Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

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Wölfin
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Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von Wölfin » 25. November 2013 07:05

Am Wochenende ist es so weit: Mein Schatz wird meinen Vater kennenlernen. :wu:

Meinen Onkel hat er schon kennengelernt und auch beide Hunde. Die Hunde lieben ihn mehr als jeden anderen, was ich je gesehen habe. Selbst der völlig auf sein Herrchen fixierte Hund meines Onkels vergisst hin und wieder, hinter seinem Herrchen hinterher zu rennen. Auch mein Onkel findet ihn bisher sehr nett... still aber nett. Und ihm konnte ich erklären, dass er ein Aspie ist und dass er deswegen nicht arbeitet.

Mein Vater weiß wahrscheinlich nicht mal, was Asperger ist und "Kopfkrankheiten" gibt es für ihn nicht. Dafür war er mal ein hohes Tier und viel Geld verdienen ist für ihn wichtig. Ich habe solche Angst davor, dass er nur einen (mal wieder) deutlich älteren Kerl mit langen zotteligen Haaren sieht, der nicht mal arbeiten geht.
Mein Vater und mein Ex haben sich nie gut verstanden. Wäre es nach ihm gegangen, hätte er ihn rausgeworfen.

Jetzt bin ich mir ganz sicher, dass irgendwann die Frage kommt, was er arbeitet... was soll man dann sagen? Mir wurde die Frage auch schon von Kollegen gestellt und wenn ich sagte, dass er nicht arbeitet verzogen sie das Gesicht. Sage ich, dass er nicht mehr arbeiten kann, ebenso.
Verdammt noch mal, ich will nicht lügen! Aber was ist denn eine Antwort, die die anderen einfach hinnehmen? :baw:
Würde jemand nach seinem Beruf fragen, könnte ich etwas antworten, er hat ja einen Beruf, den er nur nicht mehr ausüben kann.

Wie erklärt man einem ü80-Beamten, was Asperger ist, ohne dass er völlig dicht macht?
Mein Schatz ist so ein lieber Kerl, da könnten sich andere Männer mal ein Vorbild nehmen. Er ist auch keineswegs arbeitsscheu und sitzt den ganzen Tag nur rum. Im Gegenteil, ständig hat er was zu tun, nur eben ohne Bezahlung. Er lebt in einer WG und hilft dort im Haus und Garten. Und da ist immer was zu tun.
Ich möchte so gerne, dass mein Vater ihn einfach nicht nur deswegen schon "verurteilt", weil er nicht dem Standard entspricht. Er soll einfach den Menschen ansehen, den ich ihm vorstelle.

Im Prinzip wird das Urteil meines Vaters nichts an meiner Entscheidung ändern... aber es wäre so schön, wenn ich irgendwann nicht mehr ständig aufpassen müsste, ob die beiden sich vertragen oder ob ich eingreifen muss. Mein Vater ist nämlich keineswegs einfach, schon für normale Menschen. Jetzt wo er langsam alt wird und manchmal in jedem Satz "Dingens" vorkommt, weil ihm wieder ein Wort fehlt, muss man sogar noch mehr aufpassen, weil er schon mal ohne Zusammenhang redet. :icon_rolleyes:

Kennt ihr das Problem? Habt ihr Tipps für mich?

LG
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Sheherazade
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von Sheherazade » 25. November 2013 07:36

[quote="Wölfin"]
Jetzt bin ich mir ganz sicher, dass irgendwann die Frage kommt, was er arbeitet... was soll man dann sagen? [/quote]

Was sagt denn dein Freund, wenn ihm diese Frage gestellt wird? Vielleicht solltest du diese Antwort einfach übernehmen und ihn nicht schon verteidigen, wo (noch) kein Angriff stattfindet.

Und ansonsten: Kopf hoch und da durch, es gibt keine Veranlassung für eine Rechtfertigung.
Zuletzt geändert von Sheherazade am 25. November 2013 07:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von nixe » 25. November 2013 10:32

Wölfin,

anstatt Dir vorauseilend vermeintlich "passende" Rechtfertigungen zu überlegen für abschätzige Urteile, die noch überhaupt keiner gefällt hat - würde ich den Finger auf die Frage legen, WARUM in aller Welt Du dieses Gedankenspiel spielst ?

Was machen die vermeintlichen Bewertungen Deiner Mitmenschen denn mit Dir oder mit Euch ? Spielen die irgendeine Rolle für irgendetwas ? WARUM bist Du um eine allseitige Harmonie bemüht, die noch gar nicht in Frage gestellt wurde ?

Dein Vater ist erwachsen - er darf denken und fühlen, was immer er möchte. Dein Freund ist erwachsen - er darf auf Fragen zu seiner Person selbst antworten.

Das Risiko, das Deinem Vater die berufliche Situation Deines Freundes nicht wie Öl runtergehen könnte, musst Du schon eingehen. Entweder, er ist in der Lage, trotzdem auf den ganzen Menschen zu schauen und nur dann sollte Dich seine Haltung überhaupt interessieren, oder eben nicht und er bleibt daran hängen. Dann kannst Du das weder ändern, noch sollte es von ausschlaggebender Bedeutung sein. Schade wäre das vielleicht, klar, aber es ist dann auch nicht zu ändern.

Möglicherweise kann man auch seinen Vater in seinen Eigenarten akzeptieren. Von einem langsam vertatternden Überachtzigjährigen ist es nicht mehr sehr aussichtsreich, größere Änderungen zu erwarten.

Welche "Story" oder welche Euphemismen sollten denn auch da die Wahrheit verschleiern ? Fragt sich eher, ob Du nicht selbst Zweifel hast. Wenn nein, dann steh´ zu der Situation. Je mehr Du selbst zu Deinem Freund stehst, so wie er ist, umso eher werden auch die Menschen Deines Umfeldes ihn so nehmen, wie er ist. Sobald Du anfängst, herumzudrucksen und nach beschönigenden Floskeln zu suchen, umso mehr werden die Menschen auch skeptisch reagieren.

Auf der anderen Seite würde ich auch nicht die Reaktionen der Leute so überbewerten. Vielleicht fühlen auch einige schlicht mit und geben nicht ihrer Ablehnung, sondern ihrem Bedauern Ausdruck. Jeder weiß, wie hart es heutzutage in der Arbeitswelt ist. Vielleicht ist da gar nicht jeder um Dich herum auf dem abschätzigen Trip unterwegs.

Was den Aspekt "Asperger" angeht - warum willst Du Deinen Vater unbedingt damit behängen ? Gib´doch den beiden Männern erstmal überhaupt eine Chance, sich zu begegnen. Vielleicht musst Du da nicht wie eine besorgte Mama über Deinen Freund wachen und kontrollieren, dass er "sich gut verkauft". Vielleicht machen die beiden das schon ganz alleine und es besteht immerhin die Möglichkeit, dass sie das auch hinbekommen, ohne von Dir angeleitet zu werden : )
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von Eule » 25. November 2013 11:22

Die Idee deinem Freund die Antwort zu überlassen bzw ihn zu fragen was er sagt wenn ihm jemand diese Frage direkt stellt finde ich gut.

Mir fiel gerade eine kleine Begebenheit ein, die mir vor einiger Zeit passiert ist: Inzwischen arbeitet an dem gymnasium an dem ich vor Jahrzehnten mein Abi gemacht habe ein ehemaliger Mitschüler als Lehrer - und als ich es einrichten konnte zum traditionellen Sommerfest das gleichzeitig auch inoffizielles Ehemaligentreffen ist dort vorbeizuschauen, wuselte während ich mit ihm im gespräch war eine Schülerin der unteren Klassen (ich schätze irgendwas zwischen fünfte und siebte) heran. Sie unterbrach unser Gespräch, stellte halb ihm, halb mir irgendeine etwas "schräge" direkte Frage (sinngemäß sowas wie wer ich denn sei oder woher ich ihn kenne), die er beantwortete und wuselte zufrieden mit der Auskunft davon. Er meinte danach halb entschuldigend, halb erklärend daß das Mädchen manchmal im sozialen Umgang etwas schwierig sei, sie habe Asperger, aber komme im Unterricht etc gut mit. Wollte ich gar nicht wissen - ich war zwar überrascht von der Frage, fand es aber nicht völlig ungehörig oder unangenehm, und wenn er nicht schneller als ich gewesen wäre hätte ich auch selber geantwortet - für mich war eigentlich klar daß es in einer Situation in der viele Leute anwesend sind normal ist, daß gerade jemand der am Ort des Geschehens auch eine "offizielle" Funktion hat sicher nicht stundenlang mit jemandem den kaum bis gar keiner (mehr) kennt völlig ungestört klönen kann.

Zu deutsch: Man muß gar nicht alles erklären, schon gar nicht vorauseilend. Und genausowenig wie sich ein ADSler unbedingt in jeder Situation ein Schild um den Hals hängen "muß" auf dem draufsteht was er hat/ist, "muß" das ein Asperger.

Wenn dein Dad keine "Kopfkrankheiten" kennt - was sagst du ihm denn über dein ADS? Warst du irgendwann als du das noch nicht wußtest mal länger krank und arbeitsunfähig wegen Depris? Wie hast du sowas erklärt? Läßt sich das vielleicht sinngemäß auch für deinen Freund verwenden?
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von Wölfin » 25. November 2013 18:31

Eule hat geschrieben: Man muß gar nicht alles erklären, schon gar nicht vorauseilend. Und genausowenig wie sich ein ADSler unbedingt in jeder Situation ein Schild um den Hals hängen "muß" auf dem draufsteht was er hat/ist, "muß" das ein Asperger.

Wenn dein Dad keine "Kopfkrankheiten" kennt - was sagst du ihm denn über dein ADS? Warst du irgendwann als du das noch nicht wußtest mal länger krank und arbeitsunfähig wegen Depris? Wie hast du sowas erklärt? Läßt sich das vielleicht sinngemäß auch für deinen Freund verwenden?
Klar darf mein Freund selbst antworten, aber ich hatte gehofft, dass man es irgendwie "papatauglich" erklären kann.

Mein Vater weiß glaubich, dass ich ADHS habe... aber nicht, was das genau ist. Dass ich lange krank war, weiß er nicht, weil ich da schon nicht mehr dort gewohnt habe.

Mein Freund geht sehr offen damit um und sagt direkt, dass er wegen Asperger in Frührente ist. Soviel zu dem Schild. :icon_rolleyes:

Und ich werde ja nicht nur von meinem Vater gefragt. Auch Kollegen oder andere Bekannte sind entsprechend neugierig. Spätestens wenn es auffällt, dass er mich oft schon vor dem Wochenende besucht oder erst Montags nach Hause fährt, kommt die Frage: "Muss der nicht arbeiten?" und auf mein "Nö" kommt meistens: "Wieso?" :icon_rolleyes:
"Weil ihn keiner will." ist auch keine gute Antwort.
Ein anderer Auslöser für die Frage ist die Frage, wie man das Problem "Fernbeziehung" lösen will. Er kann ja einfach zu mir ziehen: Sachen packen und los. Und dann kommt wieder die Frage: Und was ist mit seiner Arbeit dort?
Was machen die vermeintlichen Bewertungen Deiner Mitmenschen denn mit Dir oder mit Euch ? Spielen die irgendeine Rolle für irgendetwas ?
Ja, die spielen eine Rolle! Ich finde es schrecklich, dass er entweder in der Schublade "fauler Sack / Sozialschmarotzer" oder "pflegebedürftiges Wrack" landet. Er ist weder faul noch pflegebedürftig.
Auf der anderen Seite würde ich auch nicht die Reaktionen der Leute so überbewerten. Vielleicht fühlen auch einige schlicht mit und geben nicht ihrer Ablehnung, sondern ihrem Bedauern Ausdruck. Jeder weiß, wie hart es heutzutage in der Arbeitswelt ist. Vielleicht ist da gar nicht jeder um Dich herum auf dem abschätzigen Trip unterwegs.
Hm, das könnten sie dann ruhig sagen... für mich wirkt es eher abwertend.

Sicher, es ist wahrscheinlich einfach mein Problem. Da kommt mein ganzer Frust zusammen:
- Selbst erlebte Probleme, weil ich nicht immer gesellschaftskompatibel bin
- Seine Berichte, wie es ihm ergangen ist
- Beobachtungen, was von den Menschen verlangt wird - zusätzlich zum "einfachen" Erbringen der Arbeitsleistung
- Enttäuschung, dass so ein heller Kopf einfach aufs "Abstellgleis" geschoben wird
Erst vor Kurzem haben wir uns über die Zeit unterhalten, wo es mir so schlecht ging. Da habe ich erkannt, wie knapp ich eigentlich an einer lebenslangen Arbeitsunfähigkeit vorbeigeschrammt bin. Und aus meiner heutigen Sicht, wäre das der falsche Weg gewesen - aus der damaligen Sicht wäre es eigentlich der einzig richtige Weg gewesen.
Solche Erkenntnisse arbeiten bei mir im Hinterkopf und verstärken den Frust nur noch. Ich fühle mich irgendwie selbst angegriffen, obwohl der andere mich gar nicht meinen kann - selbst die wenigen Kollegen, die wissen, dass es mir mal schlecht ging, wissen nicht, wie schlecht. Sie können die Ähnlichkeit nicht mal ahnen. Ich habe diese Erkenntnis noch nicht verarbeitet, vielleicht reagiere ich deswegen auch so empfindlich.
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von nixe » 25. November 2013 21:00

Wölfin,


ich verstehe einfach nicht so ganz, was Du Dir von Deinen Arbeitskollegen, Deinem alten Vater oder anderen Gegenübern erwartest. Wie sehr teilst Du ihr Leid ? und wie sollen sie Deins teilen ?
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von Elchi » 25. November 2013 21:42

Also, wenn er Frührentner ist, ist er kein Sozialschmarotzer. Das hat er sich ja so nicht ausgesucht.

Du musst doch garnicht so genau Auskunft geben (jedenfalls nicht den Kollegen). Es gibt doch viele Menschen, die z.B. Schicht arbeiten und durchaus auch mal zu ungewöhnlichen Zeiten frei haben. Außerdem arbeitet er doch "in der Landschaftspflege"  :zwink:
Er könnte ja auch freiberuflich arbeiten, dann kann er sich seine Zeit auch einteilen. Da müsst Ihr Euch einfach mal was passendes zurecht legen, wie es passt und trotzdem nicht gelogen ist. Da findet sich doch sicher was  :811:

Kannst Du Deinem Vater nicht erklären, dass er aus gesundheitlichen Gründen seinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben kann, aber eben jetzt etwas anderes macht, weil er eben nicht nur zu Hause 'rum sitzen will? Auf Diskussionen würde ich mich da auch nicht mehr einlassen, eher die Wahrheit etwas "anpassen".

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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von Sheherazade » 26. November 2013 05:49

Elchi hat geschrieben: eher die Wahrheit etwas "anpassen".
Das könnte mit einem Asperger etwas problematisch werden ...... 
Also, wenn er Frührentner ist, ist er kein Sozialschmarotzer. Das hat er sich ja so nicht ausgesucht.
Stimmt. Von daher und unter Berücksichtigung, dass jede weitere Unwahrheit den Partner verletzen könnte, würde ich einfach nur sagen, dass er erwerbsunfähig ist.

Das hat ja nichts damit zu tun,  dass ihn kein Arbeitgeber will.
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von Wölfin » 26. November 2013 06:50

[quote="Sheherazade"]
[quote="Elchi"]
eher die Wahrheit etwas "anpassen".
[/quote]

Das könnte mit einem Asperger etwas problematisch werden ......  [/quote]Nicht nur mit ihm... auch mit mir.

Solche "Anpassungen" strengen mich auf Dauer sehr an und ich habe meinen Eltern gegenüber die Wahrheit früher schon mal "hingebogen" und mein Vater ist mir deswegen heute noch böse, wenn das Gespräch darauf kommt. Deswegen will ich das nicht.
Ich will nur wissen, wie ich ihm das, was ich mir in Monaten angelesen habe, einfach erklären kann. Vielleicht geht es auch nicht oder ich muss es gar nicht.

Jedenfalls kann ich seit 2 Nächten (seit ich weiß, dass die Beiden sich begegnen werden) nicht mehr richtig schlafen.
Beide bedeuten mir eine Menge und nachdem die Beziehung mit meinem Vater jahrelang durch meinen Ex ziemlich kaputt war, ist sie jetzt endlich halbwegs gefllickt... das will ich nicht wieder kaputt machen.
Ich könnte mir ja auch sagen: "Hey, der Mann ist so alt, das lohnt nicht mehr..." Aber es ist immer noch mein Vater und ich will einfach einen guten Start für die Beiden.
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von Sheherazade » 26. November 2013 08:40

Wölfin hat geschrieben: das will ich nicht wieder kaputt machen.
Du machst doch nichts kaputt.
und ich will einfach einen guten Start für die Beiden.
Schraub einfach ein wenig DEINE Erwartungen runter und akzeptiere zur Not, dass die beiden sich vielleicht nicht sofort heiß und innig lieben werden. Es reicht doch, wenn man sich gegenseitig akzeptiert. Und das sollten erwachsene Menschen schon alleine auf die Reihe bekommen, da hast du keinen Einfluß drauf.
Zuletzt geändert von Sheherazade am 26. November 2013 08:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von nixe » 26. November 2013 09:23

Man kann einfach nicht den Kuchen haben und ihn essen gleichzeitig.

Entweder, Du stehst zu Deinem Partner so, wie er ist und mutest Deinem Vater zu, etwas dreidimensionaler und menschlicher zu sein, als die Gestalt, für die Du ihn hältst. Oder Du mutest Deinem Partner zu, für Deinen Vater ein Kasperletheater zu spielen.

Beides gleichzeitig geht nunmal nicht.

Wenn Du wirklich glaubst, Dein Vater kann nur Leute akzeptieren, die einen tollen einträglichen Job haben, dann gehört Dein Partner in Wirklichkeit nunmal nicht zu diesem Personenkreis. Dann schließt sich aber doch die Frage an, wen solche Vorurteile interessieren sollen. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man sich im Erwachsenenalter davon lösen muss, die Erwartungen der Eltern erfüllen zu wollen. Das gilt auch für die Erwartung, von den Eltern Applaus für das eigene Leben zu bekommen.

Kannst Du Deinem Vater wirklich nicht mehr zutrauen als das ?

Entschuldige, Du kennst mich mittlerweile mit meiner Tendenz zu klaren Worten - es ist einfach kindisch, wenn Du Dir wünscht, Dein Papa soll Deinen Partner genauso toll finden, wie Du das tust. Er ist ein erwachsener Mann und kann sich selbst aussuchen, wenn er mag und wen nicht. Es kann sein, dass er mehr drauf hat, als Du von ihm erwartest. Vielleicht ist ihm trotz allem am Wichtigsten, dass der Mann an der Seite seiner Tochter diese glücklich macht. (Das könnte übrigens meiner Meinung nach gut der Grund sein, warum er was gegen den werten Ex hatte......)

Sollte er wirklich was Anderes wichtiger finden, dann ist das SEIN Problem. Damit musst DU dann leben.

Ich persönlich finde, es ist absolut unnötig, jetzt das Thema Asperger auf den Tisch zu bringen. Das riecht echt nach Rechtfertigung und das habt ihr nicht nötig.
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von Wölfin » 26. November 2013 17:58

Sagt mal, drücke ich mich wirklich so missverständlich aus?

Okay, neuer Versuch:
Wie antworte ich Menschen, die mich fragen, was mein Freund arbeitet? Ich suche eine Antwort, auf die nicht gleich das Gesicht verzogen wird.
- Er arbeitet nicht.
- Er muss nicht arbeiten.
- Er ist Frührentner. (Irgendwie muss ich da immer an Leute über 55 denken.)
- Er kann nicht mehr arbeiten.
- ...???

Wichtig dabei: Ich will nicht lügen oder an der Wahrheit drehen... was weglassen ist okay, sofern nicht danach gefragt war.
Erst vorhin fragte mich wieder ein Kollege danach... zum Glück klingelte genau da mein Telefon und ich musste unbedingt rangehen. :upsi:

Und ja, ich frage meinen Freund auch noch, was ich dann eigentlich sagen soll. Der tickt wenigstens nicht gleich aus. :108:
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von Sheherazade » 26. November 2013 18:14

Wölfin hat geschrieben: Sagt mal, drücke ich mich wirklich so missverständlich aus?
Nein, aber irgendwie hapert es mit deinem Leseverständnis.

Und wer bitte tickt denn hier aus?
Er ist Frührentner. (Irgendwie muss ich da immer an Leute über 55 denken.)
Erwerbsunfähig heißt das heute. Und das kann durchaus auch junge Leute treffen.
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von nixe » 26. November 2013 19:24

[quote="Wölfin"]

- Er ist Frührentner. (Irgendwie muss ich da immer an Leute über 55 denken.)

[/quote]

Wenn Du schon Deine eigenen Vorurteile dazu nicht änderst - was erwartest Du von Anderen ?

Einer unserer Freunde ist ähnlich gestrickt, kann nicht regulär arbeiten, bastelt nachts in seiner Hinterhofwerkstatt und kann keine straight/normale Antwort geben, mit seinem Extrem-IQ, dafür lötet er aus der Hand Platinen. Wenn mich jemand fragt, wer das ist, ist das Alfred, mein Kumpel und nicht Alfred, der arbeitslose nichtvermittelbare Seltsamdenker. Er ist unser Trauzeuge gewesen und darauf bin ich STOLZ. Es ist mir ehrlich gesagt völlig schnurz, ob irgendein Kleingeist versucht, ihn in irgendeine doofe Schublade zu stecken.

Von den Menschen in meinem Umfeld erwarte ich Respekt vor Personen, nicht vor Ämtern, Titeln oder Geldbeuteln. Wer da andere Prioritäten pflegt, mag als oberflächliche Bekanntschaft durchgehen, aber ganz gewiss nicht als jemand, der selbst oder dessen Meinung mir wichtig wäre.

Tut mir leid, Wölfin, aber ich bekomme den Eindruck, Dir ist die Erwerbslosigkeit Deines Partners irgendwie peinlich.
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von Eule » 26. November 2013 20:41

@Wölfin

Auch wenn ichs vielleicht nicht ganz so drastisch ausdrücken würde wie Nixe - auch ich habe den eindruck daß du gerade mit Anlauf in eine Denkfalle rennst. So wie du dich herumwindest und nach einem dir genehmen Ausdruck für "hat keinen Job", "kann nicht arbeiten" oder "kriegt Rente" suchst - das ist schon heftig. Nimm doch einfach eine dieser drei Formulierungen, oder erzähl daß er rente kriegt weil er nicht normal arbeiten kann und nur ein bißchen was ehrenamtlich oder auf geringfügiger Basis macht (bin grad nicht sicher was von beiden da zutrifft).

Ich denke die die dich kennen und irritiert reagieren wenn du sagst dein Partner arbeitet nicht haben im Hinterkopf vielleicht auch die tatsache daß du schon mal jemanden hattest wo du das geld rangeschafft hast und er anscheinend mehr fürs Geld ausgeben zuständig war (bitte korrigiere mich wenn ich da falsch liege). Machen die sich vielleicht sorgen daß du "schon wieder" jemanden hast der sich "von dir aushalten läßt"? Wenn ja: stell klar daß er mit seinem eigenen Geld auskommt, und wenn das vielleicht doch nicht so klar ist weil du doch auf einem deutlich anderen Einkommensniveau bist und es gemeinsame Aktivitäten gibt die nur möglich sind wenn du ihn einlädst, sortier unbedingt für dich selber, wo deine Grenzen liegen. Wenn du das klar hast, kannst du auch sehr viel lockerer sagen daß er zwar nicht arbeitet aber auch nicht dir "auf der tasche liegt" wie möglicherweise unterstellt wird.

Was mir grad noch so in den Sinn kommt: Es gibt inzwischen einige bereiche, in denen gezielt Leute mit Asperger eingestellt werden, eben wegen ihrer besonderen Fähigkeiten.

Da du ja sagst er hat früher mal einen anspruchsvollen Job gemacht, klemmt es ja offenbar "nur" an den Rahmenbedingungen.

Wer die Fähigkeiten will, und günstige Strukturen herstellt, kann durchaus Arbeitsplätze schaffen, die für beide Seiten ein Gewinn sind. Auch wenn sicher nicht alles Gold ist was glänzt und Berichterstattung auch nicht immer ein vollständiges Bild liefert ist dieser Artikel und die Überlegung ob da für deinen Partner vielleicht ein neuer Weg zu finden wäre vielleicht auch noch ein Tipp.

http://www.dw.de/autisten-als-wertvolle ... a-16379110
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von Wölfin » 26. November 2013 22:43

@Eule: Du liegst da schon richtig... mehr oder weniger. Mein Ex hat zwar fast so viel verdient, wie ich (wenn er Arbeit hatte), hat aber wesentlich mehr ausgegeben.
Was das angeht, bin ich echt überrascht von meinem Freund. Ich dachte auch erst, dass ich dauernd bezahlen muss - aber da lag ich falsch. Ich habe keine Ahnung, wie viel Geld er im Monat hat, aber es reicht wohl. Wer wen einlädt, wechselt sich ab und auch die Spritkosten durch die Fernbeziehung stellen ihn nicht sofort vor ein unlösbares Problem. Er lebt allerdings auch sehr bescheiden und braucht nicht viel.

Ich habe ihn inzwischen gefragt und mir ist dabei wieder deutlich geworden, dass er damit wesentlich besser klar kommt als ich - er hatte aber auch mehr Zeit, sich an die Situation zu gewöhnen. Überhaupt ist er immer die Ruhe in Person und was andere denken ist ihm ziemlich egal... darum beneide ich ihn oft. Wenn er bei mir ist, gibt er mir von der Ruhe was ab... kann man schwer beschreiben, aber ich bin dann viel gelassener. Nur ist er ja in solchen Momenten nicht dabei und was dabei rauskommt merkt man ja.
Er sieht das komplett positiv: Er hat Zeit und ist frei. Wäre mein Job nicht so toll, wäre ich sogar neidisch. :upsi:

Ich hoffe einfach mal, dass er als Person überzeugt (also die Leute ihm diese Möglichkeit geben). Das ist zwar nicht einfach, weil er eine Weile braucht, bis er nicht mehr still neben mir sitzt und die Umgebung anschaut - aber er ist einfach toll und ich hoffe, das sehen die Menschen, bei denen es mir wichtig ist, auch. Mit einigen meiner Kollegen bin ich ja befreundet und die soll er bei Gelegenheit kennenlernen. Andererseits kommen sie ja auch mit mir zurecht und er ist weder zickig noch aufbrausend. :schäm: :breitgrinse1:

Und ja, ich bin im Moment tierisch empfindlich... in meinem Kopf herrscht ein unglaubliches Durcheinander, weil er mich bei so vielen Dingen zum Nachdenken bringt, an die ich gar nicht mehr denken wollte oder die ich nie in Frage gestellt hätte.
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von nixe » 27. November 2013 10:28

Kann es sein, dass Du noch gar nicht drauf klarkommst, eine gute und bereichernde Beziehung zu haben ? Wölfin, Du hast das verdient !!!
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von graffiti » 27. November 2013 17:27

sorry, ich bin saumüde + völlig unfähig, irgendwas diplomatisch zu verpacken - kommst DU wirklich damit klar, daß du dich in jemanden verliebt hast, der schlecht zu verkaufen ist?
hast du angst, das wirft auf DICH ein schlechtes licht?

warum bist du so in erklärungsnot?
niemand kann es seinen eltern recht machen.
niemand kann es seiner umgebung recht machen.
zumindest nicht immer.
und das ist auch gut so.

ich wiederhole nochmal die gebetsmühle von weiter oben:
in dem moment, wo DU voll + ganz akzeptierst, daß der mann ist, wie er ist ... + daß DU ihn dir ausgesucht hast, weil er ist, wie er ist ... mist-bandwurmsätze ... also in dem moment denkst du keine sekunde lang mehr drüber nach, was andere leute über ihn oder dich oder euch beide sagen oder denken könnten.

solche gedanken werden immer aus unsicherheit geboren.
aus zweifel am eigenen urteil.
bin ich froh, daß ich mir diese nachdenk-zigarette nicht angezündet habe, als ich die gasleitung abgemäht habe :icon_mrgreen:<br />oder: alles wird gut.
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von Wölfin » 27. November 2013 19:23

[quote="nixe"]
Kann es sein, dass Du noch gar nicht drauf klarkommst, eine gute und bereichernde Beziehung zu haben ? Wölfin, Du hast das verdient !!!
[/quote]Ähm... ja, das kann sein. :glas: :rot:
Danke (ich->) :streich:

@Graffiti: Wie bei eigentlich allem, womit ich aktuell zu kämpfen habe, holen mich da wieder Altlasten ein. Ich habe jahrelang nur Kritik eingesteckt, wurde verbal angegriffen und fertig gemacht... und das überwiegend grundlos. Das war in der Schule so, das war bei der letzten Firma so. Und ich kriege es aus meinem Kopf nicht raus, dass ich sofort in die Defensive gehe oder der andere es vielleicht nicht böse meint. Es war harte Arbeit, dass ich jetzt immerhin fachliche Kritik vertrage.

Ich verstehe nicht, wo mein Problem ist. Eigentlich ist doch alles perfekt... warum zum Donnerwetter kann ich das nicht genießen?
Am schlimmsten ist, dass ich merke, dass ich falsch reagiere - aber ich kann es nicht abschalten und ärgere mich darüber und mache es noch schlimmer. Und darüber ärgere ich mich noch mehr... :baw:

Wahrscheinlich brauche ich einfach Zeit, wie schon bei der Arbeit. Da klappte ja auch nicht alles von einem Tag auf den anderen.
Auch den Umgang mit netten Leuten (Kollegen, Kunden) musste ich erst regelrecht lernen. Noch schwieriger ist der Umgang mit Vorgesetzten, die sind irgendwie immer anstrengender als alle anderen - aber auch das klappt inzwischen.
Ich glaube (der Gedanke kam mir eben so beim Schreiben) das Zauberwort ist "Selbstwertgefühl". Was meine Arbeit angeht, habe ich mir da inzwischen ein echt gutes Selbstwertgefühl erarbeitet. Auch gegenüber Menschen im Allgemeinen ist es schon viel besser geworden, aber noch ausbaufähig.
Da ich aber zwischendurch keine vernünftige Beziehung hatte, konnte ich da noch nicht dran arbeiten. Und da ich die Erkenntnisse von einem Bereich nicht auf einen anderen Bereich übertragen kann, brauche ich wohl einfach noch "Übung". In der Theorie ist mir das soweit schon irgendwie klar (wenn auch nicht immer bewusst), aber trotzdem kann ich es noch nicht richtig umsetzen. Vielleicht wird es nach der Erkenntnis ja etwas besser. :ja1:

Egal wie/warum: Ich kämpfe für meinen Schatz. :loveyou:
Und wenn es gegen mich selbst (meine Vergangenheit) sein muss, dann erst recht. :spi:
Den gebe ich nicht kampflos wieder her! :a125:
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Eule
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Re: Wie erklären, dass er nicht arbeiten kann?

Beitrag von Eule » 27. November 2013 23:03

Zuallererst kämpfst du für DICH!

Für das Selbstbewußtsein, den "zweifelnd frag und guck"- leuten freundlich ins gesicht zu lächeln und zu sagen "Ich hab nen tollen Mann gefunden, der mich liebt und den ich auch liebe - und ob der nun nen Job macht den du respektabel findest oder nicht ist mir egal!

Ich kenne das Problem, von der Anerkennung oder Zustimmung zu meinen Aktivitäten durch mir Nahestehende "abhängig" zu sein durchaus auch - aber es ist wohl unumgänglich daß du dich da freischwimmst...und dieses Freischwimmen betrifft nicht nur die Akzeptanz für deine Partnerwahl, sondern wahrscheinlich noch sehr viel mehr Dinge.

Das ist wirklich in allererster Linie für dich - mit "gegen dich" erreichst du da gar nix.
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