ADHS als Ausrede für psychische Störung?

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Bernd1975
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ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon Bernd1975 » 11. März 2011 23:45

Hallo Zusammen,

ich wende mich an euch, die ihr betroffen seid und für mein Problem sicher die besten Ratgeber.
Ich bin Vater eines 10 jährigen, eher schüchternen und ruhigem (unauffälligen)Sohnes. Er geht in die vierte Klasse einer Grundschule in Niedersachsen. In seiner Klasse sind mehrere Jungs mit der Diagnose ADHS ... und das merkt man auch. Die Schule geht aus meiner Sicht eigentlich ganz gut mit dem Problem um, ist viel in Kontakt mit den Eltern und den Terapeuten und bemüht sich sehr auf die Kinder einzugehen. Der Lehrer bespricht die Problematik auch in der Klasse an und die betroffenen Kinder sind sehr gut integriert. Ich wundere mich manchmal, wie gut, da sie ja immer eine "Sonderbehandlung" bekommen, häufig den Unterricht stören und gegen Schulregeln verstoßen. Aber die Kinder gehen damit wirklich toll um und aktzeptieren die "ADHS'ler" (sorry, das soll nicht abweretend klingen!)
Einer der Jungs verhält sich allerdings (für meinen laienhaften Eindruck) nicht nur wie ein Kind mit ADHS, sondern eher als hätte er eine schwere psychische Störung (Bitte, nicht gleich los schimpfen, das ist mein subjektiver Eindruck). Er aktzeptiert keine Regel, sagt selbst (und das mit 10 Jahren) die Schulregeln existieren nicht für ihn, er hat seine eigenenn Regeln. Leider kommt er damit auch meistens auch durch und kann machen, was er will. Wenn er keine Lust hat am Unterricht teil zu nhemen, dann knetet er, oder läuft in der Klasse rum und lenkt die anderen ab (leider meistens die anderen ADHS'ler, weil die sich so leicht ablenken lassen) oder er verlässt den Klassenraum und spiel draußen auf dem Flur. Das schlimmste ist, dass er auch sehr gewaltätig ist und vom Todund Gewalt besessen zu sein scheint. Im Kunstunterricht benutzt er z.B. nur dunkle Farben und zeichnet nur gewaltätige Bilder, z.B. Tiere quälen, Menschen, die sich mit Äxten hauen und so weiter. Er droht des öfteren an, morgen sein Messer mitzubringen und dann diesen oder jenen abzustechen. Glücklicherweise bringt er dann kein Messer mit, sonder benutzt "nur" einen Bleistift und sticht damit seine Mitschüler ab. Er redet ständig vom Tod und irgendwelchen Gewalttaten. Wie gesagt, aus meiner SIcht der Dinge hat der Junge eher eine schwere seelische Störung, als das ADHS die Ursache für diese Verhalten ist. Nun ist es leider so, dass die anderen Kinder der Klasse mit dieser Situation schon seit 3,5 Jahren leben. Was die kleinen Kinderseelen dabei zurück behalten kann keiner sagen. Der Lehrer sagt, dass ein "normaler" Unterricht nicht möglich ist, wenn dieser Junge anwesend ist.
Ich bin gewähltes Mitglid der Klassenkonferenz. Im Lezten Jahr wurde dort bereits eine Anordnung zur Untersuchen des Sonderschulpädagogischen Bedarfes (sozial-emotional) beschlossen.Leider verschließen sich die Eltern total dagegen und wollen mit Macht durchsetzen ihn an einer "normalen" Schule zu halten.Nachdem er nun einen 1 Klässler so verprügelt hat, dass dieser ärztliche Hilfe brauchte, wurde nun vor kurzem wurde eine Konferenz zum Thema Disziplinarischen Maßnahmen gegen den Jungen eingeleitet. Ich war auch dabei. Die Eltern zeigten sich leider nicht sehr kooperrativ dabei und warfen der Schule vor, dass diese nicht aussreichend auf den Jungen eingeht. Sie sind der festen Überzeugung, dass ihr Junge "nur" unter ADHS leidet. Die Einschätzung der Lehrkräfte war jedoch eine andere und sie schlugen zum Schutz der anderen Schüler und auch der Lehrkräfte vor, den Jungen für 4 Wochen vom Unterricht zu suspendieren. Meine Mei nung war bis dato eigentlich immer, dass dies kein gutes pädagogisches Mittel ist und eher die Eltewrn bestraft. In diesem Fall habe ich aber mit JA gestimmt, da ich denke, dass die Eltern sich total vor der Realität verschließen und für das Vrehalten des Sohnens immer nur die Ausrede ADHS benutzen. Vielleicht tut es ihnen ja mal ganz gut sich mit dem Kind auseinander zu setzen. Wie ich hörte (Dorfklatsch) haben sie wenig Zeit für ihn, parken ihn des öfteren vor dem Fernseher oder Computer. Ich habe jetzt das Problem, dass ich Angst habe, das dem Jungen nicht geholfen wird und das Problem nur verschlimmert. Was wird aus ihm, wenn er jetzt mit 10 Jahren schon so ist? Was ist, wenn er in einigen Jahren an einer Schule Amok läuft und alle fragen: Warum habt ihr denn nichst unternommen? Das war doch schon in der Grundschule anzusehen. Die Eltern scheinen sich selbst eine Scheinwelt aufgebaut zu haben, in der alles durch ADHS entschuldigt wird. Sehe ich Gespenster? Ist das Verhalten normal, wenn man ADHS hat? Was habt ihr für Erfahrungen? Wie sind eure Kinder so drauf? Ich bin für eure Meinung sehr dankbar! Bitte beschimpft mich nicht, ich habe keine Ahnung von dieser Krankheit! Mich belastet aber das Schicksal des Jungen und ich möchte ihm gerne helfen, weiß aber nicht wie.
Grüße, Bernd
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon nixe » 12. März 2011 00:43

Hallo Bernd,

ich denke, das beste Mittel gegen Dorfklatsch ist sicherlich das offene und direkte Gespräch. Hast Du einmal mit den Eltern gesprochen ? Ihnen Deine Hilfe angeboten ?

Bei Dir scheinen eine Menge diffuser Ängste mitzuschwingen, was wohl auch auf Dein eigenes Kind abzielt. Diese Angst darfst Du ruhig akzeptieren. Sprich mit Deinem Kind. Hat es wirklich Angst vor dem andern Jungen ? Hat er wirklich Schaden an seiner Seele genommen ? Oder hat er vielleicht gelernt, dass es nicht jedem gleich gut geht und nicht jeder so ist, wie er selbst ?

Als gewähltes Mitglied der Klassenkonferenz bist Du ganz sicher nicht persönlich zuständig für das Schicksal eines Kindes, das Du hauptsächlich vom Hörensagen kennst.

Wenn Du als Mensch helfen willst, dann würde ich sagen, wäre der erste Schritt, die Familie, der Du helfen möchtest, erstmal kennenzulernen. Laiendiagnosen und Spekulationen sind da eher hinderlich.

Es wird Dir hier niemand sagen können, ob dieser Junge ADS hat oder nicht oder daneben andere Probleme hat oder nicht.

Vielleicht würde es helfen, wenn Du Deine eigene Motivation, Deine eigenen Sorgen und Gefühle zunächst etwas sortieren würdest, um mehr Klarheit zu gewinnen.
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon papillonindigo » 15. März 2011 22:14

Hallo bernd,

So wie du beschreibst, scheint mich einiges dort schief zu laufen. Mit "nur" ADS kann man so eine verhalten nicht erklären, aber es kommt bei einige ADSler vor (mit einige andere komorbiditäten). Ich befüchte auch dass diese junge später gefährlich sein wird. Ihm keine grenzen zu setzen ist auch falsch. Somit vermitteln ihm die erwachsenen dass er doch alles darf.

Also, die junge hat sicher etwas mehr als ADS (wenn er ADS schon hat) und wie es mit ihm umgegangen ist finde ich auch nicht so ok. Jeden kind braucht regeln und konsequenz, um so mehr mit ADS, auch wenn es sehr anstregend sein kann.

So wie nixe, würde ich dich zuerst empfehlen mit die leute zu reden. Wenn es dich sorgen macht wegen dein sohn, finde ich es um so wichtiger es auch zu sagen.

Danach, kannst du dann niemand zwingen etwas anders zu machen, aber für dein sohn bist du verantwortlich und muss schauen dass er die schule in gute bedingungen folgen kann.

lg
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Fido
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon Fido » 17. April 2011 20:51

Die Eltern wurden doch auf das Problem hingewiesen?
Und wenn sie nicht mal bei einer drohenden Suspendierung merken das was nicht passt, dann wollen sie einfach nicht.

Auch ADHSler brauchen Regeln. Wenn er selbst meint, er stellt die Regeln auf, wird das sicherlich so weiter gehen.
Und die ganzen Drohungen etc....

Ob er nun ADHSler ist, oder / UND soziophat oder was immer, können wir nicht sagen.
Und auch hier wirst du verschiedene Antworten erhalten.

Ich persönlich bin dafür, zu allererst sich um sich selbst (und seine Kinder) zu kümmern - zumal ja dieses Thema schon mehrfach bei euch auf den Tisch war.

Man kann sich auch dumm und dusselig diskutieren.
Erst wenn man mich am Galgen hochgezogen, weiss ich , wieviel mein Arsch gewogen.
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Donovan
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon Donovan » 17. April 2011 21:03

Persönlich finde ich es keine gute Lösung, wenn es Schülern erlaubt wird ihre eigene Regeln zu schaffen. Auch ADHS-ler müssen sich Regeln unterwerfen. Sie werden vielleicht öfters dagegen verstossen, aber im Allgemeinen sollten sie immer wieder probieren sich daran zu halten.

Das Verhalten das Du beschreibst, finde ich auch Sorgnis-erregend.

Primär ist dies ein Problem der Schulleitung, und nicht von Dir denke ich. Ein Lehrer der einen Jungen einfach seine eigene Regeln aufstellen lässt, macht sich das Leben zur Hölle.

Er sollte einfordern, dass der Junge sich an SEINEN Regeln hällt. Schafft der Junge das nicht, müsste ER mit den Eltern sprechen und über eine Lösung reden.

Man kann finde ich nicht erwarten, dass einen Durchschnitt-Lehrer auch noch einen reinen Psychologen-Job ausführt. Er kann das in Zusammenarbeit mit einem Psychologen machen, aber nicht alleine.
Gruss, Donovan.

Ironie & rhetorische Fragen verstehe ich oft buchstäblich. Bitte um Verständnis, Verzeihung und falls möglich Vermeidung.

"Falls Du verpasst hast es zu Vermeiden: Mag es, Beende es oder Verändere es - Motzen ist nicht sinnvoll."
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon Fido » 17. April 2011 21:10

Nur, wenn die Schulleitung etc sich von den aufgebrachten Eltern abbringen lassen?
Bleibt nichts anderes übrig als selbst druck auszuüben.

Besorgnis-erregend.... sehr nett Formuliert.
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon EmmaGSLehrerin » 17. April 2011 21:18

[quote="Donovan"]Persönlich finde ich es keine gute Lösung, wenn es Schülern erlaubt wird ihre eigene Regeln zu schaffen.[/quote]

Ich glaube kaum, dass dies dem Kind seitens der Lehrer erlaubt wurde.

Eltern wie im beschriebenen Fall bringen es durchaus fertig, ihrem Kind zu sagen: "Du hast AD(H)S, für dich darf das-und-das nicht gelten." Sehr beliebte Beispiele sind das Pausenverbot nach Prügeleien oder der Ausschluss vom Sportunterricht, nachdem das Kind sich dort völlig danebenbenommen hat. Weiiil ADHSler haben ja Bewegungsdrang und was sind denn das für Pädagogen, wenn sie das nicht wissen und das arme Kind dann ausschließen.  :zwink:

Ich halte im vorliegenden Fall Ordnungsmaßnahmen für sehr sinnvoll. Die Eltern müssen in die Puschen kommen und dürfen die Diagnose nicht weiter nutzen, um alle Verantwortung an die "Fachleute" abzugeben (deren Maßnahmen sie dann allerdings ablehnen und untergraben, statt die Fachleute wenigstens machen zu lassen).

Zu entscheiden, ob darüber hinaus Schritte notwendig sind, zum Beispiel eine Info ans Jugendamt wegen Verdacht auf Kindswohlgefährdung (z. B. wegen der psychischen Auffälligkeiten), ist Aufgabe der Lehrer.
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hypocampus
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon hypocampus » 3. Mai 2011 22:22

Würde in das Bild der Diagnose F90.1 - hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens passen:

http://www.dimdi.de/static/de/klassi/di ... 90-f98.htm

Eine Ausrede ist es nicht, eher ein fester Teil einer bestimmten Untergruppe dieser Störungen. Ich glaube helfen kanns du ihm kaum, das wird sein Psychiater übernehmen müssen.
Zuletzt geändert von hypocampus am 3. Mai 2011 22:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon Clay Zeeman » 20. August 2011 22:19

Wie ich hörte (Dorfklatsch) haben sie wenig Zeit für ihn, parken ihn des öfteren vor dem Fernseher oder Computer.


Wer z.B. schonmal "Supernanny" gesehen hat kann sich auch vorstellen dass das Kind nicht unbedingt eine echte Störung haben muss ...
Es kann ja durchaus auch ein "nicht-ADHS-Kind" schnell mal zum Problemfall / Tyrannen werden wenn es von den Eltern nicht die nötige Aufmerksamkeit bekommt !
Nicht jedes kind dass auffäliges Verhalten an den tag legt muss (schon) eine "Störung" haben ...

In so einem Fall wird man wohl wenig bis nichts machen können da es die Eltern anscheinend nicht wirklich interessiert wie es ihrem Kind wirklich geht und was ihm wirklich fehlt !

Ich bin immer mehr für so eine Art Kinder-Führerschein  :bo:
Ähnliches hab ich nämlich schon vor 20 jahren selbst in der Schule erlebt ...

Grüße
Clay
1.) Wie bitte ?
2.) Können sie dass bitte nochmal wiederholen ?
3.) entschuldigung ich habe sie Akkustisch nicht verstanden !
4.) Hmm ... äh ... Ja, Ja  ... bin ganz  ... ihrer Meinung :grübel:
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Hanghuhn
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon Hanghuhn » 21. August 2011 14:24

Hallo, Bernd1975,

ich finde es sehr gut, wie die Schule mit ADHS-lern umgeht, dass auch die anderen Kinder kindgerecht in die Problematik involviert sind. Das würde sich hier so manch eine Mutter, manch ein Vater für ihr / sein Kind wünschen.

Natürlich kann Dir hier keiner sagen, was dieses Kind, um das es hier geht, hat. Aber Du wolltest wissen, ob sein Verhalten für ADHS-Kinder typisch ist. Eindeutig NEIN! Das heißt nicht, dass dieses Kind kein ADHS hat, das ist durchaus möglich.

Aber ich vermute, ähnlich wie Du, dass da noch eine andere Störung oder einfach Vernachlässigung vorliegt. Diese Gewaltorgien haben nichts mit ADHS zu tun. Unsere Kinder sind keine Engel, aber sie empfinden i. A. sehr sozial. Wenn sie in ihrem Bewegungseifer jmd. geschadet haben, tut es ihnen i. A. hinterher leid, auch wenn sie es leid sind, jedes Mal in aller Form um Entschuldigung bitten zu müssen.

Wenn dieses Kind ein jüngeres Kind so schlägt, dass dieses dann von einem Arzt versorgt werden muss, ist das ein Fall für die Polizei. Da ist dann die ansonsten lobenswerte Toleranz der Schule fehl am Platz. Rein gefühlsmäßig: Wenn nicht-hypochondrische Eltern (nicht nur ein Elternpaar) Angst um ihre Kinder haben, wenn 10-jährige ständig Angst vor einem Mitschüler haben, ist da etwas oberfaul. Was, wenn dieses Kind tatsächlich mal ein Messer mitbringt?

Haben die Eltern des Erstklässlers Anzeige erstattet? Hätte das nicht die Schulleitung tun müssen. Ich weiß nicht, inwieweit die Schule verantwortlich gemacht werden kann, aber ein Schulausschluss verschiebt das Problem nur auf später und verschärft es womöglich noch mehr. Manchmal sind Eltern psychisch überfordert, aber auch dann müssten sie wenigstens bereit sein, sich das einzugestehen. Vielleicht liegt aber noch etwas ganz anderes eine Rolle.

Ich denke, die Schule sollte auf jeden Fall darauf dringen, dass dieses Kind einem Psychologen vorgestellt wird.
LG Hanghuhn
ripley
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon ripley » 21. August 2011 15:04

Schwierig.

Ob un welche (weiteren) Störungen bei dem Kind vorliegen kann nur ein erfahrener Diagnostiker abklären. Das überschreitet definitiv die Kompetenz und die KompetenzEN sowohl dieses Forums, ALS AUCH der Schule ALS AUCH elterlicher "Gremien".

Was mir aber auffällt: Bernd, Du sagst, der Bub macht im Grunde, was er will. Und das ist ganz schlecht. Da macht auch die Schule ihren Job schlichtweg ... nicht. Ich kann noch nichtmal sagen "nicht gut", sie macht ihn GAR NICHT. Dass ADHSler sich schlecht konzentrieren können, dass sie mal herumhampeln und -zappeln, ja sogar kurzfristig mal rausrennen - geschenkt. Gehört dazu. Sich grundsätzlich nicht an Regeln halten gehört NICHT dazu.

Ich hatte (Vergangenheitsform - Gott sei Dank!) ja nun selbst einen ADHSler, der in der Grundschule  durch impulsiv-aggressives Verhalten auffiel. Und da ergab sich ein ähnliches, wenn auch bei weitem nicht so dramatisches Bild: Es herrschte helle Aufregung, es wurden Klassenkonferenzen inittiiert, das Kind für Tage der Schule verwiesen ... nur eines wurde nicht gemacht: Sich einfach mal breit vor den Buben zu stellen und ihm zu signalisieren,dass das, was er gerade macht, ganz große Sch**** ist ist und dass er damit SOFORT aufzuhören und sich still hinzusetzen hat.
Und wenn wohlmeinende Grundschullehrerinnen mit einem (damals) SIEBENjährigen das Diskutieren anfange darüber, dass Gewalt doch nicht so schön sei - was soll dabei rauskommen?

Ja, mein Kind war auffällig. Ja, er hat aggressives Verhalten an den Tag gelegt. Und warum? Eine simple Antwort wäre: Weil er es konnte! Weil Schule ihren pädagogischen Pflichten nicht nachkam und stattdessen herumpsychologisierte!

Noch eine Frage: Wenn die Lehrer, die Tag für Tag direkt vor dem Kind stehen, nicht genug ... Standhaftigkeit haben, das Kind in der Schule (!) zu akzeptablem Verhalten anzuleiten, dieses Verhalten notfalls unmissverständlich einzufordern - wie sollen das die Eltern, die ja nun zuhause oder auf der Arbeit sitzen bewerkstelligen?
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon Clay Zeeman » 21. August 2011 16:27

@ ripley :  :smt023:
1.) Wie bitte ?
2.) Können sie dass bitte nochmal wiederholen ?
3.) entschuldigung ich habe sie Akkustisch nicht verstanden !
4.) Hmm ... äh ... Ja, Ja  ... bin ganz  ... ihrer Meinung :grübel:
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Sumse
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon Sumse » 17. September 2011 11:19


Ob un welche (weiteren) Störungen bei dem Kind vorliegen kann nur ein erfahrener Diagnostiker abklären. Das überschreitet definitiv die Kompetenz und die KompetenzEN sowohl dieses Forums, ALS AUCH der Schule ALS AUCH elterlicher "Gremien".

Was mir aber auffällt: Bernd, Du sagst, der Bub macht im Grunde, was er will. Und das ist ganz schlecht. Da macht auch die Schule ihren Job schlichtweg ... nicht. Ich kann noch nichtmal sagen "nicht gut", sie macht ihn GAR NICHT. Dass ADHSler sich schlecht konzentrieren können, dass sie mal herumhampeln und -zappeln, ja sogar kurzfristig mal rausrennen - geschenkt. Gehört dazu. Sich grundsätzlich nicht an Regeln halten gehört NICHT dazu.

Ich hatte (Vergangenheitsform - Gott sei Dank!) ja nun selbst einen ADHSler, der in der Grundschule  durch impulsiv-aggressives Verhalten auffiel. Und da ergab sich ein ähnliches, wenn auch bei weitem nicht so dramatisches Bild: Es herrschte helle Aufregung, es wurden Klassenkonferenzen inittiiert, das Kind für Tage der Schule verwiesen ... nur eines wurde nicht gemacht: Sich einfach mal breit vor den Buben zu stellen und ihm zu signalisieren,dass das, was er gerade macht, ganz große Sch**** ist ist und dass er damit SOFORT aufzuhören und sich still hinzusetzen hat.
Und wenn wohlmeinende Grundschullehrerinnen mit einem (damals) SIEBENjährigen das Diskutieren anfange darüber, dass Gewalt doch nicht so schön sei - was soll dabei rauskommen?

Ja, mein Kind war auffällig. Ja, er hat aggressives Verhalten an den Tag gelegt. Und warum? Eine simple Antwort wäre: Weil er es konnte! Weil Schule ihren pädagogischen Pflichten nicht nachkam und stattdessen herumpsychologisierte!

Noch eine Frage: Wenn die Lehrer, die Tag für Tag direkt vor dem Kind stehen, nicht genug ... Standhaftigkeit haben, das Kind in der Schule (!) zu akzeptablem Verhalten anzuleiten, dieses Verhalten notfalls unmissverständlich einzufordern - wie sollen das die Eltern, die ja nun zuhause oder auf der Arbeit sitzen bewerkstelligen?


SCHLUCK!!!!!

Wenn ich das richtig verstehe, denkst Du das die Schule Dein Kind erziehen soll....
Ersteinmal bin ich der Meinung das jedes ADHS Kind das erzogen wird und in einem gesunden wohl behüteten Elternhaus aufwächst in dem Regeln eingehalten werden und verständnissvoll miteinander umgegengen wird, irgendwie auch das mitbekommt. Wenn ein Kind noch so impulsiv und aggressiv ist, so wird auch das Verhalten durch konsequentes Miteinander mit Regeln und viel Liebe im ELTERNHAUS gelernt und irgendwann verinnerlicht werden!!!!

Ein ADHS Kind das zu Hause machen kann was es will, keine Regeln hat und dem beigebracht wird und vermittelt wird das es gut so ist wenn es auf Lehrer und andere Erwachsene nicht hört und eine Mutter dahinter steht die die Lehrer beschuldigt sie hätten es bei so manchen 30 Kindern in der Klasse nicht im Griff,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,die Mutter merkt es selber nicht mehr.

SORRY aber merkt Ihr den Unterschied?!?!

ich bin zu Zeiten in die Schule gegangen wo Kinder noch Respekt vor dem Lehrer hatten und Eltern dahinter standen. Wie ich finde zum Wohl des Kindes - schließlich soll es lesen und schreiben lernen!!!! Die Regeln und die erzieherischen Maßnahmen sollten im Kleinkindalter von zu Hause und von der Kita abgeschlossen sein. Ein Kind das es bis dahin nicht gelernt hat, wird es schwer haben. Vor allem mit Eltern die sagen "die doofen Lehrer sind so böse die schimpfen ja nur mit Dir"....oder ähnlich. Damit istdem Kind nicht geholfen. Natürlich gibt es Lehrer die man nicht mag, jedoch sollte man sich immer fragen ob es besser ist das Kind zu begleiten und zur Seite zu stehen oder es besser ist sich mit dem Lehrer anzulegen und es dem Kind dadurch schwer zumachen!

Ein ADHS Kind das von zu Hause aus Regeln mitbekommen hat, sein impulsives Verhalten nicht im Griff hat wenn es im Kopf einfach zu viel wird - das kann viel leichter unterstützt werden in der Therapie!!!!!

Ein unerzogenes Kind das in die Schublade gesteckt wird - ADHS - wird das soziale Miteinander durch die fehlende elterliche Kompetenz auch in der Schule nicht erlernen! Es hat dann kein ADHS - nebenbei bemerkt sollte das schon ein Mediziner klären , entschuldigt wenn ich das so platt behaupte- sondern ist schlichtweg unerzogen durch unkonsequenz der Eltern die dies gern als Ausrede nehmen und die Lehrer als die Schuldigen sehen.

Sicherlich sollten definitiv Gespräche stattfinden - selbstverständlich!!! Aber das alleine darauf abzuwälzen finde ich als Ausrede für das eigene Versagen.

Diesem Kind sollte von einem Arzt geholfen werden, die Eltern sollten Regeln lernen die sie dann mit dem Kind zu Hause leben, dann kann es auch in der Schule so leben.Auch die Eltern brauchen definitiv Hilfe, sie haben Ihr Kind nicht im Griff. Offensichtlich.

die Sumse

Ich nehme immer gerne das Beispiel ADHS und Medikamente, auch wenn dies hier nicht Theama ist finde ich das man hier den Unterschied am besten sehen kann zwischen gut erzogen und schlecht erzogen - ein Filter sozusagen:
....gibt man besipielsweise einem unerzogenem ADHS Kind Medikamente wird es trotzdem nach den nicht vorhandenen Regeln weiter leben, wenn auch die Impulsivität weg ist so ist es unerzogen.
...ein kind das ADHS hat und Medis bekommt, das zu Hause Regeln erfährt und geliebt wird, es unterstützt wird mit Therapien, wird dann nicht nur die Impulsivität verlieren sondern endlich dieses normale Leben führen können.Es kennt ja Regeln!
Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt.
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon papillonindigo » 17. September 2011 16:40

Hallo,

Noch wegen ADS und erziehung: Klar, die eltern machen immer ihre bestens. Aber auch mit sehr gute eltern, wenn ein kind starke ADS hat wird es schwierig sein... Besonders wenn der anteil impulsivität stark ausgeprägt wird.

Es kann auch sein dass die eltern gut sind aber einfach überfordert sind. Da ADS vererbt ist, ist auch oft schon eine elternteil davon betroffen. Wie können eltern eine anstregende kind eine gut struktur bitten und konseuqnet sein wenn sie selber ihre leben nicht im griff haben... Dazu ist ADS auch auf partnerschaft nicht immer förderlich. Also, wenn noch ehekonflikten kommen oder die mutter alleinerziehende ist (vielleicht selber ADS-betroffen).
Manche kindern kommen ungeplant auf die welt und welche eltern weiss schon genau in vorhaus ob er diese aufgabe (erziehung) wirklich gewachsen sein wird?

Daher ist für mich schwierig nur an "gute" oder "schlechte" erziehung zu reden.

Ich kann mich vorstellen dass bei ADS mit überforderte eltern zu so eine verhalten kommt wie in diese thread beschrieben ist. Aber dann müssen die eltern geholfen werden, weil sie vielleicht mit ihre kind selber nicht klar kommen (neben alle anderes was zu ihre leben gehört).

Ein solche verhalten kann auch ohne ADS kommen, aber da läuft sicher auch einiges schief zu hause... Da sind sie aus irgendwelche grund die eltern auch überfordert und brauchen hilfe.

lg
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon ripley » 18. September 2011 10:39

Sumse,
liest Du häufiger nur das, was Du lesen willst?
KLAR spielt Erziehung, auch und gerade häusliche, innerfamiliäre Erziehung, eine Rolle.
Aber wenn ALLES "nur Erziehungssache" wäre, dann bräuchten wir ja kein ADHS-Forum, oder?

Dann können wir uns alle an den Händen fassen und in den Chor derer einstimmen, die sagen, dass es AD(H)S nicht gibt, und dass die Eltern betroffener Kinder einfach zu doof oder zu faul sind, ihre Blagen ganz einfach mal zu erziehen.

Viel Spaß dabei!
Eule
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon Eule » 18. September 2011 11:00

Was tobt ihr euch überhaupt noch an diesem Thread aus und verbratet da nen Riesenhaufen Energie drauf?

Der Mensch der das Ding eröffnet hat hat hier genau ein einziges Mal gepostet, wann er zum letzten Mal hier gelesen hat weiß ich nicht...aber nach meinem Eindruck ist das Ding doch schlicht und einfach tot!

Schaut auf eure Kinder, auf deren umfeld, auf deren Schwierigkeiten oder auch Erfolge, oder eben auf die die hier aktuell Rat suchen, aber laßt diese olle Kamelle in der Rumpelkammer.
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon Sumse » 18. September 2011 16:03

  Sumse,
liest Du häufiger nur das, was Du lesen willst?
KLAR spielt Erziehung, auch und gerade häusliche, innerfamiliäre Erziehung, eine Rolle.
Aber wenn ALLES "nur Erziehungssache" wäre, dann bräuchten wir ja kein ADHS-Forum, oder?

Dann können wir uns alle an den Händen fassen und in den Chor derer einstimmen, die sagen, dass es AD(H)S nicht gibt, und dass die Eltern betroffener Kinder einfach zu doof oder zu faul sind, ihre Blagen ganz einfach mal zu erziehen.

Viel Spaß dabei!

 


Danke,. da musst Du etwas gründlich missverstanden haben.
Schließlich bin ich selber und auch meine Tochter ADHS betroffen.  :breitgrinse1:

Impulsivität und Überfordert sein hat nichts mit schlechter Erziehung zu tun (jetzt reiß Dich doch mal zusammen....), sondern von "zu viel an Input, ein zuviel an Informationen das ein ADHsler nicht regeln kann".....das dann raus muss.....und was man nicht regeln kann, sonst wäre es kein ADHS. Aber das weiß doch jeder der betroffen ist!!!! Oder?

Aber
Deshalb ist für mich umso fraglicher ob wirklich jedes Verhalten das auffällig ist einfach nur "ADHS ist" und in die Schublade getan wird weil es eben so einfach ist diese Entschuldigung zu haben für ein schlechtes soziales Umfeld und Erziehung. Viel zu schnell wird nämlich schlechte Erziehung mit ADHS entschuldigt und auch Lehrer es dann eben "einfach nicht im Griff haben" - so was finde ich all zu oft als Ausrede......

Oder aber ob ein Verhalten so ist weil es wirklich ADHS ist und das zu viel an Informationen nicht gefiltert werden kann!

Ich denke da gibt es ganz klare Unterschiede.

ich hoffe ich konnte es jetzt klar ausdrücken.

Wenn nicht, dann auch Dir herzlich viel Spass noch  :wu:

lg die Sumse
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon papillonindigo » 18. September 2011 17:11

Hallo sumse,

Ich habe öfters erlebt dass es bei eine ADS von schlechte erziehung (bei mich zum beispiel) geredet wird als umgekehrt...

Es ist schon schwierig genug für betroffene verständnis und hilfe zu bekommen.

Daher reagiere ich auch heftig wenn ich wieder halt von "schlechte" erziehung lesen oder hören muss...

lg
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon Impatiens parviflora » 21. September 2011 14:18

Bei meinem Sohn ist es ADHS mit Komorbidität. Er fällt durch agressives Verhalten auf. Er ist aber erst 6 Jahre alt, so dass er (noch) zu Händeln ist.

Versuche herauszubekommen wie die Eltern vorgehen. Redet miteinander, bevor etwas passiert.

Bei uns läuft es folgender Maßen ab: 1. Es wurde eine abgesicherte Diagnostik gemacht

                                                            2. Es wurde ein Arztbrief erstellt mit dessen Hilfe ein Integrationshelfer über das Jugendamt für meinen Sohn beantragt wird.

                                                            3. Sollte keine Besserung eintreten (wir bleiben mit Psychiater und Schule ständig im Kontakt), werden evtl. Medikamente
                                                                (Ritalin und Co) verschrieben

                                                            4. Die Medikamente ersetzten keine Verhaltenstherapie, sie sollen (hab´ ja noch keine Erfahrung) aber die Impulsivität
                                                                hemmen so dass Therapie möglich wird

                                                            5. Bei der Verhaltenstherapie muss die psychische Störung (Komorbidität) UNABHÄNGIG von der ADHS behandelt werden

Die Eltern des Jungen werden sicher auch zu Hause eine Menge durchmachen und es ist wichtig, dass Du die Befangenheit verstehst, die vielleicht vorherrscht, weil ADHS sich ja in der Öffentlichkeit so negativ äußert. Die Familie kann sicher auch eine Familienhilfe über das Jugendamt beantragen, sollten sie zu Hause überlastet sein. Vielleicht sind sie Dir sogar dankbar für Deine Hilfe.

Grüße vom Springkraut
Zuletzt geändert von Impatiens parviflora am 21. September 2011 14:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ADHS als Ausrede für psychische Störung?

Beitragvon Impatiens parviflora » 21. September 2011 14:28

Tja, das das Thema schon vom März ist hab´auch ich gerade erst gesehen  :schäm:

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