Steht mir das zu andere wohnung

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NeNalo33
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Steht mir das zu andere wohnung

Beitragvon NeNalo33 » 16. August 2011 11:01

Hallo zusammen

Wir wohnen in einem Haus das wir mieten 4 zimmer 80 qm....
Die Küche ist leider zu klein wenn wir alle mal zusammen sind und mein Sohn am wochenende auch da ist...
Mein Sohn soll in geraumer zeit auch wieder zu uns kommen,nur das Problem ist er mag nicht in seinem Zimmer schlafen wo er eigentlich einen eigenes reich für sich hat auch mit Toilette da er irgendwie Angst hat oben zu schlafen....

Mein andere Sohn hat sein eigeness Zimmer der kleine Schläft noch bei uns wo ich jetzt aber wenn der grosse da ist ihn schlafen lasse und ich im Wohnzimmer schlafe was auch ziemlich klein ist und ich wirklich auf das ganze caos keine lust habe mehr

Würde mir von der Arge eine andere wohnung zustehen wo die kinder ein eigeness zimmer haben können da die grossen und ich Adhs haben
auch habe ich festgestellt das im Keller schimmel ist ich dort nichts stellen kann
wer kann mir da weiter helfen an wenn ich mich wenden kann.
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wuseline
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Re: Steht mir das zu andere wohnung

Beitragvon wuseline » 16. August 2011 12:17

Hallo,

also rechtlich steht dir eigentlich 50qm +15qm für jede weitere Person zu. Viele Kommunen genehmigen aber nur 45qm +15qm für jede weitere Person. Um dir genauere Infos zu geben bräuchte man mehr angaben. Wieviele Personen seit ihr gesamt. Von wo kommst du. Weil da geht es ja nicht nur um die qm sondern auch die Miete muss angemessen sein. Und das ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Ich denke mal mit der Argumentation die Küche ist zu klein da können wir nicht zusammen drin essen wirste nicht mit weit kommen. Ich würde mir mal einen Termin bei der Leistungsabteilung holen und das mit denen besprechen, ob sie dir das genehmigen würden. Weil hängt ja auch noch mehr mit dran. Wenn du auf eigene Faust umziehst bekommst du auch keine Umzugskosten.

Gruss wuseline
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Angie
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Re: Steht mir das zu andere wohnung

Beitragvon Angie » 16. August 2011 12:21

Dir steht eine andere Wohnung zu, wenn eines deiner Kinder nach den Behindertenförderungsgesetz unterstützt wird, wie z.B. §35a.
Also so ein Fall wie bei uns war, beide Kinder in einen Zimmer, wäre aber besser angebracht, wenn jedes Kind sein eigenes hätte.
Das hatte mir damals mal das Jugendamt vorgeschlagen, aber seitdem Tim in der Jugenhilfe ist, brauchten wir dann ja keine grössere Wohnung mehr.
Ich habe nix Schlimmes, ich habe....eij gugg mal nen Eichhörnchen.
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Re: Steht mir das zu andere wohnung

Beitragvon qc » 16. August 2011 14:15

Die von Wuseline genannten Werte sind leider "bis zu" Werte - also kein automatisch einklagbarer Anspruch auf eine Mindestquadratmeterzahl in der genannten Höhe.

Deinem Post kann man die genaue Zahl der Personen, die nun in dieser Wohnung leben bzw. leben sollen nicht sicher entnehmen.

Mit 4 Zimmern und 80 Quadratmetern Wohnraum plus Keller für 3-4 Personen seid ihr leider auch nach allgemeinen Maßstäben gut versorgt. 

Ihr habt keinen Anspruch darauf, gemeinsam bequem in der Küche zu sitzen, so lange sich auch nur theoretisch in einem der anderen Räume - wie dem Wohnzimmer- genug Platz zum Einnehmen des Essens fände, wäre das grds. schon ausreichend.

Bzgl. dem Schimmel im Keller musst Du Dich an Deinen Vermieter wenden, am besten schriftlich und nachweisbar. So lange es aber nur der Keller ist, wird dadurch die Wohnung sicher nicht unzumutbar, ihr könnt aber evtl. die Miete etwas mindern, falls der Schimmel schlimm genug ist und der Keller tatsächlich nur eingeschränkt genutzt werden kann.


Falls es also so sein sollte, dass momentan nur Du und Dein Sohn bzw. Du, Dein Sohn und ein Partner in der Wohnung leben, sehe ich Eure Chancen auf der bisher von Dir genannten Basis auf eine vom Staat gestellte neue Wohnung und ggf. auch die Umzugskosten als gering an.

4 Zimmer reichen grundsätzlich mal für ein Elternschlafzimmer, zwei Kinderzimmer und noch ein Wohnzimmer, das durchaus auch den Essbereich enthalten kann. Nicht selten schläft in solchen Fällen meiner Erfahrung nach auch noch ein Teil der Familie im Wohnzimmerbereich z.B. per Schlafcouch. Dadurch wird dann entweder ein anderes Zimmer frei oder man spart zumindest den Platz für die Betten an anderer Stelle.

Ich sehe da allenfalls Chancen für die Kostenübernahme von Umzug plus einer anderen Wohnung, falls aus medizinischen Gründen die momentane Unterbringung für Deine Kinder aufgrund von Krankheit oder Behinderung unzumubar sein sollte und dem ohne Umzug auch nicht in zumutbarer Weise abgeholfen werden kann. 
Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig. (Einstein)

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Re: Steht mir das zu andere wohnung

Beitragvon Binchen » 16. August 2011 14:26

Hi NeNaLo33,

wenn dein Sohn wieder ganz bei dir leben sollte, besteht doch deine BG aus zumindest 1 Erwachsener und 3 Kinder. Richtig?

Somit vier Personen insgesamt.

Hier gibt es eine schöne übersichtliche Tabelle was die Wohnungsgröße während des Leistungsbezuges angeht:

http://www.harald-thome.de/media/files/ ... 7.2011.pdf
(s. Seite 89)

Somit stehen 4 Personen-Haushalte eine Wohnung in der Größenordnung von 90 bis 95 qm zu. Die Wohnungsgrößen bedeuten aber keinen Mindestanspruch, sondern max. Höchstgrenzen.

Für jede weiter Person erhöht sich die jeweilige Angabe zwischen 10 - 15 qm.


Was aber noch ein wesentlicher Bestandteil sein wird der für dich wichtig ist zu wissen:

Wenn dein Sohn wieder ganz bei dir lebt, erhöht sich ja eure jetzige BG-Personenzahl von momentan 3 auf dann 4 Personen im Haushalt.

Somit müsste zumindest die Nebenkostenzahlungen von Amt dementsprechend nach oben angepaßt werden, da ja jetzt eine Person mehr im Haushalt für diesen Verbrauch sorgt.

Leider gebe ich wuseline Recht, mit der Argumentation wegen der Küche wirst du nicht beim JC weit kommen, das ist für die uninteressant. Auch das dein Sohn nicht oben in seinem Zimmer alleine schlafen möchte, wird wohl kaum auf Verständnis beim JC stoßen. Er hat ja im Prinzip, wie du schreibst ein eigenes Reich in der oberen Etage (?) eures Hauses jetzt schon zur Verfügung, wenn er dieses, aus welchen Gründen auch immer, nicht nutzen möchte, ist dies leider kein Problem vom JC (so werden die das jedenfalls mal sehen).

Und der Kleinste könnte später dann, weil Gleichgeschlechtlich bei dem anderen Sohn ins Zimmer miteinziehen. So jedenfalls hätte es gerne das JC. Nur, ob das in der Realität auch immer so umzusetzen ist, weil vielleicht Probleme gesundheitlicher Art oder halt z.B. ADHS dieses so gut wie unerträglich für Kinder und Eltern auf Dauer machen, interessiert das JC im seltenen Fall.

Momentan bin ich in ähnlicher Situation. Trotz Einreichung verschiedener ärztlicher Gutachten und Stellungsnahmen (das mein jüngster und sein Bruder definitiv nicht in einem Zimmer zusammen schlafen und leben könnten - Kleiner ist ADHSler, zudem Legastheniker und Asthmatiker - Großer ist auch in psychiatrischer Behandlung zur Zeit und ich bin ebenfalls ADHSler und momentan sehr angespannt wegen unserer sehr beengten (Schimmelbefall) Wohnsituation hier), will man uns keine Angaben über die Richtlinien für eine 4 ZKB-Wohnung (3 SZ) für Alleinerziehende machen und verweisen uns immer auf eine 3 ZKB-Wohnung. Aber auch in dieser Richtlinienhöhe ist es uns so gut wie unmöglich hier im Ort eine Wohnung zu finden. Sogar bei einer Wohnungsbaugesellschaft (GBS), die ja besonders Sozialwohnungen zu vermieten hat, sind unter diesen Vorgaben für eine uns lt. JC zustehende Wohnung keine zu bekommen. Die Mietpreise übersteigen überwiegend die Angemessenheit (KM) zwischen 50 bis 100 Euro. Für 332,00 Euro KM ist keine einzige bewohnbare Wohnung weder bei denen noch hier auf dem freien Wohnungsmarkt zu erhalten.

Wie du siehst stehst du nicht alleine mit diesem Problem dar.

Drücke dir die Daumen das es bei euch zu einer, für alle Beteiligten angenehmen Lösung kommt.

lg
Bine
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Re: Steht mir das zu andere wohnung

Beitragvon Binchen » 16. August 2011 14:33

@qc

Und gerade hier ist eine Ungerechtigkeit gegeben.

Wenn eine Familie aus 2 Erwachsenen und 2 Kinder besteht, stehen denen lt. SGB-II nunmal eine Wohnung aus 4 ZKB zu, so das die Aufteilung der Räume dann wie folgt vorgenommen werden kann: 1 Elternschlafzimmer, 2 Kinderzimmer, 1 WZ, Küche und Bad.

Wenn jetzt aber eine Alleinerziehende mit 2 Kinder eine Wohnung benötigt, werden ihr nur 3 ZKB zugestanden. Die Aufteilung wäre somit folgende:
1 Elternschlafzimmer, 1 Kinderzimmer, 1 Wohnzimmer, Küche und Bad

ODER

2 Kinderzimmer, 1 Wohnzimmer (Mutter schläft auf Sofa), Küche und Bad.


Und dies dürfte eigentlich nicht so sein. Entweder eine Familie (2 Erw. und 2 Kinder) dürften auch nur dann 3 ZKB zustehen oder dem Alleinerziehenden wird eine fiktive 2. erwachsene Person zugeordnet und somit dann auch ein Anspruch auf eine 4 ZKB gewährleistet.

Damit wäre auf jeden Fall eine Gleichbehandlung zwischen Familien mit Kinder und Alleinerziehenden mit Kindern bzgl. der Wohnungsgröße / Zimmeranzahl sichergestellt.

lg
Bine
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Re: Steht mir das zu andere wohnung

Beitragvon qc » 16. August 2011 15:32

Sorry Binchen,

da geht das Bedarfdenken dann doch unrealistisch weit. Mit einer Ungleichbehandlung im Sinn des Grundgesetzes hat so etwas absolut Nichts zu tun.

In Deinem Beispiel hat die Alleinstehende 1. immer noch mehr Quadratmeter pro Person und 2. ist die einzige Besonderheit, dass sie "schlimmstenfalls" halt ein Wohn- + Schlafzimmer einrichten muss. Mit anderen Worten: Bett oder Schlafcouch im Wohnzimmer bzw. ein abgetrennter Schlafbereich im Wohnzimmer.

Wir reden hier von staatlichen Sozialleistungen und der Sicherung des Existenzminimums, also des Mindestmaßes an zumutbarem Wohnraum für eine Familie in unserer Gesellschaft.

Wo bei einer Dreizimmerwohnung für 3 Personen das "menschenunwürdige Leid" liegen soll, erschließt sich mir da wirklich nicht und vermutlich auch dem Großteil der Bevölkerung nicht.
Zuletzt geändert von qc am 16. August 2011 15:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Steht mir das zu andere wohnung

Beitragvon Binchen » 16. August 2011 16:49

Ganz einfach, in diesem Fall könnte man nämlich einer Familien mit zwei Kindern genauso gut zumuten, die Kinder in einem KZ unterzubringen wie man dies Alleinerziehenden zumutet. Somit hätte die dann auch nur 3 ZKB zur Verfügung, nämlich 1 SZ, 1 KZ, 1 WZ, Küche und Bad.

Nur weil eine erwachsene Person hier mehr in der Familie ist, (wobei sich bei Ehepaaren und eheähnlichen Lebensgemeinschaften die beiden erwachsenen Personen/Partner ja eh in der Regel ein SZ gemeinsam teilen), und bei einem Alleinerziehenden der Partner fehlt, kann und sollte diesem nicht zugemutet werden können, im Wohnzimmer tagtäglich zu nächtigen.

Denn wie in der Familie auch, hat ebenso ein Alleinerziehender einen Anspruch auf einen eigenen Rückzugsraum für sich alleine, sprich SZ, genauso wie es normale Familien es halt haben, und mit dem Verweis auf das Wohnzimmer ist dies nicht hinnehmbar. Auch weil das Wohnzimmer ein Gemeinschaftsraum für die gesamte Familie dar stellen sollte und somit auch nicht als alleiniger Rückzugraum für eine erwachsene Person (Alleinerziehende/n) zur Verfügung stehen kann. Dieses wäre jedoch gegeben, wenn man dem Alleinerziehenden, genauso wie bei Paaren mit Kindern auch, ebenso einen eigenen Schlafraum (NICHT WOHNZIMMER) zustehen würde.

Und genau dieses wird von vielen Sozialverbänden sehr kritisiert. Wobei ein Schlafsofa kein gutes Bett ersetzen kann, ausser man legt einiges an Euros (oftmals mehrere Hundert Euro) für ein sehr gutes Schlafsofa hin. Nur die allerwenigsten ALG-2-Bezieher, besonders die Alleinerziehenden können sich solche kostenspielige Anschaffungen überhaupt leisten. Ein Bett mit einer auf die Bedürfnisse des Benutzers zugeschnitte Matratze (sind wesentlich günstiger zu bekommen als ein sehr gutes Schlafsofa und dies nicht nur im Aldi und Co., sondern auch in Fachmärkten) ist auf jedem Fall gesünder (besonders für den Rücken) und somit einem Schlafsofa auf jedem Fall vorzuziehen. Das sollte man dabei auch mal bedenken.


Außerdem habe ich keineswegs irgendwas von  einem Bezug auf das Grundgesetz in meinem Beitrag geschrieben.

Und wenn man dann noch von verschiedenen Ärzten Gutachten und Stellungsnahmen diesbezüglich beim JC vorliegt, das hier eine Notwendigkeit besteht, dass die Kinder jeder einen eigenen Rückzugraum, sowie die Mutter ebenso einen eigenen Rückzugraum dringenst benötigen und dies dann auch umfangreich aus ärztlicher Sicht begründet wird, dann sollte das Amt sich auch zum Wohle der Kinder und der Familie danach richten. Denn diese ärztliche Gutachten dazu haben dann ja oftmals seine Berechtigung.


lg
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Zuletzt geändert von Binchen am 16. August 2011 16:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Steht mir das zu andere wohnung

Beitragvon qc » 16. August 2011 17:21

Hallo Sabine,

ich formuliere es auch gern nochmal anders:

Deine persönliche Empfindung, welche staatlichen Leistungen "ungerecht" sein sollen, sind für mich relativ uninteressant und imho in einem Thread wie diesem auch eher irreführend, so lange das Ganze aus neutraler (oder von mir aus auch juristischer oder sozialwissenschaftlicher..) Sicht völlig realitätsfern ist.

Die Vorstellung, dass es Personen *am Existenzminimum* völlig unzumutbar sein soll, ein kombiniertes Wohn-Schlafzimmer zu haben ist nun mal leider völlig realitätsfern. Bei drei Räumen für drei Personen (oder ganz allgemein pro Person einen Wohnraum) wird man vor allem auch keinem Richter oder Sachverständigen klar machen können, wieso so ein Wohn-Schlafzimmer nicht als Rückzugsraum geeignet sein soll (egal für welchen Zweck die Bewohner die Räume nach eigenem Geschmack eingerichtet haben - denn das können und haben sie schlimmstenfalls halt zu ändern).

Deshalb sind nicht einmal für den Fall, dass ärztliche Gutachten tatsächlich vorlägen, wonach alle Mitglieder des Haushaltes einen eigenen Rückzugsraum aus gesundheitlichen Gründen nötig haben der vierte Raum für drei Personen *rechtlich* durchsetzbar. Oder ganz allgemein gesagt: Es ist juristisch regelmäßig extrem schwer bis unmöglich, mehr Wohnräume als Personen im Haushalt wohnen von den Sozialbehörden zu verlangen.

Das kann in besonderen Situationen und massiven Härtefällen funktionieren. Aber dazu ist regelmäßig dann auch eine entsprechende Situation, Bescheinigungen und ein Behördenmarathon nötig. Ich persönlich schätze, dass auch bei Kindern plus Elternteilen mit schwerem AD(H)S oder sonstigen Behinderungen die Chancen nur sehr gering sein werden, mehr als einen Wohnraum pro Person zu bekommen. Ich wüsste auch keinen Ansatz, wie ich einen Sachverständigen oder Behördenmenschen überzeugen sollte, dass es mehr als einen Raum pro Person als Rückzugsbereich braucht.

Abschließend zu den Ausführungen zum Schlafsofa vs. Bett: Wer kein Schlafsofa mag, kann auch problemlos ein Bett ins kombinierte Wohn-Schlafzimmer stellen. Ein Single-bett verbraucht gerade mal ca. 2 Quadratmeter selbst wenn man es tagsüber nicht als Sitzgelegenheit umdekoriert oder wegklappen kann. Das lässt sich bei den oben genannten Wohnungsgrößen auf alle Fälle problemlos unterbringen.

Nochmal das Schlagwort: *Soziales Existenzminimum* (!). 
Zuletzt geändert von qc am 16. August 2011 17:44, insgesamt 1-mal geändert.
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:narr:
Udo

Re: Steht mir das zu andere wohnung

Beitragvon Udo » 11. Mai 2013 01:24

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:ichboss: Hallo sweid gerüsst, ich wollte heute auch mal wieder seit langen,m eine Teil von mir zum besten geben. Und möchte somit auch gleich dazu rüber gehern, und den aktuellen Teheers nutzen um eine ähnliche frage zu stellen. ( Ich hoffe, ihr habt damit jetzt kein Problem.

Also  Wo soll ich beginnen, oder sogar aufhöhren?

Die Lage der Nation (meine zurzeit vorübergehende Lebensgeschenisse.
Am Anfang war die kleine Welt von Udo relativ im ein und ausklang. Doch Irgendwann in der Vergangenheit hat sich  eine , wie nennt es die Bibel so praktmatisch. ..... dann war es eim THOWABOOHOO.  Mein Status Quo,  ist alles anderes als tohowaboohoo, weil in meiner Wüste mit (zur der gemeinten Zeit) ein Lebens und erweiterungfähg. Doch dann, wuirde meine Realitat, mit all seinen miesen Eigenschaften. wie Poaradox, erstes kommt es anders, und zweites als Ich dachte.

Kleiner ausrutscher in Möglichkeiten, die stattfinden, weil sie eine harnlose normale Aktion auf eine gegenbürtige Reaktion. OK. das künnte ich ja noch im vorübergehen frei und rrein ratinal einortnen. ABER das was nir seit werweiß wie lange schon entgegenströmt, ist außerordendlich nicht zu verkraften und zu gut zu händeln. Das schlimme an den nicht kalkolierberen aktionen gehen immer weiter, ich meine, ein jeder von uns versucht so gut wie schlecht sein Leben hier zu Führen, sowas nenne ich spiel dein leben. Aber in meinem Fall scheit kein Ende in Sicht, und es geht immer weiter Berg abwärts.
Natührlich versuche ich das beste draus zu machen, aber dann kommt alles andere als "das beste"

Weswegen ich euch hier voll - schreibe, ist der grund, dass ich am 30.06.2013 meine Wohnung verliere. Und das alles nur weil es Menschen mit einem noch nicht allhzuhohen IQ, Aber auch manche mit hoher Inteligenz, aber nur "Punktiziell" dafür gelebt haben, um mein Soziales intigräts Instrukt zu zerstören. und Sie......... schafften es nur, weil sie  fast 95% alles Lügen und Intriegen aufgebauten. Diese Schei.... Situation meine "INzinierung" geschied alleine aus der Tatsache heraus, Aktion - Reaktion  Die menschen reagieren auf Aktonen die in meinen ADHS Leben vollig normal sind,, und ich meine hier die positiven Eigenschaften., völliog falsch und völlig neben der sache.

Ich bin noch nicht am Ende,  denn E = m*c2.

Mann Schei... ich will meine Wohnung nicht verlieren, sowas kann man doch verhindern.
IMit allerbesten Grüssen  der Udo. :winken:[/color][/color]
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Re: Steht mir das zu andere wohnung

Beitragvon No User » 11. Mai 2013 11:50

Grübel, Grübe,... macht mein Hirn gerade Pause oder stimmt mit deinem Text irgendwas nicht? Als ich zuvor ein paar längere ZEIT-Online-Artikel konsumierte, ging es jedenfalls noch, aber was du uns sagen wolltest, Udo, bleibt mir ein Rätsel.

I.d.R. ist Wohnungsverlust eine so existenzielle Bedrohung, dass man sich ERNSTHAFT darum bemüht, diesen zu verhindern bzw. rechtzeitig für Ersatz zu sorgen. Die Suche nach konkretem Rat dafür erfordert dann auch, das Problem KONKRET zu beschreiben.

Also: Wie wird die Kündigung des Mietvertrags begründet, was wird dir vorgeworfen und welche der Vorwürfe sind beweisbar erlogen?

LG
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Angie
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Re: Steht mir das zu andere wohnung

Beitragvon Angie » 11. Mai 2013 13:42

Ok, nach dem THOWABOOHOO von Udo kommt mir glatt bei den THOWABOOHOO nur noch im Sinn, ich glaube er versumpft so langsam im Messieleben, wenn er ein THOWABOOHOO hat und ihm angedroht wird, dass die Wohnung gekündigt wird.

Vielleicht musst dir mal da Hilfe holen wie ein Couach und noch einen Betreuer an der Seite, damit das THOWABOOHOO nicht mehr alzu schlimm aussieht und tatsächlich mal einer traut, mal Leute in seine Wohnung zu lassen.

Aber das scheint in deinen THOWABOOHOO - Gedanken egal zu sein, alle sollten dich so aktzeptieren wie du bist.
Wäre ja nicht grundsätzlich verkehrt, aber irgendwo und irgendwann hat auch das THOWABOOHOO seine Grenzen, so dass zwischenmenschliche Beziehungen gar nicht mehr möglich sind.

Und immer haben dann die "bösen" Mitmenschen schuld, irgendwie kommt mir das bekannt vor von jemand anders hier im Forum.  :up_to_something:
Ich habe nix Schlimmes, ich habe....eij gugg mal nen Eichhörnchen.
Udo

Re: Steht mir das zu andere wohnung

Beitragvon Udo » 5. Juli 2013 04:15

Hallo und ganz lieben Dank für so viel Anteilnahme.
und weil Ihr euch für mich interesseiert habt, sollt ihr auch ein von mir eingereumtes "Recht" bekommen. eine Antwort über den Stand der Dinge. also ich hatte meine Kommunikation über eine sehrc nette und angairten Rechtsanwalt, der mich die ganze Zeit mit Vollblut vertreten hatten. So, da ich seitv 2007 in dieser beschriebenen Wohnung wohnte, hatte ich im Fall eines Vergleich ca sechs Monaten Zeit bekommen. und so warte ich aus diesem Grund auf den Gerichtsvollzieher.

Ein großes Dankeschön nochmal an alle.

Mit freuntlichen Grüßen

der .Udo.

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