wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

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DrZoidberg
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wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon DrZoidberg » 3. Dezember 2008 01:05

das geht mir einfach nciht in den kopf
viele eltern bestehen so fest darauf dass ihr kind hochbegabt ist
dass sie dem kind damit nicht helfen sondern eher schaden
ich meine die meisten sogenannten hochbegabten sind nur ein produkt der phantasie der eltern
was ja acuh gut ist dass die eltern ihr kind für das beste halten
aber amn kann es auch übertreiben
und dann gibt es ncoh solche hochbegabten die ihr potential nciht nutzen könnten
ich meine cih habe auch einen überdurchschnittlcih hohen iq
aber trotzdem bezeichne cih mich nciht als hochbegabt
weil cih denke die wirkliche begabung zeigt sich darin wie man sein potenial nutzen kann

und desshalb bitte
lasst eure kinder nicht von schule zu schule rennen
lasst sie so normal wie möglcih aufwachsen
und erzählt ihnen nicht sie seien viel schlauer als alle anderen
das bringt nur mehr probleme als es nutzen hat
besonders für ads´ler mit hochbegabung
als ads´ler wird man sowieso meist ausgegrenzt
wenn man dann ncohmit sowas angibt dann ist man das vollkommene mobbing opfer

ich finde gut dass meine eltern nicht auf hochbegabtenförderung bestanden haben

denn eine hochbegabung in einem gebiet erzwingt immer eine minderbegabung in einem anderen
und diese minderbegabten felder sollte man suchen und fördern damit ein lebensfähiger mensch aus dem kind wird

und cih weiss es gibt hcohbegabte die alles auf die reihe bekommen undacuh sozial weiter sind als andere
und bei denen spricht acuh nichts gegen eine spezielle förderung

aber bevor ihr eurem kind eine spezielle förderung antut sucht nach den schwächen des kindes und fördert die erstmal

ich weiss cih werde jetzt buh rufe aufgebrachter eltern zu spühren bekommen die denken ihr kind sei ultra mega hochbegabt und sollte am besten 50 klassen überspringen und gleich mit dem studieren anfangen
aber ich steh zu meiner meinung
kehrt in ecuh und überlegt ob euer tuhen wirklchi das richtige ist
wenn ihr dann mit gutem gewissen ja sagen könnt dann wird es richtig sein
wenn ihr ecuh aufregt was mir einfällt sowas zu schreiben und mich als intolleranten idioten beschimpft
dann kann cih euch leider nciht helfen
ich meine es geht um das wohl eurer kinder
und es geht darum sie kind sein zu lassen
und sie langsam reifen zu lassen
tschüss
und gute nacht :winken:
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michael
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon michael » 3. Dezember 2008 01:11

Wenn ein IQ von über 130 mit einem Intelligenztest ermittelt wird, ist man de facto Hochbegabt.
So ist die Definition einer Hochbegabung.
Das Problem ist meist nur, dass die Erwartungen etc. die an HBler gestellt werden, meist zu hoch sind.
Das der IQ nicht gleich für die allgemeine Intelligenz und für alle Fähigkeiten steht, steht für mich außer Frage.
Meiner Meinung nach stellt der IQ nur einen gewissen Teil der Intelligenz dar. Beispielweise gibt es Theorien von multiplen Intelligenzen, zu der auch die musikalische Intelligenz gehört. Jedoch wird diese in keinen IQ-Test getestet.
Nicole/Rene
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon Nicole/Rene » 3. Dezember 2008 01:18

sorry wenn ich es so  offen sage.. aber bei deinem beitrag habe ich einfach nur das gefühl das da eine ganze menge frust rausspriest.

wenn mein kind hochbegabt sein sollte (und ja, bei meinem jüngsten besteht der verdacht zumidnest darauf, das er höher begabt ist ( ist das richtig ausgedrückt?)
bei meinem ältesten ist es erwiesen.

also wenn mein kind hochbegabt sein sollte, und dadurch soziale schwierigkeiten hat.. ich diese "einfach" aus der welt schaffen kann, in dem ich mein kind mehr fördere und mehr fordere... weiss ich nicht wo das problem ist

meine schwester ist hochbegabt...  sie hat n ie ne klasse übersprungen und ist auch so gut großgeworden. hat sich auf dem gymy gelangweilt und fast nen einser abi hingelegt.. hat ein jahr in china gelebt, ein jahr in paris gelebt und jetzt lebt sie in england.

diese förderung di sie von aussen nie bekommen hat, hat sie sich selber geholt, indem sie um die welt gereist ist und dabei soviele qualifikationen gemacht hat,das sie für ihren beruf, hotelfachfrau was weiss ich.. völlig überqualifiziert ist.

ich denke, man sollte schon dabei helfen diese überbegabung in rechte bahnen lenken und dem kind lehren was gescheites damit an zu fangen.
8x :willi:
maerenthaler
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon maerenthaler » 3. Dezember 2008 01:38

Hallo DrZoidberg,
ich glaube, ich kann Dich gut verstehen
und gebe Dir ganz tief im Grunde meines Herzens recht.

[quote="DrZoidberg"]
das geht mir einfach nciht in den kopf
viele eltern bestehen so fest darauf dass ihr kind hochbegabt ist
dass sie dem kind damit nicht helfen sondern eher schaden  [/quote]

Aber laß Dir mal durch den Kopf gehen,
was Du da von wem "verlangst"!

Du könntest genausogut einen Blinden auffordern
er solle einfach mal seine Augen aufmachen,
oder der Querschnittsgelähmte solle endlich mal
seinen Hintern aus dem besch... Stuhl erheben,
oder, was ich mir als ADS-ler immer wieder gerne anhöre:
"Mensch, nu reiß Dich doch mal zusammen, Du brauchst einfach nur zu wollen!"

Klar, für manche Kinder wäre es vielleicht besser,
wenn die Eltern sich was zurücknähmen.

Andererseits, wieviele Kids blieben einfach auf der Strecke,
wenn sich die Eltern nicht einbrächten?

Glaubst Du, die Prügelstrafe,
die ich noch in meiner eigenen Schulzeit am eigenen Leib erleben durfte,
wäre heute abgeschafft, wenn nicht die Eltern Druck gemacht hätten,
daß es um die Kinder, nicht um die Lehrer geht?

Ich bin überzeugt,
ohne den Einsatz der Eltern für ihre Kinder
hätten wir heute noch das pädagogische Mittelalter in unseren Schulen.

Schade um jedes einzelne Kind,
das Schaden nimmt, weil die Eltern ihre Fürsorge übertreiben,
ich würde mich auch freuen, wenn man das ändern könnte.

Aber die Masse der Kinder,
selbst solche, deren Eltern gar nichts für sie tun,
die profitieren sehr durch die auch wirklich berechtigten Einwirkungen der Eltern
auf Schule, Lehrplan, Schulpolitik und Einzelmaßnahmen für zu fördernde Kinder.

LG
Christian
ich
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon ich » 3. Dezember 2008 08:24

in einem hast du durchaus recht: die schwächen gehören gefördert, aber m.e. gehören auch die stärken gefördert, da sonst langeweile eintritt und das kann wirklich "tödlich" sein für eine schulische und berufliche laufbahn. ausserdem unterstützt es das selbstbewusstsein (grade von adslern, die ja im leben meist genug (rückschläge) einzustecken haben), wenn man was besonders gut kann.
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon DrZoidberg » 3. Dezember 2008 19:12

boa das waren viele antworten
ich versuch mal stellung zu nehmen
sorry wenn ich jemand übergehe dann hab ich das nur vergessen^^

wieso sollte aus meinem beitrag frust sprechen
ich weiss dass cih einen iq über 130 habe
und cih weiss dass meine eltern richtig daran getahn haben mcih desshlab nciht extra in den mittelpunkt zu stellen
aber ihc sehe öfters das manche eltern das tuhen und das finde cih frustrierend
denn ich dewnke jeder mensch ist wichtig und jeder mensch hat seine schwächen

und ja cihw eiss es ist viel verlangt von eltern dass sie ihr kind realistisch ansehen sollen
wahrscheinlcih sogar zu viel

aber das was ich sagen wollte war
dass der mittelweg wie fast immer die ebste entscheidung ist
natürlcih sollen sich eltern für ihre kinder einsetzen
aber sie sollen ihren kindern nicht das recht nehmen selbst kind zu sein und die begabung auch mal für ausserschulische zwecke zu nutzen ^^

und cih dachte vllt rege ich nur eine mutter oder einen vater zum denken an
und wenn cih mit meinem beitrag damit nur einem kind helfe besser zurecht zu kommen
dann bin cih schon überglücklcih denn jeder mensch ist wertvoll und jeder mensch sollte dazu erzogen werden einen produktiven beitrag zur gesellschaft zu leisten
und nicht zu einem egozentrischen egoist der sich als der beste hinstellt

und man kann seine kinder acuh zuhause fordern und fördern indem man sie extra aufgaben machen lässt oder so


und nochmal zu deiner schwester Nicole/Rene
dass sie überqualifiziert ist ist ja auch nicht soo der sinn der sache
und dass man als hotelfachfrau in vielen ländern lebt zeugt acuh nciht von hochbegabung sondern ist normal
ich will ja nciht anzweifeln dass deine schwester hcohbegabt ist oder so
dazu kenne cih sie ja garnicht
aber ich weiss nicht was mir dieses beispiel sagen soll
Ninetta
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon Ninetta » 3. Dezember 2008 19:32

Trau keinem über 130...
...erst recht nicht bei dieser miserablen Orthographie.
Nicole/Rene
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon Nicole/Rene » 3. Dezember 2008 20:03

das beispiel meiner schwester sollte nur zwigen was es bringt, wenn ein kind nicht gefördert wird, sondern, sich selber iorgendwann anfängt zu fördern.
daher auch die überqualifizierung.

und das sie so rumgereist ist, hat weniger mit ihrem beruf zu tun, als viel mehr mit der ausbildung bzw ihrem gier nach wissen.

ein jahr praktikum in china
ein jahr disneyland gearbeitet und in England hat sie sich niedergelassen weil wir dort familie haben. dort hat sie mittlerweile  auch eine familie gegründet.
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon DrZoidberg » 3. Dezember 2008 20:11

hm joa aber das hört sich doch nach einem erfüllten leben an oder ist sie unglücklich
weil ich meine das ist doch das wichtigste im leben dass man glücklich ist
oder stimmst du mir da nicht zu

und wenn sie ein gutes abi gemnacht hat dann zeigt das doch dass sie es gut hinbekommen hat
und dass sie danach eine ausbildung gemacht hat welche sie unterfordert hat lag ja sicher in ihrer eigenen entscheidung
ich meine wenn man das abi gemacht hat ist man sowieso in einem alter da lässt man sich von seinen eltern normalerweise nichts mehr vorschreiben oder sagen
ich weiss das so gut weil ich gerade selber mein abi gemacht habe^^
Nicole/Rene
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon Nicole/Rene » 3. Dezember 2008 20:58

jetzt ist sie wohl glücklich.. wie es in ihr drinnen aussieht kann ich dir mnicht sagen.. ichw eiss nur das sie als teenie nicht glücklich war.. sie war gelangweilt und das auch schon in der grundschule...

ihr wurde angeboten eine klasse in der grundschule zu überspringen, wollte meine mam nicht.

meine schwester hat sich gelangweilt
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon DrZoidberg » 3. Dezember 2008 22:14

ja das ist natürlcih schlecht
und wenn es die lehrer anbieten dass ein kind eine klasse überspringt dann sollte man als eltern das acuh wahrnehmen (wenn man merkt dass ads kind soweit ist)
aber ich ahb eigendlcih von den eltern geredet die ihre kinder auf teufel komm raus auf eine eliteschule bringen wollen und oder unbedingt wollen dass ihre kinder eine klasse überspringen obwohl alle davon abraten

ncoh eine frage
welcher frust solla us meinem opening post sprechen
das hab cih nicht ganz verstanden
Nicole/Rene
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon Nicole/Rene » 3. Dezember 2008 22:53

welcher frust.. das weiss ich nicht.. kommt mir nur so vor...
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon freies Radikal » 3. Dezember 2008 23:16

Hi Dr.zoidberg,

ich meine die meisten sogenannten hochbegabten sind nur ein produkt der phantasie der eltern

Die meisten der von dir angesprochenen Eltern haben ihr kind einen Test wie Hawik etc. machen lassen dh. einen wissenschaftlichen fundierten,  standartisierten Intelligenztest machen lassen. Das Ergebnise von IQ > 130 entspringt also nicht der Phantasie der Eltern, sondern entspricht dem was man heute per Definition als hochbegabt versteht.

cih denke die wirkliche begabung zeigt sich darin wie man sein potenial nutzen kann

Das sehe ich anders und das ist ja gerade das Dilemma der hochbegabten ADSler, das sie hochintelligent sind, aber in der Schule keine guten Noten schaffen; irgendwelche komplizierten Zusammenhänge verstehen, sich aber keine 5 Zahlen hintereinander merken können etc.
Betroffene merken dies selbst auch u. leiden darunter. Dazu will ich mal Bert Brecht zitierten: Scharfes Denken ist schmerzhaft. Der vernünftige Mensch vermeidet es wo er kann. Leider sind hochbegabte Adsler eher selten "vernünftige Menschen".

aber bevor ihr eurem kind eine spezielle förderung antut sucht nach den schwächen des kindes und fördert die erstmal
Ich werde meinem Kind nur gerecht, wenn ich sowohl seine Schwächen, als auch seine Stärken wahrnehme.

es geht um das wohl eurer kinder
und es geht darum sie kind sein zu lassen
und sie langsam reifen zu lassen


Dein Alter lässt sich deinem Profil ja nicht entnehmen, aber ich denke du bist selbst gerade mal Jugendlicher oder junger Erwachsener. Du hast keine Ahnung von Elternverantwortung!

Außerdem verallgemeinerst du unheimlich. Unsere Tochter ist ihrer Altersklasse in der seelischen und geistigen Reife sowie psychosozialen Kompetenz weit voraus - wieso soll ich sie dann " Kind sein lassen und langsam reifen lassen". Vielleicht hat das bei dir gepasst, bei uns aber nicht, damit tue ich ihr keinen Gefallen. Nachdem sie eine klasse übersprungen hatte ist sie wieder lieber in die Schule gegangen, aber jetzt läuft es schon wieder schlechter: langweilig + weiter/anders als die anderen Kinder.

Ich bin froh, wenn unsere Tochter es schafft aufs Gymnasium zu kommen und das bei einem IQ von fast 140. Die Hochbegabtenförderung schenken wir uns - dafür üben wir Ranzen packen und ordentliche Heftführung. Außerdem darf sie noch machen, was ihr Spaß macht: Reiten, Kunst...

Das was du uns predigst, passt nicht zu dem wie ich uns Eltern von hochbegabten ADS-Kindern hier im forum erlebe.

Ich kann mich den Eindrücken von Nicole/Rene nur anschließen: ich habe den Eindruck, du verarbeitest hier deine eigenen Erfahrungen. Ich höre ebenfalls raus, dass es bei dir nicht gut gelaufen ist. Mich persönlich würde mehr von dir persönlich hören, wie es dir geht, wie es gelaufen ist..

Ich entnehme deinem Posting, was ich schon wußte, dass die Erziehung eines hochbegabten ADHS Kindes eine besondere Herausforderung ist.

Gruss Freies Radikal
jaMoin
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon jaMoin » 3. Dezember 2008 23:24

manche eltern geben eben gern mit ihren kindern an...
als ich im kindergarten gearbeitet habe, bekam ich diverse angebereien mit, welches kind wann das erste wort gesprochen hat, wer zu erst gelaufen ist blablabla... eine art wettstreit, jedoch immer schön unterschwellig, denn keiner will ja ein angeber sein oder so. obwohl dies der fall ist. und wie viel davon noch tatsachen waren, das weiss nur der angeber selbst. aber ich könnte wetten, dass übertrieben wurde ohne ende bzw. alles ist ja auslegungssache und so.

wenn ein kind hochbegabt ist, soll es doch die förderungen bekommen, die es möchte/braucht.
wenn muddern nur erzählt, es sei hochbegabt weils mit 6 monaten schonmal sowas wie "mama" brabbelte (oder ähnliche "worte", die zufällig entstanden in der echolaliephase), dann stimme ich deinem beitrag zu.
Zuletzt geändert von jaMoin am 3. Dezember 2008 23:26, insgesamt 1-mal geändert.
blubb
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon DrZoidberg » 3. Dezember 2008 23:59

genau das meinte ihc ja
freies Radikal
ich habe nie unterstellt alle eltern die sagn ihr kind sei hochbegabt wären lügner und würden nur mit ihren kindern angeben oder so
ich meine dass es eben genauso viele eltern gibt die nur meinen ihre kinder seien hochbegabt
und bei mir ist alles gut gelaufen
natürlcih nciht immer aber welcher ads´ler kann schon von sich sagener hatte noch nie probleme mit seinem ads??
ich glaube dass es auch unter nciht ads´lern kaum menschen gibt die ihr leben ohne tiefpunkte gebacken bekommen haben

aber ich habe mein leben im griff
und ja ich habe keine kinder
aber cih kann mir die verantwortung vorstellen
und die last
da cih mcih durchaus in andere situationen hereinversetzen kann per gedankenexperiment
und ich bin zwar erst 20
aber ich sehe oft dass viele leute denken ihr kind wäre hcohbegabt
ohne je ein test gemacht zu haben
und auch wenn ein test gemacht wurde
dann ist das auch situationsabhängig wie damit umgegangen werden soll

und ncohmal
ich will hier niemand eine lüge unterstellen
aber cih will leute zum denken anregen
und desshalb klingen meine aussagen teilweise auch vielleicht etwas provokant
aber anders bekommt ma die meisten nleute ciht zum denken


und ausserdem weiss ich ganz genau worunter menschen mit ads leiden
und ja es ist ein problem
und desshalb sollte man das auch unterstützen mit trainingsübungen und so weiter

und natürlich muss man auch die stärken fördern
aber eben genauso die schwächen

und cih bezweifle auch nciht dass du das falsch machst
aber ich bin mir sicher dass es eben menschen gibt die das falsch machen
und an die war dieser beitrag gerichtet

ich wollte das ganze nur mal aus meiner sicht formulieren
da ich wahrscheinlcih noch näher an der sichtweise des kindes des jugendlcihen dran bin als die meisten eltern

und ncohmal
wenn ein kind wirklcih hochbegabt ist
dann ist das schön für das kind und dann soll das kind auch gefördert werden
aber cih rede gerade von kindern die es eben nciht sind
oder die trotz ihrer hochbegabung in anderen bereichen massive probleme haben
diese kinder tuhen mir einfach leid weil oft falsch mit ihnen umgegangen wird
und zwar meisstens von der seite der lehrer aus
aber auch eben oftmals von der seite der eltern aus
und das ist dann besonders tragisch

also zusammengefasst würde cih es nie wagen eltern in irgendeiner weise zu kritisieren die mit allem was in ihrer macht steht versuchen aus ihrem kind einen guten lebensfähigen menschen zu machen
ich wollte nur meinen beitrag dazu leisten dass es manchen kindern schlechter geht als es aigendlcih sollte

denn wie cih oben schonmal gesagt hat ist jeder mensch ein unikat und wichtig
und desshalb macht es mcih traurig wenn ich mitbekomme dass manche hochintelligente menschen auf die falsche schiene kommen und total versagen
besonders wenn es hätte verhindert werden können

und ncohmal zu mir und der frust theorie
nein cih bin nciht frustriert
und ich kann mcih nicht erinnern dass cih irgendwann mal wirklcih frustriert gewesen wäre
ich habe ein einigermaßen gutes abi ich bin student und ich weiss was ich im leben erreichen will
was will man mehr??
ich bin glücklcih

und wenn ma etwas passiert was mir nicht ganz in den kram passt
dann nehm cih es mit humor
denn das ist die einzig sinnvoll art und weise für mcih probleme anzugehen

always look on the bright side of life

und wenn dir die sonne mal nciht ins gesicht scheint dann lauf aus dem schatten der wolke damit du das lciht wieder siehst
(auch wenns anstrengend ist)
meine grundsätze^^
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Lumi
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon Lumi » 4. Dezember 2008 21:14

[quote="DrZoidberg"]
und ncohmal
wenn ein kind wirklcih hochbegabt ist
dann ist das schön für das kind und dann soll das kind auch gefördert werden
aber cih rede gerade von kindern die es eben nciht sind
oder die trotz ihrer hochbegabung in anderen bereichen massive probleme haben
diese kinder tuhen mir einfach leid weil oft falsch mit ihnen umgegangen wird
und zwar meisstens von der seite der lehrer aus
aber auch eben oftmals von der seite der eltern aus
und das ist dann besonders tragisch
[/quote]

Hallo DrZoidberg,

da ich genauso alt wie Du bin, jedoch eine so ganz gegenteilige Erfahrung als die Deine gemacht habe, melde ich mich hier als Ausnahme meines bisherigen stillen Lesestatus zu Wort.  :winken:

In meiner bisherigen Schulzeit als Schüler vor den Kulissen, sowie als Assistenz an der Seite verschiedener Lehrer habe ich durchgehend bemerkt, dass Schwächen meist die Stärken eines Kindes (auch eines Erwachsenen) überschatten. Zwar gibt es einige Personen und Lehrer, die sich an Stärken orientieren, wie z.B. eine Hochbegabung, doch scheinen viele Lehrer eher defizitorientiert zu sein, womit sie den Geist der restlichen Gesellschaft nur reflektieren.

Klar zeigt sich das in einfachster Form, dass erst mal solches verhalten aus einer Gruppe hervorsticht, dass negativ und/oder störend ist. Wenn ich 20 Kids über das Schulgelände führe, fällt auch mir gleich derjenige auf, der gerade genau das tut, was so gar nicht gefragt ist. Wem fallen schon die unscheinbaren und stillen Kinder auf, die genau das tun, was sie sollen, wenn da zwei Schüler gerade lautstark die Tischdeko runterreißen. :eusa_doh:

Genauso wie störendes Verhalten fallen auch Defizite auf. Ich muss nur kurz überlegen, was es für Sätze gibt, die häufig in einer Schule, einem Kindergarten, jeglicher Art von Kinder- und Erwachsenengruppen fallen: Ja der Hannes, der kann ja das und das noch nicht, der braucht da ständig Hilfe (ich muss die Hilfe geben!) Oder die Emilie, die bringt nie wie verabredet ihre Sachen mit (ständig muss ich die Organisation übernehmen!).

Ich habe das selbst 1994 erlebt, als ich das 1. Schuljahr besuchte. Da konnte ich zwar schon lesen, buchstabieren und schreiben, brachte aber auch eine ganze Menge Komplikationen mit. Das ich schon einige der Erwartungen der 1. und 2. Klasse erfüllte, fiel bis zu letzt folglich niemandem auf. Denn zwar bewies ich später, dass ich den Anforderungen genügen konnte, doch da zuvor angenommen wurde, ich wäre vielleicht eher für eine weitere Runde Kindergarten geeignet aufgrund meines angeblichen kognitiven Defizits, kamen meine damaligen Stärken überhaupt nicht zur Geltung.

Mit einer menge Traurigkeit habe ich dann festgestellt, dass heute, 2008, im 1. Schuljahr genauso stark wie vor bald fast 15 Jahren noch immer eine defizitorientierte Sichtweise in der Gesellschaft herrscht, die sich auf. Von den Schwächen wird auf die Stärken geschlossen - und das ist schließlich ein total unsinniger Schluss.

Seltenst fragt jemand: Was kannst Du? (Du bist toll, Du kannst das!)
Denn häufig lautet die Frage: Was kannst Du nicht? (Warum kannst Du das denn nicht?)

Dadurch fällt die so wichtige positive Bestärkung, das kleine Lob ab und zu fürs Seelenheil, was die Kids auch echt häufig vor Freude platzen lässt, meistens weg. Stärken werden nicht beachtet, sondern zu den Selbstverständlichkeiten gelegt, wohingegen das nicht-funktionieren in Form von Schwächen stark thematisiert wird, da es (manchmal nur scheinbar) mehr arbeitet für die Menschen herum bedeutet.

Ich erlebe es noch immer so, dass man viele andere Menschen ruhig ab und zu erinnern muss, dass jemand etwas echt super gemacht hat, damit auch sie bemerken, was gerade erstklassig geschafft wurde. Und was dann dieses kleine aber wichtige Lob für zwischendurch verdient - oder eben die Beachtung in Form von Forderung in der Schulklasse (und im Hobbybereich).

Lumi
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon DrZoidberg » 4. Dezember 2008 22:19

ich glaube, dass ich das falsch rüber gebracht habe
natürlcih ist es auch ein problem dass immer nur die schwächen in den Fordergrund gestelllt werden.
das halte ich für sehr fatal
ich rede davon dass es am besten ist an den schwächen zu arbeiten
aber nicht in der form ,dass man sie öffentlcih präsentiert, sondern dass man eben daran arbeitet.
und natürlcih muss man seinem kind auch sagen, wenn es was gut kann oder toll gemacht hat.
sonst bekommt das kind ja nie ein gesundes selbstbewusstsein.
aber ich glaube das ist ein ganz anderes problem das durchaus viele menschen betrifft,
dass viele menschen nicht sagen können was sie gut können.
denn die frage was man denn gut kann wird durchaus oft gestellt.
nur haben viel zu viele leute angst offen dazu zu setehen was sie gut können und zu sagen ich finde mich gut so wie ich bin, weil sie teilweise angst haben dann als arrogant und eingebildet dazustehen.
und menschen die sich selbst nicht gut finden können können das auch nciht an ihre schüler kinder oder insgesamt andere menschen weitergeben.
Damit ist eine kettenreaktion gestartet.
wobei ich glaube, damit weiche cih zu sehr vom kernthema dieses threads ab.

Aber dass die schwächen oftmals die stärken zu überwiegen scheinen liegt an der sichtweise des menschen, die sehr selsktiv ist und sich meist ads negative rausfiltert.
so ist es auch so ,dass die kasse an der man steht immer die mit der längsten schlange ist und einem meist das marmeladenbrot auf den kopf fällt.
dabei stimmt das rein statistisch garnicht, denn das sagt ja beinahe jeder mensch, aber es kann ja nicht jeder an einer langsamen kasse sein.
und so ist es bei den meisten sachen so , dass positive dinge kaum wahrgenommen werden und negative dinge sich ins gehirn einbrennen, ausser man arbeitet dagegen an und sagt sich immer wieder dass das schwachsinn ist was einem das eigene gehirn da erzählen will :-)
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon Hexe-ma » 15. Dezember 2008 00:14

Gehen wir mal zur Ausgangsfrage zurück:

Wieso bestehen viele Eltern darauf dass ihr Kind hochbegabt ist?

Ganz einfach. In unserer heutigen Gesellschaft zählt nur Prestige und Anerkennung. Mit einem hochbegabten Kind ist es natürlich viel einfacher dies als Eltern zu bekommen. Ein schlaues Kind zu haben impliziert vielen Eltern gleichzeitig Anerkennung und das Gefühl etwas besseres zu sein - impliziert ihnen auf einer höheren Stufe zu stehen als der Durchschnitt. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und da sind solche Erscheinungen vorprogrammiert. Damit das Kind dann nach außen auch genau diese Anforderungen erfüllt wird es dann oft entsprechend "gestritzt und gedrillt" von den Eltern ohne Rücksicht auf Verluste. Oft sehen Eltern auch in dem Kind eine Chance, dass aus ihm zu machen was man selbst nicht erreicht hat.

Sendungen wie Kindermisswahlen, Superstar, Supertalent usw. sind genau die Triebfeder für solche Eltern aus ihrem Kind alles rauszuholen was nur irgendwie geht ohne das es dem Kind gut tut. Aber - es gibt auch Kinder die diese Art von Förderung selbst wollen und die Eltern diese nur unterstützen dabei - davon soll klar unterschieden werden.

Klar ist das fatal für das Kind, aber den Eltern ist ihr schädliches Verhalten für das Kind nicht bewusst. Sie wollen nur das beste für ihr Kind und das es eben hochbegabt bessere Chancen später als ein Kind im Durchschnitt. Sogenannte Wunderkinder werden von Eltern teilweise regelrecht herangezüchtet und diese Eltern sind sich sicher, dass sie nur dem Kind was Gutes tun, auch wenn es nicht so ist.

Förderung soll freiwillig vom Kind gewollt werden und nicht erzwungene Leistung sein. Darüber sind wir uns sicher alle einig - denke ich.

Warum also? ... Profilierungszwang der Eltern
Vanessa19
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon Vanessa19 » 15. Dezember 2008 09:57

Hallo,
Hochbegabung lässt sich nicht "normal" erziehen, weil Kinder mit Hochbegabung "leider" immer auffallen. Oft ecken sie schon im Kindergarten an, sind "vorlaut" zu der geistig nicht unbedingt hochwertigen Erzieherin und haben die "Unverschämtheit", die befohlenen Bastelarbeiten zu variieren - und zwar besser, schöner und kreativer als von der Erzieherin gewünscht.
In der Grundschule lernen sie unverschämterweise schneller als ihre Mitschüler und langweilen sich den Rest des Schuljahres.

Auf dem Gymnasium sind sie oft hochmotiviert, dann herrscht wieder gähnende Langeweile.
Der Lehrer oder die Lehrerin wird dann sauer. Erfolgt ein Hochbegabtentest mit einem den Erwartungen entsprechenden Ergebnis, wird das Kind auch nicht gefördert, sondern bekommt eine Moralpredigt. Der Frust wird immer größer.

Wie willst du das als Eltern "abfangen"? Mit dem platten Satz: "Auf der Uni wird alles besser?"!
:winken:
ich
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Re: wieso bestehen viele eltern darauf dass ihr kind hochbegabt ist

Beitragvon ich » 15. Dezember 2008 13:44

der unterschiede liegt in:

- das kind ist hochbegabt

und

- das kind wird für hochbegabt erklärt.
:willi: 19

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