Zu spät?

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Angie
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Re: Zu spät?

Beitrag von Angie » 17. Februar 2012 22:00

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Du kannst z.B. die Coaching-Mails von diesen Forum abonieren.  :breitgrinse1:

Ergo- und Verhaltentherapie verschreibt der Doc. So einige Psychiater/Psychologen bieten Verhaltenstherapie an.
Auch einige Ergotherapeuten machen Couching.

Ob es nun auf Rezept Coaching gibt, weiss ich auch nicht.
Ich habe nix Schlimmes, ich habe....eij gugg mal nen Eichhörnchen.
Falschparker
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Re: Zu spät?

Beitrag von Falschparker » 17. Februar 2012 22:14

Hallo Lilea,

was meinst du mit "Gedanken machen"? Die Gedanken hattest du dir vorher doch auch schon gemacht. Und unsere Ehepartner nehmen uns vielleicht in mancher Beziehung objektiver wahr als wir selbst.

Ich würde mich freuen- prima, mein Mann steht hinter mir.  :froi1:

Letzte Woche hatte er dich ja noch mit den Esoterikerwebsites geärgert.  :eusa_doh:

@Bluegrass und Angie- ja, es gibt Stellen, da bezahlt man nichts (meist Klinikambulanzen), und es gibt Stellen, da kostet es was (200-250 €; meist niedergelassene Fachärzte).

Die Entscheidung, wo man sich diagnostizieren lässt, hat aber so viele Aspekte- Wie weit ist es, wie aufgehoben fühlt man sich, wird dort dann auch Behandlung angeboten usw. Es ist oft eine Entscheidung für Jahre- ich bin ja immer noch bei meinem Psych, der mich 2003 diagnostiziert hat. Er hat auch 200 € genommen- Fachärzte können sich sonst den Aufwand kaum leisten. Aber die Behandlung seitdem geht auf Chipkarte.

Ich bin sehr zufrieden mit diesem Arzt, und umgerechnet auf so viele Jahre ist dieser Betrag unbedeutend.
<><
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Re: Zu spät?

Beitrag von Falschparker » 17. Februar 2012 22:20

[quote=&quot;Danjey&quot;]
Übrigens bin ich auch ziemlich spät dran. Ich bin 41. und schon immer eine liebenswerte Choatin[/quote]

Hallo Danjey,

ja und, ist doch nicht spät. Vielleicht hast du noch mal 41 Jahre vor dir. Oder 51 oder mehr? Da lohnt sich das schon.

Ich würde es selbst jemand empfehlen, der weiß dass er nur noch 5 Jahre vor sich hat. Weiß natürlich eh keiner was wird, vielleicht falle ich morgen unglücklich vom Fahrrad.

Viele Grüße  :winken:
Falschparker
<><
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Re: Zu spät?

Beitrag von Danjey » 18. Februar 2012 21:27

Danke Angie,
das mit dem Abonnieren der Coaching Mails ist eine sehr Idee. Schliesslich haben alle hier schon jede Menge Erfahrungen gesammelt.
Kannst Du mir veraten wie das geht. Danke
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Angie
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Re: Zu spät?

Beitrag von Angie » 18. Februar 2012 21:42

Linke Seite hier im Forum, da unter der Shoutbox, auf Bienchen-Mails klicken und anmelden.
Ich habe nix Schlimmes, ich habe....eij gugg mal nen Eichhörnchen.
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Lilea
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Re: Zu spät?

Beitrag von Lilea » 20. Februar 2012 19:53

So... nach Höhen und Tiefen der letzten Tage, habe ich mal wo angerufen und direkt nen Termin zum Beratungsgespräch für in 4 Wochen bekommen *staun*..
Liebe Grüße Lilea

Wirf jeden Tag ...
etwas von dem ab,
was deine Seele bedrückt
und du wirst jeden Tag ...
ein Stückchen freier!
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Re: Zu spät?

Beitrag von Danjey » 21. Februar 2012 14:30

Hi Angie,
das mit den Coachingmails ist eine tolle Sache!!! Habe mir fest vorgenommen sie in mein Leben einzubinden, mal sehen. Ich habe am Donnerstag einen Termin für eine Testung, bin schon sehr gespannt.
javascript:void(0);
Gruß
all-schrauber

Re: Zu spät?

Beitrag von all-schrauber » 24. August 2012 12:42

Ist auch schon wieder was älter der Beitrag hier aber ich schreib trotzdem etwas dazu,
bin mit 39 Jahren auf ADHS Diagnostiziert worden.
Dadurch kann ich meiner Problematik endlich einen Nahmen geben ob es jetzt besser dadurch wird kann ich noch nicht sagen aber ich weiß jetzt worauf so vieles zurückzuführen ist.
Soll ja keine Entschuldigung sein, aber ich verstehe jetzt was alles ADHS spezifisch ist.
Für mich ist das wie Therapie zu wissen was mit einem los ist.
Mich beruhigt das auch ein wenig zu wissen was los ist.
Ich kann mich jetzt darauf konzentrieren nach einem Weg in meinem Leben zu suchen der mich weiter bringt.
Zu Anfangs habe ich erstmal Abstand genommen und war enttäuscht weil ich ja jetzt wusste das ich ADHS Patient bin.
Das erklärt meine Fähigkeiten erklärt aber auch was ich nicht so gut kann und warum.
Ich finde es gut zu wissen was mit einem Los deswegen sollte man sich bei einem Verdacht schon testen lassen dann hat man auch Klarheit.
Und man kann was Unternehmen damit es weiter geht.
habe mich hier angemeldet weil ich das Thema nochmal nach 1 1/2 Jahren auffrischen wollte und weil ein Klinik Aufenthalt ansteht um mich wenigstens ein bisschen mit ADHS auskennen.Ich steh da zwar noch am Anfang aber es geht voran.
FG all-schrauber
Zuletzt geändert von all-schrauber am 25. August 2012 19:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zu spät?

Beitrag von cajo81 » 7. März 2013 22:00

Also mir hat mit meinen 30 Jahren die ADHS-Diagnose schon ein bißchen geholfen mein verpfuschtes Leben zu verstehen.

Ein einschneidendes Erlebnis was ich nie vergessen werde war als ich mit MPH behandelt wurde und ich das erste Mal meine Umwelt ohne Reizflut wahrnehmen konnte. Zwar hatte ich zwar solche Phasen auch wenn ich mal Sport gemacht hatte aber da MPH ja realtiv schnell wirkt habe ich wirklich innerhalb von 5 Minuten bewußt erlebt wie sich meine Wahrnehmung ändert. Das hat mich schon etwas erschreckt weil mir dadurch bewußt wurde dass ich mein ganzes Leben in einer "verfälschten" Realität gelebt habe. Was mich mit alter Wahrnehmung überfordert hatte war jetzt easy, starke innere Unruhe wurde durch Ruhe ersetzt, abschweifende Träumerei durch Konzentrationsfähigkeit, permanente körperliche Anspannung durch Entspannung.

Durch diese Erfahrungen verstehe ich alles wirklich besser. Z.B. jetzt im Moment wo ich diese Zeilen schreibe und an MPH denke wird mir bewußt dass ich gerade ADHS-mäßig drauf bin und alles einfach runterschreibe ohne wirklich voll da zu sein - ich hoffe ihr versteht was ich meine.  :108: Im Alltag hilft mir dies mich etwas besser zu kontrollieren und auch mal STOP zu sagen und Dinge zu tun um aus meinem ADHS-Wahn rauszukommen.

Traurig stimmt mich dagegen die Tatsache dass ich in all den Jahren durch viele Rückschläge und Misserfolge Traumatas erlebte habe die eine Fülle an psychischen Problemen verursacht haben. (Depressionen, schwerste Ängste, Borderlinesymptome und womöglich sogar Schizophrenie) Selbst die Ärzte erkennen bei mir vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Das Einzige was für ADHS hindeutet ist die Wirkung von MPH, Auffälligkeiten in meiner Verwandtschaft (entweder sie sind zurückgezogene Freaks oder auffallend aktive und kreative erfolgreiche Menschen) und starke hypoaktive Symptome in meiner Kindheit und Jugend mit Träumerei sowie Lese-/Schreibschwäche.
Vor lauter Zusatzstörungen ist die Wirkung von MPH & co bei mir zeitlich sehr sehr stark begrenzt bzw. es tritt sogar gar keine Wirkung auf.
In solchen Momenten denke ich oft daran was gewesen wäre wenn man mich schon vor 10 oder gar 15 Jahren behandelt hätte. Ich bin bzgl. meiner Zukunftsaussichten jedenfalls sehr pessimistisch. Es ist einfach zu viel kaputt gegangen und ich habe meine ganze späte Jugend mit erster Liebe, erfolgreicher Berufswahl und -ausbildung nie erleben dürfen. Immer nur Ängste und Depressionen. :baw:
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Re: Zu spät?

Beitrag von Eule » 8. März 2013 09:51

Zu spät kanns gar nicht geben.

Endlich bestimmte Schwierigkeiten verstehen und die Möglichkeit bekommen etwas zu verändern - dafür ist es nie zu spät. Sselbst wenns nur gaaaanz langsam geht oder in bestimmten Bereichen wie beispielsweise Ausbildung und Berufswahl neue Wege mit zunehmendem Alter schwieriger werden oder gar durch längst überschrittene Altersgrenzen versperrt sind - ein paar Möglichkeiten zur Veränderung bleiben immer.

Ich habe den ersten Verdacht mit knapp über 40 gehabt - und die "offizielle" Diagnose hat sich hingezogen, da war ich dann fast 43.

Sicher ist es nicht leicht, nun nochmal einen Neustart hinzulegen, und es gibt bestimmt Dinge die besser hätten laufen können, wenn AD(H)S als Erklärung für Impulsivität, Kommunikationsschwierigkeiten, Konzentrations- und Dranbleib-Probleme sowie den ganzen Selbstorganisations-Kram früher in Betracht gezogen worden wäre. Ich hätte wahrscheinlich mehr aus meiner Intelligenz und meinen Begabungen machen können, wenn ich nicht dauernd eine unglaubliche energie darauf verbraten hätte halbwegs sozialkompatibel zu funktionieren ohne damit tatsächlich erfolgreich zu sein.

Aber es ist so wie es ist, es gibt Dinge an denen ich noch was machen kann, und mich hinsetzen und rumheulen ist einfach nicht mein Stil. Ich kann die Vergangenheit nicht umschreiben, und ohne meine Erfahrungen wäre ich nicht der Mensch der ich heute bin. Sicher ist da auch einiges dabei was wehtut - aber genausogut gibts Sachen die ich nicht missen möchte.
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Re: Zu spät?

Beitrag von hannah1102 » 15. Juni 2014 11:40

Es ist nie zu spät.

Ich (47) habe die Diagnose nach 27 fürchterlichen Leidensjahren vorgestern gestellt bekommen. Nach 27 Jahren, weil ab da meine Probleme erst so richtig losgegangen sind: (vorher war ich ein Temperamensbündel ohne Hemmschwelle; kam überall gut an; kannte keine Angst, konnte Massen unterhalten), dann mit 19 Heirat, mit 20 das erste Kind, mit 21 das Zweite. Ortsveränderung durch Heirat (fühle mich hier nach all den Jahren noch nicht zuhause; obwohl ich sehr gut auch Menschen zugehen kann (überall), habe ich mich hier nur zurückgezogen und lebe heute noch ohne Kontakte im Ort;  jahrelange Einmischung durch die Schwiegereltern; die haben mich im Ort so richtig durch den Dreck gezogen, daher immer stärkerer Rückzug; mit den Kindern immer überfordert; ohne jegliche Entlastung) habe dem die Schuld für meine psych. Probleme gegeben.

Dann wurde im März bei meinem Sohn (26) ADHS festgestellt und er erzählte mir, wie es ihm geht....- da habe ich absolute Paralellen festgestellt und bin von Arzt zu Arzt, bis ich am Freitag bei einem Facharzt in Regensburg gelandet bin, der viel mit ADHS arbeitet. Der Mann ist unbedingt zu empfehlen; nimmt sich viel Zeit, hört zu, ist sehr angenehm im Wesen und Verständnisvoll, habe mich dort verstanden und sehr wohl gefühlt. Wär ich bloß schon lange zu dem gegangen.....(Dr. Bernh. H. in der Günzstr.; Regensb.).

Beruflich ist bei mir so viel kaputt gegangen, dass das seit Jahren mein Hauptproblem ist: Umschulung zur Bürokauffrau; dann sitzende Tätigkeit am PC; damit begannen Flüchtigkeitsfehler; ich verlor dadurch mehrmals die Arbeit; bekam immer mehr Selbstzweifel, habe mich nur noch untergeordnet, auch Mobbing erfahren, Stellen aufgegeben, wenn ich es dort nicht mehr ausgehalten habe und bin ganz knapp wieder davor. Aber da spielen noch einige andere Faktoren mit, dass ich die Stelle nicht mehr lange Aufrecht erhalten möchte/kann.

Der Arzt hat mir sehr viel Mut gemacht, dass ich mein Leben wieder in die Hand nehme: mit Medikinet adult; Therapie, Sport und dann soll ich meine intensive kreative Seite ausleben:

Ich träume schon seit Jahrzehnten von Blumen (wollte mal Floristin werden), habe einen wunderbaren Garten; mache leidenschaftlich gerne Blumengestecke und habe schon Trauerkränze; Schalen gemacht und Hochzeitsautos dekoriert; gesamte Deko einschl. Hochzeitsstrauss gemacht. Das wird in Zukunft mein halbes Standbein.

Die andere Hälfte wird die "wiederaunahme" meines ersten Berufes sein: ich bin gelernte Hauswirtschafterin; bei Maschinenringen und Krankenkassen ist ein hoher Bedarf an hausw. Hilfen auf Selbständigenbasis: wenn Mütter im KH sind; nach Entbindungen oder wenn bei sonstige Erkrankungen eine Haushaltshilfe benötigt wird. Das bringt mir viel wechselnde Einsätze.

So sieht meine Zukunft aus: ich bin voller Optimismus; werde nun endlich machen, was mir wirklich liegt und nicht nur leidend berufliche Unzufriedenheit weiterleben.
Zuletzt geändert von hannah1102 am 15. Juni 2014 11:42, insgesamt 1-mal geändert.
Thelma
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Re: Zu spät?

Beitrag von Thelma » 30. Juni 2014 22:50

Ich bin 43 Jahre alt und sollte sich die Verdachtsdiagnose vom Neurologen bei einer Untersuchung im BKH Ende September bestätigen, dann ist das schon der Hammer. 43 Jahre lang immer nur Zurechtweisungen im Job ("VERDAMMTNOCHMAL Sie hören nicht zu!"). Anschreien, ständiges Kritisieren und seit Kindheit an Beschimpfungen und Zynismus
von meinen Eltern "Du spinnst, Du spinnst schon immer usw...")  Als es aber darum ging, beim Großziehen und bei der Dauerbetreuung meines 18einhalb Jahre jüngeren Bruders zu helfen, da war ich immer gut genug. Auch als ich schon lange eigenes Leben hatte und mit Partner zusammenwohnte (jetziger Mann), da musste ich immer noch mehrmals pro Wpche  in meinem Elternhaus übernachten, um meine Mutter zu entlasten und tagsüber die Betreuung meines kleinen Bruders zu übernehmen ....(by the way: ist es eigentlich ADHS-typisch, aus Mitleid sein eigenes Leben aufzuopfern?)
Egal, allein die beruflichen Misserfolge waren bodenlos und da sehe ich schon meinen Eigenanteil: Wie aus einem inneren Zwang musste ich mich dauernd mit meinen Vorgesetzten anlegen. Die aber auch einen fetten Anteil daran hatten :ja1:
Meine Ehe ist zerrüttet und ich sehe da auch einen gewissen Anteil von meinem ADHS und von mir: eben dieses Sich-Reinsteigern usw, dem anderen "die Augen öffnen wollen o.ä"..., aber auch einen Anteil von meinem Mann.
Beruflich habe ich soviele Misserfolge und Arbeitslosigkeit  hinter mir, dass ich das vor lauter Scham noch nicht mal hier aufzählen will....
Und im Moment frage ich mich immer noch ganz traurig: WARUM hat mich all die Jahre  nie jemand auf ADHS angesprochen?????  (hiermit nochmal Dank an meine jetzige Chefin!!! Hätte ich sie doch früher kennengelernt!).  Immer nur Beschimpfungen, Kritik und  Abwertungen soviele Jahre.
Bin jetzt mal gespannt auf die Tests am 29. September!!
LG Thelma
Adventa
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Re: Zu spät?

Beitrag von Adventa » 13. September 2018 09:37

Angie hat geschrieben:
18. Februar 2012 21:42
Linke Seite hier im Forum, da unter der Shoutbox, auf Bienchen-Mails klicken und anmelden.

Ich vermisse die Bienchen-Mails so, und irgendwie ist mein alter Account verloren gegangen :(
Jetzt war ich froh, dass es die wieder gibt und habe gesucht, bin aber zu doof - Was ist den die Shout-Box???

LG
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