Lerntips für LRS?

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bryrony
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Lerntips für LRS?

Beitragvon bryrony » 1. März 2012 15:42

Ich vermute stark (was noch geprüft wird,haben gerade die ADHS Diagnose hinter uns),das unser Sohn (7) auch LRS hat.

Er versteht so gut wie keinen Buchstaben,kann vielleicht 3 oder 4 Buchstaben lesen (wobei diese eher gemerkt sind als gelesen). Hausaufgaben Lesen? Ich muss es ihm laaaaangsam vorlesen,versuche ihm jeden Buchstaben den ich ausspreche auch zu zeigen,aber er selbst kann es garnicht,er ist immer nur am Raten,wenn ich ihm Buchstaben zeige....Er weiß nicht was er schreibt, er schreibt es einfach nur ab,wie es da steht....sagt er selbst.

Nun möchte ich so gerne mit ihm üben,weiß aber nicht wie ich das bei ihm am besten anfange....hat evt jemand Tips, wie man bei einem 1.Klässer mit (evt) LRS am besten anfangen soll,ihm die Buchstaben vertraut zu machen? :upsi:
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Re: Lerntips für LRS?

Beitragvon Rubinrot » 1. März 2012 16:13

Hallo, bryrony

mein Sohn hat auch eine Rechtschreibstörung, das heißt, mittlerweile schreibt er ganz passabel und hat seinen Nachteilsausgleich auch abgelegt. :ja:
Was ganz wichtig ist, dass du ihn testen lässt. Es gibt Therapien für Legastheniker.
Damals haben wir Buchstaben angefasst, das heißt ich habe sie aus Schleifpapier (nicht gerade das mit der rauesten Körnung) ausgeschnitten. Wir haben Buchstaben in den Sand gemalt, Buchstaben raten, hab die mit Fingern auf seinen Rücken geschrieben.
So, dann haben wir Silben geklatscht. Das kann man auch mit Erstklässlern machen. Allerdings sollte das eher ein Spiel sein, damit dein Sohn die Lust daran nicht verliert. Z.B. Sa-lat oder Sie-ben-stein.

Alles andere solltest du den Fachmännern überlassen, oder mit ihnen besprechen.
Hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen.

Liebe Grüße, Rubinrot :winken:
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Binchen
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Re: Lerntips für LRS?

Beitragvon Binchen » 1. März 2012 16:41

Vielleicht findest du hier Anregungen:

http://www.arbeitsblaetter.org/page1.php?kat=SL

Dort sind zig Arbeitsblätter für alle Klassenstufen zu finden. Sind leider nicht nach Klassenstufen sortiert. Aber vielleicht ist das eine oder andere dabei mit dem du zuhaus mit deinem 1-Klässler üben kannst.


Was du evtl. noch machen könntet wäre z.b. das ihr gemeinsam in einem - für einen Leseanfänger geeigneten Buch liest. Dabei liest du einen oder zwei Sätze (oder Absätze) in diesem Buch und dann dein Sohn und das dann immer so weiter.

Auch ein Alphabet-Memory (kann man sich auch selber basteln) wäre vielleicht eine Idee. Dabei ist z.B. der Buchstabe G aufgedeckt und als Gegenstück müsste man dann die Karte mit einer Giraffe darauf finden. Halt für jeden Buchstaben dann als dessen Gegenstück einen aufgezeichneten Gegenstand oder ein Tier der/das mit diesem Buchstaben anfängt (Einübung der Anlaute).


Aber, auf jeden Fall solltest du deinen Sohn auf eine Lese-Rechtschreibschwäche testen lassen. Das kann z.b. auch der für euch zuständige Schulpsychologe machen (sitzen beim schulpsychologischen Dienst - Adressen müsstest du evtl. von der Schule erhalten können oder beim zuständigen Schulamt nachfragen).
Nur werden in einem so frühen Stadium selten Kinder dazu getestet. Meistens wird diese Testung erst zum Ende des 1. Schuljahres gemacht. Denn für diese Testung sollte das Kind auch fähig sein alle Buchstaben zu kennen bzw. auch lesen zu können und auch das Schreiben sollten dem Kind schon gelingen (wenn auch fehlerhaft).

Das weiß ich so genau, da mein Sohn auch bereits nach zwei Monaten mir persönlich aufgefallen ist, dass dieser sehr große Schwierigkeiten beim Lesen- und Schreibenlernen hatte. Zwar hat die logopädische Praxis (die damals dort arbeitende Therapeutin hatte zudem auch eine Zusatzausbildung zur Legasthenietherapeutin) und - unabhängig voneinander - auch die behandelnden ADHS-Praxis wo wir in Behandlung und Therapie sind eine Vorabtestung mit den bisher erlernten Fähigkeiten des Kindes gemacht; dabei konnte jedoch nur festgestellt werden dass definitiv eine Lese-/Rechtschreibschwäche bei meinem Sohn in Betracht käme, aber die Ausgeprägtheit dieser man erst mit Sicherheit am Ende des 1. Schuljahres bzw. am Anfang des 2. Schuljahres durch eine erneute Testung feststellen könnte.

Wurde dann auch durchgeführt und es kam eine LRS dabei heraus die unbedingt gefördert werden sollte. Auch die Testung im Jahr danach hatte keine große Besserung erbracht. Bei der letzten Testung (Wiederholung, da beim Kind immer größere Probleme mit dem Lesen und Schreiben aufgetreten sind, auch von der Lehrkraft dann so weitergegeben worden ist) im Dezember 2010 kam dann die endgültige Diagnose einer Lese- und Rechtschreibstörung heraus.

Seither bekommt mein Sohn in der hiesigen Grundschule die ihm zustehenden Nachteilsausgleiche sowie wird seine Rechtschreibung nicht mehr benotet.

lg
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Re: Lerntips für LRS?

Beitragvon BlackLady » 1. März 2012 19:03

Wenn du dich mit dem Gedanken anfreunden kannst, ein Buch zu lesen, dann würde ich dir empfehlen

"Erfolgreich erziehen" von Fritz Jansen und Uta Streit

zu lesen.

Wurde mir von meinem Neuropädiater empfohlen, und es ist wirklich lesenswert........nur der Titel passt meiner Meinung nach nicht so wirklich.......jedenfalls erschließt sich der Titel erst sehr spät.


Jedenfalls wird dort sehr ausführlich beschrieben, wie man am besten bei LRS, Diskalkulie, und anderen Schwierigkeiten lernt, und es wird auch sehr gut erklärt, wie das lernen im Gehirn funktioniert.


ADHSler haben oftmals das Problem, das sie sehr stark in Bildern denken.
Und heutzutage wird sehr oft eine Anlauttabelle beim lesenlernen verwendet.
Gerade Kinder die meist in Bildern denken, haben ein Problem mit der Anlauttabelle, weil sie wenn sie den Buchstaben A sehen, nicht A im Kopf haben, sondern A-wie-Affe.
Und so geht das ja mit allen Buchstaben.

Wenn das Wort Banane gelesen werden soll, haben sie erstmal

Ball
Affe
Nashorn
Affe
Nashorn
Ente

Im Kopf.
Und daraus ein Sinnvolles Wort zu bilden ist natürlich extrem schwer.

Wenn dein Sohn allerdings schon Probleme hat, sich überhaupt die einzelnen Buchstaben zu merken, dann muß denk ich ganz klein angefangen werden.

Ans lesen, also aneinanderreihen von mehreren Buchstaben ist erstmal noch garnicht zu denken.
Ich habe ein Motivationsproblem - solange bis ich ein Zeitproblem hab....


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Re: Lerntips für LRS?

Beitragvon Binchen » 2. März 2012 00:58

Hm, könnte es evtl. sein das der Kleine auch vielleicht ein Problem mit dem "hören" haben könnte???

Wurde er mal von einem HNO-Arzt untersucht deswegen bzw. einen Pädaudiologen  http://www.kinderzentrum.de/neurophysiologie_hoerstoerung.php    (Link: Erklärung was ein Pädaudiologe macht) vorgestellt?????

Vielleicht hat das Kind auch eine bisher nicht erkannte "Auditive Wahrnehmungsstörung" (Begriffserklärung hier: http://www.dgspj.de/index.php?option=com_content&view=article&id=62&Itemid=107.) Diese kann aber sehr gut therapiert werden z.b. in einer logopädischen Praxis.

Dies sollte auch vorab einfach abgeklärt werden um dieses evtl. ausschließen zu können.

lg
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Re: Lerntips für LRS?

Beitragvon bryrony » 2. März 2012 12:38

habe ich auch schon auf der Liste,da beim großen Verdacht auf AVWS ist....aber, um ihn nun nicht zu sehr zu überfordern,machen wir das nach dem Umzug. Erstmal stehen noch viele neue Dinge für ihn an (Ergo,die anderen Unterschungen die waren,die Tabletten,der Ärger mit der Schule...) Nach dem Umzug ist wieder viel mehr Ruhe da (schon wegen der Schule und ich hoffe,die Arbeiten auch wirklich mit einen zusammen in der neuen Schule)....


Ich habe von der Ergo den Tip für : Lesen und Rechtschreiben lernen nach dem IntraActPlus-Konzept bekommen.Werd mir das mal zulegen (konnte es mir bei ihm anschauen)
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Re: Lerntips für LRS?

Beitragvon BlackLady » 2. März 2012 13:01

Das von mir empfohlene Buch arbeitet übrigens auch nach dem IntraActPlus Konzept.

Die Autoren haben dieses Konzept entwickelt.
Und auch wenn es viele kritische Meinungen dazu gibt, finde ich es wirklich sehr gut.

Meinem Sohn hab ich die Buchstaben innerhalb kürzester Zeit noch vor der Schule so beigebracht, weil ich wußte, das die mit der Anlauttabelle arbeiten werden.

Und ich bin froh, das ich das gemacht habe.
Denn die Buchstaben kannte er so schon........und trotzdem ist ihm später beim lernen immer wieder die Anlauttabelle in den Kopf gekommen.

Mein Sohn hat z.B. einen Namen der anders geschrieben wird, wie ausgesprochen.......und irgendwann kam dann die Diskussion das wir seinen Namen dauernd falsch schreiben.
Ich habe ihm versucht zu erklären, das es aber so richtig ist, weil es eben anders ausgesprochen wird.
Woraufhin von ihm kam, das sein Name nicht mit "Gabel" anfängt!!

Wie gesagt......er hatte auch da schon immer dieses Bild vor Augen, wodurch er Anfangs sehr große Schwierigkeiten hatte die Buchstaben als Wörter zusammen zu setzen.


Was allerdings geholfe hat, war das Leselineal........kennst du das??
Damit wird quasi immer nur Buchstabe für Buchstabe freigegeben, und die Augen müssen sich nicht mit dem Buchstabensalat des ganzen Wortes bzw. Textes beschäftigen.

Das hatte ich schon vorher gebastelt.

In der Schule hatte die Lehrerin die Kinder dann ein großes Nilpferd basteln lassen, was in der Mitte einen Schlitz hatte.
Dann hat die Lehrerin alle neuen Wörter immer auf lange Textstreifen gedruckt, die dann durch den Schlitz passten.
Das Prinzip ist also dasselbe wie beim Leselineal....das halt immer nur Buchstabe für Buchstabe gelesen wird.


Allerdings denke ich wirklich das dein Sohn erstmal wirklich die einzelnen Buchstaben erkennen können muß, bevor er diese dann zu Wörtern zusammensetzt.


Ganz kurz vllt.......

Nach diesem Konzept wird zuerst nur ein einziger Buchstabe gelernt. (zuerst alle Großbuchstaben)
Nur lesen.......nicht schreiben.
Dieser wird dann immer wieder verdeckt, und abgefragt.
Erst wenn dieser gut sitzt, wird ein weiterer Buchstabe gelernt.
Wenn beide gut sitzen, werden die Buchstaben abgewechselt.

Und auf diese Weise immer neue Buchstaben hinzugefügt.

Jeder Buchstabe kommt auf eine eigene Karteikarte.
Buchstaben die sicher beherrscht werden kommen im Karteikasten nach hinten, Buchstaben die noch nicht, oder nicht sicher beherrscht werden, wieder nach vorn.......am Ende einer Woche werden dann alle Buchstaben nochmal wiederholt.
Was nicht gewußt wurde, bleibt vorne, der Rest geht nach hinten.

Auf diese Weise werden auch später Vokabeln etc. gelernt.

Später werden dann die Kleinbuchstaben hinzugenommen und dann einzelne Silben gelernt.


Ich habe das für sehr aufwändig gehalten, doch es ging bei meinem Sohn unheimlich schnell, das er die Buchstaben dann konnte.
Zumal er die wirklich nur lesen geübt hatte....somit musste er sich nicht auch noch auf das Schreiben konzentrieren.
Ich habe ein Motivationsproblem - solange bis ich ein Zeitproblem hab....


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Re: Lerntips für LRS?

Beitragvon bryrony » 4. März 2012 01:37

Erstmal danke ich euch :-)

Also seine Ohren sind gesund, zum Päd wollen wir noch (nur zuviel auf einmal ist dann auch wieder viel für ihn), bei unserem großen besteht Verdacht auf AVWS und ihn wollen wir auch noch einmal überprüfen lassen.

Das Buch werde ich mir mal anschauen, danke schön :-)

Sowas ähnliches wie das Lineal haben wir mitbekommen von der Ergo,nur viereckig mit einem kleinen ausgeschnittenem viereck, indem man nur den entsprechenden Buchstaben sieht,den man lesen soll. Er ist da total eifrig am Lesen A,U,L,M aber ich merke auch,das er sich die Buchstaben gespeichert hat im Kopf,werde es morgen mal testen,ob er sie auch zu Bildern verbinden kann,ob er sie auch versteht.
Zuletzt geändert von bryrony am 4. März 2012 01:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lerntips für LRS?

Beitragvon bryrony » 31. Dezember 2013 11:35

Trotz das es immer in Sprache war, haben sie ihn nicht getestet auf LRS.....was jetzt aber gemacht werden soll....Er ist ja auf der E-Schule..könnte vom Lernstand ohne weiteres in die 3 Klasse (wo er normal wäre) aber ist noch vorübergehend in der 2 Klasse geblieben,da eben diese Probleme in Deutsch sind.
Da sie so stark sind, das er deswegen nicht offiziell versetzt werden konnte,da dies ein Hauptfach ist (gemeinsame Klassenführung 2/3 Klasse zusammen)....wollen sie LRS Prüfung machen und wenn sich das bestätigt (wo alle von  ausgehen) dann kann er wohl versetzt werden....
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Re: Lerntips für LRS?

Beitragvon kuestenkind » 4. Januar 2014 22:53

Aus eigener Erfahrung:
Lass ihn vom Fachmann (auf keinen Fall die Lehrer, die haben nicht die Ausbildung dafür) auf LRS testen. Bei uns macht das die Schulpsychologin oder auch das SPZ. Wenn er es hat, dann hilft nur ne Lerntherapie bei einer entsprechenden Fachfrau/Fachmann...
Wir haben vor der Bestätigung der LRS zuhause alles mögliche versucht. Mit dem Ergebnis, dass wir viel Zeit verbraucht haben, wir keinen Schritt weitergekommen sind, alle gefrustet waren und die Noten trotzdem schlecht blieben... Seitdem unser Kind die LRS-Therapie macht, macht er wirklich gute Fortschritte. Die Frau weiß was sie tut, arbeitet ganz gezielt an seinen Schwachpunkten und die Bereiche, die sie bisher mit ihm bearbeitet hat, kann er jetzt auch wirklich richtig schreiben. Er hat auch gelernt, gewisse Strategien anzuwenden, wenn er unsicher ist (wie Mitsprechen, Silben raushören, geplant an die Aufgaben rangehen usw.)... Natürlich dauert es ne lange Zeit, aber ich merke die Fortschritte und das tut uns allen gut... Versuch, einen Nachteilsausgleich für die Schule zu bekommen (auch wenn man da einen Anspruch drauf hat, von alleine bekommt man den nie, da muss man auch mit Lehrern kämpfen, um das durchzusetzen....). Wenn er eine LRS hat, darf eine schlechte Rechtschreibnote nicht alleine dazu führen, dass er die Klasse wiederholen muss (es sei denn, ihr möchtet das).

Alles Gute für euch.



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Re: Lerntips für LRS?

Beitragvon bryrony » 5. Januar 2014 22:09

Die Lehrer haben selbst gesagt, das er dann den Nachteilsausgleich bekommen soll,wenn es sich mit den Testungen bestätigt (Fachmann wird es in der Schule machen)...denke, da brauch ich nicht lange kämpfen, da sie mir von ganz alleine damit kamen  :breitgrinse1: endlich mal was positives in dem Punkt, wobei ich die neue Schule wirklich gut finde  :ja1:

Er hat aber sein erstes Erstlesebuch durch, er kann endlich etwasLesen. Langsam und stockend und er kann sich auch nicht alles merken vom Inhalt, da er sehr konzentriert ist auf die Buchstaben,aber er ist mächtig stolz, sein erstes Buch geschafft zuhaben !! Und ich erst, er wollte schon immer Bücher lesen  :breitgrinse1:

Man merkt aber schon,das er bei manchen Wörtern mit Raten versucht...aber auch das wird mit der Zeit....schreiben ist noch immer ein großes Problem für ihn. Wäre er in der normalen Regelschule, würde er komplett überfordert und noch immer untergehen,wie es vorher ja der Fall war...

Sobald der Nachteilsausgleich da ist und alles auf den dann Momentanen stand ist, soll er recht zeitnah in die 3 Klasse kommen  :wu:
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Re: Lerntips für LRS?

Beitragvon bryrony » 29. Januar 2014 20:10

Die Tests haben ergeben, das er LRS hat, sie wollen noch abwarten was beim Pädaudiologen heraus kommt jm besser einschätzen zukönnen wie schwer wirklich. ...laut Tests ist es entweder eine sehr starke LRS oder aber eine starke Kombination von AVWS und LRS.  Damit man weiß wo zuerst ansetzen warten sie noch.
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