Oh je -schlimmer als gedacht....

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ULBRE
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Re: Oh je -schlimmer als gedacht....

Beitrag von ULBRE » 27. September 2019 20:39

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Dann sollte man das erst recht der Kammer melden-
Eine solche Stellung so zu missbrauchen ist mit ärztlicher Pflicht in absolut keiner Weise in Deckung zu bringen.

ich stehe dazu: nicht durchgehen lassen.
Wer weiss, wieviele ihr nicht angenehme Menschen noch ein falsches Etikett bekommen haben ?
Ein Skandal wird nicht dadurch geringer, dass jemand, der ihn verursacht, hohe Weihen hat.
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Anders
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Re: Oh je -schlimmer als gedacht....

Beitrag von Anders » 27. September 2019 21:08

Falschparker hat geschrieben:
27. September 2019 20:33
Sie ist im Beirat von ADHS Deutschland und hat mehrere ADHS-Bücher geschrieben. Also sie ist wirklich eine der Expertinnen, sie weiß viel mehr als du und ich zusammen über ADHS. Genau deswegen ist der Vorgang ja so erschreckend.
Sie hat doch nirgendwo geschrieben, das sie bei Frau Neuy Sliwowitz (oderwiediejetztnochmalheisst) war, oder hab ichs überlesen..? In Aschaffenburg steht da nur..
Ist die denn da?
Falschparker
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Re: Oh je -schlimmer als gedacht....

Beitrag von Falschparker » 27. September 2019 21:10

Falschparker hat geschrieben:
27. September 2019 20:33
im Beirat von ADHS Deutschland
Entschuldigung, im Vorstand.
Falschparker
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Re: Oh je -schlimmer als gedacht....

Beitrag von Falschparker » 27. September 2019 21:15

Anders hat geschrieben:
27. September 2019 21:08
oder hab ichs überlesen..?
Gestern um 13:09:
diamonds&rust hat geschrieben:
26. September 2019 13:09
sehr interessanter Aspekt mit dem Artikel von besagter Ärztin.
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Re: Oh je -schlimmer als gedacht....

Beitrag von Elwirra » 27. September 2019 21:20

der Nachteil bei allen Diagnostiken wo man quasi nur einmal da ist ja auch das es alles nur Menschen sind.

wenn die gute Dame bei der Diagnostik gerade ihre Tage hatte , ist sie bestimmt empfindlicher und nicht so reflektiert. ;)

nein Spass beiseite. Lass Kliente und Arzt einen schlechten Tag haben, die Chemie zwischen beiden nicht stimmen und schon nimmt das Einfluss auf die Diagnostik

Und selbst wenn ein Psychologe reflektiert ist und später merkt das seine Stimmung die Diagnose beeinflusst hat, ruft er ja den Patienten nicht für einen neuen Termin zurück oder rät ihm es woanders nochmal neu zu machen. Wobei das eigenlich richtig und professionell wäre

und wenn man die Reznssion von der Dame liest , wenn sie es ist dann passt es aber nicht zur Beschreibung von

Diamonds..Mann oder,

http://adhs-deutschland.de/Home/Unser-A ... falle.aspx
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Re: Oh je -schlimmer als gedacht....

Beitrag von diamonds&rust » 27. September 2019 22:21

Hallo ihr Lieben,
es ist wirklich gut ,dass ihr alle da seid! :D
Falschparker liegt richtig :lol: :
1.Versuch war bei einer Adresse,die wir von der Ärztekammer hatten .Aussage dieser Ärztin:sie können kein ADHS haben ,sie sind ja nicht hippelig...atmen Sie einfach tief durch ,bevor Sie sich das nächste Mal aufregen :lol:
2.Versuch war bei der Expertin Dr.Neuy-Lobkowicz in Aschaffenburg.Wir waren mit Test und Gespräch ca 2 h in der Praxis/das Gespräch dauerte etwa 30-45 min.Ja und dann hatte er den Narzissten ;)
Also mit den Frauen scheint er kein Glück zu haben .Vielleicht sollten wir mal zu einem Mann ? :D :roll:
Wir lassen jetzt mal alles sacken und machen dann noch einen dritten Versuch-und wenn es nur eine Übernachtung mit der Frau wird ,gell Falschparker :lol: Ich schreibe euch dann ,wie es weitergegangen ist 😊Ganz liebe Grüße und nochmals danke an euch alle
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Re: Oh je -schlimmer als gedacht....

Beitrag von diamonds&rust » 27. September 2019 22:31

@ Elwirra ,
wirklich komisch wie das gelaufen ist .Ich hatte Fr.Neuy ja ausgewählt aufgrund ihrer Expertise...Und zugegeben ,mein Mann war beim Termin kein Sonnenschein :mrgreen: Aber trotzdem,gleich die NPS zu diagnostizieren,ohne auf seine Charaktereigenschaften,die gegen eine NPS sprechen einzugehen,finde ich schon sportlich .Narzisstische Züge mag er ja haben ,aber dann direkt ADHS kategorisch auszuschließen ?Fragezeichen über Fragezeichen
ULBRE
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Re: Oh je -schlimmer als gedacht....

Beitrag von ULBRE » 27. September 2019 23:07

Ich gehe auch die Dreiviertelstunde mit.
Bei diesen Symptomen und Nichtsymptomen eine narzisstische Persönlichkeitsstörung zu geben ist eine Körperverletzung durch fehlerhafte ärztliche Arbeit.
Ich meine das so.
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Re: Oh je -schlimmer als gedacht....

Beitrag von Raupi » 28. September 2019 07:37

Wenn das so ist, würde ich der Ärztin vielleicht eine Email schreiben und Deine Sicht mit den Argumenten darlegen und um einen kurzfristigen neuen Termin bitten... das Ganze möglichst freundlich und kooperativ formuliert. Oder ohne viele Argumente um einen weiteren Termin bitten, nur für dich.

Schließlich ist dein Mann jetzt dort Patient und, da es sich nicht um ein orthopädisches Problem deines Mannes handelt, unter dem nur er die Schmerzen hat, bin ich der Ansicht, dass Du als Erweiterung des Patienten doch schwer mitbetroffen bist.

Weise vielleicht sogar die Narzissmus Diagnose grundsätzlich der Ärztin gegenüber nicht zurück, sondern erklär ihr Deine Probleme mit deinem Mann, sag ihr, dass du Hilfe brauchst.

Dann wird sie schon selber merken, dass sie die Diagnose revidieren muss.

Dann bekommt sie die Chance, selber zu merken, dass sie einen Fehler gemacht hat. Wenn das nicht hilft, ab zur Kammer.

Aber man darf nicht ohne Reklamation an die Kammer gehen, finde ich. Sie ist ja auch nur ein Mensch.

Wer will denn, dass sein Chef ihn abmahnt, ohne vorher auf den Fehler angesprochen worden zu sein und die Möglichkeit zu bekommen, ihn zu korrigieren.

Jetzt fällt mir noch was Verrücktes ein - nachdem sich zwei ADxS ler ja oft zusammen finden - findest du gar nichts aus dem Fragebogen, was auf dich zutreffen könnte? Sonst kaschier das Ganze vielleicht auch als Diagnostik für dich...?? Naja, aber das ist jetzt fast mehr scherzhaft gedacht...

Oder könntest du sie vielleicht nach irgendeiner Therapie für dich fragen, weil du in der Folge das oder das schwerwiegende Problem hast...?

Ich kenne jetzt die Ärztin überhaupt nicht aber irgendwoher wird sie ihren guten Ruf ja haben. Da sollte man 1. ihr vielleicht doch noch eine zweite Chance geben und 2. wenn sie nun mal die bei Euch am nächsten gelegene ADHS erprobte Ärztin ist, wäre es praktisch, dort weitermachen zu können.

Wenn es natürlich eine Sache der Chemie ist, kann man vielleicht doch nicht so viel machen. Aber ich habe auch schon verschiedentlich gute Erfahrungen gemacht, nach einer entgleisten einzelnen Situation mit einem Arzt, dass man sachlich und freundlich seine Frage oder sein Anliegen erneut stellt, sich das nochmal erklären lässt, das Gegenüber dann genauer versteht, worum es einem geht und man daraufhin dann doch jahrelang gut miteinander arbeiten konnte...

Klar wäre es schön, wenn die Chemie einfach so vin selber stimmen würde. Aber manchmal kann man dann doch auch auf einer sehr sachlichen Ebene miteinander zusammenarbeiten und bekommen, was man braucht.

Von der Ärztin braucht ihr nur die zutreffende Diagnose, dann vielleicht Rezepte oder Verordnungen für Therapien... oder ihr geht nach der Diagnose für alles Weitere woanders hin...
LG, Raupi

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Re: Oh je -schlimmer als gedacht....

Beitrag von Elwirra » 28. September 2019 08:15

Finde die Ideen und Anmerkungen von Raupi sehr produktiv, wäre vielleicht ein Versuch wert, passieren kann euch ja nun eh nix mehr ;)

Ich war auch mal bei einer Pschologin, die für mich Fachlich genau richtig schien.
Die Berwtungen von ihr sind entweder sehr gut oder sehr schlecht
Bei mir stimmte die Chemie überhaupt nicht und dementsprechend kam da nichts gesundheitsdienliches bei rum.
Wenn man überlegt, dass es ja eigentlich eine probatorik gibt um zu schauen ob man miteinander ins Geschöfft kommt! Probatorik hat man halt bei einer Diagnsotik nicht.
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Re: Oh je -schlimmer als gedacht....

Beitrag von ULBRE » 28. September 2019 13:33

Hallo,

aufgrund des Patientengeheimnisses DARF die Ärztin dazu gar nichts sagen.
Würde sie das tun, hätte sie nicht nur einen Ärger mit der Kammer, sondern drei...

LG

UlBre
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Re: Oh je -schlimmer als gedacht....

Beitrag von Sheherazade » 28. September 2019 14:09

ULBRE hat geschrieben:
27. September 2019 00:31
diamonds&rust hat geschrieben:
26. September 2019 13:09
...Er lügt nie ,er ist ehrlich bis zur Schmerzgrenze,ihm sind materielle Dinge und Status total egal,ihm ist nichts peinlich,er ist immer authentisch,er ist nicht manipulativ oder intrigant,er sagt alles so,wie er es denkt....nicht immer gut ,aber eben auch kein bisschen verschlagen,gibt einem Obdachlosen spontan 20 €,oder ruft die Caritas an ,wenn ein Obdachloser im Winter neben seiner Waschhalle liegt,er kauft einem sozial schwachen Kind aus der Fußballmannschaft heimlich neue Kickschuhe,er kann sich zwar nicht entschuldigen,sucht aber nach Streit versöhnliche Kompromisse,lobt mich und die Kinder oft,sagt oft ,wie froh er ist,dass er uns hat.Dass er sich für mich bessern möchte und dass er weiß,dass er kein Traumprinz ist stand zum letzten Hochzeitstag in der Karte....
....

DAS IST K E I N NARZISSMUS !!!!!
Stimmt, ganz sicher nicht. Vom reinen Lesen her und nach meinen eigenen Erfahrungen mit meinem Sohn und meinem Vater würde ich da eher auf Autismus, evtl. mit begleitendem ADHS tippen.

Mein Vater (jetzt 75 Jahre alt) ist definitiv untherapierter Autist. Alle seine auffälligen Eigenarten haben sich in den letzten 40 Jahren unangenehm gesteigert, selbst mein Jüngster (Autismus und ADHS), der ihm vom Wesen her sehr nahe kommt, meidet seine Nähe, auch wenn er ihn versteht. Mein Vater ist jetzt sehr rechthaberisch, sehr laut und sehr aufbrausend, lässt keine andere Meinung zu, wirkt nach aussen wie ein astreiner Macho und hat -seiner eigenen Aussage nach- noch nie, niemals irgendwelche Probleme damit gehabt. OK, kann man nach 5 gescheiterten Ehen und 3 Kindern, die er erst wiedersehen wollte als sie erwachsen waren (seitdem kümmert er sich aber auch), geteilter Meinung drüber sein, aber auch sein Freundeskreis ist sehr überschaubar geworden. Andererseits ist er sehr sozial engagiert, seit einigen Jahren in der Tiernothilfe in Griechenland und da gibt er alles. Irgendwie so ein bißchen wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Vieles davon trifft auch sehr gut auf meinen Mann zu, der sich selbst und auch seine Geschwister im Bild eines ADSler wiedererkennt, seit der Diagnostik unseres älteren Sohnes (ADS).

Es ist aber auch unbestritten, dass sowohl Autismus als auch ADHS mit zunehmendem Alter immer schwerer zu diagnostizieren ist. Man liest regelmäßig von Ausweichdiagnosen wie Angstststörung, Bindungsstörung, Depressionen, Narzissmus u. ä.

Da braucht es wirklich schon einen sehr guten und erfahrenen Diagnostiker um den Kern zu treffen.
diamonds&rust
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Re: Oh je -schlimmer als gedacht....

Beitrag von diamonds&rust » 28. September 2019 15:19

Hallo Raupi und Elwirra,
ich finde eure Vorschläge gut und normalerweise bin ich immer für die direkte Kommunikation .In unserem Fall geht das nun nicht ,da ich wie Ulbre sagt keine Auskunft erhalten würde.Die Praxis ist auch nicht wohnortnah,so dass ich hier tatsächlich keinen Nutzen sehe .Von der Chemie zwischen der Therapeutin und meinem Mann ganz zu schweigen ....Wir schauen mal weiter nach einer Diagnostik und je nachdem was da rauskommt ,nehme ich nochmal Kontakt zu Fr.Dr.Neuy auf .Sie scheint sich ja auch viel mit NPS zu befassen ....Buchkritik,Artikel vom Februar diesen Jahres.Vielleicht wollte sie mal einen diagnostizieren -diese Spezies kommt selten in eine Praxis hab ich gelesen -und da kam mein sturer ,rechthaberischer ,,oppositioneller Mann ohne jegliche Einsicht
in die Praxis ...und so nahm das Ganze seinen Lauf 😉
Sheherazade -auch was du schreibst finde ich interessant.Mein Mann war in jüngeren Jahren ruhiger als jetzt . Wenn ich das auf 75 Jahre wie bei deinem Vater hochrechne ,na dann gut Nacht 😂Ich hoffe ,wir finden vorher eine Diagnose 😉Liebe Grüße an alle
Antworten

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