mit 20 jahren zusätzlich an hashimotothyreoiditis erkrankt

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sabbi79-sylvia
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mit 20 jahren zusätzlich an hashimotothyreoiditis erkrankt

Beitragvon sabbi79-sylvia » 25. Juni 2008 12:01

hallo ich leide ja auch noch an einer schweren schildrüsenfehlfunktion die als hashimotothyreoiditis bezeichnet wird. diese form von störung wurde zufällig mit 20 jahren entdeckt. hashimotothyreoiditis ist ein autoimmuner prozess gegen die eigene schildrüse bwz. gewebe. dabei werden antikörper gegen die eigene schilddrüse gebildet, die das schilddrüsengewebe angreift und zerstört.

interessanterweise habe ich dadurch eine unterfunktion der schilddrüse. trotz medikamente bzw. und der dadurch erhöhten medikamentendosis in den letzten jahren, arbeitet die schilddrüse falsch bzw. zersetzt sich weiter bis zur vollständigen zerstörung. seit kurzen wurde mein schilddrüsenhormon von 100 mikrogramm auf 125 mikrogramm erhöht. und so wird das weiter gehen bis meine schilddrüse vollends den geist aufgibt.

als kind hatte ich keine schilddrüsenfehlfunktion, und trotzdem litt ich an adhs die erst mit 28 jahren diagnostiziert wurde. durch die hashimotothyreoiditis die nun mal nur in der pupertät oder auch in der menopause auftritt, wurde meine leistungsfähigkeit nochmals beeinträchtigt. als ich meinen radiologen der mir die diagnose stellte fragte, ob auch kinder an hashimotothyreoiditis leiden könnte, sagte er nein!

sozusagen habe ich diese schilddrüsenstörung und adhs, was ohne hormongabe bzw. wenn ich diese hormonmedis absetzte zu schlimmen ausbrüchen bei mir führen kann, dh. ich könnte meine gefühle kaum noch steuern. (werde zum psycho)
das ist wie öl ins feuer (ADHS und Schilddrüsenunterfunktion) autsch passen nicht gut zusammen, dh. verschlimmbesserung meiner beeinträchtigung.
durch die regemäßige hormongabe und das methylphenidat haben meine lebensumstände erheblich erleichtert. :winken:

hat jemand diese form von schilddrüsenstörung wie die hashimotothyreoiditis???
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starchild
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Re: mit 20 jahren zusätzlich an hashimotothyreoiditis erkrankt

Beitragvon starchild » 4. Juli 2008 14:29

hm,
habe seit 2000 die diagnose hashimotot tyhreoiditis..(wobei schwere erkrankung, sehe ich als etwas anderes an) klar zerstört sich die schilddrüse selber,aber die medis ersetzen ja die hromone..gibt ja auch genug leute die gar keine schilddrüse mehr haben, durch op
übrigens kann es sein, dass du auch von den 125mikrogarmm wieder runterkommst

das kinder diese form der autoimmunerkrankung nciht bekommen können, habe ich noch nie gehört, im gegenteil..ich kenne ein kleine s mädchen ( jetzt 10 jahre) bei der die diagnose gestellt wurde...es ist mit die häufigste schilddrüsenfunktionsstörung

hier sogar ein forums-link :)

http://www.sd-bv.de/board.php?boardid=1
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Re: mit 20 jahren zusätzlich an hashimotothyreoiditis erkrankt

Beitragvon Dachs33 » 20. August 2008 19:20

Hallo,

auch ich habe Hashimoto und das seit meiner Pubertät. Also schon gute 23-24 Jahre. Ich bin mittlerweile bei 250 Mikrogramm angelangt, da meine SD ihre Funktion zu 80-90% eingestellt hat.
Ich kann mir nicht vorstellen, wenn man diese Autoimmunkrankheit hat, das man von den Hormonen wieder runterkommt. Denn durch diese Autoimmunsache wird die SD weiter zerstört und gibt ihre Funktion auf.

Gruß
Daniel
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Re: mit 20 jahren zusätzlich an hashimotothyreoiditis erkrankt

Beitragvon starchild » 21. August 2008 11:12

hallo dachs,
es kommt wohl darauf an, wie stark die entzündung gerade wütet??

mein alter doc hat es mit rheuma verglichen, wo man ja auch nicht immer dieselbe dosis an medis nehmen muss
komisch fand ich es allerdings auch

ich selber bin vor 4 J von 150 auf 125 mikrogramm wieder runter, allerdings merke ich, dass es mir augenblick wohl nicht mehr langt...frieren, untertemperatur etc...sind wieder voll da, grummel
aber ha ist derzeit im urlaub ist, werde ich noch etwas warten müssen

was ich allerdings auch noch ni gehört habe, dass man  hashi angeblich nur in der pubertät oder menopause bekommt...

ich habe es mit mitte 20 bekommen und kenne einige leute , die es auch erst nicht in den genannten zeiten bekommen haben
Liebe Grüße starchild

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Re: mit 20 jahren zusätzlich an hashimotothyreoiditis erkrankt

Beitragvon Unhold » 24. September 2008 09:43

Ich habe auch Hashi und anfangs dachte ich auch nicht, dass man sich dadurch so krank fühlen kann. Seit dem Frühsommer kriege ich keine richtige Einstellung hin und fühle mich dauernd benommen u.s.w., ist schon nicht so toll diese Krankheit.
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Re: mit 20 jahren zusätzlich an hashimotothyreoiditis erkrankt

Beitragvon Pathie2000 » 24. September 2008 11:44

Hi, ihr alle!
ich hab auch hashimoto, und bei mir wurde dies erst zu dem Zeitpunkt erkannt, als meine Schilddrüse schon fast vollständig in Bindegewebe (zu 95%) umgebaut war und ich mit 40 in die frühzeitige Menopause kam  (das ist die Folge von unbehandeltem Hashimoto) und bei dieser Untersuchung dann alle Schilddrüsenhormone ( T3, T4, und TSH ) hochauffällig außerhalb jeder Norm waren!
Meine Schilddrüsenfotos ( Ultraschall)  wurden später ( 100% Zerstörungdes funktionalen Schilddrüsengewebes) z. B. bei Medizinstudenten in der Uni zum "Gewebe erraten" herangezogen. Keiner kommt auf Schilddrüsengewebe, die Antwort lautet immer "Bindegewebe" :00000285:
NAch meinem Umzug von NRW hier nach Bayern, hat der HAusarzt, als er dies wußte gefragt, ob er sich im Ultraschall meine Schilddrüse anschauen dürfe, weil er so etwas eben noch nie im Ultraschall gesehen hat. ich konnte ihn sehr ! glücklich machen, bzw. besser gesagt die Ultraschallbilder meine SD. :icon_wink:
Aber das ist doch nix schlimmes!
Und ich hab immer 150 mg erhalten, die wurden vor kurzem auf 125 mg reduziert,  weil der TSH Wert zu niedrig ist und seit ich Ritalin bekomme, und mein eigentlich niedriger  Blutdruck und niedriger Puls damit in unglaubliche Höhen hochschießen, ist's nun auf 100mg  reduziert und ich hoffe, das Puls und Blutdruck sich reduzieren und die 100 mg nicht zuwenig für mich sind.
Das wird sich aber erst in 4-6 Wochen sagen lassen!
Ich bin allerdings fest davon überzeugt, trotz Hormonersatzes, das das "Feintuning" immer etwas gestört bleibt, aber das ist wie gesagt meine persönliche ( subjektive) Empfindung und jeder Kliniker würde das (objektiv die Studien- und Datenlage dazu betreffend) bestreiten.
Ist es nicht möglich, das die Einstellung mit Schilddrüsenhormonen bei einem ADHS-ler vom Endokrinologen, der sich mit ADHS nicht wirklich auskennt vielleicht auch falsch beurteilt wird, weil ein ADHS-ler ja sowieso scheinbar immer hochtourig läuft?
Lieben Gruß
P.

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