Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

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undjetzterst
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Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

Beitrag von undjetzterst » 31. Mai 2018 20:39

Hey liebe Community,
ich möchte mal um Rat fragen...

seit etwa einem Monat bin ich tatsächlich stolze Besitzerin einer Autismusdiagnose (atypischer Autismus), wobei das bei mir so dermaßen unsichtbar ist, dass ich mich kaum traue, anderen zu sagen, ich sei Autist. Ist aber eine für mich sehr stimmige Diagnose, genau wie ADS (oaah beides zusammen ist soo anstrengend manchmal).
Meistens komme ich ganz gut klar, aber das ein oder andere Problem weiß ich nicht wirklich allein zu bewältigen. Da wäre meine chaotische und unbefriedigende Art, Beziehungen zu führen (über das Freundschaft initiieren hinaus hab ich noch nicht so den Plan wie mensch das macht). Und das Skin Picking. Und zunehmende Überforderung und Stress, weil alles, was andere so nebenbei machen, so wahnsinnig viel Anstrengung verlangt (und ich einfach viel mehr machen will als meine Verarbeitung verkraftet). Und deshalb häufige Overloads. Und Unsicherheit, was ich mit meiner Diagnose anfangen soll.

Meine Überlegung ist jetzt, wo (und ob?!) ich mir Unterstützung suchen sollte. Verhaltenstherapie finde ich grundsätzlich eine effektive Methode, nur kennen sich die meisten Therapeut*innen nicht mit Neurodiversität aus. Das hat zum Ende meiner letzten Therapie dazu geführt, dass ich die Diagnose "Schizotypische Störung" (sozusagen eine leichte Form von Schizophrenie) bekam. Nimmt mensch an, ich sei neurotypisch, ist mein Verhalten tatsächlich bizarr, aber für eine Autistin tendenziell eben nicht. Jedenfalls sind solche Fehlattributionen sehr unangenehm... und Psychotherapeut*innen mit Autismus-Kenntnissen scheint es kaum zu geben.
An Selbsthilfegruppen habe ich auch schon gedacht, nur fand ich das eine Mal, als ich da war, einfach nur anstrengend (Kommunikation in Gruppen ist anstrengend...) und ich habe schon enorm das Bedürfnis, mit jemand zu reden, der*die Psychologie studiert hat.
Vielleicht bräuchte ich auch keine Therapie, sondern eher ein Coaching? Aber das kostet was, oder?
Oder vielleicht wäre es in einer solchen Situation angemessen, sich emotionale Unterstützung im eigenen Kreis nahestehender Menschen zu suchen? Aber die kennen sich auch wieder nicht aus -.-
Oder soll ich einfach eine Sitzung mit meiner imaginären Psychotherapeutin machen?
Oder einen Achtsamkeitskurs?

Letztendlich will ich all das an autismusspezifischem unsichtbaren Leidensdruck einfach nur mitteilen (verstanden werden) und für Probleme eine Lösung finden, die sich entweder anderen nicht stellen oder die bei "neurotypischen" ganz anders angegangen würden.

Okay, ich denke das fasst es zusammen :)
danke schonmal für eventuelle Ideen. ich gebe gern Tipps zurück.
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Sheherazade
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Re: Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

Beitrag von Sheherazade » 1. Juni 2018 14:09

Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber bei uns in Niedersachsen in unserer Kreisstadt hat sich das Ambulante Autismustherapiezentrum der Lebenshilfe mittlerweile recht gut aufgestellt hinsichtlich Autismustherapien für erwachsene Autisten. Da unser Jüngster dort jahrelang therapiert wurde, weiß ich, dass die sich auch gut mit Komorbiditäten zurecht finden. Vielleicht nimmst du mal Kontakt auf zu einem dir nahe gelegenen Autismustherapiezentrum. Manchmal kann es auch helfen, Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe Autismus aufzunehmen, Adressen und Termine stehen meistens in den örtlichen Tageszeitungen am Monatsanfang oder Monatsende.
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Re: Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

Beitrag von Gutemiene » 15. Juni 2018 15:35

Gute Frage, Rat ist leider schwierig.

An deiner Stelle würde ich es auch mal über das Aspie-Selbsthilfeforum versuchen.

Dort kannst du dich mit und ohne Diagnose (die hast du ja schon) anmelden und nachfragen ...=> https://www.aspies.de/index.php
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Re: Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

Beitrag von Murmel » 17. Juni 2018 09:06

Ja, es stimmt da ist ein Rat sehr schwierig. Du solltest es mal in einem Autismusforum versuchen. Dort wirst du sicherlich
mehr nützliche Infos bekommen. Den Link hat ja schon meine Vorschreiberin dir genannt.
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Maya18Max
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Re: Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

Beitrag von Maya18Max » 17. Juni 2018 10:50

Unser Sohn bekommt bei einer heilpädagogischen Praxis Authismustherapie nach §35 a Jugendhilfe. Ob das für dich in Frage kommt, weiss ich nicht. Toll ist, dass hier ALLE Seiten beleuchtet werden, das häusliche, schulische und persönliche. Vielleicht kann für dich auch das persönliche Budget in Frage kommen.

Schau mal auch bei https://www.autismus-verstehen.de rein. Die beraten zwar nur im direkten Umfeld, können aber vielleicht auch Tipps für weiter weg geben.

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undjetzterst
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Re: Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

Beitrag von undjetzterst » 12. August 2018 08:42

Oh, danke für eure Tipps!
Ich habe mich jetzt tatsächlich im Selbsthilfeforum angemeldet. Es ist ein total hilfreiches und manchmal auch unterhaltsames Forum, in dem ich mich sehr verstanden fühle.

Ich wohne nicht in Niedersachen, aber ich werde mal bei nächster Gelegenheit meinen Psychiater fragen, der oft mit Autisten zu tun hat - vielleicht hat er auch eine Idee. Die Frage scheint tatsächlich schwierig zu sein. Ich bräuchte im Idealfall tatsächlich nur eine Person mit psychologischem Hintergrund, die mir ab und zu als eine Art "Coach" zu Seite stehen kann, denke ich. Psychotherapie wäre für mich auch eine Option, obwohl sich die meisten leider nicht richtig mit Autismus und ADHS auskennen, wie mir scheint.

Erst einmal steht für mich ein Umzug bevor... so viel Veränderung! Mal sehen, was es in der neuen Stadt zum Thema Autismus gibt... das wäre dann in Sachsen-Anhalt.
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Re: Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

Beitrag von OskarHH » 5. September 2018 08:59

undjetzterst hat geschrieben:
12. August 2018 08:42
Oh, danke für eure Tipps!
Ich habe mich jetzt tatsächlich im Selbsthilfeforum angemeldet. Es ist ein total hilfreiches und manchmal auch unterhaltsames Forum, in dem ich mich sehr verstanden fühle.

Ich wohne nicht in Niedersachen, aber ich werde mal bei nächster Gelegenheit meinen Psychiater fragen, der oft mit Autisten zu tun hat - vielleicht hat er auch eine Idee. Die Frage scheint tatsächlich schwierig zu sein. Ich bräuchte im Idealfall tatsächlich nur eine Person mit psychologischem Hintergrund, die mir ab und zu als eine Art "Coach" zu Seite stehen kann, denke ich. Psychotherapie wäre für mich auch eine Option, obwohl sich die meisten leider nicht richtig mit Autismus und ADHS auskennen, wie mir scheint.

Erst einmal steht für mich ein Umzug bevor... so viel Veränderung! Mal sehen, was es in der neuen Stadt zum Thema Autismus gibt... das wäre dann in Sachsen-Anhalt.
Ja das Problem das es da an Kenntnissen mangelt kenne ich auch. Ich war jetzt wegen anderer Erkrankungen in einer Klinik und am Ende ist die Therapie mehr oder weniger daran gescheitert das man mit den Eigenarten die mein ADHS so mit sich bringt nicht umgehen konnte. Es wurde dann versucht das psychologisch zu erklären aber das funktioniert natürlich nicht. Aber es gibt eben auch Therapeuten bei denen das anders ist und die Autismusformen sogar hauptsächlich bearbeiten.
Insgesamt gibt es mittlerweile einige sehr gute Therapieverfahren für mildere Formen des Autismus. Ich würde dir mal Neurofeedback ans Herz legen, gerade Autismusspezifisches Neurofeddback soll die Symptome nach Studien ein Stück weit reduzieren und zusammen mit Verhaltenstherapie gute Lösungen erzielen können. Auch ansonsten gibt es noch Ansätze und Übungen die sehr hilfreich sein können und sich nach Erfolgen bei Kindern jetzt langsam im Erwachsenenbereich durchsetzen
Meine Diagnose steht noch aus aber ich werde mich auch auf ASS testen lassen, es würde mir vieles erklären und erleichtern denke ich
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Re: Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

Beitrag von Stefan SRO » 5. September 2018 09:40

ich lese mal interessiert mit.

Mein Sohn (7) entwickelt zunehmend eine Kontaktscheue außerhalb der Familie die mir neben dem AD(H)S Sorgen bereitet.
Obwohl viel Mädels und Jungs mit ihm spielen wollen, lässt er sie selten an sich heran.
Wenn, dann nur eine Person und bei großen Gruppen steht er abseits und schaut zu.
"Mein Hirn kann nicht still sitzen..."
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Was heute noch logisch und klar erscheint, ist morgen schon undurchsichtig rätselhaft.
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Re: Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

Beitrag von Sheherazade » 5. September 2018 10:30

Stefan SRO hat geschrieben:
5. September 2018 09:40
Obwohl viel Mädels und Jungs mit ihm spielen wollen, lässt er sie selten an sich heran.
Wenn, dann nur eine Person und bei großen Gruppen steht er abseits und schaut zu.
Ist er denn zufrieden damit oder eher unglücklich?

Unser Jüngster hält die Menschen absichtlich auf Abstand und wählt einzelne Kontakte gezielt (und selten) aus. Das hat er sich selbst angeeignet, weil er früher schnell überfordert war mit "Menschenansammlungen" (das sind bei ihm schon Gruppen ab 3 Personen). Durch die selektive Kontaktaufnahme kann er diese Beziehungen intensiver genießen und ist somit zufriedener. Grundsätzlich hält er schon während der Schulzeiten größere Zwangsgemeinschaften (Schulbus, Pausenhof, Klasse) um sich herum gut aus, er nimmt eben mit Abstand teil. In seiner Freizeit möchte er selbst bestimmen, welche und wieviele Menschen um ihn herum sind. Das Recht gestehen wir ihm zu. Man wird ja kein besserer Mensch, nur weil man x-dutzend (vermeintliche) Freunde hat. ;)
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Re: Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

Beitrag von Stefan SRO » 5. September 2018 11:14

Insgesamt ist er unglücklich. (geht mir auch so, feiere gern mit vielen Leuten und halte dann den Trubel nicht aus)

Zu seinem 7. Geburtstag war es ganz schlimm. Er wollte viel Kinder da haben, ist dann aber schnell geflüchtet, während die anderen über die Hüpfburg flitzten oder am Tisch gelärmt haben.

Er realisiert seine "Besonderheit" mehr und mehr. Ich werde demnächst meine Arbeitszeit etwas einsenken (nur noch 33h) damit ich mehr bei ihm sein kann.

@, Sollte ich "die Krankheit" ausführlich mit ihm besprechen, oder fühlt er sich dadurch noch mehr ausgegrenzt? Hm...
"Mein Hirn kann nicht still sitzen..."
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Re: Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

Beitrag von Maya18Max » 5. September 2018 11:32

Unser Sohn hat auch beide Diagnosen. Wir haben auch Phasen, wo er sich zurück zieht und weniger Kontakt haben möchte. Hängt aber mit der Lautstärke und dem Trubel zusammen. Mit Medikamenten (Elvanse, Ritalin hat das nicht eingedämmt) ist es besser, aber nicht weg.

Ich würde schon offen mit ihm darüber sprechen. So kann er sich selbst besser verstehen und auch noch besser/schneller lernen mit seinen Bedürfnissen umzugehen. Ich versuche auch oft zu beobachten, was passiert und ggf gezielt danach zu fragen, wie es ihm geht und was er braucht. Spätestens hinterher dann auch die Situationen in Ruhe zusammen analysieren und auch ermutigen Dinge auszuprobieren oder einzufordern, die in der Situation hilfreich gewesen wären.
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Re: Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

Beitrag von Sheherazade » 5. September 2018 12:56

Stefan SRO hat geschrieben:
5. September 2018 11:14
@, Sollte ich "die Krankheit" ausführlich mit ihm besprechen, oder fühlt er sich dadurch noch mehr ausgegrenzt? Hm...
Wenn du eine "Krankheit" mit ihm besprichst, fühlt er sich bestimmt ausgegrenzt.

Ansonsten schließe ich mich @ Maya18Max an, so haben wir es auch immer gemacht.
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Re: Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

Beitrag von Stefan SRO » 5. September 2018 13:36

also ein "Du bist so wie Papa. Und ich war früher wie Du."...
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Was heute noch logisch und klar erscheint, ist morgen schon undurchsichtig rätselhaft.
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Re: Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

Beitrag von Maya18Max » 5. September 2018 13:46

Stefan SRO hat geschrieben:
5. September 2018 13:36
also ein "Du bist so wie Papa. Und ich war früher wie Du."...
So kannst du es probieren. Spätestens mit der Adhs Diagnose wird ja darüber in irgendwelcher Weise gesprochen. Wir sprechen offen über adhs. Für uns ist es aber viel mehr eine "Besonderheit". Sie bringt ja auch viele gute Dinge mit bzw. auch Vorteile.

Wichtig wäre vielleicht nicht zu sagen "mach das so und so!" sondern eher es anders zu formulieren "mir hat das geholfen, probiere es aus, wenn du magst". Die selbstbestimmtheit ist wichtig.
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Re: Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

Beitrag von Sheherazade » 5. September 2018 13:50

Verstehe ich nicht wie ihm das helfen soll. Kinder mögen zwar in mehr oder weniger vielen Dingen Ähnlichkeiten mit ihren Eltern haben, dennoch sind sie ganz individuelle Persönlichkeiten, die lernen müssen, mit ihren Stärken und vor allem Schwächen umzugehen - auf ihre Weise. Erfahrungen KÖNNNEN dabei helfen, alleine das reicht aber nicht.
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Re: Autie-Spezifische Therapiehilfe?!

Beitrag von Stefan SRO » 5. September 2018 13:57

Die Selbstbestimmtheit... ja, die ist jetzt schon problematisch.

Auch wenn er es beinahe so gemacht hätte, wie es "richtig" ist, wenn von einem Angehörigen ein Kommentar kommt macht er es gerade anders. Er ist so eine Art "Lego-Punk". Opposition bis alle platzen.

Aber mit viel Aufmerksamkeit kann man die Klippen umschiffen. Ich muss wirklich weniger arbeiten, damit ich mehr Zeit für ihn habe.
Er fragt uns alle viel nach "früher" und dann "sieht" man im denken.

Eben sehr gefühlsgesteuert, wie der Papa^^
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