lass mich aber verlass mich nicht

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kiwistueckchen
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Re: lass mich aber verlass mich nicht

Beitragvon kiwistueckchen » 17. Februar 2009 18:55

sehr tolles buch, kann ich nur empfehlen :ja:
chrissi3
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Re: lass mich aber verlass mich nicht

Beitragvon chrissi3 » 11. März 2009 02:55

Hallo,

kann mich nur anschliessen.

Sehr gutes Buch, ich habe mich darin wiedergefunden. Meiner Meinung nach geht es weniger um Partnerschaft sondern darum, sich selbst zu erkennen.

Mir ging bei jedem Abschnitt ein Licht auf, es viel mir wie Schuppen von den Augen. Das bin ja ich....

Und endlich mal ein Buch, in dem nicht jeder zweite Satz ein Hinweis auf eine empfohlene Behandlung mit Ritalin ist.

gruss
:winken:
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venus
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Re: lass mich aber verlass mich nicht

Beitragvon venus » 11. März 2009 07:41

hallo :winken:

habe ads + depris und was mir gefallen hat, war der satz: lass mich, aber hilf mir trotzdem, weil ich hilfe zur selbsthilfe brauche (natürlich nur bei den dingen, die mich wirklich interessieren) und niemanden der es für mich tut, da ich ein sehr neugieriger und ein sehr eigensinniger mensch bin!
außerdem gefiel mir, die feststellung, dass adsler an ihrer familie hängen, auch wenn diese nicht so toll ist! genauso ist es bei mir auch! ich funktioniere noch immer, wie ein kind. bin immer noch von geborgenheit und annahme abhängig, um mich in der welt zurecht zu finden. bei meiner ma fand ich das, nun ist sie nicht mehr da und ich fühl mich verloren. :baw:
"ICH WILL NICHT DEINE LIEBE, ICH WILL NUR DEIN WORT"
keine ahnung, ob ich jetzt ewachsen werde!
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wulihubi
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Re: lass mich aber verlass mich nicht

Beitragvon wulihubi » 11. März 2009 09:03

Hallo @ all!

Ich kann das insofern sehr gut nachfühlen, als die familiäre (An-)Bindung eine nicht aufzulösende Orientierung und auch die Möglichkeit einer Schutzfunktion sein kann.

Wohingegen in Partnerbeziehungen eben sehr leicht eine emotionale Überforderung dadurch entstehen kann, weil 'Besitzansprüche' bewusst oder unbewusst ins Spiel kommen und sei es, sie werden nur befürchtet(gefühlt).

Ich meine, die Nähe-Distanz-Problematik spiegelt ja auch nur die eigene Schwierigkeit wider, sich binden zu können und dennoch frei zu sein.

Oder?

Liebe Grüße,
Werner
Zuletzt geändert von wulihubi am 11. März 2009 09:04, insgesamt 1-mal geändert.
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In_a_maze
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Re: lass mich aber verlass mich nicht

Beitragvon In_a_maze » 7. Mai 2011 22:03

das erste buch,das ich über ad(h)s gelesen habe bisher. hab im letzten jahr recht wenig gelesen aber ihr kennt das glaube ich ;) .. hier liegen mind. 7 angelesene bzw bis zur mitte gelesene bücher .. aber das buch hab ich erstaunlich zügig durchgekriegt ^^  auch wenn der anfang mies strukturiert was (zahlen zahlen zahlen)

habs mir gekauft als der verdacht aufkam,nachdem ich getestet wurde .
hatte mich mit dem thema zuvor noch nie beschäftigt und hatte keine ahnung.  aber mit dem lesen wurde ich mir  immer sicherer darin,dass ich adsler bin ..

an einigen stellen dacht ich mir manchmal nurnoch.. "wollt ihr mich veräppeln ? das is jetz nich wahr.." und kam mir vor wie in der truemanshow ,weil ich mich so oft da drin wiedergefunden habe.
hab zugegeben auch alle paar seiten das heulen angefangen ..

mittlerweile habe ich meine ADS diagnose.  erst war ich erleichtert und dachte mir :endlich hat das kind nen namen! endlich weiss ich warum ich seit ich denken kann das gefühl habe anders zu sein und warum manches so passiert ist wies passiert ist ...

dann, rückblickend auf mein leben kam jedoch die ernüchterung .. warum sollte es jetz anders werden als es mein leben lang war .. ? was ändert schon ne diagnose.. an den letzten 20 jahren in denen es mich immer wieder an den rand der verweiflung gebracht hat.

nach dem lesen des buchs komm ich mir jetzt zwar vor wie so ne invalide ... so unfähig und mangelhaft
wohl auch durch die diagnose, weil ich jetzt realisiere,was das bedeutet und,dass ich einfach so bin wie ich bin,
hab ich doch mein leben lang, immer wenns schwer wurde wieder gehofft ,dass es irgendwann *bing* macht und ich bin ganz normal..

aber das buch macht mir hoffnung,dass ich/man mir helfen kann .. dass das mit meiner familie nicht für immer verloren ist, dass das zwischen meinem partner und mir nich endgültig in die brüche geht, blos weil ihm alles zuviel ist und er mich nicht mehr "erträgt" ...

mit dem lesen haben sich meine zweifel ob ich meiner wahrnehmung trauen kann bestätigt..
jetzt erkenne ich dass der satz  "es wird mir zuviel" eigentlich bedeutete "du wirst mir zuviel" ..
dass ich wahrscheinlich soo viel missverstanden hab und anderen sehr oft unrecht getan haben muss..
mir wird jetzt erst klar wie umsichtig sie oft waren,damit, mir nicht zu sagen, wie schwer ich manchmal zu ertragen bin.

ich bin froh,dass ich gerade das buch gekauft habe und die anderen 4 hab stehn lassen  :ja:
dum spiro spero
Stean123
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Re: lass mich aber verlass mich nicht

Beitragvon Stean123 » 5. Oktober 2011 10:25

Der Berich Partnerschaft war mir zu kurz und teilweise oberflächlich, bzw. nicht einleuchtend ob es sich jetzt um 2 ADHSler handelt oder nur ein ADHSler,....

Im ganzen Buch wurden als Beispiele Situationen/Zitate genommen, wo mir die Problematik nicht ersichtlich war, da das Beispiel ohne ausführliche Erläuterung eingesetzt wurde.

Die Kinder/Jugendzeit fand ich etwas zu ausführlich beschrieben.

Die Personen/Charaktere fand ich im gesamten Buch sehr einseitig.

Natürlich gab es wieder viele Momente wo man sich wieder erkennt, und auch ein paar neue interessante Erkenntnisse.


Man sollte einfach nicht zuviel von dem Buch erwarten, obwohl es teilweise ja sehr hoch gelobt wird.
vermutlich ADS Hypo

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