Wie leben OHNE perfekt zu sein?

brainwatcher
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Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von brainwatcher » 8. Dezember 2008 17:51

Kennt ihr das Problem, nicht handeln zu können, aus (unbewusster) Angst, es ist nicht perfekt genug?
celestina
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von celestina » 9. Dezember 2008 17:01

[quote="brainwatcher"]
Kennt ihr das Problem, nicht handeln zu können, aus (unbewusster) Angst, es ist nicht perfekt genug?

[/quote]

Hallo,

kenn ich nur zu gut, allerdings ist absolut niemand wirklich perfekt. Das Problem ist meines Erachtens, dass unsereins in der Regel nicht das nötige Sebstbewusstsein hat, um zu seinen Schwächen zu stehen, so sehe ich das. Ein Normalo packt die Dinge einfach an und risikiert es, eventuell auch einen Fehler zu machen, unsereins traut sich nach meinen Beobachtungen an viele Dinge gar nicht ran, weil er schon erwartet, zu scheitern, und da kommt dann die sich selbst erfüllende Prophezeiung häufig ins Spiel. Wer erwartet, zu scheitern, tut das dann auch öfter. Aber wie man diesen Mechanismus aushebeln könnte, weiß ich leider auch nicht. Ich kann Deine Aussage oben nur unterstreichen. Was man da tun kann, das weiß ich leider auch nicht.

Liebe Grüße

celestina
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wulihubi
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von wulihubi » 9. Dezember 2008 18:15

Hallo Ihr!

Dieser 'Mechanismus', wie celestina schreibt, entsteht von selbst, sobald man meint, von der Anerkennung anderer abhängig zu sein.

Es sind die Reaktionen der Emotionen, die solche Gedanken schaffen!
Die Erfahrung nämlich, wie es sich anfühlt getadelt zu werden, bewertet zu sein, frisst sich tief ins Unterbewusstsein und plötzlich erlebt man sich im ständigen Bemühen, es den anderen Recht zu machen.
Man fängt an, sich zu verbiegen!

Davon loszukommen kann nur der schaffen, der es lernt, dass es völlig gleichgültig ist, was andere über ihn denken!

Denn für jeden Menschen gilt es, sich ständig zu entscheiden, was die Wahrheit ist: Das Gerede und die Gedanken der anderen, oder die eigene Überzeugung!

Es loht sich wirklich für jeden, sich darüber mal Gedanken zu machen, woher die eigene Meinung überhaupt kommt: Ist es das, was einem ständig erzählt, weisgemacht wird, oder ist es das Ergebnis intensiver Beschäftigung mit den Zusammenhängen des alltäglichen Lebens?

Was ist beispielsweise 'Mode'? Ich sag's gradeheraus: Massenmanipulation!
Wir lassen uns so lange von den anderen oder von der Gesamtheit lenken und bestimmen, bis dass wir lernen, uns davon zu lösen, um eigene Wege zu gehen. Und uns das selbst geben, was wir dachten, nur von anderen bekommen zu können: Liebe!

Liebe Grüße!
nell
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von nell » 10. Dezember 2008 11:39

stimmt alles!!!!!!!!!!!!!!

wenn jedoch von allen seiten die überzeugung der eig. kleinen kranken welt über einen hineinbricht.........

jeder sich als richter aufführt.... um sich zu grössen!!!

wie soll mann/frau als reizoffener mensch da noch abwehrkräfte aufbauen können?

also meine sind in die binsen gegangen.........

haste nix, dann biste nix.... biste nix, dann weiste nix.... dass scheint die welt, in der wir leben, arme welt!
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von celestina » 10. Dezember 2008 12:15

[quote="wulihubi"]
Hallo Ihr!

Dieser 'Mechanismus', wie celestina schreibt, entsteht von selbst, sobald man meint, von der Anerkennung anderer abhängig zu sein.

Es sind die Reaktionen der Emotionen, die solche Gedanken schaffen!
Die Erfahrung nämlich, wie es sich anfühlt getadelt zu werden, bewertet zu sein, frisst sich tief ins Unterbewusstsein und plötzlich erlebt man sich im ständigen Bemühen, es den anderen Recht zu machen.
Man fängt an, sich zu verbiegen!

Es loht sich wirklich für jeden, sich darüber mal Gedanken zu machen, woher die eigene Meinung überhaupt kommt: Ist es das, was einem ständig erzählt, weisgemacht wird, oder ist es das Ergebnis intensiver Beschäftigung mit den Zusammenhängen des alltäglichen Lebens?
[/quote]

Hallo wulihubi,

also, so ganz stimmt das nicht, zumindest in meinem Fall. Ich bilde mir ein, durchaus von der Meinung anderer unabhängig zu sein, mittlerweile, wobei mich das viel Arbeit gekostet hat. Was andere über mich denken, tangiert mich mittlerweile nicht mehr so sehr, das war früher aber auch schon mal anders.

Es ist mein eigener Perfektionismus, der mir im Wege steht und dem ich nie, nie, niemals gerecht werden kann.

Das drückt sich zum Beispiel darin aus, dass ich kein Lob oder Komplimente von anderen annehmen kann, weil ich sofort in die Falle tappe, zu *wissen*, dass es an mir nichts Positives, Kluges, Geschicktes, Sympathisches, ... gibt und dass ein Lob oder ein Kompliment daher automatisch in die Kategorie *Lüge* fallen muss und ich sofort anfange, zu überlegen, was der andere von mir will, weshalb er mich jetzt anlügt, wenn er etwas Positives über mich sagt.

Ich sehe zum Beispiel die Leistungen anderer immer als viel größer an als meine eigenen Leistungen, auch wenn sie es in Wirklichkeit nicht sind, und das, obwohl mir meine Umwelt durchaus versichert, dass dies ungerechtfertigt ist. Leider glaube ich mir selbst da mehr als meiner Umwelt.

Was man dagegen tun kann, wie man dies überwinden kann? Keine Ahnung. Ich wüßte es gerne.

Intelligenztests bescheinigten mir schon in der Vergangenheit Hochbegabung, das ändert aber nichts daran, dass ich mich selbst für ein bisschen dumm und ungeschickt halte, und das wurde mir bestimmt nicht von meiner Umwelt suggeriert, denn meine Eltern und Lehrer haben sich immer bemüht, mir positives Feedback zu geben. Leider konnte ich ihnen alles, was sie diesbezüglich unternommen haben, nicht glauben. Das ist der Knackpunkt. Daran sind auch schon mehrere Therapien gescheitert, weil auch meine Therapeuten (darunter eine ausgesprochene Koryphäe für ADS) dieses Problem nicht lösen konnten.

Meinen Kindern geht es da leider ähnlich, obwohl sie durchaus sehr intelligent und erfolgreich sind. Aber ihr Selbstbewusstsein bleibt dahinter zurück, obwohl sie von Lehrern und auch von mir sehr viel positive Verstärkung erhalten.

Liebe Grüße

celestina
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von brainwatcher » 10. Dezember 2008 12:41

Was kann ich denn aktiv dagegen tun?
Es ist ja nicht nur so, das viele Dinge in den Augen Anderer nich
perfekt sein könnten, oft sind es auch meine eigenen Kriterien,
die mich daran hindern, etwas umzusetzen.

Und: Oft sieht man eben auch bei Anderen Menschen, was nicht gut läuft...
Das meint man ja nicht mal böse- aber es gibt Punkte wo man denkt-
"So kann es nicht weitergehen".
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von MrsKleeblatt » 10. Dezember 2008 18:52

[quote="brainwatcher"]
Kennt ihr das Problem, nicht handeln zu können, aus (unbewusster) Angst, es ist nicht perfekt genug?

[/quote]

Ja. Wobei man "perfekt" durchaus auch mit "gut" ersetzen kann. Und dabei geht es nicht nur um die Anerkennung von aussen. Sondern ich habe eigentlich ständig Angst, mit dem, was ich tue oder nicht tue, mit meinen Entscheidungen, etc. , Schaden anzurichten. Was auch sehr häufig eben, leider immer noch, passiert.
:willi: 6 (08)
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von wulihubi » 10. Dezember 2008 19:23

[quote="celestina"]
Meinen Kindern geht es da leider ähnlich, obwohl sie durchaus sehr intelligent und erfolgreich sind. Aber ihr Selbstbewusstsein bleibt dahinter zurück, obwohl sie von Lehrern und auch von mir sehr viel positive Verstärkung erhalten.
[/quote]
Liebe celestina,

das zeigt natürlich eine nochmal tiefere Bewandnis.
Es ist der Effekt, dass wir von unseren Eltern abhängig waren und dass wir uns unbewusst mit ihnen identifizierten, wie sie es nie ahnen konnten!

Da täuscht halt leider keine Beteuerung über die tiefliegende Überzeugung hinweg.
Wenn Eltern sich zB. unwert fühlen, dann wird zumindest ein Teil der Kinder dies übernehmen!

Ich selbst konnte dazu beispielsweise bezüglich meines Vaterthema's den Teil in mir zur Heilung bringen, von dem ich garnicht wusste, dass er mir fehlt.

Der Drang und Zwang, 'perfekt' sein zu wollen, belegt ja lediglich die darunterliegende Überzeugung, um Anerkennung kämpfen zu müssen, weil die Selbstliebe nicht reicht!
Und das ist halt auch ein chronisches Problem in Familien, nämlich die Erfahrung und die Angst, dass die Liebe nicht für alle reicht...

Du brauchst wohl noch den für Dich passenden Therapeuten!
Gib nicht auf!
Viel Glück!
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von wulihubi » 10. Dezember 2008 19:35

[quote="brainwatcher"]
...oft sind es auch meine eigenen Kriterien, die mich daran hindern, etwas umzusetzen.

Und: Oft sieht man eben auch bei Anderen Menschen, was nicht gut läuft...
[/quote]
Und was eigentlich ist das Schlimme daran, Fehler zu machen?

Warum sind die eigenen Ansprüche so hoch?

Die Angst, die damit vermieden werden will legt offen, wo die Aufmerksamkeit hingelenkt werden sollte, um diese Angst auflösen zu können.
Kann das einer verstehen?

LG!
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von wulihubi » 10. Dezember 2008 19:51

Und noch eins:

Zu sich selbst kommen kann nur, wer sich traut das ganze gesellschaftsbedingt 'besondere' und 'persönlichkeitsbildende' alles loszulassen.

Anspruchslosigkeit, Nachsicht, Geduld, Wehrlosigkeit und Bescheidenheit bleiben nämlich übrig, wenn alles aufgesetzte entsorgt wurde...

Um sich selbst, und im nächsten Schritt dann der Welt, ein Freund sein zu können, braucht es nichts weiter als die Annahme des kritiklosen Soseins!


LG!
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von Hexe-ma » 10. Dezember 2008 20:19

[quote="wulihubi"]
Und was eigentlich ist das Schlimme daran, Fehler zu machen?
Warum sind die eigenen Ansprüche so hoch
[/quote]

Aslo ich denke es kommt viel auf die Erziehung und das Erlebte an. Ich bin sehr ehrgeizig und Fehler dürfen einfach nicht sein, wenn man seinen Job /Tätigkeit eben richtig und gut machen will.

Bei mir war das schon immer so, dass ich beim kleinsten Fehler einen mordszoff bekommen hab. Allerdings habe ich schon sehr viele Dinge im Leben gemeistert, welche wirklich nicht einfach waren. Statt sber dann mal ein Lob zu hören dafür kam immer gar nichts oder es war immer noch nicht gut/perfekt genug in den Augen z.B. meiner Eltern. Ich kanns mir nur durch meine Intelligenz erklären, dass einfach die Maßsstäbe für mich automatisch höher gelegt werden als für Andere oder aber man mir als anderes Extrem nichts zutraut/zutrauen will, was ich meiner Andersartigkeit zuschreibe als Ursache.

Mit den höheren Maßstäben für gleiche Dinge für mich als für die Anderen kollidiert dann regelmäßig mein Gerechtigkeitssinn. Das andere Extrem, dass man mir nicht zutraut kollidiert wiederum mit meinem Ehrgeiz und dem Wissen das ichs gut kann. "Du kannst nichts.." oder "..kannst das nicht." oder "das schaffst Du sowieso nicht" das sind Worte die mir Wut machen und in meinem Kopf sich dann voranstellt ".. ich werde es euch zeigen." Ich sag das allerdings nur wenn ich weiß, dass ichs bewältigen kann, aber ... man gibt mir dann nicht mal die Chance es zu beweisen.

Anders zu sein heißt in meiner Lebenserfahrung = oft höhere Messlatten irgendwie automatisch angelegt zu bekommen - entweder oberes Ende oder unten am Anfang, aber in die Mitte der Messlatte wo alle normalen sind kommt man einfach nicht hin - es gibt i.d.R nichts dazwischen.

Ich hoffe das es mir jetzt gelungen ist das veständlich zu formulieren.
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von brainwatcher » 11. Dezember 2008 09:28

Grundsätzlich ist es ja sehr hilfreich, was ihr schreibt- aber wenn ich der Realität ins Auge schaue,
sehe ich da tatsächliche Zustände- wie z.B. das man von der "normalen" Welt einfach nicht so akzeptiert wird.

Es geht ja nicht nur um den Teil, das wir manche Dinge zu streng bewerten-
wenn ich die Geschichten oder Erlebnisse Anderer hier im Board lese,
erkenne ich sehr viele Gemeinsamkeiten.

Ich habe mich auch ein wenig über die Ursache von AD(H)S erkundigt.
AD(H)S scheint ja nicht nur Nachteile mit sich zu bringen- oder?
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von wulihubi » 11. Dezember 2008 09:55

[quote="brainwatcher"]
Ich habe mich auch ein wenig über die Ursache von AD(H)S erkundigt.
AD(H)S scheint ja nicht nur Nachteile mit sich zu bringen- oder?
[/quote]
Eben!
Genau deswegen ist es ja die Frage, ob ein Akzeptiertwerden wirklich so entscheidend ist!
Zu sich selbst stehen zu können, ist das Entscheidende!
Leben und leben lassen...

Muss man bei einem Vorwurf oder einer üblen Nachrede reagieren?

LG!
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von brainwatcher » 11. Dezember 2008 10:34

Grundsätzlich muss man natürlich nicht auf Vorwürfe reagieren...
Aber im Beruf kann es schwer werden, alles zu ignorieren  :00000285:

Mein "Problem" ist, das ich bei einem Stichwort (z.B. Auto)
nicht nur an das Auto denke, sondern mir das Auto vorstelle.
Die Farbe, Reifen, Form, Umgebung etc.
Nur eben bei jedem Wort das ich irgendwie assoziieren kann.

Kennt ihr das?
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von wulihubi » 11. Dezember 2008 11:23

Aber das ist doch völlig üblich!
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von nell » 12. Dezember 2008 18:36

was ist denn PERFEKT?!

geld zu haben...
eltern, die einen protegieren....
kinder ohne fehler?!
dem gesellschaftlichen unterworfen zu sein?!

perfekt ist doch jedem SEIN unterworfene sichtweise.... und inwieweit ich mich diesem SEIN unterwerfe, meine fragestellung des lebens muss nich konform sein mit dem meines gegenübers. also kann es den begriff perfekt garnicht geben!

oder?
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von h.matata » 12. Dezember 2008 19:32

ohgott...ich will garnicht perfekt sein..wo bleibt da denn der spaß am leben?

keine pannen...nix zu lachen :icon_wink:

habe die tage einen netten satz gehört:das was einem im leben am meisten im weg steht ist man selbst...stimmt irgendwie.

mich juckt eigendlih seit einigen jahren nichtmehr was andere über mich sagen oder denken..wer mich nicht mag soll eben weg bleiben..frei nach dem motto:hilf mir dich zu mögen und hau ab!

damit fahre ich sehr gut,mein freundes und bekanntenkreis hat sich sehr verändert.ich umgebe mich nichtmehr mit menschen die mir nicht gut tun.

moni
Eine lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die wahrheit die Schuhe anzieht! (M.Twain)
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von wulihubi » 12. Dezember 2008 19:38

.... und inwieweit ich mich diesem SEIN unterwerfe, meine fragestellung des lebens muss nich konform sein mit dem meines gegenübers. also kann es den begriff perfekt garnicht geben!

oder?


'Perfekt' ist in-der-Tat kein Attribut, sondern ein Gefühl!

Am Besten kommst Du da hin, wenn Du Dir überlegst, wie es sich anfühlt, 'perfekt' zu sein. Und gleichzeitig taucht dabei die enorme Angst auf, dass man sich täuschen könnte!
Eben genau, weil es 'perfekt' nicht geben kann!

Die Befreiung von dieser Illusion braucht allerdings radikale Infragestellung aller gesellschaftlichen Gewohnheiten...

Liebe Grüße!
nell
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von nell » 12. Dezember 2008 19:58

yes sir, i can boogie?!

abhold jegwedem perfektionismus......

and now, and them?!
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Re: Wie leben OHNE perfekt zu sein?

Beitrag von nell » 12. Dezember 2008 21:17

... bei üblem vorwurf oder nachrede sollte man reagieren in einer firma. haste aber kein geld und sind dir die hände gebunden.....? haste ausgeschissen...!

du bist in dieser welt nix, wenn de nix bist. es zählt nur geld, macht, sex.... so sagte mein chef und so ist es auch! FUCK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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