stationär?

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4sonnenscheine
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stationär?

Beitragvon 4sonnenscheine » 12. Mai 2014 20:23

Hallo,

wir waren heute nochmal beim Arzt mit der Maus. Er sagt, dass es nur die Möglichkeiten gibt weiter abzuwarten ob das Fluvoxamin doch noch besser anschlägt (wobei dieser Plan fast ausfällt...sie geht zur Zeit nicht zur Schule...das kann ja nicht so weiter gehen).
Man könne einen zweiten Versuch mit MPH starten. Das hatte ihr da damals geholfen, dafür müsste aber der Vater zustimmen.
Oder sie müsste in eine Klinik. Er sagte, dass man von vornherein von 3 Monaten ausgehen muss. Wir haben ihn auf eine Tagesklinik angesprochen, doch er sagt, dass die hier alle ewig lange Wartezeiten haben. Mausi hat sofort geweint, da möchte sie nicht alleine hin.
Und ich bin auch fix und fertig :-( das schaffen wir nicht. Sie ist so anhänglich und fühlt sich momentan nur zu Hause sicher. Sie ist letztes Wochenende sogar vom Papa-Wochenende frühzeitig nach Hause gekommen. Waren eure Kinder in der Klinik? Was wure dort gemacht? Hat es ihnen gefallen? Und geholfen? ich habe so Angst, dass sie da wirklich ein Trauma bekommt, so lange weg von zu Hause...

Traurige Grüße
4sonnenscheine
Chrissy803
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Re: stationär?

Beitragvon Chrissy803 » 14. Mai 2014 09:10

Hör auf Dein Bauchgefühl, wir haben mir einer Tagesklinik nur schlechte Erfahrungen gemacht. Auch mit Kinderpsychiatern haben wir keine guten Erfahrungen gemacht.
Welche Therapien macht ihr außer den Medikamenten noch? Wir machen Neurofeedback und sind damit sehr zufrieden. Auch lassen wir unser Kind seit ca. 6 Wochen in einer Klinik für traditionelle chinesische Medizin behandeln und sind positiv sehr überrascht. Wir wurden schon von den Lehrern auf sein verändertes Verhalten angesprochen.
Warum hast Du mit Mph aufgehört, wenn es doch geholfen hat?
Ich wünsche Dir viel Kraft.
Grüße Chrissy
4sonnenscheine
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Re: stationär?

Beitragvon 4sonnenscheine » 14. Mai 2014 10:25

Hallo,

vielen Dank! Kraft können wir gerade alle gut gebrauchen.
Wir hatten mit MPH aufgehört, weil der leibliche Vater Bedenken anmeldete und eigentlich total dagegen war.
Seit nun das Thema Klinik im Raum steh, ist aber (gott sei dank) auch er nicht davon abgeneigt, es doch nochmal zu Versuchen mit MPH.
Nächste Woche ist der nächste Arzttermin, ich hoffe er stimmt dann zu. Ihr ging es damit so gut, deshalb haben wir natürlich große Hoffnungen, dass es auch ohne Klinik besser werden kann. Sollte auch das nichts verbessern, würde für mich evtl. eine Tagesklinik in Betracht kommen.
Ich hatte echt Angst, dass der leibliche Vater sie lieber in die Klinik packt als nochmal das zu versuchen, was ihr bisher als einziges richtig gut geholfen hat. Aber er scheint den Schritt mit uns gehen zu wollen :-) Ich hoffe so sehr, das es unserer Maus bald besser geht und sie auch gern wider zur Schule geht...

Liebe Grüße
4sonnenscheine

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