Kinderärztin macht Druck-Untergewicht

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Mama2erMädels
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Kinderärztin macht Druck-Untergewicht

Beitrag von Mama2erMädels » 6. Dezember 2013 20:06

Hallo,

lange nicht mehr hiergewesen. Wahrscheinlich weil es uns eigentlich sehr gut geht.

Unsere Tochter ist nun 8. Nach Einstellung auf Medikinet, danach auf Medi+Concerta hat sich alles zum positiven geändert.
Sie wurde zurückgestellt von Klasse 2 auf 1(im Winter 2012), ist nun wieder Klasse 2. Noten 1-2, sie geht wieder gern zur Schule.
Besucht Leichtathletik, Geräteturnen, zusätzliches Schwimmen und durch die sportlichen Leistungen, zusätzlich Wettkampfvorbereitung.
Zu Hause ist Ruhe eingekehrt, von Wutausbrüchen zu einem ausgeglichenem, vernünftigen Mädchen.....
Seit letztem Monat nimmt sie noch an einem Konzentrationstraining teil.

Wir sind zufrieden mit dem behandelten Arzt. Auch dadurch das er uns bestärkt hat, in der schlimmsten Zeit, das wir als Eltern nicht versagt haben.
Man macht sich einfach Gedanken weshalb sie so war und warum es uns auch einfach so schwerfiel das aufzufangen.
So, nun gut zum eigentlichen Thema.
Unsere Kinderärztin ist von Anfang an gegen das Thema Medikamente bei ADHS.
Nur soviel dazu, ich gebe meinem Kind auch nicht wirklich gern jeden Tag Tabletten.
Wenn es nach ihr gänge und der Vordiagnose in anderem SPZ wäre sie auf einer Förderschule aufgrund ihrer Minderintelligenz.
Daraufhin habe ich das SPZ gewechselt, stationäre Test, ADHS, Medikamente....Therapie. Seitdem hat sie uns auf dem Kiecker.
Wir waren gestern beim wiegen, sie wiegt bei einer Grösse von 125cm 21 Kilo.
Ja, es ist wenig, ich mache mir da auch Gedanken.
Vorher waren wir bei unserem Professor, der meinte durch Sport, Wachstum könnte sie auch nicht besonders dick werden.
Sie wäre nicht gefährlich dünn. Wir könnten wenn es uns Sorge macht aber auch umstellen. Seitdem nimmt sie Elvanse.
Essen nicht besser, dafür das Abendliche Schlafen schlimmer, sie kommt schlecht zur Ruhe.
Nun gut zurück zu gestern.
Ich schickte dann meine Tochter aus dem Behandlungszimmer da es mir einfach zu doof wurde.
Angefangen bei sie würde furchtbar krank aussehen. Später meinte sie, sie wäre depressiv weil sie gelangweilt auf der Liege saß.
Jegliche Kommentare von mir das mein Kind einfach keinen Bock hat hier zu sein wurden regelrecht abgeschmettert.
Dann ging es weiter zu meiner Schulbildung(quali Hauptschulabschluss, Notenschnitt 1-2, hätte weitermachen können, wollte aber arbeiten), wurden ausgelegt
als Doofheit der Mutter was erwartet sie vom Kind. Über ich würde mein Kind krank machen......
Das würde so nicht weitergehen, sie würde niemals ihrem Kind Medikamente geben.

Ich habe ihr dann gesagt das sie sich mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen soll, sie weder Ergo noch sonstiges verschreibt, mich damit immer nur an unseren
anderen Arzt verweist, dieser aber auch nicht zuständig ist. Wir finanzieren ihre Ergo jetzt selbst. Sie mir doch bitte eine alternative Behandlung vorschschlagen soll.
Schlussendlich gab sie mir einen Globuliplan mit 3 verschiedenen Globulis über einen Zeitraum von 3 Monaten. Und tata...ein grünes Rezept.
Bin dann gegangen.
Ich hätte die Ärztin schon lange gewechselt, aber hier sind Ärzte nunmal zu alt oder nehmen niemand mehr auf.
Meine Zwei sind selten krank und wenn dann geht meistens Oma, da ich arbeite. Ich muss ihr Gottseidank nicht oft über den Weg laufen.

Was mache ich nun? Ich gebe ihr in dem Fall Recht das ich mir auch Gedanken ums Gewicht mache. Sie ist ein kleines zartes Huschel.
Nix passt, sogar Jeggins sind weit......aber seit der Einstellung geht es ihr einfach besser. Sie mag die Tabletten nicht aber sie merkt selber das es einfach besser
funktioniert. Durch die Therapien hoffen wir ja irgendwann die Medis wegzulassen.
Ach nee, alles blöd.
Unseren Arzt habe ich heute nicht erreicht, hoffe ja ich bekomme ihn am Montag ans Telefon.

Wie seht ihr das?

LG
Mama2erMädels
lenilein
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Re: Kinderärztin macht Druck-Untergewicht

Beitrag von lenilein » 6. Dezember 2013 20:59

1. Lass dich nicht fertig/runter machen!!! das ist wohl das erste was ich da sagen kann!

zum Gewicht deiner Tochter kann ich dir soviel sagen als ich ungefähr 130 groß war habe ich 25kg gewogen (steht in meinem Freundebuch, daher weiß ich es so genau). Jetzt bin ich ca 1,78m groß und wiege mehr als genug, ich weiß gar nicht wie viel genau, aber ich habe einige Fettpölsterchen angesetzt, das kam bei mir erst durch die Pubertät...

2. hör nicht auf deinem Kind Medikamente zu geben, wenn ihr seht das es hilft und sie es selber merkt. (außer ihr Gewicht fällt noch weiter...)

ich weiß ja nicht, wie und wann ihr die Medikamente gebt, vielleicht könnt ihr versuchen eurer Mahlzeiten umzustellen. Also morgens bevor sie die Medis nimmt viel frühstücken oder irgendwie eine Tasse Kakao trinken lassen und wenn die Medis mittags nachlassen Mittag essen...

liegt ihr Essverhalten überhaupt an den Medikamenten oder hat das evtl. sogar einen ganz anderen Grund?!

LG lenilein :winken:
bin ich außergewöhnlich, bin ich anders, bin ich besonders, nein ich bin einfach ich jeder, der das nicht so sieht, der ist es nicht!
________________________________________________________

Geb. 1997
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Mama2erMädels
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Re: Kinderärztin macht Druck-Untergewicht

Beitrag von Mama2erMädels » 6. Dezember 2013 21:34

Danke für deine Antwort.

Sie war noch nie die grosse Esserin, sind aber beide Mädels nicht. Essen ist halt ein Muss, kein Genuss.
Wenn andere Kinder sich freuen Kekse oder  Lieblingsgerichte zu essen, ist das für beide nur eine
Tätigkeit die beim Spielen, Toben....stört.
Abends gibt es immer Warm, da nur die Kleine im Kiga Mittag hat. Ihr Essen habe ich abbestellt weil sie alles
weggeschmissen hat(Hortnerinnen machten mich aufmerksam).
Frühstücken ist halt auch so eine Sache, Bin froh wenn es mal eine Milchschnitte ist. Sie nimmt sich aber meistens nur Tomaten,
Gurke, Apfel, wenn es hochkommt mal einen Joghurt.
Ich gebe ihr immer 2 Brotbüchsen mit, will ja eigentlich das Mittag ausgleichen. Die eine ist gefüllt mit Obst und Gemüse, die andere
mit Brot(Wurst nach Absprache mit ihr). Die Hortnerinnen passen auf das sie wenigstens etwas ist. Meistens nur das Obst oder Gemüse.
Abends klappt es meist besser, aber auch nicht immer. Wenn sie spät Abends fragt bekommt sie auch noch etwas.
Das sie das versäumte Essen Abends nachholt Fehlanzeige. Trinken tut sie gut.

Heute Morgen weckte ich sie zeitiger und setzte mich die komplette Zeit daneben. Da aß sie ein halbes Brötchen und einen halben Apfel dazu Kakao.
Aber heute hatte ich frei. Normal müsste ich sie dann 4.15 Uhr wecken, sie ist ab 6 im Frühhort. Das ist nicht leicht umzusetzen wenn sie Abends
auch nicht richtig schläft :Frag:

Sie bekommt Morgens 30mg Elvanse.
Zuletzt geändert von Mama2erMädels am 6. Dezember 2013 21:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Sheherazade
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Re: Kinderärztin macht Druck-Untergewicht

Beitrag von Sheherazade » 7. Dezember 2013 11:23

Es macht mir ziemliche Magenschmerzen, wenn ich lese, dass man ein gut laufendes System verändert (z. B. mit einem anderen Medikament), nur weil eine Kinderärztin ihre eigene urpersönliche Meinung nicht für sich behalten kann.

Ich persönlich würde eher die Ärztin wechseln als mein Kind mit einem unnötigen Medikamentenwechsel aus der endlich gefundenen Bahn zu werfen.

Meine älteste Tochter war mit 8 Jahren auch ein ausgesprochenes Fliegengewicht (ohne ADHS und Medikamente), selbst heute, mit 24 Jahren und nach 2 Entbindungen wiegt sie bei einer Größe von 168 cm nur knapp 52 kg. Damit ist sie leichter als ihre wesentlich jüngeren Geschwister. Und ich mit meinem permanenten Übergewicht finde das total beneidenswert.  :811:
aber seit der Einstellung geht es ihr einfach besser.
Geht es der Seele gut, geht es auch dem Körper gut. Es gibt nunmal leichter gebaute Kinder, ich habe noch kein Kind gesehen, das vor dem vollen Teller verhungert ist - vorausgesetzt, dem Kind geht es mental gut.
Zuletzt geändert von Sheherazade am 7. Dezember 2013 11:28, insgesamt 1-mal geändert.
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graffiti
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Re: Kinderärztin macht Druck-Untergewicht

Beitrag von graffiti » 7. Dezember 2013 11:37

die beneidenswertigkeit hat grenzen.
ich muß immer wieder an den wochenenden medikamentenpausen machen, damit mir mein gewicht nicht ratzfatz nach unten abhaut (bei einem normal- und wohlfühlgewicht von 60kg auf 1,78 bin ich da eh schon nicht besonders anspruchsvoll ...).

das bedeutet, mir rutscht alle 2 oder 3 wochen das wochenende durch, da ich es zum essen verwenden muß, aber ohne mph große schwierigkeiten habe, auch nur einen hauch von struktur in meine freizeit zu bringen.
d.h. ich kann mir aussuchen, ob ich im haushalt nacharbeite + noch was mache, was mir spaß macht ... oder ob ich mich hauptamtlich mit kalorienzufuhr beschäftige + dafür bezahle, indem ich nix gebacken kriege.

obwohl ich eine neigung zur mager- und hagerkeit nicht uneingeschränkt positiv sehe:
auch mir hat es nichts geschadet, als kind ein wandelndes gerippe zu sein (auch ganz ohne medikamente).
meinem sohn auch nicht (auch ganz ohne medikamente).

präziser wäre:
körperlich hat es uns nichts geschadet.
auf die blöden bemerkungen der umwelt hätten wir beide verzichten können.
in die kategorie "blöde bemerkungen" fallen für mich auch die kommentare deiner kinderärztin .
in einem solchen fall würde ich mir einen anderen arzt suchen - auch, wenn das weitere wege bedeuten würde.
Zuletzt geändert von graffiti am 7. Dezember 2013 11:38, insgesamt 1-mal geändert.
bin ich froh, daß ich mir diese nachdenk-zigarette nicht angezündet habe, als ich die gasleitung abgemäht habe :icon_mrgreen:<br />oder: alles wird gut.
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Sheherazade
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Re: Kinderärztin macht Druck-Untergewicht

Beitrag von Sheherazade » 7. Dezember 2013 12:22

[quote="graffiti"]
die beneidenswertigkeit hat grenzen.
[/quote]

Mag sein. Als meine Tochter noch Kind war, habe ich mir auch Sorgen wegen ihres permanenten Untergewichts gemacht. Als sich im Laufe der Zeit herausstellte, dass das eben bei ihr so ist, wurde ich auch ruhiger. Das Gewicht von knapp über 50 kg hält meine Tochter jetzt seit gut 10 Jahren ohne etwas dafür oder dagegen zu tun. Essen war und ist bei ihr leider auch kein Genuss sondern nur ein Muss.

Es kann aber sehr fatale Folgen haben -bei Kindern besonders- wenn man das Gewicht in den absoluten Lebensmittelpunkt stellt und sich alles nur noch ums Essen oder Nichtessen dreht.
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Re: Kinderärztin macht Druck-Untergewicht

Beitrag von ripley » 7. Dezember 2013 12:38

Ja, Arzt wechseln! Auch, wenn das fahrtechnisch schwieriger wird.
Lass mich eine wilde Vermutung äußern: Die Kinderärztin ist selbst nicht eine der schlankesten?  :ichboss:

Zum Kinder-Gewicht - ich habe gerade nachgesehen: Junior hat mit 8 Jahren bei 130 cm Körpergröße 25 kg gewogen. Damals noch OHNE MPH. Auch nicht "dicker". Nur dass SEIN Kinderarzt, als ich ihn ungefähr um die Zeit auf Kindes Gewicht ansprach, nur auf das Kind schaute und meinte, es wäre "erfreulich schlank". Jepp, im Vergleich zu den Maschinen, die da teils sonst in der Praxis aufliefen ...
Inzwischen ist Junior knapp 16 Jahre alt, 1,80m groß und wiegt um die 57 kg. Immer noch nicht üppig, aber mehr BRAUCHT er nicht. Er fühlt sich wohl und es reicht neben Schule auch für Sport.
Lass Dir keinen Blödsinn erzählen und lass Dich nicht runterziehen.

Ja, stell Deiner Tochter ruhig immer mal wieder Hochkalorisches zur Verfügung. Ja, gib ihr sinnvolle Infos zu Ernährung - wenn sie danach fragt! Aber: NEIN, rede ihr bloß kein Essen rein! Und, nein, pack möglichst nicht mehr, sondern WENIGER Deiner Aufmerksamkeit ins kindliche Essen rein!
Ganz ehrlich? Ich hatte ab einem bestimmten Zeitpunkt absolut kein Problem mehr damit, dass Junior eben zum Frühstück Nutella auf Toast aß. Ist eine prima MEthode, schnell und ohne größere Kaubemühungen Energie reinzufahren.
Falschparker
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Re: Kinderärztin macht Druck-Untergewicht

Beitrag von Falschparker » 7. Dezember 2013 15:30

Ob sie recht hat oder nicht, so etwas musst du dir nicht anhören.  :aufsmaul_2:

Es gibt auch andere Kinderärzte.
<><
No User
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Re: Kinderärztin macht Druck-Untergewicht

Beitrag von No User » 7. Dezember 2013 18:17

Mama2erMädels, deine Große ist LEICHT untergewichtig. Nur ein Kilo mehr und schon wäre ihr BMI im Bereich des Normalgewichts. Da ist es sicherlich sinnvoll, darauf zu achten, dass die Medikation ihr nicht noch zusätzlich den Appetit raubt, dramatisch das aber noch lange nicht.

Bei der Kinderärztin seid ihr aber definitiv an der falschen Adresse, die ist mehr als nur leicht unterbelichtet. Also auch wenn euch kein anderer Kinderarzt nähme: Besser keiner als so eine!

Mit Schulkindern kann man irgendwann genauso gut zum Hausarzt gehen, zumindest gibt es Allgemeinmediziner, die auch gut mit Kindern können.

Ich frage mich ernsthaft, was ihr noch bei dieser Kinderärztin wollt. Ich fasse dazu mal zusammen, was du anfangs über sie schriebst:

Sie hätte deine angeblich minderintelligente Tochter am liebsten auf der Förderschule gesehen. Dass deine Tochter aber nun gern lernt und eine Regelschule besucht, gute bis sehr gute Noten schreibt und sportlich aktiv ist, zeigt deutlich, wie weit die KiÄ mit ihrer Einschätzung daneben lag.

Ihr könnt schon jetzt auf deutliche Therapieerfolge zurückblicken, diese KiÄ aber hätte deiner Tochter diese wirksame Therapie verwehrt.

Ihre Kommentare zu deiner Schulbildung und angeblich übertriebenen Erwartungen an das Kind (Wie kann man auch sein Kind an eine normale Grundschule schicken???) sind einfach nur unverschämt. Und das von einer "Ärztin", die zwar Medizin studieren durfte, aber doch lieber einfach am Verkauf homöopathischer Placebos Geld verdient, statt ihrer Verantwortung als Medizinerin gerecht zu werden.

Also nee, nix wie weg da! Besser essen und um diese Kinderärztin einen Bogen machen sind zwei voneinander unabhängige Baustellen.

Die appetitmindernde Nebenwirkung kann man oft "austricksen", manchmal hilft der Wechsel auf ein anderes Präparat. Bei uns war die Appetitminderung z.B. bei Medikinet noch deutlich, seit Equasym retard weiß ich nicht mehr, wo bei unserem schlanken Vielfraß der Appetit gemindert sein sollte. Diese Nebenwirkungen sind aber auch individuell sehr unterschiedlich.

Ich wäre mir auch nicht so sicher, ob deine Tochter wirklich mehr essen würde, wenn es ihr ohne die medikamentöse Behandlung wieder schlechter ginge.

LG
Steffchen
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Re: Kinderärztin macht Druck-Untergewicht

Beitrag von Angie » 7. Dezember 2013 18:28

Mach Dir darüber keine Gedanken. Solange es deiner Tochter gut geht, ist es in Ordnung und so stark untergewichtig ist sie nicht.
Mein Jüngster war bei der Einschulung 1,20 m und 18kg  ( zu der Zeit ohne Medikament) inzwischen ist er 12 Jahre, bei 1,48 m und 44kg. Hat er alles nachgeholt und der nimmt immer noch Medikamente, seit seinem 7. Lebensjahr.
Der Älteste ist halt ein Strich in der Landschaft......... ich denke mal, es ist auch irgendwie vererbar. Wenn Eltern, Großeltern rappeldürr waren oder halt auch umgekehrt.
Der Älteste 15 Jahre, 1,62m und 46kg. Nimmt seit seinem 7. Lebensjahr Medikamente.
Ich habe nix Schlimmes, ich habe....eij gugg mal nen Eichhörnchen.
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Re: Kinderärztin macht Druck-Untergewicht

Beitrag von Mama2erMädels » 7. Dezember 2013 23:06

Hallo,

vielen Dank für eure Antworten.

Und sicherlich habt ihr vollkommen Recht. Ein Ärztewechsel wäre hier eigentlich das Beste. Es liegt auch nicht am weitere Strecken fahren
sondern wirklich am "Wohin". Meine Hausärztin nimmt erst ab 10 auf, die Kinderärztin im Nachbarort hört bald auf, zu alt. Meine Wunsch-
kinderärztin ist komplett voll. Leider sind Kinderärzte dann doch nicht so dicht gestreut. Habe mich mit unserer Ergotherapeutin unterhalten, diese fährt 20 km weiter.
Das wird nun wohl auch unser Weg werden, denn bis 10 ist es doch noch ein Weilchen.
Selbst diese kurzen Treffen mit benannter Ärztin schlauchen extrem, da sie eine persönliche Abneigung gegen mich hat, beruht auf Gegenseitigkeit^^
Montag klemme ich mich hinters Telefon, da muss eine Lösung her.

Heute war das Essen kein sonderliches Thema. Cornflakes, Rippchen, Stollen, Zuckerwatte, gebrannte Mandeln, Bratwurst sei Dank :breitgrinse1:
Ich werde am Montag trotzallem unseren Arzt versuchen zu erreichen und obendrein gleich noch eine Email hinterher mit dem ausführlichen
Bericht über dem Besuch der Kinderärztin. Der rennt ihr dann auch nochmal die Bude ein. Ich mag den Mann :top:
Nach dem drüber Schlafen und Nachdenken finde ich wir sind einfach auf einem guten Weg.
Ich bin immer noch kein Freund von Medikamenten, habe mich viel mit diesem Thema befasst und bin einfach der Meinung ich würde ihr das gern ersparen,
auch weil sie es selbst "eklig" findet sie zu nehmen.
Erinner mich aber auch vor der Zeit ohne Pillen, nur Verhaltenstraining(im Kiga noch), es hat geschlaucht und keiner war glücklich.

Und wenn ich mir sie jetzt anschaue wünsche ich mir einfach sie kann einen normalen Weg gehen, ohne sich ständig erklären zu müssen.
Das ist das schlimme an dieser Gesellschaft, man passt nicht rein, wenn man nicht mit dem System geht.
ADHSler, besonders meine Maus :ja1:, sind so tolle Menschen, manchmal bin ich regelrecht neidisch auf die Kreativität, Lebensfreude und die Energie die sie an den Tag legt.
Wir packen das, ich danke euch, meine Zuversicht ist komplett wieder hergestellt. :breitgrinse1:

LG
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Re: Kinderärztin macht Druck-Untergewicht

Beitrag von Angie » 8. Dezember 2013 00:41

Oder ihr macht zwischendurch Medipause. Mein Jüngster z.B. nimmt am Wochenende und in den Ferien nichts. Also eigentlich nur zur Schulzeit.
Ich kenne meinen auch nur, so wie er ist.  :6094:
Und so mag ich ihn auch.
Ich habe nix Schlimmes, ich habe....eij gugg mal nen Eichhörnchen.
ripley
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Re: Kinderärztin macht Druck-Untergewicht

Beitrag von ripley » 8. Dezember 2013 12:33

Was auch eine Möglichkeit ist, v.a. wenn "ganz weglassen" am WE bzw. in den Ferien KEINE Option ist: An schulfreien Tagen eine GERINGERE Dosis geben als an Schultagen. Auch das kann schon einen positiven Effekt auf den Appetit haben, ohne dass das Kind gleich ganz neben sich steht.

Naja, und Dinge wie Zuckerwatte und Stollen sind  als Zwischendrin-Energie-Booster in der Tat was Feines. Und es hat ja auch seinen Reiz, wenn man das Zeug dem Kind so (fast) ganz ohne schlechtes Gewissen gönnt. Stell Dir mal vor, Deine Tochter wäre ÜBERgewichtig  :811:
Ausschließlich muss man sich ja nicht davon ernähren.
letal
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Re: Kinderärztin macht Druck-Untergewicht

Beitrag von letal » 21. Dezember 2013 01:29

Sprech doch mal mit deinerÄrtztin ob sie eine Ausnahme macht und erkläre ihr die Situation.
Hab sowas auch schon mal gemacht in einer anderen Situation und mich danach darüber
geärgert es nicht schon vorher getan zu haben.
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