Thema Schule ... etwas lang geraten.

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minibulls
Andersweltler
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Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon minibulls » 13. Februar 2017 12:48

Hallo Leute ,
wir sind die Eltern von einen 11 Jährigen Jungen, welcher seit Sommer 2016 eine IGS besucht.
Unser Sohn leidet an ADHS und leider häufen sich die Probleme wieder in der Schule.
Insbesondere im Umgang mit unseren Sohn von zwei Lehrerinnen:
Frau xy und Frau xy.
Unser Sohn bekommt nach Rücksprache mit seiner Psychologin jetzt wieder Mediakamente und ab April(?) ein Verhaltenstraining.
Wir haben auch die Landesschulbehörde eingeschalten, welche nach Rücksprache mit der dortigen Direktorin einen neuen Gesprächstermin vereinbart hat, da wir als Eltern nicht gehört werden.
Nur haben wir als Eltern, die Befürchtung wieder auf taube Ohren zu stossen und möchten diesen Termin lieber mit einen Anwalt wahrnehmen?
Da bestimmte "Sachverhalte" einfach so nicht stimmen und unser Sohn keine Gelegenheit bekommt sich zu äussern!
Wir haben alles niedergeschrieben, was vorgefallen ist/war und würden gerne einen Rat bekommen, wie man weiter verfahren könnte, da unser Sohn mittlerweile Angst hat, den Unterricht bei Frau xy und Frau xy zu besuchen.

Zum Sachverhalt:

Grundschule :

Die Grundschulzeit von unseren Sohn war sehr holperig, aber mit einer Psychologin und einen Klassenwechsel besserte es sich deutlich!
Zwar gab es ab und an noch reiberein, aber nicht wie vorher.
Wie im Zeugnis zu entnehmen war , gab es noch Probleme mit der Konzentration, Ansprache zur Weiterarbeit und dem Selbstreflektierenden bei Konflikten.
Das hätte man vielleicht noch mit Medikinet etwas besser hinbekommen können , aber die Lehrer konnten damit gut arbeiten, da seine neue Klassenlehrerin mit viel Verständnis, Einfühlungsvermögen und stetigen Kontakt mit Uns als Eltern positiv auf unseren Sohn einwirken konnte.
Er hätte durch seine Noten auf die Realschule gekonnt(ohne Medis), aber wir als Eltern und auch die Lehrerin entschieden uns doch für eine IGS, da uns das Konzept der Schule gefallen hatte.

IGS:

Unser Sohn kam nach den Sommerferien in die IGS bei Frau xy und Herr xx.
Beim ersten Elternabend sprachen wir Frau xy an, dass wir uns wünschen würden, regelmäßigen Kontakt mit den Tutoren zu halten.
Frau xy sagte daraufhin zu uns Eltern , das könne man gerne machen , da sie solche "Fälle" kennt.
Herr xx nutze dieses auch regelmäßig, da unser Sohn nach ca.1-3 Wochen von einen Mitschüler aus einer höheren Klasse "abgezogen" werden sollte und er sich dagegen wehrte.
Auch bei einer fehlenden Unterschrift meldete sich Herr xx sofort telefonisch bei uns, sodass wir zeitnah reagieren konnten.
Er hatte immer ein offenes Ohr für ihn, aber er ermahnte ihn auch und wies ihn bei Fehlverhalten zurecht.
Das änderte sich leider , da Herr xx erkrankte und leider bis heute nicht wieder anwesend ist.
Als Ersatz für Herr xx kam Frau xy, eine Tutorin aus der 7 oder 8 Klasse.
Seitdem geht es schulisch bei ihm wieder Berg ab.
Beim ersten Elternsprechtag gab es von Frau xy und Frau xy , wo Frau xy sich noch im Hintergrund hielt, Vorwürfe unser Sohn würde lügen, man kann ihn nichts mehr glauben und die Mitarbeit-Konzentration lässt zu wünschen übrig.
So wie ich das noch in Erinnerung habe, wurden wieder die wöchentliche Telefonate/Notizen im Wochenplaner oder Emails vorgeschlagen, damit wir als Eltern reagieren können, aber leider kam es nicht dazu, bis heute nicht.
Frau xy meldete sich ca 3 mal telefonisch bei uns und bei diesen 3 Telefonaten ging es um seinen KUS Kurs, wo er 1-2 mal fern geblieben war, weil Unklarheiten für ihn herrschten, ob der Kurs statt fand oder ausfiel.
Das andere mal ging es um Englisch, da er lieber die Lernwerkstatt besuchte, anstatt den Englischunterricht.
Auch hier gab es ein Kommunikationsproblem, welches mit Nachsitzen/Nachholen ausgebessert wurde.
Der Wochenplaner wurde uns Eltern bei dem ersten Elternabend so erklärt, das fertige Wochenaufgaben vom jeweilen Lehrer rechts unterschrieben werden und unfertige in die Linke Spalte bzw. einen Vermerk zum Nachholen erhalten.
Solch einen Vermek/Notiz haben wir bis heute in seinen Schulplaner nicht vorgefunden und unser Sohn begründete fehlende Unterschriften, mit Desinteresse der Lehrer , regelmäßig die Unterschrift zu setzen.
Das die Aussage von ihm so nicht ganz stimmen kann, wissen wir auch , gingen aber davon aus, das es bei Wiederholung der fehlenden Wochenaufgaben zu einer Nachricht an uns Eltern kommt.
Dies geschah , wie schon gesagt ,leider nicht.
Am Anfang 2017 erhielten wir eine Email von Frau xy und Frau xy, dass wir zu einen Elterngespräch in die Schule eingeladen sind.Diesen Termin nahmen wir gerne an, da unser Sohn sich immer öfter über 3 Mitschüler beschwerte.
Am besagten Tag saßen uns 3 Lehrer gegenüber + die Direktorin.
Uns wurde eröffnet, das unser Sohn andere Kinder schubst , beleidigt , gefährdet und 0 in der Schule mitmacht.
Wir als Eltern kamen nicht groß zu Wort und leider war unser Sohn bei diesen Gespräch auch nicht anwesend gewesen, um sich wenigstens zu erklären.Als Eltern schafften wir es trotzdem noch zu erklären, das er viel positiv bestärkt werden müsse und eine verständnisvolle Grundbasis braucht, wo ihm auch zugehört wird.Bis auf eine Lehrerin hatten wir nicht den Eindruck, dass die Einwände von uns ernst genommen und verstanden wurden.

Bis dahin wussten die Lehrer auch nichts von seinen ADHS!

Die Vorfälle welche uns vorgelesen wurden:

Konflikte:

Er beleidigte 2 Mädchen an einen Spielgerät als Penis und Kondom.

Als wir ihn zu Hause darauf ansprachen , sagte er uns, dass er mit 2 Kumpels an diesen Spielgerät war und einer seiner Freunde dies zu den 2 Mädchen gesagt hatte , weil die Mädchen das Spielgerät immer für sich alleine haben wollen.

Er sagte zu einer Schülerin , vermutlich eine vom Spielgerät:
Deine Mutte ist so fett, sie passt nicht einmal durch die Rutsche!
Er gab zu, dass gesagt zu haben, aber es war oder ist eine zeitlang "Mode" gewesen, Andere zu "dissen" , nur hat er sich bei so etwas nichts daraus gemacht und hat das "dissen" welches gegen ihn gerichtet war, nie gemeldet.

Er zieht andere vom Spielgerät und die anderen Kinder können sich dabei verletzen, dies hat Frau xy beobachtet.
Wir als Eltern nehmen diesen Sachverhalt sehr ernst!

Auch darauf sprachen wir ihn an , es ist richtig das er einmal jemanden geschubst hat , das passierte letztes Jahr und dafür entschuldigte er sich, da es keine Absicht gewesen war.
Davon erzählte er uns auch zu Hause, da die Direktorin ziemlich sauer gewesen ist, aber auch hier waren mehrere Kinder beteiligt gewesen und nicht nur unser Sohn alleine.
Die anderen Kinder, an denen er zog, waren laut ihn seine Kumpels und es war für alle Beteiligten kein ernst gewesen , da auch er vom Gerät gezogen ect wurde.
Sicher ist aber, das sich alle gefährdet haben und dass es so nicht geht!

Essen werfen in der Mensa:
Er wirft mit Nudeln nach einen Mitschüler.
Bei diesen Mitschüler gibt es eine Vorgeschichte , die Beiden waren vor der IGS befreundet, aber er hat die Freundschaft beendet, da der Freund öfter mal handgreiflich wurde und zu toben begann, wenn ihm etwas nicht passte.Es war ein Zufall gewesen, das dieser ehemaliger Freund mit ihn in die Klasse kam.

Laut unseren Sohn fing der Mitschüler an, ihn zurecht zuweisen, indem er ihn am Arm hielt und er somit nicht mehr essen konnte und bewarf unseren Sohn mit Nudeln , er warf zurück.
Frau xy beobachtete diesen Vorfall , sah aber nur das unser Sohn geworfen hatte.
Wir denken schon das Frau xy es richtig beobachtet hat und auch richtig eingeschätzt hat.

Schubsen von anderen Kindern:
Auf das Schubsen wurde nicht weiter eingegangen, aber von einen Vorfall hat er uns selbst erzählt.
Er rannte aus der Klasse um noch seinen Bus zu bekommen und das besagte Mädchen verlies hinter ihn den Klassenraum.Das Mädchen sagte zu Frau xy, das unser Sohn sie in die Ecke geschubst hätte.
Am anderen Morgen war eine Klassenfahrt, an welcher er jetzt nicht mehr teilnehmen durfte.Womöglich wegen diesen Vorfall, aber es wurde nicht weiter darauf eingegeangen.Auch durfte er nicht im Klassenrat darüber sprechen und sich erklären.
Dieses Mädchen erzählt auch, dass er nach dem Essen die Mensa vorzeitig verlässt und geht sofort zur Lehrerin , obwohl er mit seinen Freunden am Tisch sitzt ect.

Es wurde gesagt das er nur mit 8 Klässlern die Pausen verbringt.
Das kann so nicht stimmen, da er sehr viele Freunde in der 5- 6 hat und auch den ein oder Anderen vom Spielplatz her kennt bzw. mit ihnen verabredet.
Sicher ist aber auch , das er auch mit 7 und 8 Klässlern redet und ggf. mal eine Pause verbringt.

Dienste in der Schule:
Mensadienst , er hat diesen Dienst nicht erledigt und ist immer in die Pause gelaufen.
Er erklärte uns vorher schon:
Es gibt Arbeiten wo Kinder eingeteilt werden.Er hatte mit ein paar Mitschülern diesen Mensadienst und dadurch das die Anderen nicht richtig mit gearbeitetet hatten , sah er es auch nicht mehr ein, alleine die Arbeiten zu verrichten und ist lieber spielen gegangen.Ein Klassenkamerad hat das mitbekommen und hatte ihn dann 1-2 mal unterstützt beim Tische abwischen ect.

Das waren die Hauptpunkte der Konflikte gewesen, als Konsequenz darf er das Spielgerät nicht mehr benutzen und er darf für einen Monat nicht mehr mit der Klasse gemeinsam essen, sondern vorher oder später.
Durch die Nichtmitarbeit, muss er Mittwochs den Schulstoff in einer Extrastunde nacharbeiten.
Auf unsere bedenken, das er so noch mehr ausgegrenzt wird, wurde nicht eingegangen, aber wir können es schon nachvollziehen.

Mitarbeit in der Schule:
Er arbeitet nicht mit , macht nichts und stört den Unterricht und ist immer abgelenkt.
Das stimmt leider!
Hier hätte mehr Kontakt mit der Schule geholfen bzw. Notizen - Einträge - Email´s ect, um welche wir gebeten hatten.
Eine Lehrerin verstand dieses und wollte diese Aufgabe gerne übernehmen.
Auch sollte kontrolliert werden, ob er alle seine Wochenaufgaben vollständig in den Wochenplaner schreibt und dieses sollte unterschrieben werden, damit es zu keinen Missverständnissen mehr kommen kann.

Das war das Elterngespräch, wo wir vor vollendete Tatsachen gestellt wurden und unser Sohn nicht erklären konnte, wie das passieren kann.

Da wir das sehr ernst nehmen , haben wir als Eltern sofort den Vorschlag gemacht, einen Termin mit seiner Psycholgin zu machen, um daran zu arbeiten und die bestehenden Probleme zu lösen bzw. anzugehen.

Diesen Termin teilten wir Frau xy schriftlich mit und erhielten hierauf keine Reaktion, da er an diesen Tag die Schule schon vorzeitig verlassen müsste, weil der Termin schon um 12 Uhr stattfand.

Was uns sehr negativ aufgefallen ist, ist folgendes:

Es kamen keine Lösungen seitens der Schule/Lehrer, bis auf von einer Lehrerin.

Mit uns als Eltern wurde sehr schnippig gesprochen und man ist bei Frau xy kaum zu Wort gekommen O Ton : "Nein jetzt Rede ich".

Es wurde sich nicht an die vereinbarten Absprachen gehalten, um ihn zu unterstützen wie die wöchentlichen Telefonate/Emails.
Auch wurde wieder nicht der Wochenplaner kontrolliert und unterschrieben wie beim Elterngespräch besprochen.
Auch wurde das Nachsitzen nur einmal eingehalten und beim zweiten mal wusste niemand mehr von dieser Absprache!

Auf Einwände wurde nicht eingegangen.

Bei Problemen hat man keinen Ansprechpartner in der Schule.

Er lieh sich 3 Bücher aus der Bücherei aus, welche er nicht abgegeben hätte und weg wären.
Die Bücher , wenn wir uns richtig erinneren, wurden schon durch eine Lehrkraft in seinem Fach gesucht, aber nicht gefunden.
Ich als Mutter, war am Freitag in der Schule und habe die vermissten 3 Bücher selbst aus seinem Fach genommen!
Die Bücher waren nie weg gewesen.

Auch hatten wir nicht den Eindruck, das erstmal der Termin abgewartet wird um ihn und uns als Eltern Zeit gegeben wird zum reagieren!
Da gleich, nach dem Elterngespräch, der nächste Eintrag von Frau xy im Wochenplaner stand:"Ihr Sohn hält sich nicht an die vereinbarten Regeln!"
Wir riefen darauf in der Schule an und leider war Frau xy nicht mehr zu erreichen gewesen, aber es wurde vermerkt, das wir um einen Rückruf bitten.
Wir sprachen mit unseren Sohn darüber, was vorgefallen war.
Er ging mit 6 anderen Kindern aus dem 6 Jahrgang zu einem Teich/See, welches nicht verboten (?) ist.
Darauf wurde die Gruppe von der Pausenaufsicht angesprochen.
Am anderen Tag rief die Schule an und unser war weinend am Apparat:"Mama ich soll euch sagen, ich hätte wieder nicht in der Lernwerkstatt mitgemacht...." daraufhin war Frau xy am Apparat und die Vorwürfe gingen von vorne los und das in einen Ton, welchen wir als unmöglich empfanden.
Ihr Sohn kann nichts, nicht mal eine gerade Linie zeichnen, und hätte in LW garnichts gemacht und überhaupt hält er sich an keine Regeln.
Der Vorfall würde so im übrigen auch nicht ganz stimmen ect.
Desweiteren ist die Direktorin sehr sauer auf ihn und noch eine Verfehlung und er bekommt eine Klassenkonferenz!
Das weinen von unseren Sohn haben diesmal aber auch andere Lehrer mitbekommen und laut ihm haben sie ihn auch gefragt, was mit ihm und Frau xy los wäre.
Da wir das wieder sehr ernst nehmen und uns Sorgen machten , kontrollierten wir seinen Wochenplaner , da er uns sagte er hätte Englisch gemacht und es würde nicht stimmen was Frau xy sagte.
Im Wochenplaner fanden wir wirklich die Unterrschrift von Englisch vor!

Ab hier war für uns als Eltern ein Punkt erreicht , so das wir die Schulbehörde eingeschalten haben!

Welches jetzt einen erneuten Termin mit der Direktorin vereinbaren will da wir keinen Ansprechpartner haben ...

Unser Sohn gab zu, das er unkonzentriert ist und auch "schusselig" aber das , so sind wir uns sicher , kann man gut in den Griff bekommen, wenn alle gewillt sind, mitzuarbeiten und nicht alles aus Vorwürfen und Herabwürdigungen basiert!
Wir haben wieder das Phänomen, das er zu Hause alles gut kann und in der Schule durch die äusseren Einflüsse zu sehr abgelenkt ist.

Hier ein paar Eindrücke aus unseren Sohn seinen Blickwinkel, wir aber nicht zugegen waren, er es aber so empfindet:

Frau xy erzählte vor der ganzen Klasse, was bei dem Elterngespräch besprochen wurde!
Das empfand er als Demütigung.

Frau xy sagte zu ihn :"Verschwinde-(verschwinde ist geschmeichelt) von dem Spielgerät" vor der ganzen Klasse und einer anderen Lehrerin.
Die Klasse wurde dazu angehalten , das wenn er am Gerät ist , dieses sofort Frau xy zu melden.

Jeder Lehrer wurde dazu angehalten , Vorfälle mit ihm sofort Frau xy zu melden.

Mensa:
12 Uhr holte unser Sohn sein Essen ab , durfte es aber erst 4-5 Minuten später zu sich nehmen , weil Frau xy es so wollte.Das Essen war kalt.

Rollenspiel:
Er spielte eine Ratte und saß unter einen Tisch, worauf zwei Mitschüler durch die Klasse riefen.Er bekam dafür den Ärger und ihm wurde die Rolle entzogen.

Ihm wurde jetzt schon angekündigt, das er von der nächsten Klassenfahrt im Mai(?) wieder ausgeschlossen wird.

Ihm wird immer wieder vorgeworfen, das er eh nichts macht bzw. kann.

Bei Konflikten die sich gegen ihn wenden, empfindet er nicht das entsprechend reagiert wird, im Gegenteil er traut sich bald nichts mehr zu "verpetzen" da ihm eh nicht geglaubt wird.

Er wird regelmäßig von einen Jungen bedrängt / angefasst, sei es das der Junge ihn streichelt, oder die Hose vor ihn herunter lässt.


Ein Mädchen aus seiner Klasse entwendet ihm absichtlich seine Materialien , ohne Konsequenzen!

Er musste am Freitag vor die Tür , damit die Kinder einen Text über ihn verfassen.

Er musste sich in der Klasse in die Ecke stellen und einmal auf den Gang.

Er wird ausgegrenzt und fühlt sich nicht willkommen.

Er hat das Gefühl, das Frau xy nur darauf wartet, das er einen Fehler begeht.

Es wurde beim Elterngespräch behauptet er sei 12 Jahre alt und somit der älteste , was aber nicht stimmt da er 11 Jahre alt ist!!!

Ihm wurde seitens von Frau xy angedroht , uns nichts zu Hause zu erzählen, da es sonst zur Klassenkonferenz oder ein Verweis kommt.

Er darf von vornerein nicht den AWT-Unterricht besuchen.Die Gründe hierfür sind uns nicht bekannt.

Er wird jetzt schon überlegt, ihn von den Pausen ausszuschließen.

Die Lehrer würden ihn laut Frau xy eh nicht brauchen und er sei auch nicht willkommen.

Er hätte ein anderes Kind gewürgt , nur leider war es genau anderes rum und der Vorfall wurde unter den Tisch fallen gelassen.

Er bat um einen Klassenwechsel , dieses wurde abgelehnt :"Damit du da weiter Scheisse machen kannst?"

Das A-Test von der Psychologin wurde von der Klassenlehrerin nicht angenommen , da sie schon alles wüsste, doch im A-Test stand ein Folgetermin, welcher dadurch nicht berücksichtigt wurde.Unser Sohn musste es im Büro abgeben , da es sonst keinen interessierte.

Schreiben die wir als Eltern unseren Sohn mitgaben , sind spurlos verschwunden und die Lehrer wüssten von nichts.

Frau xy verfolgt und beobachtet unseren Sohn wo es nur geht.

Versäumter Stoff-Arbeitsblätter, wegen zb. Krankenhaus wurden trotz Absprache nicht ausgehändigt.

Er wird im Unterricht nicht dran genommen, weil es eh falsch wäre was er sagt.

Bei Fragen über die Aufgabenstellung wird er weg geschickt.

Wir als Eltern sind sehr schockiert über die Zustände in dieser Schule und empfinden es als unmöglich, das uns laut unseren Sohn von den beiden Lehrern unterstellt wird, wir würden nicht reagieren.
Wir haben selbst den Termin mit der Psychologin vorgeschlagen und auch umgesetzt.
Wir haben als Eltern die Schulbehörde informiert.
Auch reden wir mit ihm über diese Vorfälle.
Aber wenn die Schule nicht mitarbeitet , sind wir als Eltern machtlos und würden gerne wissen wer Erfahrungen mit einen Anwalt hat?

Mit freundlichen Grüßen
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon Menolly » 13. Februar 2017 15:54

Hallo minibulls ,
:willkommen:
Muss es denn unbedingt diese Schule sein? Versteht mich nicht falsch, aber selbst mit Anwalt wird euer Sohn da nicht mehr aus der Falle raus kommen. Das Kind scheint ein Mobbingopfer der Lehrerin zu sein... Erinnert mich etwas an eine Grundschullehrerin bei uns. :aufsmaul:
IGS ist eigentlich für AD(H)Sler nicht wirklich geeignet. Wochenpläne einzuhalten bedarf ein gutes Maß an Selbstorganisation.

Wir haben uns hier bei uns ( Hameln) mal die IGS angesehen. Auf meine Frage wie sie denn so zu Kindern mit Sozialen und Emotionalen Problemen stehen, wurde mir gesagt, das "Diese Kinder ja eh keiner haben will, und auf eine Sonderschule gehören" dabei Grinst sie mich tatsächlich kack frech an... jooooo..... damit hatte es sich erledigt.
Insgesamt fand ich das Konzept nur Chaotisch.

Was ich damit sagen will ist; Wollt ihr eurem Sohn diesen K(r)ampf über 5 Jahre durchstehen lassen? Oder wäre es doch besser eine andere Schule für ihn zu suchen?

Liebe Grüße
Menolly
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon ripley » 13. Februar 2017 17:26

Wollt ihr eurem Sohn diesen K(r)ampf über 5 Jahre durchstehen lassen? Oder wäre es doch besser eine andere Schule für ihn zu suchen?
Wenn es denn bei 5 Jahren bliebe. Es können ja Wiederholungen oder auch ein Durchmarsch in die Oberstufe vorkommen.

Minibulls, Euer Sohn ist jetzt gerade mal ein halbes Jahr an dieser Schule und Ihr habt zu den bisherigen Erfahrungen ein halbes Buch, naja, ein Schulheft auf alle Fälle, zusammengetragen. Wie soll eine Situation gelöst werden, in der sich schon so viel aufgehäuft hat?

Es kann sein, dass ein Anwalt hier helfen kann. Ich will das nicht in Abrede stellen. Ich habe selbst einmal - da war der Sohn allerdings schon in der 11. Klasse und seit der 5. an der betreffenden Schule - einen befreundeten Anwalt gebeten, eine Beschwerde an die übergeordnete Schulbehörde (cc XY-Schule) zu schreiben. Da ging es aber um EINEN bestimmten Vorfall (berühmter Tropfen aufs volle Faß). Und da konnte ich dann auch den gewünschten Effekt erzielen.

Die Frage ist aber doch bei Euch: WOBEI genau sollte Euch ein Anwalt helfen? Was wäre Euer Auftrag an ihn? Dass die Schule das Kind milder oder wohlwollender beurteilt? Wird nicht hinhauen, weil er seinen Negativbapper längst hat. Dass Schule sich an Absprachen hält? Machen sie doch so oder so nicht! Und kontrollieren könnt Ihr das nicht. Dass Schule guckt, was passiert, BEVOR ausgerechnet Euer Sohn Verhaltensfehler macht? Tje, fromme Wünsche. Die gucken erfahrungsgemäß erst dann, wenn Fritzchen Schlimmbapper in Aktion tritt und nicht eine Millisekunde früher. Goodwill und Kooperation lässt sich anwaltlich nicht erzwingen. Punkt.

Was wir seinerzeit gemacht haben, als Kommunikation mit Schule schwierig wurde (jep, ich kenne das alles): Aufs Jugendamt gegangen, dort einen Erziehungshelfer beantragt. Der hat (als wir dann mal den richtigen gefunden hatten) wunderbar vermittelt zwischen der Schule und uns, die wir ja jeder in seiner "Kampfecke" einen ganz eigenen Wahrnehmungs- und Interessenfokus hatten (ganz ähnlich wie bei euch).

Auf alle Fälle wünsche ich Euch viel Glück, ein gutes Händchen bei der weiteren Handhabung der Schulsituation ... und Eurem Sohn eine etwas glattere Restschulzeit.

(Hallelujah! Wir haben es hinter uns!)
minibulls
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon minibulls » 13. Februar 2017 18:27

Danke Menolly ,
wir hofften durch die IGS das das Thema Hausaufgaben endgültig weg fallen wird und seine ehemalige Grundschullehrerin auch davon überzeugt war. :roll:
Unser braucht wie viele andere auch klare Anweisung und eine klare Basis.
Das ist in der IGS alles weggebrochen seitdem sein Lehrer weggefallen war welcher auch zugleich sein "Vertrauenslehrer" gewesen ist wenn es mal wieder brannte.
Bei uns liegt das Problem an seinen Lernverhalten und seiner geringen Hemmschwelle getreu dem Motto : Wie du mir so ich dir!
Er lässt sich nichts gefallen und dadurch das Schüler X ja nie so etwas macht muss unser Sohn halt "Schuldig" sein.
Ich glaube das kennt hier jeder.
Jetzt durch die Medis-Retard sehen wir zuhause beim üben oder im Wochenplaner schon Erfolge aber leider bekommen wir keine Rückmeldung aus der Schule und selbst das mit den ADHS nimmt niemand wahr.
Wir hatten das beim übertritt auf die IGS aber auch bewusst verschwiegen.
Es juckt wohl niemanden wirklich aber wenn es um´s austeilen geht müssen wir als Eltern stramm stehen und Lösungen finden an denen die Schule aber nicht mitarbeitet...
Wir könnten ihn hier auf eine andere IGS schicken aber ob sich dann was ändert?
Die andere Option wäre die Hauptschule welche aber einen verdammt schlechten ruf hier hat und die Realschule auch nicht der Brüller sein soll.
Ihm würde vielleicht ein Klassenwechsel helfen welcher aber von der Schulleitung bis jetzt verwehrt wurde.
Die Direktorin tobte als die Schulbehörde vor der Tür stand :mrgreen:
Seine Psychologin will sich in den nächsten Wochen mit der Schule in Verbindung setzen aber ... man wird sehen.
Heute nahm ihn eine Sozialpädagogin, welche in der Schule arbeitet, zur Seite und fragte ihn was alles vorgefallen ist.
Sie gab ihn eine Karte mit, wo wir uns melden können wenn wir das möchten , meint ihr Sie könnte noch vermitteln und wir sollten das Angebot annehmen?
Unser Sohnemann ist bestimmt kein Engel aber ihn mutwillig anrempeln , was nicht bewiesen werden kann , finde ich nicht besonders "Pädagogisch" von einer Lehrerin.

Wir haben auch alles damals durch von Kinderarzt, Elterntraining ,Verhaltenstherapie Gruppe und alleine ,Ergo 3 mal, Psychologin - mit Medis und ohne und selbst ein Schulpsychologe kam vorbei und dachten bis vor 2 Wochen wir hätten alles überstanden!
Wir warten jetzt aber wieder jeden Tag auf Post oder einen Anruf ...
:oops:

ripley
Wir dachten wenigstens das durch den Anwalt bestimmte Sachverhalte die unterstellt werden klar gestellt werden können und die Schule so zum "zuhören" gezwungen werden könnte.
In Niedersachsen dachten wir bis heute das bestimmte Voraussetzungen bestehen müssen um von Klassenfahrten ausgeschlossen zu werden ect. aber über nichts wurden wir informiert keine Konferenzen nichts und alles wird hinterrücks beschlossen ohne uns konkrete Punkte zu nennen.
Vorfälle darf unser Sohn nicht klären , es wird behauptet und dann ist das für die Schule eben so.
Vielleicht ein Wunschdenken aber das war unsere Hoffnung gewesen um aus dieser Hilflosigkeit gegenüber der Schule ausbrechen zu können.
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon Menolly » 13. Februar 2017 19:09

...und die Realschule auch nicht der Brüller sein soll.

Ist nur immer die Frage, wer das sagt..
Ich würde wirklich da mal hingehen, und alles schildern. Klar muss auch dein Sohn an sich arbeiten, aber das kann er nicht solange er in Dauerbeschuss steht.
Die Direktorin tobte als die Schulbehörde vor der Tür stand :mrgreen:

hm, nur das es eine anständige Zusammenarbeit noch erschweren wird.

Noch mal den Schulpsychologischendienst kontaktieren. Bei uns gibt es eine Stelle, die sich gerade um Schulprobleme kümmern und gerade den Lehrern "auf die Finger gucken". Das heißt; Diese gehen in die Schule und gucken sich die ganze Situation dort an. Es gibt Gespräche mit ihnen, den Lehrern und den Eltern, wo auch (eigentlich) gute Tipps und Hilfestellungen für den Schulalltag gegeben werden.

Mein Problem bei deiner Geschichte ist eben, das es komplett verfahren ist, und es gar keine vertrauensvolle Zusammenarbeit mehr möglich ist.

wir hofften durch die IGS das das Thema Hausaufgaben endgültig weg fallen wird

In Niedersachsen ist es möglich auf Grund der Diagnose AD(H)S einen Nachteilsausgleich zu bekommen. Also ist es auch Möglich, das die Schule die Hausaufgaben für deinen Sohn anders bewertet ( vorausgesetzt die Klassenkonferenz stimmt dem zu )

Nehmt die Basis jetzt wo die Medis wirken und guckt nach einer anderen Schule. Jetzt hätte er noch die Möglichkeit das ganze schlechte zu verarbeiten.

Im Übrigen geht mein Sohn auch auf eine Schule, die angeblich nicht so gut ist ( zu hoher Ausländeranteil :quasimodo: ) Ich habe noch nie so super Engagierte Lehrer erlebt wie da. :wedeln:
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minibulls
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon minibulls » 13. Februar 2017 19:40

Bin zu selten in Foren unterwegs um zu zitieren ....
An der IGS gibt es keine Hausaufgaben und in den ersten Jahren keine Noten , nur Bewertungen .
Den Nachteilsausgleich hatte er in der 2 Klasse bekommen und sollte demnächst neu mit den Attesten von der Psychologin gestellt werden.
Für etwas mehr Zeit für Proben ect. aber nur bei bedarf nötig wäre wie zb. Mathe.
Ich weiß aber was du meinst und auch er selbst weint nur noch wenn die Medis nachlassen wegen der Schule.
Kann man denn einfach einen Gesprächstermin bei einer anderen Schule machen und was ist mit seiner mehr als miesen Schulakte?
Deine Ansätze sind sehr gut und es ist tut gut mal alles nieder zu schreiben :)
Ilayda
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon Ilayda » 13. Februar 2017 20:10

Liebe minibulls.
Ich habe mal ein paar Zitate aus Deinem ersten Post herausgepickt, die mich besonders betroffen gemacht haben.
Bei den anderen muss ich sagen, finde ich es schwierig, da etwas zu sagen, weil natürlich vieles, was in der Schule läuft, subjektiv wahrgenommen wird und von daher es zu unterschiedlichen Schilderungen der Lehrkräfte und Deines Sohnes kommen kann.
Zwar ist das zum Teil bei den unten stehenden Zitaten auch so, aber da scheint es mir dann eher um Nuancen zu gehen und nicht um den grundsätzlichen Sachverhalt.

minibulls hat geschrieben:Mit uns als Eltern wurde sehr schnippig gesprochen und man ist bei Frau xy kaum zu Wort gekommen O Ton : "Nein jetzt Rede ich".


Respektlos, würde ich sagen. Da hat sich jemand eingeschossen.

minibulls hat geschrieben:Am anderen Tag rief die Schule an und unser war weinend am Apparat:"Mama ich soll euch sagen, ich hätte wieder nicht in der Lernwerkstatt mitgemacht...." daraufhin war Frau xy am Apparat und die Vorwürfe gingen von vorne los und das in einen Ton, welchen wir als unmöglich empfanden.
Ihr Sohn kann nichts, nicht mal eine gerade Linie zeichnen, und hätte in LW garnichts gemacht und überhaupt hält er sich an keine Regeln.


Die Lehrerin hat das VOR Deinem Kind am Telefon zu Euch gesagt? Wo hat die studiert?

minibulls hat geschrieben:Frau xy erzählte vor der ganzen Klasse, was bei dem Elterngespräch besprochen wurde!


Bitte was?? Von Datenschutz hat sie aber wohl schon einmal etwas gehört, oder? Wenn es dafür Zeugen aus der Klasse gibt, wäre das in meinen Augen definitiv etwas, wo man der Schule eine Grenze dringend aufzeigen sollte.

minibulls hat geschrieben:Frau xy sagte zu ihn :"Verschwinde-(verschwinde ist geschmeichelt) von dem Spielgerät" vor der ganzen Klasse und einer anderen Lehrerin.
Die Klasse wurde dazu angehalten , das wenn er am Gerät ist , dieses sofort Frau xy zu melden.


Denuntiantentum? So kann man sich auch "hörige Bürger" heranziehen, die dem Blockwart alles weiterleiten... *Sarkasmus off*

minibulls hat geschrieben:12 Uhr holte unser Sohn sein Essen ab , durfte es aber erst 4-5 Minuten später zu sich nehmen , weil Frau xy es so wollte.Das Essen war kalt.


Wenn das stimmt, ist das auch absolut daneben... Versteh mich nicht falsch, das ist eine starke Wahrnehmungssache, aber Mobbing funktioniert halt so.

minibulls hat geschrieben:Ihm wurde jetzt schon angekündigt, das er von der nächsten Klassenfahrt im Mai(?) wieder ausgeschlossen wird.


Ohne das mit Euch abzusprechen? Wäre auch ein Fall, was man offiziell abklären sollte.

minibulls hat geschrieben:Ihm wird immer wieder vorgeworfen, das er eh nichts macht bzw. kann.


Siehe oben. Motivation sieht anders aus. So verinnerlicht er, dass er nichts kann. Und das sollte eine Pädagogin wissen.

minibulls hat geschrieben:Er wird regelmäßig von einen Jungen bedrängt / angefasst, sei es das der Junge ihn streichelt, oder die Hose vor ihn herunter lässt.


What?? Wisst Ihr, wer das ist? Damit würde ich zum Jugendamt oder zur Polizei gehen.

minibulls hat geschrieben:Er musste am Freitag vor die Tür , damit die Kinder einen Text über ihn verfassen.


Sag mal, gehts noch an der Schule? Die anderen Kinder sollen einen Text über ihn verfassen? Ist die Lehrerin noch ganz bei Trost? Was will sie damit erreichen?

minibulls hat geschrieben:Er musste sich in der Klasse in die Ecke stellen und einmal auf den Gang.


Sind wir in den 40ern angekommen? Will sie ihm noch ne Eselsmütze basteln? Oder um es noch perfider zu machen, ihn die selber basteln lassen?

minibulls hat geschrieben:Ihm wurde seitens von Frau xy angedroht , uns nichts zu Hause zu erzählen, da es sonst zur Klassenkonferenz oder ein Verweis kommt.


Auch das absolut abartiges Verhalten. Gibt es so auch in Missbrauchsfällen. "Wenn Du das Mama erzählst, kommst Du ins Heim."

minibulls hat geschrieben:Bei Fragen über die Aufgabenstellung wird er weg geschickt.


Ach so, auch ein wunderbares Lehrstück über Pädagogik. Kann zwar nichts, aber lernen soll er auch nichts.

minibulls.
Ganz ehrlich: Da ist der Zug abgefahren. Da könnt Ihr machen was Ihr wollt, das wird nichts mehr. Sucht Euch DRINGEND eine neue Schule, und zwar möglichst noch vor dem Schuljahrsende. Euer Sohn leidet da und mit jedem Tag wird es schlimmer werden.
Spielt an der neuen Schule von Anfang an mit offenen Karten. Besprecht das ADHS, beantragt eventuell sonderpädagogischen Förderbedarf, denn selbst wenn es eventuell ohne funktionieren würde, hat Dein Sohn durch die jetzige Schule eine solche Prägung erhalten, die er ggf. auch nicht wieder so einfach ablegen kann. Verhaltensmuster prägen sich schnell. Eventuell könnte tatsächlich ein Schulbegleiter - und sei es auch nur für kurze Zeit, um sich einzugewöhnen - helfen. Aber schon eine Sonderpädagogin stundenweise, die sich um ihn kümmert und die unterrichtenden Lehrer berät, ist eine große Hilfe.
Geht auch offen mit der Situation an der jetzigen Schule um, ohne zu sehr über die Schule oder die entsprechende Lehrerin herzuziehen, denn ansonsten seid Ihr schnell "Helikoptereltern" oder Querulanten.

Just my 2 cents...
LG
Ilayda
minibulls
Andersweltler
Beiträge: 11
Registriert: 13. Februar 2017 12:36

Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon minibulls » 13. Februar 2017 20:50

Ilayda
Ja so hat sich das laut Sohnemann abgespielt.
Das mit den streicheln und Hose runter lassen haben wir schon schriftlich angemahnt aber keine Reaktion erhalten.
Ist ein Mitschüler aus seiner Klasse der mehr Jungs "mag".
Die Lehrer sagen zwar er soll es lassen aber als unseren mal der kragen platzte bekamen er zu hören wenn er nochmal seinen Mitschüler als Schwul beschimpft gibt es einen Anruf.
Es ist ja nicht so das wir wirklich alles auf die Goldwaage legen aber wenn da nichts dran wäre hätte man doch wenigstens eine Nachricht erhalten.

Für das erzählen über das Elterngespräch gibt es auch eine Zeugin welche Frau xy daraufhin aus der Klasse zitierte...

Für das Telefonat gab es Zeugen im Lehrerzimmer welchen unseren Sohn fragten was mit ihm und Frau xy los sei.
Das Essen stimmt auch , da seine Kumpels dabei waren.

Das Theater hatte jetzt die Sozialpädagogin mitbekommen und will vermitteln und wir warten auf eine Rückantwort von der Schulbehörde zwecks neuen Termin ohne die besagten Damen.
Nur leider habt ihr alle recht , das es so eben nicht weiter gehen kann.

Eine kleine Anekdote habe ich noch aus der Grundschulzeit:
Wir haben den Schulpsychologen gerufen und er meinte es wäre alles ok nur das er etwas langsamer arbeitet.
Daraufhin sprang die Lehrerin auf und brüllte ihn an ":Das werden wir noch sehen was ich muss und was nicht!"
Nachteilsausgleich gestellt welcher auf einmal Spurlos verschwunden war , dann aber doch wieder bei seiner neuen Lehrerin auftauchte ...
Man könnte Bücher damit füllen!
Nur leider bringt uns das nicht weiter.
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon Menolly » 13. Februar 2017 21:32

Ist ein Mitschüler aus seiner Klasse der mehr Jungs "mag".

Sorry ne! Wie alt ist dieser Junge? Ich würde mal sagen wer sich mit 11 Jahren so verhält, der hat da ein ganz anderes Problem.
Wenn die Schule meint dies Totschweigen zu können, dann wäre Ich aber vorgestern bei der Polizei oder Jugendamt um es zur Anzeige zu bringen.
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon Sheherazade » 14. Februar 2017 06:58

minibulls hat geschrieben:Nur leider habt ihr alle recht , das es so eben nicht weiter gehen kann.


Ja, ihr müsst euch dafür aber eingestehen, dass ihr die falsche Schule gewählt habt. Das ist ein Kampf gegen Windmühlen und jeder neue Tag bringt einen neuen Nebenkriegsschauplatz. Der einzig Leidtragende wird am Ende (er ist es ja jetzt schon) euer Sohn sein.

Unsere Söhne haben in der Grundschule mit einer sehr, sehr ähnlich gestrickten Lehrerin Erfahrungen machen dürfen. Aus dem Grund haben wir sehr genau geschaut, welche weiterführende Schule in Frage kommt, die örtliche IGS war es definitiv nicht, das Konzept passte einfach nicht zu unseren Kindern, die Art der Schulleitung leider auch nicht. Wir leben auch in Niedersachsen.

Trotz aller Unkenrufe (die Schule sollte einen schlechten Ruf haben) haben wir unsere Söhne dann auf der Haupt- und Realschule (damals erstes Jahr Oberschule) im nächsten Ort angemeldet (Busfahrt von 40 Minuten). Und wir waren schon nach dem ersten Jahr unseres älteren Sohnes (ADS) begeistert. Die Lehrkräfte sind allesamt sehr engagiert, die Schulleitung duldet nicht den Ansatz von Mobbing, jeder Schüler wird genau da abgeholt, wo er steht. Man merkt die jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit "auffälligeren" Kids - positiv wohlgemerkt! Daraufhin haben wir auch unseren Jüngsten (Autismus und ADHS) dort angemeldet und auch für ihn war das das Beste, was wir tun konnten. Beide Jungs sind ohne Anmeldung von ADS/ADHS dort gestartet, alleine den Autismus des Jüngsten haben wir erwähnt wegen der Klassenzusammenstellung. Der Große befindet sich jetzt im Abschlußjahr der Hauptschule, er hat den Ausbildungsvertrag (fast, nur noch eine Formalität) in der Tasche und er ist selbstbewusst, glücklich und zufrieden geworden. Der Kleine ist jetzt im 7. Schuljahr und wechselt im Sommer in den Realschulzweig, auch er ist völlig zufrieden und wird angenommen wie er ist.
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon Sheherazade » 14. Februar 2017 07:56

Ich wollte noch hinzufügen: Ich verstehe euch vollkommen. Es bringt aber nichts, ggf. nur noch mehr Schaden, wenn ihr eure Energie weiter da reinsteckt um einen Schuldigen auszumachen und zur Rechenschaft zu ziehen.
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon Menolly » 14. Februar 2017 08:14

Ich wollte noch hinzufügen: Ich verstehe euch vollkommen.

Eben! :zuneigung:
minibulls ich lese bei dir so unglaublich große Unsicherheit heraus. Da wir alle hier so ähnlich oder auch gleiche Erfahrungen gemacht haben, hoffe ich einfach, das du siehst das ihr euch eben nicht alles gefallen lassen müsst!

Gerade das Gefühl der Hilflosigkeit, hoffe ich, konnten wir dir etwas nehmen. :zuneigung:
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon minibulls » 14. Februar 2017 11:11

Menolly,
das mit den Jungen in seiner Klasse ist so , er hat eine LRS usw und bekommt entsprechenden Schulstoff inklusive Schulbegleiter für ein paar Stunden die Woche ect.
Ein anderer wirft Sachen nach den Lehrern ,randaliert und schlägt um sich.
Wir gehen davon aus , das mindestens 3-4 ADHS-Kinder in der Klasse sind, unseren dazu nicht mitgerechnet.
Für einige gab es schon Verweise , Elterngespräche ect. und obwohl unser nicht so auffällig ist bekommt er leider das meiste ab.
Ich muss auch gestehen ich kann manche Lehrer schon verstehen wenn man sich in sie hinein versetzt aber so?
Es ist auch nicht so das alle Lehrer so über ihn denken sondern versuchen ihn zu helfen und mit den zwei Lehrerinnen zu sprechen , nur kam bis heute nichts weiter dabei rum.

Haben heute eine mail an die Sozialpädagogin, welche an der Schule ist, geschrieben und sehr schnell eine Antwort erhalten:

Guten Tag Frau und Herr xxx,

ich kann Ihnen versichern, Ihren Brief vertraulich zu behandeln, da ich unter der Schweigepflicht stehe.
Gestern habe ich xx ein wenig kennen gelernt und ich merkte, dass er sehr viel Redebedarf hat. Sie haben eine ganze Menge geschrieben und es sieht so aus, als wenn xx nun in eine Sackgasse geraten ist, aus der er nicht alleine raus kommt. Meine Aufgabe hier ist u.a. unabhängig von Lehrern und Schulleitung für die Schülerinnen und Schüler da zu sein und das gilt natürlich auch für Sie als Eltern.
Ich würde Ihnen vorschlagen, ein persönliches Gespräch mit mir zu führen, um mit Ihnen einen Weg zu finden, wie wir am besten mit der Situation umgehen können. Ich bin xxxxxxxxxxxxxxxx in der Schule anwesend. Wenn Sie damit einverstanden sind, werde ich den Tutoren, wie auch der Schulleitung mitteilen, dass Sie bei mir Hilfe in Anspruch genommen haben und ich bei jedem Gespräch, das mit Ihnen oder xx geführt wird, teilnehme. Dann möchte ich gerne für xx Ansprechpartner sein. D.h., dass ich mit ihm regelmäßige Gespräche führe und er immer zu mir kommen kann, wenn es etwas zu klären gibt. Das möchte ich den Tutoren mitteilen, damit sie wissen, dass xx nun auch eine erwachsene Person in der Schule hat, die seine Interessen vertritt.
Schreiben Sie mir bitte möglichst bald, ob Sie damit einverstanden sind und schlagen Sie mir einen Gesprächstermin vor, so dass wir zusammenkommen können.
Damit es schnell geht, werde ich aber schon einmal den Tutoren bescheid geben, dass xx bei mir war.

Das wäre jetzt der nächste Schritt!
Desweiteren haben wir nächste Woche einen Termin bei seiner Psychologin wie es nun weiter geht ect. und vermutlich wie die Medis wirken , nur leider bekommen wir ja kein Feedback darüber...

Möchte auch nochmal anmerken das es nicht um Schuld oder Unschuld geht sondern es nur um unseren Sohn .
Ich halte euch auf den laufenden.
Ganz lieben Dank für eure Rückmeldungen ;)
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon Menolly » 14. Februar 2017 11:55

Na ja, wenn Lehrer anfangen einzelne Schüler zu Mobben, dann geht mein Verständnis gegen Null... :roll:
das mit den Jungen in seiner Klasse ist so , er hat eine LRS usw und bekommt entsprechenden Schulstoff inklusive Schulbegleiter für ein paar Stunden die Woche ect.

Das spielt keine Rolle. Wenn ein Junge auf diese Weise Mädchen angehen würde, was meinst du was da für ein Geschrei losbrechen würde?
Ne, die Schule hat das zu Unterbinden und es wird nicht darüber Diskutiert.

Zumindest scheint die Sozialpädagogin ein Lichtblick zu sein.
Aber bedenke, sie hat es mit 2 Lehrerinnen UND der Rektorin zu tun. Das dürfte auch für diese Frau ein K(r)ampf werden.
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon minibulls » 14. Februar 2017 12:26

So meinte ich das auch nicht mit den beiden Lehrerinnen :?

Das ist eben das Problem mit der Direktorin , welches wir bis zu diesen Tag auch noch nicht erlebt hatten.
An der GS wurde er sofort gefragt, wo er sich wohler fühlen würde und das wurde sofort umgesetzt, um den Druck raus zu nehmen.
Völlig gleich was die Lehrer oder Eltern sagten es stand immer das Kind an ersten stelle.
Werde berichten....
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon Ilayda » 14. Februar 2017 21:01

Ja, die Schulpsychologin macht einen guten und engagierten Eindruck.

Bitte überlegt trotzdem schon einmal, welche Schule im Falle eines Wechsels für Euch in Frage käme, nur damit Ihr nicht nachher überstürzt etwas entscheiden müsst und dann vom Regen in die Traufe kommt.
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon minibulls » 20. Februar 2017 07:59

Kleiner Zwischenbericht:
Wir hatten ein Gesprächstermin mit der zuständigen Diplom Sozialpädagogin.
Es gab in den letzten 2 Schultagen noch weitere Vorfälle gegen unseren Sohn.
Einer war, er wurde auf dem Schulhof zusammengetreten durch 1-3 Mitschüler und bei einen anderen Vorfall, wurden ihm durch einen Mitschüler die Haare herausgerissen.
Wehren darf er sich nicht . :evil:
Wisst ihr was das schlimme dran ist?
Niemand interessiert sich dafür bis auf die Pädagogin , welche jetzt alle Vorfälle selbst klärt und es öffentlich macht und auch schon bei der Schulleitung deswegen "anklingelte".
Er wird jetzt immer, bei Unterricht mit der Lehrerin Frau xy , welche auch nur die Vertretung ist, aus der Klasse zum Gespräch geholt, so das er aus der Schusslinie bei ihr ist.
Mit den beiden Lehrerinnen änderte sich also bis heute nichts , auch bekommen wir keine Rückmeldung wegen den Medis.
Eher das Gegenteil ist eingetreten es wurde schlimmer:
Er dürfe laut Frau xy jetzt bis Sommer nicht mehr gemeinsam mit der Klasse in der Mensa essen.
Er darf jetzt mit auf Klassenfahrt fahren , aber mal ehrlich, welche Mutter oder Vater würde sein Kind 100 km weit entfernt mit solch Lehrerinnen schicken wollen?
Wir ahnen schon was dann kommen wird ... abholen und 250 € futsch!
Es wird weiter behauptet und verdreht aber dabei merken sie selbst nicht mal mehr was sie erzählen:
Bei einer Vertretungslehrerin in Mathe bearbeitete er 6 Seiten im Mathebuch.
Die Lehrerin geht damit zu Frau xy um sie zu fragen, warum sie sagt, er würde nichts machen/können?
Antwort war :"Das ist mir egal er macht nichts...!"
Am Freitag flog er für 20 min aus der Klasse weil er nach einer "Fliege?" haute.
Morgen gibt es einen Termin , welcher uns von der Landesschulbehörde vorgeschlagen wurde , mit der Schulleitung + uns als Eltern + Sohnemann + Sozialpädagogin und einer Lehrerin bei welcher er prima mitmacht.
Die Beiden, welche bei den Termin anwesend sein werden, Sammeln gerade alle Sachen zusammen...
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon Menolly » 20. Februar 2017 09:35

Wenn man das liest bekommt man ne Hasskappe.. :evil:
Ich drück euch ganz feste die Daumen! Und wenn es nur darum geht, das euer Sohn sieht das ihr auf seiner Seite seit. :zuneigung:
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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon BAE2705 » 20. Februar 2017 15:27

Auch ich drücke ganz fest die Daumen (und drück deinen Sohn ganz lieb dafür, dass er das durchhält!!)

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Re: Thema Schule ... etwas lang geraten.

Beitragvon Ilayda » 20. Februar 2017 17:43

Liebe minibulls,

erstmal hoffe ich, dass die Schulsozialarbeiterin weiterhin zu Euch steht. Und ich wünsche Euch, dass die beiden Lehrerinnen, die sich auf Deinen Sohn eingeschossen haben, von diesem Trip wieder runterkommen.

Trotzdem sollte - auch um Deinem Sohn diese extremst belastende Situation zu nehmen - über eine Alternative nachgedacht werden. Du solltest das zumindest weiterhin in Betracht ziehen. Einfach, damit Dein Sohn eine unbeschwerte Kindheit und Schulzeit hat und dort nicht in das falsche Fahrwasser kommt. Denn Schule dauert ja noch ein paar Jahre und wenn es nur Frust ist und er nur gespiegelt bekommt, dass er nichts kann, dann wird das nicht schön für ihn.

Lieben Gruß
Ilayda

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