Schlafgewohnheit?

Dieses Board ist auch für Gäste sichtbar!
Antworten
Regentag
Andersweltler
Beiträge: 7
Registriert: 7. Dezember 2008 13:26

Schlafgewohnheit?

Beitrag von Regentag » 7. Dezember 2008 21:09

Wenn ich nichts zu tun habe oder Dinge aufschieben kann, geht mein Tag wie im Flug vorbei. Die Stunden vergehen und am Ende frage ich mich:"Was hast Du eigentlich heute geleistet?" Antwort: gelegen, gegessen (sporadisch), ein wenig in dem Forum, ein wenig in dem anderen geschrieben, zwischendurch auf toilette gehen, fertig. Antriebslos und müde (erschöpft vom nichtstun?) lebe ich vor mich hin, schlafe irgendwann ein (ich kann einschlafen nicht leiden, ironischerweise denke ich, dass ich noch so viel machen kann) und wache nach etwa sechs +-1  Stunden Schlaf müde und antriebslos wieder auf.
Dazu kommt eine Beneblung der Sinne, ich fühle mich wie in einer Traumwelt, alles erscheint irgendwie irreal.

Es ist eine Qual, alles vorbeiziehen zu sehen und nichts zu machen (ich muss eigentlich für eine sechsstündige Klausur lernen) zu können, was ich mir seit 13:00 vornehme.

Die Medieinstellung ist noch nicht perfekt, ich habe das Gefühl, schnell eine Toleranz zu entwickeln, (momentan eher keine Wirkung)

Hat einer von Euch ähnliche, drastische Erfahrungen gemacht? Wie geht ihr mit solchen Tagen um?
Benutzeravatar
Sensimilla
Pagemaster
Beiträge: 156
Registriert: 9. Juli 2007 16:54
Kontaktdaten:

Re: Schlafgewohnheit?

Beitrag von Sensimilla » 7. Dezember 2008 23:01

Hallo Regentag!  :winken:

Ich habe momentan auch so ein Tief..

Bei mir ist das so, dass ich mich durchaus zum Lernen aufraffen kann, aber meine gesamten sozialen Kontakte leiden total.. Zum einen liegt es daran, weil ich wirklich viel zu tun habe und dann ganz dringend einfach Zeit für mich brauche.

Auf der anderen Seite helfen mir sogar 3-4 Tage Erholung überhaupt nicht. In der Zeit hänge ich momentan fast nur vor dem PC.

Für anderes kann ich mich nur schwer begeistern..

Das ist natürlich nicht gerade zufrieden stellend.

So kann es aber ganz klar nicht weiter gehen.. Deshalb versuche ich mich ab und an einfach mal aufzuraffen und mal etwas anderes zu machen. Das ist zwar nicht einfach, aber wenn man sich einmal überwunden hat, geht es und ich fühle mich dann auch besser.

Zudem habe ich auch in den letzten Tagen mal einen Tritt in den Hintern von meinem Freund bekommen.. Zuerst war ich nicht begeistert, aber das habe ich irgendwie gebraucht. Ich vermisse meine Freunde ja schließlich auch und möchte sie nicht verlieren.

Hast du vielleicht irgendwelche Interessen oder Hobbys, denen du nachgehen kannst? Dinge, die einem Spaß machen, helfen ganz gut wieder Antrieb zu bekommen.. Auch für die alltäglichen Dinge.

Hast du wegen den Medis und der Dosierung noch mal mit deinem Arzt gesprochen? Seit wann nimmst du die Medis denn?

lg sensi
Zuletzt geändert von Sensimilla am 7. Dezember 2008 23:01, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bin nicht zu langsam.. Die Anderen sind zu schnell :-D
sapo76
Pagemaster
Beiträge: 25
Registriert: 15. Dezember 2008 22:49

Re: Schlafgewohnheit?

Beitrag von sapo76 » 18. Dezember 2008 02:24

Hi Regentag,

hört sich nach meinem ganz normalem alltag an... schon irgendwie deprimierend.
Gerade heute (gestern) hatte ich so einen tag - alle möglichkeiten und freiheiten offen, weil keine termine ...
tja und dann? hänge ich rum und habe tausend sachen zu erledigen, aber mache nix davon.
stattdessen ist pc oder fernsehen angesagt und im hinterkopf nagen dauernd all die dinge, die ich noch tun wollte.
Erst gegen späten abend habe ich einiges geschafft, aber insgesamt ist das eine leistung von ca. 3 Stunden gewesen zusammengefasst und verglichen mit den 12 Stunden, die mir heute zur Verfügung standen ist das nicht gerade pralle!

Und einschlafen kann ich auch absolut nicht leiden! Fühle mich so unzulänglich dann, weil ich denke "och man! so viel zeit verschwendet, mach das doch noch schnell!"
Und dann lenke ich mich doch selber wieder mit was vollkommen anderes ab, wie jetzt gerade...
Doch wenn ich dann mitten in der nacht mich mal hinlege und noch lese bis die augen zufallen (anders kann ich momentan nicht einschlafen), dann schlafe ich meistens auch gut und lange durch. Als selbstständiger hat man den Vorteil nicht immer früh rauszumüssen - sonst wär ich auch total am arsch!

Diese Benebelung der Sinne, die Du beschreibst, ist bestimmt durch den Schlafmangel bedingt. Diese Erfahrung mache ich auch immer wieder, wenn ich mal durchmache.
Am schlimmsten fällt das auf, wenn man dann ausm haus muss und sich fühlt als würde man noch träumen oder high sein und die welt drumherum existiere gar nicht wirklich.

Also was mich so durch den tag bringt sind eigentlich Termine - Arbeit, Verabredungen mit Freunden, Telefonate. Im Grunde alles, was den Tag von aussen her kommend für mich strukturiert. Dann komme ich in Gang und funktioniere.

Leider kann ich zur medikation nix sagen, da ich nicht diagnostiziert bin und keine medis einnehme. Hatte das auch erst abgelehnt, als ich die möglichkeit in betracht gezogen habe von ADS betroffen zu sein - aber mittlerweile denke ich, sollte ich es zumindest mal ausprobieren.
Grad die letzte woche war für mich schlimm: zuhause hänge ich durch, gehe ich raus überfordern mich all diese weihnacht-einkauf-wütigen!

Aber nun... Diese Tiefs haben bestimmt auch mit der Jahreszeit und mangelndem Sonnenlicht zu tun! Vorweihnachtsstress noch dazu, gewürzt mit schlechtem Gewissen über all die nicht erreichten Jahresziele - und voilá! Durchhänger à la carte :breitgrinse1:

Allerdings brauchen wir auch unsere Auszeiten (die manchmal etwas ausgedehnter sind zugegebenermaßen) und das beste Mittel ist, diese auch bewusst als solche zu betrachten.
Dann muss man sich nicht noch ein zusätzliches schlechtes Gewissen einreden!

Also Kopf hoch und geniesst das Nichtstun!
Zuletzt geändert von sapo76 am 18. Dezember 2008 02:41, insgesamt 1-mal geändert.
MattoGrosso
Pagemaster
Beiträge: 29
Registriert: 15. Dezember 2008 00:48

Re: Schlafgewohnheit?

Beitrag von MattoGrosso » 18. Dezember 2008 15:11

Hey Sapo, find ich gut was du sagst. Dieser Post-Stress ist das letzte was man braucht.
Benutzeravatar
papillonindigo
Foruminventar
Beiträge: 5444
Registriert: 10. Juli 2007 10:16
Wohnort: Bern-Schweiz
Alter: 47

Re: Schlafgewohnheit?

Beitrag von papillonindigo » 18. Dezember 2008 16:24

Hallo sapo,

Was du beschreibst war auch alltag bei mich, vor der diagnose (wenn ich keine arbeit hatte oder keine terminen). Leider ist so dass nichts tun auch müde macht.

Jetzt konnte ich einiges ändern. Für jeden tag sind einiges geplant und auf internet gehen ist belohnung wenn etwas anders gemacht ist. Plöztlich bin ich schnell vorwärts gekommen.

Immerhin, mehr als 3 stunden "pflichten" mache ich selten, auch mit medis. Aber es geht gut so.

Jetzt ist meine plänen zu routine gekommen (nach mehr als ein jahr übung!) und es geht gut.

lg
:vier: So geht es mir beim Rebound oder nach einem langen Stadtbummel
rapideyemovement
Pagemaster
Beiträge: 49
Registriert: 12. März 2008 19:21

Re: Schlafgewohnheit?

Beitrag von rapideyemovement » 19. Dezember 2008 01:49

Schlafgewohnheiten? IRRE!
Habe jetzt Urlaub und da dauert es nicht lange und ich bin in dem Rhythmus wach bis in den frühen Morgen, schlafen bis Mittag.
Ich stelle den Wecker, sage jetzt mal durchschnittlich gesehen, alle 3 Tage, jedes Mal das selbe, aufwachen, denken: "Oh nöö.", Schlummern, nochmal aufwachen, Wecker aus und ausschlafen.

Außerhalb der Arbeitszeit fehlt mir jegliche Motivation morgens aufzustehen.
Sogar so krass, dass ich mitunter 2 Tage wach bin... 10-12 Stunden schlaf und dann geht's weiter...
Fizzle
Forummitglied
Beiträge: 2
Registriert: 19. Dezember 2008 01:55

Re: Schlafgewohnheit?

Beitrag von Fizzle » 19. Dezember 2008 02:20

Rhythmus? ich würde alles geben für einen Rhythmus! Gestern Nacht bin ich bis halb 5 aufgewesen, dann kurz ins Bett gegangen, um halb sieben wieder aufgestanden, in der Vorlesung nichts mitbekommen, nachhause gefahren, bis vier Uhr nachmittags geschlafen und abends wieder bis drei Uhr wach. Ich finde mich selbst sowas von anstrengend. Immer denke ich, ich könnte was verpassen, oder bin froh wenn ich mal alleine bin, weil ich (zwar total gerne) unter Menschen bin aber das noch anstrengender für mich ist. Alleine kann ich mich wenigstens frei entfalten. Dazu habe ich noch eine leichte Tick-Störung alla Tourette, die mich so überhaupt nicht stört, nur meinen Körper übelst strapaziert. Das verwunderliche ist, dass, obwohl ich mich relativ fit fühle, ich eigentlich reif wäre für eine mehr-wöchige Kur. Ich nehme seid 2 jahren überhaupt keine medikamente mehr und will auch nie mehr welche nehmen. Ich hatte Tiapridal, Medikinet und zu guter letzt Strattera, die ich zu erst noch aus den USA importieren musste, weil es die hier noch nicht gab. Mit Medikamenten ging es mir auch nicht besser. Einige beschwerden wie Unruhe waren weg, dafür hatte ich neue. Zeitweise richtige Persönlichkeitsveränderungen, Benebelungen und was weiß ich nicht alles. Ich muss die Welt um mich herum auch so ertragen, wie sie ist, also muss die Welt um mich herum das auch und wer nicht möchte, ist nicht gezwungen. Zum Glück wollen aber sehr viele, da es sonst kaum so enorm kreative Menschen gibt, die jeden so oft aufs neue verblüffen können. Ich bin davon überzeugt, dass ADSH nicht unbedingteine negative Erscheinung ist. Es ist keine Hemmung in irgendeiner Weise. Im Gegenteil, ich sehe Möglichkeiten, wo andere die Tür zu schlagen, ich habe Ideen, die sowas von absurd sind, und es doch zu etwas bringen, wenn man ihnen den Raum gibt. Manchmal ist es einfach ein Segen und manchmal ein Fluch.Den segen kann ich der Welt weitergeben, der Fluch bleibt allein mir.


Schöne Grüße Fizzle
ich
Foruminventar
Beiträge: 2190
Registriert: 27. Januar 2008 16:50

Re: Schlafgewohnheit?

Beitrag von ich » 19. Dezember 2008 12:16

ich habs endlich geschafft, dass ich auch mal vor 0 uhr ins bett komme. manchmal geh ich schon um 21 uhr schlafen.  :heull:

und? was bringt es? seit dem schlaf ich nicht mehr durch, habe alpträume und fühl mich nicht grade besser ... dabei hab ich gedacht der lösung und damit dem ziel endlich nächer zu sein. (himmel, bin ich frustriert grad, wenn ich so drüber nachdenke.)
:willi: 19
Kanalratte
Andersweltler
Beiträge: 10
Registriert: 28. Dezember 2008 23:49

Re: Schlafgewohnheit?

Beitrag von Kanalratte » 1. Februar 2009 22:44

Ich kenne das auch.... Zuviel schlafen, den Tag vergammel, tagsüber einduseln.... Grauenhaft!
Ich kenne zwar die Gründe und weiß, dass ich als Hypo dazu neige, alles zu verschlafen und vertrödeln. Aber frustrieren tuts mich trotzdem.
Ich wohne in Nordnorwegen, dh. ich hatte jetzt 2 Monate Polarnacht + die dunkle Zeit davor ('ne Polarnacht schaltet sich ja nun nicht einfach ein ;) ). Die schlaucht an sich schon ziemlich und verführt sehr zu zuviel Schlaf. Pluss Trennung nach einer 6jährigen Beziehung (er hat mitte November Schluss gemacht). Pluss Tod meiner Oma anfang Dezember. Pluss die Neue meines Ex ist eine Kollegin, die ich jeden Arbeitstag sehen muss. Alles BÄH!
Ich hab durch das Alles-auf-einmal praktisch nur noch geschlafen, gegessen und gearbeitet. Ich will sowas _nie_ wieder erleben! Jetzt hab ich mit viel Mühe erreicht, dass ich erst um 11 abends ins Bett gehe und bis dahin nicht schlafe. Aber wirklich gut nutzen kann ich die Zeit bis dahin trotzdem nicht. Ich vertrödel halt zuviel Zeit.
Also den Geheimtipp hab ich auch nicht parat. Eisen hilft mir gut. Und Sport. Ich werde jetzt anfangen zu laufen, ich bin überzeugt, das hilft mir, wacher zu werden. Und ich trinke massig Wasser. Kaltes Wasser macht mich besser wach als Kaffee....

Aber gegen die Trödelei bin ich echt Machtlos... Was macht ihr dagegen?
sapo76
Pagemaster
Beiträge: 25
Registriert: 15. Dezember 2008 22:49

Re: Schlafgewohnheit?

Beitrag von sapo76 » 2. Februar 2009 00:32

@kanalratte

wow - so lange nur nacht! Da würd ich wahrscheinlich gar nicht mehr schlafen, denn nachts bin ich meist erst richtig wach und den tag andämmern zu sehen ist voll doof, spätestens da merk ich wie lange ich getrödelt hab und noch hier und da im internet geguckt hab bevor ich mich zum schlafengehen aufraffen kann. Und dann weiss ich dass es wieder einer dieser tage wird...
aber sich angesichts sovieler heftig emotionaler ereignisse ins bett zu verkriechen und sich erstmal ausgiebig ausruhen zu müssen ist total nachvollziehbar!

Gegen die Trödelei bin ich auch machtlos - schon immer gewesen.
Hans-guck-in-die-Luft syndrom halt.

Ich mach mir öfter mal bewusst, dass durch das hypo-sein mein gehirn einfach mehrere pausen und leerlaufphasen am tag braucht.
Manchmal hilft das dagegen oder zumindest fühlt man sich nicht mehr so trödelig und frustriert.
Wenn ich es mir erlauben kann, dann setze ich mich erstmal hin und starre oder schalte den fernseher ein mit ner tasse tee für ne zeit, wenn ich wieder fünfmal hin-und-her gerannt bin in der wohnung und mich gefragt habe, was zur hölle ich denn jetzt machen wollte.

Nach dem kurzen leerlauf gehts dann meistens besser. Dann kann ich mich neuordnen - ist praktisch wie ein reboot des systems. :zwink:
Und das tagespensum runterschrauben - ich kann einfach nicht so viel wie jemand anderes am tag schaffen!
Bin dabei mir routinen anzugewöhnen was haushalt betrifft.
Und sonst bin ich schon stolz ein oder zwei grosse aufgaben zu bewältigen, oder termine wahrzunehmen (und nicht dauernd dran zu denken, was man denn noch alles hätte machen können und wieder verschieben muss...)

bin mal gespannt, ob die medis was dran ändern - wenn ich mich denn endlich mal aufgerafft hab die diagnose und rezept zu bekommen...
Kanalratte
Andersweltler
Beiträge: 10
Registriert: 28. Dezember 2008 23:49

Re: Schlafgewohnheit?

Beitrag von Kanalratte » 2. Februar 2009 22:14

@sapo
Das Problem mit dem nur noch wach sein hatte ich während des Polartages. Wenn es tatsächlich 24h hell ist, verliehrst du wirklich jegliches Gefühl für Zeit. Ist bei der Polarnacht fast genauso. Mit dem Unterschied, dass es hier in Tromsö zur Mittagszeit noch 2-3h dämmert. Aber die restlichen 21-22h des Tages ist es dunkel. Ich reagier zum einen stark auf Sonnenlicht, da bekomm ich grundsätzlich einen Energieschub von, zum anderen arbeite ich am liebsten nachts, weil es da angenehm ruhig ist und mich nicht so viel ablenkt.

Das Ins-Bett-verkriechen hat mich sehr genervt, weil ich mich in der Zeit lieber mit etwas beschäftigt und damit abgelenkt hätte :/

Zu Leerlaufzeiten leg ich mich am liebsten auf den Rücken und höre angenehme Musik. Das hilft mir am meisten. Dumm nur, wenn ich dann einpenne :(
sapo76
Pagemaster
Beiträge: 25
Registriert: 15. Dezember 2008 22:49

Re: Schlafgewohnheit?

Beitrag von sapo76 » 5. Februar 2009 02:39

[quote="Kanalratte"]
Zu Leerlaufzeiten leg ich mich am liebsten auf den Rücken und höre angenehme Musik. Das hilft mir am meisten. Dumm nur, wenn ich dann einpenne :(
[/quote]

Wecker stellen! :icon_mrgreen:

Es ist ja erwiesen und von mir auch persönlich getestet, dass ein Nickerchen von ca. 20 Min. einen tatsächlich erfrischt.
Und fitt gehts weiter ans Tageswerk!

Gruß,
Sapo
Benutzeravatar
Angie
Foruminventar
Beiträge: 9127
Registriert: 5. Oktober 2008 21:06
Alter: 2015
Kontaktdaten:

Re: Schlafgewohnheit?

Beitrag von Angie » 5. Februar 2009 19:01

Vorsicht Schlafmütze.  :tzzz: Schon als Kind diesen Spruch vor der Kinderzimmertür gehabt.
Meine Mutter hatte nie Probleme, mich Abends ins Bett zu bekommen. Hach da war ich Pflegeleicht. :icon_mrgreen:
Wochenends bin ich um 20 Uhr ins Bett und wenn Mama gerufen hat:"Essen fertig." Also Mittagessen, da habe ich mich aus dem Bett gequält.
Jetzt habe ich einen komischen Schlafrhythmus mir angewöhnt. Bin Nachts munter, klimper mir einen hier am PC ab, muss Morgens aufstehen, die Kinder aus dem Haus jagen. :icon_mrgreen:
Wenn ich Morgens kein Termin habe, knalle ich mich noch wieder weiter ins Bett bis 13 Uhr. Habe ich Morgens allerdings ein Termin, kipp ich Nachmittags um für 2-3 Stunden und bin Abends mal wieder hellwach. Geh also spät ins Bett und Frühs wieder raus. Grummel.
Ich bin wie gerädert und benebelt. Darum tu ich Morgens die Hausarbeit, damit ich wach bleibe.
Ich habe nix Schlimmes, ich habe....eij gugg mal nen Eichhörnchen.
Benutzeravatar
Charged
Pagemaster
Beiträge: 52
Registriert: 16. Februar 2009 00:26
Kontaktdaten:

Re: Schlafgewohnheit?

Beitrag von Charged » 16. Februar 2009 11:19

Schlafgewohnheiten sowas gibts noch früher wahr ich nen frühaufsteher 5-6 uhr wahr ich wach und Top fit 6 Stunden haben locker gereicht imer vergleich zu Heute währe das nen Traum machmal bin ich bis 2-3 uhr nacht auf dann wieder bis morgens um 10, dann sind so 10 -12 stunden Schlaf dran je nach dem heutenacht z.b wach konnte nicht schlafen und nu bin ich immer noch da und fit ka..... dann gehts heute abend zu um 19-20 uhr ins bett und bin wieder so um 9-10 wach..... :baw:
Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen erblicken.
Johann Wolfgang von Goethe

Klar soweit ? John Depp Fluch der Karibik
Benutzeravatar
Katharina0401
Pagemaster
Beiträge: 47
Registriert: 17. Februar 2009 20:46
Alter: 40

Re: Schlafgewohnheit?

Beitrag von Katharina0401 » 18. Februar 2009 00:34

Hach la....ich habe auch so eine Relativitätstheorie,meine Prioritäten verschieben sich dauernt.....und ich brauch ganz viel ruhr und alleinezeit. In Stressphasens bin ich sehr Produktiv und wenn Ruhezeiten sind bin ich richtig nachlässig und schiebe alles auf weil morgen ja auch noch ein Tag ist: Ich nerve mich selbst........aber ich mache mir nun Pläne und die halte ich strickt ein....das hilft mir.
Lieber Gott mach mich fromm das ich was ich will bekomm  :-)
Benutzeravatar
Katharina0401
Pagemaster
Beiträge: 47
Registriert: 17. Februar 2009 20:46
Alter: 40

Re: Schlafgewohnheit?

Beitrag von Katharina0401 » 18. Februar 2009 00:37

Bin schon wieder abgeschweift....meine Schlafzeiten sind von 2 bis 7 und das ist schon seid 10 Jahren so...habe schon mal Tabletten genommen weil ich nur noch 3 Stunden geschlafen habe aber auf mehr wie 5 Stunden komme ich nur wenn ich krank bin. Gesund ist das nicht.
Lieber Gott mach mich fromm das ich was ich will bekomm  :-)
oetzi

Re: Schlafgewohnheit?

Beitrag von oetzi » 19. Februar 2009 12:01

ich hab früher versucht nach jedem aufstehen einen neuen rekord im anziehen und fertig machen zu schaffen.
sobald ich die augen offen hatte direkt auf die uhr geuckt und los gings^^
ich hatte zeiten, in denen das einschlafen kein problem war. dann kamen wieder phasen wo ich stundenlang nur im bett rumlag.
als kind hatte ich mal son alptraum, dass ich mich 2 stunden unter der bettdecke verstecken musste. plötzlich ist die angst umgeschlagen, als hätte es einen äußeren einfluss gegeben. da war dann wieder alles in ordnung und hab mich raus-getraut
Zuletzt geändert von oetzi am 19. Februar 2009 12:08, insgesamt 1-mal geändert.
Antworten

Zurück zu „ADS / Hypoaktivität*“