Diagnose, aber kein Plan

Dieses Board ist auch für Gäste sichtbar!
deinde
Andersweltler
Beiträge: 10
Registriert: 3. Juli 2019 23:44

Re: Diagnose, aber kein Plan

Beitrag von deinde » 21. September 2019 03:59

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Thya hat geschrieben:
8. September 2019 21:20
Ja, hat mich auch geärgert. Schlechte Erfahrung mit Therapeuten/Kliniken hab ich leider genug, auch wenn ich bis auf die letzte wenigstens keine davon selbst zahlen musste. Deshalb zögere ich auch so mir nochmal eine Therapie zu suchen. :/

Hab sie jetzt aber mal in dieses Verzeichnis geschrieben was gepostet wurde.
Ging mir ähnlich wie Dir. War jahrelang in psychoanalytischer Behandlung, was überhaupt nichts gebracht hat und mein Leben noch mehr auf den Kopf gestellt hat. Der Analytiker wollte mich am liebsten aus dem Verkehr ziehen und das für lange Zeit. Mein Job gibt mir wenigstens noch etwas Halt. Es hat lange gedauert, aber ich habe einen Therapeuten in meiner Nähe (VT) gefunden, der mich ernst nimmt und mit lit eher ein Coaching als eine Therapie macht. Für meinen Arzt muss ich weit fahren, aber das ist es mir wert. Immer dran bleiben, alles Gute auf jeden Fall!
Benutzeravatar
Elwirra
Foruminventar
Beiträge: 528
Registriert: 28. April 2019 20:25

Re: Diagnose, aber kein Plan

Beitrag von Elwirra » 21. September 2019 07:48

deinde hat geschrieben:
21. September 2019 03:59

Ging mir ähnlich wie Dir. War jahrelang in psychoanalytischer Behandlung, was überhaupt nichts gebracht hat und mein Leben noch mehr auf den Kopf gestellt hat. Der Analytiker wollte mich am liebsten aus dem Verkehr ziehen und das für lange Zeit. Mein Job gibt mir wenigstens noch etwas Halt. Es hat lange gedauert, aber ich habe einen Therapeuten in meiner Nähe (VT) gefunden, der mich ernst nimmt und mit lit eher ein Coaching als eine Therapie macht. Für meinen Arzt muss ich weit fahren, aber das ist es mir wert. Immer dran bleiben, alles Gute auf jeden Fall!
:lol: und ich habe gelesen , den Analytiker sollte man am liebsten aus dem Verkehr ziehen und das für lange Zeit :lol:

Das war wohl ein freudscher Verleser ;)

Sicherlich ist eine Analyse hilfreich um sein Leben besser zu verstehen oder von altem loszulassen.
Aber ich sehe die Gefahr bei ADHS und Analyse auch , dass man aufgrund der ADHS spezifischen analytischen Fähigkeiten sei Leben zu stark analysieret , weil man eben vieles zu schnell erfasst.

Meines Erachten ist ja so eine Analyse dann ja quasi auch eher Defizit orientiert und das tut keiner Seele gut.
Die Analyse gibt einem ja auch nichts konkretes in der Hand um dann Dinge anders zu machen .

Wir haben doch eh schon unser ganzes Leben bemerkt wo wir anders sind oder was „neutotypisches“ nicht so gut können.
Und die Analyse mit jemanden ohne ADHS Erfahrung schaut dann ja auch nur auf das neurountypische :?:

Gerade Grenzen, Struktur, klare Rückmledung und Bestätigung, ein ehrliches Gegenüber mit Standing und der Fähigkeit seine eigenen Anteile zu reflektieren ist etwas was wir in einer Therapie benötigen um uns orientieren zu können .
Ansonsten therapiert man uns ins unendliche .......und dann liegt es nur am Klienten ....
„An alle die behaupten, sie wüssten wie der Hase läuft:.......... "Er hoppelt!“ ;)
„Verfasser unbekannt“
Antworten

Zurück zu „ADHS späte Diagnose*“