Ein Jahr in die USA

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steffi04
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Ein Jahr in die USA

Beitrag von steffi04 » 8. Februar 2017 09:28

Hallo miteinander!

Unser Sohn überlegt, nächstes Jahr ein Auslandsjahr in den USA zu machen, auch um sein grottig schlechtes Englisch aufzubessern. Er nimmt seit einiger Zeit Elvanse 70 mg. Und , ehrlich gesagt, ohne Medis geht gar nichts. Wie ist das mit den Medis, wenn man so lange im Ausland ist? Den Vorrat für ein Jahr mitzunehmen, ist ja wohl kaum möglich. Wer zahlt dann?
Im Moment ist er noch nicht 18 und die Kasse zahlt alles. Das wird sowieso noch lustig, mit der Kostenübernahme, wenn er 18 ist, da Elvanse bei ihm deutlich besser wirkt als Methylphenidat. Aber das ist ja noch ein anderes Thema... .
Für Erfahrungen und Tips bin ich sehr dankbar.

Steffi
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Menolly
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Re: Ein Jahr in die USA

Beitrag von Menolly » 8. Februar 2017 09:50

Hallo steffi,
ich hab leider keine Ahnung davon, aber vielleicht kannst du ja mal bei der Botschaft nachfragen?
https://de.usembassy.gov/de/die-botscha ... t-hamburg/
Ich hab mal für Hamburg rausgesucht, aber das spielt ja keine Rolle da die Vorschriften ja gleich sind.

Mit dem Elvanse solltet ihr schon im Vorfeld der Kasse klar machen, das es das einzige ist, das deinem Sohn hilft. Eigentlich können sie dann auch weiterhin die Kosten übernehmen.
Du sollst Deine Freunde nicht trocknen und rauchen.
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Re: Ein Jahr in die USA

Beitrag von ADHDgoesto11 » 9. Februar 2017 12:24

steffi04 hat geschrieben:Wie ist das mit den Medis, wenn man so lange im Ausland ist?
Puh ... das ist ein größerer und facettenreicher Komplex.

Erstmal die Frage - gesetzlich oder privat versichert?

Für kurzfristige Aufenthalte (aber nicht für ein Jahr) kann man die benötigten Medikamente mitnehmen. Allerdings gibt es für die USA kein BTM-Standardformular, sondern der Arzt muss bestätigen (in Englisch), dass und wofür diese Medikamente notwendig sind. Wenn man mit Zwischenstops in anderen Ländern fliegt, muss man auch dafür die entsprechenden Papiere haben.

Beim Konsulat bzw. der Botschaft könnt ihr nachfragen, aber ich fürchte, dass ihr Euch da keine übertriebenen Hoffnungen machen solltet.

Ich vermute, dass es vorteilhaft wäre, wenn ihr schon vor der Reise einen Arzt sucht, der gewillt ist, die Verschreibung während des Aufenthalts zu übernehmen, und euch über die Kosten informiert (dort gibt es keine Gebührenkataloge; jeder medizinische Dienstleister darf individuell abrechnen).

Eine Auslandskrankenversicherung zahlt da vermutlich nicht, da in den Bedingungen praktisch immer steht, dass nur für nicht vorhersehbare Behandlungen gezahlt wird.

Tochter *2007 ... ADHS
Sohn *2005 ADHS+Autismus
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Re: Ein Jahr in die USA

Beitrag von steffi04 » 10. Februar 2017 13:33

Hallo,
erst mal danke für Eure Antworten. Ich werde mal in der Botschaft nachfragen.
Wir sind gesetzlich versichert.
Alternativ könnte er für sein Englisch ja auch nach Großbritannien oder Irland. Vielleicht ist das ein bisschen einfacher, weil (noch) EU?
Was die Sache mit dem Arzt hier vor Ort etwas erschwert, ist, dass er erst Anfang September 18 wird und dann warscheinlich noch im September ausreist. Oder darf der Kinderarzt auch nach dem 18 LJ noch zuständig sein für irgendwelche Bescheinigungen?

Liebe Grüße

Steffi
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