenfalls relativ hoch.

Leute,denen ich das beschreibe,wie ich es hier gemacht habe, sagen mir dann schonmal,daß ich mich mal auf ADS untersuchen lassen soll, insbesondere wegen der zunehmenden Schussligkeit und Vergesslichkeit. Inzwischen wurde mir das schon von 3 Leuten (alle selbst davon betroffen) empfohlen. Wenn ich mir die gängigen Symptome von ADS anschaue, so finde ich mich selbst durchaus in den meisten Punkten bestätigt und würde selbst sagen "Ja, ich hab wohl auch ADS." . Was mich immer noch etwas irritiert,ist
der Umstand,daß ich im Arbeitsleben wie ein wandelndes Sieb bin, im Privatleben aber längst nicht so vergesslich und schusselig bin.

Daher meine Frage: Gibt es ADS auch in einer Art "selektiver Form",d.h. daß bestimmte Wirkungen nur in bestimmten Umfeldern vorkommen ?
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Hanghuhn
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Re: Symptome nur in bestimmten Bereichen des Lebens?

Beitragvon Hanghuhn » 9. Januar 2018 10:06

Ich habe selbst ADS. Wenn ich mir vorstelle, in einem Callcenter zu arbeiten, packt mich das kalte Grausen, weil mir der Stress viel zu groß wäre.

Dass Dich eine gewisse Umgebung so flashen würde, dass Du auf einmal unkonzentriert usw. wirst, glaube ich nicht. Ich glaube, dass die Arbeitssituation eine große Herausforderung an Deine Konzentration usw. darstellt. Für mich ist es kein Wunder, dass Du Dinge nicht tust (z. B. bestimmte Fragen an die Anrufer stellen), von denen Du eigentlich weißt, dass sie gemacht werden müssen.

Du musst daran denken, die Fragen zu stellen, während Du auf der anderen Seite zuhören und nebenbei noch aufschreiben musst. So stelle ich mir zumindest ein Callcenter vor.

Jeder Anruf, den Du annehmen musst, bedeutet Stress: Was will die/ der von mir? Stelle ich die richtigen Fragen? Gebe ich die richtigen Antworten? Wann muss ich evtl. das Gespräch an wen weiterleiten? Kann ich ihr/ ihm weiterhelfen? Komme ich freundlich 'rüber (ist am Telefon noch mal was anderes, als wenn man sich gegenüber steht)? Schreibe ich mir alles richtig auf? Ist die/ der Anrufer(in) danach zufrieden? Alles findet in einem relativ kurzen Telefonat statt? Man kann nicht nachbessern.

Diese Art Stress hast Du zu Hause nicht. Du kannst ganz ruhig ein Ding nach dem anderen tun. Der Stress, den Du ganz bestimmt ab und zu auch zu Hause hast, ist für Dich kontrollierbarer. Du legst z. B. selbst fest, was Du parallel machen kannst, und welche Dinge Du lieber eins nach dem anderen machst. Die meisten Dinge lassen sich nachbessern. Das beruhigt.

Eigentlich spricht vieles für ADS. Mich wundert allerdings, dass Du die Symptome erst seit 2 - 2,5 Jahren hast. Selbst wenn Du Deinen Job erst seit ca. 2 oder 2,5 Jahren hast, müssten sich die Symptome in abgeschwächter Form auch zu Hause und vor allem schon früher gezeigt haben.

Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass die Recherche für die Kindheit bei ADS weitaus schwieriger als bei ADHS ist, weil die Ruhe, die von den meisten ADS-Kindern ausgestrahlt wird, eher als angenehm, in den wenigsten Fällen als auffällig angesehen wird.

Wenn Du wissen willst, woran Deine Symptome liegen, musst Du Dich einer Diagnostk unterziehen. Dabei wird das Thema ADS eine Rolle spielen. Du kannst jetzt schon mal mit der Recherche, wie Du als Kind warst, woran Du Dich selbst noch erinnern kannst (hilfreich: Fotoalben) anfangen.
LG Hanghuhn
laetitia
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Re: Symptome nur in bestimmten Bereichen des Lebens?

Beitragvon laetitia » 9. Januar 2018 10:33

Wie lange arbeitest du denn schon im Callcenter? Wie hat sich die Arbeitslast entwickelt, seit du da arbeitest?

Solche Symptome können auch stressbedingt auftreten und sich bei anhaltendem Stress langsam steigern.

Wenn du zu den „high functioning“ ADS-lern gehörst, also ADS-ler die bisher ganz gut durchs Leben kamen, weil gute bewusst oder unbewusst angewendete Coping-Strategien vorhanden, kann es gut sein, dass du mit zunehmendem Druck ins schleudern gerätst und diese Strategien nicht mehr greifen.

Wenn es für dich zum Problem wird, ist es auf jeden Fall ratsam, jetzt zu handeln und abzuklären, bevor alles davonzuschwimmen scheint. Ob ADS oder einfach Überlastung.

Und mir geht es da ähnlich wie Hanghuhn, wenn ich an Callcenter denke. Da könnte ich nie arbeiten.
Werniman
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Re: Symptome nur in bestimmten Bereichen des Lebens?

Beitragvon Werniman » 9. Januar 2018 13:23

Bezüglich der 2-3 Jahre. Vielleicht hab ich mich da etwas missverständlich ausgedrückt. Ich war schon immer "schusselig", allerdings hat sich das früher in erster Linie auf kleine Sachen des Alltags ausgewirkt,die nicht wirklich von Belang waren. Etwa wenn man zu irgendwelchen Terminen zwar einen Block zum Mitschreiben dabei hat,aber ständig den zugehörigen Stift vergiss. Oder daß man daheim die Kaffeetasse in der Küche füllt und dann trotzdem ohne Tasse ins Wohnzimmer zurückgeht. Kleinkram also.
Das meine ich mit der fehlenden Verdrahtung zwischen "ich müsste tun" und "ich tue". In den letzten 2-3 Jahren ist es aber -gerade in beruflichen Dingen- häufiger vorgekommen. Dabei habe ich tatsächlich den Eindruck,daß der Kopf das besonders gerne bei Sachen macht,die mir ansich unangenehm sind und die er lieber ausblenden möchte. Da scheint das Gedächtnis irgendwie auf "Durchzug" zu schalten.

Zu meinem Job: Der Job im Callcenter ist etwas, was man nicht unterschätzen sollte. Entgegen landläufiger Meinung sitzen da nämlich nicht nur Leute,die stur ihren Text aufsagen,sondern da gehört durchaus mehr dazu. Als ich da angefangen habe, sah der Job für mich auch nach "easy going" aus, aber ich bin schnell eines besseren belehrt wurde. Diese Fehleinschätzung dürfte wohl auch einer der Gründe sein,wieso sich neue Bewerber nie lange halten. Spätestens wenn sie nach 2 Wochen "Anlernzeit" ins kalte Wasser geschmissen werden, kommen sie nicht wieder.
Mein Menschenbild hat sich in dieser Zeit schon sehr verändert, früher hätte ich nie gedacht,daß irgendwelche Horrorstorys anderer Callcenter-Agenten tatsächlich soviel Wahrheit enthalten könnten. Bei manchen Anrufern fragt man sich allen Ernstes,wie die es wohl frühs aus der Tür schaffen bei soviel Dummheit (sorry). Dabei sind die,die sich blöd anstellen, noch das geringere Problem. Belastender sind die Anrufer,die keine Lust zur Mitarbeit haben (im telefonischen Support muss der Anrufer halt nach Anweisung arbeiten) oder die einem nur Mist erzählen ("Ich hab schon 3x alles gereinigt!" oder "Der Bildschirm zeigt Meldung XY an!"), obwohl man schon anhand der Fehlerbeschreibung sagen kann,daß das nicht der Fall sein kann. Im Privatleben würde man so einer Person wahrscheinlich die Meinung geigen,aber leider dürfen wir das im Callcenter natürlich nicht (auch wenn es manchmal nötig wäre). Man muss also gute Miene zum bösen spiel machen.
Zusätzlich belastend ist,daß man ständig selbst Angst hat, wieder mal einen Rüffel vom eigenen Vorgesetzten zu kriegen, weil man wegen solcher Lapalien,die am Telefon zu lösen gewesen wären, einen Techniker rausschicken musste. Denn in die Tickets dürfen wir das auch nicht so direkt reinschreiben,wenn der Anrufer keine Lust hatte oder sich wie der berühmte erste Mensch angestellt hat.

Was mich ebenfalls belastet: Wenn nicht soviele Kollegen da sind und das Anrufaufkommen gering ist (etwa in der Spätschicht), dann kommt es zwangsläufig vor,daß man die Gespräche der anderen Kollegen mithört. Bei einfachen Sachen ist das kein Problem,wohl aber wenn es auf Themen zu sprechen kommt,bei denen man eben kein Experte und wo man nur auf Unterlagen eine Art Fehlerbaum im Computer zurückgreifen kann. Denn da stehen halt die ganzen kleinen Kniffs und Tricks nicht drin,die die erfahrenen Kollegen im Laufe der Zeit mitgekriegt haben, die man aber selbst nicht kennt. Da kriegt man dann fast immer den Kommentar der mithörenden Kollegen,warum man nicht Verfahrensweise XY angewendet habe. Tja..woher soll mans denn wissen,wenn man so einen Fall noch nicht hatte und folglich nicht wusste,daß es noch mehr Möglichkeiten gibt ? Es ist schon zeitlich unmöglich, bei jeder Unklarheit erstmal die Kollegen um Rat zu fragen.

Die von Hanghuhn genannten Fragen ("Gebe ich die richtigen Antworten?, "An wen kann ich das Gespräch weiterleiten?" usw) kommen erschwerend hinzu.

Und noch ein Punkt,der mich persönlich schon belastet: Gerade wenn ich mal wieder einen Anschiss gekriegt habe,weil ich dies oder jenes angeblich falsch gelöst habe, höre ich unwillkürlich genauer hin, wenn die Kollegen telefonieren. Speziell dann,wenn ich mitkriege,daß sie einen vergleichbaren Fall haben. Denn dann versuche ich zu vergleichen: was hat er mit dem Anrufer gemacht, was hätte ich gemacht bzw was hab ich in der Vergangenheit in solchen Fällen gemacht. Gegen diese Art des "persönlichen Qualitätsmanagements" ist sicher nichts einwenden, Doch stört es mich doch sehr, wenn diese Kollegen die gleichen Lösungswege angewendet haben wie ich, aber nur ich vom Supervisor wegen angeblich falscher Herangehensweise einen Anschiss bekomme. Da lässt sich schon irgendwie nicht der Eindruck vermeiden,als hätte dieser einen auf dem "Kieker" oder man sollte zum verlassen der Firma angehalten werden (diesen Eindruck habe ich tatsächlich).

Ich bin jetzt seit knapp 2 Jahren in dieser Firma, in dieser Zeit ist die Arbeitslast in der Form gestiegen,daß man natürlich -verglichen mit einem Anfänger- mehr Sachen selbst lösen kann (und soll), weil man inzwischen ja die entsprechenden Kenntnisse hat. Dabei bin ich persönlich im Zwiespalt, denn aufgrund meiner Fehler/Schussligkeit darf ich inzwischen keinen 2nd-Level-Support mehr machen,sondern soll eigentlich nur noch Anrufe entgegennehmen und quasi vorklären (1st Level Support). Und schon wieder steht man dann zwischen den Stühlen: die Vorgesetzten erwarten,daß man tatsächlich nur vorklärt und alles was tiefer in die Materie gibt, an den 2nd-Level-Support weitergeht, während die Kollegen dort erwarten,daß man gerade die einfachen Sachen dann gleich hätte selber machen können.

Wenn ich so gefrustet bin,sollte mir dann auf dem Heimweg keiner in die Quere kommen,denn am Steuer lasse ich dann schonmal meinen Frust raus. Es ist zwar nicht so,daß ich dann mit 120 durch den Ort rase, aber ich merke schon,daß ich dann viel aggressiver fahre als z.B. frühs oder am Wochenende. Dann kann ich mich auch maßlos aufregen,wenn einer vor mir mit 38 durch eine 50er Zone tuckert und neige schonmal zu riskanten Überholmanövern.

Dahem habe ich tatsächlich ein anderes Betätigungslevel, denn hier kann ich selbst bestimmen,wieviel ich in welcher Zeit mache. Trotzdem mache ich immer mind. 3 Sachen gleichzeitig. Aktuell schreibe ich hier an diesem Beitrag, skype mit meiner Frau, chatte bei Facebook mit Kollegen und schaue nebenbei noch eine Reportage im TV. Das ist allerdings nur möglich,weil ich dabei selbst aussuchen kann,was für den Moment Vorrang hat.

Das geht auf Arbeit nicht.
Falschparker
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Re: Symptome nur in bestimmten Bereichen des Lebens?

Beitragvon Falschparker » 10. Januar 2018 23:15

Hallo Werniman,

hör auf deine Freunde, gut dass du so aufmerksame und wohlmeinende Freunde hast. :knuddel:

Nee, im Ernst, es spricht viel für ADHS bei dir. Auch das, was du zu deiner Kindheit schreibst
Ich war schon in meiner Kindheit immer eher der Typ "Träumer,der die Einsamkeit genießt". Sprich: wenig gesellig, stimmungslabil, manchmal impulsiv. Allerdings war ich damals eher so der Typ,der wissensmäßig so ziemlich alles aufgesaugt hat,was er an Informationen kriegen konnte, egal zu welchem Thema. Ich war damals schon wie weggetreten, wenn ich auf irgendwas konzentriert hat. Ich war quasi das,was man in Schulzeiten so gerne als Klassenstreber bezeichnet hat.

ist typisch, ich jedenfalls erkenne mich darin gut wieder, ich war auch so einer.

Ich bin noch immer wenig gesellig und meine Stimmung schwankt durchaus schonmal innerhalb von 1-2h von "Himmelhoch jauzend" zu "zu Tode betrübt". Im Privatleben macht mir das nicht so viel aus,da habe ich das halbwegs unter Kontrolle.


So, hast du das? Also ich glaube das erst, nachdem ich deine Frau gefragt habe. Und zwar nicht global, sondern nach typischen Situationen.

Das sage ich jetzt, weil "unsere" Wahrnehmung verzerrt und selektiv ist. Ich habe vor meiner ADHS-Diagnose meine Schusseligkeit, Unordnung und Aufschieberitis natürlich bemerkt, nicht aber meine Unausgeglichenheit und Impulsivität.

Im Gegenteil, mein Selbstbild war das eines geduldigen und ruhigen Menschen, der gut zuhört. Das konnte ich im Beruf auch zeitweise sein, mit großer Mühe allerdings. Aber zu Hause- wie groß die Zumutung für meine Frau war, wie rechthaberisch ich war, mich schnell angegriffen fühlte und völlig sinnlos Streit begann, das nahm ich erst wahr, als es sich (durch die medikamentöse Behandlung meiner ADHS) veränderte. Und diese Veränderung war befreiend- ich bin ruhiger, ausgeglichener und habe ein dickeres Fell. Es gibt viel weniger Streit in unsererer Ehe und ich habe mehr Geduld und Energie für meine (übrigens ebenfalls ADHS-betroffenen) Kinder.

Das Chaos im Beruf ist auch besser geworden, allerdings nicht so beeindruckend besser. Ich schiebe immer noch auf und mein Schreibtisch sieht aus... und deine Arbeitsstelle möchte ich nicht geschenkt haben, auf gar keinen Fall. Das ist doch so ziemlich die am wenigsten geeignete Umgebung für ADHS-ler, oder?

Viele Grüße
Falschparker

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