Suchtgefährdung

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Eva
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Suchtgefährdung

Beitragvon Eva » 11. April 2005 07:46

Guten Morgen @All.
Im Zusammenhang mit ADHS wird häufig ein Suchtverhalten, eine Suchtgefährdung erwähnt. Ob Nikotin, Alkohol, Kaffee, Tabletten oder Cannabis ... meist ist es für die Betroffenen eine Art der unbewussten Selbstmedikation. Den Wenigsten scheinen die Zusammenhänge jedoch transparent zu sein.

Ein Bekannter berichtete mir, das er nach der Arbeit zu Hause ersteinmal eine halbe Flasche Rotwein buchstäblich in sich hineinschütten muß um "herunterzufahren" ... sich entspannen zu können.
In einem anderen Fall ist es der regelmäßige Konsum von Cannabis der zur Entspannung und "Ruhe im Kopf" führt.

Unter MPH lässt dieses Suchtverhalten oft entweder deutlich nach, oder wird ganz aufgegeben. Viele schaffen es sogar der Zigarette abzuschwören.

Vielleicht hat der/die Ein oder Andere den Mut über eigenes Suchtverhalten ( so vorhanden ) zu schreiben!?
Ich möchte dieses Thema gern einfach transparenter machen und Verständniss für die Zusammenhänge wecken.
LG Eva
Alles über Deichhöhe ist überflüssig! :winy:
NicoleLehrerin
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Suchtgefährdung

Beitragvon NicoleLehrerin » 11. April 2005 22:43

Huhu Eva,

Ich kann mithalten...aber mit extremen Kaffeekonsum, der sich bedauerlicherwiese nach den Schwangerschaften und der damit verbundenen Abstinenz nun wieder gefährlich einzupendeln versucht!

Zum Weinproblm: Da muss man wirklich aufpassen, wenn wir was im Haus haben, neige ich auch dazu, abends 2-3 Gläser trinken zu wollen, nur:
ich weiß wohin das führen kann, wenn man einen Vater hat, der Alkohliker ist, dann denkt man anders darüber! Jedenfalls ich! Ich muss aber ebenfalls aufpassen, dass so etwasnicht zur Gewohnheit wird!


Und zum Kaffee:
2 Kannen Kaffee? Minimum bei mir heute waren leider 9 Becher (der Kaffeeautomat ist schuld!!!), ähmm, wieviel ist das in Kannen gerechnet?? Schreibe nicht von Tassen!

Vielleicht wirds weniger, wenn Sophie anfängt durchzuschlafen!

Lg von Nicole ;D
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Ohne Begeisterung ist noch nie etwas Großes geschaffen worden!
claudia_ke

Suchtgefährdung

Beitragvon claudia_ke » 11. April 2005 23:15

Hmm... Ich rauche nicht (habe es auch nie probiert), Alkohol und Kaffee mag ich nicht, mit "richtigen" Drogen bin ich auch noch nie in Berührung gekommen, mein Tablettenkonsum beschränkt sich auf echtes Kranksein...

Was bleibt da noch? Könnte man etwa meinen Süßigkeitenkonsum als Sucht bezeichnen?  :icon_mrgreen:

Was will ich eigentlich damit sagen? Keine Ahnung, vielleicht nur, daß es Ausnahmen von der Regel gibt?! Oder daß das Suchtverhalten bei leichtem ADS nicht auffällig ist/sein muß?!

Liebe Grüße,
Claudia
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Ulli
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Suchtgefährdung

Beitragvon Ulli » 12. April 2005 08:12

Guten Morgen !!
Ob man bei mir von "Suchtverhalten" sprechen kann, wage ich zu bezweifeln, aber ich halte es mit Garfield:
"Sprich mich nicht an, bevor ich nicht meine 2. Tasse Kaffe getrunken habe!"
So über den Tag verteilt brauche ich schon meine 6-8 Haferl Kaffee, sonst bin ich ungenießbar.
Ich hab aber auch gemerkt, dass ich z.B.ohne Kaff nichts geregelt kriege, so unruhig bin ich, aber nach dem 2. Becher fange ich an mich zu ordnen...
Ist halt meine Art der Medikamentösen Therapie, solange ich noch nicht weiter bin..
Liebe Grüße und schönen Tag allerseits!! ;)
Uli
Teleri

Suchtgefährdung

Beitragvon Teleri » 12. April 2005 10:31

Hallo,
@claudia:
So hält mein Männe es auch (und der ist Nicht-ADSler, by the way). Nur, dass Männe eben nicht unruhig ist ohne Kaffee, sondern gar nicht erst in die Hufe kommt, und ansprechbar ist er dann auch nicht so wirklich   :icon_wink:

Lieben Gruß, Teleri
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Anonymer User

Suchtgefährdung

Beitragvon Anonymer User » 12. April 2005 13:15

Moin,

ich hab mal zwei Jahre ziemlich viel Alkohol auf Feten getrunken und sah aufgeschwemmt und krank aus ? hab mich von meinem Freund getrennt und nicht mehr gesoffen. Da war ich unter 20.

Dann kam eine Phase wo ich gekifft habe, nachdem ich das Rauchen aufgab. Zwei Schachteln am Tag sind teuer und ungesund, kiffen war insofern ?gesünder?. Ich habe gemerkt, daß ich mich damit ruhigstelle und als auch diese Beziehung zuende war, kiffte ich auch nicht mehr. Beine Entzüge waren heftig, also kiffen und rauchen, ich brauchte etwa 2 Monate um nicht mehr ständig an Zigaretten bzw. Joint zu denken.

Heute hab ich MPH (Medikinet), trinke höchstens meine 2-3 Tassen Kaffee, morgens, das brauche ich. Alkohol vertrage ich sehr schlecht und bekomme Magenprobleme, kiffen interessiert mich einfach nicht mehr.

Ich trinke Rotwein oder ein Alsterwasser, wenn ich Leute besuche, dann nur abends und selten über den Durst (*ggg* @Nicole, die mich immer wieder verführt, wenn ich an die Flaschen an Sekt denke beim letzten Treffen), wobei zwei Gläser Sekt mich reichlich dusselig machen und der nächste Tag für mich hinüber ist. Ist wirklich so, Nicole, ich vertrage den Kram nicht.

Ich kauf mir gerne mal eine Miniflasche Rotwein, die ich auf zwei Abende verteile, max. ein Glas 0,2l am Abend, höchstens zweimal die Woche ? als Limit. Mehr wäre für mich bedenklich, mein Dad ist Alkoholiker geworden mit diesen 1,2,3 Bierchen um sich müde zu trinken.

Zumal ich ein Problem mit MPH ? Rebound und Alkohol habe, ich finde das gesundheitlich nicht prickelnd. Die große Gefahr ist, daß viele Menschen das nicht sehen, oft nur bei anderen Leuten, aber nie sich selbst als gefährdet einstufen würden.

Jo, ich glaube schon das ich mich in der Gruppe schnell hinreißen lasse, Alkohol zu trinken. Insofern bin ich gefährdeter als andere Menschen, obwohl ich weiß wie bescheiden es mir auch nach geringeren Mengen Alk am nächsten Tag geht. Und ich weiß wie schnell man sich selbst belügt und einredet, daß die 2 Gläschen nichts ausmachen. Na, ich kümmere mich nicht um meine Mitmenschen, muß jeder selbst seine Erfahrungen machen, sonst muß ich mich in Kassandra umbenennen, und bekanntlich hat die kluge Frau auch nicht verhindern können, daß die Trojaner das Pferd in die Stadt holten.

LG,
Ellie ;)
claudia_ke

Suchtgefährdung

Beitragvon claudia_ke » 12. April 2005 13:26

Ups, das hatte ich vergessen. Aber auch wenn ich zur Zeit kein MPH o.ä. nehme (stille noch, komme außerdem erstmal noch ohne Medis zurecht), gehört das für mich zu "echtem Kranksein" dazu. Mit "echt" meinte ich eben notwendig/sinnvoll, im Gegensatz zu Medikamenten, die jemand nimmt, weil er davon abhängig ist (und die Medis eigentlich nicht bräuchte).

Liebe Grüße,
Claudia
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melpomene

Suchtgefährdung

Beitragvon melpomene » 12. April 2005 17:28

Was Kaffee und Zigaretten angeht, gebe ich offen zu extrem süchtig zu sein.

Mit 17 hatte ich eine heftige Saufphase, die dann irgendwann im Notarztwagen geendet hat. Danach hab ich dann nur noch in Maßen getrunken und mittlerweile gar nicht mehr. Wobei ich sagen muss, Rotwein fand ich schon immer eklig. Nach der Saufphase kam mit 19 dann die extreme Kiffphase. Damals war ich noch in der Ausbildung und hab all meine Arbeiten zugekifft geschrieben. Das war der Hammer. Wusste gar nicht, dass ich so gute Noten schreiben kann. Hab aber trotzdem dann irgendwann mal damit aufgehört.

Zählt Zucker auch als Sucht? Ich ertränke meinen Kaffee förmlich in Zucker. Die Leute kucken da immer amüsiert zu, wenn ich den halben Zuckertreuer da reinkippe.
Eva
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Suchtgefährdung

Beitragvon Eva » 12. April 2005 17:35

:icon_eek: Bitte ein bischen Kaffee zum Zucker!

Die Phase hatte ich auch. Auf eine normale Tasse Kaffee 3 große Löffel Zucker. Hat mich immer gewundert das ich trotzdem gertenschlank blieb.
Heute nehme ich auf einen großen Becher Kaffee drei Süsstoff und werde langsam rund   :aufsmaul_2:  LG  Eva
Zuletzt geändert von Eva am 16. Juli 2007 18:59, insgesamt 1-mal geändert.
Alles über Deichhöhe ist überflüssig! :winy:
melpomene

Suchtgefährdung

Beitragvon melpomene » 12. April 2005 17:50

Vielleicht solltest du wieder auf Zucker umsteigen. ;)
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Andrea (Pinky)
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Suchtgefährdung

Beitragvon Andrea (Pinky) » 12. April 2005 18:21

Hmmm...Suchtgefährdung...

Cola, Cola, Cola, Cola...es geht nicht ohne...da fehlt mir was! ;D

Auf Kaffee kann ich sehr gut verzichten, allerdings nicht auf meinen morgendlichen Schocko-Cappucino aufgesetzt mit dreiviertel Wasser und ein viertel frischer Milch!*gg*

Schocki...auch aber nicht immer...beruhigt mich aber ungemein...Balsam sozusagen... ;)

Alkohol...hmmm...Naja...zwischendurch mal.
Was ich weiss, ist das ich nach Alkohol-Genuß sehr angenehm ruhig und leicht Müde werde.

Drogen...Ja..Zigaretten...ganz viele...mal mehr mal weniger...
Joints? *no comment* ;D

Ansonsten bin ich auch der Meinung, das ich bestimmt suchtgefährdet bin, zumal meine Oma eine Alkoholikerin ist, die jetzt aber seit Jahren eine trockene Alkoholikerin ist.

Vorsichtig muss man hal schon sein...

Achja...die PC-Sucht wird hier irgendwie vergessen*lache*

LG
Trini
☺☺☺Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
*Mahatma Gandhi*

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Suchtgefährdung

Beitragvon chaotin » 12. April 2005 18:43

Nein Eva, Du bist nicht die Einzige.
Bevorzuge jedoch an alkoholischem lieber Bier, rauche wie ein Schlot, trinke Unmengen Kaffee, trotz Medis!
Alles ÄH!!!
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Suchtgefährdung

Beitragvon Ulli » 13. April 2005 08:22

Hall,
Ich hab mich vielleicht nicht richtig ausgedrückt,mit
"sprich mich nicht an, bevor ich meine 2. Tasse Kaffe getrunken habe"
Ich bin alles ander als ein Morgenmuffel, ich komme auch nicht "nicht in die Gänge", ganz im Gegenteil.
Aber ohne die besagte Dosis Kaffee benehme ich mich wie eine wildgewordene Flipperkugel. Ich schieße von einer Ecke in die andere, fange überall etwas an, lasse es wieder liegen und im Endeffekt hinterlasse ich mehr Chaos, als vorher war. Tut dann der Kaffe seine Wirkung, gelingt es mir leichter, mich zu organisieren. Das ist halt meine Erfahrung.
Liebe Grüße
Ulli ;)
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Suchtgefährdung

Beitragvon Helena » 13. April 2005 10:21

tja, was die Süchte anbelang, liegt das bei mir auch ein wenig anders als bei den meisten.

ich rauche nicht mehr seit 6 jahren
trinke nur selten und dann so wenig, das ich höchstens nen schwips hab
nehme außer mph kaum medikamente

aber - ich bin fress-süchtig. gibts probleme, kann ich das nicht mehr kontrollieren und nehm mal eben in 1-2 wochen 3-6 kg zu }:(
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Re: Suchtgefährdung

Beitragvon anna222 » 18. Januar 2009 11:48

Binge- eating, meine neueste Macke. Ich bin zwar noch nicht übergewichtig, aber dann bekomme ich diesen kleinen runden Bauch und bekomme auch Schmerzen davon. Bin vorsichtig am Sporteln ( da auch enormer Bewegungsdrang, eine Straßenbahn benutze ich selten, fast alles wird abgelaufen) Außerdem bin ich latent von Baldrian und Kaffee abhängig.
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Re: Suchtgefährdung

Beitragvon Hekty » 12. April 2009 13:58

:winken: Hallo  :winken:

Ich nehme Kaffee Methylphinddat zu mir die nicht immer als normale Medikation (Vom Arzt soll ich nur eine am Tag nehmen 10 mg) Nehme von den wohl mal am Tag verteilt ca 10 Tabletten (a 10mg). Brauche mein Kaffee über den Tag verteilt und so meine 24 bis 30 Marlboro. Über schlaflose nächte auch wohl mal mehr.

Ich würde selber von mir sagen das meine Suchtgefährdung nicht gerade niedrig ist. Denke schon graume Zeit über Drogen nach. Habe bis jetzt nichts angerührt. Kaufe mir wohl mal ne Flasche Bier. Aber auch nur dann wenn ich kein Auto fahren muß. Deswegen will ich den Lappen nicht verliehren. Und ich will andere Personen damit nicht hineinziehen. Vorher würde ich mich lieber selbst anzeigen.
Ihr lacht über mich, weil ich anders bin..?!?
Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid..

*Quelle* Kurt Cobain
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Re: Suchtgefährdung

Beitragvon BettinaLev » 12. April 2009 14:11

[quote="claudia_ke"]
Hmm... Ich rauche nicht (habe es auch nie probiert), Alkohol und Kaffee mag ich nicht, mit "richtigen" Drogen bin ich auch noch nie in Berührung gekommen, mein Tablettenkonsum beschränkt sich auf echtes Kranksein...

Was bleibt da noch? Könnte man etwa meinen Süßigkeitenkonsum als Sucht bezeichnen?  :icon_mrgreen:

Was will ich eigentlich damit sagen? Keine Ahnung, vielleicht nur, daß es Ausnahmen von der Regel gibt?! Oder daß das Suchtverhalten bei leichtem ADS nicht auffällig ist/sein muß?!

Liebe Grüße,
Claudia
[/quote]

Ich zähle unkontroliertes Essen und stundenlanges am PC sitzen auch als Suchtverhalten.
Alkohol gibt es bei mir vielleicht 3-4mal im Jahr in Maaßen, das heißt mal n Radler oder ein Sekt...geraucht habe ich auch noch nie und Drogen jeder Art hatte nie einen Reitz auf mich.
Seit ich MPH nehme, esse ich etwas kontrolierte und bewusster. Am PC verweile ich auch nicht mehr so lange wie vorher.
:biene3:  2
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Re: Suchtgefährdung

Beitragvon Sonntagskind » 12. April 2009 15:00

Hallo Eva!
Hallo zusammen!

Interessantes Thema, aber um ehrlich zu sein, hält mich die Tatsache, dass dieses Unterforum auch für nicht registrierte User offen ist, davon ab, hier über dieses doch recht heikle Thema und meine persönlichen Erfahrungen zu schreiben.

Liebe Grüße und einen schönen Ostersonntag!
Sonntagskind
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anna222
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Re: Suchtgefährdung

Beitragvon anna222 » 14. April 2009 14:09

Ich kann ohne leichte Beruhigungsmittel keine Menschenmassen aushalten. Heute morgen habe ich es aber geschafft meinen Auftrag in der Bibliothek zu erledigen. Ich möchte weniger Beruhigungsmittel nehmen, da ich dann oft neige mich zu überschätzen. Risikoverhalten :up_to_something:
fertich
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Re: Suchtgefährdung

Beitragvon fertich » 30. Mai 2009 12:56

Hallo,
Ich bin Neu hier.Ich habe am 4.06.ein Termin in der Uniklinik Freiburg wegen der Diagnostizierung von ADHS.Jetzt habe ich eine Frage:
Und zwar bin ich wie viele ADHS`ler Drogenabhängig.Ich nehme Polamidon und Diazepam.Ich bin in einem Substitutionsprogramm für Heroin Abhängige.Für diejenigen die sich damit gar nicht auskennen.Polamidon/Methadon ist ein ersatzmittel anstelle von Heroin.Ich kenne persönlich 2 Fälle die auch in dem Substitutionsprogramm sind und trotzdem Methylphenidat bekommen.Zu meiner Frage:Ist die Tatsache das ich Polamidon und Diazepam nehme gleich ein aus für eine Behandlung mit MPH?Oder kommt es auf den Artzt an?Weil viele erst durch die Behandlung mit MPH den Drogenkonsum einstellen konnten.Meine Drogenberaterin meinte auch wenn ich Ritalin bekommen würde sieht sie bei mir ein iventuellen Drogengebrauchs Rückgang von 30%.Und ich nehme Ritalin auch schon selber ,wenn ich es überhaupt mal auf dem Schwarzmarkt bekommen sollte.Wenn ich es bekomme dann muss ich einfach zugreifen,weil ich unter MPH erst Fähig bin richtig Aktiv zu werden,Das soll heissen,meine Wohnung sauber zu halten.Konzentrierter und länger am stück zu Arbeiten(zu hause am PC)unhd die Allgemeinen Alltagsdinge auszuführen.Sonst sitze ich nur unmotiviert rum und sehe ein haufen Arbeit und Verpflichtungen und pack es aber nicht die Dinge auch anzugehen.Wenn ich dann MPH habe räume ich auf,erledige meinen Alltag und Arbeite sogar gerne und auch viel Effektiver.
Deswegen hoffe ich das die Tatsache Substitution mit Polamidon+Diazepam kein Ausschlusskriterium darstellt.
L.G.
Flo :winken:
Der Weg ist steinig,aber ich würde ihn auch Barfuss gehen.

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