Methylphenidatpause, ganz unten und richtig abgeturned

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kleiner Hypie
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Re: Methylphenidatpause, ganz unten und richtig abgeturned

Beitragvon kleiner Hypie » 2. März 2015 14:39

Du sagst manche, ich sage alle AD(H)Sler, die ich kenne, haben kein Problem damit, darauf zu verzichten.
Ohne michael ist Forum doof.
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Re: Methylphenidatpause, ganz unten und richtig abgeturned

Beitragvon Menolly » 2. März 2015 14:42

[quote="kleiner Hypie"]
Du sagst manche, ich sage alle AD(H)Sler, die ich kenne, haben kein Problem damit, darauf zu verzichten.
[/quote]
Das wollte ich auch gerade schreiben.
Aber nicht nur, das sie darauf verzichten können, sondern sie Vergessen es auch regelmäßig.

Also bleibt die Frage im Raum was bei dir Philipp73 nicht richtig läuft.
Du sollst Deine Freunde nicht trocknen und rauchen.
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Re: Methylphenidatpause, ganz unten und richtig abgeturned

Beitragvon Philipp73 » 2. März 2015 17:33

Sorry, ich habe echt gebraucht den Thread wieder zu finden, so durcheinander bin ich.
Mein Hirn funzt nicht ohne MP, bin total durch den Wind, muss es wieder bekommen, ich tu alles dafür wieder MP zu bekommen,
ich werd auch brav und sauf nicht mehr, ich versprechs. :schäm:


Ich habe von vielen Leuten, die MP bekommen haben gehoert, dass das Absetzen schwierig war.
Ich versteh euch nicht, ihr verhalost MP ohne Ende.

Ich les immer wieder Sachen wie "Wer ADS hat wird nicht abhaengig von MP, wer es nicht hat schon"
Ich versteh das nicht, vielleicht sind manche Leute immer niedrig dosiert und haben keine Euphorie, deshalb auch keine sucht.
Was würdet ihr vorschlagen.
Psychatrie oder zur Abwechslung mal nicht durch die NAse ?
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Re: Methylphenidatpause, ganz unten und richtig abgeturned

Beitragvon Menolly » 2. März 2015 17:36

Nein Philipp wir Verharmlosen ganz sicher nicht das MPH, aber wir haben komplett andere Erfahrungen damit gemacht.
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Re: Methylphenidatpause, ganz unten und richtig abgeturned

Beitragvon Philipp73 » 2. März 2015 17:38

Aber wenn man jahrelang 80 mg nimmt am Tag und dann absetzt, da bekommt man doch nen Abturn, ich lese das ihr auch Rebounds habt, das ist doch ne Art psychischer Entzug, nimm es doch mal 1 Woche nicht und versuche geistige Hoechstleistungen zu vollbringen, versuch gute Spieler im Schach zu schlagen oder Mathematikaufgaben zu loesen in hoeher Mathematik etc pp, ich glaub einfach nicht, dass ich euch nicht schlechteer fühlt, wenn jemand 80 mg einfach nicht mehr nimmt, das kann doch nicht sein, da fehlt doch dann Dopamin.

Einen richtigen Suchtdruck habe ich auch nicht, aber ich merk halt, dass ich nicht mehr 130% geben kann, nichtmal 70%, bin krankgeschrieben und kann nicht arbeiten, waere das bei euch anders, koenntet ihr arbeiten ohne MP, setzt es einfach mal ab, mal eine Tablette vergessen ist was anderes, nehmt mal gar nichts mehr, ich werdet auch schlapp sein oder ihr seid wirklichanders wie ich ?
Hab ich am Ende gare kein ADS und tu nur turnen ?

Ich bleib dabei, MP macht stark psychisch abhaengig !

Wenn man aber damit leben kann und die Dosis gleich bleibtr und das Leben besser laeuft kann man auch mit ner Abhaengikeit von einer 'Droge einigermassen glücklich leben !

(Kleiner Seitenhieb, etwas sarkastisch, also nicht gleich losheulen)

Komischerweise war meinem ARzt klar, dass ich in der Pause nichts leisten kann, er wusste es, warum wusste er es und ihr sagt, es waere kein Problem abzusetzen, mein Arzt ist Psychiater mit jahrzehntelanger Erfahrung mit 'Suchtpatienten, ADS ist nicht sein spezialgebiet, aber der kennt so viele Leute und hat so viele heftige Medikamentenmischungen verschrieben.
Er sagt selbst, dass die Pharmaindustrie ihn waehrend seiner Krankenhausaufenthalte mit Studien gepolt hat, inzwiscen haelt er nicht mehr so viel von den ganzen Psychopharmakamischungen, ich diskutier mit ihm auf gleicher Ebene.
Er gibt mir Recht wenn ich sage "Man weiss nie, wie das GEhirn auf das Mehr eines bestimmten Neurotransmitters reagiert und wie es sich darauf einstellt und dagegen steuert und am Ende wirkt es nicht mehr so gut".
Da sagt er "Sie haben vollkommen Recht HErr S., deshalb schlage ich ihnen auch Sport und eine vegane Ernaehrung vor ud wir sollten das Rivotril absetzen, es koennte sein, dass das langfristig depressiv macht"
Dann meine ich "Ich habe gehoert, dass es Neurosteroide gibt, die gegen Angst gut wirken"
Dann meint er "Herr S, sie kennen sich mit Biochemie im Hirn inzwischen besser aus als ich lol"

Aufgrund meiner hervorragenden pharmakologischen Kenntnisse stelle ich mir meine Psychopharmakmischungen selbst zusammen, er hat mir mal Seroquel abends erschrieben, das ging gar nicht,das blockt ja Dopamin, normalerweise bekommen das depressive Patienen als Augmentationstherapie aber retardiert und nicht nur als Einschlafhilfe, das Zeug haut dich weg am Anfang.
Mit dem Mirtazipin, hmm, eigentlich gut, aber mit den anderen Sachen kann es schon etwas heftig sein, ich glaub ich muss mir eine neue Mischung zuzammenstellen und vorallem joggen dazu und so weiter.
Habt ihr Vorschlaege für gute Mischungen ?
Ananfrinil + Ludiomil war mal der Hammer, ich hab mal ein altes tryziklisches bekommen, Imipramin, hat zwar heftige Nebenwirkungen, wirkt aber hervorragend, das tut wirklich alles hemmen, ich glaub auch die Dopaminwiederaufnahme, ich war echt ziemlich ruhig und gelassen als ich das nahm und konnte auf Feiern sein, ohne das Gefühl von uneloquenz oder dergleichen !
Zuletzt geändert von Philipp73 am 2. März 2015 17:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Methylphenidatpause, ganz unten und richtig abgeturned

Beitragvon Philipp73 » 2. März 2015 18:09

Da sind wir nun also an den Punkt.
Patient von MP unten, koginitve Leistungen maessig eingeschraenkt, gewinnt nicht mehr beim Pokern, weil er sich nicht übelegt, welche Kombinatiionen der Gegner haelt sondern einfac Buttons klickt. :top:
IQ ist von 132 auf 78 gefallen, das ist schon ganz schoen heavy, ohne Mp ist Patient lehrbehindert.

Diagonse

MP hat den ursprünglichen IQ trotz jahrelsanger pharmakologisch fragwürdiger Mischungen auf über 130 (da wo er früher mal war) gebracht, nach Abstzten ist Patient nicht mehr in der Lage das kleine Einmaleins fehlerfrei zu liefern (doch, daskann ich noch, MAthe ist meine Welt).

Jetzt mal eine Frage für die Schlaufen unter Euch.

Vor euch stehen 2 Personen, der eine lügt immer, der andere sagt immer die Wahrheit.
Ihr wollt wissen welcher Weg von 2 der richtige ist, den ihr gehen müsst.
Welche Frage stellt ihr ?

Loesunge unten, aber bitte erst probieren.





Loesung "Welchen Weg würde mir der andere von Euch zeigen ?"
Fragt man den Lügner würde er behaupten, dass der wo die Wahrheit sagt Weg a sagen würde"
Fragt man die Wahrheit würde er sagen "Der andere sagt weg A" (Er lügt ber)

Also geht ihr Weg B !

Poing wer hats geschafft ?
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Re: Methylphenidatpause, ganz unten und richtig abgeturned

Beitragvon Philipp73 » 2. März 2015 19:26

Wenn die Leute drauf verzichen koennen warum nehmen sie es dann, das machat doch 0 Sinn, was hier behauptet wird.
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Re: Methylphenidatpause, ganz unten und richtig abgeturned

Beitragvon kleiner Hypie » 2. März 2015 19:34

Unsere Argumentation ergibt Sinn. Denk mal drüber nach.

Verzichten in dem Kontext bedeutet, dass es ihnen ohne Entzungserscheinungen möglich ist, auf MPH zu verzichten. Sie nehmen es aufgrund der AD(H)S-Symptomatik, die sich dadurch bessert. Da du keinen Sinn in meinen Worten siehst, gehe ich davon aus, dass deine Intention MPH zu nehmen eine andere ist. Sonst hättest du meinen Post verstanden.

Ich habe aber ehrlich gesagt keine Lust mehr, mit dir zu diskutieren. Es führt zum einen zu nichts und zum anderen magst du ja ohnehin nichts von dem annehmen, was dir geraten wird. Es tut mir leid, das so sagen zu müssen, aber eine Konversation mit dir ist für mich reine Zeitverschwendung.
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Re: Methylphenidatpause, ganz unten und richtig abgeturned

Beitragvon Falschparker » 3. März 2015 11:36

[quote="Philipp73"]
Jetzt habe ich ziemlich viel geschrieben, ich hoffe dass Euch klar wird, dass ich kein uneinsichtiger Suchtkrüppel bin, sondern ein Mensch, der immer wieder versucht aus diesem Elendsdasein rauszukommen, aber die Zeit rennt gegen mich, ich bin jetzt 41 und ich kann mich nicht mit dem Leben in Armut abfinden, never.[/quote]

Es tut mir leid, je mehr du schreibst desto klarer wird, dass du durchaus ein uneinsichtiger Suchtkranker bist.

[quote="Philipp73"]
Eine berlegung von mir ist in eine Teilentgiftung zu gehen, um mal ein paar Wochen kein Alkohol zu trinken[/quote]

Teilentgiftung? Paar Wochen kein Alkohol? Warum nicht volle Abstinenz von Alkohol, dann hättest du ein Problem weniger?

Und jetzt fang nicht an von Kontrolliertem Trinken zu reden. Du kannst trinken so viel du willst, aber dann verlange bitte von keinem Arzt, dir Stimulanzien oder andere Psychopharmaka zu verschreiben.

leider habe ich nur 60 mg und so ist die Wirkung ab etwa 18.00 uhr abends nicht mehr vorhanden.
Da habe ich oft Alkohol missbraucht, um das Ganze zu überspielen und ja irgendwann fing ich an die Dosis durch nasalen Konsum indirekt zu erhoehen, die Wirkung war dann einfach nicht mehr dieses schoene Ruhigsein, dass ich bei der ersten 20 mg retardiert hatte, sondern eher ne speedige Wirkung.
So weit so gut, ich würde es mir zutrauen beim wieder Einsetzen der Wirkung das Ganze oral zu konsumieren, aber ganz ehrlich, ich habe das 1 Jahr so gemacht und ich kam genauso schlecht abends runter und fühlte mich kraftlos.


Du beschreibst recht gut wie man in eine Abhängigkeit reinrutscht, auch mit MPH.

Du hättest den Rebound am Ende abfangen können, indem du eben nicht 20 mg unretardiert als Letztes nimmst, sondern höchstens 7,5 bis 5 mg. Auf die Weise würde ich mich auch jeden Abend völlig matt fühlen.
<><
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Re: Methylphenidatpause, ganz unten und richtig abgeturned

Beitragvon Wasabi » 3. März 2015 11:43

[quote=&quot;Philipp73&quot;]
Patient von MP unten, koginitve Leistungen maessig eingeschraenkt, gewinnt nicht mehr beim Pokern, weil er sich nicht übelegt, welche Kombinatiionen der Gegner haelt sondern einfac Buttons klickt. :top:
IQ ist von 132 auf 78 gefallen, das ist schon ganz schoen heavy, ohne Mp ist Patient lehrbehindert.

[/quote]

Weg A: Methylphenidat hat dich dumm gemacht

Weg B: Alkohol+Benzodiazepine+sehr starkes Opiat+"wasdusonstsonimmst"

Das 3 stark dämpfende Medikamente die Kognitiven Fähigkeiten nicht mindern, kommt garnicht in Frage?

Und das auch Poker ein Glücksspiel ist,ist dir nicht bekannt? Und rein Mathematisch gesehen gibt es die Möglichkeit, dass du
nie wieder im Leben eine Hand gewinnst. Unwahrscheinlich, aber auf mehrere Spielstunden gesehen, durchaus möglich...



Du bist kein Junkie, aber ein Suchtkranker wie aus dem Lehrbuch.

Morgens Stimulanz zum Wachwerden, dann Opiate um sich wohl zu fühlen, paar Stunden später reicht es dir nicht, da die Wirkung stabil ist und dich daran gewöhnt hast
musst du die Wirkung mit einem Benzodiazepine verstärken, dann zum Abend hin um noch einen richtigen Kick zu bekommen, noch Alkohol dazu.
Da du nicht dumm bist, behinders du mit einem MAO Hemmer den Abbau deines Cocktails. Aber da deine Lebenssituation, wie du selber schreibst,
elendig ist und das ständige Anzapfen des Glückshaushalts dich psychisch so am Ende gebracht hat, muss noch ein Antidepressiva her,
damit du ohne schlechtes Gewissen so weiter machen kannst.

Sag bloss ich habe unrecht?
Zuletzt geändert von Wasabi am 3. März 2015 12:17, insgesamt 1-mal geändert.

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