Mitochondrientherapie - die Alternative

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CarlC
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Mitochondrientherapie - die Alternative

Beitrag von CarlC » 22. Juni 2019 21:24

Kuklinski / Schemionek
Mitochondrientherapie - die Alternative

Es gibt viele Autoren, die schlauer sein wollen als die Schulmedizin. Bevor ich wie hier 17€ ausgebe recherchiere ich andere Quellen zum Thema und zu den Autoren. Ob an der hier behandelten "sekundären Mitochondriopathie" irgend etwas dran ist, weiß ich als Laie immer noch nicht. Aber die Autoren befassen sich auch eingehend mit Mikronährstoffen. Der Teil ist sehr interessant. Zwei der genanten Stoffe haben mir weiter geholfen. Daher empfehle ich das Buch allen, die bei den Dres. nicht weiter kommen.

CarlC
Falschparker
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Re: Mitochondrientherapie - die Alternative

Beitrag von Falschparker » 22. Juni 2019 21:54

CarlC hat geschrieben:
22. Juni 2019 21:24
Ob an der hier behandelten (...) irgend etwas dran ist, weiß ich als Laie immer noch nicht.
Ich gebe dir mal einen Hinweis. Wenn die Wörter Alternative, Schulmedizin und Mikronährstoffe vorkommen, weißt du ziemlich zuverlässig, dass es sich um Blödsinn handelt und die Autoren nur dein Geld wollen.

Abgesehen davon mache ich mir Sorgen um dich. Ich sehe in deiner Beitragshistorie 8 Beiträge, in denen du jeweils eine esoterische Therapie vorstellst, die du gerade austestest. Jedenfalls die 7 vorherigen dürften ja nichts nachhaltig gebracht haben, wenn du jetzt bei der achten bist. :oops:
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AlphaCentauri
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Re: Mitochondrientherapie - die Alternative

Beitrag von AlphaCentauri » 23. Juni 2019 01:27

Falschparker hat geschrieben:
22. Juni 2019 21:54
(...) Jedenfalls die 7 vorherigen dürften ja nichts nachhaltig gebracht haben, wenn du jetzt bei der achten bist. :oops:
Gut formuliert, Falschparker. ;)
Von Esoterik halte ich persönlich auch nicht viel.
Wenn du deine Hämorrhoiden loswerden willst,
dann hänge deinen nackten Hintern bei Vollmond in eine Ackerfurche. :?
(nach einer mythologischen Überlieferung)
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Re: Mitochondrientherapie - die Alternative

Beitrag von AlphaCentauri » 23. Juni 2019 01:29

P.S.

Allerdings wollen die (großen) Pharmafirmen auch nur unser Geld bzw. das der Krankenkassen. ;)
Wenn du deine Hämorrhoiden loswerden willst,
dann hänge deinen nackten Hintern bei Vollmond in eine Ackerfurche. :?
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Re: Mitochondrientherapie - die Alternative

Beitrag von Falschparker » 23. Juni 2019 19:36

Das ist schon richtig. Wer etwas anbietet und davon lebt, will etwas vom Geld anderer Leute haben, so funktioniert der Markt und das ist völlig legitim.

Ich gehe auch nicht (nur) arbeiten, um Anderen etwas Gutes zu tun, sondern weil ich für meine Familie und mich Geld einnehmen will. Aber ich bilde mir ein, dafür einen seriösen Gegenwert zu liefern und niemand übers Ohr zu hauen.
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Re: Mitochondrientherapie - die Alternative

Beitrag von ULBRE » 23. Juni 2019 22:10

Ich hasse Esoterik deshalb, weil sie ihre Logik an Siemens-Lufthaken festmacht.
Das erzwingt noch nicht, dass das, was in der jeweiligen Esoterik beschrieben wird, unrichtig wäre - aber es zeigt, dass sich jemand nicht die Mühe macht, die Ursachen und Wirkungen sorgfältig zu beschreiben (in der - anstrengend zu durchdringenden - naturwissenschaftlichen Logik zu verankern).
Und dann ist es eben auch wahnsinnig viel leichter, wenn der Hype sich dem Ende nähert, weil er langsam als unwirksam durchschaut wird, abzusitzen und den Sattel auf das nächste weisse Pferd mit Flügeln zu schnallen, das ebenso frei von jegliche Bodenhaftung Leute verarscht-
Esoterik ist gefährlich, weil sie von den mit harter Arbeit durchdachten und durchtesteten Methoden ablenkt, die höhere Wahrscheinlichkeiten einer Wirkung haben. Selbst wenn sie auch nicht wirken, stellen sie sich wenigstens der Diskussion der Wirksamkeit, indem die Wirkmechanismen naturwissenschaftlich erörterbar sind.
Zuletzt geändert von ULBRE am 23. Juni 2019 22:18, insgesamt 2-mal geändert.
„Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was bedeutet dann ein leerer Schreibtisch ?“ Albert Einstein
Ich hab einen eher wissensorientierten Schreibstil. Als eine Stimme im Chor find ich das ganz ok. Mehr soll das auch nicht sein.
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Re: Mitochondrientherapie - die Alternative

Beitrag von ULBRE » 23. Juni 2019 22:17

Und noch was zu "alternativer" Medizin:
Wenns ich eine "alternative" Behandlungsweise als durchschlagend wirksam beweist, wird sie ganz schnell wissenschaftlich analysiert und von so vielen Menschen aufgenommen und weiterempfohlen, dass sie die Hauptbehandlungsweise ist.
Das bedeutet, rein logisch zwingend: alternative Behandlungsweisen heissen alternative Behandlungsweisen, weil sie nicht wirksam genug sind für den Mainstream.

Na gut, dazwischen bleibt ein klitzekleines Zeitfenster, wenn die alternative Behandlungsweise gerade ganz frisch ist.
Da es aber sehr sehr viele alternative Behandlungsweisen gibt (ich müsste sie mal sammeln, rein für die Statistik, aber es sind mit Sicherheit sehr sehr sehr viel mehr als die etablierten) ist die Wahrscheinlichkeit, unter diesen sehr viel mehr alternativen Behandlungsweisen eine zu finden, die nur "noch nicht" etabliert ist, um Dimensionen geringer als das Risiko, sich damit was einzufangen (Siehe Steve Jobs und seine alternative Krebstherapie).

Über die Nebenwirkungen alternativer Behandlungsgweisen hört man ja auch deshalb so wenig, weil sie sich häufig der wissenschaftlichen Diskurs entziehen (womit sich der Kreis zur Esoterik wieder schliesst).
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