Kiffen?

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ewokin
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Re: Kiffen?

Beitragvon ewokin » 18. März 2009 15:26

jubb abends halt, relaxxen den kopf frei-rauchen, im bett liegen und einfach schlafen.
ich versuchs im mom ohne, mir gehts eigentlich total beschissen. vor 2 tagen 36stunden durchgemacht, dann um 12 ins bett damit ich überhaupt mal zu "fast normalen" zeiten einschlafe, 9h gepennt, nexter tag 2 uhr nachts ins bett .. biss 8 uhr morgens wach gelegen .. irgendwann eingeschlafen ..  gestern nacht auch wieder .. 1-2 uhr ins bett .. um 6-7 uhr morgens irgendwann eingeschafen .. dann zwischen 6-7 uhr und 14 uhr noch 2 ma wach gewesen .. bin total am arsch .. als hätt ich durchgemacht.

lange halt ich das nimmer aus .. warscheinlich fang ich wieder an .. wie immer -.-
The Sorcerer
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Re: Kiffen?

Beitragvon The Sorcerer » 19. März 2009 23:12

[quote="Explosiv"]
Moin Leutz  :winken:

Ich weis so langsam net mehr weiter...

ich kiffe... seid 14 Jahren.

Ich will damit aufhören weil ich merke das es meinen selbstbewußtsein gut tut.

Nur wenn ich aufhören.. geht das kopfkarusell wieder so extrem los...

Beispiel: Ich bekifft = zu nicht viel in der lage / Ich nicht bekifft = viel zu viel energie und nur am zappel.

Letzteres ist aber auch kein dauerzustand.. irgendwann werde ich auch da wahnsinnig, was mich dann wieder zum gras greifen lässt.

Was aber auch nicht ohne ist ist meine Stimmung wenn ich versuche aufzuhören.. die erste woche isoliere ich mich da meistens so gut wie es irgendwie geht .. was auch teilweise dazu führt das ich meine teilweise sehr hoch schlagenden emotionen, einigermaßen geglättet bekommen. So das nichts kaputt geht und ich mich selbst irgendwie beruhige.

MEIN PROBLEM NUN..

Ich weis net was besser ist.. bzw. ich wüßte net wie ich auf dauer vom kiffen fern bleiben sollte, denn irgendwann brauche ich den "Notausschalter" in Form eines Joints garantiert, weil sonst schlimmeres passiert und ich nur Schaden anrichte.

Ich meine Ich weis das ich leistungsfähiger bin ohne das Kiffen, nur weis ich nicht wie ich meinen kopf dann in den griff bekommen soll.. Ohne Kiffen ist vom ding her alles besser... nur bin ich süchtig nach der ruhe die es in mir auslöst....

Es ist wie ein orgasmuß wenn die 1000 sachen im kopf aufhören sich zu drehen..

Ich weis auch net mehr so recht.. dacht ich poste es mal vielleicht weis ja jemand da ne antwort zu ;)

LG
Tim
[/quote]

Ich kiffe seit 6 Monaten jetzt und ich kiffe jeden zweiten Tag einen kleinen Kopf aus meiner Purpfeife. Mit Kiffen habe ich nur begonnen, weil ich Studien darüber gelesen habe, dass es gegen ADHS hilft und es hilft mir wirklich. Der Rausch ist bei mir kurz, 2-6 Stunden, meistens nach 2 Stunden schon weg. Ich kann mich super konzentrieren. Klar wenn ich übertrieben viel Kiffen würde, würde meine kognitiven Fähigkeiten schlechter werden.
Laotse sagte die Menge macht das Gift und genau so ist es !
Cannabis ist ein gutes Heilmittel gegen neurologische Krankheiten. Aber ich schreibe lieber nicht viel dazu, weil die Leute lieber härtere Drogen wie Methylphendidat oder Amphetamine schlucken wollen. Ich bin durch Cannabis nie kaputt gegangen. Hab gar keine körperlichen Nebekwirungen, ich profetiere nur davon.
Durch Cannabis habe ich keine Depressionen mehr, mehr Antrieb, ich kann nen Buch stundenlang lesen was früher nicht möglich war. Früher konnte ich keine Sache länger als 5 Minuten machen, war total unruhig. Seit ich jeden 2. Tag nen Kopf rauche, mich sozusagen selbst therapiere, ich mache das nicht zum Spass will ich erwähnen, naja bisschen vielleicht ^^, aber Spasskiffen habe ich schon seit Silvester nicht gemacht.
Mein Problem ist, dass ich keinen Arzt finde, der sich damit auskennt. Also mit ADHS und das Cannabis dagegen hilft. Aber ich bin froh ein Medikament zu haben ohne Nebenwirkungen.

Ich kann wirklich nicht verstehen, wie man süchtig nach Kiffen werden kann. Kann nicht behaupten ich bin süchtig, ich brauche das nur, wenn ich unruhig werde und meine Konzentration nachlässt.Wenn ich süchtig wäre würde ich jeden Tag Cannabis rauchen und dann mindestens 1 g pro Tag, aber das tue ich nicht. Ich weiss wann ich genug Cannabis habe, genauso wie ich weiss, wann ich genug Zucker konsumiert habe. Hab meine Dosis gefunden. Man könnte sagen, durch Cannabis leide ich gar nicht mehr an ADHS, es ist eher die Persönlichkeit die das ADHS bei mir geprägt hat, aber Konzentrationsschwierigkeiten habe ich gar keine mehr.
Und ich liebe es ein gesunder Mensch jetzt zu sein ! Ich bleib bei meinem Medikamente das rein pflanzlich ist und unschädlich.

http://www.youtube.com/watch?v=yj72e5q61Fs

:smt023:
-Alles was aus Liebe geschieht ist immer Jenseits von Gut und Böse. In jeder Liebe steckt Wahnsinn. Und in jedem Wahnsinn etwas Vernunft.
-Man verdirbt den Jüngling am besten, wenn man ihn lehrt den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkende.
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Re: Kiffen?

Beitragvon Falschparker » 19. März 2009 23:32

[quote="The Sorcerer"]Mit Kiffen habe ich nur begonnen, weil ich Studien darüber gelesen habe, dass es gegen ADHS hilft und es hilft mir wirklich.
[/quote]

Hallo,

ich glaube, du hast da was falsch verstanden. Es wird als Selbstmedikation angewendet. Das heißt nicht, dass es nachhaltig hilft, das ist ein Unterschied!

Aber ich schreibe lieber nicht viel dazu, weil die Leute lieber härtere Drogen wie Methylphendidat oder Amphetamine schlucken wollen.
  :eusa_doh:

Der Rausch ist bei mir kurz, 2-6 Stunden


Ja, ich schlucke lieber Methylphenidat, mit dem Unterschied, dass von einem Rausch nicht die Rede sein kann. Da mache ich wohl was falsch.

aber Spasskiffen habe ich schon seit Silvester nicht gemacht.


Na, das ist ja unheimlich lange her!

Kann nicht behaupten ich bin süchtig, ich brauche das nur


Ach so!  :icon_rolleyes:

Nee, jetzt mal ohne Ironie: Mach dir nichts vor! Du glaubst, das unter Kontrolle zu haben.

Viele Grüße
Falschparker
Zuletzt geändert von Falschparker am 19. März 2009 23:33, insgesamt 1-mal geändert.
<><
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Re: Kiffen?

Beitragvon ewokin » 20. März 2009 09:46

naja ich kann leider beide seiten nachvollziehen .. bin heute um 12 uhr ins bett so zwischen 5-6 uhr morgens bin ich irgendwann eingeschlafen .. um kurz vor 8 war ich wach, naja "wach" kann man nicht sagen. naja ich hab noch ca ne stunde versucht weiterzuschlafen und bin dann generft aufgestanden ... mir tun die augen weh und ich bin total am arsch. hände leicht im arsch vom sport, leichter muskelkater kopfschmerzen und müde ohne ende ..

ich bin mir zu 100% sicher, hätt ich n joint/kopf geraucht hätt ich wunderbar gepennt.

verfickte scheiss nochma !!! >_<
wüsste ich nicht, das es mit n bissel thc im blut super klappt, wärs auch nicht so schwer es nicht zu tun. naja mal sehen wie lange ich das noch aushalte -.-

lg
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Re: Kiffen?

Beitragvon Frosch » 20. März 2009 11:45

Solange es NOCH gut geht. Cannabis verändert aber im Gegensatz zu MPH das Bewußtsein, nennt sich nicht Umsonst, Bewußtseinsveränderte Droge" auch wenn es eine leichte sein mag.
Außerdem hört sich das ziemlich verherrlichend an, schon mal überlegt, das es vielleicht? auch jüngere User gibt, die dadurch auf den Weg der Selbstmedikation gebracht werden?
Denn, nichts anderes, ist es was ihr beschreibt.
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Re: Kiffen?

Beitragvon Fes » 20. März 2009 14:27

Jo, bin ja sonst auch immer ein Cannabis-Relativierer, aber...
@The Sorcerer:
Ohne dir zu nahe treten zu wollen, dein Beitrag ist einer der seltsamsten, die ich zu dem Thema jemals gelesen habe.
Das hört sich in etwa so an wie eine dieser Dauerwerbesendungen für DAS EINE Produkt, das natürlich das GESAMTE LEBEN besser machen wird!
Ich freue mich ja für dich, wenn dir Kiffen wirklich hilft.

Aber:

Cannabis ist ein gutes Heilmittel gegen neurologische Krankheiten.

Kann sein, muß aber nicht - ich würde das jetzt nicht so verallgemeinernd stehen lassen wollen.
Das hört sich an wie "Wie ja jeder weiß ist THC supergesund!".

Aber ich schreibe lieber nicht viel dazu, weil die Leute lieber härtere Drogen wie Methylphendidat oder Amphetamine schlucken wollen. (...)

Hört sich ja wirklich fast an, als wollest du "uns" was verkaufen. ;-)
Merke - Cannabis ist ein "gutes Heilmittel", Methylphenidat ist eine "härtere Droge". Ah ja.
Und, nein, tatsächlich stehen selbst bei den Cannabis-Superkritikern die KÖRPERLICHEN Nebenwirkungen des Cannabis-Konsums bestenfalls im Hintergrund.
Die Gefahren, falls man die so nennen wollen sollte, liegen eher in anderen Bereichen.


Ich kann wirklich nicht verstehen, wie man süchtig nach Kiffen werden kann.

Nun, das liegt wohl vor allem daran,  daß in den Medien die ach so böse "Sucht" nach THC oftmals falsch dargestellt wurde.
THC tötet nicht. Du kannst es nicht überdosieren und eines Tages den "goldenen Zug" aus deiner Pfeife ziehen, ein Cannabis-Süchtiger kriecht im Allgemeinen auch nicht bucklig und pockennarbig des nächtens durch die Straßen, um Omas das Geld für seine nächste Tüte zu rauben.
Und ob man süchtig danach ist oder nicht, hat nichts damit zu tun, wieviel man raucht, die "ein Gramm pro Tag" sind da Unsinn.
Hier hatte gerade jemand irgendwo geschrieben, daß er zwischen 3 und 5 Gramm am Tag rauchen würde - und zwar nur abends, wenn er nachhause komme.
Das ist eine Menge, die so groß ist, daß ich mir ernsthaft kaum vorstellen kann, wie man es überhaupt schaffen kann, die innerhalb von ca. 4-6 Stunden aufzurauchen.
Andere Leute verrauchen diese Menge in etwa einer Woche oder zwei, das aber jahrelang, jeden Tag, nicht nur abends.

So oder so, wenn du dich auf einen Stoff verlässt und ohne ihn nicht WILLST, dann bist du nach diesem Stoff süchtig.
Die Sucht ist bei Cannabis viel eher eine psychologische, und dessen solltest du dir bewusst sein.
Oft sagen Leute "Ich bin nicht abhängig, ich könnte aufhören wenn ich wollte - ich will nur nicht.", und in diesem Sinne ist das Gefährliche am Cannabis m.E. eben gerade, daß es so harmlos ist und einen dazu verleiten kann, den Konsum nicht ernst zu nehmen.

Also, wie gesagt, sieh`s bitte einfach nicht ZU locker, achte auf deine Konsumgewohnheiten und gönn dir z.B. nicht "Jetzt nochmal nen extra Kopf, weil der Tag so anstrengend war.", denn so fängt´s oftmals an.



[quote=&quot;Frosch&quot;]Solange es NOCH gut geht. Cannabis verändert aber im Gegensatz zu MPH das Bewußtsein, nennt sich nicht Umsonst, Bewußtseinsveränderte Droge" auch wenn es eine leichte sein mag.[/quote]
Da versteh ich jetzt den Zusammenhang nicht ganz. "Bewusstseinsverändernde Droge" nennt es sich nicht, weil es das Bewusstsein auf Dauer verändern würde, sondern weil es eine temporäre Bewusstseinsveränderung bewirkt.
Und auch da gibt es sehr feine Abstufungen verschiedener Wirkungen, von denen einige der von MPH sehr ähnlich sind.
Man könnte MPH daher m.E. mit Fug und Recht ebenfalls eine bewusstseinsverändernde Droge nennen, auch wenn das natürlich keiner macht, weil sich das ja schlecht und nicht nach einem Medikament anhören würde.
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Re: Kiffen?

Beitragvon Frosch » 20. März 2009 15:07

@ FES,

das kann man sehen wie man will, zumindest ist MPH unter ärztlicher Beobachtung angewendet (zumindesten bei offiziell Diagnostizierten ADHS`lern), das wäre schon mal das erste, und hat mit Sicherheit nicht den Effekt das man es sich illegal besorgen muß, was bei Cannabis schon mal der Fall ist, man kann es nicht wahlweise Höherdosieren, weil der Tag so "anstrengend" war, und kommt durch die ärztliche Kontrolle, wohl weniger in Konflikte durch Delinquentes Verhalten.
Alleine die Aussagen, von manchen hier, das ganze zu verharmlosen, nur abends zu rauchen, und THC als DAS Medikament zu betrachten, ist für mich schon Bewußtseinsverändernt genug.
Wenn hier über MPH geschrieben wird, wird dieses nicht angepriesen, sondern über das Medikament gegen ADHS diskutiert.
Wie Du selber bemerktest, wurde das Kiffen schön geredet, so daß manch einer auf den Gedanken kommen könnte, das es vollkommen ok ist, und das sehe ich nicht so.
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Re: Kiffen?

Beitragvon StellaS » 20. März 2009 15:20

Also erst mal, 5 Gramm an einem Tag, das schafft man doch gar nicht. Das haben wir damals in unserer schlimmsten Zeit nicht geschafft, und wir haben zu dritt nur pur- Köpfchen geraucht.
Die Menge ist utopisch.

Zum kiffen Allgemein, es ist ein wunderbares Mittel für das Aussitzen von Problemen.
Man wird sich der schrecklichen Langweile seines eigenen Lebens nicht bewusst, kann so wunderbar jahrelang NICHTS tun. Und das mit Spaß. Musik an, zocken, Süßes, mehr braucht es nicht.

Wehe man hört damit auf. Die eigenen 4 Wände werden einem viel zu langweilig.
Man hat nun zwei Möglichkeiten.
Entweder man fängt an etwas gegen die Lehre im eigenen Leben zu machen, oder man fängt an wieder zu kiffen.


Gras als Dauer-Medi halte ich auch für denkbar ungeeignet.
Irgendwann kehrt sich alles um, und man wird mega-psycho davon.
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Re: Kiffen?

Beitragvon The Sorcerer » 20. März 2009 18:15

Mein Psycharter der alle möglichen Medikamente mir verschrieben hat war ein Idiot. Ich habe es so dosiert wie er es sagte und habe dadurch große körperliche Schäden gekriegt. Ich werde nie wieder Chemiescheisse schlucken. Als erste Hilfe Mittel ist es gut, aber nicht als Dauermedikament. Dann lieber auf Naturheilkunde vertrauen. Ich schreibe nichts darüber, vielleicht habe ich eine andere Krankheit, wenn Kiffen nicht gegen ADHS hilft. Aber diese Information habe ich von nem anderen ADHSler und dieser kennt viele ADHSler die sich damit selbst auch medikamentieren.

Ich will hier gar nichts verkaufen, absolut gar nichts. Aber ich will nur darauf hinweisen, dass es ein Mittel gibt, dass 2-3 Tage hält und keine Nebenwirkungen hat. Kann man sich darüber streiten über Studien, aber es gibt dutzende Studien darüber wo bewiesen ist, dass Cannabis weniger schädlich ist als Alkohol und Tabakl.

Und Entschuldigung, es gibt Leute die müssen sich bewusstlos saufen, dass sie die ganze Zeit kotzen. Aber ich bin voll und ganz überzeugt, dass die körperlichen Schäden geringer sind als mit Alkohol. Cannabis kann psychisch abhängig machen, aber das kann Glücksspiel und Internet auch und es ist nicht deswegen verboten.
Aber bei ner Überdosierung stimmt, dass man Angstgefühle kriegt,Panik, aber keine Psychose. Es kann aber latente Psychosen auslösen. Andererseits gibt es Studien darüber wo sogar Cannabis zur Heilung von Psychosen benutzt wird.
Ich sage es nicht, es ist das Heilmittel für alle Krankheiten, aber es hilft gegen sehr viele Krankheiten und ADHS ist eine davon.

Soviel ich weiss ist Methylphendidat auch eine Spassdroge genauso wie Amphetamine. Wird aber von Ärzten verschrieben. Habe auch noch nie gehört, dass jemand für die Legalisierung von Heroin(Heroin wurde von dennen Entwickelt die Cannabis verboten haben) oder Kokain kämpft, aber für Cannabis schon und das von Ärzten ! Es gibt dutzende Internetseiten und dutzende Organisationen die für die Legalisierung von Cannabis als Medizin kämpfen.

Ich kann eure Skepsis sehr gut verstehen. Früher habe ich es auch nicht geglaubt. Ich weiss erst seit einem Jahr, dass Cannabis als Heilmittel benutzt worden ist und gegen Krankheiten eingesetzt wird. Das alles wusste ich früher nicht.

Das ist vor allem total lustig wie manche blind den Ärzten vertrauen.Von mir sind das bestimmt keine paranoiden Verschwörungstheorien. Aber dieses Medikament Strattera ist nichtmal richtig getestet und ist trotzdem auf dem Markt.Gesundheitsbehörden werden bestochen damit ein Medikament rauskommt. Die Pharmaindustrie will Cannabis weiterhin verboten halten, damit die Leute weiterhin ihre teuren Pillen schlucken. Heilen wollen sie überhaupt nicht oder die Krankheiten lindern.Es gibt weitere Pflanzen derren Anbau verboten ist, die jetzt keinen Rausch verursachen. Johanneskraut ist jetzt angeblich Verschreibungspflichtig und vielleicht wird das auch irgendwann verboten. Es geht nur ums Geschäft. Alle Medikamente von ADHS sind in gewisserweise ein Rausch, eine Droge, weil absolut alle auf die Psyche wirken.
Alkohol wird nicht als Droge angesehen, aber es ist eine Droge. Sogar Zucker ist eine Droge. Oder wenn man verletzt worden ist und man furchtbare Schmerzen hat und Ärzte einem dann etwas einspritzten dann ist es auch eine Droge.

Das steht in Wiki:

Als Droge gilt nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jeder Wirkstoff, der in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag. Hierunter werden im Allgemeinen aber keine Nahrungsmittel gefasst. Gesellschaftlich wird der Begriff Droge jedoch weit enger gefasst: Drogen sind Stoffe und Zubereitungen, die primär zur Erzeugung eines Rauschzustandes oder zur Befriedigung einer Sucht verwendet werden. Dabei können Drogen das Bewusstsein und die Wahrnehmung des Probanden während ihrer Wirkung und darüber hinaus verändern. Arzneimittel, die nach Definition der WHO als Droge eingestuft werden und auch im angelsächsischen Raum mit dem Begriff „drug“ (engl.: Droge) belegt werden, werden im täglichen Umgang nur noch selten als Droge bezeichnet. Ob eine Droge nützlich (zum Beispiel als Arzneimittel) oder schädlich ist, hängt zum Teil von der Verwendung ab und kann auch mengenabhängig sein.

So kann zum Beispiel derselbe Stoff, welcher in geringster Mengeneinheit verabreicht wird, in größeren Mengen mehr schaden als nützen.


Ich bereue es wirklich, dass ich nicht mit 16 angefangen habe zu kiffen. Dann hätte ich jetzt viele Freunde und hätte mein Abitur geschafft. Aber jetzt bin ich sowieso glücklich, dass ich studiere und mein ADHS mir mein Leben nicht mehr schwer macht.
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Re: Kiffen?

Beitragvon daSchäf » 20. März 2009 18:38

Sorcerer... Du solltest dir dringend gute Hilfe suchen... Und neue Informationsquellen, lass mal google und wiki beiseite.

An alle die denken, 3 - 5 g am Tag wären nicht schaffbar oder zu krass: Blödsinn. Das habe ich während meiner Lehrzeit und ein paar Jahre mehr genau so gehandhabt (sogar auf die europäische, mit Tabak gemischt und ab in die Bong - Tüten waren eher selten, aber in ein Blunt kommen auch schon mal 10 g pur rein). Ich will da überhaupt nichts dran mauscheln, hab mir damit viel kaputt gemacht. Dennoch ist es a) möglich und b) für jemanden der, nachdem alle anderen schon auf der Couch eingepennt sind, immer noch weiter raucht - weil eben verdrängen, dröhnen, Schlaf suchen durchaus als eine Art Selbstmedikation gewertet werden kann, auch wenn er aufgrund der Unwissenheit nichts davon bemerkt.

Im übrigen heißt das Wort das ihr sucht "psychoaktiv". Nicht halluzinogen, psychothrop oder bewusstseinsverändernd.

Schäf (der vom dauerbreiten zum gelegentlichen wechselte und damit mehr als zufrieden ist)
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.
- Schopenhauer
Fes
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Re: Kiffen?

Beitragvon Fes » 20. März 2009 20:47

@Schäf: Du machst mir Angst...  :icon_eek: ...
;-)
Also, 10 Gramm in einem Blunt... wer kann sich das denn leisten? Herrschaftszeiten... *schauder*

@Sorcerer:

Ich glaube, du schätzt die Situation hier falsch ein.
Die meisten, die hier in diesem Thread schreiben, haben schon gekifft. Oftmals lange und intensiv.
Ich bin zwar nie an die 3+ Gramm am Tag auch nur annähernd rangekommen, mein Konsumlevel hat sich meist recht stabil gehalten, aber dafür hab ich halt jahrelang jeden Tag gekifft.
Und festgestellt, daß es MIR nur oberflächlich geholfen hat.
Ja, es hat mir die Unruhe genommen, ja, ich konnte mich besser konzentrieren, nicht selten hat es mich auch kreativer gemacht und schlicht dafür gesorgt, daß ich mich wohler gefühlt habe.
Auf der anderen Seite hat es unter anderem auch dafür gesorgt, daß ich mich zurückgezogen habe, den Abend oft lieber kiffend vor´m Computer verbracht habe, als mich mit Freunden zu treffen, hat dafür gesorgt, daß ich träge wurde (mehr als ohnehin schon) und alle möglichen Dinge lieber vor mich hin geschoben habe.


Der Punkt ist - die wenigsten hier verteufeln Cannabis und Kiffen, die meisten hier haben selber Erfahrungen damit gemacht und wissen wie es ist.
Ja, THC KANN gegen manche Symptome von ADHS hilfreich sein, aber viele hier haben nach jahrelangem Kiffen doch nach einem anderen, einem geeigneteren Weg gesucht.
Ich kann für mich sagen, daß Methylphenidat die meisten positiven Effekte hat, die ich am Kiffen mag, dazu aber noch die negativen Effekte fehlen.
Und was das Kiffen nie gekonnt hat - MPH vertreibt meine Launenhaftigkeit und stellt meine Emotionen sozusagen auf ein solideres Fundament.

Ich weiß nicht, was für Medikamente du alles ausprobiert hast, und anscheinend hast du einen miesen Arzt gehabt.
Ich würde dir aber auch echt empfehlen, es weiter zu versuchen, dir einen anderen Arzt zu suchen, notfalls von weiter ausserhalb, und ein anderes Medikament.
Und zu kiffen nur wenn du es WILLST, und nicht, wenn du es BRAUCHST, um dich konzentrieren zu können.


PS @ Frosch: Klar, MPH ist ein Medikament und wird entsprechend auch so verwendet - hier wird nicht auf den Rausch abgezielt.
Aber, wie The Sorcerer selbst geschrieben hat, "Die Menge macht das Gift." (und ich glaube, das war von Paracelsus, nicht von Laotse, auch wenn der ähnliches natürlich auch geschrieben haben könnte :icon_mrgreen: ).
Worauf ich eigentlich nur hinauswollte war deine mir seltsam erscheinende Erklärung von wegen "bewusstseinsverändernde Droge", da eine solche Definition streng genommen auf fast alles angewandt werden kann, selbst auf Kaffee, Tee oder eine richtig leckere Pizza. ;-)
Zuletzt geändert von Fes am 20. März 2009 20:55, insgesamt 1-mal geändert.
The Sorcerer
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Re: Kiffen?

Beitragvon The Sorcerer » 20. März 2009 23:36

[quote=&quot;Fes&quot;]
@Schäf: Du machst mir Angst...  :icon_eek: ...
;-)
Also, 10 Gramm in einem Blunt... wer kann sich das denn leisten? Herrschaftszeiten... *schauder*

@Sorcerer:

Ich glaube, du schätzt die Situation hier falsch ein.
Die meisten, die hier in diesem Thread schreiben, haben schon gekifft. Oftmals lange und intensiv.
Ich bin zwar nie an die 3+ Gramm am Tag auch nur annähernd rangekommen, mein Konsumlevel hat sich meist recht stabil gehalten, aber dafür hab ich halt jahrelang jeden Tag gekifft.
Und festgestellt, daß es MIR nur oberflächlich geholfen hat.
Ja, es hat mir die Unruhe genommen, ja, ich konnte mich besser konzentrieren, nicht selten hat es mich auch kreativer gemacht und schlicht dafür gesorgt, daß ich mich wohler gefühlt habe.
Auf der anderen Seite hat es unter anderem auch dafür gesorgt, daß ich mich zurückgezogen habe, den Abend oft lieber kiffend vor´m Computer verbracht habe, als mich mit Freunden zu treffen, hat dafür gesorgt, daß ich träge wurde (mehr als ohnehin schon) und alle möglichen Dinge lieber vor mich hin geschoben habe.


Der Punkt ist - die wenigsten hier verteufeln Cannabis und Kiffen, die meisten hier haben selber Erfahrungen damit gemacht und wissen wie es ist.
Ja, THC KANN gegen manche Symptome von ADHS hilfreich sein, aber viele hier haben nach jahrelangem Kiffen doch nach einem anderen, einem geeigneteren Weg gesucht.
Ich kann für mich sagen, daß Methylphenidat die meisten positiven Effekte hat, die ich am Kiffen mag, dazu aber noch die negativen Effekte fehlen.
Und was das Kiffen nie gekonnt hat - MPH vertreibt meine Launenhaftigkeit und stellt meine Emotionen sozusagen auf ein solideres Fundament.

Ich weiß nicht, was für Medikamente du alles ausprobiert hast, und anscheinend hast du einen miesen Arzt gehabt.
Ich würde dir aber auch echt empfehlen, es weiter zu versuchen, dir einen anderen Arzt zu suchen, notfalls von weiter ausserhalb, und ein anderes Medikament.
Und zu kiffen nur wenn du es WILLST, und nicht, wenn du es BRAUCHST, um dich konzentrieren zu können.


PS @ Frosch: Klar, MPH ist ein Medikament und wird entsprechend auch so verwendet - hier wird nicht auf den Rausch abgezielt.
Aber, wie The Sorcerer selbst geschrieben hat, "Die Menge macht das Gift." (und ich glaube, das war von Paracelsus, nicht von Laotse, auch wenn der ähnliches natürlich auch geschrieben haben könnte :icon_mrgreen: ).
Worauf ich eigentlich nur hinauswollte war deine mir seltsam erscheinende Erklärung von wegen "bewusstseinsverändernde Droge", da eine solche Definition streng genommen auf fast alles angewandt werden kann, selbst auf Kaffee, Tee oder eine richtig leckere Pizza. ;-)
[/quote]

Jeden Tag ist auch zuviel. Als ADHSler sollte man wissen, bis zu welchem Grad an THC man sich besser konzentrieren kann und wann nicht. Das ist das Problem. Von 2-3 Zügen wird man nicht gleich voll high. Ich habe zum Spass 2 Wochen exzessiv gekifft,nur um zu sehen ob es wirklich süchtig macht und hab dann bestimmt 5-7 g weggeraucht. Komischerweise merken die Leute auch nie, wenn ich stoned bin.

Ich habe Freunde, die benehmen sich wie Idioten gleich wenn sie einen gekifft haben. Bei mir ist das nicht so. Du wirst vielleicht träge, aber bei mir stärkt es meinen Antrieb, aber nur wenn ich es in geringen Mengen geraucht habe so wie ich es mache. Das ist ja der Kern der Sache, es geht ja dabei nicht ums high sein und ich merke die Konzentration auch noch wenn der Rausch vorbei ist.
Das THC an sich bleibt ja länger im Körper als der Rausch. Ich hab Methylphendidat genommen, Ritalin,Medikinet,usw. , aber die Wirkung hiehlt nur 2-6 Stunden und meistens war mir so schlecht, dass ich mich hinlegen musste, wegen Kreislaufstörungen,während der Wirkung(des Rausches).Amphetamine und Strattera haben mich impotent gemacht. Eigentlich habe ich da schon mit meinem Arzt schon alles ausprobiert.
Kiffen war meine letzte Hoffnung und es hat geklappt. Ich lese jetzt die Bücher für die ich früher gar keine Konzentration hatte. Also ich war richtig depressiv, war echt am Ende, bevor mein Studium vor 3 Monaten angefangen hat habe ich mir richtig Sorgen gemacht, dachte echt schon an Selbstmord, weil ich keine Lust habe ein ADHSler zu sein der nichts auf die Reihe kriegt und Arbeitslos bleibt.
Aber dann habe ich es gemacht und dann merkte ich ne völlig andere Wahrnehmung. Ja als ob man ne Brille auf sein Gehirn setzt.  Plötzlich konnte ich mich konzentrieren wie ein normaler Mensch.Voll scharf mich konzentrieren. Konnte Texte über 5 Zeilen lesen. Meine Depressionen waren auch weg. Klar bin ich manchmal traurig oder wütend, aber ich bin nicht mehr manisch Depressiv.
Es ist auch viel stärker als Strattera,MPH oder Amphetamine. Naja vielleicht stärker, weil ich nicht kotzen muss danach und so und zusammen breche. Also ich denke man kann nur durchs Kiffen faul werden wenn man ohnehin schon ein fauler Mensch ist. Wenn man Literweise Baldriantee oder Johanneskrauttee trinken würde, dann wäre man auch ein müder träger Mensch. Oder wenn man jeden Tag Literweise Kaffe trinkt oder teeinhaltige Getränke und dann am nächsten Tag nichts zu sich nimmt.
Also mich motiviert es total etwas zu tun. Aber ich gäbe es zu, wenn ich exzessiv, also nur wegen nen Hammerrausch kiffen würde würde ich auch nur den ganzen Tag schlafen. Aber ich habe mal Monatelang lerweise starken Baldriantee getrunken, ich habe da nur geschlafen. Wirklich 16 Stunden pro Tag, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Nichts anderes habe ich getrunken außer Baldriantee. Habe die Realität so sehr gehasst, dass ich nur Schlafen wollte. Aber Baldriantee hilft auch ein bisschen gegen ADHS und Johanneskraut.

Also ich bin kein Roboter wenn ich Kiffe im gegensatz zu Ritalin, da wird man nur rhig gestellt. Ich weiss auch nicht wieso es bei manchen hilft oder bei manchen nicht. Selbst wenn ich die ganze Zeit nur high wäre, dann würde ich mich besser konzentrieren, als vollkommen ohne Medikamente. MPH würde ich auch nicht so sehr verherrlichen, man kann davon süchtig werden. Ich kenne einen ADHSler der 24 Ritalintabletten pro TAG nimmt ! Das muss man sich mal vorstellen ! 24 ! Ich bin irgendwie nicht Sucht gefährdet. Man sagt ADHSler sind Suchtgefährdet, aber das bin ich nicht. Habe sogar zum Spass mal Zigaretten geraucht und bin nichtmal davon süchtig geworden, auch nicht Alkoholsüchtig.
Habe dazu einen viel zu starken Willen. Das ist auch der Grund, wieso ich so diszipliniert Sport treibe und nicht fett werde wie andere. Sport war ja auch das einzigste was ich machen konnte,Gewichte stemmen, ^^. Wie gesagt, alles ne Frage der Selbstdisziplin. Ich kann mich gut damit therapieren und habe irgendwie so ein gutes Körpergefühl, dass ich weiss wann mich eine Substanz kaputt macht.

Von daher verstehe ich den Threadhersteller nicht und wieso manche so süchtig werden und keine Willenskraft haben oder wieso sie überhaupt nach Cannabis süchtig sind. Meine Lebensprobleme kann ich damit nicht verdrängen, mit Alkohol vielleicht und selbst dann verdränge ich sie nicht richtig und ich löse sie auch nicht damit, das ist der Punkt.
-Alles was aus Liebe geschieht ist immer Jenseits von Gut und Böse. In jeder Liebe steckt Wahnsinn. Und in jedem Wahnsinn etwas Vernunft.
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Re: Kiffen?

Beitragvon The Sorcerer » 20. März 2009 23:48

Mir hat mal als ich noch nicht gekifft habe und ich an ADHS mit nem Typen geredet. Er sagte, er kennt viele ADHSler und kennt sich bestens damit aus. Einige behandeln sich selbst mit Speed, andere nehmen Ritalin und Co aber er sagte zu mir, ich sei sowas wie der König der ADHSler, da hatte ich nichts mehr genommen weil nichts mehr gewirkt hat. Vielleicht habe ich etwas anderes als ADHS oder vielleicht reagiere ich anders auf Cannabis als andere ADHSler, vielleicht liegt es daran, dass ich zu dennen gehöre die nicht sagen, hey, ne verbotene Illegale Drogen, toll ! Ich probiere es am besten gleich mal aus, weil ich schon soviel gehört und gelesen habe, dass Cannabis kaputt macht.
Sondern mich erkundigt habe, dass es gegen ADHS hilft und es deshalb genommen.
-Alles was aus Liebe geschieht ist immer Jenseits von Gut und Böse. In jeder Liebe steckt Wahnsinn. Und in jedem Wahnsinn etwas Vernunft.
-Man verdirbt den Jüngling am besten, wenn man ihn lehrt den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkende.
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Re: Kiffen?

Beitragvon Frosch » 21. März 2009 11:43

@ Fes,

weiß nicht warum Du auf dem Wort "Bewußtseinverändernd" so "rumreitest".
Es hätte Bewußtseinerweiternd heißen sollen, aber letzlich hat Da Schääf es ja passend erklärt.

@ All,

es ist egal was es ist, wie es heißt, was auch immer. Es ist die Tatsache das es verharmlost dargestellt wird, und es durchaus als Selbstmedikation dient.
Das kann man sehen wie man will, klar ist es nicht mit Heroin vergleichbar, auch nicht mit Alkohol, und sicher hilft es in gewisser Menge bei gewissen Krankheiten, aber so eine Diskussion dreht sich im Kreis.
Letzlich ist jeder seines Glückes Schmied, und ich denke alle die hier geschrieben haben, haben ihre einschlägigen Erfahrungen gemacht, sonst würden sie hier nicht posten.
Was mir daran aufgestoßen ist, ist einfach nur die Tatsache, das man sich überlegen sollte, das hier vielleicht auch Leute lesen, um sich zu helfen, Tipps zu bekommen, was sie machen können, die vielleicht noch Minderjährig sind, und Kiffen jetzt als die Allheilmethode, gegen ADHS ansehen, und in dem Thread Gramm zahlen finden, die nun wirklich nicht mehr unter "normalen Konsum" fallen würden (die fallen ja noch nicht mal mehr unter "Eigenbedarf") und darauf hin vielleicht jetzt das kiffen anfangen, weil sie noch keinen passenden Arzt gefunden haben, oder denken, ja könnt auch ADHS haben, aber dann rauch ich mir mal nen Joint, oder ein Köpfchen, dann brauch ich das nicht abklären lassen.
Alles andere ist Relativ, auch was jeder selber für sich macht und entscheided, aber für jemanden der Hilfe sucht, kann das ein entscheidender Tip in die falsche Richtung sein.
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Re: Kiffen?

Beitragvon ewokin » 21. März 2009 16:58

mein gott, kleine kinder sehen in den nachrrichten das n kerl einfach ma so 15 menschen tötet. machen sie es nach desshalb nach ? und ey, wir sind hier um uns auszutauschen und es gibt nunma ne reihe von adslern denen kiffen irgendwie geholfen hat damit klarzukommen, meistens die art von adslern die lange nicht wussten das sie ads haben. es gibt studien in diesem bereich etc. mach ich vllt erstma schlau bevor du hier ständig rumkritisierst das wir/ich drogen verherrlichen. reicht scho das du mich per pms davon überzeugen willst in "deinem thread" nicht von drogen zu reden bezw. von DEINEM thema abzukommen ..

denk doch ma nach .. holland is n sprung entfernt .. da ist kiffen legal meinst wenn kiffen wirklich so schlimm wär, hätten die das legalisiert ? in so vielen ländern ist es ne volksdroge, genau wie bei uns der alc.

du kannst menschen sowiso nicht davor bewahren .. ob sie ihre persönlichen "rap idole" kiffend im tv sehen, weed verherrlichende texte singen .. du kannst es nicht aufhlaten, hör auf es zu versuchen. ausserdem machen kinder und jugendliche in der experimentellen phase zwischen 15-25 sowiso so ziemlich alles was irgendwie aufregend und vorboten ist. man kann eigentlich froh sein wenns "nur" kiffen ist.

so, hier hast du das, was ich dir warscheinlich für dich unverständlich erklären würde mit anderen worten. so das auch du es verstehst. wer sagte noch gleich "schalt ma deinen kopf ein" ohja, das warst ja du. viel spass damit. villeicht kannst du ja was dazu lernen.


http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 15,00.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,grossbild-830770-473515,00.html



http://www.everyonedoesit.co.uk/cannabi ... lcohol.cfm

http://www.lichtkugel.de/cannabis-vs-al ... kohol.html

niemand will hier das kiffen verherrlichen, aber es gibt nun wirklich schlimmeres und das ist fakt.



*Edit Eugenie: die Texte wurden durch Links erstetzt.
Zuletzt geändert von ewokin am 22. März 2009 08:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kiffen?

Beitragvon ewokin » 21. März 2009 17:13

"Zu deinem Konsum von Drogen - Der Zirkel hatte es in diesem Thread ja angedeutet, als unabhängige Person, quasi Deinen Arzt, auch wenn er Dich nicht lange kennt, bestätigt, nun schreibst Du wieder, Du kiffst nur gelegentlich ABER LSD ist ja auch ganz toll, Speed? Na, ja hab ich auch mal genommen, und der Zusammenhang in dem Du Drogen konsumierst, läßt zumindestens auf einen Mißbrauch schließen, Abhängigkeiten, haben nichts damit zu tun, ob man 1 g im Monat raucht dann wieder nicht dann wieder mehr, oder mal was anderes."

"Speed? Na, ja hab ich auch mal genommen"

"Warum ich Dir ne PN geschrieben habe?, damit Du so ne scheiße nicht auch noch offiziell von Dir gibst.
Ich habe nie gesagt das ich Speed probiert habe, Du drehst mir in jedem Satz das Wort im Mund herum.
Und ganz ehrlich gesagt, frage ich mich auch wie ich mich darsuf herablassen konnte Dir zu schreiben. Ich kenne Menschen mit Deinem Charakter sehr gut, habe lange damit gelebt. REICHT.
Und die Regeln, wiederlegen die Ausnahmen."

///////////////////////////////////////

hier nur für dich und das öffentlich und ungeschnitten .... da du mich auf ignore gesetzt hast kriegst du deine antwort nun hier.

->

nein .. hast du ganz bestimmt nicht. (wie man ja oben sehen kann) *hust

ja .. du verallgemeinerst "menschen wie mich", darin bist du anscheinend super. zumindest denkst du das :>
"menschen mit deinem charakter" du glaubst nach 2-3 posts meinen charackter zu kennen ? bist du supermann ?

ist schon klar , jez wo dir die argumente ausgehen kommt nur noch ein "leck mich doch" das is unter meinem niveau.

ganz große nummer. du mußt mir auch nichtmehr drauf antworten für mich ist das ganze nun auch abgehakt.
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Re: Kiffen?

Beitragvon daSchäf » 21. März 2009 19:23

@ ewokin
Alter, du solltest dir zweimal überlegen wenn du jemanden an den Pranger stellst. Nur weil es Meinungsverschiedenheiten hat, musst du doch nicht irgendwen (keine Ahnung mit wem du da n Prob hattest) denunzieren! Denk dir deinen Teil, wenn du ignoriert wirst.
Und, an die Person die sowas von sich gibt:  :108: Du bist mir suspekt. Naja, zumindest deine paradoxen und nicht unbedingt vorurteilsfreien Aussagen.

@ Fes
Kein Kommentar :zwink:

@ Sorcerer
Ich bin überrascht und das nicht negativ! Aber es steckt mir immer noch zuviel Halbwissen und Hörensagen in deinem Post. Liegt aber nicht an mir sowas richtig zu stellen. Ist mir einfach zuviel Arbeit^^
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.
- Schopenhauer
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Re: Kiffen?

Beitragvon ewokin » 21. März 2009 19:53

ich hab es mir zweimal überlegt und keine namen genannt, was ich "pasted" hab waren pms, können also höchstens foren-admins nachforschungen anstellen wer es war.
bin mir nichtmal mehr so sicher ob er das lesen kann wenn er mich auf ignore hat ? naja egal, es muste halt raus und wer so austeilen kann... sollte auch einstecken können.

"Aber es steckt mir immer noch zuviel Halbwissen und Hörensagen in deinem Post. Liegt aber nicht an mir sowas richtig zu stellen. Ist mir einfach zuviel Arbeit^^"

*scheibe von dir abschneid*

lg
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Re: Kiffen?

Beitragvon boralmar » 25. März 2009 13:13

ich seh schon.. werde fachkundig vertreten ;-) 3-5g ist durchaus machbar. an schlimmen tagen vervielfacht sich das beliebig, vor allem wenn ich den ganzen tag zeit hab. nicht dass ich stolz drauf wäre, um nicht missverstanden zu werden. rauche übrigens ausschliesslich tüten und blunts. was andres kommt mir nicht in die tüte :)

muss sagen ich steh jetzt wieder an dem punkt wo ich mir überlege ob ich nicht einen weiteren versuch starten sollte um aufzuhören. es geht mir im moment recht gut und so könnte ich wohl auch die kraft dafür aufbringen.

was mich einfach vor allem davon abhält ist dass ich nachher in ein riesen loch falle und nicht mehr rauskomme. vielleicht hab ich mir auch nie genug zeit gegeben, jedenfalls kommt mein antrieb zum völligen stillstand und ich schotte mich komplett ab. bis jetzt hab ich das nie länger als 6 monate ausgehalten, hab dann jedesmal wieder aufgegeben.

war zum teil schon erstaunlich was die erste tüte nach einer pause mit mir angestellt hat. letztesmal bin ich nach monatelangem im bett rumhängen und lesen sofort aufs rad gesprungen, 20km gefahren, bin wieder unter leute gegangen und war den ganzen tag auf achse.
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Re: Kiffen?

Beitragvon Frosch » 25. März 2009 19:49

Kiffen ist auch ne Selbstmedikation, und beruhigt nicht nur, ist auch eine Paradox Wirkung.

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