auch wir normalos haben grenzen...

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kerzenlicht
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auch wir normalos haben grenzen...

Beitrag von kerzenlicht » 28. Januar 2013 11:05

hallöchen,

habe nun einiges an beiträgen hier gelesen und mir fiel auf, dass von uns normalos immer akzeptanz und verständniss für den adsler erwartet wird. und dieses von uns nicht rüberkommt. wir wollen verändern, verbiegen, bevormunden.
das mag sicherlich das empfinden sein, aber, und hier kann ich nur von mir sprechen, mir liegt es fern, den menschen zu verbiegen, denn dann ist er nicht mehr der in den ich mich verliebt hab.
allerdings kann ich nicht akzeptieren, dass man mich in einer disskusion beleidigt, verbal so entgleist, das man das empfinden hat, wir sind irgendwo im gettho, das miete und strom nicht bezahlt wird, das ein schreiben nachdem andren von irgendwelche inkasso unternehmen eintrudeln. warum ich es nicht akzeptieren kann?
verbale entgleisung: ich habe respekt verdient, wie jeder andere auch und keiner, ob ads oder nicht, hat die berechtigung mich so zu beschimpfen.
finanzen: ganz einfach, ich mache mir zum einen sorgen, zum andren bin ich nicht bereit für einen erwachsenen mann den lebensunterhalt mit zu bestreiten. auf dinge die ich hart erarbeitet hab vezichten zu müssen, weil er grad mal neben der playstation noch ne x-box kauft, von geld was gar nicht da ist und von mir aber erwartet, dass ich ihn mit essen,trinken und kippen versorge.nicht das er darum bittet, nein, er macht das schon recht clever.
jaha, da mache ich den mund auf, weil es so einfach nicht geht. unordnung, unpünktlichkeit, termine vergessen, da seh ich drüber weg, da sag ich schon lange nix mehr zu...

es ist für uns normale mitunter eine extreme belastung, wenn man beschimpft wird, den schwarzen peter immer wieder zu geschoben bekommt, geht man nicht drauf ein, wird man tage oder wochenlang mit ignoranz bestraft, die finanziellen nöte, die einen innerlich zereissen, lass ich ihn vor die wand fahren, weil er lernen sollte, mit geld umzugehen oder ziehe ich ihn mit durch, weil ich ihn liebe und nicht in armut sitzen lassen will. usw. all dies, macht auch etwas in uns.

ich habe mal zu meinem gesagt: für dich ist der normal alltag eine herausforderung, der dich mitunter zum verzweifeln bringt und dich viel kraft kostet.
für mich sind diese dinge, die über den alltag hinausgehen, dass was für dich der normale alltag bedeutet.

ich denke, der letzte satz, sagt im grunde alles aus....
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Re: auch wir normalos haben grenzen...

Beitrag von greentown » 28. Januar 2013 11:19

Auch als ADHSler sage ich, dass solltest du auch so nicht akzeptieren.

Ist dein Freund/Mann  :Frag: denn in Therapie und/oder nimmt er Medikamente?
Das wäre wirklich angebracht.
Weil so ein Verhalten geht nicht und das kannst du auch nicht alleine auffangen.
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Re: auch wir normalos haben grenzen...

Beitrag von kerzenlicht » 28. Januar 2013 11:52

danke für deine antwort...

ganz ehrlich, ich weiss nicht, ob er noch in therapie ist. er hatte mal wieder die beziehung beendet und nach 3 wochen hab ich den kontakt wieder aufgenommen.
wir telefonieren erst wieder seid ein paar tagen, ich hab in diese richtung nix gefragt, da mir das ganz gerne als mangelndes vertrauen ausgelegt wird und er hat sich nicht geäußert, ausser, das er die medis abgesetzt hat, weil er da keinen sinn drin sieht. also gut möglich, dass er auch nicht mehr zur therapie geht.
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Re: auch wir normalos haben grenzen...

Beitrag von greentown » 28. Januar 2013 12:05

Da machst du ja einiges mit....
Was tut er denn für dich?

Und nur mit ADHS lässt sich -meiner Meinung nach - sein Verhalten nicht mehr erklären...
Zuletzt geändert von greentown am 28. Januar 2013 12:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: auch wir normalos haben grenzen...

Beitrag von kerzenlicht » 28. Januar 2013 12:41

tja, was tut er für mich.....
in guten phasen kann ich mir keinen besseren partner vorstellen. er unterstützt mich wo er kann. sei es, wenn ich probs habe, da hört er zu, bei der erziehung meines kindes, im haushalt. wir können wunderbar zusammenlachen und verrückt sein...
nur hielten diese phasen nicht allzu lange an. am anfang der beziehung, wo noch keiner wusste, dass er adsler ist, knallte es alle 4 wochen, da konnte ich die uhr nachstellen. seine diagnose zu der zeit, depressionen und ptbs.
irgendwann nach einen erneuten beziehungsabbruch, wollte ich mich nicht mehr mit dieser diagnose zufrieden geben. nix griff bei ihm. weder die medikamente noch 10 wochen klinikaufenthalt.
also, setzte ich mich hin und recherchierte und stiess auf ads sowie bordeline. ich gab ihm diese informationen an die hand,inklusive adressen.
tja, die einen sagten er hätte starke borderlinerzüge die andre stellte nach mehreren test ads fest.
er bekam dann medikinet und begann eine verhaltenstherapie. und siehe da, es machte den anschein, es geht bergauf. er war bei gesprächen, wo es um die finanzen ging ruhiger, sah einiges ein, rastete nicht völlig aus. 11 wochen am stück harmonierte es prima.
dann, kam tag x, ich stellte ihm ne ganz normale frage und er rastete total aus und beendete wieder die beziehung.

ich glaube mitlerweile auch, das da mehr als ads ist und weiss grad auch nicht mehr, wo wir beziehungstechnisch noch ansetzen können. ich bin aus der nummer raus, dass er mir auf der nase rumtanzt, er will oder kann diese grenzen nicht akzeptieren...
schlechte voraussetzungen für ne funktionierende beziehung....
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Re: auch wir normalos haben grenzen...

Beitrag von greentown » 28. Januar 2013 12:52

Das klingt nicht gut. Dann ist es besser auf dich selbst und dein Kind zu achten.

Er kann ADHS, Borderline und PTBS gleichzeitig haben.
Aber bei allen dreien sind 20% Prozent, der Symptome gleich.
Ist natürlich nicht gerade einfach, besonders, wenn die Schwierigkeiten überwiegen.
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Re: auch wir normalos haben grenzen...

Beitrag von kerzenlicht » 28. Januar 2013 13:17

ja, es ist schon eine grosse belastung für uns. und ich habe mich dafür entschieden, dass ich auf die bedürfnisse meines kindes und meine rücksicht nehme. fast 2 jahre haben wir zurückgesteckt, dass ist nun vorbei. entweder akzeptiert er diese grenzen oder wir gehen getrennte wege. und das hat nix mit unter druck setzen zu tun, sondern ist eine gesunde form des egoismus  :ja1:

letzendlich denke ich, ganz egal, was er nun genau hat. solange es nicht sein herzenswunsch ist, wirklich an sich zu arbeiten, solange er immer noch sagt, tja, so bin ich eben, mit mir kann man keine partnerschaft führen, solange hat es einfach keinen sinn.
jeder einzelne hat die wahl, mit seiner krankheit zu leben und diese zu akzeptieren oder aber sich drauf auszruhen und die verantwortlichkeit andren zu zuschieben....
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Re: auch wir normalos haben grenzen...

Beitrag von greentown » 28. Januar 2013 13:20

Das kann ich nur unterstützen  :top:

[quote="kerzenlicht"]
und ich habe mich dafür entschieden, dass ich auf die bedürfnisse meines kindes und meine rücksicht  entweder akzeptiert er diese grenzen oder wir gehen getrennte wege. und das hat nix mit unter druck setzen zu tun, sondern ist eine gesunde form des egoismus  :ja1:

letzendlich denke ich, ganz egal, was er nun genau hat. solange es nicht sein herzenswunsch ist, wirklich an sich zu arbeiten, solange er immer noch sagt, tja, so bin ich eben, mit mir kann man keine partnerschaft führen, solange hat es einfach keinen sinn.
jeder einzelne hat die wahl, mit seiner krankheit zu leben und diese zu akzeptieren oder aber sich drauf auszruhen und die verantwortlichkeit andren zu zuschieben....
[/quote]

Edit: Wünsche dir Kraft und Durchhaltevermögen für den Schritt.
Zuletzt geändert von greentown am 28. Januar 2013 13:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: auch wir normalos haben grenzen...

Beitrag von kerzenlicht » 28. Januar 2013 14:14

danke  :hug2:
Daphne
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Re: auch wir normalos haben grenzen...

Beitrag von Daphne » 1. Februar 2013 19:44

Danke,Kerzenlicht, dass Du auch mal die Belastung deutlich gemacht hast, die eine Partnerschaft mit einem ADHSLer mit sich bringt / bringen kann. Ich habe das Glück, dass mein Partner sich wirklich Gedanken um unsere Beziehung macht und an sich arbeitet (was ich wirklich sehr hoch schätze). Trotzdem bin ich manchmal frustriert, wenn wir mal wieder (aus für mich geringem Anlass) Stress hatten. Dann empfinde ich es als ungerecht, dass er mit seinem ADHS 'nen "Freibrief" dafür hat, einfach mal ab und zu die (emotionale) Sau rauszulassen und z.B. im Konfliktfall die verletzendsten Beschimpfungen von sich zu geben, während ich mich immer hübsch kontrollieren muss, wenn ich nicht will, dass die Situation total aus dem Ruder läuft.- Gott sei Dank überwiegen bei uns aber doch die guten Zeiten miteinander...
Ich wünsche Dir viel Glück für Deinen weiteren Weg...
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Re: auch wir normalos haben grenzen...

Beitrag von greentown » 2. Februar 2013 09:18

@kerzenlicht: Wie geht es dir?
Und hast du mit deinem Freund gesprochen?
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Hanghuhn
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Re: auch wir normalos haben grenzen...

Beitrag von Hanghuhn » 2. Februar 2013 12:38

[quote="kerzenlicht"]
ganz ehrlich, ich weiss nicht, ob er noch in therapie ist. er hatte mal wieder die beziehung beendet und nach 3 wochen hab ich den kontakt wieder aufgenommen.
wir telefonieren erst wieder seid ein paar tagen, ich hab in diese richtung nix gefragt, da mir das ganz gerne als mangelndes vertrauen ausgelegt wird und er hat sich nicht geäußert, ausser, das er die medis abgesetzt hat, weil er da keinen sinn drin sieht. also gut möglich, dass er auch nicht mehr zur therapie geht.  [/quote] 
Er ghet nicht mehr zur Therapie? Was war denn das für eine?
Aber die Medis hat er abgesetzt, weil er keinen Sinn drin sieht. Die Medis sind Teil der Therapie. Was ist das für ein Ignorant! Der hat ja gar nichts kapiert. Weißt Du, wie ermit Medis ist? Hast Du einen Vergleich? Um ihm den "Sinn" klar zu machen, wäre es gut, wenn Du ihm aufzeigen könntest, was Du an ihm bemerkt hast.

Du musst Dir ganz bestimmt nicht Beleidigungen u. Ä. gefallen lassen. Wenn Du, um des lieben Freiden willens, immer zurücksteckst, werdet Ihr Euch bals in einer Sackgasse befinden. Das geht nicht gut. Du musst Kontra bieten - und zwar immer. In einer ruhigen Minute könnt Ihr Euch austauschen, wieso Ihr Euch derart gestritten habt. Dabei muss sein ADHS zur Sprache kommen, sonst sieht er wieder den "Sinn" der Therapie nicht. Ich glaube, dass er den Sinn nicht sehen kann, weil Ihr nach einem Krach wieder in Friede, Freude, Eierkuchen vereint seid. Wie sehr er Dich verletzt hat, wird ihm nicht bewusst.

Brüll zurück! Bezeichne ihn als Grobian und Idioten! Es ist alles erlaubt, was Kontra bietet. Schmeiß ihn 'raus, solange er sich so benimmt. Er ist ja schließlich bei einem Streit auch nicht zimperlich. Du musst das Ruder 'rumreißen, Ihr schlittert geradewegs auf ein Ende Eurer Beziehung zu, Du kannst nicht ewig alles hinunterschlucken. Er muss etwas merken.

Die Wogen glätten sich wieder, wenn er bemerkt, was er Dir angetan hat. Dann könnt Ihr Euch wieder auf etwa der gleichen Höhe begegnen. Wenn Du immer nur schluckst, werdet Ihr Euch wahrscheinlich nicht mehr auf gleicher Höhe begegnen können. Dann wird es viel schwieriger, wieder eine gleichberechtigte Beziehung aufzubauen.

Ich weiß, wovon ich rede. Ich hatte auch einmal eine Beziehung, bei der ich vieles geschluckt hatte. Der Prozess ist schleichend. Nach meiner Erfahrung erlaubt er sich immer mehr, solange Du Dir alles gefallen lässt. Die Beziehung war irgend wann einmal nicht mehr zu retten. Ich schwor mir, bei der nächsten Beziehung alles besser zu machen. Ich habe andere Fehler gemacht, keiner ist fehlerfrei. Aber wir haben uns zusammengerauft, weil ich mich nicht mehr unterkriegen ließ.
LG Hanghuhn
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Re: auch wir normalos haben grenzen...

Beitrag von kerzenlicht » 2. Februar 2013 14:58

es war ne verhaltenstherapie. aber er meinte, das das endergebniss ja eh wieder dasselbe ist wie immer, dass er im zoff die sachen packt und sich tage bis wochen nicht meldet. von daher sieht bzw sah er keine veränderung.
hab ihm ganz klar gesagt, dass es keine wunderpillen sind und er sich zusammenreissen sollte u. das das zeitfenster ja schon viel größer war, wo es besser lief wie bisher.
naja, ich hab ihm mal ordentlich die meinung gesagt, alles was sich angestaut hat auf den tisch gebracht und bin auch jetzt sehr klar in meinen aussagen und distanziert. worte reichen mir nicht mehr, taten müssen her.
komme aber auch gut damit zurecht, fühlt sich für mich richtig an, dass ich mich da ausgeklingt hab, dass ich ihm einzig und allein die verantwortung für sein handeln und tun überlasse.
und siehe da, seid 2 tagen nimmt er die medis wieder und in der nächsten woche hat er nen neuen termin bei seiner therapeutin.
nun denn, soll er machen,ich werde mit nem gesunden abstand beobachten. mein vorsatz für dieses jahr war bzw ist: jetzt bin ich mal an der reihe, kein aufreiben mehr für die probleme anderer. wenn man mich um hilfe fragt, ok, schau ich mir an, und wenn es für mich passt, helfe ich gern und wenn nicht dann nicht. scheitern wir deshalb, kann ich es auch nicht ändern, dann passt er offensichtlich doch nicht zu mir. ich möchte partnerin sein und nicht mutti oder therapeutin :ja1:
greentown
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Re: auch wir normalos haben grenzen...

Beitrag von greentown » 2. Februar 2013 15:32

Das klingt ja nach ein super Vorhaben  :top: :held:
Was manche für Unachtsamkeit halten, ist in Wirklichkeit das Ergründen des Unergründlichen.
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Re: auch wir normalos haben grenzen...

Beitrag von kerzenlicht » 6. Februar 2013 15:39

find ich auch, ist allerdings echt nen harter kampf den ich grad täglich mit mir austrage.

auch wenn ich mich nicht direkt mit ihm auseinandersetze, meinen standpunkt treu bleibe, kreisen die gedanke dennoch immer wieder um ihn.
und wenn wir kontakt haben, macht es die sache auch nicht leichter. der fährt grad nen film, da kommt niemand an ihn dran. und zwischen uns steht eh noch eine sache, die er ganz leicht auflösen könnte, aber dazu keine bereitschaft zeigt. sein tenor: entweder glaub ich ihn, oder lass es bleiben.
nun, aber leider gottes ist genau bei dem thema in der vergangeheit einiges gelaufen und es spricht dafür, dass es wiedermal so ist. wie soll ich dann bitteschön vertrauen, wenn da nix ist, auf was ich aufbauen kann.... hab jetzt gesagt, wenn ich das nicht wissen soll, was mir wichtig ist und mir wirklich helfen würde, sehe ich auch keinen sinn drin, noch andere dinge über sein handeln zu erfahren. denke, der kontaktabbruch ist mal wieder vorprogramiert :108:
am liebsten würd ich mal grad vorbeifahren und..... :aufsmaul_2:

aber nein, falscher weg, immer weiter in der spur bleiben und sich nicht unterkriegen lassen...
Anna Lisa
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Re: auch wir normalos haben grenzen...

Beitrag von Anna Lisa » 29. April 2013 11:43

Hallo kerzenlicht,

ich verstehe dich sehr gut. Mein Freund hat auch ADS und einige Dinge, die du beschreibst, sind bei uns sehr ähnlich. Vor Allem was das "Ausfallend werden" bei Streitigkeiten betrifft.. da hab ich mir auch schon Ausdrücke angehört, die ich hier jetzt nicht wiederholen möchte. Das regt mich genauso auf, weil ich auch finde, dass eine Beziehung ohne Respekt nicht funktionieren kann. Abgesehen davon, dass es einen selbst total verletzt und ich nie ausfallend werde. Auch was das Thema Vertrauen betrifft fällt es mir momentan sehr schwer, da er mir einiges verschwiegen hat und das aber nicht als Lüge sieht, obwohl es wichtige Informationen für mich gewesen wären.. und die Schuldige bin ich eigentlich auch fast immer ich. Er gesteht nur etwas ein, wenn ich hart bleibe und ihn quasi vor die Wand laufen lasse. :/ Ich drücke euch die Daumen, dass ihr das trotzdem hinbekommt! Genauso wie ich hoffe, dass wir das in den Griff kriegen..

lg
Anna Lisa
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