Könnte ich AD(H)S haben?

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einNerd
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Könnte ich AD(H)S haben?

Beitrag von einNerd » 18. Juni 2015 02:57

Guten Tag,

Ich bin 18 Jahre alt und mir ist bereits seit einige Zeit bewusst, dass mit mir irgendetwas anders ist als mit den anderen. Jetzt würde ich gerne wissen, ob meine Schilderungen / Symptome zu AD(H)S passen, da ich seit geraumer Zeit diesen Verdacht hege. Dazu kommt, dass ich einen seit dem 5. Lebensjahr bemerkbaren Wachstumshormonmangel habe.

Die Probleme bei mir fingen schon in der Grundschule an. Ich fiel schnell dadurch auf, dass ich großes Vorwissen in einigen Bereichen mitbrachte und sehr interessiert an sachkundlichen Themen war, wobei ich oft auch Informationen von außerhalb des Unterrichts einbrachte. Auch attestierte man mir einen sehr guten Wortschatz und die Fähigkeit, Sachverhalte präzise zu formulieren und zu erklären. Jedoch konnte ich mein Wissen und meine Fähigkeiten oft nicht ausspielen, da ich oft unkonzentriert war. In den Zeugnissen hieß es immer ich sei verträumt, oft nicht beim Unterrichtsthema und beteilige micht nur zeitweise aktiv, jedoch mit gut durchdachten und wohlformulierten Wortbeiträgen. Schriftlichen Arbeitsaufträgen versuchte ich immer wieder auszuweichen und ich benötigte oft mehr Zeit als vorgesehen. Meine Arbeitsmaterialien waren oft unvollständig und die Hausaufgaben fehlten ab der 3-4. Klasse meist, etwas das auf die Gegenwart noch zutrifft. Ich kann mich daran erinnern, dass ich damals irgendwann keine Lust mehr auf die Hausaufgaben hatte und lieber rausgegangen bin, oder alleine in meinem Zimmer gespielt habe. Probleme hatte ich oft mit dem Rechnen. Ich konnte Rechenoperationen oft nicht schnell genug ausführen und hatte starke Probleme damit, das kleine Einmaleins zu erlernen. Das zeigte sich auch in meinen teil nicht mehr ausreichenden Leistungen in dem Fach Mathematik. Mit dem Abschluss der 4. Klasse erhielt ich nur eine Empfehlung für die Beobachtungsstufe der Haupt- und Realschule, da meine Leistungsentwicklung und Leistungsfähigkeit zu gering waren. Ich bin aber trotzdem direkt auf das Gymnasium gegangen

Mit 8 Jahren wurde mein IQ nach HAWIK-III festgestellt. Dabei war auffällig, dass die Ergebnisse teilweise so unterschiedlich waren, dass der Gesamt-IQ, in meinem Fall 107, eigentlich nicht ermittelt werden kann. Der Verbalteil (126) überwog den Handlungsteil (87), wobei mir extreme Stärken im Bestand an sprachlichen Kentnissen, im Ursache-Wirkung-Denken sowie dem logisch-abstrakten Denken zugesprochen wurden (das bestätigt sich allein schon darin, dass ich seit dem ich 10 Jahre alt bin in meiner Freizeit programmiere und mich schon immer für die Funktionsweise von bestimmter Technik interessiert habe *gg*). Auffällig war, dass mein Konzentrationsvermögen bei Routineaufgaben deutlich unter dem Durchschnitt lag. Auch hatte ich Probleme mit der "Erfassung sozialer Handlungsabläufe" sowie der "Wahrnehmung und Reproduktion konkreter Figuren", wobei man mir aber andererseits eine überdurchschnittliche Intelligenz im räumlichen Denkvermögen zugesprochen hat.

Am Gymnasium hatte ich anfangs besonders in der 5. - 7. Klasse Probleme, wobei dabei Probleme im Umfeld dazu kamen (Tod eines Familienmitgliedes und Umzug zum Vater).
Meine Konzentrationsprobleme haben sich bis in die 12. Klasse fortgesetzt. Oft habe ich mich selbst abgelenkt mit Themen die mich begeistert haben und so war ich unkonzentiert. Freunde von mir (wobei zu sagen ist, dass ich immer nur sehr wenige Freunde hat) sagten dazu in fast satirischer, zynischer Art und Weise "[hier mein name] ist stets konzentriert beim Unterricht dabei, sofern es um Arch Linux oder Emulatoren (beides Technikthemen *gg*) geht". Ich war oft extrem unorganisiert und unordentlich. Meine Schultasche war das reinste Chaos, Mappen ein "Fremdwort" für mich. Hausaufgaben machte ich immer weniger, da ich mich lieber mit anderen Dingen beschäftigte (Computer, Programmierung usw.). Und selbst wenn ich sie machen wollte, fiel es mir schwer, weil ich mir so gut wie nie notierte was wir aufbekommen hatten. Selten ging es sogar gänzlich an mir vorbei, dass wir es aufbekommen hatten. Zuhause konnte ich mich dann oft auch nicht mehr dran erinnern. Das alles zeigte sich natürlich in meinen Noten, die meinem Empfinden nach oft weit unter dem Möglichen lagen. Mein Notenschnitt lag nie oberhalb von 2,64, meist war er sogar schlechter. Von den Lehrern musste ich mir oft anhören, dass ich nur phasenweise mich aktiv beteiligen würde, wenn ich mich beteiligen würde, dann jedoch oft mir sehr guten Beiträgen. Im Nachhinein habe ich Angst, dass Lehrer das vielleicht als bösen Willen aufgefasst haben, dabei konnte ich das oft einfach nicht steuern, ob ich aufmerksam war, mich mit anderen Dingen beschäftigt oder geträumt habe.

Zu Hause bin ich in der Vergangenheit oft dadurch angeeckt, dass ich Arbeitsaufträge nicht richtig erfüllen konnte, oder Teile der Aufgabenstellung schlichtweg überhört (dies ist jedoch besser geworden) habe. Auch handle ich oft, ohne vorher genau darüber nachzudenken, was mir auch schon öfters Probleme bereitet hat und von meiner Stiefmutter oft als Nicht-Denken/Dummheit oder böser Wille aufgenommen wurde. Ich bin zu Hause oft alleine in meinem Zimmer, da ich dort meine Ruhe habe und mich zurückziehen kann. Mein Vater spricht regelrecht davon, dass ich mich isoliere. Auch bleibe ich oft bis spät in die Nacht wach (siehe jetzt *gg*), da ich die Nacht als etwas Angenehmes empfinde. Das kommt primär daher, dass ich in der Nacht meine absolute Ruhe habe, allein schon da durch, dass die anderen schlafen und es dunkel ist (d.h. keine äußeren Einflüsse) und, dass ich ohne Unterbrechungen arbeiten kann.

Wenn ich sitze neige ich tendenziell dazu mit meinen Beinen oder Füßen zu hibbeln, mit einer meiner Hände durch die haare zu fahren, mit einem Gegenstand in der Hand herumzuspielen oder derartigem. Ich weiß nicht inwiefern man das als leichte Hyperaktivität werten kann. Mein Vater hatte mich letzens schon darauf angesprochen (dass ich damit aufhören sollte), da es ihn nervte. Er meinte, dass das von meinem Cola-Konsum kommen würde. Ich habe das aber auch an Tagen / in Zeiten, an denen ich auf Cola verzichte. Insofern kann das nicht daher kommen. Wenn ich bei einem Gespräch am Tisch sitze, dann fragen meine Eltern mich oft worüber ich nachdenken oder wo ich hingucken würde. Ich wirke dann oft wie abwesend, da ich einfach in meinen Gedanken bin. Ich denke viel nach. Hauptsächlich über theoretische Sachen. Und ich versuche mir zu erklären, was die Welt im Innersten antreibt. Ich denke über sowas auch oft nach, wenn ich z.B. auf dem Fahrrad sitze. Manchmal kann ich auch nicht einschlafen, weil mein Kopf einfach nicht abschalten kann. Und oft habe ich das Gefühl, dass ich mir über einfache Dinge viel zu viele Gedanken mache. Wegen meiner Unaufmerksamkeit in vielen Dingen, wollten mein Vater und meine Stiefmutter lange auch nicht, dass ich den Führerschein mache, da sie es für zu gefährlich hielten.

So habe ich irgendwas vergessen? Ich hoffe nicht ^^ Ich hoffe auch, dass ich nicht zu viel / unnötges geschrieben habe. Ich habe einfach mal versucht aufzuschreiben, was mir zu dem Thema zugehörig / passend erschien.

Ich freue mich jetzt schon auf eure Einschätzungen :)

MfG einNerd
Falschparker
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Re: Könnte ich AD(H)S haben?

Beitrag von Falschparker » 18. Juni 2015 12:48

Hallo Nerd und  :wif:

also einschätzen muss das ein Arzt, das ist dessen Job und nicht unserer!  :811:

Bei diesem Lebenslauf kann ich jedenfalls kaum glauben, dass da noch niemals jemand drauf gekommen ist?

Jedenfalls passt du gut zu uns. Vieles, was du beschreibst, könnte auf eine ADHS hinweisen.

Wie bist du denn darauf gekommen und was würdest du machen, wenn sich die Vermutung bestätigt?

Ich selbst hatte eine in manchen Punkten ähnliche Kindheit und Jugend, meine ADHS-Diagnose bekam ich allerdings erst mit 38.

Viele Grüße  :winken:
Falschparker
<><
einNerd
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Re: Könnte ich AD(H)S haben?

Beitrag von einNerd » 18. Juni 2015 13:07

Danke :P

Also ob da schon mal jemand drauf gekommen ist weiß ich nicht. Ich habe die erste Hälfte meines Lebens (bis zum 10. Lebensjahr) bei meiner Mutter gewohnt, die jetzt aber nicht mehr ist. In der Zeit wurde ja auch der IQ-Test gemacht und in der Zeit war ich ja auch in der Schule am auffälligsten.
Auf das Thema ADHS bin ich über einen Internet-Bekannten aus der Schweiz gekommen, der ebenfalls programmiert und eine ADHS-Diagnose hat. Ich habe gemerkt, dass ich viele Probleme mit mit gemein habe und, dass ADHS eben nicht nur "Zappelphilip" bedeutet. Ich habe dann im Internet nach verschiedenen Listen der Symptome gesucht und festgestellt, dass gerade in Punkto Unaufmerksamkeit vieles auf mich passt.

Grüße
einNerd
Elchi
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Re: Könnte ich AD(H)S haben?

Beitrag von Elchi » 18. Juni 2015 13:39

Hallo,

das Beste wird sein, du suchst dir einen kompetenten Arzt und lässt mal eine richtige Diagnose machen.
Da du erst 18 bist, kannst du zu einem Kinder- und Jugendpsychiater gehen, die sind bis 21 zuständig. Dort sind in aller Regel die Wartezeiten nicht so lange, wie bei Ärzten für Erwachsene.

Wenn du im entsprechenden Unterforum nach einem Arzt fragst und die ersten beiden Zahlen deiner Postleitzahl angibst, bekommst du Arztadressen (von Ärzten, die sich mit ADHS auskennen. Es gibt leider immer noch welche, für die es ADHS nicht gibt).

Was du so schreibst, klingt schon sehr nach ADHS, aber wirklich hilfreich ist so eine Ferndignose ja nicht.

Ist dein Wachstumshormonmangel irgendwie "amtlich"? Eine Schilddrüsenunterfunktion führt auch zu Wachstumsverzögerung und macht ganz ähnliche Symptome wie ADS. Eventuell wäre hier auch ein Ansatzpunkt.

LG
Elchi
Zuletzt geändert von Elchi am 18. Juni 2015 13:41, insgesamt 1-mal geändert.
einNerd
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Re: Könnte ich AD(H)S haben?

Beitrag von einNerd » 18. Juni 2015 15:50

Mein Wachstumshormonmangel ist amtlich und wird durch Somatropin behandelt.
Danke für den Hinweis auf das Unterforum. Ich werde das aber erstmal zu Hause besprechen :)

Grüße

EDIT: Der Wachstumshormonmangel kommt durch eine zu kleine Adenohypophyse zu stande. Eine Schilddrüsenunterfunktion kommt also, soweit ich das beurteilen kann nicht in Frage, vor allem da die Behandlung mit Somatropin anschlägt.
Zuletzt geändert von einNerd am 18. Juni 2015 16:24, insgesamt 1-mal geändert.
Eva36
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Re: Könnte ich AD(H)S haben?

Beitrag von Eva36 » 18. Juni 2015 16:48

Hallo einNerd,

ich schließ mich den anderen mal an und finde, Du solltest dem nachgehen.
Es klingt schon ziemlich nach AD(H)S.

Ich bin übrigens auch erst mit 36 diagnostiziert worden, obwohl es rückblickend einige Anzeichen gab.

Ich drück Dir die Daumen, daß Du bald Klarheit hast.
einNerd
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Re: Könnte ich AD(H)S haben?

Beitrag von einNerd » 18. Juni 2015 17:13

Okay danke :)
Um noch die Frage von Falschparker zu beantworten, die ich ganz vergaß: "was würdest du machen, wenn sich die Vermutung bestätigt?"
Das weiß ich nicht. Ich wüsste dann zumindest, warum ich anders bin. Das würde mich schonmal etwas beruhigen.
Sheldon
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Re: Könnte ich AD(H)S haben?

Beitrag von Sheldon » 21. Juni 2015 17:22

Hallo Nerd,

Unkonzentriertheit und Unaufmerksamkeit, Verträumtheit, Langsamkeit, Desorganisation und Unordnung, erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Reizen und das daraus resultierende Bedürfnis nach Ruhe sowie andauernde "Gedankenstürme" - das alles sind, wie Du sicher schon weißt, Symptome von ADS.

Ich fülle zurzeit Fragebögen für einen ADHS-Test aus und da werden genau solche "Auffälligkeiten" abgefragt. Ich kann dir einen solchen Test nur ans Herz legen. Das kostet dich nichts und am Ende bist du vielleicht ein bisschen schlauer. Bei entsprechender Diagnose kannst du dir ggf. auch Medikamente verschreiben lassen, die dir helfen können, dich besser zu konzentrieren.

VG, Sheldon
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Re: Könnte ich AD(H)S haben?

Beitrag von einNerd » 24. Juni 2015 19:48

Hallo Sheldon ( Cooper? :D )
Ich habe mich heute dazu durchringen können, mit meinem Vater, Arzt, darüber zu sprechen. Dieser meinte, dass das durchaus sein könnte. Ich versuche ihn mal dazu zu kriegen, dass ich so einen Test machen kann.

Lg
Eva36
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Re: Könnte ich AD(H)S haben?

Beitrag von Eva36 » 24. Juni 2015 20:07

Hey einNerd,

Dein Vater ist Arzt? Wie praktisch :-) Welche Fachrichtung, wenn ich fragen darf?! Er kann Dir doch sicher gute Kollegen empfehlen.

LG
einNerd
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Re: Könnte ich AD(H)S haben?

Beitrag von einNerd » 24. Juni 2015 22:05

Facharzt für Allgemeinmedizin. Zu der 2. Frage: das weiß ich nicht :P
Falschparker
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Re: Könnte ich AD(H)S haben?

Beitrag von Falschparker » 26. Juni 2015 13:23

[quote="einNerd"]Ich versuche ihn mal dazu zu kriegen, dass ich so einen Test machen kann.[/quote]

Ihn dazu zu kriegen? Das hängt doch nicht von ihm ab, wenn du schon 18 bist.
<><
Sheldon
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Re: Könnte ich AD(H)S haben?

Beitrag von Sheldon » 28. Juni 2015 22:45

Hallo noch mal Nerd,

kannst ja gegenüber deinem Vater dahin gehend argumentieren, dass dir bei entsprechender Diagnose besser geholfen werden kann (z. B. in Bezug auf die Unaufmerksamkeit, motorische Unruhe und den sozialen Rückzug). Das stört deine Familie ja schließlich auch. Und allein das Wissen um eine Krankheit ist schon viel wert. Man kann dann viel besser mit ihr umgehen.

Wenn dein Vater dagegen ist, kannst du dir ja auch mal überlegen, ob du das Ganze nicht auf eigene Faust durchziehst. Ist ja schließlich dein Leben. AD(H)S-ler hängen zwar in ihrer Entwicklung oft ein bisschen hinterher, das ist aber kein Grund, sich ständig bevormunden zu lassen.

Wie dem auch sei, wünsche dir alles Gute!

LG, Sheldon (Cooper  :ja1:)
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Hanghuhn
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Re: Könnte ich AD(H)S haben?

Beitrag von Hanghuhn » 29. Juni 2015 00:51

Wahrscheinlich hatte Deine Mutter bereits eine entsprechende Diagnostik in die Wege geleitet (Bei Kindern wird begleitend immer (oder fast immer) auch ein IQ-Test gemacht).

Durch Deine Situation damals ist das ganz sicher in den Hintergrund getreten. Vielleicht hat Dein Vater gar nicht gewusst, dass Du in psychiatrischer oder vergleichbarer Behandlung (wenn es so war) warst.

Dass es keinem früher schon aufgefallen ist, könnte auch darin begründet sein, dass Dein Verhalten vielleicht mit Deiner außergewöhnlichen seelischen Situation erklärt wurde. Das Gefühl, eigentlich mehr zu können, haben nach meiner Erfahrung meist die Betroffenen selber. Dass da mehr gehen könnte, fällt den umgebenden Erwachsenen oft nicht so auf, oder sie halten ihren Sprössling für faul oder uninteressiert, was ja oft teilweise auch stimmt.
LG Hanghuhn
einNerd
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Re: Könnte ich AD(H)S haben?

Beitrag von einNerd » 10. Juli 2015 18:23

@Sheldon Danke für den Tipp, das sollte mir helfen zu argumentieren. Mein Vater meinte letztens, dass er wahrscheinlich auch eine AD(H)S-Komponente hätte. Das passt auch insofern, dass man ihn 1000 mal bitten kann einen Termin zu machen und man anschließend immer noch kein Termin hat ^^
AD(H)S-ler hängen zwar in ihrer Entwicklung oft ein bisschen hinterher, das ist aber kein Grund, sich ständig bevormunden zu lassen.
Das kenne ich insofern ganz gut, dass ich ziemlich unselbständig bin und mir dementsprechend auch nur wenig zutraue.

@Hanghuhn Das könnte natürlich sein. Primär sollte damals der IQ von meiner Schwester festgestellt werden, weil es darum ging, ob sie eine Klasse überspringen sollte. Ich wurde damals dann halt auch getestet, warum weiß ich aber nicht^^ Wahrscheinlich aber wegen meiner Probleme in der Schule
Zuletzt geändert von einNerd am 10. Juli 2015 18:23, insgesamt 1-mal geändert.
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