In die Reha zu Dr. Winkler

Dieses Board ist auch für Gäste sichtbar!
Sandra
Pagemaster
Beiträge: 68
Registriert: 29. August 2005 08:11

In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von Sandra » 5. August 2006 10:36

Hallo Ihr

Hexle hat mich gefragt, wie ich in die Reha zu Dr. Winkler gekommen bin.

Da ist mir eingefallen, dass hier schon mehrere von Euch davon sprachen, dort hin zu möchten.

Den Rehaantrag bekommt ihr bei der Krankenkasse, den ihr eurem behandelnden Arzt geben müsst, am besten einem Neurologen/Psychiater.

Ihr müsst dem Arzt sagen, in welche Klinik ihr möchtet und warum. Er muss das dann auf dem Antrag gut begründen. Gebt ihm am besten gleich die Adresse der Klinik Lüneburger Heide, mit dem Hinweis, dass dies die einzige Rehaklinik ist, die ADHS bei Erwachsenen behandelt. Schildert dem Arzt, wie schwierig euer tägliches Leben ist und das ihr unbedingt eine ADHS bezogene, fachliche und intensive Behandlung benötigt, die eine ambulante Therapie nicht abdecken kann.

Es macht bei der BFA, LVA oder Krankenkasse einen guten Eindruck, wenn ihr zusätzlich noch ein ausführliches, eigenes Schreiben dem Antrag beifügt, warum eine Reha für euch unbedingt erforderlich ist, und was ihr für Behandlungsziele habt.

Dann merkt der Kostenträger, wie wichtig es euch ist, eine Reha bewilligt zu bekommen. Je ausführlicher das zusätzliche Schreiben von euch ist, desto besser sind die Chancen, dass euer Anliegen beim Kostenträger ernst genommen wird.

Auch euer Leidensdruck muss sehr stark aus dem Schreiben hervorgehen, sowie die Begründung, dass Dr. Winkler der einzigste Arzt in einer Rehaklinik ist, der ADHS im Erwachsenenalter behandelt, und daher die eindringliche Bitte, in diese Klinik geschickt zu werden.

Es dauert allerdings ein paar Wochen, bis dieser Antrag bearbeitet wird. Wenn ihr nach ungefähr vier Wochen noch nichts gehört habt, lohnt es sich beim Kostenträger anzurufen und nachzufragen, wie lange es noch dauern könnte.
Wenn ihr den Bewilligungsbescheid erhalten habt, bekommt ihr ein paar Tage später den Aufnahmetermin von der Rehaklinik.

Für diese Klinik muss dann auch noch mal ein Formular ausgefüllt werden, dass eure Beschwerden und eure Behandlungsziele beinhaltet. Daher wäre es günstig, das Schreiben, dass ihr dem Rehaantrag beifügen wollt, mit dem PC zu machen, um dann nicht alles neu schreiben zu müssen.

Falls die Reha abgelehnt wird, lohnt es sich in jedem Fall Widerspruch einzulegen. Meistens wird die Reha danach genehmigt. Manchmal muss man in diesem Fall zum Gutachter, aber das ist nicht schlimm.

Ich musste mal wegen einer anderen Reha vor einigen Jahren dort hin, habe ausführlich mein Anliegen geschildert und dann ist die Reha auch genehmigt worden.
Diese Gutachter sind meistens sehr nett. Allerdings dauert es sehr lange, bis man eine Mitteilung bekommt, weil die Gutachter für den Kostenträger einen ausführlichen Bericht schreiben müssen.

Es lohnt sich in jedem Fall für die Reha zu kämpfen. Je mehr Einsatz man selbst zeigt, desto mehr wird die Notwendigkeit erkannt, und desto größer ist die Chance, die Reha bewilligt zu bekommen.

Diese Erfahrung habe ich schon mehrmals gemacht, als ich wegen einer anderen Sache zur Reha musste, habe diese Dinge weitergegeben und die Reha ist bei mir und auch bei andern genehmigt worden.

Ich wünsche euch das selbe Glück und drücke euch die Daumen.

Dr. Winkler ist der beste ADHS Facharzt, den ich je kennen gelernt habe. Leider habe ich nur wenig von ihm mitbekommen, da er nur noch zwei Wochen in der Seeparkklinik war, nachdem ich dort angekommen war.

LG
Sandra
Benutzeravatar
hexle
Foruminventar
Beiträge: 617
Registriert: 28. Februar 2006 00:00

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von hexle » 5. August 2006 10:43

Danke Sandra!!

Super Sache, dass du hier alles aufschreibst. ich hoffe sehr, dass ich mit deinen Tipps dann auch Erfolg habe und wirklich zu Dr. Winkler in die Reha komme!!! *meintraumwäre*

LG hexle
Eine Hexe ist eine Frau, die ihr Leben mit einer besonderen Phantasie gestaltet, die es vermag alles um sie herum lebendig zu machen.
Lea
Foruminventar
Beiträge: 1414
Registriert: 14. März 2006 20:15
Wohnort: NRW

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von Lea » 5. August 2006 12:25

Hey Sandra,

super, daß du das so ausfühlich beschrieben hast,
ich denke, es kann hier doch einigen wiel helfen.

Danke,

LG Lea
Rubenslady

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von Rubenslady » 5. August 2006 14:14

Hallo  zusammen,

wie lange ist so ein Aufenthalt eigentlich?

Ich war schon mal 3 Wochen auf Kur und mal 7 Wochen auf Kur. Ja, Klinik ist noch mal was anderes. Aber 7 Wochen könnte ich mir mom kaum erlauben.

Liebe Grüße
Ruby
chipsy

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von chipsy » 6. August 2006 01:28

hallo sandra,

vielen dank für die info.

hab eine frage: ist die klinik von dr. winkler eine vertragsklinik der Bfa???????

ich hab nämlich schon mal einen antrag für eine klinik gestellt, die keine vertragsklinik der Bfa war und die haben abgelehnt, eben aus diesem grund.

vielen dank

lg. chipsy
Sandra
Pagemaster
Beiträge: 68
Registriert: 29. August 2005 08:11

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von Sandra » 6. August 2006 16:14

Hallo Ruby,

so eine Reha dauert 4-6 Wochen, manchmal auch länger, je nachdem wie lange der Rehaarzt es für nötig hält und der Kostenträger das mitmacht.

Hallo Chipsy

So viel ich weiß, ist die Klinik Lüneburgerheide auch für BFA Patienten. Vor allem wenn das gut begründet wird, dass nur diese Klinik dir helfen kann, dürfte die Genehmigung eigentlich kein Problem sein. Denn die Kosten, die die BfA tragen muss, sind in allen Kliniken ähnlich.

LG
Sandra
chipsy

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von chipsy » 6. August 2006 18:47

supi supi :), danke dir :icon_wink: :icon_wink:

liebe grüße

chipsy
Eva
Foruminventar
Beiträge: 14907
Registriert: 1. August 2004 00:00

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von Eva » 6. August 2006 19:19

Danke Sandra.  :smt023
Alles über Deichhöhe ist überflüssig! :winy:
Benutzeravatar
Andrea (Pinky)
Foruminventar
Beiträge: 1823
Registriert: 20. Juli 2004 22:25
Wohnort: Rottenburg am Neckar
Alter: 12
Kontaktdaten:

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von Andrea (Pinky) » 7. August 2006 13:29

Danke dir Sandra für diese Tips.

Werde ich mal mit meiner Ärztin besprechen! :smt023
☺☺☺Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
*Mahatma Gandhi*

400 Adventskalender - Fleißbienchen :biene: ... vom Team
Benutzeravatar
Helena
Foruminventar
Beiträge: 2806
Registriert: 28. Juli 2004 23:10
Wohnort: Opfikon CH
Alter: 52

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von Helena » 7. August 2006 19:54

Danke für dies ausführliche Information!  :smt023

Ich werd das auf jeden Fall auch angehen.

Dann gibts ein Forumtreffen in Dr. Winklers Klinik  :00000285:
Du bist das Maß aller Dinge ... für Dich ... nicht für mich ... und nicht für andere.     (unbekannt)
44 :willi: + 1 :willi: für meinen Mann
Benutzeravatar
hexle
Foruminventar
Beiträge: 617
Registriert: 28. Februar 2006 00:00

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von hexle » 7. August 2006 20:24

Strenelle gute Idee!!!  :00000285:
Zuletzt geändert von hexle am 7. August 2006 20:24, insgesamt 1-mal geändert.
Eine Hexe ist eine Frau, die ihr Leben mit einer besonderen Phantasie gestaltet, die es vermag alles um sie herum lebendig zu machen.
Sandra
Pagemaster
Beiträge: 68
Registriert: 29. August 2005 08:11

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von Sandra » 7. August 2006 21:13

Hallo ihr Alle,

die hier geschrieben haben.

Vielen Dank für eure Anerkennung. Ich freue mich, wenn ich euch damit weiterhelfen kann.

Vielleicht treffen sich ja wirklich einige von euch gleichzeitig dort wieder, oder man regelt das vorab, zum Beispiel so:

Nach dem man den Rehabescheid bekommen hat, wird man ja von der Klinik benachrichtigt und bekommt von denen einen Aufnahmetermin.

Wenn einem der Termin nicht passend ist, kann man mit der Klinik einen späteren Aufnahmetermin vereinbaren.

Es muss natürlich ein trifftiger Grund genannt werden .................


LG
Sandra
Benutzeravatar
hexle
Foruminventar
Beiträge: 617
Registriert: 28. Februar 2006 00:00

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von hexle » 8. August 2006 09:35

Na die Andersweltler dort zu treffen ist doch ein trifftiger Grund  :icon_wink: :icon_wink:

Vielen Dank Sandra, deine Ausführungen sind echt super und deine Tipps sowieso!! :smt023
Eine Hexe ist eine Frau, die ihr Leben mit einer besonderen Phantasie gestaltet, die es vermag alles um sie herum lebendig zu machen.
Benutzeravatar
Bianca76
Foruminventar
Beiträge: 554
Registriert: 8. August 2006 20:47
Wohnort: Wendland
Alter: 42
Kontaktdaten:

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von Bianca76 » 9. August 2006 10:19

hallo Sandra kannst Du sagen was genau angeboten wird in der Klinik Lüneburger Heide?
Wer kämpft kann verlieren.
Wer nicht kämpft hat schon verloren !!!
Rubenslady

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von Rubenslady » 9. August 2006 10:28

Hallo Bianca,

hier ist der Link zur Klinik


http://www.klinik-lueneburger-heide.de/

Liebe Grüße
Ruby
Martin Winkler
Pagemaster
Beiträge: 203
Registriert: 25. Februar 2006 14:59
Wohnort: Rosche
Kontaktdaten:

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von Martin Winkler » 9. August 2006 16:33

Upps, kaum liesst man mal ein paar Tage nicht seine Foren, schon wird hier kräftig Werbung gemacht   :icon_mrgreen:

Am 4.8. hatten wir also Eröffnung, am 5.8. den ersten Samstagsbrunch der Klinik. Dies sind Veranstaltungen, bei denen sich Ehemalige wieder treffen oder aber Angehörige von jetzigen Patienten sich informieren können. Ich hoffe, irgendwann auch speziellere ADHS-Veranstaltungen anbieten zu können... Ausserdem möchte ich einen Workshop zusammen mit Angehörigen zum Thema ADHS machen.

Am Samstag habe ich jedenfalls über ADHS und Essstörungen gesprochen, nachmittags gab es dazu einen Workshop gemeinsam mit dem Chefarzt der Klinik. Derzeit haben wir so 20-25 Patientinnen im ADHS-Bereich. Eine genaue Angabe ist daher schwierig, weil eben Überschneidungen zum eigentlichen Therapieschwerpunkt der Klinik (Essstörungen) bestehen.

Derzeit haben wir einige Herausforderungen, die Wünsche und Möglichkeiten unter einen Hut zu bringen. Ich selber bin derzeit überwiegend mit der medizinischen Betreuung (also Diagnostik bzw. Medikationseinstellung) und einer störungsspezifischen ADHS-Gruppe (3 mal wöchentlich bei mir, sonst 2 mal bei meinem Chef) beschäftigt. Ich bin sonst noch viel im Wochenend- und Nachtdienst. Wir basteln derzeit an einer Verbesserung der Betreuung (mehr Sport, ggf. Coaching-Bestandteile schon stationär mit Nachbetreuung...). Aber der Bedarf bzw. auch eine z.T. unrealistische Erwartungshaltung zeigt auch deutliche Grenzen der Möglichkeiten auf.

Damit will ich sagen, dass stationär eben auch deutlich wird : Es ist nicht alles ADHS bzw. es ist nicht alles so einfach zu verändern. Und die Bereitschaft sein Leben wieder selber in die Hand zu nehmen muss da sein.

Zum Organisatorischen

Vielleicht einige ganz grundsätzliche Dinge zur Erklärung.
1. Es ist ein Unterschied zwischen Kur und Rehabilitationsmassnahmen
2. Träger einer Reha sind die Gesetzlichen Kassen oder die Rentenversicherung (in aller Regel Deutsche Rentenversicherung Bund oder Land)
3. Krankenhausbehandlung ist bei uns nur bei Selbstzahlern / Privatpatienten möglich (es sei denn, die Krankenkasse lässt sich auf etwas anderes ein)

Derzeit gibt es häufig ein Hin- und Her bei der Kostenklärung. Die Rentenversicherer verweisen entweder darauf, dass kein Bedarf besteht oder dass man zu krank sei und zunächst in einem Krankenhaus sollte oder aber ambulant behandelt werden müsste.

Die Krankenkassen wiederum argumentieren, dass die Erwerbsfähigkeit gefährdet sei, weshalb eben die Rentenversicherer zuständig wären...

Dann gibt es noch den Sonderfall, dass die Rentenversicherer die Klinik nicht belegen wollen (weil wir keinen direkten Versorgungsvertrag haben). Das ist zwar aus unserer Sicht so nicht in Ordnung, weil Patienten und Ärzte ein Wunsch- und Wahlrecht haben (und wir z.B. von der Deutschen Rentenversicherung Land = früher LVA  Patienten haben), aber es ist z.T. verdammt schwierig.  So werden z.b. Patienten dann nicht zu uns, sondern in die Diana Klinik Bad Bevensen verwiesen...

Zuletzt : Es gibt ja noch "Alternativen". Dazu gehört vor allem die Klinik Bad Bramstedt, die seit Januar 2006 ADHS als Schwerpunkt hat. Die Klinik und die Verantwortlichen kenne ich gut, da ich da lange war (und sie damals nichts von ADHS wissen wollten).

Die Deister-Weser-Klinik dagegen bietet zwar auch ADHS an, dies ist aber weitgehend  auf 6 Psychoedukationstermine in einer Gruppe beschränkt und eignet sich eher für totale Einsteiger in diesem Gebiet (dies ist nicht meine Meinung, sondern die Aussage von 2 Patientinnen aus der Klinik, es kann also da auch besser sein....)

Wenn sonst Fragen sind, fragt halt...

Martin
Zuletzt geändert von Martin Winkler am 1. April 2008 20:00, insgesamt 1-mal geändert.
http://adhsspektrum.wordpress.com
ADHS-Spektrum Dr. Martin Winkler bloggt ...

Ab 1.8.2013 Saale Klinik 1 Psychosomatik in Bad Kösen mit ADHS-Bereich
Rubenslady

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von Rubenslady » 9. August 2006 16:47

Hallo,

vielen Dank für die ausführliche Info.

Ich kann nur für mich persönlich sprechen und glaube warum ich das Gefühl habe, dort genau richtig zu sein, ist der Aspekt, dass dort die beiden Hauptpunkte von mir unter einen Hut zu bekommen wären.

Meine Hausärztin hat mich letztens erst wieder angesprochen, ob ich zwecks meinem Gewicht nicht etwas unternehmen will.

Außerdem habe ich den Zusammenhang von einer Essstörung und ADS erkannt und glaube, dass man es - zumindest bei mir - nicht gesondert behandeln kann/sollte.

Dennoch braucht der Entschluss für mich etwas zu tun, wohl noch etliche durchwachte Nächte, denn ich kann mir momentan nicht vorstellen meine Kids und meinen Mann allein daheim zu lassen.

Für die Klinik und den Start wünsche ich alles Gute! Ich bin mir sicher, dass gerade diese Kombination für viele ein Segen sein wird.

Liebe Grüße
Ruby
Benutzeravatar
Bianca76
Foruminventar
Beiträge: 554
Registriert: 8. August 2006 20:47
Wohnort: Wendland
Alter: 42
Kontaktdaten:

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von Bianca76 » 9. August 2006 16:51

Ich bin gerade dabei mit meinem Arzt den Antrag bei der Krankenkasse zu stellen, denn ich weiss langsam nicht weiter wie das bei mir weitergehen soll. Nehme mittlerweile Straterra, aber die Essstörung und diese ewigen Konzentrationsprobleme, etc.  machen mich so fertig. Ich habe schon alles wegen der Betreuung meines Sohnes geregelt und bin bereit mitzuarbeiten, weil ich mein Leben endlich in den Griff bekommen will. Ich bin erst 30 Jahre und fühle mich manchmal wie 90. Ich hoffe ich bekomme bald eine Zusage meiner Krankenkasse.
Wer kämpft kann verlieren.
Wer nicht kämpft hat schon verloren !!!
Sandra
Pagemaster
Beiträge: 68
Registriert: 29. August 2005 08:11

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von Sandra » 9. August 2006 17:51

Hallo Bianca

Ich wünsche dir, dass du die Zusage von deiner Krankenkasse bekommst.
Du fragtest mich nach der Klinik Lüneburger Heide, aber dazu kann ich dir nichts sagen, weil ich in der Seeparkklinik war, wo Dr. Winkler vorher gearbeitet hat.

Nachdem, was Dr. Winkler hier schreibt, schieben die Kostenträger die Verantwortung hin und her, als ginge es um Sachgegenstände und nicht um Menschen.

Das Schicksal des einzelnen interessiert doch im Grunde nicht. Alles dreht sich nur ums Geld.

Das wird immer schlimmer und das Ende der Fahnenstange ist wohl noch lange nicht erreicht. 

Vom Gesetz her werden Tiere als Sachgegenstände bezeichnet.

Wann das wohl bei kranken Menschen der Fall ist .............?

LG
Sandra
Benutzeravatar
Bianca76
Foruminventar
Beiträge: 554
Registriert: 8. August 2006 20:47
Wohnort: Wendland
Alter: 42
Kontaktdaten:

Re: In die Reha zu Dr. Winkler

Beitrag von Bianca76 » 13. Januar 2007 21:43

Ja ich weiss....es sit soooooooooo schlimm mit den Leistungsträgern  :aufsmaul_2:.
Ich habe gerade einen Megakrieg mit meiner Krankenkasse. Die Reha wurde innerhalb von 14 Tagen sogar ohne Einladung zum MD bewilligt, aber ich habe eine Klinik bewilligt bekommen wo ich mich echt an den Kopf fasse. :moz: In den Berichten meiner Ärzte ( Medizinische Hochschule, Psychater, Psychologe und Hausarzt) steht eindeutig und begründet, dass ich in die Klinik Lüneburger Heide zu Herrn Dr. Winkler soll und die wollen mich in die Brunnenklinik schicken, die chronischen Tinitus, chronische Migräne, etc. behandeln. Ich könnte schreien. :dasis: Ich laufe auf dem Zahnfleisch, aber denen ist das scheinbar so egal. Dr. Winkler hat richtig viel versucht für mich nachdem ich in der Klinik bei ihm angerufen hatte und hat versucht mit der Krankenkasse ( AOK  :aufsmaul_2: ) was zu regeln, aber die haben selbst ihn abblitzen lassen.  :trom:
Ich warte nun auf die Entscheidung meines Widerspruchs. Ich renne jeden Tag mit Herzklopfen zum Briefkasten, weil ich diesen Klinikaufenthalt so sehr benötige bei Dr. Winkler. Ich war schon mal in einer andern psychosomatischen Klinik. Danach ging es mir so schlecht, dass ich dann 16 Wochen in einer psycahtrischen Tagesklinik war.
Betet bitte mit mir ( auch wenn ich eigentlich gar nicht gläubig bin kann ich es jetzt fast werden). Ich brauche diese Reha so sehr. Mein Leben geht immer mehr den Bach runter. :mot: :mot: Ich weiss nicht ob ich noch die Kraft habe es dann vorm Sozialgericht durchzuboxen. :icon_rolleyes:
Wer kämpft kann verlieren.
Wer nicht kämpft hat schon verloren !!!
Antworten

Zurück zu „Kur und Kliniken - Austausch*“