Rauchen,Schnupftabak oder Kautabak

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Beremere
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Re: Rauchen,Schnupftabak oder Kautabak

Beitrag von Beremere » 14. August 2013 11:25

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[quote="Hanghuhn"]
Vom Zigarettenrauchen kriegt man Krebs in der Lunge, vom Schnupftabak kriegt man Krebs an den Nasenschleimhäuten, und vom Kautabak kriegt man Krebs in der Mundhöhle. Was hättest Du denn lieber?
[/quote]

Vom Zigarettenrauchen kannst du alles drei bekommen. Und noch 14 andere Krebsarten ^^
Aber es ist verständlich und nachvollziehbar, was du sagen willst.

Ich habe eine Frage und zwar weiß ich nicht, was MPH bedeutet. Kann mir das jemand sagen?
greentown
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Re: Rauchen,Schnupftabak oder Kautabak

Beitrag von greentown » 14. August 2013 11:34

Methylphenidat der Wirkstoff bei Ritalin, Medikenet etc.
Was manche für Unachtsamkeit halten, ist in Wirklichkeit das Ergründen des Unergründlichen.
Magic the Gathering
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Beremere
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Re: Rauchen,Schnupftabak oder Kautabak

Beitrag von Beremere » 15. August 2013 11:26

Ah okay vielen Dank. Ritalin kenne ich natürlich, aber die Bezeichung war mir unbekannt.

Mein Sohn (17) ist Raucher und ich habe eine E-Zigarette gekauft für ihn.
Ich war selbst Raucherin (habe mit der Schwangerschaft aufgehört), aber habe damit früher keine Erfahrung gemacht (gab es früher ja wahrscheinlich auch noch nicht). Ich habe mich ein wenig informiert bei e zigarette liquid informiert und dort die Zigarette auch gekauft.
In der Zigarette ist eine Flüssigkeit, in der Nikotin gelöst ist. Beim Ziehen entsteht kein Rauch wie bei einer normalen Zigarette, sondern nur Dampf der für den Raucher und die Umwelt (Menschen um einen herum) kaum und auf jedenfall weniger schädlich ist.
Was mir dazu grade noch einfällt: Vor wenigen Tagen war das auch ein Thema bei der Sendung: "Menschen bei Maischberger". Dort wurde über die Kündigung eines älteren Mieters diskutiert, dem nach 40 Jahren die er in der Wohnung lebt aufgrund Geruchsbelästigung gekündigt worden ist. Es war sehr interessant und dort wurde die e-zigarette auch vorgestellt.
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Hanghuhn
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Re: Rauchen,Schnupftabak oder Kautabak

Beitrag von Hanghuhn » 15. August 2013 21:52

@Beremere, die Sendung habe ich sehr stückhaft auch gesehen. In meiner Familie raucht niemand. Trotzdem frage ich mich, ob bei der Kündigung nicht ganz andere Interessen eine Rolle spielten und das langjährige Rauchen eines inzwischen alten Mannes nur in den Vordergrund gespielt wurde.
LG Hanghuhn
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Nightcrawler
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Re: Rauchen,Schnupftabak oder Kautabak

Beitrag von Nightcrawler » 3. September 2013 01:15

Ich habe 21 Jahre geraucht und gekifft. Nun seit 8 Mt. Nichtraucher und werde es bleiben. Ich habe damals chronisch immer mal wieder Bronchitis Probleme gehabt. Ich wollte aufhören und ging in eine Hypnose Sitzung um mir zumindest die Entzugserscheinungen zu erleichtern. Ich habe nichts mehr da nach angezündet ausser mal eine Kerze und so :)

Ich habe auch vor wegen Adhs eine Sitzung zu machen evt. in nächster Zeit. Das wäre auch kombinierbar gegen mein Fingernagelkauen, Rückenschmerzen ua, hat irgendwie alles ein bisschen wegen Adhs zu tun. Ich habe auch einen MRT machen lassen, der besagt das ich 2 Bandscheibenvorfälle habe. Komischerweise schmerzt das nur chronisch. Hat irgendwie auch einen Zusammenhang mit meiner manchmal zusammensackender Körperhaltung, komischem Sitzen. Ich kann nicht normal sitzen und schon gar nicht lange immer gleich.
Hypnose da glaub ich dran. Wenns beim Rauchen geklappt hat dann klappt das auch bei allem anderen.
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Re: Rauchen,Schnupftabak oder Kautabak

Beitrag von Weggetreten » 22. Juni 2019 12:21

Hallo zusammen,

Kann es sein, dass sich mein Vater durch Zigaretten ruhiggestellt hat und unwissend der Botenstoff Dopamin simuliert wurde?? Ich glaube, er hatte ADHS Züge (Cholerisch, nervös, ungeduldig......), ihm habe ich wohl eventuell auch meinen "Zustand" mitzuverdanken!! Vater war wirklich sehr starker Raucher, mein Opa auch.......Ohne Zigaretten waren sie definitiv zu unausgeglichen!

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Re: Rauchen,Schnupftabak oder Kautabak

Beitrag von Falschparker » 22. Juni 2019 12:53

Hallo Weggetreten,

ja, das kann sehr gut sein. Denn 1. ADHS ist stark erblich und 2. ADHS-Betroffene rauchen überrepräsentativ häufig, es ist eine Art Selbstmedikation.

Deine Beobachtung, dass dein Vater und dein Opa durch Rauchen ausgeglichener wurden, kann gut hinkommen. Viele Raucher sind leider undiagnostizierte ADHS-ler, sie werden nicht angemessen behandelt und ruinieren ihre Gesundheit (und ihr Vermögen) durch ihre Sucht.

Naja, mitzuverdanken- da können sie ja nichts für. Ich habe meinen Kindern auch meine ADHS vererbt. Es gibt erbliche Krankheiten, die so schlimm sind dass man sich ernsthaft überlegen sollte Kinder zu kriegen, aber ADHS gehört nach meiner Meinung nicht dazu.
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Re: Rauchen,Schnupftabak oder Kautabak

Beitrag von Weggetreten » 22. Juni 2019 22:19

Hallo Falschparker,

ja, mein Opa und mein Vater haben sich kaputtgeraucht, sind trotzdem noch 72 bzw. 73 Jahre altgeworden, mein Onkel (Kettenraucher) hat Krebs mit 1% Überlebenschance, aber er lebt noch, da bei ihm eine neuartige Therapie angewandt wurde (auch wenn er zwischendurch zusätzlich einen Schlaganfall+leichten? Infarkt) erlitten hat.

Danke ansonsten, dass du meine Analyse bzw. Schlussfolgerung bzgl. meines Vaters usw. bestätigen kannst.

Na ja, ich selber bin manchmal schockiert, dass ich etwaigen Kindern Autismus/das Aufmerksamkeitsdefizit vererben könnte in dieser Ellenbogengesellschaft....und ich ja als Vater wohl wegen meiner "Besonderheiten" auch weniger zu gebrauchen bin......

ja, Falschparker, ich wünsche Dir und den Deinen alles Gute!!

mfg
Milagros
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Re: Rauchen,Schnupftabak oder Kautabak

Beitrag von Milagros » 24. Juni 2019 22:28

Hallo weggetreten,

die Sache mit dem Weitervererben sehe ich etwas gelassener. Klar möchte ich meine Schwierigkeiten mit dem Leben nicht an meine Tochter weitervererben. Vorallem nicht die Abhängigkeitsgeschichten, die gehen bei mir über das Rauchen hinaus. Ich kann jetzt nicht sagen, ob mich das Rauchen an sich beruhigt, oder das der Effekt des Befriedigens der Sucht ist. Ich habe noch keine ärztliche AD(H)S-Diagnose und bei meiner Tochter vermute ich es nicht. Aber Kinder nehmen einen einfach wie frau ist. Klar nutzt sie es aus, wenn ich z.B. vergesse, das ich ihr gesagt habe, sie soll aufräumen :D. Ich versuche einfach die beste Mutter zu sein, die ich sein kann. Jede/r hat ja auch positive Eigenschaften. Ich bin zum Beispiel sehr begeisterungsfähig und finde Insekten auch genauso spannend wie sie oder laut singen und natürlich alles, was mit Bewegung zu tun hat. Wenn mein Mädchen und ich beide AD(H)S-ler wären, könnte ich mir auch vorstellen, dass ich 1.mehr Verständnis hätte, weil ich die selben Probleme auch kenne und 2.ihr vielleicht ersparen könnte, sich dann mit 38 mit dem Thema herumzuschlagen. Wenn mir bloss die Organisation (Kinderbetreuung!) nicht so schwer fallen würde..
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Re: Rauchen,Schnupftabak oder Kautabak

Beitrag von Weggetreten » 30. Juni 2019 21:15

Hallo Milagros,

du versuchst die beste Mutter für Deine Tochter zu sein, wie es irgend möglich ist. Das finde ich schon mal sehr gut. Vorbild zu sein.....und möglicherweise wird die Tochter entsprechend charakterlich gefestigt sich entwickeln, und es wird sich möglicherweise weitergehend kein Abhängigkeits- oder Suchtproblem bei ihr entwickeln. Ich schätze dich so ein, dass dich auch eine ADHS Diagnose nicht aus der Spur wirft. (es gibt ja auch genug Hilfsangebote, wir leben ja nicht hinter dem Mond)

Mich selber hat meine Spielsucht manchmal richtig fertig gemacht, ich hatte auch Geldprobleme, ein überzogenes Konto usw. Ich möchte nicht, dass etwaigem Nachwuchs von mir auch so etwas blüht zb. oder Arbeitsplatzverlust durch Chaotismus, falsches Verhalten usw....

Na ja, bei den Hilfsangeboten heutzutage sollte man dass Ganze wirklich gelassener sehen, nur ich habe halt selbst viele schlechte Erfahrungen im Leben gemacht, auch bin ich recht perfektionistisch/idealistisch als auch stur.....

mfg von Weggetreten
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