meine Freundin kifft

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conni32
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meine Freundin kifft

Beitragvon conni32 » 14. Juni 2009 16:00

Hallo alle
ich habe eine Freundin die vermutlich AD(H)S hatt , die kifft und alkhol trinkt .
ich habe ihr einen selbsttest gegeben von dem forum ADS bein Erwchsenen und da kam raus das sie zu Fachleuten gehen soll . sie wollte es machen aber sie hat es nicht getan . wir sassen zusammen am Wochenende und haben ein tollen tag gehabt und dann kam sie mit einem joint und hatte es mir angeboten. aber ich habe nicht mitgemacht . ich habe gesagt das es falsch ist und ich medis habe und sie so sie testen lassen soll um auch medis zu bekommen .aber sie sagte, da gehe sie nicht hin und meinte das sie keine chemie nehmen will und das kiffen natur ist und besser ist. ich will ihr klar machen das es falsch ist. nur wie mache ich das? dazu kommt noch, sie ist Arztehelferin .
bitte antworten
danke

Edit Eugenie: ist mit Connie abgesprochen
Zuletzt geändert von conni32 am 16. Juni 2009 10:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon boralmar » 15. Juni 2009 09:31

wenn sie arzthelferin ist und meint, weil kiffen 'natürlicher' und deswegen weniger schädlich sei, dann ist wohl hopfen und malz verloren ;-) wobei sie es vermutlich einfach nicht hören will.
Zuletzt geändert von boralmar am 16. Juni 2009 10:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Bluegoe
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon Bluegoe » 15. Juni 2009 19:03

Sorry, aber mit "weils gesünder ist als Chemie" argumentieren nur Süchtige.
Ich habe (hatte?) eine sehr gute Freundin die auch vor einiger Zeit das kiffen begonnen hat und bei der ich auch sehr auf ADS tippen würde. Es ist irgendwo schon schlimm wenn man mit anschaut wie sich Jemand die Birne wegkifft. Wenn jemand nen Tipp hat, nur her damit.
Zuletzt geändert von Bluegoe am 16. Juni 2009 10:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon Frosch » 16. Juni 2009 08:06

Solange sie das nicht einsieht, das Kiffen auf Dauer eben nicht gesünder ist, wirst Du ihr das nicht ausreden können. Sie wird ja auch demenstsprechend Ihren Freundeskreis haben, wo gekifft und getrunken wird, und vielleicht will sie diesen nicht verlieren, oder sie hat einen Freund der das auch macht?
Wissen wird sie das schon, denke ich, kann auch sein das sie schon längst eine Abhänggkeit entwickelt hat, denn das wäre der einzige Grund keine Medis nehmen zu wollen, sie verbindet was damit.
Zuletzt geändert von Frosch am 16. Juni 2009 10:53, insgesamt 1-mal geändert.
snake84
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon snake84 » 29. Juni 2009 00:44

meinte das sie keine chemie nehmen will und das kiffen natur ist und besser ist.


Das sind nur Gründe die erfunden werden um sich die Sucht leicht zu reden, weil
sie der Meinung ist das die Chemie ihre eigene Sucht Harmlos erscheinen
lässt.

Es ist natürlich Blödsinn das es harmloser ist und das weiss sie auch bestimmt
denn als Arzthelferin stellt sie Rezepte aus die der Arzt verordnet hat,
was ja auch nur Chemie ist und was den Leuten zum Teil mehr Hilft als Cannabis.

Mit der Cannabis Pflanze könnte die Pharma Industrie tolle Medikamente herstellen die einer
Menge Leuten Richtig helfen könnten, wenn man es allerdings Raucht und das Regelmässig
dann ist es ganz klar eine Sucht.
CubeZero
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon CubeZero » 29. Juni 2009 11:41

Ganz klar eine Sucht? Rofl...

Ich kiffe Abends damit ich einschlafen kann und das funktioniert sehr gut. Wenn ich aber mal 2 - 3 Wochen nix hab oder nix kiffen kann weil ich mit meinen Eltern unterwegs bin, hab ich kein Problem damit. Ich haeng dann nicht wien suechtiger in der Ecke und heul weil ich nix kiffen kann...

Es gibt auch genug langzeitstudien die mittlerweile sogar besagen, dass der Standardalkohol konsum von den normalen Leuten wo das halt einfach tolleriert wird(2 bier pro tag z.B.) schaedlicher ist als kiffen.
Falschparker
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon Falschparker » 29. Juni 2009 13:31

[quote=&quot;conni32&quot;]aber sie sagte, da gehe sie nicht hin und meinte das sie keine chemie nehmen will und das kiffen natur ist und besser ist. ich will ihr klar machen das es falsch ist. nur wie mache ich das?
[/quote]

Hallo Connie,

mehr als es ihr sagen kannst du nicht. (Und für sie beten, falls du daran glaubst.) Sie wird wissen, was richtig ist, aber verdrängt es. Das ist dann ihre Entscheidung.

dass der Standardalkohol konsum von den normalen Leuten wo das halt einfach tolleriert wird(2 bier pro tag z.B.) schaedlicher ist als kiffen.


Hat hier jemand behauptet, 2 Bier pro Tag seien harmlos? Solche Vergleiche sind ziemlich dämlich und dienen nur dazu, sich rechtzufertigen. Du musst die Schädlichkeit eines Stoffes daran messen, wie es ist, wenn du den Stoff gar nicht konsumierst- und nicht irgend einen anderen. Sonst machst du dir etwas vor.

Viele Grüße
Falschparker
<><
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon CubeZero » 30. Juni 2009 23:12

Ich formulier das mal bisl anders um: Wenn jemand am Tag 2 Bier trinkt stoehrt das keinen, wenn aber jemand kifft ist er drogenjunkie, krank, komisch, gestoehrt. Die Welt geht quasi unter.
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon BadTaste » 30. Juni 2009 23:34

Ich formulier das mal bisl anders um: Wenn jemand am Tag 2 Bier trinkt stoehrt das keinen, wenn aber jemand kifft ist er drogenjunkie, krank, komisch, gestoehrt. Die Welt geht quasi unter.


Du gehst jetzt von deinen Erfahrungen aus. Scheinbar will dir die ganze Welt erklären und deutlich zeigen wie schlecht doch die Droge Cannabis ist. Allerdings die alltagstaugliche Droge Bier/Alkohol rührt niemand an. Binde doch mal jedem den du triffst unter die Nase, dass du jeden Abend 2 Bier trinkst, damit du einschlafen kannst. Melde dich in 2 Wochen  :zwink:

Zum Thema ,,Wie mache ich meiner Freundin klar, dass Drogen schlecht für Sie sind"?
Genau wie hier schon mehrmals gesagt wurde bin ich auch der Meinung, dass Sie es selbst für sich herausfinden muss.
Klar, einerseits kann es Gewöhnung sein, andererseits auch eine Sucht (wohl nur psychisch) oder die Angst den Freundeskreis zu verlieren und dann 'allein' zu stehen.
Der Vorwand Chemie sei schlimmer als sich die Lunge zu verkleben ist ja wohl absurd.
Also musst du ihr einfach zeigen, wie es ohne geht. Nur nicht so offenischtlich  :zwink: denn Sie soll ja darauf kommen.
Unternimm viel mit ihr, akzeptier es, wenn Sie ihren joint raucht und bleib trotzdem ganz normal. Distanziere dich aber trotzdem.

Nur so ist es möglich, denke ich  :winken:

lg
Ich bin so weit. Warte, gleich..*rrumms*.. 5 Minuten okay? :)
Falschparker
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon Falschparker » 30. Juni 2009 23:42

Wenn jemand am Tag 2 Bier trinkt stoehrt das keinen


Ich habe dich schon verstanden. Dass bedenklicher Alkoholkonsum gesellschaftlich toleriert wird, macht doch aber das Kiffen nicht besser.
<><
Frosch
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon Frosch » 1. Juli 2009 07:19

Hallo,

ich denke, ein Jahrzehnt weiter, werden die Leute über den Joint am Abend wahrscheinlich genauso denken, wie über die 2 Bier am Abend, das Bier am Abend ist nur schon so lange Zeit "normal", der Joint -noch- nicht.
Fakt ist aber, das man sich einen "Stoff" zufügt, der nicht zum eigentlichem überleben angedacht ist (weiß nicht ob ich das jetzt richtig ausgedrückt habe??? Also etwas ist, das der Organismus des Menschen nicht wie z.B. Gemüse, Milch oder so zum Leben benötigt) und ihm psychisch ein wohlbefinden bereitet, an das man sich zu leicht gewöhnen kann, und einsetzen, um zu verdrängen, zu vergessen, um schlafen zu können, nicht nachdenken zu müßen und auf den Stoffwechsel eingreift, sonst würden z.B. nicht so viele ADHS`ler darauf greifen, um ruhiger zu werden, oder sich auch "aufzupuschen" (oder auch nicht ADHS`ler?)
Die Chemie, in dem Fall, das Medikament "regelt" aber nur, was von Natur aus nicht gegeben ist, ohne, das Verlangen nach mehr, zu erzeugen. Und da ist denke ich der Unterschied.
Was natürlich hinzu kommt, ist das man aus der Norm fällt, wenn man nicht trinkt oder in dem Fall der Freundin kifft, und ein gewisses Zugehörigkeitsgefühl fehlt.
Da ist der Satz von Bad Taste schon sehr sinnvoll in meinen Augen, nämlich das Du ihr zeigen solltest, das es auch OHNE geht, man trotzdem akzeptiert wird, Spaß haben kann, aber mit einer gewissen Distanz, damit DU nicht zu sehr gefährdet bist.
Wenn sie das nicht annimmt, wirst Du das nicht ändern können, das ist dann, ihr freier Wille, ihre Entscheidung, die Du akzeptieren mußt. Sie wird vielleicht dann irgendwie anders draufkommen, oder es für immer so halten, das liegt ganz alleine in ihrem ermessen. Ihr immer wieder vorkauen, das sie sich nichts gutes tut, löst Trotz aus, also nach dem Motto: "Du sagst, ich soll nicht kiffen, weil das schecht ist?" -" Dann zeig ich Dir, das es nicht schlecht ist"

LG Frosch
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon snake84 » 5. Juli 2009 01:08

das man sich einen "Stoff" zufügt, der nicht zum eigentlichem überleben angedacht ist


unser körper produziert eigene Cannabinoide, und deshalb hat er auch Rezeptoren an das
das THC andocken kann die wiederum dafür verantwortlich sind das THC überhaupt eine Wirkung
hat. Ob es nun sinnvoll ist von aussen noch THC zu zuführen lasse ich mal dahin gestellt.  :icon_eek:
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon cippo » 5. Juli 2009 01:48

So heftig ist THC nun wirklich nicht. Ohne würde ich wahrscheinlich nicht mehr leben ...

Als Schüler brauchte ich es, um dem zu entsprechen, was die Pauker wollten. Ohne bin ich so 5x/Woche vom Stuhl geflogen. Mit war ich ansatzweise so, wie die Pauker wollten.

Nach meinem Unfall bekam ich Tramal, irgendein Opioid oder so etwas in der Richtung. Als ich davon abhängig war, bekamen die Docs naße Füsse und ich bekam es nicht mehr, obwohl die Schmerzen noch da waren. Ich nahm illegalerweise THC. Der Effect war derselbe wie bei Tramal, nur wurde ich nicht anhängig. Nur war ich in dieser Zeit natürlich für den Staat ein "schwere Straftäter" ... - verlogenes Pack! Als der ausgerenkte Halswirbel erkannt wurde, brauchte ich es dann nicht mehr UND hatte KEINEN Entzug im Gegensatz zu dem "Rezeptzeug" Tramal.

Mittlerweile habe ich die Diagnose ADHS und bekomme MPH. Seit dem habe ich keinen Bedarf mehr nach THC. MPH hat einen ähnliche Effect bzgl. Ruhe ohne Dröhnung, was mir lieber ist.

Einen Entzug hatte ich auf THC nie und ich behaupte, geschadet hat es mir auch nicht!

ciao
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon Frosch » 5. Juli 2009 09:04

Hallo Cippo,

das ist Ansichtssache, klar wenn THC für Dich so ok war, und Du zurecht kamst, aber langfristig ist es keine Lösung sich illegal "irgendwelche" Drogen - auch Cannabis zu beschaffen, das bringt unter Umständen,  außer einer möglichen  Abhängigkeit auch noch andere Probleme mit sich, nämlich in der Art der "Beschaffung". Sicher ist die TRamal Erfahung bei Dir nicht schön gewesen, aber lehrreich oder? Also ich kann von mir behaupten das mich MPH ruhiger und konzentrierter macht, und alle meine ADHS Symptome ein dämmt, Aber Dröhnung??? Wüßte nicht wie Du das "hiinbekommst" zum einen habe ich kein Verlangen, nach einer Dröhnung, und das geht auch gar nicht, wenn zu hoch dosiert ist (meine Erfahrung beim einspielen des Medikaments) sind die Symptome wieder genau so schlimm wie vorher, also was soll das bringen?

LG Frosch
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon CubeZero » 5. Juli 2009 11:06

Er meint wohl _Droehnung_ vom THC.

Ich hatte gestern auch wieder ne scheis Erfahrung: Ich hab ja rls und lag gestern von Mitternacht bis 2 Uhr wach im Bett weil die Beine gekribelt haben. Als ich fruher genau deswegen gekifft hab(mach ich grad nicht weil nix da ist und weil ich ritalin nicht mit thc _testen will) hatte ich das Problem nicht. Ich lag schmerzfrei im Bett! Vielleicht das ein oder andere mal trotzdem wach aber ich konnte gut einschlafen.

Mit 20mg ritalin war das dann weg konnte dann aber nicht einschlafen weil ich eigentlich zu aktiv auf ritalin geworden bin. Ich finds zwar viel besser schmerzfrei wach zu liegen aber eine Loesung ist das ja auch ned... Zumal wenn ich Ritalin dann mal richtig nehme wuerd ich so locker ueber 60mg am Tag kommen.

Alternativ gibts dazu mir 2 Medikamente: Restex und Parkotil. Keine Ahnung was die fuer Nebenwirkungen haben aber thc ist uralt, sau bekannt und es gibt ewig viele Langzeitstudien darueber. Nur weil es in den 60er Jahren vertaeufelt wurde, ist es jetzt illegal und keiner macht sich wirklich die Muehe thc als Medikament zu betrachten. Abgesehen von USA wo viele Bundesstaaten das mittlerweile als Medikament verkaufen. Krebskranke Menschen werden von Ihren Schmerzen befreit und bekommen appetit.

Ob das jetzt besser ist als Medikamente zu schlucken oder nicht kann ich nicht sagen. Aber verteufeln ist nicht ok!
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon Frosch » 5. Juli 2009 17:39

@ Cube Zero,

das THC oft als Medikamt eingesetzt wird ist schon bekannt aber eben noch nicht als ein Medikament freigegeben, und solange das nicht so ist und keiner Überwachung unterliegt, siehe ich es als "Droge" in dem Moment, Alkohol, Opium, Morphium, sind auch in Medikamenten, aber auch Drogen, es gibt immer ein für und wieder das ist keine Frage, aber ich denke, das da eine Kontrollierte Abgabe schon sinnvall wäre, wenn es jemals dazu kommt.
Solange es verharmlost wird, in irgendeiner Form, wie viele es machen, nach dem Motto das Cannabis nicht so schädlich ist wie Alkohol, mag stimmen, aber, noch lange keine offizielle Freigabe, das man damit keinen Schaden nehmen kann, auf Dauer, und ob man das als Selbstkonsument so abschätzen kann, ist fraglich, so weit befassen sich viele gar nicht damit.

LG Frosch
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon cippo » 5. Juli 2009 23:43

[quote=&quot;Frosch&quot;]
...aber lehrreich oder? [/quote]

Ja, definitiv!

Also ich kann von mir behaupten das mich MPH ruhiger und konzentrierter macht, und alle meine ADHS Symptome ein dämmt, Aber Dröhnung??? Wüßte nicht wie Du das "hiinbekommst" zum einen habe ich kein Verlangen, nach einer Dröhnung, ...



Daher mein Satz:"Mittlerweile habe ich die Diagnose ADHS und bekomme MPH. Seit dem habe ich keinen Bedarf mehr nach THC. MPH hat einen ähnliche Effect bzgl. Ruhe ohne Dröhnung, was mir lieber ist. ;-)

Ich wollte THC jetzt nicht schönreden. Allerdings halte ich manches, was in Medien darüber verbreitet wird einfach für Panikmache.

Bsp.: Gerne wird behauptet, THC könne Schizophrenie auslösen. Der kleine, aber imho wichtige Zusatz: "bei genetischer Disposition" wird da gerne imho bewusst weggelassen.

Man muss das Kraut nicht fördern, aber man braucht es auch nicht zu verteufeln. Gerade MS-Kranke könnten von THC hervorragend profitieren. Manche Reaktionen kommen mir hin und wieder wie bei MPH vor. Die Leute hören "BTM", setzen ihr Hirn aus und fangen an, alles zu verteufeln.

Und nur weil etwas illegal ist, muss es nicht gleich etwas schlechtes sein. Politiker der etablierten Partein sind so ziemlich das letzte, denen ich Verstand zutraue. Einer der Gründe, warum ich politisch Pirat wurde, aber das ist ein anderes Thema ;-)

ciao
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Re: meine Freundin kifft

Beitragvon Frosch » 6. Juli 2009 10:43

Verteufeln, ist nicht das richtige Wort, das habe ich so auch nicht gemeint, klar ist, das wenn man keine Ahnung hat, und sich selber medikamentiert, das im Moment die Lösung ist, aber eben nicht dauerhaft. Ich schrieb ja auch das andere "Drogen" auch in Mendikamenten sind, so ist es nicht, Ich aber denke, das es einer kontrollierten Abgabe unterstellt werden sollte, wie bei den Medikamenten, also ich denke das es dann ein Medikament geben sollte das THC beinhaltet, wie für MS, was kontrolliert verabreicht werden kann, und nicht unter der Hand beschafft werden muß, wo das ganze außer Kontrolle geraten kann.
Sicherlich denken viele Menschen, wenn sie hören das ein Medikament unter das BTM Gesetz fällt gleich "Uahhh! das sind Drogen" Vielleicht ist die Ausdrucksweise BTM Gesetz auch nicht so gut gewählt, was auch immer, aber es verstehen wenige, das manche Menschen einfach nicht ohne diese Medikamente ein "normales" Leben führen können, oder ein nicht so lebenswertes.
Wenn jemand Morphium für körperliche Schmerzen bekommt, wird eher gedacht "meine Güte diesem Menschen muß es aber wirklich schlecht gehen, der hat so starke Schmerzen, das er so ein Medikamt benötigt, sind es aber seelische Schmerzen, die man hat, und bekommt ein Medikament sieht die Sache anders aus, weil selten jemand nachvollziehen kann, und nicht weiß, was das bedeutet. In den Finger geschnitten, und körperlichen Schmerz gespürt haben wir alle mal, aber die Wunden der Seele, haben nicht alle.
Es sind manchmal vielleicht nur Kleinigkeiten in der Ausdrucksform, die das ganze vielleicht entschärfen würden, und nicht abwerten.

LG Frosch

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