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ADHS Diagnostik in Langzeittherapie ( Cannabis/Alkohol/Depression)

Verfasst: 27. August 2018 08:44
von Dopamina
Hiho ,

Hab mal eine Frage an alle die schon eine LZT hinter sich haben.

Ein Freund von mir ( 24 Jahre, Cannabis scwerstabhängig, teilweise Verlagerung auf Alk und zusätzlich Depression sowie Zwangs/Angststörung) befindet sich derzeit in einer LZT Therapie.
Wird in den „Sucht LZT‘n“ auch ADHS Diagnostik gemacht oder wird da lediglich „nur“ die Suchtproblematik behandelt?

Lg Dopa

Re: ADHS Diagnostik in Langzeittherapie ( Cannabis/Alkohol/Depression)

Verfasst: 27. August 2018 09:46
von Stefan SRO
Zwar kann ich keine konkrete Antwort geben, da ADHS aber Auslöser verschiedenster Suchtprobleme ist, sollten die sich damit beschäftigen.

Kann aber sein das die "Mediziner des alten Schlages" da nicht allein drauf kommen. Ein Hinweis an die Behandelnden Ärzte oder Therapeuten (vlt. bei einem Besuch) wäre als sinnvoll.

Wir haben in Stadtroda eine recht alte / erfahrene Klinik mit derartigem Behandlungsspektrum und die Abteilungen arbeiten sehr eng zusammen, wenn erst der richtige Anstoß kam.

VG
Stefan

Re: ADHS Diagnostik in Langzeittherapie ( Cannabis/Alkohol/Depression)

Verfasst: 27. August 2018 18:47
von Falschparker
Sollten sie. Aber ob sie es auch tun, hängt sehr von den Ärzten/innen bzw. deren Leitung ab.

Es gibt eine "traditionelle" Sichtweise, dass die Betroffenen suchtmittelfrei werden müssen, und Stimulanzien wären in diesem Denken die Verschiebung zu einem anderen Suchtmittel.

Wobei das nicht hundertprozentig falsch ist insofern, dass manche Suchtkranke dazu neigen, in "altes Verhalten" zurückzufallen, d. h. wenn das Medikament nicht so wirkt wie sie meinen dass es sollte, nehmen sie mehr und nochmal mehr.

Eine Strategie, wenn die Suchteinrichtung nicht ADHS wahrnehmen will, wäre ambulant eine ADHS-Diagnose anschließend an die Langzeittherapie anzustreben.

Re: ADHS Diagnostik in Langzeittherapie ( Cannabis/Alkohol/Depression)

Verfasst: 28. August 2018 16:44
von Dopamina
@Falschparker

Hm,sollten sie ..

Es ist allerdings aber wirklich so das in sehr vielen „Entzugskliniken“ immer noch sehr „traditionell“ behandelt wird.

Ich hoffe sehr das sich das ändern wird.

Lg Dopa