Burn-Out-Prävention muss frühzeitig beginnen

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Dieter
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Burn-Out-Prävention muss frühzeitig beginnen

Beitrag von Dieter » 23. Mai 2009 13:12

Burn-Out-Prävention muss frühzeitig beginnen

Heidelberg – Hausärzte, die sich vor einem „Burn-out“ durch ihren aufreibenden Job schützen wollen, müssen frühzeitig etwas für sich tun. Nur so haben sie genug Energie, um ihre Patienten auf Dauer engagiert medizinisch versorgen zu können. Das riet Armin Wiesemann, Lehrbeauftragter der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung des Universitätsklinikums Heidelberg niedergelassenen Ärzten beim 10. Heidelberger Tag der Allgemeinmedizin.

„20 Prozent der Hausärzte sind vom Ausbrennen betroffen, beziehungsweise stark gefährdet“, verdeutlichte Wiesemann. Gerade weil Hausärzte sich oft sehr intensiv um gesundheitliche Probleme anderer Menschen kümmerten, ein hohes Maß an Verantwortung trügen und das eigene und familiäre Wohlergehen oft vernachlässigten, sind sie nach Einschätzung Wiesemanns besonders gefährdet. Hinzu kämen politische und wirtschaftliche Zwänge in ihrer Praxis, denen sie als Freiberufler ausgesetzt seien.

Psychotherapeutin Frauke Nees empfahl den Niedergelassenen auf dem Tag der Allgemeinmedizin dem drohenden Burn-out durch selbstkritische Fragen und einen Perspektivewechsel aktiv vorzubeugen. Die Mediziner sollten verstärkt Sport treiben, Übungen zur Muskelentspannung in ihren Alltag aufnehmen, bewusst kürzere Arbeitszeiten anstreben und Gelassenheit und Humor als Geisteshaltung anstreben.

Wer solche Veränderungen nicht aus eigener Kraft schaffe, solle sich nicht scheuen, die Unterstützung eines Profis, eines „Personal Trainers“ oder „Coachs“, in Anspruch zu nehmen. © hil/aerzteblatt.de


Quelle: www.aerzteblatt.de
Liebe Grüße Dieter
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