IQ-tests im Netz

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Cpp
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Re: IQ-tests im Netz

Beitragvon Cpp » 5. September 2013 20:35

Ich habe gerade einen Englischen Artikel gefunden in welchem behauptet wird, dass es zwischen AD(H)Slern mit einem IQ <100 und AD(H)Slern mit einem IQ >100 Biologische Unterschiede gibt, zudem sollen AD(H)Sler mit einem IQ >120 besonders an Beeinträchtigungen der Exekutiven Funktionen leiden.

Wikipedia:
Exekutive Funktionen des Gehirns:
Mit dem Terminus exekutive Funktionen werden in der Hirnforschung und Neuropsychologie mentale Funktionen bezeichnet, mit denen Menschen (im weiteren Sinne: höhere Lebewesen) ihr Verhalten unter Berücksichtigung der Bedingungen ihrer Umwelt steuern: das Setzen von Zielen, Planung, Entscheidung für Prioritäten, Impulskontrolle, emotionale Regulation, Aufmerksamkeitssteuerung, zielgerichtetes Initiieren und Sequenzieren von Handlungen, motorische Steuerung, Beobachtung der Handlungsergebnisse und Selbstkorrektur. Es handelt sich also um die höheren mentalen bzw. kognitiven Prozesse, die der Selbstregulation und zielgerichteten Handlungssteuerung des Individuums in seiner Umwelt dienen. Auch motivationale Funktionen wie Willensbildung (Volition) und Initiative werden den exekutiven Funktionen zugerechnet.


Was Primär im Präfrontalen Cortex liegt.

Englischer Artikel: http://www.healthline.com/health/adhd/iq-adhd
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Hanghuhn
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Re: IQ-tests im Netz

Beitragvon Hanghuhn » 5. September 2013 23:28

Ich bin nicht gemeint, ich habe (nur) ADS.
LG Hanghuhn
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Re: IQ-tests im Netz

Beitragvon foxie333 » 6. September 2013 08:15

Cpp: für mich steht in dem link nichts neues drin. Alles was die Aussagen, ist dass verglichen mit Kontrollprobanden ohne ADHS, auch die ADSler mit hohem IQ schlecht in den executive functions abschneiden. Da steht absolut nix geschrieben, wie der vergleich ist mit ADS durchschnitts IQ und ADS hoher IQ.
:biene: 14
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Re: IQ-tests im Netz

Beitragvon Cpp » 6. September 2013 21:50

@Hanghuhn und das macht auch nichts, denn bist deshalb nicht unglücklich oder?  "Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, denn jeder meint er hätte genug davon."

@foxie333 äm doch hier:
The analysis showed that while ADHD correlates with intelligence, children with ADHD and above average IQ have global reductions in brain volume. Alternatively, ADHD children with below average IQs suffer from a delay in the brain’s cortical development (de Zeeuw, et. al., 2012). So, while ADHD impacts the brains of those with low and high levels of intelligence, it appears to affect them in different ways.

Hier schreiben sie das diese Probleme eben häufiger bei ADHSlern mit hohem IQ gegenüber der Normalen Bevölkerung vorkommt als bei ADHSlern mit Normalem IQ gegenüber der Normalen Bevölkerung:

are more common in high-IQ ADHD patients than in the general population => kommt öfter bei ADHSlern mit hohem IQ gegen über der Normalen Bevölkerung vor, was dann doch bedeutet, das es bei ADHSlern mit weniger hohem IQ eben weniger häufiger vorkommt.

The study showed that executive function impairments are more common in high-IQ ADHD patients than in the general population. In fact, ADHD patients showed significant impairment in all eight measures of executive function compared to the average person. The results revealed that even ADHD patients who excelled in tests of language, memory, and perception had difficulty performing daily tasks (Brown, Reichel & Quinlan, 2009). Later studies have validated these results; they show that ADHD adults with high intelligence levels performed less well on executive function tests than their healthy, high-IQ counterparts (Antshel, et. al., 2010).

Es werden eben ADHSler mit hohem und nicht so hohem IQ mit der Normalbevölkerung verglichen, wie stellt man ein anomales Verhalten fest? Indem man das Durchschnittliche Verhalten der Bevölkerung nimmt und dann berechnet in wie weit Jemand von diesem Wert abweicht, ich sehe das so das hier gemeint ist, dass ADHSler mit hohem IQ stärker davon abgewichen sind als ADHSler mit weniger hohem IQ. (zumindest Tendenziell)
Zuletzt geändert von Cpp am 6. September 2013 21:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: IQ-tests im Netz

Beitragvon Falschparker » 6. September 2013 22:19

Ich verstehe das so dass ADHS-ler mit hoher Intelligenz große Probleme bei den Exekutivfunktionen haben müssen, um als ADHS-ler aufzufallen. Ansonsten könnten sie die ADHS-Probleme durch ihre Intelligenz kompensieren (und wären dann gar keine "pathologischen" ADHS-ler, d. h. im Leben wenig eingeschränkt), was die weniger intelligenten ADHS-ler nicht können.

Ich nehme sehr stark an, dass es ADHS bei jedem Intelligenzgrad gibt. Mein Sohn ist durch seine Behinderung intelligenzgemindert. Die Behinderung ist aber erworben, die (von mir geerbte) ADHS hat er schon immer.
<><
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Re: IQ-tests im Netz

Beitragvon Cpp » 6. September 2013 22:36

Jop allerdings dürfte eine Kompensation der Probleme bei den Exekutivfunktionen nicht immer funktionieren, ich hatte in der Oberstufe keine Probleme weil ich fast alles in der Schule und im Bus erledigte,viel struktur, Orginasation usw. von der Schule übernommen wurde und Es viele Klausuren und Tests gab und nicht eine einzige Pro Semester......an der Hochschule war das dann ganz anders. Ansonsten kommt es natürlich noch auf die Ausprägung von AD(H)S an und ob es tatsächlich AD(H)S ist und nicht Asperger, Körperliche Ursachen wie die Schilddrüse usw., Psychische Störungen oder Unterarchivment.

Das AD(H)S bei jedem Intelligenzgrad aufzufinden ist steht außer frage, denn dies wurde bereits mehrfach durch Studien bewiesen.
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Re: IQ-tests im Netz

Beitragvon secacher » 11. Oktober 2015 20:10

[quote=&quot;lbc&quot;]

Nehmen wir dann an, der Test bestätigt, dass ich hochintelligent bin.
Dann fühle ich mich überlege, hebe vielleicht ab. Oder ich erschrecke und habe Angst überlegen zu sein. Oder ich habe das geahnt und es ist mir egal.

Was bringt es also in so einem Fall zu wissen, dass ich hochintelligent bin?

Nehmen wir nun an, der Test bestätigt nicht, dass ich hochintelligent bin.
Dan fühle ich mich unterlegen, werde vielleicht depressib. Oder ich erschrecke und habe Angst falsche Etnscheidungen zu trefen. Oder aber es ist mir egal, weil ich es geahnt habe.

Was bringt es also in so einem Fall zu wissen, dass ich hochintelligent bin?




[/quote]


Einerseits hast du sicherlich recht. Das wissen darum bringt den Menschen normalerweise nicht weiter.
Aber dann gibt es andere Fälle wi meinen:
          Ohne einen IQ-Test hätte man bei mir niemals ADS diagnostiziert und mir wäre nie geholfen worden. Das Leben wie ich es jetzt führen darf wäre mir nie möglich gewesen
Deswegen sind diese Tests von meiner Warte aus sehr sinnvoll. Sie können so beispielsweise Diagnosen unterstützen oder verantwortlich für weitere, helfende Untersuchungen sein.

Korrigiere mich falls ich was falsch verstanden habe

LG
secacher
Zuletzt geändert von secacher am 11. Oktober 2015 20:11, insgesamt 1-mal geändert.

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