Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln?

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soluna
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Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln?

Beitragvon soluna » 12. Februar 2009 15:30

hallo!

Ich denke im Moment a bisserl viel über mich selber nach, und stelle dauernd dumme Fragen, wie 2hab ich adhs", bin ich hb" , hab ich eine depression" usw.

Hier ist mal eine etwas konkretere ernsthafte, und ich hoffe es antwortet jemand.

Ich habe inzwischen mit Arzt und alten Schulfreunden rekonstruiert, das ich in der Volksschule so gut wie nichts gelernt, mitgearbeitet habe, jedoch hatte ich am nachmittag betreuung, und daher struktur und lauter 1er bis zur 4ten. Meine Mutter wollte mich in die Hauptschule stecken, aber die Lehrer haben sie vorgeladen und interveniert, also kam ich aufs Gym. Dort habe ich immer noch nichts gelernt, keine Aufgaben mehr gemacht, habe es aber noch ohne durchfallen in die 5te geschafft. Das ging so, am Morgen erfahren das in 2 h test ist, im bankfach lernen, oder die nacht vorher.

durch diesen Lernstiel wird kein wissen aufgebaut, und es wird immer schwerer mitzukommen, dazu zuhause katastrophale verhälnisse.

Fazit: Ich habe nie gelernt mich für irgendwas anzustrengen, und keine Frustrationstoleranz entwickelt (auch wegen der fehlenden erziehung durch mutter)

dann hab ich irgendwann 2 jahre maturaschule, studienberechtigungsprüfung, und jetzt wieder derselbe lernstiel beim ohnehin sehr leichtem pfilo studium.

Frage: Ich habe vermutlich neben einer leichten ads, eine chronische (kann man so sagen?) Depression, und daher bin ich oft so "ZAACH" und geistesabwesend, unmotiviert. Und es tut immer total gut für mein studium was zu lernen, es hilft, deswegen habe ich auch damit angefangen, weil ich das bedürfnis hatte zu lernen.

Kann es sein das wenn ich mit meinen 26 jahren lernen würde richtig zu lernen, und es mehr als 10 tage im Jahr täte, ich dadurch aus der angenommenen depresiion rauskäme???

weil falls sie was damit zu tun hat wären ja eigentlich medikamnet auf die dauer etwas.. "kontraproduktiv" oder?

lg

PS:

im Moment bewegt sich meine diagnose ja leider in Richtung von allem etwas und nichts konkret, und es wird auf Medikamente durchtesten hinauslaufen, aber es ist auch noch nichts abgeschlossen und die ärtzin hat nicht viel verraten.. Kennt das jemand, das man nach ein paar 1000 Büchern nicht richtig rechtschreiben kann, und um richtig zu schreiben extrem nachdenken müsste. Lustig, was mich nicht speziell interessiert spuckt mein Gehirn einfach wieder aus..
soluna
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Re: Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln

Beitragvon soluna » 12. Februar 2009 15:57

Ach und übrigens ich bin auf alles bereits getestet, aber das war noch zu unkonkret, dh iq ist zumindest nahe hb (mathe zb 136 nur die letzten aufgaben nach 3h stürtzten damals auf unter 80 ab und daher kam irgendwas zwischen 120 und 130 raus, weiss nicht mehr was, ich bin auf jeden fall zumindest fast hb und das könnte doch für die problematik die damit entsthet reichen..) und konzentrationsstörungen auch vor 3 jahren laut pc reaktionstest.. also die frage war nur die in der überschrift.
qc
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Re: Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln

Beitragvon qc » 12. Februar 2009 18:04

Ja, klingt schlüssig.

Ein Gedanke für dich, den Du mal durchspielen solltest:

Ich tippe darauf, dass es eine latent depressive Grundstimmung ist, aber nicht aufgrund Unterforderung. Der Grund dürfte eher das ADS-typische Gefühl der Hilfslosigkeit und des Versagens (="auf Lange Sicht nichts auf die Reihe bekommen") sein.
Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig. (Einstein)

:narr:
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Re: Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln?

Beitragvon Hexe-ma » 12. Februar 2009 21:46

:ja: kann ich bestätigen. Ständige Unterforderung macht einen depressiv. Auf der einen Seite steht der Drang zum Lernen und sein Hirn anzustrengen um richtig powern zu können und auf der anderen Seite ist nix da zum powern richtig.

ADHS hat ja zur Folge dass man einfach zu viel Energie hat (bei den Hyperaktiven). Entweder man kann diese Energie mit Sport abbauen oder eben durch ordentlich anstrengende geistige Denkarbeit. Es gibt Gehirne wie meins (bin aber Aspie mit ADHS), welche ständig nach neuem Input fordern und depressiv reagieren wenn sie ihn nicht bekommen. Man ist ständig auf der Suche nach einer Herausforderung.

Das Lernen lernen - ja - das kann man, sogar ganz leicht. Man sollte sich den Lernstoff durchdenken und wenn man ihn verstanden hat, dann braucht man den auch nicht lernen - man weiß es eben dann incl. Anwendung und Ableitungsmöglichkeiten aus Beispielen. Vorteil - was man verstanden hat bleibt im Hirn lange hängen und anwendungsbereit - was man aber auswendig lernt ohne zu verstehen, das ist nach kurzer Zeit wieder restlos weg.
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Re: Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln

Beitragvon soluna » 13. Februar 2009 01:40

Hm, danke für die Antworten... Es ist halt so das mich natürlich erfolgerlebnisse aufbauen, egal ob die depression aus der hb oder anderswoherkommt. Wenn es nur hb bedingt wäre wäre die rechnung halt einfacher.

Lernen macht mir echt Spass!

Es ist so schwierig. Ich war jetzt schon überzeugt mehr depressiv als ads zu sein/haben, habe viel zum thema depressionen gelesen und kann mich darin nicht so gut wiederfinden. Wenn dann habe ich ein untypische depression, und sehr lange, also ich fühle mich nicht innerlich, leer, niedergeschlagen etc.
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Re: Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln?

Beitragvon Speedy81 » 13. Februar 2009 19:47

Hallo Zusammen,

also, bei mir war es so, dass ich nach meiner Ausbildung und Jobwechsel ständig unterfordert war. Das ging mir jetzt vier Jahre so. Zum Schluss wurde es so schlimm, dass ich auf Anrat meiner Hausärztin zum Psychodoc ging. Diagnose: ADHS und Depression, letzteres halt wegen Unterforderung.

Den Job habe ich nicht mehr, die Stimmung hellt sich auf. Doch, wenn ich nicht die ganze Zeit etwas unternehme oder mich nicht beschäftige, dann fällt mir sofort die Decke auf den Kopf.

Ich glaube, zwischen Unterforderung und Depressionen besteht ein großer Zusammenhang. Eine Hilfe wäre da vielleicht, etwas zu lernen, was schwierig ist. Das ist eine Herausforderung, wenn das Interesse dafür auch besteht.

LG

Speedy
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Re: Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln

Beitragvon cosima » 14. Februar 2009 11:48

Das ist ein wenig wie Kaffeesatz-Lesen.....
Um wirklich zu wissen, was konkret dahinter steckt und nach Lösungen zu suchen, wird dir vermutlich nur eine gescheite Therapie helfen. Allein die wenigen Andeutungen zur Lebensgeschichte lassen ja erkennen, dass für eine -mögliche- Depression auch noch andere -mögliche- Ursachen vermutet werden könnten.

Ob das gezielte Lernen hilft, lässt sich ja vergleichsweise leicht feststellen. Allerdings könnte es sein,dass es zwar vorübergehend den Selbstwert hebt, dort Erfolge zu haben - dass aber langfristig doch noch anderes "im Argen liegt" und bearbeitet werden müsste...

Ich würde das anpacken - um langfristig "Ordnung" rein zu kriegen...

Cosima
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Re: Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln?

Beitragvon foxie333 » 21. März 2009 23:42

hi, meine antwort auf deine frage: ja, kann man definitiv. Ich bin HB und hab n ADS. Vor iwie 2 Jahren hatte ich mal 4 Sitzungen bei nem Psychiater. Das einzige was der gesagt hatte, damals, war, dass ich eine depressive Neigung hab, oder sowas. Diese ist eigentlich immer in irgend einer Form da, wenn für mich das Umfeld nicht stimmt. Gestummen hats bisher 2 Mal: das eine Mal in meinem Austauschjahr in Amerika, das andere Mal, als ich n halbes Jahr Praktikum machte. Beide Male hats mir Spass gemacht, beide Male hatte ich eine relativ klare Tagesstruktur, beide Male hab ich sehr viel getan, hatte auch nicht wirklich krasse Probleme mit der Konzentration...beide Male hatte ich diese depressive Neigung weitestgehend ins Juche verbannt - mit Erfolg...tja, und wenn dann diese relativ einfache aber für mich sehr wirksame gegebene Struktur von Aussen her fehlt, dann blockierts sehr schnell mal an vielen Ecken und Enden...für mich ist eigentlich der einzige wirklich effektive Weg aus diesem Trott wieder raus zu kommen, mich mit meinen ADS-Problemen auseinander zu setzen...und diese sind dann va die Ordnung finden, und irgendwo auch ein inneres Gleichgewicht finden, so dass ich mir sagen kann, nein, das reicht jetzt, es muss nicht perfekt sein...

sry, falls es n bisschen chaotisch wurde...bin gerade nicht auf Ritalin  :-)
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Re: Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln

Beitragvon dati » 31. März 2009 10:02

Als ich meinen HS-Abschluss nachgeholt habe, musste ich auch nichts tun. Aber ich konnte mich glücklich Schätzen nichts tun zu müssen und war alles andere als deprimiert.
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Re: Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln

Beitragvon Siddharta » 29. Mai 2009 08:13

[quote="soluna"]
Ach und übrigens ich bin auf alles bereits getestet, aber das war noch zu unkonkret, dh iq ist zumindest nahe hb (mathe zb 136 nur die letzten aufgaben nach 3h stürtzten damals auf unter 80 ab und daher kam irgendwas zwischen 120 und 130 raus, weiss nicht mehr was, ich bin auf jeden fall zumindest fast hb und das könnte doch für die problematik die damit entsthet reichen..) und konzentrationsstörungen auch vor 3 jahren laut pc reaktionstest.. also die frage war nur die in der überschrift.
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Der Mensch wird durch die aufgeflanschte Gesellschaftlich Ordnung zum funktionieren vermalledeit. Diese Ordnung bricht zusammen grad momentan.
Und sicherlich kann der Mensch aus geistiger Unterforderung depressiv werden.
Ich sage ja immer er ist erst traurig weil er soviel beobachtet und aus dieser Traurigkeit herraus wird er depressiv.
Und bzgl. IQ Test alles Unfug.
Der Amerikaner Brian Tracey sagte einmal das es 9 Arten von Intelligenz gibt und die lassen sich nicht in einem Test zusammen fassen.
Ich denke immer noch das die grösste Gabe eines ADHSlers die Gabe ist Dinge miteinander zu verbinden die im ersten Blick gar nichts miteinander zu tun haben.
Dafür wird man dann als Spinner oder Troll beschimpft.
Und in der Hauptsutre des ZEN DO geht es genau darum diese Spaten und Kasten Denke zu verlassen.

EINS IST
ALLES
ALLES IST EINS
EINS

Biologie ist Chemie ist Mechanik ist Phsik ist Mathematik ist Neurowissenschaft etc.
Wer aber blockiert denn für mich mit perfider Struktur, dass dieses Wissen sich adequat verbunden wird ???
Ich habe da meine Antwort. Diese Institution ist die größte und mächtigste in Europa neben der Pharmaindustrie, da die Automobilindustrie ja jetzt eher rückläufig ist.
Unzählige Male Menschen belästigt,
unzählige Male Menschen verletzt habend,
möchte ich trotzdem was schreiben,
versuchen etwas Gutes zu sagen.
Diesem Instinkt keinen Widerstand
entgegenzusetzen
und weniger schlecht zu werden; den Instinkt habe i
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Re: Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln?

Beitragvon anne » 29. Mai 2009 09:01

Also ich kann das....ich erinnere mich mit Grausen an meine Schulzeit. Langeweile und Unterforderung führt bei mir ganz sicher zu Frust und nach gar nicht so langer Zeit zu heftigen Depressionen. Leider.
Glück ist im Grunde nichts anderes,
als der mutige Wille zu leben,
indem man die Bedingungen des Lebens annimmt.
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Re: Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln?

Beitragvon BadTaste » 29. Mai 2009 11:10

halloo

Sehr interessant dieses Thema unterforderung und Depression. Ich glaube auch, dass es passieren kann aus einer permanenten Unterforderung heraus depressiv zu werden!
Wenn ich so drüber nachdenke, hatte ich zu oft langeweile in der Schule.Ich konnte mich nie wirklich einbinden und war ständig abgelenkt.
Durch mein AD(H)S wahrscheinlich konnte ich nicht wirklich an dem Stoff arbeiten, sodass ich irgendwann resigniert habe und mit abfallender Leistung wegen zu schnellem Lerntempo und ständiger Vergesslichkeit garnichts mehr gemacht habe und meine Interessen außerhalb der Schule gesucht und gefunden habe (Pubertät mit inbegriffen). Das Wahre Leben war ja viel interessanter und durchgemogelt hab ich mich bis aber irgendwann doch dann der Bruch kam und ich MUSSTE einfach wieder was tun. Dieser Neuanfang war schmerzlich und echt Nervenzerberstend und macht mir bis heute immernoch zu schaffen.
Lernen lernen sollte eine gute möglichkeit sein diese sändige Unterforderung zu beseitigen. Da kann man auf jeden fall ansetzen.
Jedenfalls geht es mir heute besser, wenn ich was tu. Das merke ich an mir selbst. Wenn ich entsprechenden Input bekomme geht's mit gut. Wenn ich nichts tu -was sich imerwieder als Unmöglich erweist- bin ich unglücklich. Dieser Drang versäumtes aufzuholen oder einfach was lernen zu wollen, sich verbessern und ständig auf der Suche nach Neuem auch soo viel Interessantes zu entdecken treibt mich dann an. Bis mir diese Unfähigkeit wieder in dei Quere kommt a)bei der Sache zu bleiben und b)das alles wirklich zu speichern.
Das Dilemma ist perfekt.
Also Unerforderung wegen Unfähigkeit zu lernen und konzentriert zu sein gab es und gibt es bei mir immer wieder.
Wie weit man das fassen kann weiß ich nicht und mit HB in verbindung zu bringen ist bestimmt auch schwierig, weil ich z.B. auch beim IQ test nichtmal ordentlich im Kopf rechnen konnte  :fr: .Sind halt so Sachen, die niemals wirklich gespeichert wurden und somit ist auch ne tolle Diagnose hin für mich..
Depression stimme ich zu, das kann passieren aber HB muss es nciht gleich sein obwohl nciht von der Hand zu weisen ist, dass AD(H)Sler dazu neigen über dem Durchschnitt zu liegen..vielleicht.. :winken:

und wenn du diese scheinbar latente Depression beheben willst wird das nicht Alleine durch Medis geschehen soviel ist klar, ich vermisse hier irgendwie immer so Sachen wie Gespräche, soll auch schon manchen geholfen haben :)
Aber ich mag ne Depression bestimmt auch garnicht einschätzen können das ist ne Materie dir mir zum glück verschlossen blieb. Wünsch dir viel Mut und Kraft für ne gute Lösung in der Sache.
lg
Ich bin so weit. Warte, gleich..*rrumms*.. 5 Minuten okay? :)
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Re: Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln?

Beitragvon foxie333 » 29. Mai 2009 12:27

zu Verbindung ADHS & HB: Es gibt bis anhin, soweit ich weiss, keinen Beleg, dass die Intelligenz unter ADSlern nicht auch normalverteilt ist.
Was aber sicher etwas hat, wär zB, dass Leute, die ihre HB nicht wirklich nutzen können, öfters auch ein ADS haben...
Solche Aussagen nun, sollten aber keineswegs auch in die andere Richtung einfach als Tatsache angenommen werden...
Und meiner Meinung nach, muss man sehr sehr vorsichtig sein damit, wie man solche Aussagen begründet...es muss überhaupt nicht sein, dass hier auf der Anderswelt tatsächlich alle "Gruppen" von ADSlern anzutreffen sind. Was auch immer die Gruppen sein mögen...

Das einfach als Denkanstoss

BadTaste: Ich erleb einiges gleich wie du. Gerade das mit dem (fehlenden) Input...aber auch zu viel geht dann nicht...

lg
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Re: Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln?

Beitragvon Banana5 » 6. Januar 2012 21:45

Als Kind wars nur irgendwie so (glaube ich), dass ich mir Beschäftigung gesucht habe. Mein Zimmer angemalt, etwas gebaut gebastelt, Musik komponiert habe. Heute geht das nicht mehr, ich hänge fest.... Wie kann man sich wieder aktivieren zu entdecken und auszuprobieren, anstatt die "Depression" (in dem Zusammenhang in Anführungsstrichen) einfach hinzunehmen und sich darin zu suhlen?!?
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Re: Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln?

Beitragvon Angie » 6. Januar 2012 22:08

Kam gestern etwas darüber im TV.
Aus Unterforderung eine Depression entwickeln, das Gegenteil von Burn Out das Bore Out.
Zuletzt geändert von Angie am 6. Januar 2012 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
Ich habe nix Schlimmes, ich habe....eij gugg mal nen Eichhörnchen.
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Re: Kann man an aus permanenten Unterforderung heraus eine Depression entwickeln?

Beitragvon sassa » 6. Januar 2012 22:46

Die Kunst des Lebens besteht darin, die Höhen unseres Denkens mit den Tiefen unserer Gefühle in Einklang zu bringen.

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