Kiffen?

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daSchäf
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Re: Kiffen?

Beitragvon daSchäf » 25. März 2009 23:53

@ Frosch
Nicht zwingend. Ab einer bestimmten Menge an Dröhnung ist auch keine paradoxe Wirkung mehr da. Das gilt nur für "medizinische" Mengen, wie auch z. B. bei multipler Sklerose oder Aids, dort wie hier um den Alltag erträglicher zu machen. Bevorzugt werden hier kleine Mengen (um die 0,2 g Tagesration) eines "hochprozentigen" Haschischs, wie z. B. "Ice-o-lator" eingenommen. Aber die Diskussion zur medizinischen Anwendung findet wo anders statt.

@ ewokin
Ironie und Fingerzeig zur Kenntnis genommen, danke.
So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.
- Schopenhauer
Frosch
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Re: Kiffen?

Beitragvon Frosch » 26. März 2009 06:58

@ Da Schääf,

stimmt schon, ist nicht zwingend so. Kann sein, muß aber nicht. Letzlich muß das jeder selber wissen, und herausfinden.
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Höddelihöddeli
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Re: Kiffen?

Beitragvon Höddelihöddeli » 12. Mai 2009 11:35

Hi @all,

Seit 3 Wochen nehme ich MPH.
Das ganze verschreibt mit ein Suchtmediziener.
Mein Leben ist jetzt ganz anders. Ich habe nicht mehr den Drang zu kiffen. Die Symptome vom ADHS sind fast ganz weg.
Abends rauche ich noch 2 Köpfe zum abschalten.
Tagüber würde ich nicht mehr auf die Idee kommen zu rauchen.
Dennoch merke ich auch, dass sich Kiffen und MPH irgendwie gegenteilig verhalten. Ich mache mir jetzt gedanken wie ich das noch besser hin bekomme.
Mit dem Kiffen wollte ich schon vor MPH aufhören. Der Arzt sagte zu mir im ruhigen Ton,
als ich fragte wie ich aufhören soll, das sich das von ganz allein ergibt.
Ihr werdet es nicht glauben, aber ich denke er hat mit der Vermutung Recht.

de Marco
Lieber heimlich schlau, als unheimlich doof...
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Re: Kiffen?

Beitragvon Frosch » 13. Mai 2009 10:02

Das ist doch toll! :smt023:
Da bist Du auf dem richtigem Weg, denke Dein Arzt wird recht behalten, die 2 Köpfe abends wirst Du sicher auch nicht mehr benötigen, wenn Du mal genauer in Dich reinschaust.
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cellardoor
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Re: Kiffen?

Beitragvon cellardoor » 13. Juni 2009 21:26

[quote="StellaS"]
Also erst mal, 5 Gramm an einem Tag, das schafft man doch gar nicht. Das haben wir damals in unserer schlimmsten Zeit nicht geschafft, und wir haben zu dritt nur pur- Köpfchen geraucht.
Die Menge ist utopisch.

Zum kiffen Allgemein, es ist ein wunderbares Mittel für das Aussitzen von Problemen.
Man wird sich der schrecklichen Langweile seines eigenen Lebens nicht bewusst, kann so wunderbar jahrelang NICHTS tun. Und das mit Spaß. Musik an, zocken, Süßes, mehr braucht es nicht.

Wehe man hört damit auf. Die eigenen 4 Wände werden einem viel zu langweilig.
Man hat nun zwei Möglichkeiten.
Entweder man fängt an etwas gegen die Lehre im eigenen Leben zu machen, oder man fängt an wieder zu kiffen.


Gras als Dauer-Medi halte ich auch für denkbar ungeeignet.
Irgendwann kehrt sich alles um, und man wird mega-psycho davon.
[/quote]

Sorry das ich einen so alten Thread mal wieder nach oben hol  - aber das sind mal wirklich wahre Worte!

Erstmal hab ich mit 14 geraucht, 1 Jahr regelmässig nach einem Umzug von meinem Dad zu meiner Mum dann wie gesagt "neues Leben" begonnen und komplett aufgehört.
In der Lehre dann wieder umegzogen, neue Stadt - neue Leute und die meisten davon haben aiuch gekifft bzw. bin ich so wieder in diese Kreise geraten.

Eigentlich war mein Konsum immer so +/- 1 gr, seit ich die Diagnose Bipolare Störung hab und Medis nehme ist der Konsum auf ca. 1,5-2,5 gr angestiegen, hängt aber auch damit zusammen das ich den Großteil des Tages zu Hause bin da noch Krankgeschrieben.

Mach regelmässige Pasen indem ich zu meinen Eltern fahr und paar Tage in dem Dorf bleib. Mit der Abwechslung und den anderen Leuten fällt mir der Konsum nicht so arg stark auf. Nur nachts wen dann alle schon schlafen gegangen sind, im Fernsehen wie immer nichts läuft - das Internet auch schon vielzuoft durchforstet.. dann gehts mir schon immer recht and die Substanz so wie jetzt gerade Beispielsweise :)

Bisher habe ich noch keine Diagnose auf ADS allerdings bin ich vom kiffen nicht gleich "stoned" sondern immer noch in der Lage ganz normalen Alltagsdingen nachzugehen.
Das ich nach der Arbeit, also gleich nach dem Aufstehen zur Bong greif und erstmal nen Topf flutsch ist eigentlich normal und der Vormittag vergeht so wunderschön schnell in der Arbeit und es macht deutlich mehr Spaß (wobei ich sagen, ich mag meine Arbeit) Um 11/12 merk ich´s dann schon das der Körper langsam abgebaut hat.

Grüßte Problem ist bri mir der Schlaf ohne THC, trotz Medikation (Seroquell momentan, davor Zyprexa) hab ich meine Einschlafprobleme weil mein Kopf einfach ned ausgeht.

Konnte jetzt wieder fast 2 Tage gar nicht schlafen, hab dann die Dosis verdoppelt und es lief schleppend und nach dem verdreifachen, wobei ich am therapeutischen Hchstmaß angelangt bin gings dann endlich allerdings hatte ich einen Überhang.

Hoffe das wird besser wenn ich erstmal richtig diagnostiziert wurde.

Schöne Grüße,
cellardoor
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Re: Kiffen?

Beitragvon Frosch » 14. Juni 2009 08:20

@ Cellardoor,

hast Du denn schon einen Termin zwecks Diagnose?
Kenne mich nicht mit Bipolaren Störungen aus, kann ich also nicht so beurteilen, aber Du bekommst doch Medikamente, und kiffst zusätzlich, hast Du mal versucht das kiffen "runterzufahren" und ganz weg zu lassen? Es hat doch schon mal geklappt, wie Du sagtest, als Du vom Vater zur Mutter gezogen bist. Vielleicht sind es die momentanen Umstände, die Dich nicht zu Ruhe kommen lassen.
THC macht zwar nicht körperlich Abhängig, aber eine psychiche "Abhängigkeit" mal krass ausgedrückt, muß ja nicht sein!, macht sich aber durch z.B. Einschlafprobleme OHNE bemerkbar,  Du weißt, Du kannst damit besser schlafen, also kiffst Du, weil Du sonst nicht einschlafen kannst, meinst Du,  (mal angenommen) könntest Du aber herausfinden, in dem Du es ein paar Tage (nicht 1 oder 2, schon ein bißchen mehr) nicht als Einschlaflösung benutzt.
Wie gesagt, ich kenne mich mit BIPO Störung nicht aus, auch nicht mit den Medikamenten die Du bekommst, aber nach Deiner Beschreibung, das es mal ohne klappte, Du dann wieder angefangen hast, und der Konsum dann gestiegen ist, sieht für mich nicht danach aus, das es an den Medikamenten oder so liegen könnte, sondern eher an eine Gewöhnung an THC.

LG Frosch
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Re: Kiffen?

Beitragvon agathe » 14. Juni 2009 10:37

ich möchte nur mal drauf hinweisen, das bei der definition "kiffen"evtl doch verschiedene drogen gemeint sind..

es gibt eklatante wirkungsunterschiede zwischen dem "alten" haschisch/gras  und dem "neumodischen", aber scheinbar überwiegend nur noch käuflichen genmanipulierten gras (skunk)!!
die meisten jugendlichen kennen gar nichts anderes mehr,dabei hat skunk mit kiffen soviel zu tun, wie methylalkohol mit einem glas guten wein..

skunk hat durch die genmanipulation einen bis zu 10-fach höheren thc-gehalt als "normales" gras, und führt nachweislich gehäuft zu psychosen (bes. paranoia und verfolgungswahn) und depressionen.
da kann (u.a.)  die kjp/drogenambulanz  in hh-eppendorf ein lied von singen...( es gibt da links zu spiegel und sternartikeln zu dem thema, die ich aber grad nicht mehr finde)
immer mehr -junge!-jugendliche kommen nach wirklich kurzem gebrauch von diesem gen-gras mit den beschriebenen störungen in behandlung...
Zuletzt geändert von agathe am 14. Juni 2009 10:38, insgesamt 1-mal geändert.
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cellardoor
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Re: Kiffen?

Beitragvon cellardoor » 14. Juni 2009 13:43

Danke für euere Antworten.

@Fosch: Schlafprobleme vom THC Entzug machen sich eher duch Alpträume und Schweißausbrüchen bemerkbar, davon wirdm an auch wach, allerdings ist das nach 3-5 Tage immer vorbei. Psychische Abhängigkeit ist nicht zu verachten das weiß ich selbst, momentan ist mein Ziel es stark zu reduzieren und irgendwann in naher Zeit auch komplett aufzuhören - denk eigentlich immer noch das es mir einfach irgendwann zu blöde wird und ich aufhör. Momentan gibt es mir aber zu viel,  wobei ich versuch diese Monat komplett zu pausieren.

Ich hab in nem anderen Thread exakt die gleichen Schlafprobelme gefunden, Einschlaf- und Durchschlafstörung.daher kann eigentlich den Konsum als (Haupt-)Grund ausschließen.

@agathe: Sorry, aber das ist quatsch. Das Grass der Hippies hatte nen Gehalt von 5-7%, mittlerweile sind es 10-20%, die große Spanne entsteht durch die enorme Auswahl an Sorten. GENMANIPULIERT ist da gar nichts, die neuen Sorten sind durch Kreuzungen entsanden. Man hat Pflanzen mit den besten Eigenschaften und Phänomenen gekreuzt. Durch die ständigen Kreuzungen entstehen immer wieder neue Sorten.

Die Konzentration des THCs spielt in meinen Augen auch keine Rolle, wenn ich Öl rauch das zu 90% THC Gehalt hat bin ich 6 Stunden zu, als wenn ich normales Grass rauch und nach 2 Stunden wieder normal bin. Man kann sich nicht überdosieren mit Cannabis, irgendwann wird die Wirkung einfach nicht mehr stärker, man raucht nur noch um sein "Level" zu halten..


Aber eins is klar, auf Dauer ists einfach nix und ich will auch aufhören, war lang genug jetzt - wird langsam Zeit erwachsen zu werden ;)
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Re: Kiffen?

Beitragvon agathe » 14. Juni 2009 16:37

[quote="cellardoor"]


@agathe: Sorry, aber das ist quatsch. .  .................Man kann sich nicht überdosieren mit Cannabis, irgendwann wird die Wirkung einfach nicht mehr stärker, man raucht nur noch um sein "Level" zu halten.. [/quote]

zu 1. sorry, das ist kein quatsch.... skunk wurde durch genmanipulation ins rennen geschoben (da warst du etwa 10 jahre alt  :-) ).. nicht umsonst ist die wirkung derart "verheerend"..

2. das ist richtig...
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Re: Kiffen?

Beitragvon Frosch » 14. Juni 2009 19:44

@ Agathe,

zu den Gen Manipulierten Geschichten kann ich nicht viel sagen, habe ich noch nie gehört.
Aber bekannt sind mir die Kreuzungen die Cellardoor beschreibt, die soweit ich weiß, eine andere Art der Wirkung haben, nicht jedes Gras und auch nicht jedes Hasch, wirkt gleich, soviel ist klar, und dann kommt es ja auch noch drauf an WIE man es raucht.

@ Cellardoor,

meiner Meinung nach solltest, Du wirklich Deine Diagnose auf ADHS abwarten, und den Arzt aber auch von Deinem THC Konsum informieren, das halte ich schon für ziemlich wichtig, da viele ADHS`ler sich unter anderem mit THC Selbtmedikamentieren, wenn der Arzt sich nicht, auskennen sollte (Zusammenhang ADHS/THC oder Selbstmedikamentation, wie auch immer) solltest Du einen entsprechenden Arzt suchen, der sich auskennt. Das wäre in meinen Augen der richtige Weg, da Du auch die BIPO Störung angesprochen hast, und ich denke da kann nur jemand mit entsprechender Ausbildung hilfreich sein.
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Re: Kiffen?

Beitragvon boralmar » 15. Juni 2009 09:28

mag vielleicht kein quatsch sein, irrelevant ist es dabei allemal ;-)
und dass jemand nach 'kurzem' einmaligem konsum ambulant eingeliefert wird, hör ich heut zum ersten mal.
Zuletzt geändert von boralmar am 15. Juni 2009 09:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kiffen?

Beitragvon agathe » 15. Juni 2009 14:44

[quote="boralmar"]
mag vielleicht kein quatsch sein, irrelevant ist es dabei allemal ;-)
und dass jemand nach 'kurzem' einmaligem konsum ambulant eingeliefert wird, hör ich heut zum ersten mal.
[/quote]

1. irrelevant dann nicht, wenn die wirkungsweisen derart auseinandergehen, wie beschrieben.. dann ist nämlich kiffen nicht mehr gleich kiffen und hat andere begleiterscheinungen..

2. von einmalig hab ich nirgends was gesagt....  :up_to_something:
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Re: Kiffen?

Beitragvon boralmar » 15. Juni 2009 15:07

1. ich hab das aus dem grund als irrelevant abgetan, weil es mir so schreierisch nach 'genmanipulation, böööse' geklungen hat. ob der thc gehalt nun durch genmanipulation, kreuzung oder andere verfahren drastisch erhöht wird, spielt von mir aus gesehn keine rolle. vor allem, wenn du ganz spezifisch von einer sorte sprichst.

aber ich geb dir natürlich recht, dass das mit dem ursprünglichen, traditionsbehafteten hanf rauchen wenig gemein hat.

2. so in der art kommts aber rüber, wenn du von 'wirklich kurzem gebrauch' redest.. klang halt auch relativ.. schreierisch ;-)

aber was solls, was streiten wir uns über details ;-)
Zuletzt geändert von boralmar am 15. Juni 2009 15:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kiffen?

Beitragvon rakete » 30. Mai 2013 14:38

[quote="chaosgoat"]
Hi Tim,

ich kenne das auch genauso wie Du es beschreibst. Bin 37, kiffe seit rund 7 Jahren täglich. Rund ein halbes Gramm, verteilt auf 4-5 Joints - also recht niedrig dosiert.

Hab zuletzt mal probiert, es einzustellen - da ging es mir so wie von Dir beschrieben. Ich hab dem rumsurfen schließlich folgendes Dokument gefunden:

http://www.cannabis-med.org/german/jour ... 8_01_1.pdf

Schlussfolgerungen

Der beschriebene Fall lässt daran denken, dass bei
Vorliegen einer ADHS - einer Störung, die sich durch
eine veränderte Aktivierungslage auszeichnet - es in
Einzelfällen durch THC zu einer Regulierung der Akti-
vierung auf ein mittleres Aktivierungsniveau kommen
kann. Dies ist im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit
als optimal anzusehen. In dem beschriebenen Fall hat
sich dies sowohl auf die Leistungsfähigkeit als auch
auf das Verhalten und die Befindlichkeit positiv aus-
gewirkt.

Mir scheint, als sei ich so ein "Einzelfall". Du vielleicht auch?

Ich bin noch nicht diagnostiziert (näxte Woche) und hab somit auch keine Erfahrung mit Ritalin. Es heißt, die Lust auf Kiffen ginge davon zurück. Auf der anderen Seite hat bei dem in dem Bericht beschriebenen Probanden das Ritalin gar nicht gewirkt.
Insofern hoffe ich mal, dass dies bei mir nicht so ist.

Kiffen hilft mir zwar (ich krieg, seit ich regelmäßig kiffe, mehr auf die Reihe - kein Witz / nicht direkt nach der Tüte, aber so im gesamten), aber die Beschaffung ist halt immer nervig. Außerdem bekämpft es lediglich die innere Unruhe und reguliert das Aktivierungsniveau. Von einer "vernünftigen Medikation" erhoffe ich mir da schon weiterreichende "Milderung" als von der "Selbstmedikation".

Gruß
Chaosgoat
[/quote]
rakete
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Re: Kiffen?

Beitragvon rakete » 30. Mai 2013 14:40

:ichboss :  Kenn ich  !  kann mich dir anschließen ! Mit Pausen kiffe  ich seit 25 Jahren ! Warum ? weil mein Kopfkarusell einfach viel langsmaer dreht !

ich freu mich beim Aufstehen schon a
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Re: Kiffen?

Beitragvon rakete » 30. Mai 2013 14:43

auf mein Tütchen zum normal sein ! was soll man machen . auch wir haben  unsere Daseinberechtigung . ich muß mich seit jahren erklären und man glaubt mir nur beding t und sagt mir das seien alles nur Ausreden um kiffen zu können. Rauch ist Medizin für mich !  freue mich das ich mit dieser problematik nicht allein bin .
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Re: Kiffen?

Beitragvon Felidae » 30. Mai 2013 16:38

[quote="rakete"]
:ichboss :  Kenn ich  !  kann mich dir anschließen ! Mit Pausen kiffe  ich seit 25 Jahren ! Warum ? weil mein Kopfkarusell einfach viel langsmaer dreht !

ich freu mich beim Aufstehen schon a
[/quote]

Hm, das Thema ist vom Juni 2009, sprich seitdem hat sich da niemand mehr um das Thema interessiert. Naja... mal sehen, wann das hier wieder in der Versenkung verschwindet.


[quote="rakete"]
auf mein Tütchen zum normal sein ! was soll man machen . auch wir haben  unsere Daseinberechtigung . ich muß mich seit jahren erklären und man glaubt mir nur beding t und sagt mir das seien alles nur Ausreden um kiffen zu können. Rauch ist Medizin für mich !  freue mich das ich mit dieser problematik nicht allein bin .
[/quote]

Ich habe in meinem Leben NIE Drogen genommen und darauf bin ich stolz!

Achja, Rauch ist für mich auch "Medizin"... aber nicht den Rauch den du einatmest.
Ich meine den Rauch, den man riecht, wenn Osterfeuer brennen oder Kamin usw. - das ist für mich Medizin...  :zwink:
:wippi:
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Re: Kiffen?

Beitragvon Gehirngulasch » 21. November 2016 02:01

hmm ich bin neu hier und willa u was hier mal schreiben^^

hmm also zu Mir zu meiner Geschichte. ich habe mit 16/17 angefangen mit Kiffen
dann kam gelegndlich Speed hinzu, später dann gelegentlich XTC/MDMA und noch später gelegentlich Kokain

Also ich habe schon viel aus dem Inventar der Drogen genoßen und ich mcöhte mal meine Erfahrungen was ich dazu meine mal niederschreiben.

Kiffen = stellt euch vor , Eure Persönlichkeit ist perfekter Kreis und euer ADS auch nun gehen diese beiden Kreis in einander und auseinder . Die Gedanken fühlt man nun mehr , des es die eignen Sind die bewusst wahrgenommen werden kiffen generell Alleine und mit guten Setting oder als Ritual zum abschalten , hilft mir ganz ohne Medis eig klarzukommen(wobei ich trotzdem mal Ritalin wieder versuchen möchte) man wird bewusster oder ruhiger .. natürlich ist das eine andere Sache wenn man z.b. Stress mit Eltern /partner/innen hat . grad Geldprobleme oder sonstiges Böses unheil bevorsteht dann kann es denn Stress verstärken (ahja muss man erwähnen , man muss sich selbst vertauen sonst kriegt man angst , aber wenn man sich selbst vertaut ..ist es perfekt)

Die Chemie sachen mach ich seit eig 1-2 Jahren gar nicht mehr (persönliche Entscheidung) aber ich zähle mal weiter auf:

Speed du wirst wach und aktiv , fühlst dich pudelwohl = danach bist du extrem Down hast auf nix bock isst nicht , schläfst nicht

Speed + Cannabis ist eine ganz interesante Mischung du bist wach verpeilt und klar alles gleichzeit.. aber man kriegt solche Hänger in seinen Gedanken. ist nicht gut

XTC/MDMA ist als ob man neugeboren währe und sich noch nie so glücklich und so ein Zusammengehörigkeitsgefühl erlebt hat , Wennman Tanzt denkt man nur an seinen Körper an die Exatse der Bewgungen im Ryhtmus , es gibt nur die Musik und dein Körper im takt . natürlcih kann man auch hier den faden verlieren und dannw eißt du auf einmal garnix mehr , bsit wie ein Zombie und wirst richtig langsam und ja einfältig ( aber dies hat wohl mein Musikstyl lebenslang gerpägt ^^)

XTC/MDMA + Kiffen ja das hält den pegel weiter oben ist geil wennman tanzt aber diese Leere in einem Nimmt steitg zu

Allgmein nach XTC /MDMA ist man mindest 2 wochen bis zu mehren Monaten , neben sich selbst , du kannst dich selbst verlienren in irgndwlechen abstrußen Gedanken .. hast oft hänger in der Erinnerung zudem kaust du dir deinen Kiefer wund , lippen total abgenutzt und kriegst tickts

kokain = ja solang die stimmung gut ist , hat man ein Hoch wie selten man meint man ist der schönste Coolste.. naja am Morgen bist du wieder der gleiche un denkst F**K (wenn du überhaupt zum schlaf kommst)

ja entschuldigt meine Primitive ausdrucksweise aber anderst kann ich es nciht umschreiben.

also ja ich rauch nur am abend oder wenn ich nix zutun habe , das entspannt ungmein zudem qualm ich noch so 8 kippen am Tag , und am abend wären das wohl so 2,4 Joints wenn ich es auf die Woche rechne.. zum glück schichte ich , daher stehe ich jeden tag zuverschiedenen Zeiten auf .

Ja Grüße

wenn ich was ändern sollte sagt es ruhig yo
„Wenn die Ursache wegfällt, entfällt auch die Wirkung.“
―Damasus I.

Wenn ich könnte wie ich wollte, Wollte ich dann wirklich können wie ich wollte,weil ich Will wie ich sein könnte,dann will ich ja auch wirklich können wollen? :shock:

Das Gehirn ist wie eine Waage, lobst du zu hoch ,kriegt es dich,lobst du zu gering ,kriegt Es dich--> Balance

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