Medikation über 50?

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Rebell
Andersweltler
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Re: Medikation über 50?

Beitrag von Rebell » 12. Februar 2009 01:47

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Hallo an alle Vorredner-bzw.-schreiber

in fast allen Beiträgen finde ich mich immer wieder selber wieder,so viele Jahre wußte ich nicht was mit mir los war.Ich empfinde sie nicht als verloren,aber es hätte vieles besser laufen können.Heute kann ich mir halt vieles erklären.
Als Medi nehm ich Johanniskraut,was mir tatsächlich hilft.

Positiv wirkt auch das Lesen der Beiträge von den vielen Betroffenen,das gibt mir Kraft und Hoffnung.

Lg Rebell    :ja:
hbmx
Forummitglied
Beiträge: 3
Registriert: 9. April 2008 13:41

Re: Medikation über 50?

Beitrag von hbmx » 17. April 2009 17:18

Hallo,

also ich hab meine Diagnose vor ziemlich genau einem Jahr mit 55 J bekommen und  damals auch lange überlegt, ob ich mich auf eine Therapie einlassen soll. Denn in meinem Alter sind halt schon "viele Züge endgültig abgefahren". Trotzdem mache ich eine Verhaltenstherapie und nehme zur Unterstützung Methylphenidat.
Ich hatte mich auch schon relativ gut mit meinem Leben arrangiert und nur an gelegentlichen depressiven Phasen gemerkt, daß irgendwas nicht stimmt.
Jetzt aber  - auch wenn vieles wirklich nicht mehr zu ändern ist - hab ich doch gewaltig an Lebensqualität gewonnen:
Dadurch daß ich jetzt verstehe, warum so vieles schief gelaufen ist und ich manchmal "seltsam" reagiere, komme ich wesentlich besser mit mir und meiner Umwelt zurecht.
Auch ohne Medikation würde eine Abklärung Ihrem Partner wohl was bringen, aber bitte ja nicht drängen !!!!!!!!!!

Viel Erfolg
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