In die Reha zu Dr. Winkler

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Sylvia
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Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon Sylvia » 14. Januar 2007 15:43

Tip:

Die LVA und BfA belegen ohne größere Probleme die Deister-Weser-Klinik mit Schwerpunkt ADS. Einen Wechsel dorthin bekommt man meist ohne größere Probleme hin.

Auf eine bestimmte Klinik zu bestehen geht häufig schief. Mann sollte dann wenigstens zwei zur Auswahl stellen ;-).

Sylvia
TalaLye

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon TalaLye » 28. Januar 2007 18:07

Hallo ihr lieben,

ich bin neu hier! :) Ich bin aus dem kleinen Saarland :) Habe vor einem Jahr auch einen Reha Antrag gestellt . Der wurde sogar 2 mal abgelehnt. NUn ja aber da ich nicht so schnell Aufgebe habe ich den 2ten wiederspruch fertig gemacht und siehe da es hat geklöppt. Rehe in der Klinik Bad Bramstedt genehmigt. Damit will ich nur bestätigen das es immer gut is in Wiederspruch zu gehen.

Ich suche hier jemanden im Forum der mir dieses empfohlen hat. Leider weiß ich seinen Namen nicht mehr. Ich habe ihn am 24.01 in der Klinik Bad Bramstedt kennengelernt und würd gern nochmal ein wenig quatschen. Falls sich einer angesprochen fühlt einfach Pn an mich. Ich war die aus dem Saarland zum Vorgespräch . !


LG Tala
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Bianca76
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Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon Bianca76 » 28. Januar 2007 20:53

Mein Widerspruch hat auch geklappt. Ich fahre am 5.Februar in die Klinik Lüneburger Heide
Wer kämpft kann verlieren.
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Emmy 6

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon Emmy 6 » 11. Februar 2007 22:48

Haben auch schon eine Weile vor, eine Reha zu beantragen.
Bin nun auch so weit, ohne kinder zu fahren.
Ist es auch möglich in der Klinik Diagnostik zu machen, oder sollte die Diagnose schon vorliegen?

Emmy
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Bianca76
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Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon Bianca76 » 26. April 2007 15:10

Ich bin zurück aus der Klinik.  :icon_wink:

Es war die beste aber auch härteste Zeit meines Lebens. Ich habe aber mein Leben komplett umkrempeln können und auch viele meiner persönlichen Probleme bearbeiten können und bin nun auf dem Weg in ein neues Leben. \:D/

Dr. Winkler und meine behandelnden Therapeuten dort sind wirklich ein Team, das helfen will. Wenn man mitarbeitet und zeigt, dass man etwas schaffen will, dann bekommt man jede Hilfe die man braucht.

Therapie ist hart. Es ist keine Kur dort, sondern man muss wirklich was tun, Gefühle zulassen auch wenn es weh tut. Manchmal fällt man dann erstmal ganz tief, aber jeder der was tut geht mit einem Erfolg dort wieder raus. Ich bin das beste Beispiel dafür.

Ich war 10 Wochen dort. Ich habe mich super wohl dort gefühlt und vermisse die Klinik, die Leute und spezielle Therapeuten dort sehr.  :loki16: Es war eine superschöne Zeit, die mich zurück ins Leben gebracht hat, aber es war auch wirklich anstrengend.

Aber wer wirklich was an sich tun will, der sollte kämpfen für die Reha in der Klinik Lüneburger Heide. Dr. Winkler lebt seinen Beruf und man bekommt jegliche Unterstützung von ihm. Ich bin ihm sehr dankbar und bin sehr froh, dass ich ihn kenne.

LG Bianca :icon_wink:
Zuletzt geändert von Bianca76 am 26. April 2007 15:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Emmy 6

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon Emmy 6 » 26. April 2007 22:11

....Mmmm, das gibt mir echt zu denken...

Bin hin und her gerissen, hab eiine Reha dringend notwendig um Fuß zu fassen und das wir als Familie echt die Chance haben, es überhaupt zu packen...

...Aber auch die kinder haben es so nötig und rico fährt auch nicht ohne mich....

Aber eigentlich weiß ich ganz genau, das wär das richtige für mich, das wär meine Chance für den Absprung....

Noch steht es nicht zur Debatte, aber , müssen erst mal emmelys und meine Diagnose stehen, aber die kinderärztin hat die Notwendigkeit schon angesprochen...

Wie pack ich s dann nur an, das es nicht nur" Erholungskur" für uns Drei wird , sondern auch was für mein Leben rauskommt, was dringend notwendig ist...

Also kämpfen für was?

Nur so meine Gedanken... :icon_redface:

Aber vieleicht schreibst du noch was über die Reha, interessiert mich sehr!

Danke!

Emmy
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Bianca76
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Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon Bianca76 » 28. April 2007 22:28

Hallo Emmy,  :icon_wink:

also ich stand vor der Reha auch vor dem Problem " was mache ich mit meinem Sohn "  :fr:? Ihm hätte sowas auch sehr gut getan, aber ich wusste auch, dass wenn ich wirkliche Therapie machen will ich das nicht mit Kind an der Seite kann. Die Therapiezeit war echt hart für mich und ich glaube nicht, dass ich das geschafft hätte was ich jetzt geschafft habe, wenn ich mit ihm gefahren wäre.

Ich war letztes Jahr jedoch auch mit ihm in Mutter-Kind-Kur in einem Haus im Hochschwarzwald mit dem Schwerpunkt ADHS, wo ich Elterntraining und Flori Konzentrationstraining, etc. hatte und was uns sehr gut getan hat.  :smt023:Aber es war halt eine Mutter-Kind-Kur und das war echte Kur, abschalten, Erholung, aber wenn Du richtige Therapie machen willst weiss ich nicht ob es mit Kind angebracht ist. Also ich habe in der Reha auch eine Mutter kennengelernt, die mit ihrem Sohn dort angereist ist, aber die konnte sich absolut nicht abgrenzen und ihre Sympthomatik bearbeiten, weil sie halt immer ihren Sohn im Kopf hatte, weil er ja dabei war. Ich habe mir das echt lange überlegt was ich mache, weil es familienmässig sehr schwierig bei mir ist und ich keinesfalls wollte, dass mein Sohn zu meiner Mutter dann geht, weil ich ihr für nichts dankbar sein wollte und endlich von ihr loskommen wollte. Es war aber die einzige Möglichkeit und für meinen Sohn die beste, weil ich wusste es geht ihm gut dort.

Was möchtest Du denn wissen über die Reha ? Frag ruhig alles was Dich interessiert.

Lieben Gruss Bianca
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Emmy 6

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon Emmy 6 » 28. April 2007 22:58

Danke für deine Antwort.

Denk mir halt auch , therapie ist dort wichtig und besser ohne Kinder...

Aber trotzdem bin ich hin und her gerissen.

Aber erst mal sehen, wie es sichentwickelt. Fragen kommen besstimmt noch...

LG Emmy
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Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon Bianca76 » 28. April 2007 23:07

Falls Du ICQ, AIM oder Yahoo-Messenger hast kannste mich auch darüber erreichen:

ICQ: 403376293
Yahoo: puddingtopf2000
AIM: kaetzchenmiau76

LG BIanca
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Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon Emmy 6 » 3. Mai 2007 14:41

Bianca, wie geht es dir denn jetzt?

LG Emmy
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Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon Bianca76 » 3. Mai 2007 15:23

Mir gehts gut...danke  :smt023:.....hab bisschen Probleme nach wie vor mit dem Essverhalten :icon_redface: aber habe nächste Woche einen ambulanten Termin in der Klinik deswegen.......ich brauch einen Arschtritt...................ich ekel mich schon wieder vorm Essen :icon_redface: aber das schaff ich schon
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Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon Bibo » 1. August 2007 00:02

Hallo,
ich war in der Deister-Weser-Klinik. Dort wurde mein ADHS diagnostiziert. Dauerte leider seine Zeit, bis sie sicher waren und ich mich durch die Berge an Fragebögen und Tests gearbeitet hatte. So hatte ich nur wenige *ADHS-Gruppenstunden*. Mitpatienten hatten 5 - 6 Wochen lang mehrmals wöchentlich ADHS-Gruppe.
Ich hatte meine Tochter dabei. Es war eine Reha und die Kleine war Begleitperson. Das war anstrengend, weil die Betreuung nicht wie in einer Mutter-Kind-Kur war. Nur wenige Kinder und eingeschränkte Zeiten. Viele Kinder waren nicht einfach und es wäre sinnvoll gewesen, auch für die Kinder psychologische Betreuung zu haben. Falls das Kind krank wird, braucht man die eigene Hausapo, die geben nichts raus und behandeln auch nicht. Da muß man runter zum Kinderarzt in den Ort oder externen Notdienst rufen.
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Flöhchen
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Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon Flöhchen » 3. April 2008 15:28

ups, schade dass ich den Beitrag von Sandra nicht schon früher gelesen habe. Der Antrag ist schon weg und ich habe gar kein Anschreiben dazu gemacht... und dann habe ich auch noch vergessen den Klinikwusnch meinem Arzt mitzuteilen...  :icon_redface: Jedenfalls danke für die Info.
Wohl dem, der Eines nicht verlor im Kampf des Lebens: den Humor! (Wilhelm Busch)
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keine Ahnung
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Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon keine Ahnung » 2. Februar 2012 01:45

[quote="Martin Winkler"]
Derzeit gibt es häufig ein Hin- und Her bei der Kostenklärung. Die Rentenversicherer verweisen entweder darauf, dass...[/quote]
Hallo Herr Winkler bzw. im Forendeutsch...
Hi Martin...(oder ist das zudirekt... :schäm:

Egal...ich hab grad nen lichten Moment...

Ich will versuchen mal kurz zu umreissen... :icon_rolleyes:

Ich bin jetzt 47 und habe ein chaotisches Leben hinter mir.
Bin in Ostholstein geboren, mit 6 dort rausgerissen worden.
Scheidung der Eltern als ich 3 war (beide ADHS).
Mit 6 schon umgeschult worden.
Mit 7 in die Kinder und Jugendpsychiartrie.
Mit 10 starb mein geliebter Stiefvater.
Kurz vorher meine Bezugsperson in der Psychiartrie (Lehrer 33 + Vaterersatz).

Dann eingeschult in die 5 Klasse in ein antiauthoritäres Schulprojekt (Testschule).

Am ende hatte ich 10 Schulen besucht und keinen Abschluß.

Meine Mutter(heute 68) wusste bis vor einigen Wochen nichts davon das sie auch ADHS hat.

Sie war mit mir (und sich) völlig überfordert(Träumertyp).
Vieles schaffte sie mit Fleiß und eisernem Willen.
Sie sieht jeden Krümel hat aber nie einen Überblick....
Meine Kindheit und Jugend bis ca 19 war der reine Krieg, da wir beide wie Feuer und Wasser sind.

Wir haben uns von der Einstellung und den Grundwerten her bis heute nichts zu sagen.
Und doch verbindet uns das Band zwischen Mutter und Sohn (welches nie in Gefahr war).
Wir beide haben diesen lebenslangen psychosozialen Beziehungskonflikt bis heute im Lastenheft.

Als 22 jähriger bekehrte ich mich auf einer Evangelisation.
Und trat deshalb aus der Kirche aus.

Mit 24 hörte ich von heute auf morgen nach 12 Jahren das Rauchen auf.
In meinem folgendem Leben hatte ich immer genug Power und ging keiner Wand aus dem Weg, wo ich durch wollte.

Mit 27 heiratete ich meine Frau (auch gläubige Christin). .
Wir sind heute noch zusammen obwohl sich keinerlei Wünsche und Bedürfnisse (z.B.Kinder) verwirklichen ließen.

Auch die folgenden 20 Jahre waren äußerst schwierig und anstrengend.(gelinde gesagt).

Nun der Plattensprung...

2006 verließen wir die Heimat bzw das sinkende Schiff in dem wir von Schleswig Holstein, Eutin,
nach Nord Bayern umzogen.

Meine Mutter lebte dort seit 5 Jahren.

Dieser Umzug hat mich derart geschafft, das ich nach einem halben Jahr mich nicht erholt hatte.
2006 war ich 41 und noch recht gut beisammen.
Bis dahin kam ich mit mir recht gut aus....
Ob dei Umwelt mit mir klarkam, war mir Wurscht.

2007 begannen dann erst "meine" Probleme.
Ich hatte mich seit meinem 10 Lebensjahr nicht mehr mit "Hyperaktivität" bzw. heute "ADHS" befasst.
Hatte intuitiv genügend Bewältigungsstrategien entwickelt, die es mir ermöglichten u.anderem mit
überproportionalem Einsatz mich überall dort unnachgiebig durchzusetzen, wo mein Wille langwollte.

Im April 2007 führ ich also nach München und holte mir dort einen unbekannten Virus ab, der zu Herzrythmusstörungen führte.

Ab da ging es 4 Jahre bergab mit mir.
Und ich hab das alles nicht mehr koordinieren können.
Stürzte bis 2011 in mittlere bis schwere Depressionen ab.
All das spielte sich ab ohne das ich verstand was da vorgeht und warum...

Während dessen ging es auch mit der Gesundheit meiner Frau bergab.
- Große Unterleibs OP
- kaputte Kniegelenke
- Karparltunnelsyndrom beidseitig,
- ein Auge erblindet,
- Ei große Tumor im Fuß
- Jobverlusst...usw...

Meine Mutter hatte unabhängig davon einen Herzinfarkt.
Ihren Lebensgefährten hätten sie danach dann fast totoperiert (Hüfte - Kunstfehler).

2010 war es dann so schlimm, das ich merkte,es geht nicht mehr weiter....
Mein Hausarzt bot mir an, er würde mich "einweisen"....
Doch es ging noch ein Jahr bergab in meinem Kopf... :baw:
Ich war noch nicht weit genug unten und konnte mir nicht vorstellen in die Klappsmühle zu gehen...
"Kreisirrenanstalt" nannte man das früher.

Ich habe gar nichts mehr auf die Reihe bekommen und verstanden hab ich die Zusammenhänge auch nicht.
2010 eine Woche vor Weihnachten brach ich mir das rechte Sprunggelenk.
Das 1.mal in meinem Leben einen Knochenbruch.
Meine Frau hatte grad ihren Tumor aus dem Fuß bekommen.
Wir konnte also umeinander rumhumpeln.
So lernt man dann halt mal sich gegenseitig den Hintern abzuputzen  :icon_rolleyes:
Über Weihnachten, Geburtstag meiner Frau und Sylvester spitzte sich alles extrem zu.
Denn ich bekam ja kaum mehr was auf die Reihe.

Im Septemper 2011 war es dann so weit.
Ohne große Ankündigungen holte ich mir den rosa Zettel ab.
Kurz vorher rammte ich mir noch in Folge wachsendem psychischem und motorischem Koordinationsverlusstes
ein Wattestäbchen ins Ohr. Beim Haaretrocken vorher vergessen...
Auf dem Ohr war ich jetzt erstmal taub.

Alles das lief nur noch im Notprogramm ab.
Es war alles sehr befremdlich und irreal.
All die Leute um mich rum, die einen oder mehrere an der Waffel hatten.
Die 5 Wochen dort waren nötig um mich ein bißchen zu erholen.

Man fragte mich natürlich in den Visiten, nach den Gründen meiner Anwesenheit.
Zum ende der 2. Woche löste sich langsam meine Zunge.

Bis 2011 war ich nie zur Kur oder Reha oder hatte mehr als einen Schnupfen. (Ausgenommen 2007).

Nun hatte ich wohl Andeutungen gemacht bezüglich meiner Zeit in der Jugendpsychiartrie...
Man sprach mich darauf an...und fragte ob ich der Sache nachgehen möchte.
Ich sagte ok, warum nicht...wenn es mir hilft... :confused:

Erst seitdem befasse ich mich aktiv im Crashkurs mit diesem Thema.
Habe zwar viel aufgeschanppt in den 46 jahre zuvor,
doch haben alle immer nur über mich geredet aber nie mit mir.
Es hat mir auch nie jemand erklärt, was da so in meinem Hirn anders abgeht...

Seit etwa 25.10.2011 habe ich derart viel an Information gelesen, gesehen bzw aufgesaugt, wie 40 Jahre zuvor nicht.
17.11.11 - 12.01.12 verbrachte ich teilstationär in einer psychiartrischen Tagesklinik.
Ich nutzte die Zeit so gut es geht für mich, doch es es war deprimierend.
Denn Hilfen oder passende Therapien  :icon_rolleyes: Fehlanzeige...

Sehr deprimierend, das ich nun gezwungen war die dortigen "Fachpersonen" mit Informationen zu beschicken.
Die dortigen Ärzte und Therapeuten tappten absolut im dunkeln bezüglich ADHS im Erwachsenenalters.

Von September bis Januar dauerte der "Einstellprozeß" mit Medikinet.
Und zumindest hilft es mir stabil zu sein.

Obwohl meine Gesamtsituation (im Kopf) sich nicht bessert.
Einen längeren Text zu schreiben bzw. dies überhaupt zu wollen ist illusorisch.
Meine Konzentrationfähigkeit insgesamt ist sowas von im Eimer wie noch nie...

Dieser Anfall gerade ist ein Einzelfall, wegen der nächtlicher reizarmen Umgebung... :eusa_doh:
Ich verliere jegliche Struktur und finde den Faden nur schwer....
Und auch nur, wenn mich nicht dauernd jemand anquatscht.
Mitten im Satz, weiß ich dann oft nicht mehr was ich grad wollte.

So, das zur Vorgeschichte.
Ich hoffe man kann es lesen.... :ichboss:

Bis gleich  :winken:

Andy.
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Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon keine Ahnung » 2. Februar 2012 01:47

Tschuldigung, mußte raus... :schäm:
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Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon keine Ahnung » 2. Februar 2012 02:19

[quote="Martin Winkler"]
Derzeit gibt es häufig ein Hin- und Her bei der Kostenklärung. Die Rentenversicherer verweisen entweder darauf, dass...[/quote]

Und nun...zum Thema...warum ich das schreibe....

Ich habe in der Tagesklinik, die Sozialarbeiter rege benutzt... :ichboss:

Wir habe dort einen Antrag auf Festellung des GdB gestellt.
Ergebnis nach Aktenlage 30 %.
Widerspruch eingelegt.

Reha Antrag gestellt.

Nachdem ich inzwischen ein Fan von einem gewissen Herrn Winkler bin... :smt023: und auch von Herrn Piero Possi... :smt023:
Habe ich natürlich darum gebeten, nach Bad Bevensen zur Reha gehen zu dürfen.

Nach einer telefonischen Nachfrage sagte man, man wolle mich zum 05.03.12 zur Begutachtung einladen.  :108: :eusa_doh:

Heute bekam ich dann do einen großen Umschlag von der DRV.  :upsi:

Rechnete natürlich mit der Einladung.

Jedoch :icon_eek:

Ein Bewilligungsbescheid.  :smt023:

Das Problem, Zitat:
Die Leistung kann nicht in der gewünschten Rehabilitationseinrichtung durchgeführt werden, weil mit diesem Haus kein Belegungsvertrag besteht.
Die von uns ausgewählte Einrichtung ist ebenso geeingnet.


:baw: :eusa_doh:

Eine psychosomatische Klinik, bei mir i.d.Nähe.

Was natürlich absolut unsinnig ist.
(Ich kenne dieses Klinikzentrum)

Was mach ich denn jetzt  :confused:

Bzw. die Frage ist, wie krieg ich das denn hin....

Für mich ist es extrem wichtig Behandlung, sprich Hilfe zu bekommen und nicht Zeit totzuschlagen.

Desweiteren gäbe es wohl noch Bad Brahmstedt.
Doch wäre dies für mich sehr schädlich.

1. Es ist viel weiter weg (600km).
(Bad Bevensen 280km)
2. Liegt sie in direkter Nähe meiner Heimat.
Ich wäre gerade zu gezwungen, Leute zu besuchen, bzw besucht zu werden.
3. Bekomm ich schon nen Anfall, wenn ich an die Menge Menschen denke, die sich dort rumtreiben...
(Ich habe eine totale Aversion gg Menschenmengen).

Das alles würde mich sehr irritieren und ablenken.

Gruß Andy.
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Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon Martin Winkler » 2. Februar 2012 17:59

Hallo !

Schöner Mist. Ich bin ja derzeit ein wenig raus aus dem direkten ADHS-Reha-Krieg.

Grundsätzlich ist es wohl so, dass die Rentenversicherer eben wenig auf die fachliche Auswahl setzen. Es geht ihnen eher um die Belegung eigener Kliniken bzw. eine Begutachtung des Patienten.

Soweit ich weiss, hat derzeit Bad Bramstedt auch keine Rentenversicherungspatienten. In Bevensen haben wir von verschiedenen LVA-Versicherern wie z.B. Nord etc Patienten. Ohne Probleme. Eigentlich sind LVA und BFA seit Jahren ein Verein / eine Organisation. Dennoch wird dort mit zweierlei Maß gemessen.

BFA geht fast nie...

Wie derzeit in Bad Münder bzw. in der Klinik Bad Salzig die Dinge stehen, weiss ich nicht.

Grundsätzlich kann man erstmal einen Widerspruch einlegen. Und auf das Wunsch- und Wahlrecht verweisen. Leider nicht immer mit Erfolg.

Sorry, aber die Auslegung der Rechtslage durch die BFA ist zumindest eigenwillig (bis aus meiner Sicht schlicht illegal).

Gruss
Martin
http://adhsspektrum.wordpress.com
ADHS-Spektrum Dr. Martin Winkler bloggt ...

Ab 1.8.2013 Saale Klinik 1 Psychosomatik in Bad Kösen mit ADHS-Bereich
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Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon keine Ahnung » 2. Februar 2012 18:44

[quote="Martin Winkler"]
Schöner Mist. Ich bin ja derzeit ein wenig raus aus dem direkten ADHS-Reha-Krieg. [/quote]
Das hört sich ja nicht gut an... :icon_rolleyes:
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Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon keine Ahnung » 2. Februar 2012 18:47

[quote="Martin Winkler"]
Soweit ich weiss, hat derzeit Bad Bramstedt auch keine Rentenversicherungspatienten. In Bevensen haben wir von verschiedenen LVA-Versicherern wie z.B. Nord etc Patienten. Ohne Probleme. Eigentlich sind LVA und BFA seit Jahren ein Verein / eine Organisation. Dennoch wird dort mit zweierlei Maß gemessen.

BFA geht fast nie...[/quote]
Und zu welchem Verein gehöre ich ?
DRV in Würzburg ist meine zuständige Anstalt.
Gruß Andy.
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Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitragvon keine Ahnung » 2. Februar 2012 19:10

Mein oberstes Ziel ist es, nach Bad Bevensen zu kommen.  :smt023:
Die Frage ist, was kann ich tun bzw. welche Argumente greifen  :aufsmaul_2:
Plan B wäre erst dann in Betracht zu ziehen, wenn echt gar nix geht.
Überaktivität und Antrieb wechseln sich bei mir rasch ab mit extremer Müdigkeit.

Ausserdem bin ich Querdenker.
Wer könnte mich unterstützen bzw. mit was ?

Für die DRV + die Krankenkassen tauchen auf jeden Fall Mehr und Folgekosten auf,
wenn ich in irgendeiner Klinik lande, die nicht i.d.L. ist gezielt auf meine Probleme einzugehen.

Zeit tot schlagen hilft mir nicht.
In einer Umgebung, in der ich kein oder unzureichende Möglichkeiten sehe, werde ich zur aktiven Nervensäge.

Schließlich bekomme ich nicht öfters die Gelegenheit, gezielt an der Situation und mir zu arbeiten.

Gruß Andy.
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